Autor Thema: 2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE  (Gelesen 7381 mal)

Offline Wahrheitsforschung

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« Antwort #15 am: 11 Februar 2021, 21:22:56 »
(12.05.2021 WKSTA ERMITTELT GEGEN KURZ)
KANZLER UNTER VERDACHT: „RECHNE MIT EINER ANKLAGE“ / FALSCHAUSSAGE: KANZLER KURZ RECHNET MIT ANKLAGE
(12.05.2021 ÖSTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KURZ WEGEN FALSCHAUSSAGE)
Aktueller Hinweis: Antwort 16: 12.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH WKStA ermittelt gegen Kanzler KURZ
(Mit einer Anklage ist zu rechnen. Begründung: "Befragung durch einen Richter")
20210512 teletext orf at Seite 101 OESTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KANZLER KURZ.png

http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14408

2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 15 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

Sachdienliche Hinweise: 2020 IBIZA UA: Seite 1 Antwort 0-14 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989

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Seite 2 Antwort 15 Inhaltsverzeichnis Seite 2 (neueste Informationen zuerst):

Seite 2 Antwort 23 JUSTIZ     27.07.2021 HC STRACHE BESTECHLICHKEIT ERWIESEN (NICHT RECHTSKRÄFTIG)
Seite 2 Antwort 22 IBIZA-UA 17.08.2021 ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE
Seite 2 Antwort 21 IBIZA-UA 10.08.2021 ABSCHLUSSBERICHT FPÖ
Seite 2 Antwort 20 IBIZA-UA 13.08.2021 ABSCHLUSSBERICHT SPÖ
15.07.2021 BEFRAGUNGEN: LETZTER TAG (Die geladenen Auskunftsperson haben abgesagt.)
01.07.2021 BEFRAGUNGEN: Sebastian KURZ (Bundeskanzler)
30.08.2021 BEFRAGUNGEN: Dr. Alma ZADIC (Justizministerin)
Seite 2 Antwort 19 IBIZA-UA 15.07.2021 BEFRAGUNGEN: LETZTER TAG - ...
Seite 2 Antwort 18 IBIZA-UA 23.06.2021 - 01.07.2021
Seite 2 Antwort 17 IBIZA-UA 25.05.2021 - 10.06.2021
Seite 2 Antwort 16 IBIZA-UA 01.05.2021 - 18.05.2021
Seite 2 Antwort 15 IBIZA-UA 01.01.2021 - 14.04.2021


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Hinweis: 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS SITZUNGSÜBERBLICK
Quelle: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Sitzungsueberblick

14.04.2021 BEFRAGUNGEN:
Hans-Peter WEISS, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG),
Eduard MÜLLER, Finanzminister der Übergangsregierung und mittlerweile Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA), 
***, ein ehemaliger Kabinettsmitarbeiter von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Dieser war zur Zeit Blümels als Kanzleramtsminister der Vorgesetzte jenes Mannes, der unter falschem Namen fünf Festplatten aus dem Bundeskanzleramt zum Schreddern brachte. Der Mann ist im Kabinett von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) tätig.
14.04.2021 BERICHTE:
https://volksblatt.at/teure-dirty-campaigning-buehne/
https://www.krone.at/2389830
https://orf.at/stories/3209218/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Aufregung bei „Schredder“-Befragung | Die Befragung des ehemaligen Kabinettsmitarbeiters von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), damals Vorgesetzter jenes Mannes, der unter falschem Namen fünf Festplatten aus dem Bundeskanzleramt zum Schreddern brachte, hat heute im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss gleich zu Beginn einige ungewohnte Aufregung gebracht. | Der Mann, mittlerweile im Kabinett von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) tätig, führte zu Beginn in seiner Stellungnahme aus, dass die Vernichtung von Festplatten im Bundeskanzleramt üblich sei, es könne auch ausgeschlossen werden, dass es sich um Festplatten aus Laptops handle. Die Auskunftsperson verwies dabei auf eine kurz vor der Befragung veröffentlichte entsprechende Stellungnahme des Bundeskanzleramts. Er habe auch das „Ibiza-Video“ weder besessen noch mehr als die allgemein bekannten Szenen gesehen.
https://orf.at/stories/3209173/     „Ibiza“-Ausschuss | Idee zu Privatisierung als „Fingerübung“ | Eine Privatisierung der Austrian Real Estate (ARE), Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), sei zwar geprüft, aber dann abgesagt worden, sagte Kurzzeit-Finanzminister Eduard Müller am Mittwoch im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss aus. Die Prüfung sei eine „Fingerübung“ gewesen. Wer genau das Projekt abgesagt hat, konnte Müller nicht sagen.
https://www.diepresse.com/5965744/opposition-will-herausgabe-von-kurz-handydaten-erzwingen
https://www.krone.at/2389331
(https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125839263/rudolf-anschobers-emotionale-rede-zuruecktreten-wie-ein-mann )
https://orf.at/stories/3209186/     Ex-Minister Müller: Interesse an ÖBAG „nicht ungewöhnlich“ | Nach Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) befragt der „Ibiza“-U-Ausschuss Eduard Müller, Finanzminister der Übergangsregierung und mittlerweile Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA). Müller war vor seiner Ministertätigkeit Sektionschef im Finanzministerium.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5965668/IbizaUAusschuss_ExFinanzminister-Mueller-zu-Gluecksspielnovelle
https://www.diepresse.com/5965535/ex-minister-im-u-ausschuss-spiegelung-mit-fpo-hat-gefehlt
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125804205/tuerkis-blaue-immo-deals-im-fokus-u-ausschuss-befragt-big
https://orf.at/stories/3209141/     „Ibiza“-U-Ausschuss | BIG ist „völlig eigenständig“ | Der Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Hans-Peter Weiss, ist am Mittwoch im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss zu Immodeals befragt worden. Es habe nie Einfluss von der Politik auf Entscheidungen der BIG und auf Bestellungen gegeben. „Wir sind bei der Führung unserer Projekte völlig eigenständig“, so Weiss.
https://www.oe24.at/video/politik/die-statements-der-naechsten-runde-im-ibiza-u-ausschuss/473650442
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210414_OTS0076/becher-fordert-moratorium-fuer-arebig-beim-wohnungsbau
( https://www.tagesstimme.com/2021/04/14/das-ibiza-video-schon-gesehen-drei-fragen-an-johann-gudenus )
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125804205/tuerkis-blaue-immo-deals-im-fokus-u-ausschuss-befragt-big
https://orf.at/stories/3209129/    „Ibiza“-Ausschuss befragt BIG-Chef und Ex-Minister Müller | Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss beleuchtet heute abermals Postenbesetzungen und Usancen in staatsnahen Unternehmen. Erste Auskunftsperson ist Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Ihm folgt der einstige Finanzminister der Übergangsregierung, Eduard Müller, der mittlerweile Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA) ist. Fragen zur Schredderaffäre wird ein ehemaliger Kabinettsmitarbeiter von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) beantworten müssen. Dieser war zur Zeit Blümels als Kanzleramtsminister der Vorgesetzte jenes Mannes, der unter falschem Namen fünf Festplatten aus dem Bundeskanzleramt zum Schreddern brachte. Der Mann ist im Kabinett von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) tätig.
https://www.tt.com/artikel/30789353/ibiza-u-ausschuss-laut-staatsanwalt-keine-befangenheit-und-kein-politischer-einfluss
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13.04.2021 BEFRAGUNGEN:
Dr. Bernd SCHNEIDER ("IBIZA-Staatsanwalt")
13.04.2021 BERICHTE:
( https://www.sn.at/politik/innenpolitik/glosse-es-kommt-der-achte-gesundheitsminister-in-zehn-jahren-102386005 )
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125803840/u-ausschuss-staatsanwalt-prueft-ibiza-kontakte-der-hofburg
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210413_OTS0201/vp-hanger-oppositions-mythos-von-beeinflussten-ermittlungen-als-voellig-faktenbefreit-widerlegt
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/wirtschaft-politik/531454-spooe-chatprotokolle-der-oevp-sind-frauenverachtend
https://orf.at/stories/3208998/     „Ibiza“-Hintermänner | Staatsanwalt berichtete über Ermittlungen | Die Befragung im „Ibiza“-U-Ausschuss hat am Dienstag dort angefangen, wo sie in der vergangenen Woche aufgehört hatte: bei den Ermittlungen rund um die Erstellung des „Ibiza-Videos“. Geladen war deshalb der leitende Staatsanwalt Bernd Schneider, der die Zusammenarbeit mit der „SoKo Tape“ als gut bezeichnete – in anderen Verfahren ist das ja nicht der Fall.
https://www.puls24.at/news/sport/u-ausschuss-abgezogener-ermittler-niko-r-so-wichtig-wie-polier-auf-der-baustelle/231706
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5965099/IbizaUAusschuss_Staatsanwalt_Keine-politische-Befangenheit-bei-Soko
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125767189/u-ausschuss-laedt-staatsanwalt-der-hintermaenner-ermittlungen
https://www.diepresse.com/5965025/staatsanwalt-im-ibiza-ausschuss-keine-politische-befangenheit-bei-soko-tape
https://www.tt.com/artikel/30789353/ibiza-u-ausschuss-staatsanwalt-sah-keine-politische-befangenheit-bei-soko
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5964509/IbizaUAusschuss_Justiz-laesst-Straches-ExBodyguard-entschuldigen
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125767189/u-ausschuss-laedt-staatsanwalt-der-hintermaenner-ermittlungen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210412_OTS0148/fpoe-hafenecker-warum-fuerchtet-justizministerium-befragung-von-ex-strache-leibwaechter-oliver-r-durch-den-u-ausschuss
https://orf.at/stories/3208977/     „Ibiza“-Staatsanwalt im U-Ausschuss: Kein politischer Einfluss | Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss muss heute mit nur einer Auskunftsperson auskommen: Mit Bernd Schneider kommt jener Staatsanwalt zu Wort, der die Ermittlungen rund um die Erstellung des „Ibiza-Videos“ leitet.
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12.04.2021 BERICHTE:
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-straches-leibwaechter-kommt-nicht/401348813
https://orf.at/stories/3208891/     „Ibiza“-Ausschuss: Straches Leibwächter kommt nicht | Der langjährige Sicherheitschef von Ex-FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache wird morgen nicht im „Ibiza“-U-Ausschuss aussagen. Darauf einigten sich heute Nachmittag die Fraktionen mit dem Justizministerium. Die Staatsanwaltschaft hatte Bedenken geäußert, dass eine Befragung von Oliver R. die Ermittlungen in Straches Spesen-Causa gefährden könnte. Aufgrund einer weiteren Absage wird daher morgen lediglich eine Auskunftsperson im U-Ausschuss erscheinen.
Das Justizministerium hatte den Ausschuss gebeten, ihn zu entschuldigen. Einer Einvernahme stünden kriminaltaktische und ermittlungstechnische Erwägungen entgegen, da zu befürchten sei, dass die Kooperationsbereitschaft dadurch „massiv beeinträchtigt werden könnte“, hieß es. Da es plausible Gründe gebe, sei man – wie üblich – dem Ansuchen nachgekommen, hieß es nach den Konsultationen. Somit ist die einzige Auskunftsperson jener Staatsanwalt, der die Ermittlungen rund um die Erstellung des „Ibiza-Videos“ leitet. ÖVP will Katzian laden | Indes kündigte die ÖVP-Fraktion im U-Ausschuss an, ÖGB-Chef Wolfgang Katzian laden zu wollen, wie die „Krone“ berichtete. Er hatte sich in Chats ebenfalls mit ÖBAG-Chef Thomas Schmid unterhalten. Unter anderem schrieb Katzian an den damaligen Generalsekretär im Finanzministerium nach der SPÖ-Zustimmung im Parlament zur Neugründung der staatlichen Industriebeteiligungen: „Jetzt next Step – deine Bestellung und dann setzen wir das um, was wir besprochen haben.“
11.04.2021 BERICHTE:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/strache-buch-schon-im-mai-zum-ibiza-jubilaeum-geplant/473247796
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08.04.2021 BEFRAGUNGEN:
Julian H. (Verdacht: Der Ibiza-Detektiv, der „Drahtzieher“ des IBIZA-VIDEOS)
Thomas STEINER (OeNB-Direktor und Bruder von Kurz-Berater Stefan Steiner) (OeNB ... Österreichische Nationalbank)
08.04.2021 BERICHTE:
https://www.eu-infothek.com/oe24-tv-sondersendung-am-6-4-2021-prof-gert-schmidt-im-interview-zum-ibiza-video/
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-die-ungeschnittenen-szenen/472784222
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/julian-h-sagte-vor-ibiza-untersuchungsausschuss-aus-17283811.html
https://www.puls24.at/video/drahtzieher-des-ibiza-videos-im-u-ausschuss/short
https://www.jungewelt.de/artikel/400175.%C3%B6sterreich-neues-in-ibiza-aff%C3%A4re.html
https://www.diepresse.com/5963087/die-wilde-story-des-ibiza-detektivs
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-detektiv-julian-h-opfer-einer-verschwoerung/401344988
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125690939/der-ibiza-regisseur-verteidigte-vor-dem-u-ausschuss-seine-videofalle
https://www.oe24.at/video/oesterreich/stephanie-krisper-ueber-ibiza-drahtzieher/472759090
https://www.oe24.at/video/oesterreich/u-ausschuss-christian-hafenecker-ueber-den-ibiza-drahtzieher/472760489
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125686019/ibiza-drahtzieher-und-bluemel-zwei-beschuldigte-im-u-ausschuss
https://www.puls24.at/news/politik/oenb-direktor-und-bruder-von-kurz-berater-im-u-ausschuss/231300     OeNB-Direktor und Bruder von Kurz-Berater im U-Ausschuss | Neben Ibiza-Privatdetektiv Julian H. war am Donnerstag auch Thomas Steiner, OeNB-Direktor und Bruder von Kurz-Berater Stefan Steiner, als Auskunftsperson im U-Ausschuss geladen.
https://www.puls24.at/video/ibiza-drahtzieher-vor-u-ausschuss-es-gibt-keine-hintermaenner/short
https://www.zeit.de%2Fpolitik%2Fausland%2F2021-04%2Fibiza-affaere-video-drahtzieher-kritik-ermittlungen-oesterreich
https://www.stern.de/politik/ausland/mutmasslicher-drahtzieher-des-ibiza-videos-macht-polizei-vorwuerfe-30469224.html
https://www.krone.at/2384969     Bruder von Kurz-Berater zu OeNB-Karriere befragt
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-bruder-von-kurz-berater-ueber-karriere-in-nationalbank/401344844
https://orf.at/stories/3208451/      „Ibiza“: OeNB-Direktor Steiner zu Job und Bankenreform befragt | Nach der Befragung des „Ibiza“-Detektivs Julian H. hat der „Ibiza“-U-Ausschuss einen harten Themenschwenk unternommen. Rede und Antwort steht derzeit Thomas Steiner – es geht zentral um die unter der ÖVP-FPÖ-Regierung geplante (und letztlich nicht umgesetzte) Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA), bei der die Bankenaufsicht von der Nationalbank ganz zur Finanzmarktaufsicht wandern sollte. Geplant war von ÖVP und FPÖ die Zusammenlegung der Bankenaufsicht in der FMA. Steiner ist seit Mai 2019 im Direktorium der Nationalbank tätig. Der Wirtschaftsmathematiker kam 2009 ins Innenministerium, zuständig für die Finanzen, 2011 wurde er Vizekabinettschef im Finanzministerium. Unter der ÖVP-FPÖ-Koalition war er Chef der Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) – danach folgte der Gang zur Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2099624-Ibiza-Detektiv-Julian-H.-wird-heute-befragt.html
https://orf.at/stories/3208450/     Kogler für ÖBAG-Doppelspitze | Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bevorzugt eine Doppelspitze für die Staatsholding ÖABG, der Aufsichtsrat hat dafür zuletzt keine Notwendigkeit gesehen. „Es wäre besser, in der ÖBAG ein Vieraugenprinzip zu haben. Ich würde das präferieren, weil es dort um viele, viele Milliarden geht. Dieses Vieraugenprinzip würde mindestens zwei Vorstände erfordern. Eine allfällige Neu- und Umstrukturierung ist aber Sache des Aufsichtsrates“, sagte er gegenüber oe24.TV. Auf die Frage, ob der umstrittene ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid früher als im März 2022 aus dem Unternehmen ausscheiden soll, antwortet Kogler: „Ja, allerdings verweise ich darauf, dass letztendlich der Aufsichtsrat entscheiden muss.“ SPÖ wirft Schmid „Millionengrab“ vor …
https://www.diepresse.com/5962969/u-ausschuss-nationalbank-direktor-steiner-uber-aufsichtsreform-und-eigene-karriere
https://www.deutschlandfunk.de/ibiza-video-mutmasslicher-drahtzieher-kritisiert-ermittler.1939.de.html?drn:news_id=1246300
https://orf.at/stories/3208391/     „Ibiza“-Detektiv | Motive, Ermittlerkritik und Opferrolle | Als „notwendige“ Aktion hat Detektiv Julian H. die Produktion des „Ibiza-Videos“ am Donnerstag im U-Ausschuss bezeichnet – als Reaktion darauf, dass Vorwürfe und Anzeigen bezüglich „Einflussnahmen und Käuflichkeit in der Republik“ nicht offiziell verfolgt würden. H. bezeichnete sich in weiterer Folge selbst als Opfer, hinterließ aber ein differenziertes Bild von sich.
https://www.krone.at/2384576     DARHTZIEHER SAGTE AUS
https://www.vienna.at/julian-h-im-u-ausschuss-ibiza-video-sollte-kaeuflichkeit-in-der-republik-aufzeigen/6951622
https://www.focus.de/politik/ausland/aussage-vor-untersuchungsausschuss-mutmasslicher-drahtzieher-des-ibiza-videos-kritisiert-ermittlungen-bei-strache-entlarvung_id_13171673.html
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-julian-h-wollte-nur-sittenbild-zeichnen/231285
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125662974/mutmasslicher-ibiza-drahtzieher-julian-h-sagt-vor-dem-u-ausschuss
https://www.vn.at/newsticker/ibiza-detektiv-julian-h-wird-im-u-ausschuss-befragt/2081899
https://www.volksblatt.li/nachrichten/International/Politik/sda/6316082/mutmasslicher-drahtzieher-des-ibiza-videos-kritisiert-ermittler-scharf
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-detektiv-julian-h-soll-mundtot-gemacht-werden/401344073
https://de.euronews.com/2021/04/08/osterreich-ibiza-video-detektiv-sagt-vor-untersuchungsausschuss-aus
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5962591/UAusschuss_Der-IbizaDrahtzieher-ueber-Taeter-Opfer-und-die-Kunde
https://orf.at/stories/3208411/     ÖBAG: SPÖ wirft Schmid „Millionengrab“ vor | Morgen kommt der Nationalrat auf Wunsch der Opposition zu einer Sondersitzung zusammen, um über die Chataffäre um ÖBAG-Chef Thomas Schmid zu debattieren. Die SPÖ warf Schmid im Vorfeld vor, für ein „Millionengrab“ verantwortlich zu sein. Es sei „erstaunlich, wieso Thomas Schmid immer noch in seiner Funktion ist“, so SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter heute bei einer Pressekonferenz. Die FPÖ fordert ein Eingreifen des Bundespräsidenten.
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/analyse-ibiza-bombe-oder-doch-nur-ein-blindgaenger-102157927     Analyse: „IBIZA-BOMBE“ – ODER DOCH NUR EIN BLINDGÄNGER?
 https://www.berliner-zeitung.de/news/ibiza-video-mutmasslicher-drahtzieher-sagt-vor-untersuchungsausschuss-aus-li.151263
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-video-macher-sieht-sich-als-opfer-102156244
https://www.news.at/a/live-ticker-ibiza-ausschuss-11974796
https://www.heute.at/s/u-ausschuss-ibiza-detektiv-julian-h-sagt-heute-aus-100136468
https://orf.at/stories/3208380/     „Ibiza“-Detektiv | Video war „notwendige Aktion“ | Das „Ibiza-Video“ hat die ÖVP-FPÖ-Regierung zu Sturz gebracht – entsprechend war der Auftritt des „Ibiza“-Detektivs und mutmaßlichen Videoorganisators Julian H. im „Ibiza“-Ausschuss am Donnerstag von spürbarer Spannung begleitet. H. sprach von einer „notwendigen Aktion“, wenngleich es das Video gar nicht hätte geben müssen, wie er sagte.
https://orf.at/stories/3208382/     „Ibiza“-Ausschuss: H. wirft Polizei Versäumnisse vor | Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss geht heute mit der Befragung von Privatdetektiv Julian H. als Auskunftsperson weiter. Der mutmaßliche Drahtzieher des „Ibiza-Videos“, das die ÖVP-FPÖ-Regierung platzen ließ, war Anfang März nach Österreich ausgeliefert worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. In seiner Stellungnahme warf H. den Ermittlungsbehörden Versäumnisse vor: Es hätte dieses Video nicht geben müssen, wenn wegen der Vorwürfe des ehemaligen Leibwächters gegen den damaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ermittelt worden wäre. Die Polizei habe bewusst weggesehen, er habe die Vorwürfe „objektiv“ untermauern wollen.
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-detektiv-julian-h-als-auskunftsperson-im-u-ausschuss/231265
https://www.vol.at/u-ausschuss-ibiza-detektiv-ist-an-der-reihe/6950818
https://orf.at/stories/3208369/     „Ibiza“-Detektiv H. wird befragt | Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss geht heute mit prominenter Besetzung weiter: Privatdetektiv Julian H. ist als Auskunftsperson geladen. Der mutmaßliche Drahtzieher des „Ibiza-Videos“, das die ÖVP-FPÖ-Regierung platzen ließ, war Anfang März nach Österreich ausgeliefert worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. H. werden Erpressung und mutmaßliche Drogendelikte vorgeworfen, für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Der Privatdetektiv hatte bereits im deutschen Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal ausgesagt.
https://www.diepresse.com/5962517/strache-auf-ibiza-konnten-wir-zusehen-der-politischen-aufklarung-aber-nicht
https://kurier.at/meinung/die-falsche-heroisierung-der-ibiza-drahtzieher/401343798
https://kurier.at/chronik/oesterreich/packt-ibiza-detektiv-julian-h-heute-aus/401343795
https://www.tt.com/artikel/30788777/bluemel-im-ibiza-ausschuss-saloppe-formulierungen-unter-guten-freunden
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07.04.2021 BEFRAGUNGEN:
Mag. Gernot BLÜMEL,
Melanie L. (Juristin, sie ist derzeit Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der ÖBAG und damit eine enge Mitarbeiterin Schmids)
07.04.2021 BERICHTE:
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ibiza-untersuchungsausschuss-chats-ruegen-und-videos-102125803
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/was-weiss-der-ibiza-drahtzieher/472645532
https://volksblatt.at/am-anfang-war-ibiza/     MEINUNG: AM ANFANG WAR IBIZA
https://kurier.at/politik/inland/bluemel-im-u-ausschuss-kann-diese-empoerung-teilweise-nachvollziehen/401342970
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-geheime-spenden/472592418
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-korrekte-geschichten/472593179
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-kronen-zeitung/472593170
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2099384-Bluemel-muss-im-U-Ausschuss-abermals-Rede-und-Antwort-stehen.html
https://www.puls24.at/news/politik/saloppe-chats-und-eine-entschuldigung-zu-beginn-ibiza-u-ausschuss-zum-nachlesen/231210
https://orf.at/stories/3208289/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Chats „nicht für Veröffentlichung gedacht“ | Die kürzlich publik gewordenen Chats zur Vorstandswerdung von Thomas Schmid bei der ÖBAG sind am Mittwoch im Fokus des „Ibiza“-U-Ausschusses gestanden. Als Erster befragt, bezeichnete Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) die Chats (etwa: „Du bist Familie“ oder „SchmidAG fertig!“) als „saloppe Formulierungen“ zwischen guten Bekannten. Eine Rolle in diversen Chats mit Schmid spielte auch die zweite Auskunftsperson.  Dabei handelte es sich um die Juristin Melanie L. – sie ist derzeit Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der ÖBAG und damit eine enge Mitarbeiterin Schmids. Der Fokus des Interesses im Ausschuss liegt aber auf ihrer Tätigkeit im Kabinett des Finanzministers unter ÖVP-FPÖ, Hartwig Löger (ÖVP). Im Ausschuss war das Interesse an L. deswegen so groß, weil die Kärntnerin – politisch in der Jungen ÖVP sozialisiert – in regem Chatkontakt mit Schmid stand (und zwar im Vorfeld von dessen ÖBAG-Vorstandswerdung).
https://www.krone.at/2384302
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/krone-wasser-geheime-spender-die-neuen-ibiza-szenen/472584842
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/leitartikel-so-wollen-wir-eigentlich-nicht-sein-102109762
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-wasserprivatisierung-nach-norwegischem-modell/472593144
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-gudenus-stellt-den-lockvogel-zur-rede/472592435
https://www.puls24.at/news/politik/schmid-chats-kirche-sieht-vertrauen-erschuettert/231228
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/finanzminister-bluemel-erneut-im-ibiza-u-ausschuss-102102268
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bisher-unbekannte-szenen-des-ibiza-videos-veroeffentlicht/
https://www.diepresse.com/5962505/vertraute-von-schmid-zu-chatnachrichten-wortwahl-leider-oft-unuberlegt
https://kontrast.at/bluemel-sms/
https://orf.at/stories/3208313/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Chatbeteiligte entschuldigt sich | Die nunmehrige Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der ÖBAG, die rund um die Bestellung von Thomas Schmid auch in dessen Chatverläufen eine Rolle spielt, hat sich bei der Befragung im „Ibiza“-U-Ausschuss für ihre Nachrichten entschuldigt.
https://www.puls24.at/news/politik/gernot-bluemel-im-u-ausschuss-entschlagung-ist-das-neue-keine-erinnerung/231258
https://www.krone.at/2383795
https://orf.at/stories/3208291/     Blümel-Befragung | Reichlich Hickhack im „Ibiza“-U-Ausschuss | Zahlreiche Debatten und einiges an Hickhack hat die zweite Befragung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss begleitet. Inhaltlich ergab die Befragung wenig Neues, einige Themenbereiche – wie die Einmischung von Christian Pilnacek bei Blümels Einvernahme – wurden ausgeklammert. Die Chats mit Thomas Schmid nannte Blümel selbst „salopp“.
https://www.vienna.at/bluemel-im-ibiza-u-ausschuss-saloppe-sms-mit-schmid/6950451
https://www.diepresse.com/5962214/blumel-im-u-ausschuss-entschlagungen-statt-erinnerungslucken
https://www.news.at/a/live-ticker-ibiza-ausschuss-11974796
https://futter.kleinezeitung.at/oe24-ibiza-video-beste-tweets/
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/ibiza-ausschuss-bluemel-muss-auskunft-geben;art385,3379866
https://www.luzernerzeitung.ch/international/oesterreich-ich-liebe-meinen-kanzler-brisante-chatprotokolle-bringen-sebastian-kurz-in-bedraengnis-ld.2122530
https://www.oe24.at/video/politik/bluemel-im-ibiza-u-ausschuss-offensive-stimmung/472560917
https://orf.at/stories/3208226/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Blümel verteidigt „saloppe“ Nachrichten | Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist am Mittwoch ein zweites Mal im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt worden. Im Mittelpunkt standen die im Zuge der jüngst bekanntgewordenen Chats von ÖBAG-Chef Thomas Schmid. Blümel selbst bezeichnete seine Nachrichten mit Schmid mehrfach als „salopp“ und als Kommunikation zwischen Menschen, die sich lange und gut kennen.
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-bluemel-verteidigt-saloppe-chats-mit-schmid/231187
https://www.tt.com/artikel/30788777/ibiza-ausschuss-jetzt-im-live-blog-bluemel-verstaendnisvoll-und-angriffig
https://www.krone.at/2383636
https://orf.at/stories/3208238/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Blümel beklagt „Skandalisierung“ Im Zentrum des „Ibiza“-Untersuchungsausschusses steht heute die Befragung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Er ist bereits zum zweiten Mal geladen – befragt wird er insbesondere zu den zuletzt veröffentlichten Chats. Einleitend sagte er, dass es manchen Abgeordneten mehr um „Skandalisierung“ gehe. Es gehöre zu seinem Selbstverständnis als Politiker, Politik auch als Service am Bürger zu verstehen. Blümel: Keine Spenden von Novomatic | Einmal mehr sagte er, dass er innerhalb der ÖVP Wien nicht für Finanzen zuständig gewesen sei. Doch könne er ausschließen, dass die Bundespartei oder parteinahe Vereine Spenden von Novomatic als Gegenleistung für politisches Handeln erhalten haben.
https://www.kleinezeitung.at/politik/5962117/Fuenf-Stunden-Befragung_Bluemel-verteidigt-Proporz-und-saloppe-Chats
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ausfall-im-u-ausschuss-oevp-fraktionsfuehrer-nach-skiunfall-im-krankenhaus/472522826
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5962117/Fuenf-Stunden-Befragung_Bluemel-verteidigt-Proporz-und-saloppe-Chats
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/bluemel-erneut-im-ibiza-u-ausschuss/472522506
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-die-geheimen-szenen/472509150
https://www.puls24.at/video/bluemel-erneut-vor-ibiza-u-ausschuss/short
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210407_OTS0015/exxpress-veroeffentlicht-alle-bisher-geheimen-szenen-des-ibiza-videos
https://www.puls24.at/news/politik/was-seit-gernot-bluemels-erster-aussage-im-ibiza-u-ausschuss-geschah/231186
https://www.vol.at/ibiza-u-ausschuss-bluemel-wird-zu-den-chats-befragt/6949541
https://www.krone.at/2383404     Blümel und Detektiv im Ibiza-U-Ausschuss geladen
https://www.diepresse.com/5962135/highlight-im-u-ausschuss-blumel-und-der-detektiv
https://www.turi2.de/aktuell/boulevardseite-veroeffentlicht-weitere-teile-des-ibiza-videos/
https://www.tt.com/artikel/30788777/ibiza-ausschuss-ab-9-30-uhr-im-live-blog-bluemel-ibiza-detektiv-geladen
https://filmpluskritik.com/2021/04/07/ibiza-video-kritik-zum-sequel/
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/2099537-Ibiza-Video-Nackerte-in-der-Finca.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/online-medium-exxpress-bringt-neue-szenen-aus-dem-ibiza-video-17282116.html
https://www.diepresse.com/5962516/wer-zahlte-fur-das-ibiza-video
https://www.tt.com/artikel/30788777/bluemel-im-ibiza-ausschuss-entschlagungen-statt-erinnerungsluecken     Blümel im Ibiza-Ausschuss: Entschlagungen statt Erinnerungslücken
https://k.at/entertainment/ibiza-video-komplett-strache-kommentare/401343081
https://www.tt.com/artikel/30788777/spannende-tage-im-u-ausschuss-bluemel-und-ibiza-detektiv-julian-h-geladen
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-kai-jan-krainer-ueber-bluemels-befragung-zu-chats/472535974
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-fuer-bluemel-eine-lose-lose-situation/short
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-detektiv-und-lockvogel-tappten-2017-beide-teilweise-nackt-in-eigene-videofalle/
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125623119/so-sind-wir-nicht-oder-doch
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125510201/was-strache-ueber-die-unterschiede-in-den-affaeren-ibiza-und
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000125607007/jetzt-ist-krieg-neos-abgeordneter-brandstaetter-bringt-anzeige-wegen-gefaehrlicher
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06.04.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3208072/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Blümel wird zu Chats befragt | Besondere Spannung verspricht der parlamentarische „Ibiza“-U-Ausschuss diese Woche: Im Zentrum des ersten Befragungstages am Mittwoch steht der Auftritt von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Seine bereits zweite Ladung in das Untersuchungsgremium gilt durch zuletzt veröffentlichte Chats als brisant. Tags darauf tritt mit dem Detektiv Julian H. ein „Ibiza-Promi“ auf.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/bluemel-wieder-im-ibiza-u-ausschuss/472467430
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000125627681/oper-mit-schuessel-und-panik-nach-benko-deal-was-die
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/auf-das-wohlwollen-der-oevp-abgezielt-102074746
https://www.oe24.at/video/so-denkt-oesterreich-ueber-das-ibiza-video/472451096
https://www.oe24.at/video/das-ibiza-video-im-original/472438672
https://www.wienerzeitung.at/meinung/leitartikel/2099345-Wie-Doping-fuer-die-Kritiker.html
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-erklaerung-politik-oesterreichs-glueckspenden/472428886
https://www.oe24.at/video/news/ibiza-video-ahnbahnung-politischer-aufbau/472432646
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-video-die-geheimen-szenen/472419782
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-video-gudenus-lockvogel-vertrauensfrage/472429575
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210406_OTS0163/pro-und-contra-auf-puls-4-postenschacher-auf-hoechster-ebene-wie-korrupt-ist-die-politik OTS0163, 6. April 2021, 16:45 Pro und Contra auf PULS 4: Postenschacher auf höchster Ebene – Wie korrupt ist die Politik? Chat-Protokolle erschüttern ganz Österreich. Muss das Kabinett Kurz II daraus Konsequenzen ziehen? Diskussion der U-Ausschuss-Vertreter aller Parlamentsparteien | Wien (OTS) - Im Ibiza-Untersuchungsausschuss findet diesen Mittwoch eine erneute Befragung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) statt. Blümel steht in Zusammenhang mit den Causen Casinos Austria und Novomatic im Fokus der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und musste als erstes amtierendes Regierungsmitglied eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen. Für Blümel gilt die Unschuldsvermutung. Darüber hinaus zeichnen nun bekannt gewordene Chat-Verläufe zwischen Blümel, Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem jetzigen ÖBAG-Chef Thomas Schmid ein entlarvendes Sittenbild der Postenvergabe auf höchster Ebene. Wie problematisch sind die veröffentlichten Chat-Protokolle? Steht Freunderlwirtschaft in Österreich auf der Tagesordnung? Welche Konsequenzen wird es jetzt geben? Und wie unabhängig kann die heimische Justiz agieren?  Pro und Contra Mittwoch, 7. April 2021, um 22:50 Uhr auf PULS 4
Gäste: Andreas Hanger, Stellvertretender Vorsitzender Ibiza-Untersuchungsausschuss und Nationalratsabgeordneter, ÖVP
Nina Tomaselli, Fraktionsvorsitzende Ibiza-Untersuchungsausschuss und Nationalratsabgeordnete, Die Grünen
Kai Jan Krainer, Fraktionsvorsitzender Ibiza-Untersuchungsausschuss und Nationalratsabgeordneter, SPÖ
Christian Hafenecker, Fraktionsvorsitzender Ibiza-Untersuchungsausschuss und Nationalratsabgeordneter, FPÖ
Helmut Brandstätter, Mitglied Ibiza-Untersuchungsausschuss und Nationalratsabgeordneter, NEOS
Moderation: Thomas Mohr, Rückfragen & Kontakt: Adrian.Hinterreither@prosiebensat1puls4.com
https://www.kleinezeitung.at/kultur/5961950/IbizaVideo_Gleich-zwei-BoulevardMedien-wollen-unveroeffentlichte
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125626491/ibiza-u-ausschuss-bluemel-soll-sich-an-oebag-chefkuer-erinnern
https://www.unsertirol24.com/2021/04/06/das-gesamte-ibiza-originalvideo-heute-im-tv/
https://www.spoe.at/2021/04/06/tuerkise-netzwerke-gefaehrden-oesterreichischen-rechtsstaat/
https://filmpluskritik.com/2021/04/06/ibiza-video-fernsehen/     Datum: 6. April 2021 Autor: filmpluskritik | TV-Sensation: Gesamtes „Ibiza-Video“ heute um 20:00 im Fernsehen | Es wirkt auf den ersten Blick wie ein verspäteter April-Scherz: Kürzlich wurde angekündigt, dass heute Abend, den 6.4.2021, um 20:00 das gesamte „Ibiza-Video“ im Fernsehen ausgestrahlt wird. Oe24 / Österreich, das Boulevard-Medium von Wolfgang Fellner mit inzwischen hauseigenem TV-Sender, will den 7-stündigen Film offenbar in voller Länge zeigen, wie auf der Website oe24.at zu lesen steht: Bereits ab 17:30 soll es eine „Sondersendung“ mit den „besten Highlights“ geben, ab 20:00 soll das Video dann in voller Länge zu sehen sein. Und es wird noch besser: „Analysieren“ sollen das zu Sehende „Experten“ wie HC Strache. Den Beleg dafür liefert der Screenshot unten: …
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02.04.2021 BERICHTE:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2099035-Schwarze-Defensive-statt-blauem-Video.html
31.03.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17999583/ibiza-detektiv-kommt-am-donnerstag-in-den-u-ausschuss
22.03.2021 BERICHTE:
https://www.diepresse.com/5955067/fpo-zu-causa-ibiza-wir-werden-licht-ins-schwarz-grune-dunkel-bringen
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17.03.2021 BEFRAGUNGEN:
Hans NIESSL (Burgenlands Ex-Landeshauptmann, SPÖ)
Herbert KICKL (FPÖ-Obmann)
17.03.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-kickl-arbeitet-ende-der-tuerkis-blauen-koalition-auf/short
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-ibiza-video-hat-kickl-auf-den-sitzer-ghaut/short
https://www.puls24.at/news/politik/kickl-im-u-ausschuss-kenne-bei-novmatic-nur-meine-alte-schulkollegin-eva-glawischnig/229709     Politik | Kickl im U-Ausschuss: "Kenne bei Novmatic nur meine alte Schulkollegin Eva Glawischnig" | FPÖ-Klubchef Herbert Kickl wurde von der ÖVP in den Ibiza-U-Ausschuss geladen. Viel Erkenntnis konnte er zur Ibiza-Causa nicht beitragen. Mit Glücksspiel habe er überhaupt nichts anfangen können, Vereinskonstruktionen für verdeckte Parteispenden habe es nicht gegeben
https://www.oe24.at/video/oesterreich/niessl-im-ibiza-u-ausschuss/469618443
https://orf.at/stories/3205701/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Niessl für Glücksspiel „nicht zuständig“ | Der ehemalige burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) ist am Mittwoch im „Ibiza“-U-Ausschuss unter anderem zum Glücksspielkonzern Novomatic und zur gescheiterten Glücksspielnovelle befragt worden. Niessl gab an, selbst nicht in Sachen Casinolizenz aktiv geworden zu sein.
https://orf.at/stories/3205627/     Kickl im „Ibiza“-Ausschuss | „Problembär“, „Schock“ und „Retourkutsche“ | FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl ist dem „Ibiza“-U-Ausschuss am Mittwoch Rede und Antwort gestanden. Geladen wurde Kickl von der ÖVP, er ortete darin eine „Retourkutsche“. Wortreich berichtete er über seine Eindrücke von der gemeinsamen Amtsperiode – im Fokus der Befragungen standen zudem FPÖ-nahe Vereine, das „Ibiza-Video“ und seine Rolle als „Problembär“ in der Koalition.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2096714-Ibiza-Video-versetzte-Kickl-in-Schockzustand.html
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5952815/IbizaUAusschuss_Opposition-richtet-sich-wegen-Think-Austria-an-VfGH
https://orf.at/stories/3205659/     U-Ausschuss: Opposition pocht auf weitere Aktenlieferungen | Die Oppositionsparteien im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss richten sich ein weiteres Mal an den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Sie verlangen die Übermittlung aller Akten und Unterlagen, welche die im Bundeskanzleramt eingerichtete Strategiestabsstelle „Think Austria“ betreffen. Gestern hatte deren Leiterin Antonella Mei-Pochtler im U-Ausschuss als Auskunftsperson ausgesagt und bestritten, dass über die Einrichtung Spenden lukriert worden seien. Lediglich eine von laut eigener Aussage 9.530 E-Mails wurden von „Think Austria“ an den Untersuchungsausschuss geliefert. Der Grund: Die Nachrichten seien im Kanzleramt auf „abstrakte Relevanz“ überprüft worden, was auf den Großteil der Unterlagen laut Eigenanalyse nicht zutreffen soll. FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker vermutet aber, dass Daten zurückgehalten worden seien, weswegen sich seine Partei, SPÖ und NEOS nun ein weiteres Mal an den VfGH wenden. Fuchs’ Handy soll ausgewertet werden | Es werden aber noch mehr Aktenlieferungen gefordert. SPÖ und NEOS wollen die relevanten Daten auf dem sichergestellten Handy des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek. Der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, hatte im Ausschuss nicht ausgeschlossen, sich mit Pilnacek auch weiterhin über brisante Verfahren, etwa in der Causa betreffend Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), ausgetauscht zu haben. Mit ihrer Geduld am Ende zeigte sich die Opposition auch, was die Lieferung von Unterlagen aus dem Finanzministerium betrifft, hatte der VfGH dieser doch schon vor zwei Wochen grünes Licht gegeben. Sollten diese morgen nicht im Ausschuss eingelangt sein, werde man sich abermals an den VfGH wenden, der dann den Bundespräsidenten mit weiteren Schritten beauftragen müsse, sagte SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer.
https://kurier.at/politik/inland/kickl-im-u-ausschuss-macht-der-ibiza-bilder-hat-mich-erschlagen/401220942     
https://www.krone.at/2368040
https://www.vienna.at/erdrueckende-bilder-ibiza-video-versetzte-kickl-in-schockzustand/6929892
https://www.tt.com/artikel/30785301/ibiza-video-versetzte-kickl-in-schockzustand
https://www.diepresse.com/5952555/kickl-im-u-ausschuss-schockzustand-nach-ibiza-video
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-niessl-und-kickl-werden-befragt/469585458
https://www.krone.at/2367995     KICKL … „VIDEO WAR EIN SCHOCK“
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125100354/fpoe-klubchef-und-ex-innenminister-kickl-im-ibiza-u-ausschuss
https://www.krone.at/2367993
https://www.puls24.at/news/politik/liveticker-vom-ibiza-u-ausschuss-kickl-bei-ibiza-video-erschlagen-von-der-macht-der-bilder/229639     Politik | Liveticker vom Ibiza-U-Ausschuss: Kickl bei Ibiza-Video "erschlagen von der Macht der Bilder" | FPÖ-Klubchef Herbert Kickl ist Auskunftsperson im Ibiza-U-Ausschuss. Kickl war in der türkis-blauen Koalition Innenminister. Bei Veröffentlichung des Ibiza-Videos sei er unter Schock gestanden.
https://orf.at/stories/3205656/     Kickl im „Ibiza“-U-Ausschuss: Wusste nichts von Spenden | FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wird derzeit vom „Ibiza“-U-Ausschuss befragt. Bei ihm geht es weniger um das Video mit seinem Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache, vielmehr um seine Wahrnehmungen zu Vereinen im Umfeld der FPÖ. Geladen wurde Kickl von der ÖVP mit Blick auf seine frühere Funktion als Generalsekretär seiner Partei. In seiner Erstbefragung durch den Verfahrensanwalt gab Kickl an, keine Wahrnehmungen zu Spenden an FPÖ-nahe Vereine zu haben. Der Verein Austria in Motion hätte eine Plattform für bürgerliche Diskussionen „über die Parteipolitik“ hinaus bieten sollen, habe es in ersten Gesprächen 2015, bei denen er dabei war, geheißen, so der FPÖ-Klubobmann weiter.
https://www.puls24.at/news/politik/spoe-und-neos-wollen-nachrichten-aus-pilnacek-handy-im-u-ausschuss/229672     
Politik     SPÖ und NEOS wollen Nachrichten aus Pilnacek-Handy im U-Ausschuss | Die Fraktionen von SPÖ und NEOS fordern die Übermittlung von Nachrichten aus dem Handy des suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek an den Ibiza-U-Ausschuss. Nach der Suspendierung des Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek sowie der Sicherstellung seines Handys wegen Verdachts auf Bruch des Amtsgeheimnisses, verlangen die Fraktionen von SPÖ und NEOS die Übermittlung von relevanten Nachrichten aus dem sichergestellten Handy. Die Handyinhalte von Pilnacek seien insofern relevant für den U-Ausschuss, als Johann Fuchs, Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, in seiner Befragung vergangene Woche eingestanden hatte, sich mit Pilnacek auch nach dessen Abzug von der Strafsachensektion noch über Akten und Verfahren - etwa die Hausdurchsuchung bei ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel - ausgetauscht zu haben. Fuchs wurden am Montag in Folge dessen die Zuständigkeit über die WKStA-Ermittlungen entzogen. Außerdem wurde sein Handy sichergestellt. Opposition will auch "Think Austria"-Mails | Alle drei Oppositionsparteien im U-Ausschuss beantragten zudem beim Verfassungsgerichtshof die Übermittlung der E-Mails aus dem Postfach des Kanzleramts-Thinktanks "Think Austria". Dessen Leiterin Antonella Mei-Pochtler hatte am Mittwoch bei ihrer Befragung im U-Ausschuss erwähnt, dass rund 9.300 Mails aus der Zeit der türkis-blauen Regierung existieren würden. An den Ausschuss übermittelt wurde aber nur eines.
https://www.tt.com/artikel/30785301/blaue-parteispenden-kickl-steht-u-ausschuss-rede-und-antwort
( https://www.puls24.at/news/politik/fpoe-will-nationalrat-sondersitzung-zur-impfstoffbeschaffung/229657     Politik | FPÖ will Nationalrat-Sondersitzung zur Impfstoffbeschaffung | Die FPÖ hätte gerne eine Sondersitzung des Nationalrats zur Impfstoffbeschaffung. Klubchef Herbert Kickl vermisst Transparenz der Regierung über Verträge und Beschaffungsvorgänge. Daher appelliert er an SPÖ und NEOS, gemeinsam ein außertourliches Plenum einberufen zu lassen. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch zeigte sich zwar grundsätzlich offen, verwies aber auf die parlamentarische Ebene. ÖVP-Klubobmann August Wöginger hält Kickls Forderung für "unverständlich".
https://orf.at/stories/3205626/     Niessl im „Ibiza“-U-Ausschuss: Kein Kontakt zu Novomatic | Der ehemalige burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) ist heute vom „Ibiza“-U-Ausschuss befragt haben, unter anderem zu seinen Kontakten zum Glücksspielkonzern Novomatic. In der Erstbefragung durch Verfahrensrichter Ronald Rohrer gab Niessl an, dass Novomatic ihn bezüglich eines geplanten Casinos in Parndorf nicht kontaktiert habe. Er habe Novomatic-Gründer Johann Graf in seinen 18 Jahren als Landeshauptmann zweimal kurz getroffen, ebenso Novomatic-Chef Harald Neumann, so Niessl weiter.
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/kickl-im-ibiza-u-ausschuss/469559572
https://www.puls24.at/news/politik/liveticker-vom-ibiza-u-ausschuss-niessl-als-kaempfer-fuer-casino-lizenz-gerechtigkeit/229639     Politik | Liveticker vom Ibiza-U-Ausschuss: Niessl als Kämpfer für Casino-Lizenz-Gerechtigkeit | Burgenlands Ex-Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) wurde im Ibiza-U-Ausschuss zu seinen Verbindungen zum Glücksspielkonzern Novomatic befragt. Ihm ging es beim Thema Casino-Lizenzen vor allem darum, dass das Burgenland nicht ungerecht behandelt werde, sagte er.
https://www.diepresse.com/5952555/niessl-und-kickl-im-u-ausschuss-spo-und-fpo-kritisieren-ovp-tag
https://volksblatt.at/kickl-spricht-im-ibiza-untersuchungsausschuss/
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16.03.2021 BEFRAGUNGEN:
Reinhold MITTERLEHNER (Ex-ÖVP-Chef)
Antonella MEI-POCHTLER (Kurz-Beratern)
Bernhard PERNER (im Management des Staatsholding ÖBAG tätig, ehemaliger Kabinettsmitarbeiter im Finanzministerium)
16.03.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17948280/mitterlehner-gibt-im-u-ausschuss-einblick-in-alte-oevp
https://www.tt.com/artikel/17949831/strache-darf-sich-sein-ganzes-ibiza-video-ansehen
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-die-kurz-spenden-rallyes-und-die-sehr-guten-auschreibungstipps/229546     Politik | Ibiza-U-Ausschuss: Die Kurz-"Spenden-Rallyes" und die "sehr guten" Auschreibungstipps | Neben Ex-ÖVP-Vizekanzler Mitterlehner, der über Kurz' "Spenden-Rallyes" aussagte, und die Kurz-Beraterin Mei-Pochtler, sagte auch ein Kabinettsmitarbeiter aus, der offenbar "sehr gute Tipps" für eine ÖBAG-Ausschreibung gab. Als dritte Auskunftsperson war im Ibiza-Untersuchungsausschuss am Mittwochabend Bernhard Perner geladen. Der ehemalige Kabinettsmitarbeiter im Finanzministerium, der nun im Management der Staatsholding ÖBAG tätig ist, wurde zu Postenbesetzungen - insbesondere der ÖBAG - befragt.
https://orf.at/stories/3205573/     „Ibiza“-Ausschuss nahm sich ÖBAG-Bestellung vor | Der gestrige Vormittag im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss ist im Zeichen der „türkisen ÖVP“ und von Spenden gestanden. Darüber gaben sowohl Ex-ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner als auch die Beraterin von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Antonella Mei-Pochtler, Auskunft. Am Abend stand hingegen die Postenbesetzung im Fokus der Befragung. Mit Bernhard Perner war ein ehemaliger Kabinettsmitarbeiter im Finanzministerium als Auskunftsperson geladen, der heute als Geschäftsführer der COFAG tätig ist, die die Coronavirus-Hilfen ausschüttet. Perner war von 2019 bis 2020 Direktor der ÖBAG, der seit Frühjahr 2019 Thomas Schmid als Alleinvorstand vorsitzt.
https://www.oe24.at/video/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-reinhold-mitterlehner-sagt-aus/469485885
https://orf.at/stories/3205527/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Kurz-Beraterin erklärt „Think Austria“ | Es waren Einblicke von zwei Seiten, die die Auskunftspersonen im „Ibiza“-U-Ausschuss am Dienstag gegeben haben – im Fokus stand der Vorgang des Wandels der schwarzen zur türkisen ÖVP. Ex-Parteichef Reinhold Mitterlehner beschrieb ein „Biotop“ aus Spendenakquirieren und einer Kultur, sich dadurch bei Politikern ein offenes Ohr zu verschaffen. Ein ganz anderes Bild zeichnete daraufhin die Strategieberaterin von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Antonella Mei-Pochtler.
https://www.puls24.at/video/mitterlehner-und-mei-pochtler-im-ibiza-u-ausschuss-befragt/short     Video | Mitterlehner und Mei-Pochtler im Ibiza-U-Ausschuss befragt | PULS 24 Reporterin Barbara Piontek fasst die Befragungen von Ex-ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Kurz-Beraterin Antonella Mei-Pochtler im Ibiza-Untersuchungsausschuss zusammen.
https://kurier.at/politik/inland/zadic-zurueck-nie-langweilig-in-der-justiz/401220537
https://www.puls24.at/news/politik/mei-pochtler-kennt-projekt-ballhausplatz-nur-aus-medien/229522     Politik | Mei-Pochtler kennt Projekt Ballhausplatz nur aus Medien | Die Kanzler-Beraterin Antonella Mei-Pochtler kennt das Projekt Ballhausplatz, also jene inoffizielle Wahlkampfstrategie, die VP-Chef Sebastian Kurz 2017 ins Kanzleramt verhalf, nur aus den Medien.
https://www.oe24.at/oesterreich/justiz-disziplinaranzeige-gegen-fuchs-kompetenzen-beschraenkt/469467690
https://kontrast.at/mitterlehner-u-ausschuss/     Ibiza-U-Ausschuss | Mitterlehner: Kurz sägte als Außenminister an der eigenen Regierung
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-reinhold-mitterlehner-deutet-zusammenhang-zwischen-franz-hoerl-mandat-und-spenden/229601     Politik | U-Ausschuss: Mitterlehner deutet Zusammenhang zwischen Hörl-Mandat und Spenden an | Mit außergewöhnlichen Aussagen sorgte Ex-Vizekanzler und Ex-ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner im Ibiza-U-Ausschuss für Aufsehen. Er deutete einen Zusammenhang des Nationalratsmandats von Franz Hörl mit Spenden der Seilbahnlobby an. Der frühere ÖVP-Obmann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat am Mittwoch im U-Ausschuss einen Einblick in den Machtwechsel in der ÖVP im Jahr 2017 und die damit verbundene Suche von Unterstützern im Wahlkampf gegeben. Dabei unterstellte er dem ÖVP-Abgeordneten Franz Hörl indirekt, sein Nationalratsmandat Spenden der Seilbahnlobby zu verdanken. Der Abgeordnete wies die Unterstellungen zurück.
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-im-liveticker-mei-pochtler-beriet-kurz-unentgeltlich-keine-ahnung-von-spendern/229546     Politik | Ibiza-U-Ausschuss im Liveticker: Mei-Pochtler beriet Kurz unentgeltlich, keine Ahnung von Spendern | Kurz-Beratern Antonella Mei-Pochtler erklärte, sie habe den Kanzler sowohl vor den Wahlen 2017 als auch im Thinktank "Think Austria" rein unentgeltich beraten. Von Spenden will sie nichts wahrgenommen haben
https://www.puls24.at/news/politik/mitterlehner-deutet-im-u-ausschuss-an-hoerl-mandat-haenge-mit-spenden-zusammen/229601     Politik | Mitterlehner deutet im U-Ausschuss an, Hörl-Mandat hänge mit Spenden zusammen | Mit außergewöhnlichen Aussagen sorgte Ex-Vizekanzler und Ex-ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner im Ibiza-U-Ausschuss für Aufsehen. Er deutete einen Zusammenhang des Nationalratsmandats von Franz Hörl mit Spenden der Seilbahnlobby an.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5951839/Einblick-in-OeVPMachtwechsel_Mitterlehner-im-UAusschuss_Spenden
https://www.oe24.at/video/politik/reinhold-mitterlehner-zu-ibiza-u-ausschuss-befragung/469436448
https://www.bvz.at/in-ausland/u-ausschuss-keine-lieferung-von-novomatic-sozialversicherungsdaten-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-novomatic-266192152     U-Ausschuss | Keine Lieferung von Novomatic-Sozialversicherungsdaten Recht früh abgeschmettert worden ist am Dienstag ein Verlangen von SPÖ und NEOS im Ibiza-Untersuchungsausschuss nach Lieferung heikler Daten: Die Oppositionsparteien hatten von der Österreichischen Gesundheitskasse verlangt, die Sozialversicherungsdaten von allen rund 3.000 inländischen Novomatic-Mitarbeitern herauszugeben.
https://orf.at/stories/3205540/     | „Ibiza“: Spenden laut Kurz-Beraterin nicht Thema | Nach Ex-ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner ist heute die Beraterin von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Antonella Mei-Pochtler, im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt worden. Sie soll wesentlich in das „Projekt Ballhausplatz“ involviert gewesen zu sein, also jenes inoffizielle Wahlkampfprogramm, das eben Unterstützer und Unterstützerinnen für die Partei gewinnen sollte.
https://www.vienna.at/olg-sprach-strache-komplettes-ibiza-video-zu/6928623
https://orf.at/stories/3205490/    „Ohr des Politikers“ | Ex-ÖVP-Chef Mitterlehner beschrieb „Biotop“ | Fast vier Jahre nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik ist am Dienstag der frühere ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt worden. Zu Beginn zeigte sich der Ex-Vizekanzler zwar überrascht, dass er überhaupt geladen ist. Doch gleichzeitig erzählte er ausführlich, wie er 2017 den Übergang zur „ÖVP neu“ erlebt hatte und welche Rolle das „Ohr des Politikers“ spielt.
https://www.noen.at/in-ausland/wiener-straflandesgericht-strache-darf-sich-sein-ganzes-ibiza-video-ansehen-ibiza-video-korruption-wahlkampffinanzierung-oesterreich-266182850
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2096476-Mitterlehner-glaubt-nicht-an-Gesetzeskauf.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/mei-pochtler-kennt-projekt-ballhausplatz-nur-aus-medien-101123479
https://www.tt.com/artikel/30785142/mitterlehner-im-ibiza-u-ausschuss-ex-vizekanzler-glaubt-nicht-an-gesetzeskauf
https://www.puls24.at/news/politik/zadic-stellt-sich-bei-rueckkehr-vor-staatsanwaelte/229565
https://www.diepresse.com/5951974/strache-bekommt-das-gesamte-ibiza-video
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-mitterlehner-gibt-einblick-in-alte-oevp/401219430
https://www.diepresse.com/5952022/mitterlehner-glaubt-nicht-an-gesetzeskauf-so-blod-ist-ja-niemand
https://orf.at/stories/3205515/     „Ibiza“: Ex-ÖVP-Chef Mitterlehner schildert „Roadshows“ | Im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss ist heute der frühere ÖVP-Parteichef und Vizekanzler (2014 bis 2017) Reinhold Mitterlehner befragt worden. Er gab einen Einblick in den Machtwechsel in der ÖVP hin zu Türkis und die Suche von Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf des späteren Kanzlers Sebastian Kurz. An Gesetzeskauf von Spendern wollte der Ex-ÖVP-Chef aber nicht glauben, so „blöd“ sei niemand. Vielmehr beschrieb er „Roadshows“ für das Auftreiben von Spendern, das Entstehen eines „Biotops“ und einer „bestimmten Stimmung“, sich dadurch bei Politikern ein offenes Ohr zu verschaffen. Generell kritisieren wollte er das Spendentum jedoch nicht – schließlich würden manche auch einfach für eine politische Agenda Geld geben. Klar sei aber auch: Das aktuelle Programm fokussiere sich auf „die Besitzenden“, das Christlich-Soziale sei „in den Hintergrund gerückt“.
https://www.vienna.at/neos-forderung-oberstaatsanwaltschaft-wien-soll-aufsicht-ueber-ibiza-causa-abgeben/6928224
https://orf.at/stories/3205502/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Ex-ÖVP-Chef Mitterlehner wird befragt |  „Ibiza“-U-Ausschuss: Ex-ÖVP-Chef Mitterlehner wird befragt | Im Ibiza-Untersuchungsausschuss wird derzeit der frühere ÖVP-Parteichef und Vizekanzler (2014 bis 2017) Reinhold Mitterlehner befragt. Von ihm erwarteten sich Opposition und Grüne Einblicke in die „alte ÖVP“ und den Übergang in die „türkise“ ÖVP. Nach Ansicht vieler war Mitterlehner vom nunmehrigen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) entthront worden.
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/mitterlehner-im-ibiza-u-ausschuss/469407419
https://www.diepresse.com/5951870/u-ausschuss-mitterlehner-gibt-einblick-in-alte-ovp     Bernhard PERNER (im Management des Staatsholding ÖBAG tätig, ehemaliger Kabinettsmitarbeiter im Finanzministerium)
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210316_OTS0006/ibiza-krimi-exxpress-veroeffentlicht-zu-seinem-start-die-komplette-video-tonspur
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000125038272/letzter-chef-der-alten-oevp-und-kickl-sagen-im-u
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/ibiza-ausschuss-wiedersehen-mit-mitterlehner;art385,3367890
15.03.2021 BERICHTE:
https://volksblatt.at/ibiza-u-ausschuss-ist-ein-kuenstlich-aufgeblasenes-konstrukt/
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-u-ausschuss-handy-von-oberstaatsanwaltschef-sichergestellt/401219418
https://orf.at/stories/3205437/     „Ibiza“: Handy von Oberstaatsanwaltschaftschef sichergestellt | Das Handy des Leiters der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs, ist sichergestellt worden. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck der APA und bestätigte einen Bericht der „Kleinen Zeitung“. Grund für die Maßnahme sei der „Verdacht der Verletzung des Amtsgeheimnisses“ durch Fuchs wegen dessen Aussagen zur Information von Regierungsmitgliedern über Hausdurchsuchungen bei Ministern und Ministerinnen im parlamentarischen „Ibiza“-Untersuchungsausschuss. Fuchs hatte in seiner Befragung im Ausschuss vergangene Woche auf Nachfrage von NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper bestätigt, das Justizressort über „geplante Zwangsmaßnahmen“ zu informieren. NEOS und FPÖ hatten schon davor seine Suspendierung gefordert.
https://www.puls24.at/news/politik/handy-von-leiter-der-oberstaatsanwaltschaft-fuchs-sichergestellt/229509     Politik | Handy von Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Fuchs sichergestellt | Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat im Verfahren um Weitergabe von Ermittlungsakten auch in der Oberstaatsanwaltschaft Wien bei deren Leiter Johan Fuchs Sicherstellungen durchgeführt. Nach den Sicherstellungen von elektronischen Geräten bei Ex-Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek und Verfassungsrichter und Ex-Justizminister Wolfgang Brandstetter gab es nun offenbar auch beim Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien (OStA) Johann Fuchs Sicherstellungen. Das berichtet der "Standard" unter Berufung auf die ermittlende Staatsanwaltschaft Innsbruck. OStA-Sprecher Michael Klackl konnte die Maßnahmen gegen Fuchs gegenüber dem "Standard" weder bestätigen noch dementieren; die fallführende Staatsanwaltschaft Innsbruck gab an, dass es im laufenden Verfahren zu "weiteren Sicherstellungen" gekommen war.
Gegen Fuchs, der als Vertrauensmann des suspendierten Sektionschefs Pilnacek galt und ebenso wie dieser einen langen Konflikt mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat, soll wegen Verstoßes gegen die Verschlusssachenverordnung ermittelt werden.
FPÖ und NEOS fordern Suspendierung | NEOS und FPÖ hatten schon davor die Suspendierung von Fuchs gefordert. Fuchs hatte vergangene Woche im Ibiza-U-Ausschuss auf Frage der Opposition zugegeben, dass er auch nach Pilnaceks Abberufung als Sektionschef für Strafsachen weiterhin Aktenteile an diesen übermittelte. Er schätze den Austausch mit dem angesehenen Strafrechtsexperten Pilnacek, verteidigte er sich damals. "Fuchs wollte einen modus operandi nicht abstreiten, der mehrfach inakzeptabel ist", so Fraktionsführerin Krisper am Montag in einer Aussendung. Auch der FPÖ-Fraktionsvorsitzende im Ibiza-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker, erneuerte seine Forderung an Justizminister Werner Kogler (Grüne), dienstrechtliche Konsequenzen gegen den Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien zu ziehen. Ermittlungen um verratene Hausdurchsuchung | Gegen Pilnacek wird seit zwei Wochen wegen einer angeblich vorab verratenen Hausdurchsuchung bei Immobilieninvestor Michael Tojner ermittelt. Pilnacek soll Ex-Minister Wolfgang Brandstetter (damals parteifrei auf ÖVP-Ticket), mittlerweile Verfassungsrichter und Rechtsberater Tojners, vor der anstehenden Razzia gewarnt haben. Brandstetter bestreitet das. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
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11.03.2021 BEFRAGUNGEN: https://orf.at/stories/3204870/   und andere
Thomas LANDGRAF (einstiger Sprecher von Ex-Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ))
Ex-Bundeskanzler Christian KERN (SPÖ)
11.03.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/kern-zum-ibiza-angebot-eine-reichlich-dubiose-reichlich-schmierige-sache/229195
https://www.vienna.at/u-ausschuss-spoe-wollte-laut-kern-nichts-mit-der-sache-zu-tun-haben/6923921
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/kern-schlug-angebot-von-ibiza-anwalt-aus-100898695
( https://www.vienna.at/ibiza-video-julian-h-in-u-haft/6923877 )
( https://kurier.at/politik/inland/mutmasslicher-drahtzieher-des-ibiza-videos-in-u-haft/401215320 )
https://www.noen.at/in-ausland/ex-kanzler-ibiza-video-war-fuer-kern-halbseidene-angelegenheit-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-265469247
https://www.krone.at/2363191
https://kurier.at/politik/inland/kern-ueber-macher-des-ibiza-videos-dachten-es-ist-ein-wichtigtuer/401215248
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-kern-gluecklicherweise-kenne-ich-keine-roten-idioten/229128
https://orf.at/stories/3204903/     „Ibiza“: SPÖ hatte laut Kern nur „Informationsschnipsel“ | „Dubios und schmierig“: Diesen Eindruck hat ein Angebot des „Ibiza“-Anwalts Ramin M. innerhalb der SPÖ hinterlassen. Das sagte zumindest Ex-Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) heute im Untersuchungsausschuss. Zu dieser Zeit habe es jede Menge Gerüchte gegeben, die SPÖ hatte allerdings nur „Informationsschnipsel“.
https://www.krone.at/2363035
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/christian-kern-vor-u-ausschuss/468646194
https://orf.at/stories/3204870/     „Ibiza“: Befragung von Ex-Faymann-Sprecher schnell zu Ende | Heute wird der ehemalige Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss erwartet. Im Vordergrund steht dabei das Videoangebot an die SPÖ. Vor Kern wurde schon Thomas L., einstiger Sprecher von Ex-Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), befragt – relativ kurz. Denn nach gut einer Stunde durfte L. wieder gehen.
https://kurier.at/politik/inland/ex-faymann-sprecher-wurde-bei-mittagessen-von-soko-belauscht/401214858
( https://www.eu-infothek.com/krone-ibiza-regisseur-wurde-an-oesterreich-ausgeliefert/ )
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5949386/UAusschuss_Christian-Kern_Angebot-des-IbizaVideos-war-halbseidene
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/zeuge-im-ibiza-ausschuss-minister-moser-wollte-die-wksta-zerschlagen;art385,3365289
https://www.diepresse.com/5949697/ibiza-video-fur-ex-kanzler-kern-halbseidene-sache
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-justiz-whistleblower-und-osta-leiter-fuchs-sorgen-fuer-aufhorchen/229119
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10.03.2021 BEFRAGUNGEN: https://orf.at/stories/3204735/   und andere
                                   Mag. Roland KOCH (15 Jahre lang Staatsanwalt und seit Februar 2019 unter ÖVP-Minister Josef Moser und Minister Clemens Jabloner im Justizministerium
                                   Mag. Johann FUCHS (Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien (OStA))
10.03.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17928317/ibiza-untersuchungsausschuss-beleuchtet-justiz-krach
https://www.tt.com/artikel/17931048/osta-leiter-verteidigt-vorgehen-bei-ibiza-ermittlungen
https://www.tt.com/artikel/30784119/oberstaatsanwalt-fuchs-regierung-wird-nach-hausdurchsuchungen-informiert
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2095730-Justizministerium-wird-vor-Durchsuchungen-informiert.html
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-fuchs-hat-sich-mit-pilnacek-beraten-aber-keine-ahnung-ob-er-akten-weitergab/229054
https://www.krone.at/2362603
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ibiza-ausschuss-staatsanwaelte-schmaeht-man-nicht-100890730
https://orf.at/stories/3204782/     „Ibiza“: OStA-Leiter nimmt zu „Störfeuer“-Vorwurf Stellung | Im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit Johann Fuchs, Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien (OStA), befragt – es ist bereits sein zweiter Auftritt als Auskunftsperson. Fuchs war von einer ehemaligen Korruptionsstaatsanwältin bei ihrer Befragung durch die Abgeordneten „Störfeuer“ vorgeworfen worden.
https://www.oe24.at/video/politik/krach-unter-korruptionsermittlern-wird-beleuchtet/468544927
https://kurier.at/politik/inland/whistleblower-im-u-ausschuss-moser-sagte-die-wksta-werde-man-zerschlagen/401213751
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-justizminister-moser-wollte-wksta-zerschlagen/229101
https://orf.at/stories/3204735/     „Ibiza“: Justizmails nach Videoveröffentlichung im Fokus | Der „Ibiza“-U-Ausschuss widmet sich heute einmal mehr dem Justizstreit über die Causa „Ibiza“. Vor der Befragung des Leiters der Oberstaatsanwaltschaft Wien (OStA), Johann Fuchs, stand ein ehemaliger Kabinettsmitarbeiter im Justizministerium Rede und Antwort. „Keine aktive Rolle“ für WKStA | Roland K., 15 Jahre lang Staatsanwalt und seit Februar 2019 unter ÖVP-Minister Josef Moser und Minister Clemens Jabloner im Justizministerium, löste mit seinen Hinweisen an Behörden Verfahren gegen Fuchs und den nunmehr suspendierten Justizsektionschef Christian Pilnacek bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck aus.
https://www.krone.at/2362276
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000124772307/kampf-der-behoerden-im-u-ausschuss
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/ermittlungen-zum-video-im-ibiza-u-ausschuss/468474079
( https://www.unsertirol24.com/2021/03/10/ibiza-video-drahtzieher-von-berlin-nach-wien-ausgeliefert/ )
 ( https://nuernberger-blatt.de/2021/03/mutmasslicher-drahtzieher-des-ibiza-videos-nach-oesterreich-ausgeliefert-82188/ )
( https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/das-ibiza-video-und-die-hintermaenner-julian-h-wird-aktivist-17237619.html )
https://orf.at/stories/3204750/     „Ibiza“-U-Ausschuss  Fuchs zu Pilnacek, Mails und „Störfeuern“ | Die Ermittlungen rund um die „Ibiza-Affäre“ sind am Mittwoch im Fokus des U-Ausschusses gestanden. Der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, musste viele Fragen zu E-Mails beantworten, die zwar im Vorstadium des Verfahrens verfasst wurden, aber erst über einen Ex-Kabinettsmitarbeiter in den U-Ausschuss gelangten. Und: War der Inhalt eine Weisung oder nicht?
09.03.2021 BERICHTE:
( https://www.karlsruhe-insider.de/news/urteil-aus-karlsruhe-drahtzieher-des-ibiza-videos-wird-ausgeliefert-71449/ )
( https://www.tt.com/artikel/30783911/mutmasslicher-ibiza-video-drahtzieher-wurde-nach-oesterreich-ausgeliefert )
( https://www.diepresse.com/5948828/ibiza-detektiv-ausgeliefert-proteste-halfen-nichts )
( https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ibiza-video-karlsruhe-lehnt-eilantrag-gegen-auslieferung-ab-17234917.html )
( https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ibiza-video-drahtzieher-julian-h-nach-oesterreich-ausgeliefert-100845814 )
( https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-drahtzieher-julian-h-ausgeliefert/468406114 )
( https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000124789127/auslieferung-von-ibiza-drahtzieher-julian-h-an-oesterreich-rueckt-naeher )
https://www.krone.at/2361826     BEREITS IN WIEN
https://orf.at/stories/3204607/     Eingeschränkt“ statt „geheim“ | „Ibiza“-Ausschuss hat jetzt Kurz-Strache-SMS | Die lange erwarteten Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und dem damaligen FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache in der Zeit von ÖVP-FPÖ sind im „Ibiza“-U-Ausschuss angekommen. Weil die Nachrichten vom Justizministerium nun doch in Geheimhaltungsstufe eins („Eingeschränkt“) statt drei („geheim“, mit Schwärzungen) geliefert wurden, fanden Teile davon jetzt medial Niederschlag.
https://orf.at/stories/3204601/     Kurz-Strache-SMS im „Ibiza“-U-Ausschuss angekommen | Die langersehnten Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und dem damaligen FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache sind im „Ibiza“-U-Ausschuss angekommen. Weil die Nachrichten vom Justizministerium nun doch in Geheimhaltungsstufe 1 statt 3 geliefert wurden, fanden Teile davon bereits heute medial Niederschlag. Generell sind viele der Chats in die Kategorie politisches Tagesgeschäft einzuordnen. Aber auch Szenen einer – wohl nicht immer einfachen – „politischen Ehe“ finden sich darunter, wie auch eine erste Durchsicht der APA zeigte. Neben der Karfreitagsregelung, Anhebung der Mindestpension geht es etwa um die Abschaffung der ORF-„Zwangsgebühren“, Steuerpakt und Budget. Aber auch Atmosphärisches kommt nicht zu kurz, wie etwa Nachbesprechungen von Interviews und Fragen, wo Treffen der Sechserrunde, der damaligen Regierungskoordination, stattfinden sollen.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5948530/IbizaUAusschuss_Chats-von-Kurz-und-Strache_Was-verdammt-nochmal
https://www.puls24.at/news/politik/julian-h-medien-strache-und-gluecksspielsektor-wollten-millionen-fuer-ibiza-video-zahlen/228957
https://www.krone.at/2361131     DAS STEHT IN DEN CHATS … „halb so wild“
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05.03.2021 BERICHTE:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210305_OTS0079/ibiza-u-ausschuss-spoe-einwallner-sicherheitsrisiko-kurz-stoppen
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5946108/IbizaUAusschuss_Lisa-Wieser_Die-rechte-Hand-von-Sebastian-Kurz
https://www.tt.com/artikel/17908496/ibiza-u-ausschuss-netzwerk-zum-fruehstueck-eine-drohung-und-neue-mails
https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/wirecard-ibiza-untersuchungsausschuss-101.html
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04.03.2021 38. Sitzung BEFRAGUNGEN: https://orf.at/stories/3203720/
                                   Gabriela SPIEGELFELD (Die Unternehmerin hat Veranstaltungen im Wahlkampf mit potenziellen Unterstützern organisiert. „Türkise Netzwerkerin“), ( https://orf.at/stories/3203887/ )
                                   Daniel VARRO (ein Kabinettsmitarbeiter von Finanzminister Gernot Blümel),
                                   Lisa WIESER (eine enge Mitarbeiterin von Bundeskanzler Sebastian KURZ) ( https://www.krone.at/2358007 )
04.03.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-ausschuss-die-halb-private-kanzler-mailadresse-und-eine-drohung/228607
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2095180-Ibiza-U-Ausschuss-Kurz-Assistentin-kurz-angebunden.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/gruene-zum-u-ausschuss-ibiza-video-ist-nur-der-startpunkt-100613035
https://www.krone.at/2358007     Kurz Assistentin Lisa Wieser
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000124674821/breakfast-at-sachers-von-unternehmerrunden-mit-kurz-und-spaeteren-spenden
https://orf.at/stories/3203986/     „Ibiza“-Ausschuss befragt Kurz-Büroleiterin | Derzeit steht die Büroleiterin von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Lisa W., dem „Ibiza“-U-Ausschuss Rede und Antwort. Sie sei für die Organisation der Termine des Kanzlers zuständig („Dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist“). Für Inhaltliches sei sie nicht zuständig, das sei Aufgabe des Kabinettchefs.
https://www.puls24.at/news/politik/jetzt-ist-krieg-drohung-gegen-brandstaetter-sorgt-fuer-aufsehen-im-ibiza-u-ausschuss/228594
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-brandstaetter-zur-drohung/short
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-kurz-assistentin-plaudert-halb-privates-mailpostfach-aus/228542
https://www.heise.de/tp/features/Wirecard-Affaere-verknuepft-sich-mit-Ibiza-Affaere-5072030.html
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-befragung-von-gabi-spiegelfeld/short
https://www.oe24.at/video/news/ibiza-u-ausschuss-spenden-an-oevp-im-fokus/467651550
https://kurier.at/politik/inland/spiegelfeld-spenden-waren-kein-thema/401207326
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2095081-VfGH-Entscheidung-Finanzministerium-muss-Mails-liefern.html
https://orf.at/stories/3203928/     VfGH: Finanzministerium muss „Ibiza“-Ausschuss E-Mails liefern | Das Finanzministerium muss dem „Ibiza“-U-Ausschuss E-Mail-Postfächer und bestimmte Dateien namentlich genannter Bediensteter zukommen lassen. Diese Entscheidung gab der Verfassungsgerichtshof (VfGH) heute bekannt. Die Oppositionsparteien SPÖ, FPÖ und NEOS waren damit mit ihrer Beschwerde erfolgreich. Dabei geht es unter anderem um E-Mails des heutigen ÖBAG-Chefs Thomas Schmid. Laut dem VfGH-Erkenntnis sind alle E-Mails an Ministeriumsbedienstete vorzulegen, die von bestimmten Absendern stammen. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hätte begründen müssen, warum er die Informationen für nicht relevant hält und daher die Vorlage verweigert – das sei aber nicht geschehen, hieß es vom VfGH sinngemäß. Krainer: „Richtungsweisend“ … Krisper: ÖVP kann Aufklärung nur bremsen, aber nicht stoppen
https://orf.at/stories/3203873/     ÖVP-Netzwerkerin „Nicht mit Klingelbeutel herumgelaufen“ Am Donnerstag sind im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss großteils Veranstaltungen rund um den ÖVP-Wahlkampf 2017 im Fokus gestanden. Geladen war die PR-Beraterin Gabriela Spiegelfeld, die Parteichef Sebastian Kurz unterstützt hat. Die Opposition vermutet, dass sie als „Spendenkeilerin“ tätig war. Dem widersprach Spiegelfeld vehement: „Ich bin nicht mit dem Klingelbeutel herumgelaufen.“
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-spiegelfeld-will-keine-spendensammlerin-sein-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-251930942
https://orf.at/stories/3203887/     „Ibiza“: „Türkise Netzwerkerin“ zu Treffen mit Kurz befragt | Wie bereits tags zuvor stehen im „Ibiza“-U-Ausschuss auch heute Spenden an die ÖVP und das „Projekt Ballhausplatz“ im Fokus. Als erste Auskunftsperson wird derzeit die Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld befragt – sie hat im Wahlkampf 2017 Veranstaltungen mit potenziellen Unterstützern für den damaligen ÖVP-Chef und späteren Kanzler Sebastian Kurz organisiert, was ihr den Beinamen „türkise Netzwerkerin“ einbrachte.
https://www.news.at/a/ibiza-video-nachrichten-kurz-strache-u-ausschuss-11919314
https://www.tt.com/artikel/17904011/die-oevp-und-ihre-goenner-keine-gegenleistung
https://www.kleinezeitung.at/meinung/meinungstmkhp/5945992/IbizaUAusschuss_Ein-moegliches-SMS_Kannst-du-mir-in-Peking-ein
https://www.krone.at/2357125     Ibiza-Drahtzieher Julian H. droht Prozess in Wien
https://kurier.at/politik/inland/von-der-zigaretten-mafia-zur-regie-des-ibiza-videos/401207008
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03.03.2021 37. Sitzung BEFRAGUNGEN: https://orf.at/stories/3203720/
                                   Stefan STEINER (einer der engsten Berater von Bundeskanzler Sebastian KURZ),
                                   Axel MELCHIOR (der nunmehrige ÖVP-Generalsekretär),
                                   dritte Auskunftsperson ist eine enge Mitarbeiterin von ÖBAG-Chef Thomas Schmid
03.03.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-widmet-sich-nochmals-spenden-an-oevp/228520
https://orf.at/stories/3203793/      Spenden | ÖVP-Generalsekretär mit Listen konfrontiert | ÖVP-Generalsekretär Alexander „Axel“ Melchior hat am Mittwoch im „Ibiza“-U-Ausschuss Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die ÖVP käuflich sei. Er bestritt, jemals Gegenleistungen für Spenden geboten zu haben. Dass er im Wahlkampf 2017 für Spenden zuständig gewesen sei, stimme zwar, aber er habe dazu nie jemanden „animieren“ müssen. Die Fragen drehten sich insbesondere um Listen und weitere Papiere.
https://www.krone.at/2357133
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2094989-Kanzlerberater-verneint-in-U-Aussschuss-Spenden-Gegenleistungen.html
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-affaere-oevp-strategen-schlossen-in-ausschuss-kaeuflichkeit-aus-casinos-austria-gluecksspiele-u-ausschuss-zusammenfassung-oesterreich-251823039
https://orf.at/stories/3203810/     Kurz-Strache-Chats im „Ibiza“-U-Ausschuss angekommen | Nach Kritik der Opposition an der langen Dauer sind heute die Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache vom Justizministerium an den „Ibiza“-U-Ausschuss übermittelt worden. Das teilte die Parlamentskorrespondenz am Abend mit. Die Dokumente im Umfang eines Aktenorders unterliegen der Klassifizierungsstufe drei und sind damit geheim. Bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung sorgte die Klassifizierung der Chats für Unmut. Es müsste sich schon um Staatsgeheimnisse handeln, welche die Geheimhaltungsstufe drei rechtfertigten, befand NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper. Nina Tomaselli von den Grünen beschwerte sich darüber, dass die Sichtung des Beweismittels dadurch mit einem immensen Aufwand verbunden sei. SPÖ-Fraktionsführer Jan Krainer kritisierte bereits zuletzt, dass sich Abgeordnete nicht einmal darüber unterhalten dürften – außer, man befinde sich in einem abhörsicheren Raum. Fragen dazu gestellt werden dürfen nur in einer geheimen Sitzung.
https://www.diepresse.com/5945900/u-ausschuss-spenden-laptops-und-kurz-engste-berater
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000124638620/tuerkise-netzwerkerin-spiegelfeld-und-kurz-bueroleiterin-im-u-ausschuss
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210303_OTS0173/ibiza-untersuchungsausschuss-aktenlieferung-durch-justizministerium-erfolgt
https://www.krone.at/2356482
https://www.neue.at/startseite/2021/03/03/dratzieher-julian-h-soll-ausgeliefert-werden.neue
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/kurz-berater-steiner-keine-gegenleistungen-fuer-spenden;art385,3361175
https://orf.at/stories/3203703/     Kurz-Berater befragt | Spenden, Schulden und die „DNA der ÖVP“ | „Mastermind“, „Krisenmanager“ und „graue Eminenz von Kurz“: Über die Person Stefan Steiner sind in der Vergangenheit schon etliche Artikel verfasst worden. Wegen seiner Rolle im Wahlkampf 2017 war der frühere ÖVP-Generalsekretär und nunmehrige Berater von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch Auskunftsperson im „Ibiza“-U-Ausschuss. Es ging unter anderem um Spenden, Schulden und die „DNA der Volkspartei“.
https://kurier.at/politik/inland/kurz-berater-steiner-ich-loesche-mein-handy-regelmaessig/401206243
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-kurz-vertrauter-erklaert-spenden-mit-begeisterung-der-waehler/228403
https://www.casinoonline.de/nachrichten/mutmasslicher-ibiza-video-drahtliefer-soll-ausgeliefert-werden-52010/
https://orf.at/stories/3203753/     „Ibiza“: Kurz-Berater Steiner schließt Gegenleistungen aus | Mit Stefan Steiner steht derzeit einer der engsten Berater von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dem „Ibiza“-U-Ausschuss Rede und Antwort. NEOS bezeichnete Steiner im Vorfeld als „das Hirn“ des Kanzlers.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210303_OTS0103/gerstl-forderung-von-neosspoe-nach-wiederaufnahme-der-schredder-ermittlungen-ist-wahre-politische-einflussnahme-auf-justiz
https://www.puls24.at/video/vogl-auslieferung-von-ibiza-macher-wird-grosses-spektakel/short
https://orf.at/stories/3203734/      „Ibiza“-Ausschuss: Kurz-Berater Steiner wird befragt | Mit erheblicher Verspätung hat die erste Befragung des „Ibiza“-U-Ausschusses begonnen – derzeit steht mit Stefan Steiner einer der engsten Berater von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Rede und Antwort. Ihm folgt dann der nunmehrige ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior. NEOS bezeichnete Steiner als „das Hirn“ des Kanzlers. Es geht zentral um das „Projekt Ballhausplatz“, also jene Wahlkampfstrategie, die dem damaligen ÖVP-Chef Kurz 2017 ins Kanzleramt verhalf.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5945379/Melchior-und-Steiner_Kurz-innerer-Zirkel-im-UAusschuss_Es-zieht
https://www.oe24.at/video/politik/wolfgang-gerstl-ueber-kurz-vertraute/467478073
https://orf.at/stories/3203720/     „Ibiza“: Enge Kurz-Mitarbeiter stehen Rede und Antwort | Das „Projekt Ballhausplatz“, also jene Wahlkampfstrategie, die dem damaligen ÖVP-Chef Sebastian Kurz 2017 ins Kanzleramt verhalf, steht am Mittwoch im Fokus des „Ibiza“-Untersuchungsausschusses. Als Auskunftspersonen sind auch einer der engsten Berater von Kurz, Stefan Steiner, und der nunmehrige ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior geladen.
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-beschaeftigt-sich-mit-projekt-ballhausplatz/228403     Politik     U-Ausschuss beschäftigt sich mit "Projekt Ballhausplatz" | Im parlamentarischen Ibiza-Untersuchungsausschuss dreht sich ab Mittwoch alles um das "Projekt Ballhausplatz". "Projekt Ballhausplatz" lautete der durchgesickerte Titel jener Wahlkampf-Strategie, die ÖVP-Chef Sebastian Kurz 2017 ins Kanzleramt verhalf. Als Auskunftspersonen sind dazu unter anderem einer der engsten Berater von Kurz, Stefan Steiner, sowie der nunmehrige ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior geladen. Dritte Auskunftsperson ist eine enge Mitarbeiterin von ÖBAG-Chef Thomas Schmid. Tags darauf, am Donnerstag, wird die Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld befragt. Sie hat Veranstaltungen im Wahlkampf mit potenziellen Unterstützern organisiert. Ein Kabinettsmitarbeiter von Finanzminister Gernot Blümel, Daniel Varro, soll anschließend aussagen. Als letzte Auskunftsperson beendet eine enge Mitarbeiterin von Bundeskanzler Kurz die Ausschusswoche.
https://www.tt.com/artikel/30782653/ibiza-video-gericht-fuer-auslieferung-von-mutmasslichem-drahtzieher
https://www.diepresse.com/5945436/kurz-berater-und-ovp-generalsekretar-im-ibiza-u-ausschuss
https://www.heute.at/s/julian-h-detektiv-und-ibiza-video-drahtzieher-wird-aus-berlin-nach-oesterreich-ausgeliefert-100130735
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5945400/IbizaVideo_Wegen-Erpressung_Mutmasslicher-Drahtzieher-vor
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2094867-Mutmasslicher-Ibiza-Drahtzieher-vor-Auslieferung.html
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21.02.2021 BERICHTE:
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/glosse-die-asymmetrie-von-risiken-leistung-und-gegenleistung-100104571
https://www.sn.at/kolumne/kollers-klartext/ganz-schoen-viel-missstimmung-100020109
https://www.zeit.de/
https://orf.at/stories/3202384/     FPÖ-Chef für Totalverbot von Parteispenden
20.02.2021 BERICHTE:
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124330678/ex-weisungsratschef-pleischl-die-politik-instrumentalisiert-die-justiz-als-kampfmittel
https://www.n-tv.de/politik/Ibiza-Ermittler-naehern-sich-Kanzler-Kurz-article22375086.html
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124325149/skandale-affaeren-possen-hat-oesterreich-ein-problem-mit-korruption
https://orf.at/stories/3202254/     SPÖ, NEOS „Ibiza“-U-Ausschuss verlängert | Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ am Samstag berichtet, haben sich SPÖ und NEOS darauf verständigt, den „Ibiza“-Untersuchungsausschuss gemeinsam bis 22. September zu verlängern. Das rot-pinke Stimmgewicht ist dafür ausreichend. Unterdessen zeigten die Fraktionsführer von SPÖ, NEOS und FPÖ Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wegen Falschaussage im U-Ausschuss an.
https://www.vienna.at/u-ausschuss-opposition-zeigt-bluemel-wegen-falschaussage-an/6902824
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210220_OTS0013/korrigierte-neufassung-zu-ots0005-von-heute-profil-ibiza-u-ausschuss-laeuft-bis-september
https://www.profil.at/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-wird-bis-september-verlaengert/401194712
19.02.2021 BERICHTE:
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124337153/warum-jetzt-wieder-ueber-die-tuerkise-schredderaffaere-spekuliert-wird
https://kontrast.at/maria-berger-causa-bluemel-wksta/
https://www.trend.at/politik/politik-backstage-josef-votzi-justiz-minenfeld-11903955
https://www.vienna.at/ibiza-anwalt-bot-oevp-2014-belastendes-material-ueber-strache-an/6901667
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124278835/parteispenden-was-ist-legal
https://www.krone.at/2346626     NEUE BRISANTE SMS
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18.02.2021 36. Sitzung BEFRAGUNGEN: https://www.puls24.at/ (LIVETICKER)
                                   Niko R. (ehemaliger "SoKo Tape"-Ermittler),
                                   Dietmar HALPER (Ex-Direktor der Politischen Akademie der ÖVP),
                                   Andreas HOLZER (SoKo-Chef) hatte krankheitsbedingt abgesagt.
18.02.2021 LIVETICKER:
https://www.puls24.at/news/politik/liveticker-ex-soko-ermittler-niko-r-im-ibiza-u-ausschuss/227343 Politik     Ibiza-U-Ausschuss: Direktor der ÖVP-Akademie wollte Strache-Material "nur mal anschauen" Der ehemalige "SoKo Tape"-Ermittler Niko R. war als Auskunftsperson im Ibiza-U-Ausschuss geladen. Er fiel durch aufmunternde SMS an Ex-Vizekanzler Strache auf. Ebenfalls geladen war Dietmar Halper, Ex-Direktor der Politischen Akademie der ÖVP. Mit Niko R. war am Donnerstag jener Mitarbeiter geladen, über den nicht zuletzt wegen seiner aufmunternden SMS an Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ("Ich hoffe auf einen Rücktritt vom Rücktritt") und wegen seines Vorgehens in der "Schredder-Causa" medial wiederholt berichtet wurde. Als zweite Auskunftsperson war der ehemalige Direktor der Politischen Akademie der ÖVP Dietmar Halper geladen. Er berichtete von einem Treffen mit Ibiza-Anwalt M. im Jahr 2014. SoKo-Chef Andreas Holzer, der ebenfalls als Auskunftsperson geladen war, hatte bereits zuvor krankheitsbedingt abgesagt.
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000124264442/u-ausschuss-strache-fan-der-zu-causa-ibiza-ermittelte-geladen
18.02.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17860770/ermittler-bedauert-in-u-ausschuss-strache-sms
https://www.tt.com/artikel/17862121/ibiza-anwalt-bot-oevp-2014-material-ueber-strache-an
https://orf.at/stories/3202055/     Material zu Strache | ÖVP-Mann wollte sich Offert „nur anhören“ | Neben den Ermittlungen der „SoKo Ibiza“ hat sich der „Ibiza“-U-Ausschuss am Donnerstag auch dem Angebot von belastendem Material gegen Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache gewidmet. Dazu geladen war der ehemalige Leiter der Politischen Akademie der ÖVP, Dietmar H. Vom „Ibiza-Video“ habe er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erfahren, so H. – bereits Jahre davor, 2014, sei ihm aber belastendes Material angeboten worden.
https://www.krone.at/2346487
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-eine-unueberlegte-hoeflichkeit-und-straches-haare/227390
https://orf.at/stories/3201968/     Schredder-Ermittler | Von Strache-SMS bis „Datenstaub“ | Bisher haben Staatsanwälte und Staatsanwältinnen sowie Arno M. ihre Sichtweisen auf die bereits eingestellte Schredderaffäre darlegen können. Am Donnerstag wurde im „Ibiza“-U-Ausschuss nun jener „SoKo Ibiza“-Kriminalpolizist befragt, der in der Causa ermittelte. Im Fokus standen eine SMS, die er nie wieder so verfassen würde, und ein Handy, das ständig vibrierte, aber nicht beschlagnahmt wurde.
https://www.krone.at/2346136
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-ermittler-bedauert-strache-sms-wien-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-249843024
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-ermittler-bedauerte-sms-an-strache/227373
https://orf.at/stories/3202021/     „Ibiza“: Ex-SoKo-Ermittler „bereut“ SMS an Strache | Im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit der Ermittler Niko R. befragt. Er war von Mai bis September 2019 Mitglied der „SoKo Ibiza“. Schlagzeilen machte R., der 2014/15 für die ÖVP als Gemeinderat in Langenzersdorf kandidierte („danach aber kein ÖVP-Mitglied mehr“) ja mit einer Durchhalte-SMS („Kopf hoch, es geht auch nach der Politik weiter“) am Tag von Straches Rücktritt.
https://www.tt.com/artikel/30780081/geschredderte-festplatten-laut-spoe-aus-laptop-ermittler-bedauert-sms
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/ibiza-video-erste-anklage-gegen-strache-duerfte-bevorstehen;art385,3353829
https://www.puls24.at/news/politik/spoe-sieht-beleg-fuer-geschredderte-laptop-festplatten/227364
https://www.vienna.at/ibiza-video-erste-anklage-gegen-strache-steht-bevor/6900957
https://orf.at/stories/3201995/     BK-Direktor: Van der Bellen unterfertigte Ernennungsantrag | Der Leiter der „SoKo Ibiza“, Andreas Holzer, soll Direktor des Bundeskriminalamts (BK) werden. Bisher ist er laut Website des Innenministeriums „vorläufig“ mit der Funktion betraut. Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterzeichnete bereits Ende Jänner den Ernennungsantrag.
https://orf.at/stories/3201998/     „Ibiza-Video“: Wohl bald erste Anklage gegen Strache | Fast zwei Jahre nach dem Auftauchen des „Ibiza-Videos“ könnte es demnächst zur ersten Anklage gegen den einstigen FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache kommen, so der „Standard“ heute. Dabei geht es um die Causa Privatkliniken. Der Vorhabensbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) liegt dem Justizministerium derzeit zur Entscheidung vor.
https://www.puls24.at/news/politik/ermittler-niko-r-im-ibiza-u-ausschuss/227297
https://www.oe24.at/video/news/erste-anklage-in-ibiza-causa/465781035
https://www.puls24.at/news/politik/krainer-anzeige-wksta-ermittelt-nicht-gegen-bluemel/227303
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ibiza-anwalt-bot-oevp-2014-material-ueber-strache-an-99941221
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17.02.2021 35. Sitzung BEFRAGUNGEN: https://www.derstandard.at/ und http://teletext.orf.at/ Seite 115
                                   Ulrike SIMA (Wiener SPÖ-Stadträtin),
                                   Alexander ZACH (früherer Politiker des Liberalen Forum (LIF)),
                                   Zoltán ACZEL (früherer Generalsekretär des Liberalen Forum (LIF)) hat sein Kommen abgesagt
17.02.2021 LIVETICKER:
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000124219987/u-auschuss-wiener-spoe-stadtraetin-und-fruehere-lif-politiker-sagen
17.02.2021 BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5938979/IbizaUAusschuss_Aufmunternde-SMS-an-Strache_SoKo-TapeErmittler
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/strache-erste-klage-steht-bevor/465731911
https://www.krone.at/2345629     WAS WURDE VERNICHTET?
https://www.juve.de/nachrichten/oesterreich/2021/02/kein-geld-fuer-ibiza-video-spiegel-und-sz-setzen-sich-mit-jwo-durch
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-soko-leiter-holzer-sagte-fuer-morgen-ab/401191774
https://www.puls24.at/video/piontek-analyse-zum-u-ausschuss-ibiza-video-um-5-millionen-angeboten/short
https://orf.at/stories/3201901/     WKStA-Anfrage: Kritik der Grünen an ÖVP | Die ÖVP hat ihre Ankündigung wahr gemacht und über ihren Parlamentsklub eine Anfrage zur Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) an das Justizministerium geschickt. Unter anderem wird gefragt, auf welchen Informationen oder Hinweisen der Antrag auf Hausdurchsuchung gegründet war.
https://www.diepresse.com/5938744/u-ausschuss-ex-lif-politiker-zach-lehnte-ibiza-video-ab
https://orf.at/stories/3201866/     Ex-LIF-Politiker Z.: Von „Ibiza“-Audiooffert niemandem erzählt | Auf Ladung der ÖVP ist heute der ehemalige Bundesprecher des Liberalen Forums (LIF), Alexander Z., im U-Ausschuss Rede und Antwort gestanden. Über Z. soll der Wiener „Ibiza“-Anwalt Ramin M. versucht haben, belastendes Material über den nunmehrigen Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache dem NEOS-Finanzier Hans Peter Haselsteiner nahezubringen. Z. schloss aus, dass er irgendjemandem über das Offert erzählt habe – auch Haselsteiner nicht. Audiofile vorgespielt, doch „kein Interesse“ Haselsteiner kenne der jetzt als Unternehmer tätige Z. bereits seit den 90er Jahren, er habe ein „sehr wertschätzendes Verhältnis“ zu ihm, so Z. Den Wiener Anwalt M. kenne er aus Schulzeiten, er habe dieselbe Schule besucht. Zum Treffen mit M. sei es gekommen, nachdem M. seinen Kollegen Zoltan A. (auch er war für heute geladen, sagte aber ab) kontaktiert hatte.
https://orf.at/stories/3201836/    „Ibiza“: Sima befragt, Blümel-Ermittlungen thematisiert | Die Befragung von SPÖ-Stadträtin Ulrike Sima im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss ist ohne nennenswerte Erkenntnisse nach gut zwei Stunden zu Ende gegangen. Während SPÖ, Grüne und NEOS auf den Großteil ihrer Fragezeit verzichteten, wollten ÖVP und FPÖ mehr über möglichen Postenschacher und Spenden an parteinahe Vereine mit Blick auf die Sozialdemokratie und die Stadt Wien wissen.
https://www.diepresse.com/5938552/sima-im-u-ausschuss-mir-fehlt-ein-bisserl-die-fantasie-warum-ich-geladen-bin
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-zach-wurde-ibiza-video-fuer-5-millionen-angeboten/227227
https://www.oe24.at/video/politik/nina-tomaselli-ueber-ereignisse-der-letzten-tage/465678677
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-sima-fehlt-fantasie-warum-sie-geladen-wurde/227227
https://orf.at/stories/3201825/     „Ibiza“: Blümel-Ermittlungen überschatten Befragung | Heute wird Stadträtin Ulrike Sima (SPÖ) auf Antrag der ÖVP im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt. Doch die Ladung von Sima beschäftigte die Fraktionen von SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS im Vorfeld kaum. Im Fokus stand vielmehr ein Rückblick auf die vergangenen Tage und die Ermittlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).
https://www.vn.at/newsticker/oevp-will-von-justiz-infos-nach-hausdurchsuchung-bei-bluemel/2044658
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16.02.2021 BERICHTE:
https://www.presseraum.at/der-mutmasliche-orchestrator-des-osterreichischen-videos-ibiza-tor-in-berlin-festgenommen-nachrichten-dw/
https://www.puls24.at/news/politik/justiz-wehrt-sich-gegen-falsche-darstellung-von-kanzler-kurz/227170
https://kontrast.at/bluemel-ruecktritt-misstrauensantrag/
https://kurier.at/chronik/oesterreich/ibiza-detektiv-kaempft-gegen-seine-auslieferung/401190634
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/live-ticker-misstrauensantrag-gegen-bluemel-eingebracht/465558737
https://orf.at/stories/3201700/     NR-Sondersitzung | Blümel verteidigt sich gegen Attacken | Die Nationalratssondersitzung zur Causa um die Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ist wie erwartet turbulent verlaufen. Die FPÖ übte am Dienstag harsche Kritik an der ÖVP und Blümel – dieser wurde zum Rücktritt aufgefordert. Blümel verteidigte sich wiederum gegen die sehr harschen Attacken: Die Vorwürfe ließen sich „sehr leicht aufklären“.
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000124219987/u-auschuss-wiener-spoe-stadtraetin-und-fruehere-lif-politiker-sagen     Als erstes wird am Mittwoch die Wiener SPÖ-Stadträtin Ulrike Sima befragt werden, sie ist in der Stadt für die Bereiche Innovation, Stadtplanung und Mobilität verantwortlich. Nach ihr werden die früheren Politiker des Liberalen Forum (LIF), Alexander Z. und Zoltán A., Rede und Antwort stehen.
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/live-ab-11-uhr-die-gruenen-zum-misstrauensantrag-gegen-oevp-minister-bluemel;art385,3352562
https://www.puls24.at/news/politik/der-fall-bluemel-die-zeitliche-abfolge/227120
https://orf.at/stories/3201579/     Causa Casinos | Blümel steht Nationalrat Rede und Antwort | In der Causa rund um die Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wird dieser Dienstagnachmittag dem Nationalrat Rede und Antwort stehen. Die Opposition hatte gemeinsam eine Sondersitzung beantragt. Die FPÖ kündigte zudem einen Misstrauensantrag gegen Blümel an.
https://www.krone.at/2343740     KASSEN UNDURCHSICHTIG
https://www.derstandard.at/story/2000124196228/7-dinge-die-jetzt-gegen-korruption-unternommen-werden-koennen
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15.02.2021 BERICHTE:
https://k.at/news/kogler-haelt-fortbestand-der-regierung-fuer-wahrscheinlich/401189650
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Urheber-des-Ibiza-Videos-wehrt-sich-gegen-seine-Auslieferung-id59129016.html
https://orf.at/stories/3201192/     Generalstaatsanwalt | An der Spitze der Weisungskette | Die Frage ist vermutlich so alt wie der Berufsstand selbst: Können Staatsanwältinnen und Staatsanwälte frei von (politischem) Einfluss ermitteln? Neu aufgeflammt ist die Debatte im Zuge der „Ibiza“-Aufklärung. Eine Korruptionsermittlerin legte ihre Funktion zurück und forderte eine Systemänderung. Ein Generalstaatsanwalt (Bundesstaatsanwalt) könnte die Justizministerin an der Spitze der Weisungskette ablösen.
https://www.krone.at/2343065     SITZT BEREITS IN HAFT
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14.02.2021 BERICHTE:
https://www.derstandard.at/story/2000124166845/wie-die-ermittlung-ins-zentrum-der-oevp-vorruecken
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124166845/wie-die-ermittlung-ins-zentrum-der-oevp-vorruecken
https://www.krone.at/2342706
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-mehr-polemik-als-neues-bei-befragung-von-nikolaus-kern/465012518
13.02.2021 BERICHTE:
https://www.profil.at/novomatic-wir-werden-dies-in-einigen-laendern-machen-muessen/401187268
https://k.at/news/bluemel-ermittlungen-werfen-schatten-auf-u-ausschuss-woche/401187148
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/bluemel-geht-in-die-offensive-99707707
12.02.2021 BERICHTE:
https://www.diepresse.com/5936728/was-hinter-dem-fall-blumel-steckt
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-regierung-korruption-ibiza-1.5204999
https://www.vn.at/politik/2021/02/12/tomaselli-oevp-nahe-vereine-muessen-ihre-buecher-offenlegen.vn
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124131351/justizministerium-will-demnaechst-die-berichtspflichten-reduzieren     „POLITISCHES KORSETT“
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/kann-ausschliessen-dass-ich-mich-erinnere-sagte-finanzminister-bluemel-99696082
https://www.diepresse.com/5936424/seitdem-unser-sebastian-kurz-oe24tv-in-der-wiederholungsschleife
https://www.vienna.at/berichtspflicht-in-strafverfahren-wird-lockerer/6894446
https://orf.at/stories/3201182/     Justizministerium will Berichtspflichten reduzieren | Das Justizministerium wird „in Bälde“ einen Gesetzesvorschlag zur Reduktion der Berichtspflichten in Strafverfahren vorlegen. Daran wird schon länger gearbeitet, die ehemalige Korruptionsstaatsanwältin Christine Jilek brachte das Thema im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss jetzt neuerlich aufs Tapet. Im „Ibiza“-Verfahren gab es laut „Wiener Zeitung“ (Freitag-Ausgabe) bisher 181 Berichte der Staatsanwälte.
https://www.puls24.at/news/politik/presseschau-zur-causa-bluemel-oesterreich-ist-nicht-wie-andere-laender/226831
https://www.wochenblick.at/oevp-korruption-aufgedeckt-niko-kern-bin-strache-fuer-ibiza-dankbar/     Exklusiv-Interview | ÖVP-Korruption aufgedeckt. Niko Kern: „Bin Strache für Ibiza dankbar“
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210212_OTS0024/vp-gerstl-zu-spoe-und-ibiza-rotes-pr-netzwerk-verheddert-sich-immer-mehr-in-widersprueche
https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/hausdurchsuchung-bei-oesterreichs-finanzminister-bluemel/
https://apps.derstandard.de/privacywall/story/2000124077327/sohn-von-ex-kanzler-kern-im-ibiza-u-ausschuss-video
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11.02.2021 HAUSDURCHSUCHUNG BEI FINANZMINISTER GERNOT BLÜMEL, Mag. MBA Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 101
11.02.2021 34. Sitzung BEFRAGUNGEN: http://teletext.orf.at/ Seite 116
                                   Nikolaus KERN (Sohn des ehemaligen SPÖ-Kanzlers Christian KERN)
                                   Rechtsanwalt Oliver STAUBER
                                   Marcin KOTLOWSKI (Geschäftsführer der WH Media GmbH)
Nikolaus KERN und Oliver STAUBER: "Beide haben sich in der Partei-Gruppe "Sektion ohne Namen" engagiert." Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116
11.02.2021 BERICHTE:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210211_OTS0188/fpoe-hafenecker-erste-untersuchungsausschussladung-in-der-terminkalenderaffaere-einstimmig-fixiert
https://www.n-tv.de/politik/Osterreichs-Finanzminister-unter-Verdacht-article22355787.html
https://www.noen.at/in-ausland/oesterreich-razzia-bei-finanzminister-bluemel-wegen-spendenverdachts-casinos-casinos-austria-gluecksspiele-wien-zusammenfassung-oesterreich-248846325
https://orf.at/stories/3201112/     Drei SPÖ-nahe Zeugen und kaum „Ibiza“-Aufklärung | Der frühere Sprecher des ehemaligen Verkehrsministers Werner Faymann, Marcin K., ist heute den Abgeordenten im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss Rede und Antwort gestanden. Zum Untersuchungsgegenstand könne er wenig beitragen, sagte K., denn das „Ibiza-Video“ sei ihm weder angeboten worden, noch hätte er davon vor dem 17. Mai 2019 gewusst. | Mit Nikolaus Kern, Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Christian Kern (SPÖ), SPÖ-Funktionär Oliver St. und Marcin K. wurden heute drei Personen befragt, die der SPÖ nahestehen. Sie alle wurde auf Verlangen der ÖVP geladen. St. und Kern waren von ihren Ladungen überrascht, wie sie sagten. Der Sohn des früheren Kanzlers meinte, dass er deshalb geladen worden sei, weil er „einfach den falschen Nachnamen“ hätte.
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/frostiger-tag-im-ibiza-untersuchungsausschuss-99626959
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-gernot-bluemel-hausdurchsuchung-1.5203277
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2092637-Justizministerium-lockert-das-Berichtspflichten-Korsett.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wie-frei-koennen-die-korruptionsjaeger-arbeiten-99662605
https://orf.at/stories/3201107/     Vorwurf gegen Blümel | Opposition fordert Rücktritt | Die Opposition hat angesichts der Ermittlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zu Novomatic und den Casinos Austria rasche Konsequenzen gefordert. Bereits am Dienstag hatte sie Blümel rücktrittsreif gesehen, nun erneuerte sie diese Forderung. Die Grünen blieben vorerst zurückhaltend.
https://www.oe24.at/video/politik/razzia-bei-bluemel-die-hintergruende/464886732
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-gernot-bluemel-hausdurchsuchung-1.5203277
https://www.oe24.at/video/politik/helmut-brandstaetter-im-interview-ueber-die-hintergruende-der-razzia-bei-bluemel/464873935
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210211_OTS0161/neos-ein-minister-unter-amtsmissbrauchsverdacht-muss-sein-amt-abgeben
https://kontrast.at/bluemel-hausdurchsuchung-chatprotokolle/
https://orf.at/stories/3201073/     Auskunftsperson: „SoKo Ibiza“ gab Informationen weiter | Die „SoKo Ibiza“ habe Informationen aus seiner Einvernahme weitergeben: Das sagte der langjährige SPÖ-Funktionär Oliver St. heute im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss. Er sei als Zeuge von der Sonderkommission einvernommen worden – wenige Tage später seien seine Aussagen in einem Medium „reißerisch und konstruiert“ wiedergegeben worden.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/glock-bringt-vfgh-beschwerde-gegen-neos-abgeordnete-ein/464843882
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5935952/IbizaUAusschuss_Kathrin-Glock-legt-beim-VfGH-Beschwerde-ueber
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ibiza-novomatic-affaere-hausdurchsuchung-bei-finanzminister-bluemel-99653497
https://orf.at/stories/3201076/     U-Ausschuss-Befragung: Glock beschwert sich beim VfGH | Kathrin Glock, Ehefrau des Waffenherstellers Gaston Glock, legt nach ihrer Befragung im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) eine Beschwerde über NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper ein. Als Grund nennt Glock die ihrer Meinung nach „unsachlichen und persönlichen Angriffe“ der Abgeordneten. Die Beschwerde ist laut VfGH bereits eingelangt. „Ich bin nicht die Erste, die im Rahmen dieses Untersuchungsausschusses anlasslos herablassend und beleidigend behandelt wurde, aber ich bin die Erste, die vom Recht, den Verfassungsgerichtshof anzurufen, Gebrauch macht“, so Glock in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA.
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-glock-legt-beim-vfgh-beschwerde-ueber-krisper-ein/464853998
https://www.krone.at/2340451    „BIN NUR NEBELGRANATE“ NIKO KERN
https://orf.at/stories/3201029/     Nikolaus Kern im „Ibiza“-U-Ausschuss „Hab einfach den falschen Nachnamen“ Auf Betreiben der ÖVP ist der „Ibiza“-U-Ausschuss am Donnerstag wieder dem „Ibiza-Video“-Offert an die SPÖ nachgegangen. Geladen sind gleich drei Personen aus dem Umfeld der SPÖ, die laut ÖVP schon früh vom Material gewusst haben sollen. Die erste Auskunftsperson Nikolaus Kern, Sohn des Ex-SPÖ-Kanzlers, quittierte das mit Kopfschütteln und ruppigen Sagern gegen die ÖVP. Die Motivlage seiner Ladung sei klar: „Ich hab einfach den falschen Nachnamen.“
https://www.tt.com/artikel/30778633/sohn-von-ex-kanzler-kern-im-u-ausschuss-mehr-polemik-als-neues
https://www.krone.at/2340405     VFGH ERNEUT AM ZUG SPÖ im U-Ausschuss:  „Blümel liefert Akten nicht“
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2092538-Polemik-statt-neue-Erkenntnisse-im-Ibiza-U-Ausschuss.html
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-mehr-polemik-als-neues-bei-befragung-von-nikolaus-kern/464834984
https://kurier.at/politik/inland/blockade-der-oevp-gegen-u-ausschuss-opposition-ruft-zum-5-mal-hoechstgericht-an/401185096
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-vienna-calling/
https://www.tt.com/artikel/17777090/analyse-zum-ibiza-u-ausschuss-die-ewige-vertrauenskrise-in-der-justiz
https://kontrast.at/ibiza-u-ausschuss-christine-jilek-wksta/     U-Ausschuss  | Ibiza-Staatsanwältin packt aus: Politische Einflussnahme blockiert Ibiza-Ermittlungen
https://orf.at/stories/3201018/     „Ibiza“: SPÖ, FPÖ und NEOS ziehen erneut vor VfGH | Wegen mangelnder Aktenlieferung aus dem Finanzministerium will die Opposition aus SPÖ, FPÖ und NEOS ein weiteres Mal zum Verfassungsgerichtshofs (VfGH) gehen. Bisher seien dem „Ibiza“-U-Ausschuss nur Akten im Zeitraum von einigen Monaten vorgelegt worden, sagten die Mandatare Kai Jan Krainer (SPÖ), Christian Hafenecker (FPÖ) und Helmut Brandstätter (NEOS) heute. Der Untersuchungszeitraum umfasse allerdings die ganze Legislaturperiode der ÖVP-FPÖ-Regierung von 2017 bis 2019.
https://www.puls24.at/news/politik/video-offert-an-spoe-erneut-thema-im-ibiza-u-ausschuss/226689
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000124056238/oevp-tag-mit-sohn-des-exkanzlers-im-u-ausschuss
https://epaper.vn.at/politik/2021/02/10/ibiza-anwalt-gibt-sich-zugeknoepft.vn
https://www.krone.at/2340093
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-krainer-spoe-zur-befragung-ex-korruptionsstaatsanwaeltin-so-etwas-habe-ich-noch/short
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/fuer-den-mutmasslichen-regisseur-des-ibiza-videos-sieht-es-nicht-gut-aus-li.138885
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10.02.2021 33. Sitzung BEFRAGUNGEN:
                                   Anwalt Ramin M.
                                   Mag. Christine JILEK, LL.M. (Ex-WKSTA-Staatsanwältin)
10.02.2021 LIVETICKER:
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000124011622/u-ausschuss-anwalt-der-ibiza-video-angeboten-haben-soll-sagt
10.02.2021 BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5935558/IbizaUAusschuss_ExKorruptionsermittlerin-startete-mit-Befreiungsschlag
https://www.diepresse.com/5935671/u-ausschuss-ibiza-anwalt-schweigt-ex-staatsanwaltin-appelliert-lautstark
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-klenk-ueber-ex-korruptionsermittlerin-es-ist-politische-bombe-geplatzt/short
https://orf.at/stories/3200903/     „Ibiza“-Ermittlungen | Ex-Staatsanwältin beklagt „Störfeuer“ | Nach Anwalt Ramin M., der als einer der Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ gilt, ist am Mittwoch die Ex-Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), Christine Jilek, im „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Sie beschrieb ausführlich, wie sie die Ermittlungen erlebte – und sparte nicht mit Kritik am „System“. „Ich hätte die Ermittlungen nicht zügig führen können“, sagte Jilek.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-anwalt-dienstreise-mit-ex-spoe-manager/464737146
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-ex-korruptionsermittlerin-berichtet-von-politischer-einflussnahme/short
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-ex-korruptionsermittlerin-beklagt-politische-stoerfeuer/226667
https://zackzack.at/2021/02/10/ibiza-anwalt-verweigert-auskunft-moegliche-belastung-laesst-ihn-im-ibiza-ausschuss-schweigen/
https://www.puls24.at/video/fraktionsvorsitzender-krainer-spoe-zu-ibiza-u-ausschuss/short
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-u-ausschuss-staatsanwaeltin-beklagt-stoerfeuer-bei-ermittlungen/401184430
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5935558/IbizaUAusschuss_ExKorruptionsermittlerin-klagt-ueber-politische
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-ex-korruptionsstaatsanwaeltin-machte-sich-luft-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-248616968
https://orf.at/stories/3200945/     „Ibiza“: Ex-WKStA-Ermittlerin beklagt „politisches Korsett“ Nach der Befragung des Wiener Anwalts M., der mutmaßlich an der Erstellung des „Ibiza-Videos“ beteiligt war, schwenkt der „Ibiza“-U-Ausschuss jetzt auf die Ermittlerseite. Zu Wort kommt derzeit Staatsanwältin Christine Jilek, die bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) für Teile der Ermittlungen in der „Ibiza“-Causa wie etwa die „Schredderaffäre“ zuständig war, aber das Handtuch geworfen hatte.
https://www.tt.com/artikel/30778490/anwalt-gibt-sich-im-u-ausschuss-zugeknoepft-war-nie-auf-ibiza
https://www.heute.at/s/ibiza-anwalt-weigert-sich-details-zum-video-zu-klaeren-100127273
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-als-orgie-der-entschlagungen/226659
https://orf.at/stories/3200875/     Anwalt M. im U-Ausschuss „Kein Journalist“ und „nie in Ibiza“ Ein mutmaßlich zentraler Akteur der Erstellung des „Ibiza-Videos“ ist am Mittwoch im U-Ausschuss Rede und Antwort gestanden. Es handelt sich um den Wiener Anwalt Ramin M. Er versuchte bereits vor Veröffentlichung des Videos, mehreren parteinahen Personen um viel Geld belastendes Material anzutragen. Als „Journalist“ sieht er sich nicht, auch sei er nie in Ibiza gewesen. Generell verwies er x-fach auf die „Gefahr der Selbstbelastung“.
https://www.krone.at/2339564
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-u-ausschuss-anwalt-m-bot-silberstein-das-vido-nicht-an/401184130
( https://www.casinoonline.de/nachrichten/oesterreichs-finanzminister-bluemel-auf-beschuldigtenliste-in-casino-affaere-51081/ )
https://www.diepresse.com/5935405/ausserstande-darauf-zu-antworten-ibiza-anwalt-entschlagt-sich-im-u-ausschuss
https://www.oe24.at/video/politik/anwalt-vor-ausschuss-nina-tomaselli-ueber-ibiza-u-ausschuss/464675905     BRISANT: IBIZA-ANWALT M. VOR U-AUSSCHUSS
https://orf.at/stories/3200749/      U-Ausschuss „Ibiza“-Anwalt wird befragt | Neben dem mutmaßlichen Organisator des „Ibiza“-Videos, Julian H., gilt der Wiener Anwalt Ramin M. als Schlüsselfigur in jener Affäre, die ÖVP-FPÖ zu Fall gebracht hat. So war es ebenjener Anwalt, der das Video schon vor der Veröffentlichung um sehr viel Geld Parteivertretern angeboten hat. Derzeit wird er von den Abgeordneten befragt.
https://www.vienna.at/schluesselfigur-rund-um-ibiza-video-vor-u-ausschuss/6891647
09.02.2021 BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5935209/Wiener-Anwalt_Schluesselfigur-rund-um-IbizaVideo-im-UAusschuss
( https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000124006702/wie-freiheitliche-casinos-aktionaere-suchten )
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/u-ausschuss-heute-muss-ibiza-anwalt-aussagen/464618815
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-schluesselfigur-rund-um-ibiza-video-soll-aussagen/464614058
( https://www.puls24.at/news/politik/causa-casinos-finanzminister-gernot-bluemel-wird-angeblich-als-beschuldigter-gefuehrt/226575 )
https://www.krone.at/2338901 )
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-julian-h-der-geheimnisvolle-hohe-beamte-aus-dem-bmi-und-der-clevere-cybercrime-spezialist/
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-die-geheime-detektiv-ueberwachung-der-silberstein-sekretaerin-am-16-10-2017/
https://www.krone.at/2337931
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-ausschuss-anwalt-und-niko-kern-als-zeugen/464319360
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123911804/zwischen-herbert-kickl-und-hans-dichands-dackel )
06.02.2021 BERICHTE:
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123927234/akten-fuer-u-ausschusszadic-sprang-wksta-bei-prueft-lieferung-von     U-Ausschuss | Akten für U-Ausschuss: Zadić sprang WKStA bei, prüft Lieferung von Kurz-Einvernahmeprotokoll | Oberstaatsanwaltschaft Wien und Fachabteilung wollten Akten zu Falschaussagen von Beschuldigten zurückhalten
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30.01.2021 BERICHTE:
https://kontrast.at/schredder-affaere-oevp/      Ibiza-U-Ausschuss: Kurz‘ Schredderaffäre und Blümels geheimer Laptop
29.01.2021 BERICHTE:
https://www.krone.at/2330501
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/ex-gruenen-sprecher-sah-szenen-des-ibiza-videos-vor-veroeffentlichung/463142251
http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-krone-ibiza-detektiv-julian-h-spur-zu-attentat-in-wien/
https://www.krone.at/2329815
https://www.tt.com/artikel/17786177/strache-findet-ibiza-infos-an-hofburg-schier-unglaublich
28.01.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17786177/strache-findet-ibiza-infos-an-hofburg-schier-unglaublich
https://www.berliner-zeitung.de/news/ibiza-skandal-so-soll-alles-organisiert-worden-sein-li.135952
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210128_OTS0142/fpoe-hafenecker-welche-rolle-spielte-bundespraesident-alexander-van-der-bellen-am-vorabend-des-ibiza-skandals
https://www.vol.at/ibiza-drahtzieher-packt-aus-so-einfach-war-es-strache-reinzulegen/6878751
https://www.vienna.at/infos-ueber-ibiza-video-an-die-hofburg-fuer-strache-schier-unglaublich/6878686
https://www.gmx.at/magazine/politik/korruptionswahrnehmungsindex-2020-oesterreich-faellt-rangliste-zurueck-35466912
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ibiza-interview-des-detektivs-sorgt-fuer-aufregung-in-u-ausschuss-98955892
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/wird-der-macher-des-ibiza-videos-von-berlin-nach-oesterreich-ausgeliefert-li.135523?pid=true
https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5929045/Ibiza-und-BVT_Oesterreich-faellt-in-KorruptionsRangliste-zurueck
https://www.nzz.ch/international/ibiza-video-oesterreich-der-halbseidene-hintermann-packt-aus-ld.1598683?reduced=true
https://www.vol.at/strache-findet-ibiza-infos-an-hofburg-schier-unglaublich/6878537
https://www.onetz.de/deutschland-welt/neue-details-ibiza-video-id3170790.html
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/interview-mit-ibiza-detektiv-sorgt-fuer-polit-eklat/462873102
https://epaper.vn.at/titelblatt/2021/01/27/ibiza-drahtzieher-sieht-konstruierte-vorwuerfe.vn
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-ein-hilfsbereiter-shredder-mann-und-viele-erinnerungsluecken/225498
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27.01.2021 32. Sitzung BEFRAGUNGEN:
                                   Bernhard BONELLI (Kabinettschef von Kanzler Kurz)
                                   Arno M. ("Mister Schredder", Kanzleramtsmitarbeiter)
27.01.201 LIVETICKER:
https://www.puls24.at/news/politik/mr-schredder-im-ibiza-u-ausschusss/225409
27.01.2021 BERICHTE:
https://www.diepresse.com/5928905/ibiza-video-die-anklage-des-detektivs-julian-h
https://www.puls24.at/video/ein-hilfsbereiter-schredder-mann-im-ibiza-u-ausschuss/short
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/privatdetektiv-julian-h-sagt-zu-ibiza-video-aus-17168021.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wilde-geruechte-um-ibiza-98975134
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-ibiza-ein-blauer-skandal-das-war-einmal-98966671
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928785/IbizaUAusschuss_Kanzleramtsmitarbeiter-rechtfertige
https://www.bluewin.ch/de/news/international/neue-details-zum-ibiza-video-557387.html
https://orf.at/stories/3199165/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Schreddern als Akt der „Hilfsbereitschaft“ | Zwei Kanzleramtsmitarbeiter sind am Mittwoch vom „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden: Nachdem der Kabinettschef von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Bernhard Bonelli, bei sich selbst keinen Berührungspunkt mit dem Schreddern von Kanzleramtsfestplatten sah, musste der Schredderer selbst Auskunft zum fragwürdigen Vorgang geben. Arno M. sagte, dass ihm zwei Fehler beim Schreddern leidtäten – er habe einfach „helfen“ wollen.
https://www.tag24.de/nachrichten/politik/neue-details-zur-ibiza-affaere-jetzt-aeussert-sich-der-mutmassliche-drahtzieher-1815684
https://rp-online.de/politik/ausland/ibiza-affaere-mutmasslicher-drahtzieher-des-videos-verraet-weitere-details_aid-55910497
https://www.vol.at/schredder-affaere-wohl-doch-nicht-nur-drucker-festplatten/6878343
https://www.tagesschau.de/ausland/ibiza-video-interviews-101.html
https://apps.derstandard.de/privacywall/story/2000123667725/was-wusste-van-der-bellen-von-ibiza
https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/Ibiza-Video-Mutmasslicher-Drahtzieher-gibt-Interviews-id31067752.html
https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/politik/ausland/neue-details-zum-ibiza-video_aid-55919843
https://kurier.at/chronik/oesterreich/ibiza-video-kostete-100000-euro/401170009
https://web.de/magazine/consent-management/
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928329/IbizaUAusschuss_KurzKabinettschef-Bonelli-in-vieles-nicht-involviert
http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-julian-h-gibt-in-sz-erstes-ruehrendes-traenenreiches-interview-kritische-fragen-der-investigativ-journalisten-gibt-es-darin-keine/
https://orf.at/stories/3199115/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Kurz-Kabinettschef in vieles „nicht involviert“ | Bernhard Bonelli, Kabinettschef von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), ist am Mittwoch dem „Ibiza“-U-Ausschuss Rede und Antwort gestanden. Er gab an, in das Schreddern von Festplatten des Bundeskanzleramts durch einen Mitarbeiter nicht involviert gewesen zu sein, er habe erst später davon erfahren. Bonelli wurde auch zu Ereignissen um die Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ befragt.
https://www.puls24.at/video/shredder-affaere-im-ibiza-u-ausschuss-piontek-ueber-die-befragung-von-bonelli/short
https://www.puls24.at/video/shredder-affaere-im-ibiza-u-ausschuss-darum-geht-es/short
https://www.tt.com/artikel/30775949/ibiza-video-erstes-interview-des-detektivs-schlaegt-wellen-in-u-ausschuss
https://www.blick.ch/ausland/ibiza-drahtzieher-legte-strache-und-gudenus-rein-es-war-unglaublich-einfach-id16314475.html
https://www.puls24.at/news/chronik/ibiza-drahtzieher-ueber-ibiza-strache-verkaufsversuche-und-boehmermann/225432
https://www.vol.at/organisator-des-ibiza-videos-will-hofburg-informiert-haben/6877334
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/ibiza-affaere-jan-boehmermann/
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123653910/abgeordnete-sehen-in-interview-des-ibiza-detektivs-bombe-und-skandaloese
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210127_OTS0075/deutsch-wusste-sebastian-kurz-von-ibiza-video-schon-bevor-es-gedreht-wurde
https://www.welt.de/politik/ausland/article225115999/Ibiza-Affaere-Drahtzieher-berichtet-von-Treffen-mit-Jan-Boehmermann.html
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928356/IbizaSkandal_Organisator-des-IbizaVideos-beklagt-konstruierte
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/fpoe-will-van-der-bellen-in-den-ibiza-u-ausschuss-laden/462825949
https://orf.at/stories/3199123/     „Schreddern“ im „Ibiza“-Ausschuss: Bonelli „nicht involviert“ Im „Ibiza“-Ausschuss wird derzeit der Kabinettschef von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bernhard Bonelli, befragt. Bonelli kam im Sommer 2017 ins Kabinett des damaligen Außenministers Kurz, seit Anfang 2020 ist er Kabinettschef im Bundeskanzleramt. Unter ÖVP und FPÖ sei er auch für die Koordinierung zuständig gewesen, gab Bonelli eingangs an.
https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/politik/ibiza-video-das-geht-nicht-spurlos-an-mir-vorbei-e812365/
https://orf.at/stories/3199116/     „Ibiza“-Ausschuss: Kurz-Kabinettschef Bonelli wird befragt | Im „Ibiza“-Ausschuss wird derzeit der Kabinettschef von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bernhard Bonelli, befragt. Bonelli kam im Sommer 2017 ins Kabinett des damaligen Außenministers Kurz, seit Anfang 2020 ist er Kabinettschef im Bundeskanzleramt. Unter ÖVP und FPÖ sei er auch für die Koordinierung zuständig gewesen, gab Bonelli eingangs an.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2090344-Ibiza-Drahtzieher-beklagt-konstruierte-Vorwuerfe.html
https://kurier.at/chronik/oesterreich/interview-so-legte-der-ibiza-detektiv-strache-und-gudenus-hinein/401169253
https://orf.at/stories/3199098/     Ibiza-Video“ Drahtzieher gibt erstmals Interviews | Der Organisator des „Ibiza-Videos“ hat sich erstmals per Interview zu Wort gemeldet. Im „Standard“, im „Spiegel“, in der „Süddeutschen Zeitung“ beteuerte der in Deutschland inhaftierte Julian H., dass für das Video kein Geld geflossen sei, und beklagte „konstruierte“ Vorwürfe.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/so-erfuhr-jan-boehmermann-vom-ibiza-video/462796422
https://www.vienna.at/ibiza-video-organisator-will-hofburg-informiert-haben/6877374
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928356/IbizaSkandal_Organisator-des-IbizaVideos-beklagt-konstruierte
https://www.tt.com/artikel/17779311/u-ausschuss-wie-versucht-wurde-das-ibiza-video-zu-verkaufen
https://www.diepresse.com/5928359/ibiza-video-julian-h-beklagt-konstruierte-vorwurfe
https://orf.at/stories/3199093/     „Ibiza-Video“-Drahtzieher beklagt „konstruierte“ Vorwürfe | Der Organisator des „Ibiza-Videos“ meldet sich erstmals per Interview zu Wort. Im „Spiegel“, in der „Süddeutschen Zeitung“ und im „Standard“ beteuert der in Deutschland inhaftierte Julian H., dass für das Video kein Geld geflossen sei und beklagt „konstruierte“ Vorwürfe. Den Versuch, das Video zu verkaufen, bestätigt er aber. Außerdem will er die Hofburg vorab über die Veröffentlichung informiert haben. Dort wird aber dementiert. Bestätigt wird nur ein Mail mit „vagen Andeutungen“, das man routinemäßig ad acta gelegt habe.
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123636700/der-ibiza-drahtzieher-packt-aus
https://www.spiegel.de/
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26.01.2021 31. Sitzung BEFRAGUNGEN:
                                   Peter ERLACHER (CASINOS Prokurist)
                                   Nikolaus PELINKA (SPÖ-naher Werbeunternehmer)
                                   Johannes VETTER (ehemaliger SPÖ-Kampagnenchef) 
26.01.2021 LIVETICKER:
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000123578246/ibiza-video-kaufangebot-an-spoe-und-schreddern-kommen-unter-die      SPÖ bekam das Ibiza-Video zweimal angeboten | Liveticker 26. Jänner 2021, 18:03  | Am Dienstag ging es im U-Ausschuss um das Ibiza-Video, das die SPÖ 2017 und 2018 angeboten bekam und das sie ablehnte. Thema war auch die Causa Casinos-Postenschacher
26.01.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/17780919/ibiza-video-wurde-spoe-kampagnenleiter-bereits-2017-angeboten     Ibiza-Video wurde SPÖ-Kampagnenleiter bereits 2017 angeboten | Das Ibiza-Video ist der SPÖ gleich zwei Mal offeriert worden, nämlich einmal im Jahr 2017 und einmal 2018. Die Umstände der Angebote schilderten am Dienstag im U-Ausschuss zum einen der SPÖ-nahe Werber Nikolaus Pelinka, zum anderen der rote Kampagnenleiter im Wahlkampf 2017, Johannes Vetter als letzter Zeuge des Tages. An beide war der Wiener Anwalt herangetreten und hatte belastendes Material über den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache feilgeboten.
https://www.tt.com/artikel/30775850/ibiza-video-wurde-spoe-kampagnenleiter-bereits-2017-angeboten     Ibiza-Video wurde SPÖ-Kampagnenleiter bereits 2017 angeboten | Der rote Kampagnenleiter im Wahlkampf 2017, Johannes Vetter sagte im U-Ausschuss aus, der Wiener Anwalt sei im Wahljahr an ihn herangetreten und habe ihm belastendes Material über Strache feilgeboten. Zuvor hatte der SPÖ-nahe Werber Pelinka ein entsprechendes Angebot aus dem Jahr 2018 geschildert. Die Befragung von Casinos-Austria-Prokurist Erlacher verlief am Vormittag wenig ergiebig.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928254/IbizaSkandal_IbizaVideo-wurde-SPOeKampagnenleiter-bereits-2017
https://www.tt.com/artikel/17778682/video-offert-an-spoe-thema-in-ibiza-u-ausschuss
https://www.krone.at/2328133
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-schredder-affaere-wird-noch-einmal-aufgerollt/462763980
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-brandstaetter-zu-befragung-von-arno-m/short
https://www.boerse-express.com/news/articles/stocker-ibiza-u-ausschuss-offenbart-sonderbare-spoe-fpoe-koalition-289399
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5928188/IbizaUAusschuss_IbizaVideo-haette-siebenstellige-Summe-gekostet
https://orf.at/stories/3199049/     „Ibiza“: Ex-SPÖ-Kampagnenchef zu Video-Berührungspunkten | Nach dem SPÖ-nahen Werbeunternehmer Nikolaus P. ist der ehemalige SPÖ-Kampagnenchef Johannes V. vom „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Er gab an, mit jenem Anwalt, der dem SPÖ-nahen Werber Nikolaus P. das „Ibiza-Video“ anbot, in die Volksschule gegangen zu sein.
https://www.boerse-express.com/news/articles/vp-gerstl-nach-befragung-von-niko-p-ist-klar-spoe-wusste-schon-mitte-2018-als-einzige-partei-vom-ibiza-video-289354
https://orf.at/stories/3199008/     SPÖ-naher Werber im U-Ausschuss „Ibiza-Video“-Offert als „spannende Episode“ Nach Casinos-Prokurist Peter E. ist am Dienstag der SPÖ-nahe Werbeunternehmer Nikolaus P. vom „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Für seine Rolle rund um das „Ibiza-Video“ interessierte sich vorrangig die ÖVP. Grund: P. hatte der SPÖ-Bundespartei im Frühjahr 2018 den Kontakt zu einem Wiener Anwalt angetragen. Dieser Anwalt, so der Hinweis P.s damals, verfüge über ein Video, das angeblich die FPÖ-Spitze belaste.
https://www.puls24.at/video/wie-das-ibiza-video-der-spoe-angeboten-wurde/short
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/oesterreich/2090223-Ibiza-Video-wurde-SPOe-nahem-Werber-angeboten.html
https://www.casinoonline.de/nachrichten/stasi-agentin-bei-uebernahme-der-casinos-austria-involviert-50464/
https://www.diepresse.com/5927947/u-ausschuss-wie-nikolaus-pelinka-das-ibiza-video-angeboten-wurde
https://www.oe24.at/video/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-christian-hafenecker-im-interview/462720606
https://orf.at/stories/3199015/    U-Ausschuss: „Ibiza-Video“ als „kuriose Geschichte“ Im „Ibiza“-U-Ausschuss steht derzeit Niko P. den Abgeordneten Rede und Antwort. P. arbeitet als Agenturmanager und hat vom Wiener Anwalt das „Ibiza-Video“ angeboten bekommen. P. soll das Video dann laut Angaben des früheren SPÖ-Ministers und -Bundesgeschäftsführers Thomas Drozda im U-Ausschuss seinerseits an den damaligen SPÖ-Parteichef Christian Kern herangetragen haben.
https://www.oe24.at/video/oesterreich/wolfgang-gerstl-zum-ibiza-u-ausschuss/462717925
https://orf.at/stories/3198957/     „Ibiza“-U-Auschuss | Einblicke in „Schwebephase“ bei Casinos | Angeblicher Postenschacher und mutmaßlicher Gesetzeskauf bei den Casinos Austria (CASAG) sind Thema der Befragung des Casinos-Austria-Prokuristen Peter E. am Dienstag im „Ibiza“-U-Auschuss gewesen. E. gab Einblicke in die Prozesse um die geplatzte Glücksspielnovelle und die Bestellung von Peter Sidlo.
https://kurier.at/politik/inland/kickl-geht-demonstrieren-schwaenzt-aber-compliance-klausur/401168584
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210126_OTS0123/tomaselli-bringt-sachverhaltsdarstellung-wegen-falscher-beweisaussage-ein
https://www.tt.com/artikel/17775694/ibiza-untersuchungsausschuss-markus-braun-wirecard-und-die-politik
https://www.puls24.at/video/ibiza-u-ausschuss-nimmt-spoe-nahe-auskunftspersonen-unter-die-lupe/short
https://orf.at/stories/3198961/     „Ibiza“: Casinos-Prokurist zu „Druck“ bei Sidlo-Bestellung | Der „Ibiza“-Ausschuss befragt derzeit den Casinos-Austria-Prokuristen Peter E. Angeblicher Postenschacher und mutmaßlicher Gesetzeskauf rund um die Casinos sind Thema. Eingangs wurde E. gefragt, wie Ex-FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo in den Finanzvorstand der Casinos gekommen sei. E. gab an, für Vorstandsbestellungen nicht zuständig zu sein.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210126_OTS0017/neos-kritisieren-schieflage-bei-den-ibiza-ermittlungen
VAN DER BELLEN:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/van-der-bellen-ueber-ibiza-und-das-verdammte-corona/462753211
https://www.vienna.at/von-ibiza-bis-corona-das-sagt-van-der-bellen-zum-amtsjubilaeum/6877018
https://www.heute.at/s/vier-jahre-im-amt-das-waren-die-highlights-von-vdb-100124656
25.01.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/video/warum-die-fpoe-ex-finanzminister-schelling-im-ibiza-u-ausschuss-befragen-will/short
https://www.tt.com/artikel/30775588/ibiza-u-ausschuss-neos-und-spoe-wollen-geringere-geheimhaltung-bei-video
https://www.puls24.at/news/politik/festgenommene-bvt-beamte-sind-fuer-freiheitliche-oevp-problem/225291
https://www.krone.at/2326787
https://www.vienna.at/neos-und-spoe-hoechste-geheimhaltung-des-ibiza-videos-uebertrieben/6875424
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/u-ausschuss-neos-und-spoe-wollen-geringere-geheimhaltung-bei-ibiza-video;art385,3343339
http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-nach-seiner-inhaftierung-im-dezember-2020-neue-schwere-anschuldigungen-gegen-detektiv-j-h/
https://www.krone.at/2326255
24.01.2021 BERICHTE:
https://www.derstandard.at/story/2000123562797/kogler-kritisiert-anzeige-der-wksta-gegen-presse-journalistin
23.01.2021 BERICHTE:
https://www.diepresse.com/5926818/u-ausschuss-der-schredder-kommt-am-mittwoch
22.01.2021 BERICHTE:
https://www.diepresse.com/5926634/ibiza-video-der-regisseur-kampft-gegen-seine-auslieferung
https://www.krone.at/2323759
19.01.2021 BERICHTE:
https://kurier.at/politik/inland/ibiza-u-ausschuss-glawischnig-muss-nun-doch-aussagen/401161452
https://www.profil.at/oesterreich/drei-fragen-zur-ibiza-vertuschung-justizministerium-unter-verdacht/401161341
https://www.krone.at/2321858
https://www.derstandard.at/story/2000123416119/novomatic-managerin-glawischnig-muss-doch-im-ibiza-u-ausschuss-aussagen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210119_OTS0105/vp-gerstl-vfgh-bestaetigt-ladung-von-eva-glawischnig-in-den-ibiza-u-ausschuss
https://www.tt.com/artikel/30774332/eva-glawischnig-muss-in-den-ibiza-u-ausschuss-kommen
16.01.2021 BERICHTE:
https://www.profil.at/oesterreich/die-ibiza-vertuschung/401158062
15.01.2021 BERICHTE:
http://www.eu-infothek.com/ibiza-untersuchungsausschuss-krone-offene-fragen-um-ex-spoe-mandatar/
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/wieder-wirbel-um-weisungen-rund-um-ibiza-video;art385,3340363
14.01.2021 BERICHTE:
https://www.derstandard.at/story/2000123304736/oppositionsattacken-gegen-oevp-zu-ibiza-ermittlungen
https://kontrast.at/ibiza-affaere-neue-erkenntnisse/
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15.01.2021 BERICHTE: Schwere Vorwürfe gegen Mag. Christian PILNACEK und Mag. Johann FUCHS, Mail HBM (Dr. Josef MOSER ???)
https://www.krone.at/2318528
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/wieder-wirbel-um-weisungen-rund-um-ibiza-video;art385,3340363
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14.01.2021 BERICHTE: Schwere Vorwürfe gegen Mag. Christian PILNACEK und Mag. Johann FUCHS, Mail HBM (Dr. Josef MOSER ???)
https://www.berliner-zeitung.de/news/ibiza-skandal-vorwuerfe-gegen-justizministerium-li.132571
https://www.profil.at/oesterreich/die-ibiza-vertuschung-pflicht-oder-wahrheit/401156415     99999
https://orf.at/stories/3197326/     Vorwürfe gegen Justizministerium | -Opposition fordert Suspendierungen | In Zusammenhang mit den Ermittlungen zum „Ibiza-Skandal“ hat die Opposition am Donnerstag heftige Attacken gegen die ÖVP geritten. Die Fraktionsvertreter von SPÖ, FPÖ und NEOS im U-Ausschuss warfen der ÖVP eine rechtswidrige Weisung vor. Sektionschef Christian Pilnacek und der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, werden beschuldigt, Falschaussagen im U-Ausschuss gemacht zu haben. Die Opposition fordert deren Suspendierung.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2088523-U-Ausschuss-Opposition-wirft-OeVP-rechtswidrige-Weisung-vor.html
https://www.puls24.at/news/chronik/ibiza-u-ausschuss-pilnacek-wird-falschaussage-vorgeworfen/224364
https://futter.kleinezeitung.at/ibiza-glock-erklaerung/
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210114_OTS0116/aviso-gemeinsame-pressekonferenz-juengste-enthuellungen-in-der-causa-ibizacasinos-heute-141-1230-uhr
https://www.meinbezirk.at/burgenland/c-politik/ex-spoe-landesrat-illedits-im-ibiza-u-ausschuss-befragt_a4435683
https://kontrast.at/ibiza-affaere-neue-erkenntnisse/
https://www.tt.com/artikel/17735676/illedits-im-ibiza-untersuchungsausschuss-ueber-ladung-ratlos
Der ehemalige burgenländische Landesrat Christian Illedits (SPÖ)
https://www.tt.com/artikel/17735612/abgeordnete-werden-vor-vorfuehrung-des-ibiza-videos-gescannt
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-braun-rechtfertigte-rege-vereinstaetigkeit/401155365
Markus BRAUN (Vorstand der SIGMA Investment AG)
https://www.puls24.at/news/chronik/braun-rechtfertigte-in-u-ausschuss-fpoe-nahe-vereinstaetigkeit/224232
https://orf.at/stories/3197249/     „Ibiza“-Ermittlungen: Schwere Vorwürfe gegen Justizministerium
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210113_OTS0188/neos-oevp-kann-politische-einflussnahme-auf-ibiza-ermittlungen-nicht-mehr-abstreiten
https://orf.at/stories/3197222/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Brauns reges Vereinsleben unter der Lupe | Markus Braun, Vorstand der Sigma Investment AG, ist am Mittwoch den Abgeordneten im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss Rede und Antwort gestanden. Der eifrige Vereinsgründer und Schwager von Ex-Finanzvorstand Peter Sidlo wies den Vorwurf, etliche Vereine dienten als Spendenschaltzentralen für die FPÖ, zurück. Es seien andere Zwecke verfolgt worden.
https://www.profil.at/oesterreich/die-ibiza-vertuschung-justizministerium-unter-verdacht/401155287
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123258989/insider-wirft-justiz-vertuschung-rund-um-ibiza-ermittlungen-vor
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123273907/ibiza-und-die-justiz-zu-viele-merkwuerdigkeiten
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000123278839/tuerkis-blaue-hinterlassenschaft
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13.01.2021 30. Sitzung BEFRAGUNGEN:
                                   Christian ILLEDITS (ehemaliger burgenländische Landesrat, SPÖ)
                                   Markus BRAUN (Vorstand der SIGMA Investment AG)
13.01.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3197235/     Braun im „Ibiza“-Ausschuss: Parteienunterstützung „nie intendiert“
https://burgenland.orf.at/stories/3084787/     Politik | Ex-Landesrat Illedits vor „Ibiza“-U-Ausschuss | Der ehemalige SPÖ-Landesrat Christian Illedits wurde am Mittwoch im Ibiza-Untersuchungsausschuss befragt. Illedits wurde beispielsweise zu einem Sponsorvertrag der Novomatic-Tochter Admiral mit dem Fußballverein ASV Draßburg befragt, dessen Präsident Illedits ist.
https://www.vienna.at/ibiza-video-so-streng-sind-die-sicherheitsvorkehrungen-bei-der-vorfuehrung/6863995
https://orf.at/stories/3197219/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Kurzbefragung endete ohne Erkenntnisse | Nach der skurrilen Befragung der in der Folge als Austro-Control-Aufsichtsrätin abberufenen Kathrin Glock am Vortag ist im „Ibiza“-U-Ausschuss der ehemalige burgenländische Landesrat Christian Illedits (SPÖ) Rede und Antwort gestanden – die Befragung war nach nur etwa einer Stunde wieder vorbei, die SPÖ sprach von der „drittkürzesten“ U-Auschuss-Befragung seit der Reform.
https://orf.at/stories/3197218/     „Ibiza-Video“: Abgeordnete werden bei Vorführung gescannt
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-kathrin-glock-als-austro-control-aufsichtsraetin-abberufen/224261
https://www.meinbezirk.at/c-politik/kathrin-glock-als-austro-control-aufsichtsraetin-entlassen_a4434219
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000123259700/ibiza-u-ausschuss-auf-glock-folgen-fpoe-vereine-und-fussballsponsoring
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12.01.2021 29. Sitzung BEFRAGUNGEN:
                                   Clemens Wolfgang NIEDRIST (Gernot Blümels Kabinettschef),
                                   Martin SCHWARZBARTL (ehemaliger Novomatic-Manager),
                                   Kathrin GLOCK (Frau des Waffenproduzenten Gaston Glock, der als vermeintlicher Parteispender von Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Strache im Ibiza-Video genannt worden war
12.01.2021 LIVETICKER / LIVEBERICHT:
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000123205054/kathrin-glock-steht-ibiza-u-ausschuss-rede-und-antwort
12.01.2021 BERICHTE:
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-befragung-von-kathrin-glock-gestaltete-sich-skurril/460902312
https://www.krone.at/2316909
https://kurier.at/politik/inland/glock-hc-strache-fragte-mich-um-eine-spende/401154018
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/glock-vor-u-ausschuss-lasse-mich-nicht-wie-ein-schulmaedchen-behandeln/460894431
https://orf.at/stories/3197023/     „Ibiza“-U-Ausschuss | „Lobbying gehört im Glücksspielkonzern dazu“ | Nach dem Kabinettschef von Finanzminister Gernot Blümel, Wolfgang Niedrist, ist am Dienstag der ehemalige Novomatic-Manager Martin S. dem „Ibiza“-U-Ausschuss Rede und Antwort gestanden. Er gab vor allem zur Sponsoringtätigkeit des Glücksspielkonzerns Auskunft. Zwischen 2017 und 2020 war der Ex-Steuerfahnder im Konzern für Compliance zuständig. Seiner Aussage nach gehört Lobbying zur Arbeit eines Glücksspielkonzerns dazu.
https://orf.at/stories/3197039/     „Hören Sie mich?“ | Glock und die etwas andere Befragung | Nicht erschienen, bestraft und separiert: Die Beziehung zwischen dem „Ibiza“-U-Ausschuss und Kathrin Glock, Unternehmerin und Ehefrau des Waffenindustriellen Gaston Glock, ist kompliziert. Am Dienstag wurde die Austro-Control-Aufsichtsrätin trotz aller Umstände befragt – jedoch anders als alle anderen Auskunftspersonen vor ihr.
https://www.puls24.at/video/u-ausschuss-skurrile-glock-befragung-bringt-wenig-neues/short
https://www.vienna.at/teils-skurrile-befragung-von-kathrin-glock-im-u-ausschuss/6863094
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5921869/IbizaUAusschuss_Kathrin-Glocks-Befragung-begann-im-UAusschuss-skurril
https://orf.at/stories/3197067/     Glock im „Ibiza“-Ausschuss: Hofer in Tierheim kennengelernt
https://www.oe24.at/newsfeed/u-ausschuss-erste-befragungen-im-neuen-jahr-mit-wenig-gehalt/460876691
https://www.vol.at/kathrin-glock-sagt-im-dienstag-im-u-ausschuss-aus/6861989
https://orf.at/stories/3197059/     „Ibiza“-Ausschuss: „Lobbying gehört im Glücksspielkonzern dazu“
https://orf.at/stories/3196967/     „Ibiza“-U-Ausschuss | ÖVP-Kabinettschef zu „Wünschen“ befragt | Die Weihnachtspause ist vorbei, die Befragungen im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss gehen weiter. Den Auftakt machte am Dienstag Clemens Wolfgang Niedrist, Kabinettschef im Finanzministerium. Zu Beginn der „Ibiza-Affäre“ war der Jurist jedoch im Justizressort beschäftigt – als Ex-ÖVP-Justizminister Josef Moser über weitere Schritte entscheiden musste. Darüber entlud sich eine teils hitzige Debatte.
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-spannung-vor-befragung-von-frau-von-waffenproduzenten/401153553
https://apps.derstandard.at/privacywall/jetzt/livebericht/2000123205054/kathrin-glock-steht-ibiza-u-ausschuss-rede-und-antwort
https://www.krone.at/2316350
https://www.vienna.at/ibiza-video-wird-auf-parlamentsbaustelle-gezeigt/6862503
https://www.tt.com/artikel/30772797/hohe-erwartungen-nach-der-pause-glock-gattin-im-ibiza-u-ausschuss
https://www.puls24.at/video/gattin-von-waffenproduzent-glock-im-ibiza-u-ausschuss/short
https://orf.at/stories/3196982/     „Ibiza“-U-Ausschuss gestartet – Spannung vor Glock-Auftritt
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/u-ausschuss-ibiza-video-heute-im-geheimkino/460781626
11.01.2021 BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5921372/IbizaUAusschuss_Angst-vor-Corona_Glock-wird-in-eigenem-Raum-befragt
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-geht-zur-vorfuehrung-des-ibiza-videos-auf-die-parlamentsbaustelle/401152146

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20210211 teletext orf at Seite 116 OESTERREICH IBIZA UA KERN STAUBER KOTLOWSKI.png


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http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14216

11.02.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116 Transkription: POLITIK Österreich / EU | U-Ausschuss erneut zum Video | Der Ibiza-U-Ausschuss widmet sich heute wieder dem Ibiza-Video-Offert an die SPÖ. Geladen sind auf Initiative der ÖVP etwa Nikolaus Kern, der Sohn des ehemaligen SPÖ Kanzlers Christian Kern, und der Rechtsanwalt Oliver Stauber. Beide haben sich in der Partei-Gruppe "Sektion ohne Namen" engagiert. Laut der Argumentation der ÖVP sollen Recherchen zeigen, dass auch sie schon sehr früh über die Existenz des Ibiza-Videos informiert und möglicherweise noch tiefer involviert gewesen seien. Als dritte Auskunftsperson ist der Geschäftsführer der WH Media GmbH, Marcin Kotlowski, geladen. Ende der Transkription

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20210211 teletext orf at Seite 101 OESTERREICH HAUSDURCHSUCHUNG BEI BLUEMEL.png


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http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14218

11.02.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 101 Transkription: POLITIK Topstory | Hausdurchsuchung bei Blümel | Auf Anordnung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat es heute bei Finanzminister Blümel eine Hausdurchsuchung gegeben. Konkret geht es um die Casinos-Affäre, in der Blümel - wie er inzwischen selbst bestätigte - als Beschuldigter geführt wird. Blümels Handy wurde zur Daten-Auswertung mitgenommen. Blümel weist alle Vorwürfe vehement zurück, wonach er als Wiener ÖVP-Chef Spendengelder vom Glücksspiel-Konzern Novomatic angenommen habe, um in dessen Interesse Politik zu machen. > 113 Ende der Transkription

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20210217 teletext orf at Seite 115 OESTERREICH IBIZA UA SIMA ZACH ACZEL.png


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http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14220

17.02.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 115 Transkription: POLITIK Österreich / EU | Sima und Zach vor Ibiza-U-Ausschuss | Im Ibiza-U-Ausschuss werden heute zwei Auskunftspersonen auf Wunsch der ÖVP befragt, die Wiener SPÖ-Stadträtin Sima und der Ex-LIF-Politiker Zach. Der ebenfalls geladene Lobbyist Aczel, einst Generalsekretär des Liberalen Forums, hat sein Kommen indes abgesagt. Über die beiden Ex-LIF-Politiker soll der Wiener Ibiza-Anwalt versucht haben, das Filmmaterial NEOS-Financier Haselsteiner zu verkaufen. Dieser hatte bei seiner Befragung im Oktober im Ausschuss jedoch betont, dass er weder mit der Erstellung des Ibiza-Video etwas zu tun habe, noch sei ihm dieses jemals angeboten worden. Ende der Transkription

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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Teil der Zeitgeschichte: Seite 1 Antwort 13 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband

20200701 teletext orf at Seite 115 IBIZA UA KRISPER ARSCH AUSSAGE BETRAF ALLE.png


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http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=13645

Teil der Zeitgeschichte: Seite 1 Antwort 14 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989
20200705 0600 krone WARUM GEHEN IHNEN ALLE AM OASCH FRAU KRISPER D.jpg


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http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=13662

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Es gilt die Unschuldsvermutung. Für externe Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden.

2014 GUIDO GRANDT DENKEN SIE IMMER DARAN SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT.jpg


2014 GUIDO GRANDT DENKEN SIE IMMER DARAN SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=943.0;attach=6322

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung.

« Letzte Änderung: 27 August 2021, 22:25:52 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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IBIZA-UA 01.05.2021 - 18.05.2021
« Antwort #16 am: 04 Mai 2021, 22:31:24 »
(12.05.2021 WKSTA ERMITTELT GEGEN KURZ)
KANZLER UNTER VERDACHT: „RECHNE MIT EINER ANKLAGE“ / FALSCHAUSSAGE: KANZLER KURZ RECHNET MIT ANKLAGE
(12.05.2021 ÖSTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KURZ WEGEN FALSCHAUSSAGE)
12.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH WKStA ermittelt gegen Kanzler KURZ
(Mit einer Anklage ist zu rechnen. Begründung: "Befragung durch einen Richter")
20210512 teletext orf at Seite 101 OESTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KANZLER KURZ.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14408


2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 16 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

Sachdienliche Hinweise: 2020 IBIZA UA: Seite 1 Antwort 0-14 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989

Seite 2 Antwort 15 IBIZA-UA 01.01.2021 - 30.04.2021
Seite 2 Antwort 16 IBIZA-UA 01.05.2021 - 18.05.2021 neueste Informationen zuerst:

Hinweis: 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS SITZUNGSÜBERBLICK
Quelle: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Sitzungsueberblick

15.07.2021     56. Sitzung
01.07.2021     55. Sitzung
30.06.2021     54. Sitzung
24.06.2021     53. Sitzung
23.06.2021     52. Sitzung
09.06.2021     51. Sitzung Antwort 17
08.06.2021     50. Sitzung Antwort 17
26.05.2021     49. Sitzung Antwort 17
25.05.2021     48. Sitzung Antwort 17
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18.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sebastian-kurz-in-der-krise-starker-schwacher-kanzler-17345598.html
((  https://www.tt.com/artikel/30791909/schallenberg-verteidigt-fahnen-hissen-wuerde-das-auch-wieder-tun  ))
https://www.wienerzeitung.at/meinung/leitartikel/2104665-Nicht-bereit.html
https://www.puls24.at/news/politik/die-politik-insider-kurz-unter-druck-wo-steht-die-republik/234592
((  https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5981453/Tag-der-Oeffnung_Kurz-und-Kogler-gehen-auf-ein-Bier-ins-Schweizerhaus  ))
https://www.vol.at/kurz-verfahren-wallner-stellt-sich-hinter-bundeskanzler/6993306
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5981519/Kurz-die-Unschuldsvermutung_LH-Wallner-verteidigt-den-Kanzler
https://www.heute.at/s/sebastian-kurz-ich-bin-zuversichtlich-dass-100142879
https://www.krone.at/2416837     WALLNER
((  https://www.tt.com/artikel/30791887/erdogans-fluch-schallenberg-zitiert-tuerkischen-botschafter-ins-aussenamt  ))
((  https://tirol.orf.at/stories/3104358/    Wirtschaft | Ausbau der Penicillin-Produktion in Kundl | Der Schweizer Pharmakonzern Novartis wird über die Tochterfirma Sandoz in Kundl, wie angekündigt, kräftig investieren. 100 Mio. Euro kommen von den Schweizern, 50 Mio. Euro von Bund und Land Tirol. Das Geld geht in die Penicillin-Produktion.  ))
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126707391/causa-kurz-anklage-und-anstand     CAUSA KURZ: ANKLAGE UND ANSTAND: KOMMENTARE DER ANDEREN
https://www.puls24.at/news/politik/wallner-stellt-sich-hinter-bundeskanzler-kurz/234579
((  https://www.diepresse.com/5981423/ol-ins-feuer-schaum-vor-dem-mund-schallenberg-attackiert-erdogan  ))
((  https://www.vol.at/kritik-in-oesterreich-nach-fluch-von-tuerkischem-praesidenten-erdogan/6992852  ))
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126723613/ermittlungen-gegen-kurz-neuwahl-die-braucht-kein-mensch
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126727190/wen-wuerden-sie-heute-waehlen
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126717835/causa-prima-rund-um-kurz-verfassungsrechtler-mayer-zerpflueckt-oevp-spin     CAUSA PRIMA RUND UM KURZ VERFASSUNGSRECHTLER MAYER ZERPFLÜCKT ÖVP-SPIN
https://www.dolomitenstadt.at/2021/05/17/schlagabtausch-zwischen-kurz-und-opposition-im-parlament/
https://www.noen.at/niederoesterreich/politik/landes-oevp-steht-hinter-dem-kanzler-niederoesterreich-print-johanna-mikl-leitner-sebastian-kurz-oevp-niederoesterreich-274254359
https://www.pro-medienmagazin.de/sebastian-kurz-ein-hueter-der-pressefreiheit-wohl-kaum/
((  https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/ausblick-am-tulbingerkogel-kanzler-schliesst-weiteren-lockdown-im-sommer-derzeit-aus/401384697  ))
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5980804/Von-Ibiza-bis-KurzErmittlungen_Was-die-Regierung-aus-der    VON IBIZA BIS KURZ-ERMITTLUNGEN: WAS DIE REGIERUNG AUS DER DAUERKRISE LERNEN KÖNNTE
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126712435/die-causa-kurz-ist-von-der-lebenswelt-der-waehler-weit
17.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/schlammschlacht-im-parlament-um-kurz/477715288     
https://kurier.at/politik/inland/meinl-reisinger-gefaellt-furchtbar-aufgeheizte-stimmung-nicht/401384607
https://www.heute.at/s/so-schlug-kanzler-kurz-in-der-sondersitzung-zurueck-100142798
https://www.oe24.at/video/fellnerlive/isabelle-daniel-das-interview-mit-pamela-rendi-wagner/477710078
https://www.krone.at/2416388     NR-SONDERSITZUNG | MISSTRAUENSANTRÄGE ABGESCHMETTERT
https://www.vienna.at/nr-sondersitzung-schlagabtausch-zwischen-kurz-und-opposition/6991960
https://www.merkur.de/politik/oesterreich-sebastian-kurz-ibiza-untersuchungsausschuss-falschaussage-rechtsstaat-justiz-ermittlung-90612517.html
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126708778/ein-rechtsgutachten-entlastet-den-kanzler-und-sorgt-fuer-kritik     UMSTRITTENES RECHTSGUTACHTEN ENTLASTET DEN KANZLER UND SORGT FÜR KRITIK
https://kurier.at/politik/inland/graben-zwischen-der-oevp-und-opposition-wird-tiefer/401384505
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104549-Abrechnung-mit-Anstand-und-Anpatzen.html
https://www.diepresse.com/5981156/kickl-zu-kurz-sie-wandeln-auf-den-spuren-von-strache    KICKL ZU KURZ: „SIE WANDELN AUF DEN SPUREN VON STRACHE“
https://kontrast.at/kurz-muss-weg/     KOMMENTAR | DER KANZLER ZERSTÖRT DIE GRUNDPFEILER DER REPUBLIK - UND WILL DAS OPFER SEIN | Sinngemäß: DER KANZLER ZERSTÖRT DIE GRUNDPFEILER DER REPUBLIK UND WILL DAS OPFER SEIN. Sinngemäß: REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDESKANZLER SEBASTIAN KURZ ZERSTÖRT DIE GRUNDPFEILER DER REPUBLIK UND WILL DAS OPFER SEIN.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126710101/streit-zwischen-oevp-und-opposition-wird-immer-heftiger
https://kontrast.at/ministeranklage-gegen-bluemel/     IBIZA-U-AUSSCHUSS | KURZ IN DER KRISE: NATIONALRAT BEFRAGT KANZLER ZU ERMITTLUNGEN GEGEN IHN UND BLÜMEL
https://www.news.at/a/kurz-verfahren-rote-linie-12043774
https://www.heute.at/s/kurz-nationalrat-dringliche-anfrage-harter-schlagabtausch-mit-opposition-100142752
https://www.diepresse.com/5980708/krainer-zu-kurz-wieso-haben-sie-so-einen-schlampigen-umgang-mit-der-wahrheit
https://www.tt.com/artikel/30791761/schlagabtausch-kurz-vs-opposition-der-nationalrat-im-livestream
https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2104497-Sebastian-Kurz-ein-Straftaeter.html
https://www.diepresse.com/5980708/kurz-es-geht-nur-mehr-darum-andere-zu-diffamieren-und-zu-vernichten?__twitter_impression=true
https://www.puls24.at/news/politik/kai-jan-krainer-richtung-sebastian-kurz-unschuldsbeteuerungen-erinnern-mich-an-karl-heinz-grasser/234493     POLITIK | KRAINER ZU KURZ: UNSCHULDSBETEUERUNGEN ERINNERN MICH AN GRASSER
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90048936/ermittlungen-gegen-sebastian-kurz-oesterreichs-richter-chefin-mahnt-kanzler.html
https://www.puls24.at/news/politik/schlagabtausch-kurz-opposition-im-nationalrat/234442
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104402-Kurz-Ihnen-geht-es-nur-ums-Anpatzen.html
https://www.krone.at/2415788     „DRINGLICHE“ AN KURZ | SPÖ-CHEFIN ERINNERT AN 5 GRUNDSÄTZE DER DEMOKRATIE
https://orf.at/stories/3213280/     Ermittlungen | Kurz kritisiert „persönliche Attacken“ | Die Ermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wegen mutmaßlicher Falschaussage vor dem „Ibiza“-Untersuchungsausschuss haben am Montag das Parlament erreicht. Kurz kritisierte in der Sondersitzung des Nationalrats „persönliche Attacken“ gegen seine Person. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft den Bundeskanzler vor, im U-Ausschuss zu dem Thema ÖBAG-Bestellung falsch ausgesagt zu haben. Kurz meinte, dass es im U-Ausschuss nicht mehr um die Wahrheitsfindung gehe, sondern nur noch um „Diffamierung“. Er habe nach „bestem Wissen und Gewissen“ ausgesagt. Es sei versucht worden, ihm „das Wort im Mund umzudrehen“, so der Kanzler, der als Beschuldigter von der Justiz geführt wird. „Wir werden diese Methoden als Volkspartei sicher nicht übernehmen.“ Eigentlich war die Sondersitzung initiiert worden, weil Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) die vom U-Ausschuss angeforderten Unterlagen erst geliefert hatte, nachdem der Verfassungsgerichtshof (VfGH) Bundespräsident Alexander Van der Bellen zur Exekution aufgefordert hatte. Allerdings brachte die SPÖ eine Dringliche Anfrage an Kanzler Kurz ein. Dem ÖVP-Chef wird vorgeworfen, die Politik an einen persönlichen und moralischen Tiefpunkt geführt zu haben. SPÖ zählt Verfahren auf | In der vom SPÖ-Fraktionsführer im U-Ausschuss, Kai Jan Krainer, erstgezeichneten „Dringlichen“ werden Angriffe aus allen möglichen Sektoren zusammengezogen. Angeführt wird die Liste von dem Vorgehen der WKStA gegen Kurz selbst wegen mutmaßlicher Falschaussage im U-Ausschuss bezüglich der ÖBAG-Bestellungen. Dazu kommen die Ermittlungen derselben Behörde gegen Blümel in Sachen Novomatic, die Schredderaffäre und die Causa um den suspendierten Sektionschef im Justizministerium, Christian Pilnacek. Vor der Beantwortung durch Kurz schilderte Krainer, was der U-Ausschuss seiner Meinung nach ans Tageslicht gebracht hatte. So seien die Verbindungen zwischen ÖVP und Novomatic wesentlich „dichter“ als jene zwischen dem Glücksspielkonzern und der FPÖ. Der Untersuchungsausschuss habe auch „detektivisch“ nachgewiesen, dass die Vernichtung von fünf Festplatten (Schredderaffäre) aus dem Kanzleramt keineswegs ad acta gelegt werden könne. Die WKStA hat bereits Ermittlungen gegen Kurz-Kabinettsmitarbeiter aufgenommen. Darüber hinaus warf Krainer der ÖVP vor, ein zunehmendes Problem mit Justiz und Rechtsstaat zu haben. Wenn es zu einer Anklage wegen Verdachts auf Falschaussage komme, müsse er, Kurz, zurückgetreten, so der SPÖ-Abgeordnete zu Beginn der Debatte im Nationalrat. „Tribunal“ vs. „seriöse Befragungen“ Eine mögliche Anklage gegen Kurz könnte sich im Herbst entscheiden. Der Wirtschaftsstrafrechtsexperte Robert Kert von der Wirtschaftsuniversität Wien rechnete in der ZIB2 am Sonntag mit etwa sechs Monaten. Auf jeden Fall müsse die WKStA den Beschuldigten – also Kurz – vernehmen, auch mit Zeugenbefragungen sei zu rechnen. Damit werde es nicht „wenige Wochen“, sondern „schon einige Monate dauern“, so Kert. ZIB 2 am Sonntag, 16.5.2021 Durch die Vorwürfe gegen Blümel und Kurz rückte der „Ibiza“-U-Ausschuss wieder stärker in den Fokus der Berichterstattung. Dazu diskutierten Sonntagabend die Fraktionschefinnen und -chefs in der ORF-Sendung „Im Zentrum“. Zuletzt hatte es vermehrt Stimmen gegeben, die eine öffentliche Übertragung des U-Ausschusses forderten. So könnten alle sehen, wie die Befragungen ablaufen. Denn während der Fraktionschef der ÖVP, Andreas Hanger, von einem „Tribunal“ sprach, in dem der Opposition „jedes Mittel recht ist, um Kurz loszuwerden“, sind SPÖ, FPÖ, NEOS und die Grünen ganz anderer Meinung. „Wir befragen seit gut einem Jahr im U-Ausschuss. Und es sind seriöse Befragungen“, sagte etwa Nina Tomaselli (Grüne). Auch NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper betonte, dass die Rechte der Auskunftspersonen – etwa Persönlichkeits- und Entschlagungsrechte – selbstverständlich geschützt werden. jkla, ORF.at/Agenturen
https://www.diepresse.com/5980830/orf-journalisten-uber-turkisen-livestream-eindruck-politischer-wunscherfullung
https://www.heute.at/s/sondersitzung-nationalrat-dringliche-anfrage-an-kanzler-kurz-100142701
((  https://www.heute.at/s/kurz-zahlen-sinken-schneller-als-vorhergesagt-100142661  ))
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/als-folge-der-debatte-um-kanzler-kurz-das-neuwahl-gespenst-geht-um-103882162
https://www.srf.ch/news/international/strafantrag-gegen-kanzler-kurz-ein-angeklagter-bundeskanzler-waere-wirklich-einzigartig     Strafantrag gegen Kanzler Kurz - «Ein angeklagter Bundeskanzler wäre wirklich einzigartig» Mögliche Anklage: Österreichs Kanzler zeigt sich überzeugt, dass das für ihn keine Konsequenzen hat.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104402-Kurz-und-Bluemel-im-Zentrum-von-Sondersitzung.html
((  https://www.tt.com/artikel/30791806/kurz-19-mai-als-start-fuer-kampf-zurueck-zur-normalitaet  ))
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000126685279/sondersitzung-im-nationalrat-widmet-sich-den-causen-rund-um-kurz
((  https://www.unsertirol24.com/2021/05/17/tuerkei-erzuernt-aussenministerium-weist-kritik-an-israel-flagge-zurueck/  ))
https://www.diepresse.com/5980708/kein-kavaliersdelikt-opposition-gegen-kurz-und-blumel
((  https://www.diepresse.com/5980845/so-wenige-neuinfektionen-wie-zuletzt-vor-acht-monaten  ))
https://www.vienna.at/verfahren-gegen-kurz-wksta-wird-laut-strafrechtler-mehrere-monate-brauchen/6991420
https://orf.at/stories/3213276/     Nationalratssondersitzung | Kurz und Blümel im Fokus der Debatte | Die Sondersitzung des Nationalrats am Montag steht ganz im Zeichen von zwei für die ÖVP unangenehmen Materien, die von der Opposition im Zusammenhang mit dem „Ibiza“-U-Ausschuss aufgebracht wurden. Im Zentrum der Debatte stehen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel (beide ÖVP).
https://kurier.at/politik/inland/sondersitzung-im-nationalrat-spoe-versucht-dringliches-scherbengericht/401383761
https://www.news.at/a/gruener-pass-arbeit-12043657
https://tirol.orf.at/stories/3104143/     Politik | Palfrader distanziert sich von Türkiser ÖVP | Bildungs- und Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) geht weiter auf Distanz zur „türkisen“ ÖVP. Sie fühle sich nicht als „türkise VPlerin“, sondern als „Schwarze“ bestätigt. Als Grund nannte sie in der „Tiroler Tageszeitung“ (Montag-Ausgabe) das Bild, das auch ihre eigene Partei derzeit abgebe.
https://kurier.at/politik/inland/tiroler-oevp-abgeordnete-geht-auf-deutliche-distanz-zu-kurz-oevp/401383641
https://orf.at/stories/3213262/     Richter kritisieren Angriffe aus Politik | Die Präsidentin der Vereinigung der Richterinnen und Richter, Sabine Matejka, übt Kritik an der Reaktion der Politik auf die Ermittlungen gegen einzelne Amtsträger. Die politischen Reaktionen seien sehr oft „grenzüberschreitend“ gewesen, sagte Matejka heute gegenüber dem Ö1-Morgenjournal. „Dass es Angriffe gibt oder Anschuldigungen gegen die Justiz, das ist jetzt nichts Neues, aber man hat schon das Gefühl, dass hier die Intensität zugenommen hat.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen ihn wegen mutmaßlicher Falschaussage im „Ibiza“-U-Ausschuss von einer Systematik „Kurz muss weg“ gesprochen. Die ÖVP-Spitze hatte nach einer Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) von „Verfehlungen“ der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gesprochen. Radiothek  17.5.2021, 7.00 Uhr | Matejka: „Angriffe auf Justiz grenzüberschreitend“ | Ö1 Morgenjournal | „Staatsanwaltschaft ermittelt objektiv“ Die Ermittlungen gegen Kurz fußen auf einer Anzeige der Oppositionspartei NEOS. Kurz sieht das eingeleitete Verfahren als politisch motiviert an. „Ob die Anzeige, die Auslöser dieser Ermittlungen ist, politisch motiviert war, das möchte ich nicht beurteilen, aber die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt aufgrund eines Anfangsverdachts. Und das ist völlig unabhängig davon, wer diese Anzeige ursprünglich eingebracht hat. Die Staatsanwaltschaft selbst ermittelt objektiv und nicht politisch motiviert“, sagte Matejka. Aufruf zu Sachlichkeit | Auch Spitzenpolitiker sollten, selbst wenn gegen sie ermittelt wird, sachlich bleiben, so Matejka gegenüber Ö1. „Die eine oder andere Wortwahl war nicht unbedingt sachlich. Es wird immer wieder in den Raum gestellt, dass hier politische Motive im Hintergrund sind und man hier die Objektivität des Verfahrens infrage stellt. Nicht nur jetzt, sondern in den letzten Monaten ist das ja öfters vorgekommen. Das ist etwas, was bedenklich ist.“ Solche Anschuldigungen würden immer Spuren hinterlassen, „selbst wenn sie sich im Nachhinein als falsch herausstellen oder es zu einer halbherzigen Entschuldigung kommt. Sie stehen einmal im Raum, sie werden weiterverbreitet, und das greift nach und nach schon auch den Rechtsstaat an. Steter Tropfen höhlt sozusagen den Stein.“ Sorge um Vertrauen in Rechtsstaat | Dadurch könne das Vertrauen in die Justiz geschädigt werden, so Matejka: „Wir haben einen starken Rechtsstaat, aber er ist nicht unzerstörbar. Wir sehen das auch in anderen Ländern in Europa, dass man hier auch den Rechtsstaat aushebeln kann. Ich glaube, es wären alle – auch politische Akteure – gut beraten, darüber nachzudenken und sich klar dazu zu bekennen, dass der Rechtsstaat wichtiger ist als Individualinteressen.“ red, ORF.at
https://www.krone.at/2415377     SONDERSITZUNG | SPÖ STELLT KURZ 50 FRAGEN IN „DRINGLICHER ANFRAGE“
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/debatte-um-bluemel-und-kurz-im-nationalrat/477622421
https://www.kleinezeitung.at/politik/polaufmacher/5980704/Angriffe-grenzueberschreitend_Ermittlungen-gegen-Kurz_
https://www.heute.at/s/neos-stimmen-misstrauensantrag-gegen-kurz-nicht-zu-100142620
https://www.tt.com/artikel/30791761/sondersitzung-des-nationalrats-statt-bluemel-nun-kanzler-kurz-im-fokus
https://kurier.at/politik/inland/kurz-verfahren-rote-linie-der-parteien-unterschiedlich-bis-unklar/401383524
https://www.puls24.at/news/politik/nationalrat-misstrauensantraege-gegen-kurz-und-bluemel-erwartet/234454
https://orf.at/stories/3213259/     Entscheidung über Kurz-Verfahren wohl erst im Herbst | Mit einer Entscheidung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) über Strafantrag oder Einstellung der Ermittlungen gegen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wegen angeblicher Falschaussage im „Ibiza“-U-Ausschuss dürfte erst im Herbst zu rechnen sein. Es könnte „schon sechs Monate dauern“, sagte der Wirtschaftsstrafrechtsexperte Robert Kert (WU Wien) gestern in der ZIB2. Gegenteiliger Ansicht sind Strafrechtler, wie die Entscheidung ausfällt. Auf jeden Fall müsse die WKStA den Beschuldigten – also Kurz – vernehmen, auch mit Zeugenbefragungen sei zu rechnen. Damit werde es nicht „wenige Wochen“, sondern „schon einige Monate dauern“, so Kert. ZIB 2 am Sonntag, 16.5.2021 | Anklage „sehr wahrscheinlich“ | Ob eine Anklage erfolgt, könne man zum jetzigen Zeitpunkt „noch nicht so genau sagen“. Aber Kert hält es doch für „sehr wahrscheinlich“. Er könne sich vorstellen, dass ein Strafantrag gestellt wird, „weil die Staatsanwaltschaft sagt: Das sind Beweisprobleme, und die hat ein Gericht zu klären.“ Auch Alois Birklbauer, Strafrechtsexperte der Johannes-Kepler-Universität Linz, hält eine Anklage für wahrscheinlicher als eine Einstellung. Aus dem 58-seitigen WKStA-Papier ergebe sich „jedenfalls der Eindruck, dass nicht alles gesagt wurde, was er gewusst hat“ – und das würde für den Tatbestand der „falschen Aussage“ reichen. ZIB 2 am Sonntag, 16.5.2021 | Ausführungen der WKStA „zu spekulativ“ | Der Salzburger Uniprofessor Hubert Hinterhofer kommt in einem – von der Kanzlei von ÖVP-Parteianwalt Werner Suppan in Auftrag gegebenen – Gutachten zum gegenteiligen Schluss: Ein für die Anklage nötiger dringender Tatverdacht der vorsätzlichen unrichtigen Aussage des Kanzlers lasse sich der Mitteilung der WKStA (über die Ermittlungen) nicht entnehmen. Denn deren Ausführungen seien „dafür insgesamt zu spekulativ und unterstellend“. „Wenn der Stand der Dinge so bliebe, wäre eine Anklage nicht gerechtfertigt“, sagte er in der ZIB2. Sondersitzung: Kurz und Blümel im Fokus | Unmittelbarer Anlass der heutigen Sondersitzung ist, dass Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) Unterlagen erst an den „Ibiza“-U-Ausschuss geliefert hat, als der Verfassungsgerichtshof den Bundespräsidenten zur Exekution aufgefordert hat. Mittlerweile ist die mögliche Anklage gegen Kurz wegen Falschaussage im U-Ausschuss als Thema dazugekommen. Zu erwarten ist eine Dringliche Anfrage entweder an Blümel oder an Kurz selbst. Neben möglichen Misstrauensanträgen wird auch ein Antrag auf Ministeranklage gegen den Finanzminister eingebracht, für den sich derzeit aber ebenfalls keine Mehrheit abzeichnet. red, ORF.at/Agenturen
https://kurier.at/politik/inland/strafrechtler-wksta-wird-bei-kurz-verfahren-mehrere-monate-brauchen/401383518
https://story.heute.at/christian-nusser-kopfnuesse-blog-kurzschluss/index.html
((  https://www.heute.at/s/kurz-verraet-wann-wir-wieder-normal-leben-werden-koennen-100142586  ))
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/rote-linie-der-parteien-fuer-kurz-unterschiedlich-bis-unklar-103895074
https://orf.at/stories/3213237/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Akten, „Krapfenparty“ und Kurz-Ermittlungen | Mit den Ermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist auch der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss wieder in den Fokus der Berichterstattung gerückt. Wie laufen die Befragungen ab? Wie weit ist man mit der Aufklärung? Braucht es Reformen in Sachen U-Ausschuss? In der ORF-Sendung „Im Zentrum“ gaben die Fraktionschefinnen und -chefs ihre Antworten. Seit gut einem Jahr befragt der „Untersuchungsausschuss betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung“, so der volle Titel des „Ibiza“-U-Ausschusses, Auskunftspersonen. Anhand von gelieferten Akten aus Ministerien sollen etwa Bestellungen in der ÖBAG und der Casinos Austria AG durchleuchtet werden. Auch möglicher Gesetzeskauf steht im Fokus der Aufklärung. Zuletzt hatte es vermehrt Stimmen gegeben, die eine öffentliche Übertragung des U-Ausschusses forderten. So könnten alle sehen, wie die Befragungen ablaufen. Denn während der Fraktionschef der ÖVP, Andreas Hanger, von einem „Tribunal“ sprach, in dem der Opposition „jedes Mittel recht ist, um Kurz loszuwerden“, sind SPÖ, FPÖ, NEOS und die Grünen ganz anderer Meinung. „Wir befragen seit gut einem Jahr im U-Ausschuss. Und es sind seriöse Befragungen“, sagte etwa Nina Tomaselli (Grüne). Auch NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper betonte, dass die Rechte der Auskunftspersonen – etwa Persönlichkeits- und Entschlagungsrechte – selbstverständlich geschützt werden. „Einladung für Krapfenparty“ Hanger schilderte jedoch, dass Auskunftspersonen vor der Befragung angezeigt würden, um diese in Widersprüche zu verwickeln. So manche Fragen seien unterstellend und würden trotz Ermahnung des Verfahrensrichters „immer wieder“ gestellt, sagte er. Hangers Meinung nach würden „unbescholtene Bürger“ unter Druck gesetzt. Er wünsche sich eine „klare Definition des Untersuchungsgegenstandes“ und „konkrete Regeln“ zur Aktenlieferung. Für die Opposition und die Grünen gibt es diese klaren Regeln allerdings schon. Man brauche nur die Kooperation der Regierung, sagte SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer, der auf verspätete Lieferungen aus dem Finanzministerium unter Minister Gernot Blümel (ÖVP) und fehlende Kalender aus dem Bundeskanzleramt hinwies. Die ÖVP würde die Aufklärung mit einer Verzögerungstaktik behindern, so der Politiker. Es sei nun sein „sechster U-Ausschuss“, aber es sei jetzt zum ersten Mal vorgekommen, dass Terminkalender nicht übermittelt wurden. „Kurz und Blümel glauben, die Regeln, die sonst für alle gelten, gelten für sie nicht.“ (Foto) APA/Herbert Neubauer Derzeit im Fokus des U-Ausschuss: Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel (beide ÖVP) | Krisper und FPÖ-Fraktionschef Christian Hafenecker pflichteten Krainer bei. Die ÖVP würde den Untersuchungsausschuss stören. Auf der einen Seite liefere das Bundeskanzleramt „Einladungen einer Krapfenparty, damit werden wir bespaßt“, so der Freiheitliche. Andererseits würden „relevante Akten“ fehlen, weil vieles offenbar „geschreddert“ wurde, mutmaßte er. ÖVP-Politiker Hanger empfand die Anspielung auf die Schredderaffäre „unterstellend“. Hafenecker zitierte anschließend Bundeskanzler Kurz, der meinte, dass man nichts „abstrakt Relevantes“ für den U-Ausschuss gefunden habe. Sobotka in Kritik | „Zermürbend“ seien, so NEOS-Fraktionschefin Krisper, die Debatten zur Geschäftsordnung, die ihrer Meinung nach mit Absicht in die Länge gezogen werden. Denn dadurch bleibe den Fraktionen weniger Zeit, um die Auskunftspersonen zu befragen. Nach vier Stunden kann diese nämlich das Ausschusslokal verlassen. Krisper kritisierte insbesondere Ausschussvorsitzenden Wolfgang Sobotka (ÖVP). Er mische sich in die Befragungen ein und verzögere damit zusätzlich die Aufklärung, so die NEOS-Politikerin. Im Zentrum, 16.5.2021 | Angesprochen auf die erst nach einem Exekutionsantrag gelieferten Akten aus dem Finanzministerium sagte Hanger: Rückblickend würde man das heute sicher anders machen. Zudem betonte der Mandatar, dass er die Wahrheitspflicht im U-Ausschuss nicht infrage stelle. Zuletzt hatte Sobotka eine Debatte darüber angezettelt – und ruderte schließlich wieder zurück. Über eine Liveübertragung des U-Ausschuss könne man „im Zuge einer Gesamtreform prinzipiell“ sprechen, so Hanger. „Nicht in meiner Gedankenwelt“ Die Fraktionschefinnen und -chefs blieben in Sachen Ermittlungen gegen Kurz auf Linie ihrer jeweiligen Parteien. Der ÖVP-Chef hatte laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im Zuge der Befragung über die Bestellung von Schmid zum ÖBAG-Alleinvorstand falsch ausgesagt. Auf rund 60 Seiten verglichen die Staatsanwälte die Aussagen von Kurz im U-Ausschuss und die sichergestellten Chats auf dem Handy von Schmid. Ob eine Anklage folgt, ist ungewiss. Kurz selbst bekräftigte mehrmals, dass er im Falle einer Anklage nicht an Rücktritt denke. Eine Antwort auf die Frage, ob das auch bei einer Verurteilung gilt, blieb er schuldig. Während die FPÖ den sofortigen Schlussstrich von Kurz forderte, zog die SPÖ ihre „rote Linie“ bei einer Anklage. Die Grünen äußerten sich zurückhaltend und sagten, dass nun die Justiz unabhängig ermitteln solle. So machte es auch Tomaselli, die hinzufügte: „Ich bin nicht die Erziehungsberechtigte des Kanzlers.“ NEOS-Mandatarin Krisper sagte, dass Kurz „selbst überlegen“ müsse, welche Konsequenzen nach einer Anklage zu ziehen sind. NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger schrieb während der Debatte auf Twitter: „Haben klar gesagt, dass Anklage und Amt des Bundeskanzlers nicht zusammenpasst. Rücktritt muss folgen.“ Hanger antwortete auf die Frage, ob Kurz bei einer Anklage oder Verurteilung zurücktreten muss: „In meiner Gedankenwelt gibt es diese Frage nicht.“ Strafrechtler: Kurz-Verfahren wohl erst im Herbst | Mit einer Entscheidung der WKStA über Strafantrag oder Einstellung der Ermittlungen gegen Kurz dürfte indes erst im Herbst zu rechnen sein. Es könnte „schon sechs Monate dauern“, sagte der Wirtschaftsstrafrechtsexperte Robert Kert (WU Wien) am Sonntag in der ZIB2. Auf jeden Fall müsse die WKStA den Beschuldigten – also Kurz – vernehmen, auch mit Zeugenbefragungen sei zu rechnen. Damit werde es nicht „wenige Wochen“, sondern „schon einige Monate dauern“, so Kert. ZIB 2 am Sonntag, 16.5.2021 | Ob eine Anklage erfolgt, könne man zum jetzigen Zeitpunkt „noch nicht so genau sagen“. Aber Kert hält es doch für „sehr wahrscheinlich“. Er könne sich vorstellen, dass ein Strafantrag gestellt wird, „weil die Staatsanwaltschaft sagt: Das sind Beweisprobleme, und die hat ein Gericht zu klären.“ Auch Alois Birklbauer, Strafrechtsexperte der Johannes-Kepler-Universität Linz, hält eine Anklage für wahrscheinlicher als eine Einstellung. Aus dem 58-seitigen WKStA-Papier ergebe sich „jedenfalls der Eindruck, dass nicht alles gesagt wurde, was er gewusst hat“ – und das würde für den Tatbestand der „falschen Aussage“ reichen. ZIB 2 am Sonntag, 16.5.2021 | Der Salzburger Uniprofessor Hubert Hinterhofer kommt in einem – von der Kanzlei von ÖVP-Parteianwalt Werner Suppan in Auftrag gegebenen – Gutachten zum gegenteiligen Schluss: Ein für die Anklage nötiger dringender Tatverdacht der vorsätzlichen unrichtigen Aussage des Kanzlers lasse sich der Mitteilung der WKStA (über die Ermittlungen) nicht entnehmen. Denn deren Ausführungen seien „dafür insgesamt zu spekulativ und unterstellend“. „Wenn der Stand der Dinge so bliebe, wäre eine Anklage nicht gerechtfertigt“, sagte er in der ZIB2. Antrag auf Ministeranklage gegen Blümel | Spekulationen über Neuwahlen oder einen fliegenden Regierungswechsel gab es freilich am Wochenende dennoch – hat doch auch die FPÖ versucht, die anderen Oppositionsparteien für einen Misstrauensantrag gegen Kurz gleich am Montag in der Sondersitzung des Nationalrats zu gewinnen. Eine Mehrheit dafür zeichnete sich im Vorfeld allerdings nicht ab. Die Auseinandersetzung zwischen ÖVP und Opposition findet am Montag eine Fortsetzung. Auf Verlangen von SPÖ, FPÖ und NEOS findet eine Sondersitzung des Nationalrats statt. Sie war wegen der Aktenlieferung aus dem Finanzministerium einberufen worden. Die Opposition will deshalb einen Antrag zur Erhebung einer Ministeranklage gegen Blümel stellen, die aber – wie ein Misstrauensantrag gegen Kurz – wohl keine Erfolgsaussichten hat. jkla, ORF.at/Agenturen
https://www.krone.at/2415310     GUTEN MORGEN
https://epaper.vn.at/lokal/vorarlberg/2021/05/16/kurz-und-bluemel-heute-mehr-denn-je-im-fadenkreuz-der-opposition.vn
https://www.krone.at/2415226    GUTACHTEN BEAUFTRAGT
https://www.oe24.at/video/fellnerlive/fellner-live-sebastian-kurz-im-interview/477548010
16.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/kurz-trete-auch-bei-anklage-definitiv-nicht-zurueck/477583415
https://kurier.at/politik/inland/ein-heisser-montag-fuer-kurz-und-bluemel-im-hohen-haus/401383367
https://www.heute.at/s/kurz-gesteht-treffe-jeden-tag-fehlentscheidungen-100142582
https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Vom-Heiler-zum-Scharlatan-article22557131.html
https://www.diepresse.com/5980613/wie-sich-der-kanzler-verteidigen-wird
https://www.meinbezirk.at/c-politik/causa-kurz-expertin-erklaert-was-falschaussage-bedeutet_a4651190
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/neuwahl-gespenst-geht-um-103882162
https://www.oe24.at/video/politik/kurz-verfahren-gruene-ueben-sich-in-zurueckhaltung/477551376
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126671613/kurz-verfahren-kocher-gegen-spekulationen-und-polarisierung 
https://www.tt.com/artikel/30791742/rendi-wagner-legt-doskozil-bei-anklage-wegen-falschaussage-ruecktritt-nahe
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/kocher-da-steckt-schon-ein-gewisses-system-dahinter/477546329
https://orf.at/stories/3213213/     Rendi-Wagner legt Doskozil bei Anklage Rücktritt nahe | SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hielte im Fall einer Anklage wegen Falschaussage nicht nur den Rücktritt von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für angebracht, sondern auch den ihres burgenländischen Parteifreundes Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Die Anklage sei die „rote Linie“ – und „diese rote Linie sehe ich unabhängig von Partei oder Amt. Das würde natürlich auch für mich selbst gelten“, sagt sie im „Kurier“ (Sonntag-Ausgabe). „Der Landeshauptmann selbst hat dem Kanzler im Fall einer Anklage den Rücktritt nahegelegt“, sagte Rendi-Wagner. Doskozil hatte am Freitag die Erwartung formuliert, dass Kurz bei einer Anklage „wie ein Staatsmann reagiert“, sollte es wegen seiner Aussagen im „Ibiza“-U-Ausschuss zu einem Strafantrag kommen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt allerdings auch gegen Doskozil, und zwar wegen des Verdachts der Falschaussage im Commerzialbank-U-Ausschuss. Dem hielt der Landeshauptmann entgegen, dass sein Fall vom Gegenstand her anders liege. Anklage wäre Reputationsschaden für Österreich | Das wollte Rendi-Wagner nicht näher kommentieren: „Das müssen Sie mit ihm besprechen“, antwortete sie auf die „Kurier“-Frage. Ausgangspunkt für ihre Definition der „roten Linie“ waren die Ermittlungen gegen Kurz. Dazu stellte die SPÖ-Chefin fest: Eine Anklage wäre mit der Amtsfähigkeit nicht vereinbar – käme es doch nur dazu, wenn die Staatsanwaltschaft an den Schuldspruch glaubt. Ein Kanzler habe „eine Verantwortung für das Land und das Amt“, und eine Anklage würde weiteren großen Reputationsschaden für Österreich und den Wirtschaftsstandort bedeuten.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126671413/ein-langer-schwarzer-freitagein-bundeskanzler-verirrt-sich-in-der-welt
https://www.krone.at/2414971
https://www.handelsblatt.com/politik/international/ermittlungen-wegen-falschaussage-oesterreichs-kanzler-kurz-rechnet-mit-anklage/27195248.html
https://orf.at/stories/3213198/     Kocher zu Kurz-Verfahren: „Einmal abwarten, was passiert“
https://www.kleinezeitung.at/politik/polaufmacher/5980485/Causa-Kurz_Und-wenn-Oesterreich-in-Neuwahlen-hineinstolpert
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210516_OTS0031/nepp-ludwig-biedert-sich-als-steigbuegelhalter-von-kurz-an
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126649831/was-alles-moeglich-istmister-oeffnung-und-fellner-rueckzug
https://www.krone.at/2414426     WIENS BÜRGERMEISTER Ludwig schließt Koalition mit KURZ-ÖVP nicht aus
https://www.presseraum.at/angesichts-der-sonde-sieht-der-osterreicher-kurz-sein-bild-getrubt/     Top Nachrichten | Angesichts der Sonde sieht der Österreicher Kurz sein Bild getrübt | By Wolf Schulze … 16.05.2021 – 08:49 Wien (AFP) Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der einst als “Wunderkind” gefeiert wurde, hat gesehen, wie sein sorgfältig konstruiertes Bild unter der Müdigkeit des Coronavirus erodiert wurde und untersucht wurde, ob er einen parlamentarischen Ausschuss für Korruption belogen hat. Es sollte ein guter Monat für den 34-jährigen Tory gewesen sein, der bei seinem ersten Amtsantritt im Jahr 2017 der jüngste demokratisch gewählte Führer der Welt wurde. Aber die Staatsanwaltschaft sagte am Mittwoch, sie untersuche Kurz, weil sie einem Ausschuss von Gesetzgebern, der den “Ibizagate” -Skandal und andere Korruptionsvorwürfe untersucht, falsche Aussagen gemacht habe. Im Falle einer Anklage wäre Kurz der erste Kanzler, der im Amt des kleinen alpinen EU-Mitglieds von rund neun Millionen Menschen vor Gericht gestellt wird. Kurz selbst hat die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, er erwarte, angeklagt, aber nicht verurteilt zu werden, und habe sich geweigert, zurückzutreten. Er kritisiert die Bemühungen, ihn zu stürzen. “Ich habe nichts gesagt, was nicht stimmt”, sagte Kurz am Donnerstag einer ausgewählten Gruppe österreichischer Medien. - ‘Kiss’ Emoticons - Kurzs Zustimmungsraten für die Partei sind bereits im letzten Monat auf rund 30% gefallen, nach fast 50% vor einem Jahr. Österreich hat es in der ersten Welle des vergangenen Jahres weitgehend geschafft, das Virus in Schach zu halten, hat jedoch in der dritten Welle seit letztem November mit einer Sperrung zu kämpfen. Die Untersuchung verschärft Kurzs Probleme, da in den letzten Monaten auch seine Parteifinanzierung und andere Praktiken ans Licht gekommen sind. “Dies ist die schwerste Krise seiner Präsidentschaft”, sagte der politische Analyst Thomas Hofer gegenüber AFP und fügte hinzu, dass er Restaurants und andere Unterhaltungsmöglichkeiten, die für diesen Monat geplant sind, “abgelenkt” habe. “Für Sebastian Kurz, der seit langem mit Erfolg gesegnet ist, ist dies die heikelste Phase seiner Karriere”, schrieb die Tageszeitung Die Presse am Freitag in einem Leitartikel. Die am Mittwoch angekündigte Untersuchung betrifft Erklärungen, die Kurz im vergangenen Jahr vor einem Ausschuss von Gesetzgebern abgegeben hatte, in denen er bestritt, Einfluss auf die Ernennung des Staatsoberhauptes der OeBAG, Thomas Schmid, gehabt zu haben. In den letzten Monaten sind jedoch Textnachrichten zwischen Kurz und Schmid aufgetaucht, einschließlich eines Austauschs, in dem Kurz schrieb: “Sie bekommen alles, was Sie wollen”, und fügte mehrere “Kuss” -Emoticons hinzu, auf die Schmid antwortete: “Ich bin so glücklich: -) )) Ich liebe meinen Kanzler “. Wenn Kurz wegen Eides verurteilt wird, drohen ihm bis zu drei Jahre Gefängnis. Kurz musste bereits 2019 als Kanzler zurücktreten, als seine eineinhalbjährige Koalition mit der rechtsextremen Freiheitspartei (FPOe) wegen des sogenannten Skandals “Ibizagate” zusammenbrach. Heinz-Christian Strache, damals FPOe-Chef und Vizekanzler, trat zurück, nachdem ihn ein heimlich gefilmtes Video in einer Luxusvilla auf Ibiza gezeigt hatte, in der er einer Frau, die er für die Nichte eines russischen Oligarchen hielt, öffentliche Aufträge anbot. Dabei verlor Kurz ein Misstrauensvotum gegenüber dem Parlament und es fanden Neuwahlen statt, bei denen es ihm gelang, ein verstärktes Mandat zu erhalten, da desillusionierte rechtsextreme Wähler zu seiner Volkspartei (OeVP) strömten. – ‘Kein Konkurrent’ – Kurzs derzeitiger Junior-Koalitionspartner, die Grünen, die sich für eine Plattform der Transparenz einsetzten, haben sich jedoch bemüht, ihn und seine Verbündeten zu verteidigen, die von den Vorwürfen des Fehlverhaltens betroffen sind. Im Februar wurde das Haus des OeVP-Finanzministers und Kurzverbündeten Gernot Bluemel im Rahmen einer Untersuchung möglicher Verstöße gegen die Parteienfinanzierung durchsucht. “In Österreich herrscht derzeit eine sehr heiße Atmosphäre”, sagte Hofer und fügte hinzu, dass die aktuelle Untersuchung “die Grünen stark unter Druck setzt”. Auch auf internationaler Ebene hatte Kurz häufige Begegnungen mit anderen europäischen Führern. In der letzten Zeile im März äußerte Kurz Bedenken hinsichtlich der Verteilung von Impfstoffen innerhalb des Blocks und erklärte, es habe an Transparenz zwischen Vereinbarungen zwischen einigen EU-Staaten und Impfstoffherstellern gefehlt. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass Kurzs OeVP in den Umfragen immer noch einen festen Vorsprung hat. “Trotz der Anfragen bleibt er als Kanzler insgesamt sehr beliebt”, sagte Julia Partheymüller vom Zentrum für Wahlforschung der Universität Wien. Ein anderer Analyst, Peter Hajek, sagte, “auf nationaler Ebene gibt es keinen wirklich herausragenden Konkurrenten”. Er fügte hinzu, dass Kurz – zumindest vorerst – auf seine Kommunikations- und Krisenmanagementfähigkeiten zählen kann. © 2021 AFP
https://orf.at/stories/3213176/     Kurz und Blümel im Zentrum von morgiger Sondersitzung
https://www.krone.at/2414502
https://www.tt.com/artikel/30791699/causen-kurz-und-bluemel-die-debatte-um-wahrheitspflicht-ist-schaedlich
https://www.krone.at/2414616     JUSTIZ ERMITTELT – KOMMEN SIE DA WIEDER RAUS, HERR KURZ?
https://www.profil.at/oesterreich/trendwende-fuer-die-oevp-oder-ruhe-vor-dem-sturm-herr-hajek/401379569
https://kurier.at/politik/inland/drohende-kurz-anklage-fordert-gruene-und-die-hofburg/401382797
https://kurier.at/politik/inland/rendi-wagner-zu-den-tuerkisen-skandalen-wie-tief-soll-die-latte-noch-sinken/401382722
https://www.sn.at/kolumne/kollers-klartext/und-jetzt-der-bundeskanzler-geht-einer-ungewissen-zeit-entgegen-oesterreich-auch-103803490
15.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/kurz-man-will-mich-aus-dem-amt-befoerdern/477489700
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/kurz-muss-neuwahlen-wagen-sonst-droht-gelaehmtes-land/477488958
https://www.diepresse.com/5980383/kurz-zitate-und-misanthropen-hymne-am-rathausplatz
https://www.heute.at/s/umfrage-zeigt-sebastian-kurz-legt-in-kanzlerfrage-zu-100142425
https://www.diepresse.com/5980373/teflon-oder-lugenkanzler
((  https://kurier.at/politik/inland/wechsel-an-der-spitze-der-jvp-claudia-plakolm-neue-chefin/401382893  ))
((  https://orf.at/stories/3213143/     Ärzte und Pflegekräfte bekommen 500 Euro Bonus ))
https://www.vienna.at/ermittlungen-gegen-kurz-gruene-enthalten-sich-kritik/6990528
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/gruene-weiter-zurueckhaltend-zu-ermittlungen-gegen-kurz-103837039
((  https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126662166/kurz-irritiert-mit-kampf-gegen-politischen-islam-bei-gipfel-nach  ))
((  https://noe.orf.at/stories/3103839/     POLITIK | 20 Jahre harte Verhandlungen für Gemeinden | Ende Juni geht im niederösterreichischen ÖVP-Gemeindebund eine Ära zu Ende. Der Grafenwörther Bürgermeister Alfred Riedl zieht sich als Präsident zurück. Die Festsitzung zum 20-Jahre-Jubiläum stand im Zeichen der Corona-Krise und der Rolle der Gemeinden bei ihrer Bewältigung. … Einige Grußbotschaften werden über Video eingespielt, etwa von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und des Städtebund-Präsidenten und Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig (SPÖ).  ))
((  https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126660495/irans-aussenminister-sagte-wien-besuch-ab-weil-kurz-israel-flagge  ))
https://www.tt.com/artikel/30791666/kurz-verfahren-gruene-ueben-sich-in-zurueckhaltung
https://www.puls24.at/news/politik/kurz-ermittlungen-gruene-weiter-zurueckhaltend/234371
((  https://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/kurz-in-christchurch-call-gegen-politischen-islam-vorgehen;art391,3399346  ))
https://www.diepresse.com/5980249/abwahl-von-kurz-spo-burgenland-gegen-rot-grun-pink-blau
((  https://www.tt.com/artikel/30791657/kurz-in-christchurch-call-gegen-politischen-islam-vorgehen  ))
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126649311/es-ist-zu-viel-krach-um-kurz
((  https://www.diepresse.com/5980191/christchurch-call-kurz-skizziert-plane-gegen-politischen-islam  ))
https://www.profil.at/oesterreich/die-akte-tuerkis-system-kurz-steht-unter-verdacht/401381558
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126651036/wie-lange-ist-kurz-noch-zu-halten
https://www.profil.at/meinung/christian-rainer-es-ist-angerichtet/401382455
https://www.profil.at/oesterreich/umfrage-mehrheit-haelt-u-ausschuesse-fuer-nuetzlich/401381978
https://orf.at/stories/3213090/     Kickl erinnert Van der Bellen in Brief an Treuegelöbnis | FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen Brief geschrieben, in dem er ihn an dessen Treuegelöbnis erinnert. In 20 Fragen will der Freiheitliche von Van der Bellen wissen, warum er sich zu gewissen Themen nicht zu Wort meldet. Kickls Anliegen betreffen unter anderem die Causa Blümel, die Ermittlungspannen rund um den Terroranschlag in Wien, den U-Ausschuss und die Coronavirus-Maßnahmen der Regierung. „Ich wende mich als Abgeordneter zum Nationalrat und Klubobmann der zweitgrößten Oppositionspartei im österreichischen Parlament, der FPÖ, persönlich in Form dieses Briefes an Sie“, beginnt Kickl seinen Brief an Van der Bellen. Darin erinnert er den Bundespräsidenten an dessen abgelegten Eid und will wissen, warum dieser seinem Gelöbnis nicht nachkomme. „Ich weiß, dieser Vorwurf wiegt schwer“, so Kickl, der anschließend „eine ganze Reihe an Beispielen“ nennt. Der Brief wurde vor Bekanntwerden der Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) verfasst und abgeschickt.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126652092/der-hang-zur-inszenierung-wie-der-kanzler-zum-beschuldigten-wurde
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104281-Alter-Stil-neue-Taktik.html
((  https://www.tt.com/artikel/30791610/sp-justizsprecherin-yildirim-attackiert-kurz-fuer-ischgl  ))
https://www.krone.at/2414136
https://www.tt.com/artikel/30791607/politikwissenschafter-plasser-gruene-muessen-zweimal-farbe-bekennen
https://www.krone.at/2414036     KURZ MUSS WEG!
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/leitartikel-der-kanzler-in-der-zwickmuehle-103784401
14.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18134058/gruene-lassen-vorgehen-bei-anklage-gegen-kurz-offen
https://www.tt.com/artikel/18134039/ermittler-muessen-kurz-bedingten-vorsatz-nachweisen
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126620460/dokumentation-die-vorwuerfe-gegen-sebastian-kurz
https://www.tt.com/artikel/18135075/frueherer-oevp-chef-mitterlehner-kritisiert-kurz-scharf
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/gruene-halten-noch-zu-kurz/477390175
((  https://kurier.at/politik/ausland/kurz-in-christchurch-call-gegen-politischen-islam-vorgehen/401382215  ))
https://www.puls24.at/news/politik/ex-vizekanzler-erhard-busek-sebastian-kurz-kaempft-um-sein-politisches-leben/234335     POLITIK | BUSEK: „KURZ KÄMPFT UM SEIN POLITISCHES LEBEN“
https://volksblatt.at/dort-sind-wir-ewig-noch-nicht-vollste-unterstuetzung-fuer-kurz/
https://orf.at/stories/3213049/     Kurz-Ermittlungen | Belastungsprobe für Regierung | Die Frage nach der Wahrheit beschäftigt die heimische Politik derzeit etwas mehr als sonst: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird beschuldigt, falsch vor dem „Ibiza“-U-Ausschuss ausgesagt zu haben. Ob es zu einer Anklage kommt, wird sich zwar erst zeigen. Doch auch so ist für Politikberater Thomas Hofer ein Neuwahlszenario wahrscheinlicher geworden
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126650030/werner-kogler-es-gibt-grenzen-der-amtsfaehigkeit
((  https://volksblatt.at/kurz-und-schallenberg-liessen-israelische-fahne-hissen/  ))
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/kanzlerschaft-in-der-krise-103802851
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-kanzlerdaemmerung-sebastian-kurz-politikstil-der-effekthascherei-und-kumpanei-ist-an-seine-grenzen-gestossen-/27178100.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/frueherer-oevp-chef-mitterlehner-kritisiert-kurz-er-hat-sich-selbst-die-absolution-erteilt-103789579
https://kurier.at/politik/inland/strafrechtlerin-zerbes-akte-kurz-schon-sehr-dicht/401382092
https://www.diepresse.com/5980051/mitterlehner-zu-kurz-es-fehlt-an-respekt
((  https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126652023/auf-kurzem-weg-nach-ungarn  ))
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126647928/kurz-ultimativer-suendenfall
https://kurier.at/podcasts/daily/ist-kurz-bald-geschichte/401382026
https://www.fr.de/politik/die-entzauberung-eines-wohlerzogenen-90577229.html
https://www.diepresse.com/5980026/schuld-und-suhne-auf-der-politikerbuhne
https://www.puls24.at/news/politik/newsroom-live-am-freitag-mit-ex-vizekanzler-busek/234322
https://www.meinbezirk.at/c-politik/causa-kurz-anklage-keineswegs-sicher_a4650758
https://www.diepresse.com/5979976/turkis-grun-halt-konflikt-bleibt
https://noe.orf.at/stories/3103830/     Politik | Mikl-Leitner: „Stehen hinter dem Kanzler“ | Nach dem steirischen Landeshauptmann Schützenhöfer stellte sich am Freitag auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner klar hinter Bundeskanzler Sebastian Kurz (alle ÖVP). Es werde „versucht, zu skandalisieren“ und zu „diffamieren“, so Mikl-Leitner.
https://kurier.at/politik/inland/zitate-der-woche-ich-habe-nie-vorsaetzlich-etwas-falsch-ausgesagt/401381822
https://www.stern.de/politik/ausland/sebastian-kurz--wie-lange-kann-sich-oesterreichs-skandalkanzler-halten--30527458.html
https://www.puls24.at/news/politik/brandstaetter-anklage-heisst-ruecktritt-das-hat-fuer-jeden-zu-gelten/234305
https://www.diepresse.com/5979849/soll-kurz-bei-anklage-zurucktreten-kogler-will-sich-nicht-festlegen
https://www.bvz.at/in-ausland/wegen-falschaussagen-frueherer-oevp-chef-mitterlehner-kritisiert-kurz-scharf-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-273804652
https://www.vienna.at/kurz-falschaussage-wohl-schwierig-nachzuweisen/6989752
https://www.srf.ch/news/international/oesterreich-es-wird-sehr-unangenehm-fuer-kanzler-kurz
https://www.puls24.at/news/politik/doskozil-legt-kurz-bei-anklage-ruecktritt-nahe/234289
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5979767/Deutliche-Kritik_Mitterlehner_Kurz-fehlt-es-an-Respekt
https://www.krone.at/2413701     KURZ IM U-AUSSCHUSS | FALSCHE AUSSAGE REICHT NICHT FÜR VERURTEILUNG
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210514_OTS0094/kurz-verfahren-deutsch-immer-mehr-kritik-aus-eigenen-reihen-an-kurz-mitterlehner-spricht-vielen-aus-dem-herzen
https://www.krone.at/2413696     SCHARFE KRITIK AN KURZ | MITTERLEHNER: BEI ANKLAGE AMT RUHEN LASSEN
(( https://www.trend.at/politik/politik-backstage-josef-votzi-impfen-oeffnen-waehlen-12034113 ))
https://www.stern.de/politik/ausland/sebastian-kurz-im-fokus-der-justiz--darum-ermittelt-die-staatsanwaltschaft-30526546.html
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ermittler-muessen-kurz-bedingten-vorsatz-nachweisen-103790278
https://www.puls24.at/news/politik/verfassungsjurist-funk-zeichen-deuten-auf-anklage-gegen-kurz-hin/234276
https://www.vienna.at/ex-vize-kanzler-mitterlehner-kurz-soll-amt-ruhen-lassen/6989599
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/mitterlehner-ueber-kurz-er-sollte-sein-amt-ruhen-lassen;art385,3398858
(( https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126638296/kurz-liess-aus-solidaritaet-israelische-flagge-auf-bundeskanzleramt-hissen ))
https://tirol.orf.at/stories/3103770/     Politik | Causa Kurz: Dornauer-Kritik an ÖVP-LHs | Der Tiroler SPÖ-Vorsitzende Georg Dornauer hat am Freitag scharfe Kritik an den ÖVP-Landeshauptleuten geäußert, die sich demonstrativ hinter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gestellt hatten. Dass die ÖVP-Länderchefs angesichts der Ermittlungen wegen Falschaussge gegen Kurz auf die Opposition losgehen, sei unverständlich.
(( https://www.tt.com/artikel/30791559/eskalation-in-nahost-kurz-und-schallenberg-liessen-israelische-fahne-hissen ))
(( https://www.meinbezirk.at/c-politik/kurz-und-koestinger-begruessen-deutsche-einreiseerleichterungen_a4650242  ))
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/experte-zeichen-stehen-auf-anklage-gegen-kurz/477328546
https://www.diepresse.com/5979644/ist-korruptionsshystaatsanwaltshyschaft-zustandig-fur-die-causa-kurz
https://www.focus.de/politik/ausland/ermittlungen-gegen-oesterreichs-oberhaupt-sebastian-kurz-unter-druck-kanzler-liefert-sich-abstruse-redeschlacht-mit-orf-moderator_id_13293202.html
https://www.kosmo.at/sebastian-kurz-sieht-keinen-grund-fuer-ruecktritt/
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126635419/verfassungsrechtler-funk-rechnet-mit-anklage-gegen-kanzler-kurz
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kurz-vowuerfe-101.html     ERMITTLUNGEN GEGEN KURZ | „ALLES WAS DU WILLST“
((  https://www.heute.at/s/neue-regeln-kurz-koestinger-locken-deutsche-urlauber-100142326 ))
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ermittlungen-gegen-kurz-oevp-landeshauptleute-stellen-sich-hinter-kanzler-103782535
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5979623/Ermittlungen-gegen-Kurz_BerndChristian-Funk_Fuer-Kurz-kann-es  ERMITTLUNGEN GEGEN KURZ: BERND-CHRISTIAN FUNK: FÜR KURZ KANN ES SEHR HEIKEL WERDEN
https://www.meinbezirk.at/c-politik/kurz-versuche-mich-aus-dem-amt-zu-befoerdern_a4649351
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/vp-landeschefs-stellen-sich-hinter-kurz-ruecktrittsrufe-aus-der-opposition;art385,3398582
https://www.puls24.at/news/politik/kurz-erhaelt-rueckhalt-von-oevp-landeshauptleuten/234233
(( https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126624986/ein-freiheitspreis-der-message-control ))
https://www.news.at/a/politik-oevp-gesetze-verfassung-12036781
https://www.krone.at/2413354    VORSATZ ZUR WAHRHEIT | SO GEHT KANZLER KURZ JETZT IN DIE OFFENSIVE
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Sebastian-Kurz-Ermittlungen-Held-der-nicht-mehr-strahlt-id59679946.html
https://www.tt.com/artikel/18131430/oevp-landeshauptleute-stellen-sich-hinter-kanzler-kurz
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/platzt-die-koalition-wann-es-zu-einer-neuwahl-kaeme/477284003
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ibiza-affaere-staatsanwaltschaft-gegen-sebastian-kurz-17340120.html
https://www.sueddeutsche.de/politik/sebastian-kurz-falschaussage-mitterlehner-interview-1.5293416?reduced=true
13.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5979569/Fragen-Antworten_Warum-Sebastian-Kurz-bald-angeklagt-werden-koennte
https://www.sueddeutsche.de/politik/sebastian-kurz-falschaussage-mitterlehner-interview-1.5293416
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126625480/kurz-als-beschuldigter-wie-sich-der-kanzler-wehrt
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126629123/vorwurf-der-falschaussage-was-kurz-aussagte-und-was-in-den
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/die-vorwuerfe-gegen-den-kanzler-103756390
https://www.luzernerzeitung.ch/international/ibiza-ausschuss-oesterreichs-kanzler-in-schwierigkeiten-sebastian-kurz-ist-jetzt-beschuldigter-ld.2136628
https://kurier.at/politik/inland/kurz-wehrt-sich-zweck-dahinter-ist-mich-aus-dem-amt-zu-befoerdern/401381006
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Ibiza-Affaere-Ermittlungen-gegen-Sebastian-Kurz-Ein-Held-der-nicht-mehr-strahlt-id59679946.html
https://www.vol.at/oevp-landeshauptleute-stellen-sich-hinter-kanzler-kurz/6988969
https://kurier.at/meinung/kein-bock-auf-neuwahlen/401380997
https://www.diepresse.com/5979524/sebastian-kurz-schuldig-oder-unschuldig
https://www.sueddeutsche.de/meinung/oesterreich-sebastian-kurz-ibiza-video-untersuchungsausschuss-1.5293018
https://www.rheinpfalz.de/politik_artikel,-justiz-ist-kanzler-kurz-auf-den-fersen-_arid,5203396.html
https://www.krone.at/2413157
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommentar-zum-krisenmanagement-des-wiener-kanzlers-17339828.html
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/kurz-in-der-offensive-ich-habe-mich-niemals-bereichert/477253692
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/leitartikel-die-gruenen-sind-gefangen-im-kurz-dilemma-103752049
https://orf.at/stories/3212918/     ÖVP-Landeschefs stellen sich hinter Kurz | Die gestern bekanntgemachten Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) haben Unterstützungsbekundungen der sechs Landeshauptleute der ÖVP zur Folge. Sie stellten sich heute „klar“ hinter den Kanzler. „Die Opposition versucht ständig, mit haltlosen Vorwürfen und Anzeigen Sebastian Kurz und die ÖVP zu beschädigen. Das lehnen wir vehement ab und stehen klar hinter Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Sebastian Kurz“, teilte – auf Anfrage der „Oberösterreichischen Nachrichten“ – der Steirer Hermann Schützenhöfer namens aller (insgesamt sechs) Landeshauptleute der ÖVP mit. SPÖ, FPÖ und NEOS kritisieren Kurz’ Aussagen | Für die Opposition waren nicht nur die Ermittlungen wegen des Verdachts der falschen Aussage im U-Ausschuss zu „Ibiza“- und Casinos-Affäre, sondern auch Kurz’ Äußerungen dazu Anlass für Kritik. Sie zeigten, „wie tief der Kanzler und die türkise ÖVP mittlerweile gesunken sind. Seine hilflosen Gegenangriffe auf Justiz und Parlament machen deutlich, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht“, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch. Sollte es zur Anklage kommen, müsse Kurz zurücktreten, bekräftigte er die „rote Linie“ für die SPÖ. FPÖ-Chef Norbert Hofer zeigte sich speziell darüber empört, dass Kurz den Aufklärer im U-Ausschuss vorgeworfen habe, die Auskunftspersonen bewusst zu Falschaussagen zu drängen. Das sei „unerhört und untragbar“, befand Hofer – und brachte einen Misstrauensantrag ins Spiel: Wenn ein amtierender Kanzler die parlamentarische Kontrolle „nicht nur gering schätzt, sondern sogar aktiv attackiert“, müssten dem die Parlamentarier entschieden entgegentreten: „Wer Misstrauensanträge angesichts einer solchen Faktenlage ablehnt, stimmt zu.“ Für NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger waren Kurz’ Aussagen Anlass, eine alte Forderung zu bekräftigen: „Und jetzt endlich, ÖVP und Grüne: Machen wir den U-Ausschuss öffentlich! Dann kann sich ja jeder ein Bild machen, wer dort wie Figur macht“, schrieb sie auf Twitter. Kurz wehrt sich | Kurz hatte sich gestern Abend in der ZIB2 gegen Vorwürfe der Falschaussage im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss verteidigt und bekräftigt, die Wahrheit gesagt zu haben. Er habe ein „reines Gewissen“. Einziges Ziel der Opposition sei es, ihn aus dem Amt zu befördern.
https://www.heute.at/s/lass-ich-mir-nicht-gefallen-nun-wird-kurz-emotional-100142264
https://www.tt.com/artikel/30791502/ermittlungen-gegen-kurz-oevp-landeschefs-stehen-hinter-kanzler
https://www.puls24.at/news/politik/kurz-erhaelt-rueckhalt-von-oevp-landeshauptleute/234233
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/vp-landeschefs-stellen-sich-hinter-kurz-haltlose-vorwuerfe;art385,3398411
https://www.diepresse.com/5979402/kurz-ich-habe-nie-vorsatzlich-etwas-falsch-ausgesagt
https://www.diepresse.com/5979466/jenseits-von-ibiza-die-turkise-ovp-auf-der-anklagebank
https://www.unsertirol24.com/2021/05/13/wieviel-kurz-steckt-in-tiroler-volkspartei/
https://www.merkur.de/politik/kurz-kanzler-reisen-urlaub-oesterreich-soeder-merkel-deutschland-lockdown-impfpass-90573345.html
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210513_OTS0047/spoe-deutsch-tiefer-fall-von-kurz-und-tuerkiser-oevp-enormer-schaden-fuer-oesterreich
https://www.tt.com/artikel/30791452/kurz-verteidigt-sich-in-der-zib2-habe-immer-versucht-die-wahrheit-zu-sagen/video
https://kurier.at/kultur/medien/sebastian-kurz-und-armin-wolf-als-zugpferde-fuer-die-orf-quoten/401380742
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126619183/das-sehnen-des-kanzlers-nach-einer-objektiven-person-wie-armin
https://www.meinbezirk.at/c-politik/kanzler-kurz-beteuert-seine-unschuld-in-causa-ibiza_a4648586
https://www.tt.com/artikel/30791482/politik-der-inszenierung-am-ende-internationale-presse-zu-ermittlungen-gegen-kurz     Politik der Inszenierung am Ende: Internationale Presse zu Ermittlungen gegen Kurz
https://www.vol.at/die-akte-kurz-kriegst-eh-alles-was-du-willst/6988377
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/internationale-pressestimmen-zu-ermittlungen-gegen-kurz;art385,3398313
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/bundeskanzler-kurz-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe-103738000
https://www.tt.com/artikel/30791464/ungemach-fuer-kurz-jetzt-auch-kanzler-im-visier-der-justiz
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5979355/Ermittlungen-wegen-Falschaussage_Kurz_Ich-werde     ERMITTLUNGEN WEGEN FALSCHAUSSAGE: KURZ: ICH WERDE SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT ZURÜCKTRETEN.
https://www.tt.com/artikel/30791466/leitartikel-zur-oevp-wenn-politik-zum-tollhaus-wird     Leitartikel zur ÖVP: Wenn Politik zum Tollhaus wird | Hausdurchsuchungen, Exekutionsantrag – und jetzt Ermittlungen gegen den Kanzler. Was ist da nur los in der Republik? Die ÖVP ist in Erklärungsnot. Jedoch ist sie überzeugt von der Richtigkeit ihres Tuns. Und beim Kanzler perlt zudem alles ab.
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/kurz-will-auch-bei-anklage-nicht-zuruecktreten;art385,3398275
(( https://www.heute.at/s/maske-co-kurz-verraet-wann-wir-wieder-normal-leben-100142172 ))
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/warum-ein-nein-dem-kanzler-zum-verhaengnis-werden-koennte-103705669
https://kontrast.at/sebastian-kurz-zib2-orf-interview/
12.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDSKANZLER SEBASTIAN KURZ BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18127515/korruptionsstaatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-kurz
https://www.tt.com/artikel/18127757/spoe-fordert-im-fall-einer-anklage-kurz-ruecktritt
https://orf.at/stories/3212862/    „Habe reines Gewissen“ Kurz wehrt sich gegen Vorwürfe | Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Mittwochabend gegen Vorwürfe der Falschaussage im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss verteidigt und bekräftigt, die Wahrheit gesagt zu haben. Er habe ein „reines Gewissen“. Einziges Ziel der Opposition sei es, ihn aus dem Amt zu befördern.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/oe24-hat-den-geheimen-kurz-akt-der-wksta/477179909
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126611918/kanzler-kurz-im-zib2-interview-ich-werde-selbstverstaendlich-nicht-zuruecktreten
https://kurier.at/politik/inland/kurz-im-gegenangriff-jeder-moerder-wird-respektvoller-behandelt/401380517
https://www.krone.at/2412780
https://kurier.at/politik/inland/geloeschte-kurz-mails-sind-sie-wiederherstellbar/401380484
https://www.puls24.at/news/politik/hofer-ueber-kurz-neuer-stil-hat-deutliche-schrammen-bekommen/234187
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/korruptionsstaatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-sebastian-kurz-103692337
https://www.nachrichten.at/politik/landespolitik/gerstorfer-fordert-ruecktritt-von-kurz;art383,3398047
https://kurier.at/politik/inland/kanzler-unter-verdacht-rechne-mit-einer-anklage/401380418     
KANZLER UNTER VERDACHT: „RECHNE MIT EINER ANKLAGE“
https://kurier.at/politik/inland/falschaussage-kanzler-kurz-rechnet-mit-anklage/401380403     
FALSCHAUSSAGE: KANZLER KURZ RECHNET MIT ANKLAGE
12.05.2021 BERICHTE:
http://teletext.orf.at/     Seite 101: "WKStA ermittelt gegen Kanzler Kurz | Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Kanzler Kurz und seinen Kabinettschef Bonelli eingeleitet und führt die beiden als Beschuldigte. Das teilte der Regierungschef selbst vor dem Ministerrat mit. Basis war eine Anzeige von SPÖ und NEOS wegen vermeintlicher Falschaussage im U-Ausschuss zu Ibiza- und Casinos-Affäre. An Rücktritt denkt Kurz nicht. Einer Befragung durch einen Richter werde er sehr gerne nachkommen."
https://www.tagesspiegel.de/politik/moegliche-falschaussage-im-parlament-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-oesterreichs-kanzler-kurz/27186956.html
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/aktenlieferung-bluemel-will-unterlagen-neu-einstufen;art385,3398144
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2104081-Bluemel-will-Akten-neu-einstufen.html
(( https://burgenland.orf.at/stories/3103541/     Politik | ÖVP: Digitaler Landesparteitag am 25. Juni | Die ÖVP Burgenland wird am 25. Juni einen digitalen Landesparteitag inklusive Wahl des Landesparteiobmannes abhalten. Derzeit ist Christian Sagartz geschäftsführender Landesparteiobmann – er wird sich der Wahl stellen – der Landesparteivorstand hat ihn am Mittwoch einstimmig zum Kandidaten nominiert. … Sagartz: „Wahrheitspflicht sollte bleiben“ ))
https://www.miss.at/ermittlungen-gegen-sebastian-kurz-wegen-falschaussage-im-ibiza-u-ausschuss-eingeleitet/
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-kurz-ibiza-affaere-1.5292197
https://orf.at/stories/3212798/     Verfassungsgerichtshof | Kanzleramt muss U-Ausschuss Akten liefern | Das Bundeskanzleramt muss von der Opposition geforderte Unterlagen an den „Ibiza“-U-Ausschuss liefern. Das entschied der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Mittwoch. SPÖ, FPÖ und NEOS hatten drei entsprechende Anträge an das Höchstgericht gestellt. Der Antrag auf Übermittlung der Handynachrichten des Bundeskanzlers wurde hingegen zurückgewiesen, teilte der VfGH in einer Aussendung mit. In der Frage, ob Mails unwiderruflich gelöscht wurden, verwies der VfGH auf eine allfällige Exekution.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ibiza-affaere-ermittlungen-wegen-falschaussage-von-kanzler-kurz,SXCOmVE
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/nach-vfgh-spruch-kanzleramt-liefert-akten-an-ibiza-u-ausschuss-103708753
https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Ibiza-Affaere-Staatsanwaltschaft-in-Oesterreich-ermittelt-gegen-Bundeskanzler-Sebastian-Kurz-id59679946.html
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/vorwurf-falschaussage-warum-gegen-kurz-ermittelt-wird;art385,3398069
https://www.news.at/a/cover-story-die-gesetzlosen-12035611
https://www.tt.com/artikel/30791401/ermittlungsverfahren-gegen-kurz-kanzleramt-liefert-geforderte-akten
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5979143/IbizaUAusschuss_Hoechstrichter-zwingen-Kurz-zu-Aktenlieferung
https://www.n-tv.de/politik/Staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-Kurz-article22550422.html
https://www.krone.at/2412262
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-ermittlungsverfahren-gegen-kurz-wegen-falschaussage/401379533
https://www.puls24.at/news/politik/ermittlungen-gegen-kurz-ruecktrittsforderungen-aus-der-opposition/234154
https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/privater-modus-unangemeldet-54578900.bild.html
https://www.srf.ch/news/international/oesterreich-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-kanzler-kurz
https://www.puls24.at/news/politik/hanger-zu-kurz-ermittlungen-kann-weit-und-breit-keine-falschaussage-sehen/234145
https://kurier.at/politik/inland/kanzler-kurz-und-verdacht-der-strafakt-im-wortlaut/401379842
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90021104/oesterreich-ermittlungen-gegen-kanzler-sebastian-kurz-wegen-falschaussage.html
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2103985-Aktenlieferungen-Bluemel-bei-Gespraech-dabei.html
https://www.rnd.de/politik/kurz-falschaussage-vor-ibiza-u-ausschuss-oesterreichische-justiz-ermittelt-QZPHWHCD5GJYLVA4E2WSGR2D4M.html
https://www.merkur.de/politik/sebastian-kurz-ibiza-affaere-oesterreich-kanzler-staatsanwalt-ermittlungen-falschaussage-oebag-wien-90574081.html
https://www.blick.ch/ausland/moegliche-falschaussage-in-ibiza-affaere-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-oesi-kanzler-kurz-id16519560.html
https://www.welt.de/politik/ausland/article231081097/Oesterreich-Ibiza-Affaere-Ermittlungen-gegen-Kanzler-Sebastian-Kurz.html
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000126595137/aktenlieferung-bluemel-bei-vermittlungsgespraech-dabei
https://www.puls24.at/news/politik/spoe-fordert-im-fall-einer-anklage-kurz-ruecktritt/234141
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-bundeskanzler-sebastian-kurz-17338248.html
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kurz-ermittlungen-101.html
https://www.rtl.de/cms/nicht-die-wahrheit-gesagt-ermittlungen-gegen-oesi-bundeskanzler-sebastian-kurz-4758914.html
https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fausland%2Foesterreich-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-kanzler-sebastian-kurz-a-9f254a5c-7f51-4a61-88ee-9c5823e4270d&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.ru%2F
https://telebasel.ch/2021/05/12/ermittlungen-gegen-kanzler-kurz-wegen-falschaussage-vor-u-ausschuss/?channel=105105
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ibiza-untersuchungsausschuss-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-oesterreichs-kanzler-sebastian-kurz.3645e903-1ea1-40d3-aa0b-b993b588920f.html
https://www.bvz.at/in-ausland/wegen-falschaussage-korruptionsstaatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-kurz-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-273524574
https://www.tt.com/artikel/30791401/ermittlungsverfahren-gegen-kurz-wegen-falschaussage-im-u-ausschuss
https://www.focus.de/politik/ausland/vermeintliche-falschaussagen-zur-ibiza-affaere-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-oesterreichs-bundeskanzler-sebastian-kurz_id_13289121.html
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-ermittlungsverfahren-gegen-kurz-wegen-falschaussage/234121
https://www.boerse-express.com/news/articles/fpoe-hafenecker-kurz-ist-beschuldigter-wegen-falschaussage-im-u-ausschuss-ihr-ruecktritt-herr-kanzler-324926
https://kontrast.at/ermittlungen-gegen-sebastian-kurz/
https://orf.at/stories/3212747/    Aktenlieferung: Vermittlungsgespräch auf wackeligen Beinen | Das von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) initiierte Vermittlungsgespräch zur Aktenlieferung des Finanzministeriums an den „Ibiza“-Untersuchungsausschuss steht bereits vor dem Termin heute Nachmittag auf wackeligen Beinen.
https://www.profil.at/oesterreich/wksta-fuehrt-bundeskanzler-kurz-als-beschuldigten/401379449
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-beratungen-zur-geheimhaltungsstufe/401379389
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126563198/auseinandersetzungen-zwischen-brandstaetter-und-oevp-gehen-in-die-naechste-runde
https://www.vn.at/politik/2021/05/12/ibiza-u-ausschuss-ein-minister-und-zwei-eskalationsstufen.vn
https://www.vn.at/vorarlberg/2021/05/11/ein-minister-und-zwei-eskalationsstufen.vn
https://www.vn.at/vorarlberg/2021/05/11/beweislastumkehr-2.vn
11.05.2021 BERICHTE:
https://kurier.at/kultur/medien/wirbel-wegen-berater-vertrag-von-orf-moderatorin-pawlicki/401379074
08.05.2021 BERICHTE:
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5977280/Mails-an-UAusschuss_Zadic_Bluemel-haette-viel-frueher-liefern-muessen
https://www.puls24.at/news/politik/zadic-zur-causa-bluemel-aktenherausgabe-haette-frueher-geschehen-sollen/233828
https://orf.at/stories/3212281/     Zadic zu Aktenlieferung | „Hätte viel früher passieren sollen“ | Die Grünen halten Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in der Causa „Ibiza“ die Stange und stimmen nicht in den Chor der Opposition mit ein, die seinen Rücktritt verlangt. Kritik üben sie dennoch an der zögerlichen Aktenlieferung Blümels trotz eindeutiger Anweisung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH). Für Justizministerin Alma Zadic (Grüne) kam sie zu spät.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126499403/zadic-zu-bluemel-aktenlieferung-haette-viel-frueher-erfolgen-sollen
https://www.krone.at/2408520     „WAS FÜR EINE FARCE“
https://www.tt.com/artikel/30791104/tt-leitartikel-zur-causa-bluemel-keine-macht-ohne-kontrolle
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5977183/Folgen-der-IbizaAffaere_Die-BluemelFrage-und-der-Elchtest-fuer-die
07.05.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3212241/     Aktenstreit | Expertin sieht „Spiel auf Zeit“ | Verfassungsexperten sind sich einig, dass Finanzminister Gernot Blümel und die ÖVP eigentlich vorhersehen mussten, dass der Verfassungsgerichtshof die Aktenlieferung an den „Ibiza“-U-Ausschuss durchsetzen wird. Dass die ÖVP es trotzdem auf den einzigartigen Exekutionsantrag ankommen ließ, hat für die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle vor allem einen Grund: Es gehe um ein „Spiel auf Zeit“, sagte sie Freitagabend in der ZIB2.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210507_OTS0229/tiroler-tageszeitung-leitartikel-ausgabe-vom-8-mai-2021-von-wolfgang-sablatnig-keine-macht-ohne-kontrolle
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-zugriff-mit-spezialeinheit-so-lief-die-festnahme-des-ibiza-video-taeters-julian-h-in-berlin-wirklich-ab/
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210507_OTS0225/so-lief-die-festnahme-des-ibiza-video-taeters-julian-h-in-berlin-wirklich-ab
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000126488608/oevp-auf-konfrontation-mit-dem-rechtsstaat
https://www.sueddeutsche.de/meinung/oesterreich-ibiza-affaere-sebastian-kurz-alexander-van-der-bellen-bundeskanzler-bundespraesident-1.5287914?reduced=true
https://kurier.at/podcasts/daily/bluemel-gegen-vfgh-was-steckt-dahinter/401375462
https://www.tt.com/artikel/30791057/bluemels-taktieren-laesst-ruecktrittsrufe-lauter-werden
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126463568/tuerkise-sondersendung-heute-im-zdf-basti-und-tschernobyl-verstrahlen-uns
https://orf.at/stories/3212164/     Blümels „geheime“ Akten | Opposition will Herabstufung erzwingen | In der Causa der erzwungenen Lieferung von Akten aus dem Finanzministerium an den „Ibiza“-U-Ausschuss herrscht weiter dicke Luft. Weil die 30 Schachteln umfassenden Akten als „geheim“ klassifiziert wurden und damit auch auf Papier gedruckt angeliefert werden mussten, sieht sich die Opposition sabotiert. In dieser Form könnten die Dokumente vom Ausschuss kaum verarbeitet werden. Die Parteien kündigten an, sich gegen die Geheimhaltungsstufe zu wehren.
https://www.casinoonline.de/nachrichten/finanzminister-bluemel-muss-akten-aushaendigen-54470/
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126460613/opposition-und-verfassungsjurist-mit-scharfer-kritik-an-bluemel
https://www.meinbezirk.at/c-politik/bluemel-liefert-papier-flut-ans-parlament-experten-sind-kritisch_a4638956
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-ibiza-bluemel-1.5287423
https://www.tagesstimme.com/2021/05/07/julian-h-vor-wirecard-u-ausschuss-der-ibiza-detektiv-in-deutschland
https://www.krone.at/2408348
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5976648/Naechster-Streit-im-IbizaAusschuss_Wie-geheim-sind-die-BluemelAkten
https://orf.at/stories/3212130/     „Geheim“ und auf Papier | Kritik an Blümels Aktenlieferung | Die aufsehenerregenden Vorgänge um Aktenlieferungen vom Finanzministerium an den „Ibiza“-U-Ausschuss lassen weiter die Wogen hochgehen. Nachdem der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Donnerstag über den Weg des Bundespräsidenten die Übergabe der Akten erzwungen hatte, wurden diese noch am Nachmittag vom Finanzministerium ins Parlament gebracht. Geliefert wurden 204 Ordner mit Akten – in Papierform und als „geheim“ eingestuft. Die Opposition übte daran heftige Kritik.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5976552/IbizaUAusschuss_Heinz-Mayer_Das-ist-ein-ganz-fatales-Signal-das-da
https://www.tt.com/artikel/30791010/ibiza-ausschuss-bluemel-kam-in-letzter-minute-exekution-zuvor
https://www.krone.at/2408016      WAS MACHT DIE JUSTIZ?
06.05.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3212078/     Nach VfGH-Antrag | Rücktrittsaufforderungen an Blümel | Dass der Verfassungsgerichtshof (VfGH) erst Bundespräsident Alexander Van der Bellen einschalten muss, damit das Finanzministerium seinen Verpflichtungen zur Aktenlieferung nachkommt, hat am Donnerstag für scharfe Kritik an Minister Gernot Blümel (ÖVP) gesorgt. Blümel sei rücktrittsreif, hieß es vonseiten der Opposition. Mittlerweile seien jedoch alle Dokumente übergeben worden, so das Ministerium am Donnerstagabend.
https://www.vn.at/vorarlberg/2021/05/06/pcr-tests-an-den-schulen-fuer-minister-fassmann-eine-option.vn
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-hier-treffen-die-akten-aus-dem-finanzministerium-ein/401374358
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210506_OTS0220/ibiza-untersuchungsausschuss-finanzministerium-hat-ausstehende-akten-uebermittelt
https://www.puls24.at/news/politik/opposition-fordert-ruecktritt-von-gernot-bluemel/233687
https://orf.at/stories/3212059/     Van der Bellen zu VfGH-Antrag | „So etwas gab es in dieser Form noch nicht“ | Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen den Antrag gestellt, eine seiner Entscheidungen zu exekutieren: Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) muss dem „Ibiza“-U-Ausschuss bestimmte E-Mails und Dateien vorlegen. Van der Bellen sagte, er werde seine verfassungsmäßigen Pflichten erfüllen – sollte Blümel wider Erwarten nicht liefern. Mittlerweile seien jedoch alle Dokumente übergeben worden, so das Ministerium am Donnerstagabend.
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-dieses-katz-und-maus-spiel-mit-der-verfassung-ist-unertraeglich-103428550
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2103258-FPOe-fordert-Ruecktritt-von-Finanzminister-Bluemel.html
https://www.heute.at/s/vfgh-beantragt-bei-vdb-exekution-im-finanzministerium-100141194
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-vfgh-beantragt-bei-van-der-bellen-exekution-im-finanzministerium/401373959
https://orf.at/stories/3212061/     Van der Bellen: „In dieser Form noch nie gegeben“ | Nach dem Exekutionsantrag des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) in der Causa um die Lieferung von Unterlagen an den „Ibiza“-U-Ausschuss hat sich am Nachmittag Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einem kurzem Statement an die Öffentlichkeit gewendet: Er wolle die Bevölkerung informieren über ein Ereignis, das es „in dieser Form in unserem Land noch nicht gegeben hat“, so Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einem aktuellen Statement.
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-van-der-bellen-soll-druck-auf-bluemel-machen-103423414
https://www.casinoonline.de/nachrichten/novomatic-manager-sagt-zu-gluecksspiel-spenden-aus-54410/
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5975999/IbizaUAusschuss_Fraktionen-drohen-GoessHorten-mit-Vorfuehrung
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05.05.2021 47. Sitzung BEFRAGUNGEN:
ÖGB-Chef KATZIAN,
Zoltan ACZEL (ehemaliger LIF-Politiker, A. hatte dem Ausschuss bereits zweimal abgesagt),
Thomas VEVERKA (Compliance-Manager des Glücksspiel-Konzerns Novomatic
05.05.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18104949/katzian-auf-oevp-verlangen-zu-gast-im-ibiza-u-ausschuss
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-video-schon-2017-um-5-millionen-angeboten/476405818
https://orf.at/stories/3211962/     Bures kritisiert Sobotka und ÖVP | Ungewöhnlich scharf kritisiert die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) ihren Amtskollegen Wolfgang Sobotka (ÖVP) und dessen Partei. Die parlamentarische Kontrolle aus der Hand zu geben, käme einem Akt der Selbstaufgabe gleich, meinte sie in einem „Kommentar der anderen“ im „Standard“ (Donnerstag-Ausgabe) zu dessen Vorschlag, einen Richter mit der Vorsitzführung im U-Ausschuss zu betrauen. Generell kritisierte sie das Infragestellen parlamentarischer Kontrolle. Sobotka, der als Nationalratspräsident den Vorsitz im „Ibiza“-U-Ausschuss führt, ist immer wieder mit Befangenheitsvorwürfen konfrontiert. Einen Rückzug vom Vorsitz hat er ausgeschlossen und stattdessen die Übernahme des Vorsitzes durch einen Richter in künftigen Untersuchungen vorgeschlagen. | Seitenhieb auf „Befangenheit“ | Bures lehnt das entschieden ab. Das sei ganz bewusst nicht vorgesehen, „weil ein parlamentarisches Kontrollinstrument auch tatsächlich von einem Parlamentarier oder einer Parlamentarierin geleitet werden sollte“. Seitenhieb in Richtung Sobotka: „Die Verfahrensordnung des Untersuchungsausschusses kennt großzügige Vertretungsregelungen – eben auch, um etwaige Befangenheit zu vermeiden.“ Bures, die von Sobotka im laufenden Ausschuss nur fallweise zu seiner Vertretung beigezogen wurde, wendet auch ein, „dass damit das Parlament einen Akt der Selbstaufgabe setzen würde, weil es ein wesentliches Element parlamentarischer Kontrolle aus der Hand gäbe. Kein Parlament mit Selbstachtung und demokratischem Selbstverständnis würde auf dieses Recht freiwillig verzichten.“ „Gefährliches Spiel mit dem Feuer“
https://www.krone.at/2407241
https://www.diepresse.com/5975921/ibiza-doku-hinter-den-schlagzeilen-so-ode-lebt-es-sich-als-starreporter
https://orf.at/stories/3211936/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Novomatic-Manager erklärt Spendenregeln | Der für die Einhaltung von Gesetzen zuständige Compliance-Manager des Glücksspielkonzerns Novomatic hat dem „Ibiza“-Ausschuss am Mittwoch Einblicke in die Spendenregeln gegeben. Demnach waren Spenden an Parteien ab 2016 bis Mitte 2017 gänzlich verboten. Auf Drängen einer deutschen Konzerntochter sei das Verbot in einer Konzernrichtlinie zurückgenommen worden. Doch sei die Konzernpolitik in puncto Spenden strenger als die Gesetze vieler Länder.
https://orf.at/stories/3211927/     U-Ausschuss: Einblick in Spendenregeln der Novomatic | Als dritte und letzte Auskunftsperson wird derzeit im „Ibiza“-U-Ausschuss der Compliance-Manager des Glücksspielkonzerns Novomatic befragt. In der Erstbefragung durch Verfahrensanwalt Ronald Rohrer gab der Novomatic-Manager an, dass er keine Wahrnehmung zur Aussage des ehemaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache „Novomatic zahlt alle“ habe.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5975743/IbizaUAusschuss_Schreiduelle-Scheinheiligkeit_Der-Ton-wird-immer
https://www.diepresse.com/5975517/klumpert-warum-lobbyist-aczel-das-ibiza-video-ablehnte
https://orf.at/stories/3211912/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Ex-LIF-Politiker zu Video-Offert befragt | Nach der Befragung von ÖBG-Präsident Wolfgang Katzian ist am Mittwoch der ehemalige LIF-Politiker Zoltan A. befragt worden. Er war vom „Ibiza“-Anwalt Ramin M. als potenzieller Käufer des Videos kontaktiert worden. A. hatte dem Ausschuss bereits zweimal abgesagt – bei Nichterscheinen hätte ihm eine Beugestrafe gedroht. Geladen wurde A. auf Betreiben der ÖVP.
https://orf.at/stories/3211904/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Ex-LIF-Politiker zu Videooffert befragt | Nach der Befragung von ÖBG-Präsident Wolfgang Katzian im „Ibiza“-U-Ausschuss ist heute der ehemalige LIF-Politiker Zoltan A. befragt worden. Er war vom „Ibiza“-Anwalt Ramin M. als potenzieller Käufer des Videos kontaktiert worden. A. hatte dem Ausschuss bereits zweimal abgesagt – bei Nichterscheinen hätte ihm eine Beugestrafe gedroht. Geladen wurde A. auf Betreiben der ÖVP.
https://www.krone.at/2406227
https://orf.at/stories/3211871/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Schmids ÖBAG-Kür „offenes Geheimnis“ | Als Einsatz im Sinne der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen hat ÖGB-Chef Wolfgang Katzian seine Kommunikation mit dem damaligen Generalsekretär und nunmehrigen ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid im „Ibiza“-U-Ausschuss am Mittwoch bezeichnet. Dass Schmid ÖBAG-Chef werden sollte, sei ein „offenes Geheimnis“ gewesen, so Katzian.
https://orf.at/stories/3211869/     „Ibiza“-Ausschuss: Katzian wird zu Chats mit Schmid befragt | Im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss wird derzeit ÖGB-Chef Wolfgang Katzian befragt. Begründung für die aus Sicht Katzians „verwunderliche“ Ladung durch die ÖVP sind Kurznachrichten zwischen dem ÖGB-Chef und Thomas Schmid vor Schmids Bestellung zum ÖBAG-Vorstand. Dabei ging es etwa um die Entsendung von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat
https://www.noen.at/in-ausland/oegb-chef-katzian-auf-oevp-verlangen-zu-gast-im-ibiza-u-ausschuss-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-272682199
https://www.eu-infothek.com/ibiza-untersuchungsausschuss-neos-abgeordnete-dr-stephanie-krisper-hatte-kontakt-zu-auskunftsperson-kr-peter-barthold/
https://orf.at/stories/3211867/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Katzian-Befragung läuft | Im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss wird derzeit ÖGB-Chef Wolfgang Katzian befragt. Begründung für die Ladung durch die ÖVP sind Kurznachrichten zwischen dem ÖGB-Chef und Thomas Schmid vor Schmids Bestellung zum ÖBAG-Vorstand. Dabei ging es etwa um die Entsendung von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat. Katzian war Chefverhandler der SPÖ für die Reform der Staatsholding.
https://orf.at/stories/3211860/     ÖGB-Chef Katzian im „Ibiza“-U-Ausschuss | Heute ist ÖGB-Chef Wolfgang Katzian im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss als erste Auskunftsperson geladen. Begründung für die Ladung durch die ÖVP sind Kurznachrichten zwischen dem ÖGB-Chef und Thomas Schmid vor Schmids Bestellung zum ÖBAG-Vorstand.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000126390609/der-grosse-oevp-tag-im-untersuchungsausschuss-steht-bevor
https://www.krone.at/2406130
https://www.tt.com/artikel/30790844/kern-im-ibiza-u-ausschuss-wahrlich-andere-sorgen-als-chats
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/kneissl-im-ibiza-ausschuss-habe-keine-personalwuensche-erfuellt;art385,3393994
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04.05.2021 46. Sitzung BEFRAGUNGEN:
Dr. Karin KNEISSL (Ex-Außenministerin der Republik Österreich),
Staatsholding-Aufsichtsratschef Helmut KERN,
Bernhard BONELLI (Kabinettschef von Kanzler Kurz (ÖVP)), (siehe auch 27.01.2021 32. Sitzung BEFRAGUNGEN)
04.05.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3211811/     Kurz’ Kabinettschef | Anzeige überschattete „Ibiza“-Befragung | Bereits zum zweiten Mal ist der Kabinettschef von Sebastian Kurz (ÖVP), Bernhard Bonelli, im „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Überschattet wurden die Stunden in der Hofburg allerdings von einer Anzeige gegen Bonelli, die dem Parlament „wenige Minuten“ vor Start der Sitzung bestätigt wurde. Ein Abbruch der Befragung wurde verhindert – doch die Entschlagungen nahmen überhand.
https://www.diepresse.com/5975339/wie-eine-anzeige-den-u-ausschuss-aufwirbelte
https://orf.at/stories/3211827/     „Ibiza“: Kurz’ Kabinettschef angezeigt – viele Entschlagungen | Der „Ibiza“-U-Ausschuss hat heute Abend die bereits zweite Befragung von Bernhard Bonelli vorgenommen – und es ging eingangs äußerst turbulent zu. So wurde bekannt, dass gegen den Kabinettschef von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine Strafanzeige eingebracht wurde. | Details kenne Bonelli selbst nicht, darum habe er das Recht zu schweigen, „wozu ich ihm auch raten werde“, gab die Verfahrensanwältin eingangs an. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts auf Falschaussage im U-Ausschuss handle, eingebracht von NEOS. Es gilt die Unschuldsvermutung. Tatsächlich entschlug sich Bonelli bei der Befragung weitestgehend.
https://www.krone.at/2405965
https://volksblatt.at/ex-aussenministerin-kneissl-im-ibiza-untersuchungsausschuss/
https://kurier.at/politik/inland/kneissl-inseratenbudget-zum-schrecken-vieler-gekuerzt/401372006
https://www.puls24.at/news/politik/live-vom-ibiza-u-ausschuss-hitzige-debatten-bei-bonelli-befragung/233445
https://www.sueddeutsche.de/kultur/journalismus-dokfest-film-sueddeutsche-zeitung-1.5283851
https://orf.at/stories/3211795/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Kneissl über „Wünsche“ und „guten Willen“ | Nach dem Versuch eines Einblicks in den Bestellungsvorgang des Vorstands der Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) hat der „Ibiza“-U-Ausschuss am Dienstag auch die Arbeitsweise der ÖVP-FPÖ-Regierung zu rekonstruieren versucht. Dazu geladen war Karin Kneissl, die unter Türkis-Blau von der FPÖ zwischen Ende 2017 bis Mitte 2019 als Außenministerin eingesetzt wurde.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210504_OTS0193/hanger-spoe-und-neos-machen-den-ibiza-u-ausschuss-endgueltig-zur-farce
https://www.kleinezeitung.at/politik/5974851/IbizaUAusschuss_ExMinisterin-Kneissl-kuerzte-Inseratenbudget-zum
https://www.krone.at/2405388
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5974912/IbizaUAusschuss_Laut-und-offensiv_Was-will-der-neue-OeVPSprecher
https://www.kleinezeitung.at/politik/politikaufmacher/5974912/IbizaUAusschuss_Laut-und-offensiv_Was-will-der-neue-OeVPSprecher 
https://orf.at/stories/3211722/     Aufsichtsratschef | ÖBAG-Bestellung von Schmid „professionell“ | Mit Helmut Kern ist am Dienstag der Aufsichtsratschef der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG) im „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Im Fokus der Befragung standen ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid und dessen Bestellung im Frühjahr 2019. Kern betonte den „professionellen“ Prozess und die „Qualität“ der Ausschreibung. Dass Schmid selbst daran mitarbeitete, so der Vorwurf der Opposition, sei ihm nicht bekannt.
https://www.oe24.at/video/politik/nina-tomaselli-zum-schmid-tag-im-ibiza-u-ausschuss/476269079
https://www.oe24.at/video/politik/andreas-hanger-zum-schmid-tag-im-ibiza-u-ausschuss/476269062
https://www.diepresse.com/5975045/obag-aufsichtsratschef-verteidigt-bestellung-von-schmid
https://www.profil.at/oesterreich/tuerkis-gruene-regierungsvorhaben-kommt-da-noch-was/401370221
https://orf.at/stories/3211732/     „Ibiza“-Ausschuss: ÖBAG-Aufsichtsratschef Kern wird befragt | Zum Auftakt der Woche im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit Helmut Kern befragt. Er ist Aufsichtsratschef der staatlichen Beteiligungsgesellschaft ÖBAG. Im Fokus des Interesses der Abgeordneten steht einmal mehr die Bestellung des damaligen Generalsekretärs im Finanzministerium, Thomas Schmid, zum ÖBAG-Alleinvorstand. Auch Kerns Bestellung wird erörtert.
https://www.tt.com/artikel/30790775/ibiza-u-ausschuss-zu-wenig-zeit-fuer-zu-viele-internet-chats
03.05.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18099391/oevp-will-strache-chats-schneller-fuer-u-ausschuss      ÖVP will Strache-Chats schneller für U-Ausschuss
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/oevp-draengt-auf-schnellere-auswertung-von-strache-chats;art385,3393229
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/schmid-tag-im-ibiza-u-ausschuss/476216600     Thomas SCHMID
https://orf.at/stories/3211612/     ÖBAG-Aufsichtsratschef und Kneissl in U-Ausschuss | Heute wird im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss, der die mutmaßliche Käuflichkeit der ÖVP-FPÖ-Regierung untersucht, die ehemalige FPÖ-Außenministerin befragt. Thema wird wohl die Zusammenarbeit in der damaligen Koalition sein. Allerdings beschäftigen sich die Abgeordneten einmal mehr mit der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG). Denn neben Kneissl ist auch ÖBAG-Aufsichtsratschef Helmut Kern geladen. Der Aufsichtsrat bestellte den damaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, im Frühjahr 2019 zum Alleinvorstand der ÖBAG. Neue Schmid-Chats im U-Ausschuss | Dem Kabinettschef unter mehreren ÖVP-Ministern wird vorgeworfen, die Ausschreibung mit verfasst zu haben. Außerdem soll er Personen für den ÖBAG-Aufsichtsrat empfohlen haben, die ihn am Ende in den Vorstand hievten. Der Aufsichtsrat wurde vom damaligen Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nominiert, also von Schmids Chef. Am Freitag bekam der U-Ausschuss auch neue Chatprotokolle aus Schmids Handy übermittelt. Alles, was „abstrakt relevant“ für die Aufklärung ist, muss die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) – und andere Behörden – liefern. In den Chats wird auch Löger erwähnt. Bonelli erneut geladen | So schrieb eine enge Mitarbeiterin von Schmid – damals im Finanzministerium, heute in der ÖBAG –, dass man Löger „nicht allein lassen kann ohne Kontrolle. Sonst glaubt er, er kann Sachen selbst entscheiden.“ Schmid wird von der Opposition zugeschrieben, die Fäden im Ressort gezogen zu haben – womit auch die ÖBAG, die sich damals neu aufstellte, gemeint ist. Als dritte Auskunftsperson ist der Kabinettschef von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Bernhard Bonelli, geladen. Er ist bereits zum zweiten Mal im U-Ausschuss zu Gast. Ende Jänner wurde er unter anderem zur Schredderaffäre befragt, also der Vernichtung von Datenträgern aus dem Kanzleramt unter falschem Namen durch einen ÖVP-Mitarbeiter.
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/glosse-ibiza-die-justiz-die-chats-und-wer-wegmuss-103285024
https://www.vienna.at/u-ausschuss-wksta-mit-strache-chats-ueberlastet/6977977
https://www.tt.com/artikel/30790716/wksta-kommt-mit-sichtung-von-strache-chats-nicht-nach    WKStA kommt mit Sichtung von Strache-Chats nicht nach | Rund 19.000 Nachrichten zwischen Strache und ehemaligen Parteikollegen wie Herbert Kickl oder Norbert Hofer werden wegen personeller Überlastung nicht ausgewertet. Die ÖVP zeigt sich empört.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126322580/am-gluecksspielmonopol-wird-weiterhin-nicht-geruettelt
https://www.krone.at/2404397
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/oebag-chats-ich-steh-ziemlich-bloed-und-nackt-da;art385,3392802
02.05.2021 BERICHTE:
https://www.vol.at/wollen-korruption-wegfegen/6977114
01.5.2021 BERICHTE:
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/neue-chat-protokolle-bist-ein-bruder;art385,3392595
https://www.vienna.at/ex-aussenministerin-kneissl-wird-im-u-ausschuss-befragt/6976556
https://www.profil.at/oesterreich/sanierungsfall-sozialdemokratie-wer-braucht-die-spoe/401367755

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12.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH WKStA ermittelt gegen Kanzler KURZ
(Mit einer Anklage ist zu rechnen. Begründung: "Befragung durch einen Richter")

20210512 teletext orf at Seite 101 OESTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KANZLER KURZ.png


20210512 teletext orf at Seite 101 OESTERREICH WKSTA ERMITTELT GEGEN KANZLER KURZ.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14408

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

Es gilt die Unschuldsvermutung. Für externe Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden.

2014 GUIDO GRANDT DENKEN SIE IMMER DARAN SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT.jpg


2014 GUIDO GRANDT DENKEN SIE IMMER DARAN SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=943.0;attach=6322

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung.



« Letzte Änderung: 13 August 2021, 23:11:41 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Offline Wahrheitsforschung

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ÖVP BEHINDERT WKSTA
« Antwort #17 am: 25 Mai 2021, 20:46:10 »
Aktuelle sachdienliche Hinweise aus einer anderen Rechtssache: CORONA TESTS IMPFUNGEN FORMULARE BEIPACKZETTEL PATIENTENINFORMATION VERPACKUNG GEBRAUCHSANWEISUNG PACKUNGSBEILAGE GEBRAUCHSINFORMATION ua  www.dieaufdecker.com/index.php?topic=1453

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2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 17 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

Verdacht: WEITERE BEHINDERUNGEN?
25.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH ÖVP BEHINDERT WKSTA
25.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH ÖVP BEHINDERT DIE WKSTA
25.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH ÖVP BEHINDERT STAATSANWALTSCHAFT
25.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH ÖVP BEHINDERT EINE STAATSANWALTSCHAFT
25.05.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH ÖVP BEHINDERT DIE WIRTSCHAFTS- UND KORRUPTIONSSTAATSANWALTSCHAFT


Seite 2 Antwort 17 IBIZA-UA 25.05.2021 - 10.06.2021 neueste Informationen zuerst:
Seite 2 Antwort 16 IBIZA-UA 01.05.2021 - 18.05.2021
Seite 2 Antwort 15 IBIZA-UA 01.01.2021 - 30.04.2021


Hinweis: 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS SITZUNGSÜBERBLICK
Quelle: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Sitzungsueberblick

15.07.2021 Geplante Befragungen (Ende?)
01.07.2021 Geplante Befragungen
30.06.2021 Geplante Befragungen
24.06.2021 Geplante Befragungen
23.06.2021 Geplante Befragungen
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10.06.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/die-politik-insider-auf-puls-24-broeckelt-das-system-kurz/236394
https://www.n-tv.de/politik/Der-Kanzler-kommt-nicht-aus-dem-Chat-Sumpf-article22609623.html
https://orf.at/stories/3216784/      (Foto: APA/Helmut Fohringer) | „Ibiza“ und WKStA | Verhärtete Fronten ÖVP – Grüne | Rund um den „Ibiza“-U-Ausschuss und die Rolle der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) verhärten sich die Fronten zwischen ÖVP und Grünen zunehmend. Nachdem der ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss, Andreas Hanger, am Donnerstag die WKStA erneut attackiert hatte, stellte sich Justizministerin Alma Zadic (Grüne) hinter die Korruptionsermittler und wies „unqualifizierte Angriffe“ zurück. „Die sich wiederholenden und unqualifizierten Angriffe auf die Justiz und insbesondere auf die WKStA sind inakzeptabel“, so Zadic. Sie warf der ÖVP vor, „unsubstantiierte öffentliche Angriffe“ zu liefern, anstatt eine juridische Klärung ihrer Vorwürfe zu suchen: „Der Staatsanwaltschaft oder einzelnen Staatsanwälten ohne jegliche Faktengrundlage politische Motive zu unterstellen ist brandgefährlich und aufs Schärfste zurückzuweisen.“ Zadic führte auf Twitter aus, dass die Unterstellung politischer Motive die Unterstellung von Amtsmissbrauch sei. „Wer dies behauptet, soll eine Sachverhaltsdarstellung einbringen und objektiv prüfen lassen.“ Einzelne Staatswanwälte in die Öffentlichkeit zu drängen und zu diskreditieren sei „schikanös“. Jeder habe die Möglichkeit, Entscheidungen der Staatsanwaltschaften gerichtlich prüfen zu lassen. Sie appelliere an die „Vernunft“ und fordere, dass „diese unsachlichen Angriffe ein Ende haben müssen“. Die sich wiederholenden und unqualifizierten Angriffe auf die #Justiz und insbesondere auf die #WKStA sind inakzeptabel und das aus mehreren Gründen: |  Alma Zadic (@Alma_Zadic) 10. Juni 2021 | Erneuter Angriff der ÖVP auf WKStA | Vorausgegangen war eine neuerliche Attacke der ÖVP auf die Ermittler und Ermittlerinnen. Hanger warf der WKStA mangelnde Objektivität vor. Die Leiterin der WKStA, Ilse-Maria Vrabl-Sanda, hatte die anhaltenden Angriffe der ÖVP auf ihre Mitarbeiter in ihrer zweiten Aussage im U-Ausschuss am Mittwoch als „Versuch der Einschüchterung“ zurückgewiesen. | APA/Herbert Neubauer Zadic stellte sich hinter die WKStA und gegen die Angriffe der ÖVP | Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen eine Reihe aktiver und ehemaliger ÖVP-Politiker, unter anderen Bundeskanzler Sebastian Kurz wegen falscher Zeugenaussage und Finanzminister Gernot Blümel wegen Bestechung bzw. Bestechlichkeit. Die Ermittler sehen sich seit Wochen heftigen Angriffen der ÖVP ausgesetzt. | Neue Ladung für Blümel und Zadic | Die Grünen stimmten zuvor am Mittwoch im U-Ausschuss gemeinsam mit der Opposition für eine neuerliche Ladung Blümels. Blümel hat bereits zweimal ausgesagt, für das dritte Mal war ein Mehrheitsbeschluss nötig, also auch die Stimmen der Grünen. Die ÖVP reagierte mit „Unverständnis“ und will nun ihrerseits Zadic laden. In einer Pressekonferenz Donnerstagvormittag zum Thema „Mangelnde Objektivität von Teilen der WKStA“ kündigte Hanger an, Zadic zum Umgang der Justiz mit Persönlichkeitsrechten befragen zu wollen. Denn vielfach seien auch private Chatverläufe ohne Zusammenhang mit dem Untersuchungsgegenstand an den Ausschuss übermittelt worden. Er forderte einen Rechtsrahmen ein. | ORF.at/Peter Pfeiffer Hanger ist der Meinung, dass Teile der WKStA nicht objektiv ermitteln | Ladungen nach „Zeugenschwund“ | Für die Ladung von Zadic reichen die Stimmen der ÖVP. Hanger peilt eine Befragung Ende Juni an. Sie werde der Ladung nachkommen und gerne nochmals die Rechtslage erklären, kündigte Zadic an. Blümel sagte am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz, die weitere Ladung sei für ihn kein Problem. Angesprochen auf die Vorwürfe Hangers sagte Blümel, die ÖVP habe Vertrauen in den Rechtsstaat. Es müsse aber auch möglich sein, Kritik zu üben. Dass Hanger angekündigt hat, einzelne Staatsanwälte klagen zu wollen, konterte Blümel damit, dass auch er schon mehrmals angezeigt wurde. Einen Termin für die Befragungen von Blümel und Zadic gibt es noch nicht. Einen Koalitionsbruch sah Hanger in der Abstimmung zu Blümel nicht. Auch eine Retourkutsche stellte er in Abrede. Am Dienstag beklagten SPÖ und NEOS einen „Zeugenschwund“ in der finalen Phase des U-Ausschusses. Kurz, der scheidende ÖBAG-Chef Thomas Schmid und Ex-ÖVP-Justizminister Josef Moser hatten für die kommenden Befragungstage im Juni ihr Kommen abgesagt. WKStA ortet „Einschüchterung“ von innen und außen | Neben Vrabl-Sanda wurde am Mittwoch auch der leitende Staatsanwalt Bernhard Weratschnig im „Ibiza“-Verfahren in der WKStA im Ausschuss befragt – beide erklärten, dass die Korruptionsermittler mit viel Gegenwind zu kämpfen hätten – „von innen und außen“, so WKStA-Leiterin Vrabl-Sanda. Seit Jahren gebe es eine Negativkampagne von innen in der Justiz, zu Oberbehörden meinte sie, da sei „eine Saat gesät worden“, die „aufgegangen“ sei und „sich verbreitet“ habe. | Mehr zum Thema „Versuch der Einschüchterung“ | Vrabl-Sanda hielt fest, dass niemand von den von Verfahren der WKStA Betroffenen gerichtliche Schritte gegen die Maßnahmen unternommen habe. Der Druck komme quasi „zufällig“ auf die jeweilige Person, auf die eben, die mit den Ermittlungen zu tun habe. „Die Person hält das aus“, es sei die Frage, was der Rechtsstaat aushalte. Die Staatsanwaltschaft sei gesetzlich zu Ermittlungen verpflichtet, unabhängig davon, von wem Anzeigen kämen und gegen wen sie sich richteten. Wenn sich eine Verdachtslage ergebe, seien Ermittlungen einzuleiten, erläuterte sie. | ZIB 2, 9.6.2021 Streit über Chats von ÖGB-Chef Katzian | Hanger hatte am Mittwoch die Prüfung von Strafanzeigen gegen einzelne Staatsanwälte angekündigt. Vor allem WKStA-Oberstaatsanwalt Matthias Purkart hat er im Visier, ihm wirft er „politische Befangenheit“ vor. Hanger vermisste etwa Chats von ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian an den späteren ÖBAG-Chef Schmid im Akt. Das sei eine Sache, die die Staatsanwaltschaft entscheide, dort werde nicht unabhängig von Weisungen gearbeitet, so Vrabl-Sanda. Verfahrensparteien könnten sich wehren und Rechtsmittel einlegen. | Mehr zum Thema „Hätte das nicht für möglich gehalten“ | „Korruptionsbekämpfung ist kein Spaziergang, sondern ein Marathonlauf mit Hindernissen“, sagte Weratschnig. Er sprach bei seiner Befragung von Repressionen für die WKStA, die er nicht für möglich gehalten habe. Seit Mai 2019 sei etwa eine Fülle von Dienstaufsichtsprüfungen über die Gruppe hereingebrochen, die „nicht üblich sind“. Die jüngst veröffentlichten Chats würden zeigen, welcher Aufwand betrieben worden sei, „um uns das Leben schwerzumachen“. | Edtstadler gegen Ausschüsse parallel zu Ermittlungen | Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) unterstützt unterdessen den Vorschlag der Präsidentin der Vereinigung der Staatsanwälte, Cornelia Koller, parlamentarische Untersuchungsausschüsse nicht parallel zu Ermittlungen der Justiz laufen zu lassen. Es sei „nicht Zweck des Strafrechts, politische Auseinandersetzungen auszutragen“, sagte sie gegenüber der APA. Wenn U-Ausschüsse nicht parallel zu Ermittlungen laufen, könnte man verhindern, dass Ermittlungen beeinträchtigt werden – und die Staatsanwälte seien dann weniger im Mittelpunkt der Diskussionen, „weil sie dort nicht hingehören und auch nicht hin möchten“, so Koller in der ZIB2. Aus Sicht der Staatsanwälte wäre es zu begrüßen. Ob die politische Aufarbeitung einer Causa damit zeitlich sehr verzögert werde, sei eine gesellschaftspolitische Entscheidung, so Koller. | ZIB 2, 9.6.2021 | Es müsse „immer darum gehen, jeglichen Anschein politischer Einflussnahme zu verhindern sowie die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in Ruhe ihre Arbeit verrichten zu lassen und nicht in tagespolitische Debatten zu ziehen“, so Edtstadler, ohne auf die Kritik der ÖVP an der WKStA einzugehen. Die Justiz sei „eine tragende Säule unseres Rechtsstaates“ und erfülle eine wichtige Aufgabe im System der „Checks and Balances“. Sie bekräftigte die Kritik der ÖVP am laufenden Ausschuss, vor allem wegen der veröffentlichten Chats. Das sei eine Verletzung der Privatsphäre. igel/Agenturen
https://www.neue.at/allgemein/2021/06/10/zeugenschwund-im-u-ausschuss.neue
https://www.puls24.at/news/politik/newsroom-live-am-montag-mit-rechtsanwalt-alfred-noll/236391
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127279166/u-ausschuss-gruene-stimmen-gruene-stimmten-mit-opposition-fuer-erneute     U-AUSSCHUSS: ZADIC WEIST „UNQUALIFIZIERTE“ ÖVP-ANGRIFFE ZURÜCK
 https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/forschung/2107809-Studie-untersucht-Verschwoerungstheorien-von-Waldheim-bis-Ibiza.html
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000123413573/mitdiskutieren-bei-politik-live-ueber-die-innenpolitische-lage-und-bei  )
https://www.kleinezeitung.at/politik/polaufmacher/5991161/Koalition_OeVP-zitiert-Zadic-vor-den-UAusschuss-die-Gruenen-Bluemel
https://www.puls24.at/news/politik/zadic-unqualifizierte-angriffe-auf-die-justiz-inakzeptabel/236383
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/zadic-stellt-sich-hinter-korruptionsstaatsanwaltschaft-105000793
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-oevp-will-justizministerin-alma-zadic-erneut-laden/236367
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210610_OTS0115/hanger-bei-pro-und-contra-alma-zadic-soll-vor-dem-ibiza-u-ausschuss-aussagen     Hanger bei Pro und Contra: Alma Zadic soll vor dem Ibiza-U-Ausschuss aussagen | Nina Tomaselli (Die Grünen) begrüßt zudem die Einsetzung eines neuen U-Ausschusses im Herbst und kritisiert den Koalitionspartner Andreas Hanger (ÖVP) scharf
https://www.kleinezeitung.at/meinung/5991550/JustizDebatte_Absurdistan-laesst-gruessen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210610_OTS0084/einladung-pressekonferenz-zum-thema-mangelnde-objektivitaet-von-teilen-der-wksta     Einladung: Pressekonferenz zum Thema „Mangelnde Objektivität von Teilen der WKStA“ | PK mit Ibiza-U-Ausschuss-Fraktionsvorsitzendem Andreas Hanger – HEUTE, Donnerstag, 10. Juni 2021, 11.00 Uhr | Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir laden die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zu einer Pressekonferenz mit Nationalratsabgeordnetem Andreas Hanger, ÖVP-Fraktionsvorsitzender im Ibiza-U-Ausschuss, ein. THEMA: „Mangelnde Objektivität von Teilen der WKStA“ | ZEIT: HEUTE, Donnerstag, 10. Juni 2021, 11.00 Uhr | ORT: Parlamentsausweichquartier in der Hofburg, Pavillon Bibliothekshof, EG, Lokal 1, Hanuschgasse 7, 1010 Wien. Wir ersuchen die teilnehmenden Medienvertreterinnen und Medienvertreter, den aufgrund von Corona notwendigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.
https://www.casinoonline.de/nachrichten/wksta-beklagt-behinderung-der-ibiza-ermittlungen-55728/
https://www.puls24.at/video/pro-und-contra-letzte-tage-im-ibiza-u-ausschuss-finale-furioso-oder-heisse-luft
https://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-julian-h-das-serbische-killer-kommando-und-der-mord-in-der-wiener-innenstadt-am-21-12-2018/
https://www.diepresse.com/5991557/einschuchterungsversuche-staatsanwalte-haben-keine-politische-agenda-sie-machen-ihren-job
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127279166/u-ausschuss-gruene-stimmen-gruene-stimmten-mit-opposition-fuer-erneute?ref=rss
https://www.nachrichten.at/kultur/theaterspectacel-gogols-komoedie-mit-ibiza-bissen;art16,3411559
https://www.tt.com/artikel/30793580/ibiza-u-ausschuss-nachhilfe-ueber-das-innenleben-der-justiz
09.06.2021 BEFRAGUNGEN:
Mag. Ilse-Maria VRABL-SANDA  (WKStA-Leiterin),
Mag. Dr. Bernhard WERATSCHNIG (WKStA)
09.06.2021 BERICHTE:
https://orf.at/stories/3216697/     Staatsanwälte weisen Einschüchterungsversuche zurück | „Einmal mehr“ haben sich die Standesvertreter gestern veranlasst gesehen, allfällige Einschüchterungsversuche gegenüber Staatsanwaltschaften wie der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sowie gegenüber einzelnen Staatsanwälten „strikt zurückzuweisen“. Anlass waren neuerliche Angriffe der ÖVP im „Ibiza“-U-Ausschuss inklusive der Ankündigung, eine Anzeige gegen einen Oberstaatsanwalt zu prüfen. Präsidentin Cornelia Koller hielte es für sinnvoll, wenn U-Ausschüsse nicht parallel zu Ermittlungen laufen. | ZIB 2, 9.6.2021 | Damit könnte man verhindern, dass Ermittlungen beeinträchtigt werden – und die Staatsanwälte würden dann nicht so sehr in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt, „weil sie dort nicht hingehören und auch nicht hinmöchten“, sagte Koller in der ZIB2. „Abwägen“ | Die Tatsache, dass die politische Aufarbeitung einer Causa durch einen U-Ausschuss damit zeitlich sehr verzögert werden könnte, sieht Koller auch. Aber „da muss man abwägen, welche Interessen vorgehen, das ist eine gesellschaftspolitische Entscheidung“, meinte sie. Aus Sicht der Staatsanwälte wäre es jedenfalls zu begrüßen, „wenn laufende Ermittlungen nicht von U-Ausschüssen begleitet werden“. Gemeinsam mit dem Chef der Justizgewerkschaft Martin Ulrich trat sie in einer Aussendung den auch zuletzt im U-Ausschuss wiederholten Vorwürfen der ÖVP entgegen: „Die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte haben keine politische Agenda, sie machen ihren Job! Das politische Tagesgeschehen hat keinen Einfluss auf ihre Arbeit“, betonte Koller. Grundlage ihres Handelns sei ausschließlich das Gesetz, und das verpflichte sie zur Aufklärung des Sachverhalts, wenn eine Anzeige einlangt, merkte Ulrich an. Vorwürfe zur Anzeige bringen | Sachliche Kritik an staatsanwaltschaftlichen Entscheidungen sei freilich zulässig. Sie sollte aber im dafür vorgesehenen rechtlichen Verfahren erfolgen. Wenn jemand Vorwürfe gegen Staatsanwälte haben, dann solle er das anzeigen, damit die Sache vor einem Gericht geklärt werden könne, ergänzte Koller in der ZIB2. Das gelte auch für den Vorwurf befangener Amtsausübung und hinsichtlich angeblich bestehender „Leaks“ im staatsanwaltschaftlichen Bereich. „Wiederholt seitens der Politik medial geäußerte Vorwürfe tragen zu deren rechtlichen Klärung nichts bei, sondern schaden dem öffentlichen Ansehen von Justiz und Politik“, stellten die Standesvertreter fest. Ermittlungen „mit viel Aufwand“ behindert | Seit der Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ seien in der Justiz viele Dinge passiert, die er auch mit seiner langjährigen Erfahrung „nicht für möglich“ gehalten habe, sagte der leitende Staatsanwalt im „Ibiza“-Verfahren in der WKStA gestern im „Ibiza“-U-Ausschuss. Anstatt unterstützt zu werden, würden die Ermittlungen der WKStA „mit viel Aufwand“ behindert. red, ORF.at/Agenturen
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000127274598/wksta-vertreter-im-ibiza-u-ausschuss-leaks-nicht-im-interesse
https://orf.at/stories/3216662/     (Foto: ORF.at/Peter Pfeiffer) | „Ibiza“-U-Ausschuss | „Hätte das nicht für möglich gehalten“ | Seit der Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ seien in der Justiz viele Dinge passiert, die er auch mit seiner langjährigen Erfahrung „nicht für möglich“ gehalten habe, sagte der leitende Staatsanwalt im „Ibiza“-Verfahren in der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Mittwoch im „Ibiza“-U-Ausschuss. Anstatt unterstützt zu werden, würden die Ermittlungen der WKStA „mit viel Aufwand“ behindert. „Korruptionsbekämpfung ist kein Spaziergang, sondern ein Marathonlauf mit Hindernissen“, sagte Bernhard Weratschnig, Leiter jener Gruppe in der WKStA, die mit dem „Ibiza-Video“ beschäftigt ist, einleitend. Wie die Bekämpfung tatsächlich ausgestaltet werden soll, dazu würden die Meinungen allerdings auseinandergehen. Weratschnig sprach in seiner Befragung im Ausschuss von Repressionen für die WKStA, die er nicht für möglich gehalten habe. Seit Mai 2019 sei etwa eine Fülle von Dienstaufsichtsprüfungen über die Gruppe hereingebrochen, die „nicht üblich sind“ – er sei seit 2007 Staatsanwalt und habe vor dem „Ibiza“-Verfahren erst eine Prüfung erlebt. Er sprach etwa eine Dienstaufsichtsprüfung bezüglich eines „Chauffeurs“ bei einer Hausdurchsuchung an – dabei sei bekannt gewesen, dass dieser auch andere Arbeiten mache, wiederholte er Statements anderer WKStA-Mitarbeiter bzw. -Mitarbeiterinnen. | ORF.at/Peter Pfeiffer Staatsanwalt Weratschnig sieht die Arbeit der WKStA durch äußere Einflüsse behindert | Aktenleaks würden die Arbeit erschweren – eine Weitergabe von Aktenteilen könne er ausschließen („Mir ist nicht bekannt, dass Aktenteile aus der WKStA herausgetragen werden“). Der öffentliche Druck auf sein Team, das aus fünf Staatsanwälten bestehe, denen er hohes Arbeitsethos attestierte, sei hoch. „Leben schwergemacht“ | Die jüngst veröffentlichten Chats würden zeigen, welcher Aufwand betrieben worden sei, „um uns das Leben schwerzumachen“. Er verwies auf eine Nachricht des nunmehr suspendierten Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek an die Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner, in der Pilnacek das Sichern der WKStA-Accounts ansprach. | Debatte Was bleibt vom „Ibiza“-U-Ausschuss? | Der Staatsanwaltschaft Innsbruck sei auch ein vielseitiges Dossier von Pilnacek aufgefallen, „ein gesammeltes Werk unserer Verfehlungen“, so Weratschnig, er habe sich gewundert, dass es so etwas gebe. Derartigem müsse man nachgehen, da könne man „nicht zur Tagesordnung übergehen“, schloss Weratschnig sich Aussagen von WKStA-Leiterin Ilse-Maria Vrabl-Sanda, die vor ihm befragt wurde, an. „Indizien“, dass Hausdurchsuchungen „verraten“ wurden | Auch gebe es „Indizien im Verfahren, dass Hausdurchsuchungen (etwa bei Ex-Novomatic Chef Harald Neumann und Ex-ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger) vorher verraten wurden“, sagte Weratschnig weiter. Der Abgang von Staatsanwältin Christina Jilek treffe die WKStA, dabei seien ebenfalls nicht nachvollziehbare Dinge passiert. Den Brief von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), in dem dieser von „fehlerhaften Fakten“ spreche und von einem Schaden im Ausland, habe er zur Kenntnis genommen. | ORF.at/Peter Pfeiffer Die jüngsten Chats liefern laut Auskunftsperson tiefe Einblicke | Ein Termin zur Einvernahme von Kurz sei bisher nicht zustande gekommen, dessen Anwalt bestreite die Zuständigkeit der WKStA, sagte der Staatsanwalt auf Fragen von ÖVP-Abgeordnetem Christian Stocker. Für eine Aussage als Zeuge wolle man noch mehr im Verfahren zu Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wissen. Die Frage von David Stögmüller (Grüne), ob es das Verfahren verzögere, wenn man keinen Termin mit Kurz finde, konnte der Jurist nicht beantworten. „Schonende“ Hausdurchsuchung bei Blümel | Gefragt von NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper nach der Hausdurchsuchung bei Blümel, sagte die Auskunftsperson, man sei dabei „schonend“ vorgegangen, es habe auch keine Beschwerde von Blümel gegeben. Blümel sei mit seinem Anwalt in die WKStA gekommen, die ihm erklärt habe, dass ein Anfangsverdacht bestehe und eine Zwangsmaßnahme bevorstehe. Mehr zum Thema „Versuch der Einschüchterung“ | Blümel habe seine Kooperation zugesichert, daraufhin habe er telefonieren dürfen und seine Frau angerufen, damit diese mit Kind die Wohnung verlasse – man wollte das Kind nicht traumatisieren. Es stehe auch im Gesetz, dass man einer Hausdurchsuchung möglichst schonungsvoll umgehen soll. Er selbst habe noch keine Hausdurchsuchung gemacht, wo Kleinkinder anwesend waren – man durchsuche in erster Linie Firmengebäude und Ähnliches. Er sei bei der Hausdurchsuchung aber nicht dabei gewesen, so Weratschnig auf Fragen von Susanne Fürst (FPÖ). Fürst wies davor darauf hin, dass bei der Hausdurchsuchung bei FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus auch ein Kleinkind anwesend war und dessen hochschwangere Frau, hier sei im Vorfeld nicht angerufen worden. Blümel telefonierte Laptop nach | Bei der Hausdurchsuchung habe Blümel seinen Kabinettschef angerufen und um den Laptop gebeten, erzählte die Auskunftsperson zuvor. Das habe er aber nur am Rande mitbekommen, sagte der Staatsanwalt. Man wisse zudem mittlerweile, dass die geplante Hausdurchsuchung bei Blümel im Vorfeld bekannt wurde. Wenn ein Betroffener von einer Hausdurchsuchung erfährt, fördere das nicht grundsätzlich den Erfolg einer Hausdurchsuchung, so die Einschätzung des Staatsanwalts. | ORF.at/Peter Pfeiffer Die SPÖ-Abgeordnete Selma Yildirim führte erstmals den Vorsitz | Die Stimmung bezüglich Zusammenarbeit mit der „SoKo Ibiza“ habe sich nach erster Freude bald eingetrübt, bestätigt er frühere Aussagen von WKStA-Mitgliedern. Man sei draufgekommen, dass ein Mitglied Mitarbeiter einer Partei war, daraufhin sei die Situation schwierig gewesen. Dass die WKStA das Auffinden des Videos aus den Medien erfahre habe, habe auch nicht geholfen. Auch gab es Besprechungen, bei denen die WKStA nicht dabei war – das hatte zuvor auch Vrabl-Sanda gesagt. Nadja Igler, Valentin Simettinger (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-wksta-hat-kurz-bisher-noch-nicht-befragt/236315
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-korruptionsbekaempfung-ein-marathonlauf-mit-hindernissen/236244
https://orf.at/stories/3216674/     „Ibiza“: „Aktenleaks“ und verratene Hausdurchsuchungen | Nach Ilse-Maria Vrabl-Sanda, Leiterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), wird derzeit der bei der WKStA tätige Oberstaatsanwalt Bernhard Weratschnig befragt. Seit zehn Jahren sei er für die WKStA tätig, seit Jänner 2013 Gruppenleiter. Als solcher ist er auch für den „Ibiza“-Verfahrenskomplex zuständig. „Vieles nicht für möglich gehalten“ | Das Ermittlerteam bestehe aus fünf Staatsanwälten, der öffentliche Druck sei sehr hoch. Arbeit an den Wochenenden und Erreichbarkeit im Urlaub seien bei den Teammitgliedern selbstverständlich, es komme zu Anzeigen – vieles von dem, was vorfalle, hätte er bisher nicht für möglich gehalten („Dabei machen wir unsere Arbeit"). „Korruptionsbekämpfung ist kein Spaziergang, sondern ein Marathonlauf mit Hindernissen“, sagte Weratschnig. | ORF.at/Peter Pfeiffer | „Repression“ beklagt | Weratschnig kritisierte, dass die Dienstaufsicht, anstatt zu unterstützen, „Repression“ ausübe. Die Fülle dienstaufsichtsbehördlicher Prüfungen sei immens. Vor dem „Ibiza“-Verfahren habe er seit 2007 eine einzige solche Prüfung erlebt, im jetzigen Verfahren habe es eine „ungeahnte Fülle solcher Untersuchungen gegeben“, so Weratschnig. „Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass Fragen an die Dienstaufsicht – wir hatten sehr viele – nicht einmal beantwortet werden“, so Weratschnig. Die Dienstaufsicht solle eigentlich einen „unterstützenden Charakter“ haben. „Auch haben die Chats belegt, dass hier doch beträchtlicher Aufwand der Dienst- und Fachaufsicht betrieben wurde, uns das Leben schwerzumachen.“ | Veröffentlichungen „nicht im Interesse der WKStA“ | Auch Aktenleaks würden die Arbeit für die WKStA erschweren. Eine Weitergabe von Aktenteilen könne er ausschließen, Veröffentlichungen seien „nicht im Interesse der WKStA“. Auch gebe es „Indizien im Verfahren, dass Hausdurchsuchungen (etwa bei Ex-Novomatic Chef Harald Neumann oder Ex-ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger) vorher verraten wurden“, sagte Weratschnig („Umfangreiche Vorarbeiten werden damit zunichtegemacht“). Offensive Korruptionsbekämpfung verlange, dass Infos über bevorstehende Zwangsmaßnahmen nicht verraten würden. Das gehe nur, wenn möglichst wenige informiert werden müssten. „Sonst sind die Verfahren gelaufen, bevor sie begonnen haben.“ | „Nicht zur Tagesordnung übergehen“ | Auf Nachfrage von NEOS schildete Weratschnig, was er alles nicht für möglich gehalten habe: Er verwies etwa auf Chats, in denen der nunmehrig suspendierte Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek der Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner vom Sichern von WKStA-Accounts schrieb (in der Zeit der Übergangsregierung). Den „angeblich geplanten Zwangsmaßnahmen über Mitarbeiter des Ibiza-Teams“ müsse man nachgehen, da könne man „nicht zur Tagesordnung übergehen“, wie Weratschnig ausführte. „Es hat mich als Gruppenleiter sehr betroffen gemacht, dass man so etwas in der Regierung sieht – ohne für mich nachvollziehbare gesetzliche Grundlage und ohne dass es Dienstverletzungen gab“, sagte der Oberstaatsanwalt. Ein Teil der Lösung für die Entlastung der Behörde könne sein, wenn die WKStA mehr Personal bekommen würde, sagte der Staatsanwalt. Auch Reaktionen der Oberbehörden im Zusammenhang mit Dienstaufsichtsprüfungen wären hilfreich, so Weratschnig. Würden die kommen, könnte man sich besser orientieren. Einer seiner Kollegen etwa habe eine Dienstaufsichtsprüfung bekommen, weil er einen Chauffeur beigezogen habe. Blümels Laptop auch wieder Thema | Die FPÖ hinterfragte, warum Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wegen seines kooperativen Verhaltens vor der Hausdurchsuchung bei ihm seine Frau anrufen durfte. Die Staatsanwaltschaft gestattete das, damit diese die Wohnung mit ihrem Kind verlassen konnte, „um dieses nicht zu traumatisieren“, wie Weratschnig angab. Die Freiheitliche wies darauf hin, dass ihr früherer FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus seine Frau nicht im Vorhinein informieren habe dürfen. Dabei sei diese hochschwanger und ebenso ein Kind bei ihr zu Hause gewesen. Die Strafprozessordnung sehe „ein möglichst schonungsvolles Vorgehen“ vor, solches Vorgehen sei bei Anwesenheit von Kindern „nicht unüblich“, erläuterte Weratschnig. Wieso das bei Gudenus anders war, konnte er nicht beantworten, weil er damals Urlaub hatte. Der vorerst fehlende Laptop Blümels – der sich offenbar im Kinderwagen befand und auf dem Spaziergang von dessen Frau mitgeführt wurde – sei von dessen Kabinettschef „verspätet“ zum Einsatzort gebracht worden. Bisher sei nicht festgestellt worden, dass Daten gelöscht wurden, so Weratschnig. Final wollte er das aber nicht beurteilen. Auf Freude folgte Ernüchterung | Auch Thema war am Rande die Zusammenarbeit mit der „SoKo Ibiza“. Man habe sich anfangs gefreut über deren Einsatz, aber dann habe sich Belastendes ergeben, in einer Anzeige sei thematisiert worden, dass ein Mitarbeiter bei einer Partei tätig und befangen sei. Man habe die Namen der SoKo-Mitglieder in der Folge recherchiert und der Dienststelle Bescheid gegeben. Die Stimmung sei dann getrübt gewesen. Weratschnig sprach über Konfliktpunkte mit der SoKo – auch weil man vom Auffinden des „Ibiza-Videos“ aus den Medien erfahren habe. Zudem habe man erkannt, dass es Besprechungen gegeben habe, zu denen die WKStA gar nicht zugezogen worden sei. Trotz aller Schwierigkeiten habe man in der „Ibiza“- und Casinos-Causa bisher aber „sehr gute Ermittlungen geführt und unzählige Stränge zu einem Abschluss gebracht“. Dass auch eine Debatte über die Justiz bzw. Ermittlungsbehörden entstanden sei, sei gut so – vor allem, dass eine Entflechtung der Politik und der Weisungsspitze nun Thema sei. Valentin Simettinger, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/news/politik/staatsanwaelte-treten-einschuechterungsversuchen-entgegen/236310
https://orf.at/stories/3216663/    U-Ausschuss: „Korruptionsbekämpfung ist kein Spaziergang“ | Nach Ilse-Maria Vrabl-Sanda, Leiterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), wird derzeit der bei der WKStA tätige Oberstaatsanwalt Bernhard Weratschnig befragt. Seit zehn Jahren sei er für die WKStA tätig, seit Jänner 2013 Gruppenleiter. Als solcher ist er auch für den „Ibiza“-Verfahrenskomplex zuständig. | „Vieles nicht für möglich gehalten“ | Das Ermittlerteam bestehe aus fünf Staatsanwälten, der öffentliche Druck sei sehr hoch. Arbeit an den Wochenenden und Erreichbarkeit im Urlaub seien bei den Teammitgliedern selbstverständlich, es komme zu Anzeigen – vieles von dem, was vorfalle, hätte er bisher nicht für möglich gehalten („Dabei machen wir unsere Arbeit"). „Korruptionsbekämpfung ist kein Spaziergang, sondern ein Marathonlauf mit Hindernissen“, sagte Weratschnig. | ORF.at/Peter Pfeiffer | „Repression“ beklagt | Weratschnig kritisierte, dass die Dienstaufsicht, anstatt zu unterstützen, „Repression“ ausübe. Die Fülle dienstaufsichtsbehördlicher Prüfungen sei immens. Vor dem „Ibiza“-Verfahren habe er seit 2007 eine einzige solche Prüfung erlebt, im jetzigen Verfahren habe es eine „ungeahnte Fülle solcher Untersuchungen gegeben“, so Weratschnig. | „Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass Fragen an die Dienstaufsicht – wir hatten sehr viele – nicht einmal beantwortet werden“, so Weratschnig. Die Dienstaufsicht solle eigentlich einen „unterstützenden Charakter“ haben. „Auch haben die Chats belegt, dass hier doch beträchtlicher Aufwand der Dienst- und Fachaufsicht betrieben wurde, uns das Leben schwerzumachen.“ | „Aktenleaks“ und „verratene Hausdurchsuchungen“ | Auch Aktenleaks würden die Arbeit für die WKStA erschweren. Eine Weitergabe von Aktenteilen könne er ausschließen, Veröffentlichungen seien „nicht im Interesse der WKStA“. Auch gäbe es „Indizien im Verfahren, dass Hausdurchsuchungen (etwa bei Ex-Novomatic Chef Harald Neumann) vorher verraten wurden“, sagte Weratschnig („Umfangreiche Vorarbeiten werden damit zunichtegemacht“). Offensive Korruptionsbekämpfung verlange, dass Infos über bevorstehende Zwangsmaßnahmen nicht verraten würden. Das gehe nur, wenn möglichst wenige informiert werden müssten. „Sonst sind die Verfahren gelaufen, bevor sie begonnen haben.“ | „Nicht zur Tagesordnung übergehen“ | Auf Nachfrage von NEOS schildete Weratschnig, was er alles nicht für möglich gehalten habe: Er verwies etwa auf Chats, in denen der nunmehrig suspendierte Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek der Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner vom Sichern von WKStA-Accounts schrieb (in der Zeit der Übergangsregierung). Den „angeblich geplanten Zwangsmaßnahmen über Mitarbeiter des Ibiza-Teams“ müsse man nachgehen, da könne man „nicht zur Tagesordnung übergehen“, wie Weratschnig ausführte. „Es hat mich als Gruppenleiter sehr betroffen gemacht, dass man so etwas in der Regierung sieht – ohne für mich nachvollziehbare gesetzliche Grundlage und ohne dass es Dienstverletzungen gab“, sagte der Oberstaatsanwalt. Ein Teil der Lösung für die Entlastung der Behörde könne sein, wenn die WKStA mehr Personal bekommen würde, sagte der Staatsanwalt. Auch Reaktionen der Oberbehörden im Zusammenhang mit Dienstaufsichtsprüfungen wären hilfreich, so Weratschnig. Würden die kommen, könnte man sich besser orientieren. Einer seiner Kollegen etwa habe eine Dienstaufsichtsprüfung bekommen, weil er einen Chauffeur beigezogen habe. Hausdurchsuchung bei Blümel | Weratschnig berichtete auch über die Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Er sei dabei gewesen und habe darüber einen Amtsvermerk erstellt. Man sei schonend vorgegangen, Blümel habe keine Beschwerden eingebracht. Blümel sei mit seinem Anwalt in die WKStA gekommen, die habe ihm gesagt, dass ein Anfangsverdacht bestehe und eine Zwangsmaßnahme bevorstehe. Blümel habe Kooperation zugesagt, daher habe man ihn telefonieren lassen – und seine Frau und das Kind hätten die Wohnung verlassen dürfen, so Weratschnig. Man sei dann in die Wohnung gegangen und habe die Hausdurchsuchung vollzogen. Währenddessen habe Blümel seiner Wahrnehmung zufolge seinen Kabinettschef angerufen und ihn gebeten, er möge den Laptop zurückbringen. Das habe er aber nur am Rande mitbekommen, so Weratschnig („Wir wussten, dass der Laptop nicht mehr da war“). Auf Freude folgte Ernüchterung | Verfahrensrichter Ronald Rohrer fragte einleitend zur Zusammenarbeit mit der „SoKo Ibiza“. Man habe sich anfangs gefreut über deren Einsatz, aber dann habe sich Belastendes ergeben, in einer Anzeige sei thematisiert worden, dass ein Mitarbeiter bei einer Partei tätig und befangen sei. Man habe die Namen der SoKo-Mitglieder in der Folge recherchiert und der Dienststelle Bescheid gegeben. Die Stimmung sei dann getrübt gewesen. Weratschnig sprach über Konfliktpunkte mit der SoKo – auch weil man vom Auffinden des „Ibiza-Videos“ aus den Medien erfahren habe. Zudem habe man erkannt, dass es Besprechungen gegeben habe, zu denen die WKStA gar nicht zugezogen worden sei. Trotz aller Schwierigkeiten habe man in der „Ibiza“- und Casinos-Causa bisher aber „sehr gute Ermittlungen geführt und unzählige Stränge zu einem Abschluss gebracht“. Dass auch eine Debatte über die Justiz bzw. Ermittlungsbehörden entstanden sei, sei gut so – vor allem, dass eine Entflechtung der Politik und der Weisungsspitze nun Thema sei. Valentin Simettinger, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer, (Bild), alle ORF.at
https://www.profil.at/wirtschaft/bisher-unveroeffentlichte-chats-kurz-kann-jetzt-geld-scheissen/401407647     BISHER UNVERÖFFENTLICHTE CHATS: „KURZ KANN JETZ GELD SCHEISSEN“
https://orf.at/stories/3216572/      ORF.at/Peter Pfeiffer | WKStA-Leiterin im „Ibiza“-Ausschuss | „Versuch der Einschüchterung“ | Der „Ibiza“-U-Ausschuss hat sich am Mittwoch auf die Arbeit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) fokussiert. Befragt wurde, bereits zum zweiten Mal, WKStA-Leiterin Ilse-Maria Vrabl-Sanda. Ende 2020 hatte sie von Politeinmischung berichtet. Nun beklagte sie, auch im Licht der jüngsten Chatveröffentlichungen, den „Versuch der Einschüchterung“ ihrer Behörde. Indes warf die ÖVP den WKStA-Anwälten Befangenheit vor – Anzeigen würden geprüft. Vrabl-Sanda sagte, dass viele nicht über die Arbeit der WKStA Bescheid wüssten, was auch nicht verwunderlich sei, schließlich erkläre man zu wenig. Den Makel wollte sie beheben: Die Staatsanwaltschaft sei gesetzlich zu Ermittlungen verpflichtet, unabhängig davon, von wem Anzeigen kämen und gegen wen sie sich richteten. Wenn sich eine Verdachtslage ergebe, seien Ermittlungen einzuleiten. „Da gibt es keinen Spielraum“, so Vrabl-Sanda. Die Zuständigkeit der WKStA führe dazu, dass sie mit mächtigen Verfahrensparteien zu tun habe, so Vrabl-Sanda. Darum sei es auch nicht verwunderlich, dass die Betroffenen Stimmung machten, auch gegen die WKStA. Es gebe „Diskreditierung von innen und außen“. Seit Jahren gebe es eine Negativkampagne von innen in der Justiz, zu Oberbehörden meinte sie, da sei „eine Saat gesät worden“, die „aufgegangen“ sei und „sich verbreitet“ habe. „Es kann jeden treffen“ | Die Staatsanwälte müssten Kritikern gegenüber „blind und taub sein“. Der einzelne Staatsanwalt könne sich nicht wehren, auch hielt sie fest, dass niemand von den Betroffenen gerichtliche Schritte gegen die Maßnahmen unternommen habe. „Wir in der WKStA wissen, es kann jeden treffen. Ich verstehe das als Versuch der Einschüchterung.“ Der Druck komme quasi „zufällig“ auf die jeweilige Person, auf die eben, die mit den Ermittlungen zu tun habe. „Die Person hält das aus“, es sei die Frage, was der Rechtsstaat aushalte. | ORF.at/Peter Pfeiffer Vrabl-Sanda (l.) bei der Ankunft vor dem U-Ausschuss-Lokal | „Warum soll man sich dem aussetzen?“, fragte sich Vrabl-Sanda. Sie verwies auf faktenfreies Gerede, das da genährt werde. Es gelte, ein System zu schaffen, in dem destruktive Kräfte auf ein Minimum begrenzt würden, es brauche vor allem die Reduzierung der Berichtspflichten. Hinsichtlich solcher Bedingungen bestünden auch „Sorgen“ hinsichtlich der Effizienz bei Ermittlungsverfahren („Ich bin froh, dass es Kolleginnen gibt, die sich das auch antun“). ÖVP: „Persönlichkeitsrechte mit Füßen getreten“ | ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger verwies im Vorfeld der Befragung einmal mehr auf die Veröffentlichung der Chats, das Recht auf Privatsphäre sei zu schützen („Persönlichkeitsrechte werden mit Füßen getreten“). Man sehe Indizien dafür, „dass nicht unparteiisch ermittelt“ werde, so Hanger. Er ortete bei der Anklagebehörde diverse „Fehlleistungen“ und warf WKStA-Oberstaatsanwalt Matthias Purkart einmal mehr „politische Befangenheit“ vor. Eine Strafanzeige gegen einzelne Staatsanwälte werde geprüft. | ORF.at/Peter Pfeiffer Hanger beklagte die Verletzung von Persönlichkeitsrechten im Zuge der Veröffentlichung der Chats | Entsprechend kontroversiell verlief die Befragung Vrabl-Sandas durch Hanger. Als der ÖVP-Mandatar etwa auf Purkarts Befragung im Ausschuss zu sprechen kam und dessen Ausführungen einmal mehr schwer kritisierte, kam von allen anderen Fraktionen Kritik an den „Unterstellungen“ und „Beleidigungen“. Der Ausschussvorsitzende Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) wurde von Grünen, SPÖ und NEOS aufgefordert, das zu unterbinden. Vrabl-Sanda zu den inkriminierten Ausführungen Purkarts: „Das ist ein Akt der Gerichtsbarkeit und unterliegt nicht der parlamentarischen Kontrolle.“ In diesem Zusammenhang wollte Hanger wissen, wieso die Chats von ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian an den späteren ÖBAG-Chef Thomas Schmid („Jetzt next Step – deine Bestellung und dann setzen wir das um, was wir besprochen haben“) nicht in den Akt genommen worden seien. Das sei eine Sache, die die Staatsanwaltschaft entscheide, dort werde nicht unabhängig von Weisungen gearbeitet, so Vrabl-Sanda. Verfahrensparteien könnten sich wehren und Rechtsmittel einlegen. Eine inhaltliche Einschätzung gab sie dazu nicht ab. Doch brachte Hanger hier wiederum Purkarts Angaben bei dessen Ausschuss-Auftritt auf, wonach dieser damals angegeben habe, einem Verdacht gegen FPÖ und ÖVP nachzugehen. Die Formulierung der Frage Hangers – geortet wurden Unterstellungen – mündete in einer Geschäftsordnungsdebatte: Die teils recht lautstarke Diskussion drehte sich um die Frage, ob das unterstellend bzw. unvollständig sei oder ob da eine Meinung abgefragt werde statt eine Wahrnehmung. „Im Zweifelsfall sind Chats vorzulegen“ | Bereits davor erkundigte sich Hanger bei Vrabl-Sanda nach dem Kriterienkatalog für die Vorlage von Chats gegenüber dem U-Ausschuss (die Frage bezog sich wiederum auf den Vorwurf Hangers, dass viele vorgelegte Chats nicht abstrakt relevant seien und dadurch Persönlichkeitsrechte verletzt würden). Nicht abstrakt Relevantes werde geschwärzt vorgelegt, so Vrabl-Sanda. In Zweifelsfällen müssten Chats auf Anweisung vorgelegt werden. Ganz genau könne sie die Regeln nicht wiedergeben, sie wisse sie nicht auswendig. Hanger zitierte aus Schmid-Chats, in denen es beispielsweise um die Kälte in Russland oder schlechtes Benehmen von Kabinettsmitarbeitern in Wiener Lokalen geht. Wenn die Staatsanwälte zum Ergebnis kämen, dass das relevant sei, dann sei das ein Akt der Staatsanwaltschaft, der der Gerichtsbarkeit unterliege und nicht der parlamentarischen Kontrolle, konterte Vrabl-Sanda. Es handle sich auch nicht um Entscheidungen eines einzelnen Staatsanwalts, sondern man arbeite in Teams. | ORF.at/Peter Pfeiffer WKStA-Leiterin Vrabl-Sanda im U-Ausschuss-Lokal – ihre Vertrauensperson sitzt rechts von ihr | Zu den generellen Angriffen auf ihre Behörde nahm Vrabl-Sanda während der Befragung gleich mehrfach Stellung. „Ich erwarte mir, dass damit jetzt Schluss ist und der Blick in die Zukunft gerichtet werden kann.“ Es gebe viel zu tun, dazu diene auch die Arbeitsgruppe, die von Justizministerin Alma Zadic (Grüne) eingerichtet wurde und der Vrabl-Sanda angehört; diese soll unter anderen Punkten die Weisungsspitze der Justiz neu organisieren und Wege finden, besser mit verfahrensverlängernden Details umzugehen. Über Behauptungen Pilnaceks „erschüttert“ | NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper thematisierte Chats zwischen dem nunmehrig suspendierten Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek und der Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner (in der Zeit der Übergangsregierung). Zur Sprache kamen darin Ermittlungen der WKStA gegen die „Soko Ibiza“. Vrabl-Sanda schloss solche allerdings gleich mehrfach aus. Als „erschütternd“ bezeichnete sie die Unterredung zwischen Pilnacek und der Kabinettsmitarbeiterin, wonach die E-Mail-Accounts der WKStA am besten durch die Oberstaatsanwaltschaft gesichert werden müssten (was nicht erfolgte). Derartige Vorgänge müsse man aufarbeiten, so Vrabl-Sanda. Auch bei der Befragung durch SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer waren ebendiese Chats Thema. Vrabl-Sanda fand diese Korrespondenz durchaus erstaunlich, denn damals sei man gerade in einem Mediationsprozess mit der Oberbehörde gewesen. Pilnacek und die Mitarbeiterin unterhielten sich den Chats zufolge über jenen damaligen Kabinettsmitarbeiter, der später Mails von Pilnacek nachliefern sollte und dem die beiden Chatteilnehmer offenbar nicht trauten. Dass die beiden darüber schrieben, welche anderen Beamten von anderen Behörden sie involvieren würden und dass sie den HBK (steht für Herr Bundeskanzler; zur betreffenden Zeit war es eine Bundeskanzlerin, Anm.) informieren würden, erachtete die Auskunftsperson als „erstaunlich“. Wurde Lögers Hausdurchsuchung verraten? Grünen-Fraktionschefin Nina Tomaselli legte einen Amtsvermerk vor, in dem es um den Verdacht des Verrats einer Hausdurchsuchung bei Ex-Finanzminister Löger durch den damaligen ÖVP-Chef Sebastian Kurz (ÖVP) geht. Die Staatsanwaltschaft Wien habe schon gegen unbekannte Täter ermittelt, die genannte Unterlage sei an sie weitergegeben worden, so Vrabl-Sanda. Dabei geht es um Chats und Telefonate, „wir haben das ausgewertet und weitergeleitet“, erklärte Vrabl-Sanda. Es seien „Anhaltspunkte gefunden worden, die einer StA bei der Arbeit helfen könnten“. | „Ganz herkömmliche Dinge abgefragt“ | FPÖ-Mandatarin Susanne Fürst fragte, wie die Dienstaufsicht derzeit laufe (Johann Fuchs von der Oberstaatsanwaltschaft Wien ist ja nicht mehr für die Dienst- und Fachaufsicht für die WKStA zuständig). Diese Aufgabe hätten nun dessen Stellvertreter. Dass da nun zuletzt „ganz herkömmliche Dinge abgefragt wurden“, sei überraschend für sie gekommen, so habe sie das nämlich bisher nicht erlebt. Auch das Pilnacek als Faktor wegfalle, habe etwas geändert, sagte sie sinngemäß auf einleitende Fragen von Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl. Dass gegen Kurz ermittelt werde, sei rasch in die Medien gelangt, man habe das recherchiert und gesehen, dass das Faksimile davon nicht von der WKStA stamme. Es habe damals auch sehr viele Akteneinsichten gegeben. Man habe der WKStA schon mehrfach Leaks vorgeworfen, was sich stets als falsch erwiesen hätte, so Vrabl-Sanda. Auch in dem Fall sei das so gewesen und man habe Bericht erstattet. Das habe aber nicht gereicht – die Oberstaatsanwaltschaft habe nachgefragt, wieso man den Vermerk, wonach Kurz Beschuldigter ist, zum Akt genommen habe. „Ermittlungen erschwert“ | Sie habe darüber mit der Sektionschefin gesprochen, die von alldem nichts gewusst habe – und letztlich habe ihr die Sektionschefin mitgeteilt, dass sie dazu keinen Bericht an die Oberbehörde liefern müsse. So etwas bereite der WKStA „Schwierigkeiten, so werden die Ermittlungen erschwert“. Auf Einmischungen der Politik ins laufende Verfahren habe sie nicht reagiert, sagt Vrabl-Sanda – das sei nicht ihre Aufgabe. Auch ein Aufreger war einmal mehr Thema: Dass WKStA-Staatsanwältin Christina Jilek (sie hatte bei ihrem Auftritt im Ausschuss über „Störfeuer“ seitens der Oberstaatsanwaltschaft geklagt) das Handtuch geworfen habe, sei von der Öffentlichkeit als „Mobbing“ verstanden worden; man habe darüber sehr wohl auch mit dem Ministerium gesprochen. Dort sei gesagt worden, dass es keine „strukturelle Befangenheit“ gebe. Sie versuche, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen solches Mobbing zu schützen, so Vrabl-Sanda, sie zeige die unerfreulichen Entwicklungen auf, aber Jilek sei es zu viel geworden. Staatsanwälte weisen Einschüchterungsversuche zurück | Wenige Stunden nach der Befragung Vrabl-Sandas sahen sich die Standesvertreter „einmal mehr“ veranlasst, die Einschüchterungsversuche gegenüber Staatsanwaltschaften wie der WKStA sowie gegenüber einzelnen Staatsanwälten „strikt zurückzuweisen“. „Die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte haben keine politische Agenda, sie machen ihren Job! Das politische Tagesgeschehen hat keinen Einfluss auf ihre Arbeit“, hielt die Standesvertretungspräsidentin Cornelia Koller den Vorwürfen der ÖVP entgegen. Grundlage ihres Handelns sei ausschließlich das Gesetz, und das verpflichte sie zur Aufklärung des Sachverhalts, wenn eine Anzeige einlangt, merkte Justizgewerkschaftschef Martin Ulrich an. Sachliche Kritik an staatsanwaltschaftlichen Entscheidungen sei freilich zulässig. Sie sollte aber im dafür vorgesehenen rechtlichen Verfahren erfolgen. Nur dort könnten derartige Vorwürfe geklärt werden. Das gelte auch für den Vorwurf befangener Amtsausübung und hinsichtlich angeblich bestehender „Leaks“ im staatsanwaltschaftlichen Bereich. „Wiederholt seitens der Politik medial geäußerte Vorwürfe tragen zu deren rechtlichen Klärung nichts bei, sondern schaden dem öffentlichen Ansehen von Justiz und Politik“, so Koller und Ulrich in einer Aussendung. Valentin Simettinger, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer, (Bild), alle ORF.at
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-oevp-match-mit-staatsanwaltschaft-prolongiert-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-276993883
https://kurier.at/politik/inland/schweres-geschuetze-oevp-will-staatsanwaelte-wegen-amtsmissbrauchs-anzeigen/401407356
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210609_OTS0154/hanger-zum-umgang-der-justiz-mit-recht-auf-privatsphaere-volkspartei-prueft-sachverhaltsdarstellung-wegen-amtsmissbrauch     Hanger zum Umgang der Justiz mit Recht auf Privatsphäre: Volkspartei prüft Sachverhaltsdarstellung wegen Amtsmissbrauch
https://www.puls24.at/news/politik/pro-und-contra-letzte-tage-im-ibiza-u-ausschuss-finale-furioso-oder-heisse-luft/236279
https://www.krone.at/2433275
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5990941/IbizaUAusschuss_WKStAChefin_Mit-Angriffen-auf-Ermittler-muss
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127248190/u-ausschuss-spoe-neos-und-fpoe-wenden-sich-an-schiedsstelle
https://www.oe24.at/video/politik/ibiza-u-ausschuss-geht-in-die-naechste-runde/480139279
https://www.diepresse.com/5991038/ovp-pruft-anzeige-gegen-staatsanwalte-der-wksta     „ICH SEHE DAS ALS VERSUCH DER EINSCHÜCHTERUNG“
https://kurier.at/politik/inland/wksta-chefin-sieht-einschuechterungsversuche-das-muss-abgestellt-werden/401407032
https://www.bvz.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-wksta-chefin-fordert-schluss-der-angriffe-auf-ermittler-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-276993883
https://orf.at/stories/3216568/     „Ibiza“-Ausschuss: WKStA-Leiterin sieht Einschüchterung | Der Fokus im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss liegt heute einmal mehr auf den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und der wiederholten Kritik der ÖVP an der Ermittlungsbehörde. Angehört wird neben Leiterin Ilse-Maria Vrabl-Sanda, die bereits zum zweiten Mal befragt wird, auch der bei der Behörde tätige Oberstaatsanwalt Bernhard Weratschnig. Bereits zuvor hatten WKStA-Vertreter im Ausschuss über „Störfeuer“ und Behinderungen ihrer Arbeit geklagt. Vrabl-Sanda sieht Diskreditierung von „innen“ | Vrabl-Sanda führte die Kritik an der WKStA in ihrer Stellungnahme vor der Befragung darauf zurück, dass die Arbeit der WKStA nicht ausreichend bekannt sei. Man sei verpflichtet, Anzeigen zu prüfen, ohne darauf zu achten, von wem sie kommen oder an wen sie gerichtet sind. Wenn diese Prüfung einen Anfangsverdacht ergebe, dann seien Ermittlungen einzuleiten, „da gibt es keinen Spielraum“.| ORF.at/Peter Pfeiffer | Da das Aufgabengebiet der WKStA Amtsmissbrauch und Vermögensstraftaten betreffe, seien die Personen auch meist Personen, die „entscheidende Funktionen im Staat tragen, weil diese Gelegenheit haben, solche Straftaten zu begehen“. Sie sieht eine Diskreditierung, Stimmungsmache und Negativkampagne gegen die Staatsanwaltschaft von „innen und außen“, deren Saat „aufgegangen und sich verbreitet hat“. Die Staatsanwälte müssten gegenüber Kritikern „blind und taub“ sein, Vrabl-Sanda wies zudem darauf hin, dass keiner der Betroffenen gerichtliche Schritte gegen die Maßnahmen erhoben hat. Die Staatsanwälte selbst könnten sich gegen die Angriffe durch die Politik nicht wehren, sie werte das als Versuche der Einschüchterung, die sich auch gegen den Rechtsstaat richten. „Warum soll man sich das antun?“ Die Frage sei: „Warum soll man sich dem aussetzen?“ Vrabl-Sanda sprach auch die Aufsicht (Oberstaatsanwaltschaft und Ministerium) an und meinte auf Fragen des Verfahrensrichters, dass man die gesamte Struktur überdenken müsse, einzelne Personen auszutauschen reiche nicht. Zur Prüfung und Auswahl der Chats – zuletzt besonders im Visier der Kritik – sagte sie, es gebe definierte Kriterien. Man werte nach Themen und den Untersuchungszeiträumen des U-Auschusses aus, zudem gebe es Konsultationen mit dem Justizministerium und den im Ausschuss vertretenen Fraktionen. Dabei sei keine Kritik geäußert worden, die sei dann über die Medien gekommen. Am Ende sei die Ministerin dafür verantwortlich, was genau vorgelegt wird. Gefragt von NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper nach Nachrichten von Christian Pilnacek, wonach Accounts der WKStA gesichert werden müssten, zeigte sich die WKStA-Leiterin „erschüttert“. Ihre Nachfrage habe ergeben, dass das nicht passiert sei. Sie forderte eine Prüfung der Vorgänge in der Justiz, diese müsse sich an die eigenen Regeln halten. ÖVP wirft WKStA-Anwälten Befangenheit vor | Die ÖVP – insbesondere deren Fraktionsführer im U-Ausschuss, Andreas Hanger – hatte in den vergangen Wochen viel Kritik an der WKStA geübt. Hanger ortete bei der Anklagebehörde diverse „Fehlleistungen“ und warf WKStA-Oberstaatsanwalt Matthias Purkart „politische Befangenheit“ vor. Vor der Befragung heute sagte Hanger, dass die ÖVP eine Sachverhaltsdarstellung bzw. Strafanzeige gegen einzelne Staatsanwälte prüfe, im Besonderen gegen Purkart. Man werfe einzelnen Staatsanwälten Befangenheit vor. Hanger zitierte zudem Artikel acht der Menschenrechtskonvention für das Recht auf Privatsphäre, dazu wolle er Vrabl-Sanda befragen. Hanger und Details zu Chatauswahl | Schließlich fragte Hanger Vrabl-Sanda in der ersten Fragerunde nach dem aktuellen Stand der laufenden Verfahren und dann zu den Kriterien, nach denen die Chats, die dem Ausschuss vorzulegen sind, ausgewählt werden. Im Zweifel müsse auf Anweisung vorgelegt werden, so Vrabl-Sanda, grundsätzlich müsse Nicht abstrakt Relevantes geschwärzt werden. Zudem entscheide nicht ein einzelner Staatsanwalt, sondern ein Team. Mit anderen Fragen und einer eigenen Zusammenfassung des bisher Gesagten sorgte Hanger unter den anderen Abgeordneten für einige Aufregung und Geschäftsordnungsdebatten. Er kündigte im weiteren Verlauf juristische Schritte an, um die Frage zu klären, warum Chats – im Speziellen die vom SPÖ-Abgeordneten und Gewerkschaftschef Wolfang Katzian – nicht in den Akt aufgenommen wurden. Vrabl-Sanda erklärte dazu, sie glaube nicht, dass die Fraktionen im Ausschuss das so könnten. Die jetzige Dienstaufsicht über die WKStA, zwei Stellvertreter vom Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien Hans Fuchs, frage mittlerweile herkömmliche Dinge ab, zeigte sich die Leiterin der WKStA überrascht. Das habe sie so noch nicht erlebt. Die Info, dass gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ermittelt werde, sei nicht aus der WKSta gekommen, man könne aber auch nicht den Verfahrensparteien Einsicht in den Akt verwehren. Der wiederholte Vorwurf, dass Leaks aus der WKStA kommen, habe sich nicht bestätigt. Grüne fordern Ende der Angriffe | Hinter die WKStA stellte sich im Vorfel der Befragung die grüne Fraktionsführerin Nina Tomaselli: Es gebe schon eine Weile „Dirty Campaining“ gegen die WKStA, das „ganze Ausmaß des Sittenbilds“ sehe man aber ganz klar in den veröffentlichten Chats. Die Angriffe durch Parlamentarier seien einzustellen, bezog sich Tomaselli auf Hanger. SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer sagte: Dass ein Abgeordneter im Schutz der Immunität einem Staatsanwalt Befangenheit und Amtsmissbrauch vorwirft, ohne dazu Beweise auf den Tisch zu legen, sei „grenzüberschreitend“. Die WKStA sei sicher nicht ohne Fehler, aber sie arbeite auch „parteiblind“. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) sei gefordert, so einmal mehr FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker, um in der Justiz die Netzwerke der ÖVP zu entwirren und aufzuräumen. Für zusätzliche Brisanz werden heute wohl auch die kürzlich bekanntgewordenen Chats des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek sorgen, die den Rücktritt von VfGH-Richter Wolfgang Brandstetter zur Folge hatten, deuteten die Vertreter der Opposition an. Opposition wendet sich an Schiedsstelle | Unterdessen kündigten SPÖ, NEOS und FPÖ an, zu einem in der Verfahrensordnung vorgesehenen, aber bis dato wenig wahrgenommenen Mittel zu greifen: Sie wenden sich wegen nicht zugelassener Fragen an die parlamentarische Schiedsstelle. Ein entsprechender Antrag wird heute eingebracht. Die parlamentarische Schiedsstelle besteht aus den Mitgliedern der Volksanwaltschaft. Diese müssen nun zeitnah entscheiden, formelle Entscheidungsfrist ist ihnen keine gesetzt. Gegenstand der an die Volksanwaltsschaft gerichteten und der APA vorliegenden Beschwerde sind vier im U-Ausschuss vom Vorsitzenden Wolfgang Sobotka (ÖVP) nicht zugelassene Fragen, zwei davon an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), zwei an Bernd Pichlmayer, der in Blümels Kabinett in dessen Zeit als Kanzleramtsminister war. Fragen zu Infoweitergabe und Kirche | Bei den Fragen an Blümel geht es einerseits darum, ob ihn sein nunmehriger Kabinettschef Clemens-Wolfgang Niedrist in irgendeiner Art und Weise darüber informierte, dass er Beschuldigter sei bzw. dass Zwangsmaßnahmen gegen ihn anstehen könnten. Andererseits betraf es die Frage, ob Blümel Wahrnehmungen dazu habe, ob es im März 2019 auch Termine bei allen anderen Religionsgemeinschaften außerhalb der römisch-katholischen Kirche gab. Wie vom Finanzministerium an den U-Ausschuss übermittelte Mails zeigen, hat das Kanzleramt im März eine Aufstellung steuerlicher Begünstigungen im Zusammenhang mit Religionsgemeinschaften angefordert. Die an Pichlmayer gerichteten Fragen standen im Zusammenhang mit Anfragebeantwortungen rund um den Untersuchungsausschuss: etwa, ob Pichlmayer von Kanzler Sebastian Kurz’ (ÖVP) Kabinettschef Bernhard Bonelli diesbezüglich kontaktiert worden sei. Nadja Igler, Valentin Simettinger (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at/Agenturen
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127229360/moegliche-loeger-warnung-hanger-fuehlt-sich-an-stasi-methoden-erinnert
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127249201/andreas-hanger-und-kai-jan-krainer-in-der-zib-2
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-finale-spoe-neos-und-fpoe-wenden-sich-an-schiedsstelle/401406804
https://www.tt.com/artikel/30793517/absagen-neue-vorwuerfe-und-ein-stasi-vergleich-im-u-ausschuss     Absagen, neue Vorwürfe und ein Stasi-Vergleich im U-Ausschuss | Der Ibiza-Untersuchungsausschuss befragte eine Vertraute von Thomas Schmid. Hat Kurz seinen Ex-Minister Löger gewarnt?
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08.06.2021 BEFRAGUNGEN:
Gabriela SPIEGELFELD-QUESTER,
Dr. Andreas TREICHL
08.06.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/chronologie-die-kurz-loeger-treffen-die-die-wksta-stutzig-machen/236225
https://www.krone.at/2433040
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/schmids-abrupter-abgang-soll-die-tuerkisen-entlasten-104930854
https://orf.at/stories/3216513/      ORF.at/Peter Pfeiffer | Treichl im U-Ausschuss | FMA-Reform und die Frage nach Spenden | Nach der Beraterin Gabriela Spiegelfeld hat der „Ibiza“-U-Ausschuss Andreas Treichl, ehemals Chef der Erste Group, befragt. Thema war die von der ÖVP-FPÖ-Regierung geplante Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA). Im Zentrum des Interesses standen gleichsam Inserate der Bank – Spenden an Parteien in seiner Zeit als Erste-Group-Chef schloss Treichl aus, auch private. 
Lediglich habe das Unternehmen jährlich Inserate in einer Zeitschrift des Wirtschaftsbundes geschaltet, wie Treichl bestätigte. Ebenso „regelmäßig“ in das Jahrbuch für Politik der Politischen Akademie der ÖVP. Die Inserate hätten sich an potenzielle Kunden der Erste Group richten sollen, so Treichl.
Ob er von der ÖVP angesprochen worden sei auf Spenden 2017, 2018 oder 2019? „Mich hat kein Politiker der ÖVP auf eine Spende oder ein Sponsoring angesprochen“, gab Treichl an. Seit 1990 sei er immer wieder drauf angesprochen worden, ob er für eine politisches Engagement zu Verfügung stehe, das habe er aber stets abgelehnt.
„Projekt Ballhausplatz“ aus Medien bekannt
Wieso der Ex-Erste-Group-Chef auf einer Liste zum „Projekt Ballhausplatz“ (es sollte Sebastian Kurz zur Kanzlerschaft verhelfen) zu finden sei, auf der potenzielle Spender und Personen für bestimmte Posten notiert waren, konnte Treichl nicht kommentieren – er kenne das „Projekt“ nur aus den Medien, wie er angab. Mit Kurz habe es fünf- bis sechsmal Treffen gegeben, um Gesetzesvorhaben sei es dabei nicht gegangen.
 ORF.at/Peter Pfeiffer Treichl bei seiner Ankunft vor dem Ausschusslokal
Ob Geld via ÖVP-nahe Vereine (Alois-Mock-Institut, Julius-Raab-Stiftung) geflossen sei, könne er nicht sagen, so Treichl. Er selbst habe einmal 50 Euro an den Bauernbund in Leogang übermittelt („die einzige Spende in meinen Leben“). Früher sei er einmal Finanzreferent in der ÖVP gewesen, ob er noch Parteimitglied sei, entziehe sich seiner Kenntnis („Ich weiß nicht, ob ich ÖVP-Mitglied bin, zahle keine Mitgliedsbeiträge mehr“).
Spiegelfeld als „Hans Dampf in allen Gassen“
Auch die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) war Thema, dazu gab es Fragen von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper: Weder bei Bestellung noch bei der Ausschreibung des Alleinvorstandspostens habe er mitgewirkt. Er könne sich vorstellen, wie es gelaufen ist, habe aber keine Wahrnehmung dazu, so Treichl. Über die Bestellung habe er gelesen, er wolle sich dazu aber nicht äußern, er habe das alles immer nur von außen gesehen. Auch wollte er seine Meinung zur verstaatlichten Industrie nicht kundtun.
Doch wollte Krisper ohnehin Treichls Wahrnehmungen zur Bestellung ausloten: Einmal habe er mit dem letztlich bestellten Thomas Schmid im Finanzministerium über die ÖBAG und ihre Rolle und Funktion gesprochen. Da sei schon festgestanden, dass er ÖBAG-Chef wird („Sonst hätte ich ja nicht drüber gesprochen mit ihm“). Auch bat Krisper den Ex-Erste-Chef, die Rolle der am Vormittag geladenen Netzwerkerin Spiegelfelds schildern. Wäre Spiegelfeld ein Mann, „würde ich sagen: Hans Dampf in allen Gassen“, so Treichl.
ORF.at/Peter Pfeiffer Der Ausschuss aus der Perspektive des Befragten (im Vordergrund Treichl (2. v. r.) mit Vertrauensperson (r.)
Treichl: Bankensparte war für FMA-Doppelspitze
Auch galt das Ausschussanteresse der Finanzmarktaufsicht: Die Bestrebungen von Türkis-Blau gingen in die Richtung, die Aufseher aus der Nationalbank (OeNB) in die FMA zu überführen. Darüber hinaus sollte ein Alleinvorstand installiert werden – in Person von Klaus Kumpfmüller, der auf einem Ticket des ÖVP-geführten Finanzministeriums im FMA-Vorstand saß. Helmut Ettl, wiederum der OeNB zugerechnet, wäre leer ausgegangen.
Wieso es nicht zur Reform gekommen war, konnte Treichl nicht sagen. Die Sparte sei auch ganz klar dafür gewesen, dass die FMA von zwei Personen geführt werde und nicht, wie im Entwurf vorgesehen, von einem Alleinvorstand. Ob das mit dem Alleinvorstand parteipolitische Gründe hatte? Es habe in der Sparte Vertreter verschiedener Parteien gegeben, aber er könne sich nicht erinnern, dass irgendwer für einen Alleinvorstand gewesen wäre, gab Treichl an.
SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer wollte von Treichl wissen, wann er erfahren habe, dass der zweite, ebenjener von der OeNB nominierte FMA-Vorstand per Gesetz abgeschafft werden sollte. Das konnte Treichl nicht angeben, aber als er es erfahren habe, sei er vom ersten Moment an dagegen gewesen. Wann er es erfahren habe, konnte die Auskunftsperson nicht angeben. Realisiert wurde die Reform nie, der „Ibiza“-Skandal machte nicht nur dem Vorhaben, sondern gleich der gesamten ÖVP-FPÖ-Regierung einen Strich durch die Rechnung.
„Strategiepapier“ zur Bankenaufsicht
Treichl war damals auch Bankenspartenobmann in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und hatte sich in die Aufsichtsreform eingebracht, Fragen im U-Ausschuss warf ein diesbezügliches „Strategiepapier“ zur Bankenaufsicht auf, das Treichl damals dem Finanzministerium übermittelt hatte. Als Spartenobmann sei er „natürlich eingebunden“ gewesen, so Treichl („Ich hatte die Interessen des österreichischen Bankenwesen zu vertreten“). In dieser Funktion habe er das Papier auch übergeben, sagte Treichl auf SPÖ-Fragen.
Für die Erste Group und die Sparkassen sei die FMA von untergeordneter Relevanz gewesen, würden die doch von der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt beaufsichtigt. Auch gab Treichl an, dass Vorschläge aber relativ schwer einzubringen gewesen seien – er verwies auf unterschiedliche Interessen, die Sparte habe entscheiden müssen, welche Vor- und Nachteile im Raum standen. Er verwies auf den Umstand, persönlich andere Vorstellungen gehabt zu haben als die Sparte, doch habe er sich für deren Interessen eingesetzt, so Treichl.
Kein Interesse an Casinos-Aufsichtsratschefposten
Die FPÖ fragte zum Casinos-Aktienpaket, das der Versicherer einst an die tschechische Sazka Group weiterverkauft hat. Mit Vertretern des Glücksspielkonzerns Novomatic habe er darüber sicher nie gesprochen, gab Treichl auf Fragen von Mandatar Martin Graf an. Doch habe ihn der nunmehrige Ex-ÖBAG-Chef Schmid gefragt, ob er Casinos-Aufsichtsratschef werden wolle, er habe das abgelehnt. Kontakte zwischen Sazka und ÖVP-Spitze habe er nie festgestellt, gab Treichl auf eine entsprechende Frage an.
Ladung für ÖVP „absurd“
Beim Thinktank „Think Austria“ sei er zweimal dabei gewesen, der damalige Wirecard-Chef Markus Braun sei nur zugeschaltet gewesen, wie Treichl auf Tragen von FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker angab. Über die Aufsichtsreform habe er mit Braun nie gesprochen. Befragt zu seinem Verhältnis zu den Grünen verwies er auf zwei Mitarbeiter in der Bank mit Naheverhältnis zur Partei. Er kenne auch andere Grüne und stimme nicht in allem mit ihnen überein, so Treichl sinngemäß.
Die ÖVP stellte Treichl keine Fragen, Fraktionschef Andreas Hanger sprach von einer „absurden Ladung“.
Valentin Simettinger, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127229360/moegliche-loeger-warnung-hanger-fuehlt-sich-an-stasi-methoden-erinnert
https://www.wienerzeitung.at/meinung/leitartikel/2107487-Lasst-die-Strafrichter-urteilen.html
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/ibiza-u-ausschuss-kurz-schmid-und-moser-sagten-ab;art385,3410948     INNENPOLITIK | IBIZA-U-AUSSCHUSS: KURZ, SCHMID UND MOSER SAGTEN AB
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2107503-Wen-der-U-Ausschuss-das-Amt-gekostet-hat.html
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2107488-Von-der-Maskenpflicht-bis-zu-Asylwerbern.html  )
https://www.tt.com/artikel/30793475/klagen-ueber-zeugenschwund-im-u-ausschuss-oevp-angriff-auf-wksta     Klagen über „Zeugenschwund“ im U-Ausschuss, ÖVP-Angriff auf WKStA | Nach mehreren Absagen beklagen SPÖ und NEOS einen „Zeugenschwund“ in der finalen Phase des Ibiza-U-Ausschusses. Unter anderem sagte Kanzler Kurz sein Kommen ab.
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/kurz-und-co-sagen-u-ausschuss-ab-104930332
https://orf.at/stories/3216446/     „Ibiza“-Ausschuss | „Masterpläne“, Listen und viele Chats | Die Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld, die im Wahlkampf Veranstaltungen für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) organisiert hat, ist am Dienstag erneut vom „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt worden. Spiegelfeld erklärte, keine Listen zu möglichen Aufsichtsräten geführt zu haben, auch „Masterpläne“ kenne sie keine. Bis April hatte sie einen Beratervertrag mit der ÖBAG.
Gefragt von Christoph Matznetter (SPÖ) nach „Masterplänen“, von denen es laut Spiegelfelds Aussagen bei der ersten Befragung zufolge „mehrere“ gab, sagte sie am Dienstag, sie kenne keinen davon. „Masterplan“ sei aber das Unwort des Jahres und schließlich habe „jeder einen Masterplan“.
Die Bezeichnung „Masterplan“ geht einem „Standard“-Artikel zufolge auf den am Dienstag zurückgetretenen ÖBAG-Chef Thomas Schmid zurück, er hatte ein von Spiegelfeld übermitteltes Dokument mit Namen österreichischer Unternehmer inklusive offenbar geplanter Treffen mit der Antwort „Der Masterplan“ kommentiert.
 ORF.at/Peter Pfeiffer Spiegelfeld beriet ÖBAG-Chef Schmid bei der Suche nach Aufsichtsräten
Spiegelfeld beriet laut ihren Aussagen Schmid, den Beratervertrag mit der ÖBAG habe sie selbst im April dieses Jahres aufgelöst, sagte sie auf Fragen von FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker. 2017, so Spiegelfeld zuvor, habe sie ehrenamtlich gearbeitet, 2018 sei ein Beratervertrag geschlossen worden, damals mit der Spiegelfeld Immobilien GmbH – nach einer EU-weiten Ausschreibung.
Keine Liste, aber Vorschläge für Aufsichtsräte
Sie habe keine Liste für Aufsichtsräte für die ÖBAG gehabt, so die Auskunftsperson, sie habe aber „immer wieder“ Frauen vorgeschlagen. Im weiteren Verlauf gab sie zu verstehen, dass sie wohl doch eine Art Liste geführt hat: „Wenn Sie meinen, dass Namen untereinander eine Liste sind.“
Sie habe aber immer nur Namen vorgeschlagen, keine Liste direkt verschickt. Angesprochen auf das Zitat „Mir gehen die Weiber so am Nerv. Scheiß Quote“ aus einem veröffentlichten Chat vom Jänner 2019 an Schmid, sagte sie, sie habe sich davon bereits distanziert, er sei den damaligen Ereignissen geschuldet, an dem Tag hätten viele Frauen abgesagt.
ORF.at/Peter Pfeiffer Krisper wollte Details zu Spiegelfelds Involvierung bei der Suche nach Aufsichtsräten wissen 
Debatte
Was bleibt vom „Ibiza“-U-Ausschuss?
Sie habe nur Vorschläge gemacht, sie sei nicht in den Bestellvorgang der Aufsichtsräte involviert gewesen, sagte Spiegelfeld gegenüber NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper. Dass sie an den damaligen Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) geschrieben habe, dass Siegfried Wolf als ÖBAG-Aufsichtsrat – wie von Lobbyist, PR-Berater und Publizist Wolfgang Rosam vorgeschlagen – „unbedingt“ zu verhindern sei, sei ihre persönliche Meinung gewesen. Löger habe nicht geantwortet.
Für viele Fragen dienten die veröffentlichen Chats als Grundlage: Anfang 2019 hatte Schmid an Kurz unter anderem geschrieben, dass eine spätere Aufsichtsrätin „steuerbar“ sei und „für Niederösterreich delikate Sachen sauber erledigt“ habe. Spiegelfeld konnte dazu nichts sagen.
Schmid bei Aufsichtsratssuche beraten
Sie habe auch keine Wahrnehmung, ob Kurz über die Auswahl der Aufsichtsräte informiert worden sei. Sie sei aber bei dem Abendessen bei Klaus Ortner – dessen Tochter Iris im ÖBAG-Aufsichtsrat ist – vor dem Hearing von Schmid für den ÖBAG-Chefposten dabei gewesen – ebenso wie Kurz, Axel Melchior und Schmid selbst. Das Hearing sei dabei nicht Thema gewesen, so Spiegelfeld, sie habe nichts mitbekommen.
 ORF.at/Peter Pfeiffer Zu „Masterplänen“ wurde die Auskunftsperson von Matznetter befragt
Schmid habe sie bei der Aufsichtsratssuche um ihre Meinung gefragt, skizzierte Spiegelfeld die Situation. In die Causa Casinos sei sie „überhaupt“ nicht involviert gewesen, sie könne aber nicht ausschließen, dass er ihr etwas erzählt habe. Sie habe ihm Vorschläge für Treffen gemacht.
Heiß begehrte „Wirtschaftsrunden“
Die grüne Fraktionsvorsitzende Nina Tomaselli wollte dann mehr zu einem Papier mit Kontakten wissen, das Spiegelfeld laut eigenen Angaben von einem Mitarbeiter aus dem Bundeskanzleramt bekommen hatte. Darin geht es um „Wirtschaftsrunden“, damit habe sie aber nichts zu tun gehabt, so Spiegelfeld. Sie habe eigene Veranstaltungen, aber wohl auch Ideen zu den Runden des Bundeskanzleramts geäußert. Sie sei womöglich auch bei einer dieser Veranstaltungen dabei gewesen.
ORF.at/Peter Pfeiffer Auch Hafenecker wollte Details zu einer Liste mit Namen für Aufsichtsräte wissen
Es habe immer wieder Interessenten an den Runden gegeben, die bei ihr angerufen hätten, so Spiegelfeld. „Viele Menschen“ hätten sich für derartige Veranstaltungen interessiert und hätten gerne daran teilgenommen, erklärte sie entsprechende Listen. Wer genau, könne sie nicht sagen, das sei 2018 gewesen. Die Weiterleitung eines Namens sei auch nicht mit einer Involvierung ihrerseits gleichzusetzen. Wenn jemand spenden wollte, habe sie ihn weitergeleitet.
Bei ihrer letzten Befragung im Ausschuss gab Spiegelfeld an, seit 2016 überparteiliche „Diskussionsrunden“ veranstaltet zu haben. Dass dort vorrangig Spender rekrutiert wurden, bestritt sie. Auch sei ihr das „Projekt Ballhausplatz“, das Kurz zur Kanzlerschaft verhelfen sollte, zu der Zeit nicht bekannt gewesen. Gänzlich anders interpretieren ihre Rolle die Oppositionsparteien.
Die ÖVP enthielt sich bei der zweiten Befragung Spiegelfelds sämtlicher Fragen, man habe schon bei der ersten Befragung alles gefragt, hieß es zur Erklärung. Nadja Igler, Valentin Simettinger, (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://orf.at/stories/3216459/      picturedesk.com/Verlagsgruppe News/Trend/Wolfgang Wolak | Chat-Affäre | Opposition begrüßt Schmid-Rücktritt | Als „längst überfällig“ haben die Oppositionsparteien SPÖ, NEOS und FPÖ aber auch die Grünen den Rücktritt von ÖBAG-Chef Thomas Schmid bezeichnet. Dank kam indes von der ÖVP. Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) hatte am Dienstag in einer Aussendung überraschend den sofortigen Rückzug Schmids bekanntgegeben.
Der Rücktritt Schmids ist für SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner „mehr als überfällig, von daher ist es gut und richtig“, sagte Rendi-Wagner am Dienstag vor Journalisten. Ihrer Ansicht nach hätte er schon viel früher erfolgen sollen. „Unsere Republik ist kein Selbstbedienungsladen.“ Die Chatprotokolle hätten sie betroffen gemacht und sogar schockiert.
„Wenn die österreichische Bevölkerung mit Tieren verglichen wird, Menschen als Pöbel bezeichnet werden, dann ist das schockierend und hochgradig und zu 100 Prozent abzulehnen“, sagte Rendi-Wagner. Der Rücktritt von Schmid hätte „vor Monaten passieren müssen“, so auch SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer vor den Befragungen im „Ibiza“-U-Ausschuss. Ferner sprach Krainer von einem „Staat im Staat“, die obersten Stellen seien bewusst von der „türkisen Familie“ besetzt worden.
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/ÖBAG/Baumann
FPÖ: „Familie“ von Kurz „zerbröckelt“
Für die FPÖ ist der nunmehrige sofortige Rücktritt erst das Vorspiel, es sollten Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel folgen, so die FPÖ am Dienstag. „Schließlich sind diese beiden ÖVP-Politiker ja die Hauptverantwortlichen für den Umstand, dass die Republik Österreich zu einem korrupten Tollhaus mit ÖVP-Führungsetage umgebaut wurde“, so der Fraktionsführer der FPÖ im U-Ausschuss, Christian Hafenecker. Auch sei es jetzt notwendig, die „einvernehmliche Trennung“ zwischen Schmid und der ÖBAG transparent der Öffentlichkeit darzulegen.
Hafenecker sprach davon, dass die „Familie von Sebastian Kurz offensichtlich gerade zerbröckelt“. Der zurückgetretene Verfassungsrichter Wolfgang Brandstetter und Schmid hätten eine Rolle im „türkisen Netzwerk“ gespielt, nun stehe auch der Rücktritt des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek an, so Hafenecker. Er wolle die Prognose wagen, dass weder Kurz noch Finanzminister Blümel „das Jahr politisch überleben werden“, es seien die Masterminds der „mafiösen Strukturen“. Der U-Ausschuss habe nachhaltig Wirkung gezeigt. Die Grünen bezeichnete er als „Beitragstäter der mafiösen Türkisen“.
Radiothek  8.6.2021, 12.00 Uhr
Politische Reaktionen auf Schmid-Rückzug
Ö1 Mittagsjournal
Kogler: „Sinnvoll und notwendig“
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sagte am Rande einer Pressekonferenz, dass das Ausscheiden von Schmid „sinnvoll und notwendig“ ist. Auch der Aufsichtsrat selbst habe es als „notwendigen Schritt“ begründet, dem habe „ich nicht viel dazuzufügen“, sagte Kogler. Seine Prognose sei ohnedies gewesen, dass der Aufsichtsrat vor dem Ausscheiden des ÖBAG-Chefs im März 2022 „Schritte setzen wird, weil es vernünftig, richtig und sinnvoll ist“.
ZIB 13:00, 8.6.2021
Die grüne Fraktionsvorsitzende im U-Ausschuss, Nina Tomaselli, sagte, dass Schmids Rücktritt „längst überfällig“ gewesen sei. Der Aufsichtsrat habe „spät gehandelt“. Die ÖBAG („Familiensilber der Republik“) müsse geschützt werden. Der Rücktritt sei „Teil des politischen Selbstreinigungsprozesses“, die Politik sei damit „ein Stück sauberer“. Die Belege, „welches System unter Türkis-Blau geherrscht“ habe, würden „immer mehr“. Weitere Rücktritte seien „nicht auszuschließen“, so Tomaselli.
NEOS: Überfälliger Schritt
Auch NEOS sieht einen „längst überfälligen Schritt“. Schmid sei „einzig und allein aufgrund seiner türkisen Familie“ ÖBAG-Chef geworden, so NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. „Dass Schmid ohne Industrieerfahrung und ohne internationale Erfahrung überhaupt zum Alleinvorstand der ÖBAG wurde, liegt in der Verantwortung der Kurz-Blümel-ÖVP“, so Schellhorn weiter. NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper sprach vor dem U-Ausschuss von einem „wichtigen und überfälligen Schritt“, der nun erfolgt sei. Dass die ÖVP es so darstelle, dass der mediale Druck für den Rücktritt verantwortlich sei, sage vieles über die Sicht der ÖVP aus. | ZIB 13:00, 8.6.2021 Dank von Blümel |
Finanzminister Blümel sprach Schmid seinen Dank aus. „Ich darf mich bedanken beim Aufsichtsrat und bei der ausgezeichneten inhaltlichen Arbeit von Thomas Schmid“, sagte Blümel bei einer Pressekonferenz. Der Abgang sei eine Entscheidung des Aufsichtsrats, und er nehme diese Entscheidung zur Kenntnis. Blümel ist als Finanzminister Eigentümervertreter der Republik für die Staatsholding ÖBAG.
Auf die Frage, ob er den Rücktritt für richtig und angemessen halte, sagte Blümel, es sei eine Entscheidung des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsratsvorsitzende habe ihn informiert, dass es zu einer gemeinsamen Entscheidung gekommen sei. Der ÖBAG-Aufsichtsrat habe derzeit auch „keine leichte Zeit“, so Blümel. „Ich darf mich bei beiden bedanken.“ Auf die Frage, ob er einen Zweiervorstand für die ÖBAG für sinnvoll halten würde, verwies er auf die gesetzliche Bestimmung für die Staatsholding, wonach für das aktuelle Portfolio ein Einzelvorstand vorgesehen sei. | ZIB 13:00, 8.6.2021 | Hanger: „Private Kommunikation muss privat bleiben“ | Der ÖVP-Fraktionschef im „Ibiza“-U-Ausschuss, Andreas Hanger, verteidigte Schmid und sprach von einer „höchstpersönlichen Entscheidung“ Schmids, die „zur Kenntnis zu nehmen“ sei. Schmid sei letztlich an privaten Chats „gescheitert“, so Hanger. Doch: „Was man privat miteinander kommuniziert, muss privat bleiben“, die Konsequenzen seien nun gezogen worden, weil „medialer Druck da gewesen“ sei.
Die „unmöglichen Chats“ seien „inhaltlich abzulehnen“, doch sei zu hinterfragen, wie diese Chats an die Öffentlichkeit kamen. Von NEOS, das die Chats an die Medien weitergegeben habe, werde „eine unglaubliche Politik betrieben“, so Hanger. Man sei dabei, „rechtliche Schritte zu prüfen“. Man dürfe keine „Spitzelparteien“ haben, die „private Kommunikation muss privat bleiben“.
APA/ÖBAG/Stefan Baumann ÖBAG-Direktorin Christine Catasta übernimmt als Interimsvorstand
ÖBAG: Sofortige Beendigung
Die ÖBAG hatte am Dienstag den Rücktritt Schmids bekanntgegeben. „Nach intensiven Beratungen innerhalb des Aufsichtsrats ist der Aufsichtsrat gemeinsam mit MMag. Schmid zur Erkenntnis gekommen, dass die sofortige Beendigung der Vorstandstätigkeit von MMag. Thomas Schmid einen notwendigen Schritt für die ÖBAG darstellt“, teilte die Staatsholding am Dienstag in einer Aussendung mit.
Schmid trete auch von allen für die ÖBAG gehaltenen Aufsichtsratspositionen in Beteiligungsgesellschaften zurück. Nach der anhaltenden Diskussion der letzten Monate habe der Aufsichtsrat die Situation um den ÖBAG-Vorstand mit juridischer Beratung neuerlich bewertet. In der Aussendung der ÖBAG ist von einer „einvernehmlichen Einigung“ zwischen Schmid und dem Aufsichtsrat die Rede.
ÖBAG-Direktorin Christine Catasta wurde als Interimsvorstand bestellt. Ihre Vertretung ist vorübergehend, sie werde sich im laufenden Prozess der Vorstandssuche nicht bewerben. In der ÖBAG-Presseaussendung heißt es weiters: „Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Thomas Schmid für die ausgezeichnete inhaltliche Arbeit der letzten zwei Jahre, distanziert sich aber gleichzeitig von den Chatnachrichten.“
Kern: Vertrag wird nicht ausbezahlt
Der Aufsichtsratschef der Staatsholding, Helmut Kern, sagte am Dienstag im Ö1-Mittagsjournal, dass das Gremium gemeinsam mit Schmid zum Schluss gekommen sei, dass eine sofortige Beendigung des Dienstverhältnisses von Schmid „das sinnvollste zum Wohl der ÖBAG ist“. Anspruch auf Bonifikationen für 2021 habe Schmid keine.
„Der Vertrag wird nicht ausbezahlt“, so Kern. Das, was Schmid zum Abschied erhalte, „liegt deutlich unter dem, als wenn der Vertrag ausbezahlt worden wäre“, so Kern ohne weitere Details zur Vertragsauflösung. Der Aufsichtsratschef berief sich dabei auf Vertraulichkeitsgründe.
Radiothek  8.6.2021, 12.00 Uhr
Schmid zieht sich aus ÖBAG zurück
Ö1 Mittagsjournal
Bezahlt wird von der öffentlichen Hand. Schmids Vertrag sah ein Jahresgehalt von 400.000 bis 600.000 Euro je nach Zielerreichungen vor – also mehr als Bundespräsident und -kanzler verdienen. „Wir haben von Beginn der ganzen Causa gesagt, dass wir die Sache laufend einer Beurteilung unterziehen“, so Kern weiter. Es sei nicht um Einzelereignisse gegangen, sondern um eine Gesamtbeurteilung. Diese habe nun zur sofortigen Vertragsauflösung geführt. Noch am 6. April hatte ein Sonderaufsichtsrat Schmid das Vertrauen ausgesprochen. Schmid hatte damals bekanntgegeben, dass er seinen Vertrag mit Ende März 2022 auslaufen lässt. „Der Aufsichtsrat hat diese Entscheidung zustimmend zur Kenntnis genommen“, hieß es damals in der Mitteilung der Staatsholding. Zum Vorstand bestellt wurde Schmid im April 2019.
Vor rund einer Woche waren neue Chatprotokolle veröffentlicht worden. SPÖ und FPÖ hatten daraufhin ÖBAG-Alleinvorstand Schmid erneut zum Rücktritt aufgefordert. In den Kurznachrichten beschwerte sich Schmid etwa darüber, dass er ohne Diplomatenpass nun „wie der Pöbel“ reisen müsse. Laut den in mehreren Medien veröffentlichten Protokollen diskutierte Schmid mit einer Vertrauten auch darüber, in seiner neuen Funktion als ÖBAG-Chef den Betriebsrat „abdrehen“ zu wollen („Und Betriebsrat. Weg damit.“). „Das können wir nicht einfach so machen“, antwortete ihm diese, man müsse „auch andere Ideologien verstehen“. Schmids Reaktion: „Andere Ideologien. Fu… that.“
Auch über Flüchtlinge wurde „gescherzt“: Nach der Buchung eines Fluges nach Addis Abeba fragte seine Assistentin Schmid, ob er auch einen Rückflug brauche. Auf seine Frage, ob sie ihn dort lassen möchte, antwortete sie: „Ab Kairo gibt es Schlauchboote.“ Nachdem sie Schmid dann etwas später die Buchung bestätigt hatte, fragte er zurück: „Mit den Flüchtlingen? Smiley.“
Aufregung auch über Chats mit Blümel und Kurz
Schon Ende März gab es Aufregung um Chats des nunmehrigen Ex-ÖBAG-Chefs. „Du bist Familie“, schrieb ihm Finanzminister Blümel einmal. Als die gesetzliche Grundlage für den neuen Job in der ÖBAG gegeben war, schrieb Blümel – damals Kanzleramtsminister – an Schmid: „Schmid AG fertig“. Antwort von Schmid: „Habe noch keinen Aufsichtsrat“.
Vor seiner Bestellung zum ÖBAG-Vorstand bat Schmid Kurz offenbar, ihn „nicht zu einem Vorstand ohne Mandate“ zu machen. Die Antwort von Kurz: „Kriegst eh alles, was du willst.“ Aus den Chats ging auch hervor, dass Schmid als damaliger Generalsekretär im Finanzministerium selbst an der Ausschreibung für den ÖBAG-Posten mitfeilte und diese praktisch auf ihn maßgeschneidert wurde. So sorgte er sich wegen der ursprünglich gewünschten internationalen Erfahrung, die ihm selbst fehlt – und die Ausschreibung wurde umformuliert.
Die ÖBAG steuert elf staatliche Beteiligungen im Wert von knapp 27 Mrd. Euro. Dazu gehören unter anderem der Verbund, die OMV, die Telekom Austria, die Post und die Casinos Austria. Eigentümervertreter des Staates ist der Finanzminister. red, ORF.at/Agenturen
https://www.puls24.at/news/politik/schmid-ruecktritt-wegen-chats-hanger-vergleicht-neos-mit-stasi/236167
https://orf.at/stories/3216457/     „Ibiza“: Spiegelfeld zu „Masterplänen“ und „Listen“ befragt | Die Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld, die im Wahlkampf Veranstaltungen für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) organisiert hat, wird derzeit vom „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befragt. Sie stand bereits Anfang März den Abgeordneten Rede und Antwort und verwehrte sich damals, als Spendensammlerin tituliert zu werden.
Nach anfänglicher ehrenamtlicher Beratungstätigkeit habe sie seit 2018 einen Beratervertrag mit der ÖBAG, wie Spiegelfeld sagte. Diesen Vertrag habe sie mit Ende April aufgelöst.
Bei der heutigen Befragung wurde sie von der SPÖ gleich eingangs mit einem Artikel im „Standard“ konfrontiert, wonach sie bei der Befragung durch Ermittler der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwalt (WKStA) von „mehreren Masterplänen“ gesprochen habe. Sie könne das nicht kommentieren, sagte Spiegelfeld sinngemäß. Sie wisse von keinen „Masterplänen“, überhaupt sei es das „Unwort des Jahres“ gewesen, und jeder habe einen solchen gehabt.
ORF.at/Peter Pfeiffer
Die Bezeichnung „Masterplan“ geht dem Artikel zufolge auf den heute zurückgetretenen ÖBAG-Chef Thomas Schmid zurück, er hatte ein von Spiegelfeld übermitteltes Dokument mit Namen österreichischer Unternehmer inklusive offenbar geplanter Treffen mit der Antwort „Der Masterplan“ kommentiert.
„Listen“ mit Namen für ÖBAG-Aufsichtsrat?
FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker fragte Spiegelfeld, ob sie für Schmid Aufsichtsräte gesucht habe bzw. ob es Listen gegeben habe? Es sei möglich, dass sie sich eine gedankliche Liste zurechtgelegt habe, so Spiegelfeld. Jedenfalls sei es um Namen aus dem Frauennetzwerk gegangen, so Spiegelfeld sinngemäß – sie habe Personen vorgeschlagen, es sei damals um die Erfüllung der Frauenquote gegangen.
Hintergrund: Spiegelfeld suchte für den ÖBAG-Aufsichtsrat geeignete Frauen, was sich offenkundig schwierig gestaltete. „Mir gehen die Weiber so am Nerv. Scheiß Quote“, schrieb sie Jänner 2019 an Schmid, wie aus veröffentlichten Chats hervorgeht. Sie habe sich die vergangenen Wochen sehr über dieses „Götzzitat“ geärgert, mehr als damals über die Frauenquote, als sie diese Nachricht an Schmid schrieb. Doch betonte sie, sich bereits von dem Satz distanziert zu haben. Er sei aus einer Emotion heraus gefallen und aus dem Zusammenhang gerissen, so Spiegelfeld.
Mehrere „Wirtschaftsrunden“
Die Grünen-Fraktionsführerin Nina Tomaselli fragte Spiegelfeld zu „Wirtschaftsrunden“ mit Kurz – die Auskunftsperson gab an, damit nichts zu tun gehabt zu haben, sie verwies auf ihre eigenen Veranstaltungen. Diese seien zwar auch „Wirtschaftsrunden“ gewesen, doch eben andere. Vorgelegt wurden Spiegelfeld eine Liste mit Kontaktpersonen für die „Wirtschaftsrunden“ des Kanzleramts. Erstellt habe sie diese nicht, wenngleich es sich um Kontakte handle, über die sich auch verfüge.
„Steuerbare“ Aufsichtsrätin
Auch NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper bezog sich in ihren Fragen auf Vorschläge, die Spiegelfeld für ÖBAG-Aufsichtsratsmitglieder gemacht hat. Hierzu dienten wiederum die Chats als Grundlage: Anfang 2019 hatte Schmid an Kurz unter anderem geschrieben, dass eine spätere Aufsichtsrätin „steuerbar“ sei und „für Niederösterreich delikate Sachen sauber erledigt“ habe. Spiegelfeld konnte dazu nichts sagen, auch habe sie keine Wahrnehmung dazu, dass Kurz in die Auswahl involviert gewesen oder informiert gewesen sei.
Thema war auch ein Chat Spiegelfelds an den damaligen ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger, in dem es um den Unternehmer Siegfried Wolf geht. Der Lobbyist und PR-Berater Wolfgang Rosam komme wieder mit dem Vorschlag, Wolf in den ÖBAG-Aufsichtsrat zu nehmen, man müsse das „unbedingt verhindern“, schrieb Spiegelfeld an Löger. Das sei damals ihre persönliche Meinung gewesen, so Spiegelfeld heute. Eine Antwort Lögers darauf habe es damals nicht gegeben.
Bei ihrer letzten Befragung im Ausschuss gab Spiegelfeld an, seit 2016 überparteiliche „Diskussionsrunden“ veranstaltet zu haben. Dass dort vorrangig Spender rekrutiert wurden, bestritt Spiegelfeld. Auch sei ihr das „Projekt Ballhausplatz“, das Kurz zur Kanzlerschaft verhelfen sollte, zu der Zeit nicht bekannt gewesen.
Ex-Erste-Chef Treichl kommt
Nach Spiegelfeld folgt am Nachmittag Ex-Erste-Group-Chef Andreas Treichl. Bei seiner Befragung wird es in erster Linie um die Neuorganisation der Finanzmarktaufsicht gehen und um ein „Strategiepapier“ zur Bankenaufsicht, das der damalige Erste-Group-Chef ans Finanzministerium geschickt hat.
Valentin Simettinger, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://orf.at/stories/3216443/     Kurz-Beraterin Spiegelfeld erneut vor „Ibiza“-U-Ausschuss | Die Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld, die im Wahlkampf Veranstaltungen für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) organisiert hat, ist heute zum zweiten Mal in den „Ibiza“-Untersuchungsausschuss geladen. Sie stand bereits Anfang März den Abgeordneten Rede und Antwort und verwehrte sich damals, als Spendensammlerin tituliert zu werden. Sie habe seit 2016 überparteiliche „Diskussionsrunden“ veranstaltet. Dass dort vorrangig Spender rekrutiert wurden, bestritt Spiegelfeld. Auch sei ihr das „Projekt Ballhausplatz“, das Kurz zur Kanzlerschaft verhelfen sollte, zu der Zeit nicht bekannt gewesen. Gänzlich anders interpretieren ihre Rolle die Oppositionsparteien. Nach Spiegelfeld folgt am Nachmittag Ex-Erste-Group-Chef Andreas Treichl. Bei seiner Befragung wird es in erster Linie um die Neuorganisation der Finanzmarktaufsicht gehen und um ein „Strategiepapier“ zur Bankenaufsicht, das der damalige Erste-Group-Chef ans Finanzministerium geschickt hat. red, ORF.at/Agenturen
((  https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210608_OTS0087/kurz-und-mueckstein-mit-staerkster-medienpraesenz-im-mai-bild  ))
https://www.oe24.at/video/news/orfbreakingnews/finale-phase-im-ibiza-u-ausschuss/480014646
https://kurier.at/politik/inland/gabriela-spiegelfeld-heute-als-zeugin-im-u-ausschuss/401405556
07.06.2021 BERICHTE:
https://www.krone.at/2432180    IBIZA-U-AUSSCHUSS | Die Chats beiben das heiße Thema in der Politik
https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2107169-Wie-aus-Ibiza-U-Ausschuss-OeVP-Sittenbild-wurde.html
((  https://www.sueddeutsche.de/medien/sz-veranstaltung-medien-kooperationen-ibiza-video-panama-papers-1.5314335  ))
https://www.meinbezirk.at/mattersburg/c-politik/ein-blick-hinter-die-kulissen-des-ibiza-u-auschuss_a4690130
https://www.news.at/a/hafenecker-interview-news-12089718
06.06.2021 BERICHTE:
https://www.eu-infothek.com/frueherer-presse-chefredakteur-wirft-justizministerin-rechtsbruch-vor/     Früherer „Presse“-Chefredakteur wirft Justizministerin Rechtsbruch vor | Redaktion Sonntag, 6. Juni 2021 Allgemein, Top-Stories | Justizministerin Dr. Alma Zadić, LL.M. / Bild © APA |
Die Veröffentlichung privater Chat-Nachrichten ist für den früheren Chefredakteur der Tageszeitung “Die Presse” kein Kavaliersdelikt. Im Gegenteil, er verortet jetzt einen massiven Rechtsbruch seitens der Justiz und der Opposition mit Verweis auf ein wichtiges EuGH-Urteil.
“Teile der Staatsanwaltschaft, die Justizministerin, eine Reihe von Oppositionsabgeordneten und anscheinend auch der VfGH sind massiv rechtsbrüchig”, stellt jetzt Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung “Die Presse” klar. Konkret bezieht er sich dabei auf das Veröffentlichen privater Chat-Nachrichten, die keinerlei strafbaren Inhalte enthalten. Das sei aus Sicht von Unterberger ein Rechtsbruch und verweist in dem Zusammenhang auf die Judikatur des Europäischen Gerichtshofes. Demnach haben die Behörden “die Inhalte persönlicher Nachrichten ohne ausreichenden Grund an sich gebracht”, wie er in einem längeren Beitrag auf seinem Blog andreas-unterberger.at ausführt.
Grundrechte verletzt – ohne echten Anlass | Das sei eine Verletzung der allen Österreichern und Europäern nicht nur auf Verfassungs- sondern auch Völkerrechtsebene eigentlich garantierten Grundrechte. Ausnahmen gäbe es laut gültiger Rechtssprechung des EuGH nämlich nur, wenn es um “schwere Kriminalität” oder um “ernste Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit” geht. Als Beispiel wird etwas “Terrorismus” genannt. “Spätestens seit diesem EuGH-Urteil sind fast alle Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmen durch die Korruptionsstaatsanwaltschaft, aber auch die Weitergabe der Ergebnisse dieser Handy- und Computer-Beschlagnahmen durch den VfGH an den Ibiza-Untersuchungsausschuss (der alles untersucht, nur nicht Ibiza) eindeutig rechtswidrig”, stellt Unterberger fest. Rechtsbruch muss Konsequenzen haben | Für den eigentlichen Grund – besser gesagt: Vorwand –, warum überhaupt die Pilnacek- und Brandstetter-Chats beschlagnahmt worden waren, hat sich absolut kein Beweis gefunden. Für Unterberger ist das empörend, er fordert jetzt Konsequenzen, wie etwa einen Untersuchungs-Ausschuss. Lesen Sie hier die vollständige Analyse von Andreas Unterberger. https://www.andreas-unterberger.at/ Quelle: Früherer „Presse“-Chefredakteur wirft Justizministerin Rechtsbruch vor, exxpress.at, 06.06.2021 https://exxpress.at/frueherer-presse-chefredakteur-wirft-justizministerin-rechtsbruch-vor/
https://www.tt.com/artikel/30793290/ibiza-u-ausschuss-krisper-will-ueber-lex-sobotka-sprechen     Plus | Ibiza-U-Ausschuss: Krisper will über „Lex Sobotka“ sprechen | Stephanie Krisper, NEOS-Fraktionsführerin im U-Ausschuss, hofft, dass die Grünen einer Verlängerung doch noch zustimmen. Sobotka sollte nicht mehr Vorsitzender sein, meint sie.
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27.05.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/die-politik-insider-ermittlungen-gegen-die-oevp-kanzlerpartei-in-der-krise/235257
https://www.tt.com/artikel/30792518/von-reformen-und-entmachtungen-die-justiz-und-ihre-baustellen     Von Reformen und Entmachtungen: Die Justiz und ihre Baustellen | „Die Dienstaufsicht als Ganzes funktioniert sehr gut“, meint Justizministerin Zadić. Der jüngste Auftritt eines Staatsanwalts im Ibiza-Ausschuss lässt anderes vermuten.
26.05.2021 BEFRAGUNGEN:
Beamte des Finanzministeriums Quelle: https://orf.at/stories/3214156/   
26.05.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/krisper-zum-u-ausschuss-ende-gruene-entscheiden-gegen-ihre-dna/235227
https://www.krone.at/2423419
https://www.puls24.at/news/politik/live-vom-ibiza-u-ausschuss-weisung-zum-ausdrucken-von-mails-kam-von-bluemel-kabinett/235156
https://www.tt.com/artikel/30792475/kabinett-ordnete-hohe-einstufung-von-bluemel-akten-an
https://orf.at/stories/3214838/     „Ibiza“: Aus Finanzressort gelieferte Kartons im Fokus | Nach der Sondersitzung des Nationalrats zum „Grünen Pass“ ist heute die Befragung im „Ibiza“-U-Ausschuss fortgesetzt worden. Als Auskunftsperson war eine Vertreterin des Finanzministeriums geladen. Sie ist im Verbindungsdienst tätig und auch für „parlamentarische Agenden“ zuständig, wie etwa Anfragen. Sie diene als Schnittstelle zum Parlament, wie die Auskunftsperson betonte. Im Fokus der Befragung standen freilich jene Akten, die erst nach der Exekutionsandrohung durch den Bundespräsidenten an das Parlament geliefert wurden. Es sei zum ersten Mal geschehen, dass ganze E-Mail-Postfächer zu liefern gewesen seien, so die Auskunftsperson. Sowohl die Ausdrucke als auch die hohe Klassifizierung seien vom Kabinett von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) veranlasst worden. Prozess der Aktenlieferung | SPÖ-Mandatar Christoph Matznetter fragte nach der konkreten Handhabung der Akten, also wie diese für den U-Ausschuss vorbereitet wurden. Die ÖVP meldete sich zur Geschäftsordnung und wollte von Pöschl wissen, ob die Frage zulässig sei. „Diese Frage ist zulässig“, so dessen Antwort. Replik von ÖVP-Abgeordnetem Andreas Hanger: „Der Opposition gehen offenbar die Themen aus, weil man nach Prozessen fragt.“ „Die Unterlagen wurden aus den jeweiligen Abteilungen teilweise auf einem E-Mail-Postfach übermittelt“, sagte die Beamtin. Sie habe die Ausdrucke, die schließlich kistenweise in das Parlament geliefert wurden, nicht veranlasst. „Veranlasst hat es das Kabinett“, sagte sie, „ausgedruckt habe ich.“ Mitte März habe sie den Auftrag aus dem Kabinett bekommen, die angeforderten Unterlagen vorzubereiten und „abzuwarten“. Nach Exektutionsandrohung sofortige Lieferung | Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte Anfang März entschieden, dass das Finanzressort die Akten an den U-Ausschuss liefern muss. „In diesem konkreten Fall gab es nach dem Erkenntnis noch ein paar Fragen zu klären“, so die Auskunftsperson und verwies auf Wolfgang Peschorn, den Leiter der Finanzprokuratur, der das Finanzressort in Rechtsfragen beriet. Es sei nie die Frage im Raum gestanden, dass man nicht liefere, sondern nur, wann. Nach einer Beschwerde der Opposition, dass die Akten trotz des Erkenntnisses nicht geliefert wurden, hatte der VfGH dann Anfang Mai eine Exekution bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Finanzministerium beantragt. Nach dieser Entscheidung sagte Blümel die sofortige Übermittlung zu. Entscheidungen trifft das Kabinett | Christian Ries von der FPÖ machte deutlich, dass es für ihn unverständlich sei, warum das Finanzministerium die geforderten Akten monatelang nicht lieferte. Das Ressort sei verpflichtet, „abstrakt Relevantes“ zu übermitteln. Die Begründung, warum die Unterlagen mit der zweithöchsten Sicherheitsstufe, also in Papierform, geliefert wurden, habe sie nie erfahren. „Die Klassifizierung obliegt den Eigentümern der Unterlagen“, sagte sie konkret und meinte dementsprechend jene Kabinettsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen, deren E-Mail-Postfächer angefordert wurden. Die Klassifizierung sei nach dem Erkenntnis des VfGH Mitte März erfolgt, so die Auskunftsperson, die anschließend die Akten vorbereiten musste. Das sei das erste Mal im Finanzministerium gewesen, dass Akten für einen U-Ausschuss „pauschal“ klassifiziert worden seien. Ihr erster U-Ausschuss sei jener zur Hypo gewesen. Keinen inhaltlichen Einblick Die Frage von Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl, ob sie inhaltliche Wahrnehmungen zu den Beweisthemen, zu denen sie geladen wird, habe, verneinte die Auskunftsperson. In ihrer Abteilung kommen die Gesetzesentwürfe zusammen, „mehr nicht“. Die bereits oft zitierte Glücksspielnovelle, die unter der ÖVP-FPÖ-Regierung zurückgezogen wurde, kenne sie. Den Abbruch des Entwurfs habe sie aber nicht hinterfragt. Jürgen Klatzer, Valentin Simettinger (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/news/politik/bluemel-kabinett-entschied-geheimhaltung-und-ausdrucken-von-akten/235130
https://www.diepresse.com/5985153/u-ausschuss-verschenktes-geld-verzogerte-aktenlieferung
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210526_OTS0201/informationen-ueber-ermittlungsverfahren-fpoe-hegt-zweifel-an-richtigkeit-einer-anfragebeantwortung-durch-den-bundeskanzler     Informationen über Ermittlungsverfahren: FPÖ hegt Zweifel an Richtigkeit einer Anfragebeantwortung durch den Bundeskanzler
https://www.tt.com/artikel/30792466/belaestigungsvorwuerfe-gegen-ranghohen-wiener-polizisten
https://www.cicero.de/aussenpolitik/osterreich-der-beschadigte-kanzler
https://orf.at/stories/3214762/     „Ibiza“: Finanzbeamter schildert Novomatic-Überprüfung | Im „Ibiza“-U-Ausschuss ist heute die Finanz im Zentrum des Interesses. Als erste Auskunftsperson ist den Abgeordneten ein Teamleiter der Finanzstrafbehörde Wien Rede und Antwort gestanden. Er hatte eine Prüfung des Glücksspielkonzerns Novomatic im Auftrag der Justiz geleitet. Anlass für die Untersuchung waren auch Schenkungen in Millionenhöhe seitens des Novomatic-Gründers Johann Graf. Die WKStA prüft seit April 2020 den Verdacht auf Hinterziehung der Einkommenssteuer. Es gilt die Unschuldsvermutung. Insgesamt stehen auf der Liste 160 Schenkungen (von 2009 bis 2020 erfolgt) – auf NEOS-Fragen gab der Beamte an, dass die WKStA bei ihm angefragt habe, welche Verträge im System der Finanz dazu aufliegen. Diese Verträge habe er dann ausheben lassen und dem WKStA-Staatsanwalt auf dessen Auftrag ausgehändigt. Die Zusammenarbeit mit der WKStA beschrieb er als „sehr gut kooperativ“. Beamter: Keine Einflussnahme von Novomatic und Politik | Einflussnahme von Novomatic-Vertretern auf seine Person im Zuge der Steuerprüfung habe es keine gegeben, so der Beamte. Er gab dazu an, grundsätzlich Kontakt mit Anwälten von Beschuldigten zu haben. Auch politische Einflussnahme konnte er ausschließen („Hab mich nie mit Politikern getroffen“). Steuerakten „nicht Teil des Finanzstrafverfahrens“ | SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer wollte im Zuge seiner Befragung eruieren, ob die Schenkungen vom zuständigen Finanzamt (vor den Ermittlungen) „jemals hinterfragt“ worden seien. Der Beamte verneinte – dazu habe er keine Wahrnehmungen. Seinem Wissensstand zufolge würden sich die Steuerbehörden erstmals mit Schenkungen befassen. Dass er Zugriff auf die Steuerakten habe, bestätigte der Beamte – doch habe er die Akten nicht durchgesehen („nicht Teil des Finanzstrafverfahrens“). Krainer gab an, den Steuerakt anfordern zu wollen. Hintergrund: Der Finanzstrafakt liegt dem U-Ausschuss vor, aber eben nicht der Steuerakt. Doch hätte auch die Auskunftsperson diesen ja mitnehmen können, sagte Krainer zum Beamten. Dieser verteidigte sich: Es handle sich um einen Akt des Finanzamts – sein Auftrag sei es aber gewesen, den Finanzstrafakt vorzulegen. „Politische Natur“ vs. „dienstliche Natur“ | Grünen-Fraktionsführerin Nina Tomaselli fragte zu einem Telefonat des Befragten mit einem Mitglied der „SoKo Ibiza“ – in dem ging es darum, dass eine der Beschenkten in einem Kabinett eines Ministeriums tätig war. Ob der SoKo-Beamte ihn über einen Verdacht informiert habe? Das sei so gewesen, gab der Beamte an – er wisse aber nicht, ob sie als Verdächtige oder Beschuldigte geführt werde. Seine Behörde sei auskunftspflichtig, er selbst sei aber nur für die Frage zuständig, ob Steuer hinterzogen wurde oder nicht. Der Beamte verwies darauf, dass man oft erst im Nachhinein draufkomme, dass etwas politischer Natur sei. Für ihn sei die SoKo-Anfrage dienstlicher Natur gewesen. FPÖ-Mandatar Christian Ries erfragte, welche Aufträge die Behörde des Beamten von der WKStA noch bekommen habe – er zitierte dazu aus einem Auftrag, demzufolge es zu eruieren galt, ob Beschenkte dabei gewesen seien, die der Politik nahestehen. Darauf wollte der Beamte in medienöffentlicher Sitzung nicht antworten (dazu wurde letztlich eine Befragung in vertraulicher Sitzung durchgeführt). Verfahren noch in „Ermittlungsphase“ | Im betreffenden Finanzverfahren sei man immer noch in der Ermittlungsphase, und es werde auch noch dauern, gab der Beamte an. Denn im Abgabeverfahren gebe es Rechtsmittel gegen den Abgabenbescheid, und ohne rechtskräftigen Abgabenbescheid gebe es keine Anklagen oder Einstellungen im strafrechtlichen Verfahren. Zehn Jahre könne so etwas seiner Erfahrung nach schon dauern, gab der Beamte auf ÖVP-Fragen an.
Er könne daher auch keine Einschätzungen abgeben, ob der Vorwurf wahr ist oder nicht. Das wird das Gericht klären, sagte er. Davor müsse die WKStA entscheiden, ob es überhaupt zur Anklage kommt. Zweigeteilter Ausschusstag | Nach der Befragung des Beamten kam es zu einer programmierten Unterbrechung. Geschuldet war diese der Nationalratssondersitzung, die am Nachmittag begann. Anschließend an die Sondersitzung ist eine Vertreterin des Finanzministeriums geladen. Sie ist im Verbindungsdienst tätig und soll unter anderem Aufklärung über die für die Opposition mühsamen Aktenlieferungen schaffen. Purkart: Weiter „Störfeuer“ bei „Ibiza“-Ermittlungen | ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger (ÖVP) gab vor Beginn der Befragungen recht vehement an, das Vertrauen in die Arbeit des Oberstaatsanwalts Matthias Purkart verloren zu haben. Hanger bezog sich auf die gestrige Befragung, bei der Pukart angegeben hatte, dass Behinderungen und „Störfeuer“ bei den Ermittlungen im „Ibiza“-Komplex nicht abreißen würden. Die Grünen konnten die Kritik Hangers am Oberstaatsanwalt nicht nachvollziehen. Dienstaufsichtsverfahren wegen Kurz-Ermittlungen | Zu den „Störfeuern“ zählte laut Purkart auch eine Dienstaufsichtsprüfung im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Diese bestätigte Justizministerin Alma Zadic (Grüne): „Ja, es hat ein Dienstaufsichtsverfahren gegen die WKStA gegeben. Es hat sich herausgestellt, dass die WKStA korrekt gehandelt hat, daher sind dienstrechtliche Konsequenzen vom Tisch“, sagte sie im Ö1-Morgenjournal heute. Auf ORF.at-Nachfrage sagte die WKStA, dass sie darüber noch nicht informiert wurde bzw. man davon nicht erfahren habe. Im Zuge der Prüfung habe man eine Stellungnahme zu den Vorwürfen, man habe nicht rechtens gehandelt, abgegeben. Ob die nun ausschlaggebend für das Ende des Verfahrens ist, könne man nicht sagen, betonte ein Sprecher der WKStA und verwies auf das Justizressort und die Oberstaatsanwaltschaft Wien, die die Prüfung eingeleitet hat. Auf Anfrage des „Standard“ hieß es seitens des Justizministeriums wiederum, dass die WKStA „korrekt gehandelt“ habe. „Der Berichtsauftrag wurde daher im Einvernehmen zwischen OStA Wien und Bundesministerium für Justiz im Laufe des Dienstags vor dem medialen Bekanntwerden des Sachverhalts zurückgenommen. Die WKStA ist darüber seit Dienstagnachmittag informiert“, hieß es. Valentin Simettinger, Jürgen Klatzer (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210526_OTS0117/hanger-handelsgericht-wien-geht-von-absprache-zwischen-krisper-und-auskunftsperson-aus     Hanger: Handelsgericht Wien geht von Absprache zwischen Krisper und Auskunftsperson aus! VP-Fraktionsführer erneuert seine Kritik an NEOS-Mandatarin
https://www.eu-infothek.com/welt-angriff-auf-sebastian-kurz-die-methode-metternich/
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5984630/Eskalation_WKStAVertreter-berichtet-von-weiteren-Behinderungen
https://www.tt.com/artikel/30792400/stoerfeuer-in-der-justiz-und-leaks-bei-der-oevp
https://www.vn.at/vorarlberg/2021/05/25/gruene-bleiben-bei-nein-zur-u-ausschuss-verlaengerung.vn
20210526 teletext orf At Seite 118 IBIZA U AUSSCHUSS MIT UNTERBRECHUNG.png

http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14435
26.05.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 118 Transkription: "Österreich/EU POLITIK | U-Ausschuss mit Unterbrechung | Der Ibiza-Untersuchungsausschuss geht heute mit einer programmierten Unterbrechung über die Bühne. Geschuldet ist diese der Nationalrats-Sondersitzung am Nachmittag. Davor und danach findet ein Ausflug in die Finanz statt, wenn zwei Beamte des Ressorts Auskunft über die Gesetzgebung und Aktenlieferungen an den Ausschuss geben sollen. Als erste Auskunftsperson geladen ist ein Beamter der Finanzstrafbehörde Wien, der Einblicke zu Glücksspiel und Usancen während der türkis-blauen Regierung gewähren könnte. Nach der Nationalrats-Sitzung ist eine Vertreterin des Finanzministeriums geladen."
20210526 teletext orf at Seite 119 IBIZA U AUSSCHUSS BEAMTER ZU NOVOMATIC.png

http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14437
26.05.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 118 Transkription: "Österreich/EU POLITIK | U-Ausschuss: Beamter zu Novomatic | Der Ibiza-Untersuchungsausschuss hat die Schenkungen von Novomatic-Gründer Johann Graf unter die Lupe genommen. Geladen war dazu ein Beamter der Finanzstrafbehörde, der mit der Prüfung der Schenkungen, die von 2009 bis 2020 erfolgt sind, betraut ist. Anlass sind Ermittlungen der WKStA wegen Verdachts auf Abgabenhinterziehung. Für die Sondersitzung des Nationalrats wurde der Ausschuss unterbrochen. Dann wurde eine Vertreterin des Finanzministeriums zu der umstrittenen Aktenlieferung befragt. Sie sagte, dass das Kabinett von Minister Blümel die hohe Geheimhaltungsstufe angeordnet habe."
#17
25.05.2021 BEFRAGUNGEN:
Andreas HOLZER (Ex-Leiter der "Soko Tape" und nunmehriger Bundeskriminalamtschef) zum 2. Mal, https://orf.at/stories/3214156/     
Matthias PURKART (Oberstaatsanwalt und IT-Experte), https://orf.at/stories/3214156/     
Sonja RIENER (Oberstaatsanwältin) https://orf.at/stories/3214156/     
25.05.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18165159/ex-soko-leiter-holzer-abermals-im-u-ausschuss-zu-gast
https://www.tt.com/artikel/18166364/soko-tape-wertete-55-audio-und-videodateien-aus
https://www.krone.at/2422501     HARTE BANDAGEN IM IBIZA-AUSSCHUSS: WKSTA gegen ÖVP
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90093838/kanzler-kurz-unter-druck-in-oesterreich-sind-neuwahlen-nicht-ausgeschlossen.html
https://www.tt.com/artikel/30792372/wksta-vertreter-berichtet-von-stoerfeuern-bei-ibiza-ermittlungen
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-ein-anklaeger-als-zeuge/401392332
https://www.kleinezeitung.at/politik/politikaufmacher/5984702/IbizaUAusschuss_Kritik-an-OeVP_Stoerfeuer-bei-Ermittlungen
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wksta-vertreter-berichtet-von-behinderungen-und-stoerfeuern-104271358
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-weiterhin-stoerfeuer-und-ein-ominoeses-dossier/235125
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/wksta-vertreter-berichtet-von-behinderungen-und-stoerfeuern-104271358
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000126911746/matthias-purkart-der-oberste-chatausleser-der-republik?ref=rss
https://www.diepresse.com/5984502/mitreden-was-bringen-parlamentarische-u-ausschusse  )
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2105588-Korruptionsjaeger-beklagt-Schikanen-der-Oberbehoerden.html
https://orf.at/stories/3214665/     WKStA-Staatsanwalt | Weiter „Störfeuer“ bei „Ibiza“-Ermittlungen | Nach Ex-„SoKo Tape“-Chef Andreas Holzer ist im „Ibiza“-U-Ausschuss Oberstaatsanwalt Matthias Purkart von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) befragt worden. Es gebe weiterhin „Störfeuer“ im Zuge der Ermittlungen, sagte er am Dienstag. Jüngste Eskalation sei eine Dienstaufsichtsprüfung im Zuge der Ermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gewesen.  In seiner Eingangsstellungnahme beklagte Purkart, der schon einmal im U-Ausschuss befragt wurde, dass es weiterhin „Störfeuer“ im Zuge der Ermittlungen gebe. So würden „mediale Vorwürfe“ und ausufernde Berichtspflichten die Ermittlungen konterkarieren, so Purkart. Mit Hinweis auf die Befragung seiner Ex-Kollegin Christine Jilek sagte der Oberstaatsanwalt, dass es Dienstaufsichtsprüfungen „ohne Anlass“ gebe, zuletzt rund um den Verdacht der falschen Aussage durch Bundeskanzler Kurz. Der WKStA sei von der Aufsichtsbehörde, der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, vorgeworfen worden, es sei nicht klar, warum anderen Verfahrensbeteiligten Einsicht in die Verständigung gewährt worden sei. Die WKStA habe also gesetzwidrig und nicht mit der gebotenen Sorgfalt gehandelt, zitierte Purkart die OStA sinngemäß. Die Auskunftsperson zeigte sich überrascht, weil man in anderen Fällen „immer gleich“ vorgegangen sei. ORF.at/Peter Pfeiffer Bereits zum zweiten Mal ist Oberstaatsanwalt Purkart im U-Ausschuss befragt worden | Blümel-Ermittlungen im Fokus | Warum dieses Vorgehen nun beim 28. Mal – bei Kurz – infrage gestellt werde, dazu „fällt mir kein Grund ein“, so Purkart. Die Prüfung bedeute nun, dass man neben den Ermittlungen auch noch mit der eigenen Verteidigung beschäftigt sei. Ständig werde bei der WKStA nach Fehlern gesucht. „Diese Fehlersuche stört mich“, sagte er. Es wäre einfacher und schneller zu fragen, warum die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte das so machen, umso mehr, als das Vorgehen der Judikatur entspreche. Mit Weisungen und Nachfragen könne er leben. ( Debatte „Ibiza“-U-Ausschuss: Folgen für die Regierung? ) Gefragt nach der Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), sagte der Staatsanwalt, es habe am 1. Februar eine Information von Anwalt Werner Suppan an ÖVP-Berater Stefan Steiner und ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior über den Vorlagebericht über den Beschuldigtenstatus von Blümel gegeben. Das habe die Auswertung von Blümels Handy ergeben. Er gehe davon aus, dass Blümel zu dem Zeitpunkt von seinem Beschuldigtenstatus erfahren habe. Kurz zuvor war das Aktenstück, in dem Blümel als Beschuldigter geführt wird, an den U-Ausschuss gegangen. Laut Suppan war seine Anfrage an die WKStA eine „Routineanfrage“. Nach Suppans Begehr habe man in der WKStA reagiert und die Durchsuchung vorgezogen, damit nichts gefährdet werde. Am Ende kam Blümel mit seinem Anwalt Suppan in die Räumlichkeiten der WKStA, um den Verfahrensstatus in der Causa Casinos zu klären. Es folgte die Hausdurchsuchung. Die WKStA ermittelt gegen Blümel wegen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit einem Spendenangebot von Novomatic an die ÖVP. Es habe keine Weisungen in dem Fall gegeben, so Purkart, der auch angab, dass es nach der ersten Sichtung nicht so aussehe, dass etwas von Blümels Laptop gelöscht worden sei. Berichtspflichten laut WKStA enorm | Berichtspflichten und Weisungen hatten die Mitglieder der WKStA, die rund um den Inhalt des „Ibiza-Videos“ ermitteln und infolgedessen auch weitere Verfahren eingeleitet haben, schon öfters beklagt. Zuletzt hatte die frühere WKStA-Staatsanwältin Jilek mit ihren Aussagen über „Störfeuer“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Im Zuge der Schredderaffäre habe sie wegen einer „Kleinigkeit“ eine Ausstellung (Rüge, Anm.) von der OStA Wien erhalten. Sie verließ die WKStA und ist heute Richterin in Graz. ( Mehr zum Thema Strategische Gespräche mit Pilnacek und Fuchs ) Den Abgang von Jilek bezeichnete Purkart als „Riesenverlust“. Durch die „Störfeuer“ verliere man Spitzenkräfte, und am Ende würde es zu langsameren und schlechteren Ermittlungen führen. Das schade dem gesamten Rechtsstaat, so der Oberstaatsanwalt. Ähnlich hatte sich schon seine Chefin, Ilse-Maria Vrabl-Sanda, in ihrer „Ibiza“-Befragung geäußert. Man führe zig Verfahren, zum Teil auch hochkomplexe und hochpolitische. Demgegenüber würden Berichtspflichten stehen, die man erfüllen müsse. Laut Purkart seien die Berichtspflichten überschießend. Sie würden nicht der Information dienen, es müsse das „richtige Maß“ herrschen. „Wir haben viele Verfahren, bei denen die Ermittlungen länger dauern, und in denen ständig Berichte vorzulegen sind“, betonte er weiter und nahm auch Justizministerin Alma Zadic (Grüne) in die Pflicht. Sie müsse sich darum kümmern, dass die WKStA und andere Staatsanwaltschaften unabhängig ermitteln können. Berichte behinderten das zum Teil. Die OStA und auch das Ressort hatten aber auch mehrmals argumentiert, dass Berichte im richtigen Maß der Qualitätskontrolle dienen. Causa Pilnacek – Fuchs | Derzeit ermittle man in sehr vielen Komplexen, die allesamt einen gewissen Zusammenhang hätten – personell wie auch sachlich. Und: „Da spielt sich auch einiges hinter den Kulissen ab“, sagte Purkart. Das Justizministerium habe etwa aktiv nach „Fehlern“ im Ressort gesucht. Beim suspendierten Sektionschef im Justizressort, Christian Pilnacek, habe man ein Dossier gefunden, das die WKStA aber nicht erhalten habe. Die ÖVP fragte, ob die WKStA nie Fehler mache. Alle würden Fehler machen, so die Auskunftsperson. Man müsse aber nicht gleich eine Dienstaufsichtsprüfung einleiten. SPÖ-Mandatarin Katharina Kucharowits wollte wissen, ob Purkart glaubt, dass der Leiter der OStA Wien, Johann Fuchs, den Blümel-Akt an Pilnacek, der nicht mehr für Einzelstrafsachen zuständig gewesen ist, weitergeleitet habe. Der Oberstaatsanwalt bejahte, weil es Hinweise gebe, dass die Unterlagen von Fuchs abfotografiert oder gescannt worden seien und er auch Zugriff auf den Akt hatte. Ob Blümel auf die Hausdurchsuchung vorbereitet wurde, wisse er nicht. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt wegen des Verdachts des Amtsgeheimnisverrats. ORF.at/Peter Pfeiffer ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger sorgte mit einer unterstellenden Frage für eine Geschäftsordnungsdebatte | Purkart wehrte sich gegen den Vorwurf, dass aus der WKStA Akten geleakt werden. ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger fragte nach, ob er „indirekt“ Sachen leake. Der Oberstaatsanwalt widersprach. Hanger hatte schon zu Beginn für eine kurze Geschäftsordnungsdebatte gesorgt. Für ihn seien die Antworten von Purkart „gekünstelt“, was ihn zur Frage veranlasste, ob sich der Oberstaatsanwalt in den letzten vier Wochen mit NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper getroffen habe. „Das kann ich ausschließen“, so Purkart. Grünen-Mandatar David Stögmüller fragte in Richtung Hanger: „Was soll der Schas da?“ Etwas später hielt Hanger zudem fest, dass die Auskunftsperson „alles und jedes kritisiert“, und das sei „empörend“, so der ÖVP-Fraktionsvorsitzende. Er empfahl dem Oberstaatsanwalt eine Reflexion, nur so könne es zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit in der Justiz kommen. Für den Verfahrensrichter war Hangers Stellungnahme zulässig. Das kommt immer wieder im U-Ausschuss vor. Purkart geht von weiteren Erkenntnissen aus | Seit seiner letzten Befragung im Juni 2020 sei einiges passiert, wie Purkart sagte. Die jüngsten Chats von ÖBAG-Chef Thomas Schmid seien eine „reiche Erkenntnisquelle“. Die Auswertungen seien sehr umfangreich, es müsse akribisch zusammengesetzt werden. Dabei gebe es ständig neue Erkenntnisse, und er gehe davon aus, dass noch weitere hinzukommen werden, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Das Arbeitsklima mit der „SoKo Tape“ sei „weiterhin problemlos“, so Purkart, der die operativen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sonderkommission meinte. ORF.at/Peter Pfeiffer Purkart berichtete wie schon seine frühere Kollegin Jilek von „Störfeuer“ | Mittlerweile arbeite auch das Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) mit. Die SoKo werte die Daten im Casinos-Komplex aus, die BAK in der Sache Novomatic. Das Ermittlungstempo sei nicht auf dem Level, wie man es gerne hätte. Aber das liege an den mangelnden Ressourcen und nicht an einem mangelnden Bemühen. Bis zum 15. Juli werde sich die Auswertung der Schmid-Chats nicht ausgehen, sagte Purkart auf Nachfrage der SPÖ. Mitte Juli endet die Beweismittelaufnahme des U-Ausschusses, der gegen die Stimmen von ÖVP und Grüne nicht verlängert wird. Zuvor hatte – ebenfalls zum zweiten Mal – der frühere Leiter der „SoKo Tape“ und nunmehrige Bundeskriminalamtschef (BK) Holzer auf die Fragen der Abgeordneten geantwortet. Die SoKo habe im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ bis dato insgesamt 55 Audio- und Videodateien ausgewertet und den Staatsanwaltschaften übermittelt, berichtete er. Darunter seien auch Videos von Vorbereitungstreffen oder Zusammenschnitte von bereits bestehenden Videos gewesen, so Holzer. Jürgen Klatzer, Nadja Igler (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.diepresse.com/5984653/wksta-bekommt-dienstaufsichtsprufung-im-fall-kurz
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-angebliche-wksta-leaks-sollen-von-der-oevp-stammen/235061
https://kurier.at/chronik/oesterreich/ibiza-u-ausschuss-umgang-mit-sexueller-belaestigung-sorgt-fuer-wirbel/401392116
https://orf.at/stories/3214669/     „Ibiza“-U-Ausschuss: WKStA-Staatsanwalt beklagt Störfeuer | Im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit der „Ibiza“-Ermittler, Oberstaatsanwalt und IT-Experte Matthias Purkart der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), zum zweiten Mal befragt. In seiner Stellungnahme vor der Befragung sagte Purkart, dass seit seiner ersten Aussage „wahrlich viel passiert“ sei, Purkart zählte eine Reihe Ermittlungen auf, darunter gegen Novomatic im Zusammenhang mit dem Institut für Sicherheitspolitik, aber auch wegen Spenden an die ÖVP. Die jüngsten Chats seien eine reiche Erkenntnisquelle, so der Oberstaatsanwalt, die Auswertungen seien sehr umfangreich, es müsse akribisch zusammengesetzt werden. Dabei gebe es ständig neue Erkenntnisse, die Auswertungen seien noch nicht abgeschlossen. Mittlerweile gebe es auch ein Verfahren wegen Falschaussage. Die WKStA arbeite eigenständig und mit dem Bundesamt zur Korruptionsprävention (BAK) sowie mittlerweile auch mit der „SoKo Tape“ gut zusammen. Dienstaufsichtsprüfungen in Causa Kurz | Gleichzeitig gebe es weiterhin zahlreiche Störfeuer, so Purkart, darunter Dienstaufsichtsprüfungen, seit Freitag auch rund um die Causa von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Diese komme von der Oberstaatsanwaltschaft Wien, die der WKStA vorwerfe, nicht sorgfältig zu arbeiten. Dabei sei man auch in diesem Fall so vorgegangen wie in dutzenden anderen vorher auch, so Purkart auf Fragen von David Stögmüller (Grüne). Man handle aber der Rechtssprechung entsprechend, meinte Purkart. Das Justizministerium habe aktiv nach Fehlern gesucht, beim mittlerweile suspendierten Sektionschef im Justizressort, Christian Pilnacek, habe man ein Dossier gefunden, das die WKStA aber nicht erhalten habe. Diese Umstände würden dazu führen, dass Spitzenkräfte gingen und Ermittlungen langsamer und schlechter durchgeführt würden. Klage über knappe Ressourcen | Die Ressourcen für die Auswertungen seien zudem sehr knapp, sagte Purkart weiter, man könne nicht so schnell arbeiten und auswerten, wie die WKStA selber gerne würde. Der Abgang von Christina Jilek aus der WKStA sei ein Riesenverlust. Es sei nicht absehbar, wie lange die Datenauswertungen noch dauern würden. Gefragt nach der Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) sagte der Staatsanwalt, es habe am 1. Februar eine Information von Anwalt Werner Suppan an ÖVP-Berater Stefan Steiner und ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior über den Vorlagebericht ad Beschuldigtenstatus von Blümel gegeben. Das habe die Auswertung von Blümels Handy ergeben. Er gehe davon aus, dass auch Blümel zu dem Zeitpunkt von seinem Beschuldigtenstatus erfahren habe. Daraufhin habe man in der WKStA reagiert und die Durchsuchung vorgezogen, damit nichts gefährdet werde. Frage nach Quelle für Leaks | Purkart beschwerte sich auch wegen eines Zeitungsberichts, in dem es um Chats und deren Auswertung gehe, diese Daten habe die WKStA selber aber gar nicht, sondern die SoKo. An die Journalisten könnten diese nur via SoKo oder von der ÖVP gekommen sein. Es habe eine entsprechende anonyme Anzeige gegen die ÖVP gegeben. Die Verständigung über die Einleitung von Ermittlungen gegen Kurz stammten laut Metadaten aus der „Sphäre“ von Kurz, so der Staatsanwalt, sie stammten nicht aus der WKStA. Es sei aber einmal mehr von Dienstaufsicht nachgefragt worden, wie es sein könne, dass schon wieder etwas in den Medien sei. Es sei natürlich zulässig, dass nachgefragt und geprüft wird, die Dienstaufsicht reagiere aber teilweise über, und das sei seit dem Casinos-Verfahren so. Das entspreche nicht dem Umgang, den er vorher gekannt habe, und auch nicht, wie mit anderen umgegangen werde. Jeder mache Fehler, aber es gehe dabei auch immer um eine Resourcenfrage. Die WKStA habe zudem etwa die SoKo auf Chats von ÖBAG-Chef Thomas Schmid aufmerksam gemacht, die SoKo habe aber gesagt, sie finde nichts. Schließlich habe die WKStA die Chats ausgewertet. Ehemaliger „SoKo Tape“-Leiter wieder befragt | Ebenfalls zum zweiten Mal wurde zuvor der frühere Leiter der „SoKo Tape“, Andreas Holzer, im Ausschuss befragt. Holzer erzählte von Treffen mit dem Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, und Pilnacek, mit denen er jeweils Strategisches in Sachen „Ibiza“-Ermittlungen besprochen habe. Der U-Ausschuss ist nun quasi in der Zielgeraden. Nachdem eine von der SPÖ und NEOS angestrebte Verlängerung nicht die nötige Mehrheit gefunden hat, endet die Beweismittelaufnahme am 15. Juli – es bleiben also nur noch wenige Befragungstage übrig. Besonders die Grünen wurden in den vergangenen Wochen kritisiert, weil sie gegen die Verlängerung stimmten. Vor der heutigen Befragung betonten Nina Tomaselli und David Stögmüller (beide Grüne) die Relevanz des U-Ausschusses. Man habe sehr viel aufklären können. „Wir brauchen noch strengere Gesetze gegen Korruption und für Transparenz“, sagte Tomaselli. Grüne wollen ÖVP überzeugen | Auf Nachfrage, ob man als U-Ausschuss-Mitglieder unglücklich mit der Nichtverlängerung sei, sagte die Fraktionschefin, dass man versucht habe, die ÖVP von einer Verlängerung zu überzeugen. Man werde das auch weiterhin versuchen. „Sie können sich aber denken, warum die ÖVP keine Zustimmung zur Verlängerung geben wird“, sagte Tomaselli weiter. Ihr Kollege Stögmüller legte Wert darauf zu sagen, dass man mit „Zähneknirschen“ gegen die Verlängerung gestimmt habe. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“ Nadja Igler, Jürgen Klatzer, (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5984212/IbizaUAusschuss_SoKo-Tape-hat-55-Audios-und-Videos-ausgewertet
https://orf.at/stories/3214651/     U-Ausschuss: Strategische Gespräche mit Pilnacek und Fuchs | Bereits zum zweiten Mal ist der frühere Leiter der „SoKo Tape“, Andreas Holzer, heute im „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Holzer erzählte von Treffen mit dem Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, und dem mittlerweile suspendierten Sektionschef im Justizressort, Christian Pilnacek, mit denen er Strategisches in Sachen „Ibiza“-Ermittlungen besprochen habe. Der U-Ausschuss ist nun quasi in der Zielgeraden. Nachdem eine von der SPÖ und NEOS angestrebte Verlängerung nicht die nötige Mehrheit gefunden hatte, endet die Beweismittelaufnahme am 15. Juli – es bleiben also nur noch wenige Befragungstage übrig. Besonders die Grünen wurden in den vergangenen Wochen kritisiert, weil sie gegen die Verlängerung stimmten. Vor der heutigen Befragung betonten Nina Tomaselli und David Stögmüller (beide Grüne) die Relevanz des U-Ausschusses. Man habe sehr viel aufklären können. „Wir brauchen noch strengere Gesetze gegen Korruption und für Transparenz brauchen“, schlussfolgerte Tomaselli. Grüne wollen ÖVP überzeugen | Auf Nachfrage, ob man als U-Ausschussmitglieder unglücklich mit der Nichtverlängerung sei, sagte die Fraktionschefin, dass man versucht habe, die ÖVP von einer Verlängerung zu überzeugen. Man werde das auch weiterhin noch versuchen. „Sie können sich aber denken, warum die ÖVP keine Zustimmung zur Verlängerung geben wird“, sagte Tomaselli weiter. Ihr Kollege, Stögmüller, legte Wert darauf zu sagen, dass man mit „Zähneknirschen“ gegen die Verlängerung gestimmt habe. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“ Oberstaatsanwälte werden befragt | Um die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ geht es auch bei den weiteren beiden Auskunftspersonen. Ebenfalls bereits zum zweiten Mal steht dazu der „Ibiza“-Ermittler, Oberstaatsanwalt und IT-Experte Matthias Purkart Rede und Antwort. Er hatte der „SoKo Tape“ in seiner ersten Befragung vorgeworfen, Unterlagen von „miserabler Qualität“ übermittelt zu haben. Ihm folgt als letzte Auskunftsperson Oberstaatsanwältin Sonja Riener. Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at/Agenturen
https://www.krone.at/2421912     
https://orf.at/stories/3214614/     Ex-„SoKo Tape“-Chef | Strategische Gespräche mit Pilnacek und Fuchs | Bereits zum zweiten Mal ist der frühere Leiter der „SoKo Tape“, Andreas Holzer, am Dienstag im „Ibiza“-U-Ausschuss befragt worden. Holzer erzählte von Treffen mit dem Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, und dem mittlerweile suspendierten Sektionschef im Justizressort, Christian Pilnacek, mit denen er „Strategisches“ in Sachen „Ibiza“-Ermittlungen besprochen habe.  Mit Fuchs habe es immer wieder Gespräche gegeben, sagte Holzer, auch mit Pilnacek – mit beiden habe er über die „sehr komplexen“ Ermittlungen in der „Ibiza“-Causa gesprochen. Es sei um „strategische“ Überlegungen gegangen, so Holzer, etwa wie und wo forensisch ausgewertet wird und wer auswertet, und wie man mit den sichergestellten Datenträger und Mobiltelefonen umgehen solle – es sei um den Ablauf gegangen, nicht um die Tiefe der Ermittlungen, so Holzer auf Fragen von SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer. Derartige Kontakte zur Oberstaatsanwaltschaft und zu Sektionschefs seien nicht unüblich, sagte er, gefragt von NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper. Bilaterale Gespräche dieser Art gebe es seit Jahrzehnten, erklärte Holzer, dass die mit dem Fall betrauten Staatsanwaltschaften nicht bei den Gesprächen dabei waren. Anders sah das Christina Jilek, ehemals Staatsanwältin bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die in ihrer Aussage vor dem Ausschuss im Februar dieses Jahres sagte, dass solche Gespräche unüblich seien, erinnerte Krainer in seiner Befragung. Holzer wurde bereits zum zweiten Mal im Ausschuss befragt | Gefragt nach den genauen Daten der Treffen mit Fuchs und Pilnacek konnte Holzer keine Angaben machen. Gefragt nach mit Pilnacek und Fuchs ausgetauschten Textnachrichten sagte er, die gebe es, er selbst habe aber eine strikte Löschpolicy und gehe davon aus, dass keine mehr auf seinen Geräten sind. „Sehr sensibles“ Vorgehen | Holzer, nunmehr Chef des Bundeskriminalamts (BK), berichtete auch über die Sicherstellung „Ibiza-Videos“. Die SoKo sei für die Staatsanwaltschaft (StA) Wien tätig gewesen, an sie habe man auch berichten müssen. Die SoKo habe die StA Wien über den Fund informiert, „aus meiner Sicht hat die Polizei damit alles getan“, sagte Holzer. Dass auch die WKStA den Auftrag zur Videobeschaffung erteilt habe, bestätigte Holzer. Man habe sich um ein „sehr sensibles“ Vorgehen bemüht. Dass zuerst Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) über den Besitz des Videos informiert wurde, führte Holzer auf eine „Hierarchiekaskade“ zurück. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) hatte über den Fund eigenen Angaben zufolge später und aus den Medien erfahren. Dass die Öffentlichkeit erst später vom „Ibiza-Video“ erfahren habe, erklärte Holzer damit, dass es ein Verschlussakt gewesen sei, und die Auswertung des Videos schwierig und langwierig gewesen sei. Schwierige Zusammenarbeit mit WKStA | Holzer war bereits zu Beginn im Juni des vergangenen Jahres geladen und gab den Abgeordneten Einblick in die durch das „Ibiza-Video“ ausgelösten Ermittlungen sowie die nicht immer friktionsfrei verlaufende Zusammenarbeit mit der WKStA. In der Erstbefragung durch den Verfahrensrichter sprach Holzer erneut von einer nicht friktionsfreien Kooperation mit der WKStA, zudem seien zwei Staatsanwaltschaften involviert gewesen, so Holzer auf Fragen von ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger. Es wäre besser gewesen, wäre nur eine Staatsanwaltschaft mit der Sache betraut gewesen. Als einen Grund für das schließlich gegenseitige Misstrauen, vor allem vonseiten der WKStA, machte Holzer die anonyme Anzeige gegen die SoKo aus. Davor seien die Gespräche gut gewesen. Bezüglich der Auswertung habe die SoKo von sich aus vorgeschlagen, dass sie das wegen der Ausbildung der Mitglieder übernimmt, es sei dann aber parallel mit der WKStA ausgewertet worden. Es gebe keine Ermittlungen des Bundeskriminalamts gegen Pilnacek, so Holzer, gefragt von FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker. Von der Hausdurchsuchung bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) habe er aus den Medien erfahren, er kenne Blümel persönlich nicht. Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Peter Pfeiffer (Bild), alle ORF.at
https://www.tt.com/artikel/30792372/u-ausschuss-55-audio-und-videodateien-von-soko-tape-ausgewertet
https://www.diepresse.com/5984429/soko-tape-bereits-55-audio-und-videodateien-ausgewertet
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-55-video-und-audiodateien-von-soko-ausgewertet/235061
( https://www.rnd.de/     VERGIFTETER STREIT SCHICKEN DIE GRÜNEN KURZ JETZT IN NEUWAHLEN? )
( https://www.zdf.de/nachrichten/politik/oesterreich-ibiza-untersuchungsausschuss-ermittlungen-kurz-100.html     Kanzler Kurz unter Druck - Österreich auf dem Weg zu Neuwahlen? Das innenpolitische Klima in Österreich ist belastet wie selten. Der Grund: Der Ibiza-Untersuchungsausschuss und seine Folgen. Kanzler Kurz steht unter Druck. )
https://m.bvz.at/in-ausland/befragung-ex-soko-leiter-holzer-abermals-im-u-ausschuss-casinos-austria-fpoe-gluecksspiele-u-ausschuss-wien-oesterreich-275149536
https://orf.at/stories/3214612/     „Ibiza“: Grüne mit „Zähneknirschen“ gegen Verlängerung | Heute biegt der „Ibiza“-U-Ausschuss quasi in die Zielgerade ein. Nachdem eine von der SPÖ und NEOS angestrebte Verlängerung nicht die nötige Mehrheit gefunden hatte, endet die Beweismittelaufnahme am 15. Juli – es bleiben also nur noch wenige Befragungstage übrig. Besonders die Grünen wurden in den vergangenen Wochen kritisiert, weil sie gegen die Verlängerung stimmten. Vor der heutigen Befragung betonten Nina Tomaselli und David Stögmüller (beide Grüne) die Relevanz des U-Ausschusses. Man habe sehr viel aufklären können. „Wir brauchen noch strengere Gesetze gegen Korruption und für Transparenz“, schlussfolgerte Tomaselli. Grüne wollen ÖVP überzeugen | Auf Nachfrage, ob man als U-Ausschussmitglieder unglücklich mit der Nichtverlängerung sei, sagte die Fraktionschefin, dass man versucht habe, die ÖVP von einer Verlängerung zu überzeugen. Man werde das auch weiterhin noch versuchen. „Sie können sich aber denken, warum die ÖVP keine Zustimmung zur Verlängerung geben wird“, sagte Tomaselli weiter. Ihr Kollege, Stögmüller, legte Wert darauf zu sagen, dass man mit „Zähneknirschen“ gegen die Verlängerung gestimmt habe. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“ Ex-SoKo-Chef als Auskunftsperson | Heute ist unter anderem der frühere Leiter der „SoKo Tape“ und nunmehrige Bundeskriminalamtschef (BK) Andreas Holzer als Auskunftsperson geladen. Holzer war bereits zu Beginn im Juni des vergangenen Jahres geladen und gab den Abgeordneten Einblick in die durch das „Ibiza-Video“ ausgelösten Ermittlungen sowie die nicht immer friktionsfrei verlaufende Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Holzer schilderte, wie man das „Ibiza-Video“ sicherstellen konnte. Man sei für die Staatsanwaltschaft (StA) Wien tätig gewesen, an sie habe man auch berichten müssen. Dass auch die WKStA den Auftrag zur Videobeschaffung erteilt habe, sei richtig, so Holzer. Aber die SoKo habe die StA Wien über den Fund informiert, „aus meiner Sicht hat die Polizei damit alles getan“. Gespräche mit Fuchs und Pilnacek | Dass zuerst Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) informiert wurde, führte Holzer auf eine „Hierarchiekaskade“ zurück. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) hatte über den Fund eigenen Angaben zufolge später und aus den Medien erfahren. Mit dem Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, habe es immer wieder Gespräche gegeben, sagte Holzer. Selbst mit dem mittlerweile suspendierten Sektionschef im Justizressort, Christian Pilnacek, habe man über die Ermittlungen gesprochen. Es sei um strategische Überlegungen zum „Ibiza“-Komplex gegangen, so der nunmehrige BK-Chef. Dieser sei kompliziert gewesen, weil eben zwei Staatsanwaltschaften ermitteln. „Es ist nicht unüblich, dass es solche Kontakte gibt“, sagte Holzer zu den Abgeordneten, die diese informellen Kontakte kritisch sehen. Es habe bis zu sieben Treffen im Büro des OStA-Leiters gegeben. Dass es um konkrete Termine für Hausdurchsuchungen gegangen sei, daran könne er sich nicht erinnern. Krainer: Holzer von ÖVP als „Vertrauensperson“ bezeichnet | SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer sagte vor der Befragung, dass er sich erneut der Einsetzung der „SoKo Tape“, die der StA Wien und der WKStA zuarbeitet, widmen will. „Wir wissen, dass die SoKo die Arbeit der WKStA behindert hat“, so Krainer. Der SPÖ-Politiker erwähnte dabei auch, dass Holzer bereits im Jahr 2015 von „führenden ÖVP-Vertretern als Vertrauensperson im Bundeskriminalamt“ bezeichnet worden sei. Auch FPÖ-Fraktionschef Christian Hafenecker äußerte sich ähnlich. „Holzer ist dem ÖVP-Flügel zuzuordnen, um es vorsichtig zu sagen“, so der Abgeordnete. Es werde wohl nicht zu einer „Lebensbeichte“ kommen, aber vielleicht gebe er einen Einblick in die Arbeit der SoKo. Aber, so Hafenecker, er gehe davon aus, dass Holzer „mauern“ werde. Krisper: Bundespräsident kann sich reinsetzen | ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger sagte zu Beginn des Befragungstags, dass „beides, Chips zu essen und Auskunftspersonen zu befragen, nicht geht“. Das will er „halb scherzhaft“ gesagt haben. Er fragte sich auch, wie es möglich sei, dass Akten an die Medien rausgehen. Es sei „ungerecht, dass manche Medien Akten bekämen und manche nicht“. Die Justizministerin solle Sorge tragen, dass der Persönlichkeitsschutz gewahrt bleibe. NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper ging zwar kurz auf Hanger ein, wollte aber über „Inhaltliches“ sprechen. Sie möchte den Ex-SoKo-Chef fragen, wie die Ermittlungen konkret abgelaufen sind. Dabei sollen auch kolportierte Leaks aus der SoKo thematisiert werden. Ihr ist es wichtig, dass „effizient“ gegen Korruption ermittelt wird. Gefragt, ob sich Krisper die Mahnung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der für mehr Respekt in der Politik geworben habe, „zu Herzen“ nehmen werde, sagte die NEOS-Politikerin: Sie würde sich wünschen, dass Journalisten, die über den U-Ausschuss schreiben, nicht alles aus „zweiter Hand“ nehmen, sondern selbst mal herkommen. Auch „den Bundespräsidenten lade ich ein, sich einmal reinzusetzen“, so Krisper. Staatsanwälte als Auskunftspersonen | Um die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ geht es auch bei den weiteren beiden Auskunftspersonen. Ebenfalls bereits zum zweiten Mal steht dazu der „Ibiza“-Ermittler, Oberstaatsanwalt und IT-Experte Matthias Purkart Rede und Antwort. Er hatte der „SoKo Tape“ in seiner ersten Befragung vorgeworfen, Unterlagen von „miserabler Qualität“ übermittelt zu haben. Ihm folgt als letzte Auskunftsperson Oberstaatsanwältin Sonja Riener. jkla, igel (Text), ppff (Bild), alle ORF.at
https://www.ksta.de/html/     KÖLNER STADT-ANZEIGER | „OHNE RESPEKT UND OHNE MORAL“: KURZ UNTER BESCHUSS  )
 https://www.krone.at/2421686
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000126866211/erster-u-ausschuss-tag-nach-der-mahnung-des-bundespraesidenten-aus
24.05.2021 BERICHTE:
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/wien/finale-fuer-den-ibiza-u-ausschuss/478466405

20210525 teletext orf at Seite 117 EX SOKO CHEF WIEDER IM IBIZA U AUSSCHUSS.png


20210525 teletext orf at Seite 117 EX SOKO CHEF WIEDER IM IBIZA U AUSSCHUSS.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14431

25.05.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 117 Transkription: POLITIK ÖSterreich/EU | Ex-Soko-Chef wieder im U-Ausschuss | Der frühere Leiter der "Soko Tape" und nunmehrige Bundeskriminalamtschef Andreas Holzer ist heute wieder im Ibiza-U-Ausschuss zu Gast. Er war schon zu Beginn im Juni des vergangenen Jahres geladen und gab den Abgeordneten Einblick in die durch das Ibiza-Video ausgelösten Ermittlungen sowie die nicht immer friktionsfrei verlaufende Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Auch Ibiza-Ermittler, Oberstaatsanwalt und IT-Experte Matthias Purkart ist zum 2. Mal im Ausschuss. Er hatte der "Soko Tape" vorgeworfen, Material von "miserabler Qualität" geliefert zu haben. Ende der Transkription

20210525 teletext orf at Seite 117 IBIZA UA WEITERE BEHINDERUNGEN.png


20210525 teletext orf at Seite 117 IBIZA UA WEITERE BEHINDERUNGEN.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14433

25.05.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 117 Transkription: POLITIK ÖSterreich/EU | Ibiza-UA: Weitere Behinderungen? Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft reißen die Behinderungen bei den Ermittlungen im Ibiza-Komplex nicht ab. Jüngste Eskalation sei eine Dienstaufsichtsprüfung in Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Kanzler Kurz gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Purkart im Ibiza-U-Ausschuss. Ein Grund für die Prüfung sei für Purkart nicht ersichtlich. Er habe die Ermittlungen nicht weiterführen können, sondern sei mit seiner Verteidigung beschäftigt. Die Causa-Ibiza werde auch immer umfangreicher. Aus den Daten, die nun ausgewertet werden, erwartet sich Purkart weitere Erkenntnisse. Ende der Transkription

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Zeitgeschichte-Hinweis:
ZURÜCK ZUR NATUR NACH RÜCKTRITT DER BUNDESREGIERUNG KURZ II - zugespielte Informationen / externe Meinungen / Verdacht
2020 ZURÜCK ZUR NATUR OHNE BUNDESREGIERUNG KURZ II - zugespielte Informationen / externe Meinungen / Verdacht
Seite 8 Antwort 105 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=1444.105   

ICH BIN NICHT GEIMPFT. ICH BIN IN DER KONTROLLGRUPPE DIESES VERSUCHES.
19.05.2021 Zitat ohne Herstellernamen: "Der COVID-19-Impfstoff ist ein nicht zugelassener Impfstoff"



Zitate ohne Herstellernamen: "MERKBLATT FÜR EMPFÄNGER UND BETREUER | ZULASSUNG FÜR DIE VERWENDUNG IN NOTFALLSITUATIONEN (EUA) DES COVID-19-IMPFSTOFFES ZUR VORBEUGUNG DER CORONAVIRUSERKRANKUNG 2019 (COVID-19)  ... Es gibt keinen von der FDA (US-Nahrungsmittel- und Arzneimittelüberwachungsbehörde) zugelassenen Impfstoff zur Vorbeugung gegen COVID-19. ... Der COVID-19-Impfstoff ist ein nicht zugelassener Impfstoff, der COVID-19 verhindern kann. Es gibt keinen von der FDA zugelassenen Impfstoff zur Vorbeugung gegen COVID-19." Ende der Zitate

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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung.

« Letzte Änderung: 13 August 2021, 23:09:16 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Offline Wahrheitsforschung

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MOSER BESTÄTIGT WEISUNGEN
« Antwort #18 am: 23 Juni 2021, 20:48:46 »
Aktuelle sachdienliche Hinweise aus einer anderen Rechtssache:
LAUDATIO FÜR DR. WOLFGANG WODARG | FALSCHE PANDEMIEN http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=1455 Machen Sie sich selbst ein Bild!
07.06.2021 Dr. Wolfgang Wodarg: "Wir erleben zurzeit ein immenses Verbrechen gegen die Menschheit." | Umschlag 4 sinngemäß:
Seit vielen Jahren engagiert sich Dr. Wolfgang Wodarg an vordester Front gegen die Korruption in Gesundheitswesen und Wissenschaft.
07.06.2021 RUBIKON WOLFGANG WODARG FALSCHE PANDEMIEN ARGUMENTE GEGEN DIE HERRSCHAFT DER ANGST Umschlag 1 sinngemäß

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2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 18 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

Seite 2 Antwort 18 IBIZA-UA 23.06.2021 - 24.06.2021 neueste Informationen zuerst:
Seite 2 Antwort 17 IBIZA-UA 25.05.2021 - 10.06.2021
Seite 2 Antwort 16 IBIZA-UA 01.05.2021 - 18.05.2021
Seite 2 Antwort 15 IBIZA-UA 01.01.2021 - 30.04.2021


Hinweis: 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS SITZUNGSÜBERBLICK
Quelle: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Sitzungsueberblick

15.07.2021 Geplante Befragungen (Ende?)
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01.07.2021 BEFRAGUNGEN:
Sebastian KURZ (Bundeskanzler)
01.07.2021 BERICHTE:
https://www.puls24.at/news/politik/christian-pilnacek-wollte-laut-neuer-chats-vorpreschen-der-wksta-verhindern/238249     POLITIK | IBIZA-VIDEO: WIE PILNACEK WKSTA-„VORPRESCHEN“ VERHINDERN WOLLTE
https://kontrast.at/kurz-im-u-ausschuss/     UNCATEGORIZED | DER MACHTPOLITIKER KURZ SPIELT IM U-AUSSCHUSS DAS OPFER
https://kurier.at/politik/inland/kurz-im-u-ausschuss-viele-offene-fragen-bei-gruenen-und-neos/401431408
https://www.puls24.at/news/politik/kurz-im-u-ausschuss-fester-trottel-kirchen-chats-und-entschlagungen/238242     POLITIK | KURZ IM U-AUSSCHUSS: „FESTER TROTTEL“, KIRCHEN-CHATS UND ENTSCHLAGUNGEN
https://www.sueddeutsche.de/meinung/oesterreich-oes-1.5339740     HISTORISCH BANAL | EIN KALKULIERTES NICHTS: DER ZWEITE AUFTRITT VON BUNDESKANZLER SEBASTIAN KURZ VOR DEM IBIZA-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS
https://www.diepresse.com/6002386/und-der-kanzler-spielte-catenaccio     UND DER KANZLER SPIELTE CATENACCIO
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6001904/IbizaUAusschuss_Hitzige-Debatten-um-Fragen-Kurz-entschlug-sich     IBIZA-U-AUSSCHUSS | HITZIGE DEBATTEN UM FRAGEN, KURZ ENTSCHLUG SICH
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/u-ausschuss-kurz-kritisiert-umgangston-und-will-reform;art385,3421862     INNENPOLITIK | U-AUSSCHUSS – KURZ KRITISIERT UMGANGSTON UND WILL REFORM
https://kurier.at/politik/inland/endspurt-im-u-ausschuss-kanzler-kurz-sagt-zum-zweiten-mal-aus/401430418     KURZ IM U-AUSSCHUSS: DEBATTEN UM FORMALES LÄHMTEN BEFRAGUNG
https://www.profil.at/wirtschaft/neue-pilnacek-chats-vorpreschen-der-wksta-verhindern/401431324     NEUE PILNACEK-CHATS: „VORPRESCHEN DER WKSTA VERHINDERN“
https://www.puls24.at/news/politik/live-vom-ibiza-u-ausschuss-kurz-kam-sich-im-u-ausschuss-wie-ein-schwerverbrecher-vor/238194     POLITIK | LIVE VOM IBIZA-U-AUSSCHUSS: KURZ KAM SICH IM U-AUSSCHUSS „WIE EIN SCHWERVERBRECHER“ VOR
https://orf.at/stories/3219499/     Kurz im „Ibiza“-Ausschuss | Soundfiles, „feste Trottel“ und enorme Längen | In der letzten regulären Sitzung des „Ibiza“-U-Ausschusses ist am Donnerstag Bundeskanzler Kurz (ÖVP) befragt worden – es war sein zweiter Auftritt. Kurz erneuerte gleich eingangs die Kritik an der Arbeitsweise des Ausschusses und plädierte für eine Reform. Generell wies die Befragung insbesondere seitens der ÖVP enorme Längen auf, weswegen Grüne und NEOS letztlich nicht mehr fragen konnten – die Opposition sah eine „Farce“ und übte Kritik an Ausschussvorsitzendem Wolfgang Sobotka (ÖVP). Kurz sagte eingangs, er habe Respekt vor allen demokratischen Institutionen, aber er habe den Eindruck, dass versucht werde zu skandalisieren. Er mache sich „Sorgen um den politischen Diskurs“. Im U-Ausschuss gebe es zunehmend offene Ablehnung und „Hass“. Erreicht werden könne eine Reform mittels einer Befragung durch Richter, so Kurz, damit die „Wahrheit im Zentrum“ stehe. Das vergangene Jahr habe auch ihn geprägt, er habe bei seiner Befragung vor einem Jahr versucht, mit seinen Antworten schnell zu reagieren und diese nach bestem Wissen und Gewissen zu geben, so Kurz.
Seine Premiere vor etwa einem Jahr hatte für Nachhall gesorgt, sie mündete in eine Anzeige und letztlich Ermittlungen wegen möglicher Falschaussage im U-Ausschuss – es gilt die Unschuldsvermutung. Kurz dazu nun: „Jahre später während einer Pandemie zu Nebenschauplätzen befragt zu werden ist keine einfache Situation.“ Er sei mit dem Vorsatz gekommen, die Wahrheit zu sagen, so Kurz. Da sei wohl der Fehler passiert, dass er zu schnell oder „flapsig“ geantwortet habe. „Was hätte ich von einer Falschaussage?“, fragte Kurz.
„Bin mir vorgekommen wie ein Schwerverbrecher“
Den Ball versuchte die SPÖ zurückzuspielen: Fraktionsführer Kai Jan Krainer legte Kurz das Protokoll von dessen letzter Ausschussbefragung vor. Weil Kurz behauptet habe, er sei unter Druck gesetzt worden, solle er sagen, welche Stellen er konkret meine, so Krainer.
Das dauerte länger. Kurz las sich Stellen des Protokolls durch, unterstrich Passagen und beriet sich mit seiner Vertrauensperson. Nationalratspräsident Sobotka musste ob der Dauer die Sitzung unterbrechen. Anschließend sagte Kurz, der sich auch mit dem Verfahrensrichter beriet, er habe das 83-seitige Dokument nicht vollständig lesen können, aber er erinnere sich an Zwischenrufe, Suggestivfragen, Unterstellungen, Geschäftordnungsdebatten und zynische Wortmeldungen.
 ORF.at/Lukas Krummholz Kurz bei einem Statement vor dem Ausschusslokal
Bei einer Zeugenbefragung einst durch eine Staatsanwaltschaft sei das ganz anders gelaufen, da sei er in ruhiger und freundlicher Atmosphäre befragt worden. Im Ausschuss sei er sich „vorgekommen wie ein Schwerverbrecher, den sie hier überführen wollen“.
SPÖ wollte Druckmomente herausarbeiten
Dem wollte wiederum Krainer kontern, man möge doch die zuletzt via Zackzack an die Öffentlichkeit gelangten Soundfiles von der ersten Kurz-Befragung vorspielen, um einen Eindruck zu bekommen von der Stimmung damals im Saal. Das führte zu einer langen Unterbrechung, weil der Vorsitz die Aufnahmen zuvor hören wollte. Damit sollten etwaige Persönlichkeitsrechte geschützt werden. Die erste Kurz-Befragung war freilich auch medienöffentlich.
Nach der erneuten Unterbrechung wurden zwei Files vorgespielt. Es ging um die Frage nach der Aufsichtsratsbestellung und die Entscheidung, dass die ÖBAG einen Alleinvorstand erhält. Krainer danach an Kurz: „Waren das diese Stellen, wo sie unter Druck gesetzt worden sind?“ Eine konkrete Antwort blieb aus – Fragen zu Tonaufzeichnungen sind nicht zulässig, weil sie auch die Ermittlungen gegen Kurz betreffen würden.
 ORF.at/Lukas Krummholz Krainer im U-Ausschuss – er ließ Kurz dessen letzte Befragung vorspielen
Kurz: Anzeige wegen Kirchenchats „absurd“
Schon vor der Befragung war eine anonym eingebrachte Anzeige gegen Kurz „wegen Nötigung und Erpressung der katholischen Kirche“ Thema – nämlich anlässlich der bekanntgewordenen Kirchenchats. Die SPÖ mutmaßte, dass die Anzeige eingebracht wurde, damit sich Kurz zu dem Thema entschlagen könne. Anzeigen seien nicht gut für den politischen Diskurs, sagte Kurz in einem Statement schon vor dem U-Ausschuss-Lokal. Während der Sitzung – als die SPÖ zu den Chats fragen wollte – gab der Kanzler dann an: „Wenn es diese Anzeige wirklich gibt, dann entschlage ich mich.“
Der Hintergrund: Es ging damals um die Überlegung der Streichung von Steuerprivilegien für die Kirche, der damalige ÖBAG-Chef Thomas Schmid konferierte anlässlich bevorstehender Gespräche mit dem Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, mit dem Kanzler, und dieser wies Schmid an, im Gespräch mit Schipka „Vollgas“ zu geben. „Was haben sie mit ‚Vollgas geben‘ gemeint?“, fragte Krainer im Ausschuss. Kurz verwies auf die unterdessen vom Justizministerium bestätigte Anzeige und entschlug sich. Und: Die Anzeige sei „absurd“.
Hanger rät Krainer zu „Psychiater“
Die SPÖ sagte im Vorfeld, die Anzeige habe ein gewisser „A. H.“ eingebracht, was ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger empört zurückwies und auch Kurz später mit Unglauben quittierte („Das werden Sie doch nicht ernsthaft glauben“). Hanger drückte es drastischer aus: Krainer sei eine „Schande“ für den Parlamentarismus, er solle einen „Psychiater aufsuchen“. Dass man nun versuche, der ÖVP eine Anzeige in Sachen Kirchenchats zu unterstellen, sei „letztklassig“.
 ORF.at/Lukas Krummholz Hanger teilte einmal mehr gegen die SPÖ aus und empfahl Krainer einen „Psychiater“
Neue Chats mit „Ostblockschlampen“
FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker erkundigte sich bei Kurz, wie er den Kommunikationsstil seiner engsten Mitarbeiter wahrgenommen habe, wenn er Aussagen im „Ibiza“-Video so erschreckend gefunden habe. Schließlich gehe es in Chats um Frauenfeindlichkeit, Postenschacher, Fäkalausdrücke, in einem erst am Vortag gelieferten Chat von Schmid mit einem Mitarbeiter gehe es um „Partys“ und „Ostblockschlampen“. Kurz führte aus, dass seine engsten Mitarbeiter andere Personen seien. Die kämen in den Chats nicht vor. In einigen der Nachrichten sei auch unschön über ihn selbst geschrieben worden, etwa „Kurz scheißt sich an“, damit müsse er auch leben.
Rothensteiner immer in Pizzeria getroffen
SPÖ-Fraktionschef Krainer wollte zuvor außerdem mehr wissen zu einem Termin, den Kurz mit dem damaligen RBI- und Casinos-Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner, dem nunmehrigen Raiffeisen-Generalanwalt, am 6. März 2018 hatte. Der SPÖ-Politiker wollte darauf hinaus, dass es dabei auch um Glücksspiel und Glücksspielbesteuerung gegangen sei, was er anhand weiterer Dokumente – Chats zwischen Schmid und dessen Assistentin Melanie L. vom 5. März 2018 – zu untermauern versuchte.
Kurz blieb allgemein: Er habe „regelmäßig Kontakt mit Raiffeisen-Vertretern“. Dass der Termin bei ihm im Büro gewesen sein soll, was ein Dokument nahelegte, wunderte Kurz, er wollte es aber nicht ausschließen. „Normalerweise haben wir uns immer in einer Pizzeria getroffen“, sagte Kurz und mutmaßte auch, dass das Treffen etwas mit dem Geburtstag Rothensteiners zu tun gehabt haben könne.
Um Glücksspiel sei es „eher nicht“ gegangen, Themen mit Rothensteiner seien mehr die allgemeine politische Situation gewesen und dessen Einschätzungen zu gewissen Themen wie Raiffeisen, Bankensektor und Geldpolitik. Rothensteiner ist Beschuldigter in der Causa Casinos, wurde auch einmal vom suspendierten Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek empfangen.
„Da müsst der schon ein fester Trottel sein“
Eingangs von Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl zu Spenden der Novomatic (von einer solchen war in einem Chat zwischen Ex-CEO Harald Neumann und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) die Rede) gefragt, sagte Kurz, dass es solche an die ÖVP nie gegeben habe. Er hielt fest, dass die Bundespartei in seiner Zeit keine Spende von der Novomatic bekommen habe.
Er könne ausschließen, dass er Novomatic-Gründer Johann Graf dazu getroffen habe. „Hätte mir die Novomatic eine Spende angeboten, hätte ich dankend abgelehnt.“ Die Masse der ÖVP-Spender „waren immer Kleinstspender“, gab der Kanzler an. „Die machen das, weil es ihnen nicht egal ist, was in diesem Land passiert“, so Kurz, der sagte, dass stets alles korrekt abgelaufen sei.
Der Vorwurf, dass die Volkspartei bestechlich ist, sei an „Absurdität nicht zu überbieten“: „Zu glauben, dass jemand eine Straftat begehen würde, sein Leben wegzuwerfen, ins Gefängnis zu gehen – alles für eine Spende an die Volkspartei“, sei völlig absurd. „Dafür, dass der persönlich überhaupt nichts davon hat, sondern nur die Institution (die ÖVP, Anm.), da müsst der schon ein fester Trottel sein“, so Kurz auf Fragen von ÖVP-Mandatar Klaus Fürlinger.
Wortreiche Antworten auf ÖVP-Fragen
Dabei dauerte die erste Fragerunde der ÖVP (sie startete mit den Fragen) fast zwei Stunden, weil Kurz auf die sehr knapp gestellten Fragen äußerst wortreich antwortete. Die gesamte Befragungszeit darf eine Länge von vier Stunden nicht überschreiten. In der ÖVP-Befragung ging es um Themen wie die Zusammenarbeit mit anderen Parteien und den Grad der Einbindung des Kanzlers in personelle Entscheidungen. Generell: Es gebe ja jeden Tag mehr Entscheidungen, als man treffen könne, deswegen: „Je mehr man sich fernhalten kann, umso besser“, so Kurz.
 ORF.at/Lukas Krummholz Kurz gab während der ÖVP-Befragung äußerst lange Antworten
Ob er sich je über den Ermittlungsstand der „Ibiza“-Causa erkundigt habe? Er habe nie etwas Illegales dazu getan, wiewohl er viele Gespräche geführt habe mit vielen Personen, so Kurz. Ob ihm die Ermittler persönlich bekannt seien? „Wenn ich richtig informiert bin, sind das SoKo Tape und WKStA“, antwortet Kurz. Auch geredet wurde über die Schredder-Causa – Kurz dazu sinngemäß: Ein junger Mann habe einen Fehler gemacht, dass dieser dann wegen einer nicht bezahlten Rechnung von der Polizei abgeholt und Straftaten verdächtigt wurde, sei ein „Skandal“. Ein Verfahren gegen einen Kurz-Mitarbeiter im Zuge des Schredderns ist noch anhängig.
Auch seine Ansichten zu Diskussionen über die Justiz wurden von der ÖVP abgefragt: „Die Justiz wird teilweise missbraucht“, so Kurz. Er würde die Justiz niemals „pauschal kritisieren“, in Einzelfällen müsse es aber möglich sein, „konkret“ Kritik zu üben, so Kurz – er habe ja schließlich nur eine der 17 Staatsanwaltschaften in Österreich kritisiert. In diesem Zusammenhang nannte Kurz auch die Kirche: Problematische Vorgänge dort, etwa Missbrauch, dürfe man ja schließlich auch kritisieren, so der Kanzler sinngemäß. „Es gibt keinen Bereich, der sakrosankt ist“, so Kurz.
Zeugenschwund zum Finale
Generell war das Finale des „Ibiza“-Ausschusses von breitem Zeugenschwund geprägt. Ex-FPÖ-Chef und -Vizekanzler Heinz-Christian Strache etwa sagte aufgrund des Bootsbrandes in Kroatien ab (und bot ein Erscheinen zum Ersatztermin Mitte Juli an), Ex-ÖBAG-Chef Schmid erschien nicht, gleichsam der ehemalige Casinos-Vorstand und SPÖ-Politiker Dietmar Hoscher, auch Zadics stellvertretende Kabinettschefin Sarah Böhler konnte nicht befragt werden. Valentin Simettinger, Jürgen Klatzer (Text), Lukas Krummholz (Bild), alle ORF.at
https://www.heute.at/s/bundeskanzler-kurz-bei-finale-von-ibiza-u-ausschuss-100150230     KURZ IM AUSSCHUSS: DAS MÜSSE EIN „FESTER TROTTEL“ SEIN
https://www.puls24.at/news/politik/newsroom-live-am-donnerstag-mit-krainer-und-hafenecker/238221
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210701_OTS0259/neos-aktion-kurz-gefragt-deine-frage-im-ibiza-u-ausschuss     NEOS-Aktion „Kurz gefragt“: Deine Frage im „Ibiza“-U-Ausschuss
Pinke Opposition fordert umfassende Antworten auf alle offenen Fragen aus dem U-Ausschuss
Wien (OTS) - Am 1. und 15. Juli finden die letzten Sitzungen des Ibiza-U-Ausschusses statt. Geladen ist mitunter auch der Kanzler selbst, gegen den wegen des Verdachts auf Falschaussage aktuell ermittelt wird. Mit einer Online-Aktion zeigen NEOS erneut Flagge für mehr Anstand und Transparenz in der Politik. Mittels Online-Voting „Kurz gefragt“ können Besucher_innen der Aktions-Website ihre Stimmen für zentrale Fragen aus dem Ibiza-U-Ausschuss abgeben, die unbeantwortet blieben und bei denen es ihrer Meinung nach noch weiterer Aufklärung bedarf. Jene Fragen, welche die meisten Stimmen erhalten, wollen NEOS zu Schwerpunkten in ihrer künftigen Aufklärungsarbeit machen – insbesondere auch dann, sollte der Ibiza-U-Ausschuss nicht verlängert werden.
NEOS sehen sich damit auch in ihrer Forderung bestärkt, dass Untersuchungsausschüsse endlich mehr Öffentlichkeit benötigen. Denn wer nichts zu verbergen hat, muss auch keine Angst vor Aufklärung haben. Ergo: Wer seine E-Mails, Kalender und dergleichen nicht an die Kontrollorgane übermittelt, ist zwar deshalb nicht automatisch schuldig, entzieht sich aber bewusst einer Form von Kontrolle. In diesem Fall der parlamentarischen. NEOS pochen weiterhin darauf, dass parlamentarische Untersuchungsausschüsse öffentlich übertragen werden sollten, besonderes jene, in denen Auskunftspersonen von öffentlichem Interesse geladen sind.
https://www.oe24.at/video/politik/u-ausschuss-statements-zur-heutigen-befragung-von-kanzler-kurz/482609136
https://www.krone.at/2451627     IBIZA-U-AUSSCHUSS | WEGEN ANZEIGE: KURZ SCHWIEG ZU KIRCHEN-CHAT-FRAGEN
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6001904/IbizaUAusschuss_Hitzige-Debatten-um-Fragen-Kurz-entschlug-sich
https://kurier.at/politik/inland/kann-sich-kanzler-kurz-mit-heutiger-aussage-vor-einem-verfahren-retten/401430901     KANN SICH KURZ MIT HEUTIGER AUSSAGE VOR EINEM VERFAHREN RETTEN?
https://orf.at/stories/3219457/     „Ibiza“-U-Ausschuss berichtet über Anzeige gegen Kurz | Online 01.07.201, 12.43 Uhr | Der offiziell vorletzte Termin des „Ibiza“-Untersuchungsausschusses hat heute mit der Befragung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) begonnen. Der ÖVP-Chef ist bereits zum zweiten Mal geladen. Da Ermittlungen wegen Verdachts auf Falschaussage gegen ihn laufen, wird mit einem Entschlagungsreigen gerechnet.
 ORF.at/Lukas Krummholz
Kurz sagte vor der Befragung, dass er einen „demokratischen Diskurs“ für wichtig halte. Dieser sollte aber respektvoll sein. „Wenn es einen Ort gibt, in dem es nicht respektvoll zugeht, dann ist es dieser U-Ausschuss“, so der Bundeskanzler, der als Teil der Exekutive vom U-Ausschuss kontrolliert wird.
Er plädierte für eine Reform der Befragung. Sie sollte von „Profis“, von Richtern und Richterinnen, durchgeführt werden, damit die „Wahrheit im Mittelpunkt“ stehe. Kurz wird im U-Ausschuss zu den Vorgängen in der ÖVP-FPÖ-Regierung befragt – insbesondere Postenschacher.
Neue Anzeige gegen Kurz
Laut Kai Jan Krainer (SPÖ) wurde im Vorfeld der Befragung erneut eine Anzeige gegen Kurz eingebracht. Der SPÖ-Politiker sprach von einem „Gerücht“, das im Umlauf sei. Er gehe davon aus, dass man das noch klären werde. Konkret soll es um Chats mit Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid über „Druck auf die katholische Kirche“ gehen.
Krainer suggerierte, dass die Anzeige aus dem Umfeld der ÖVP stamme, damit sich Kurz entschlagen könne. Dass sich der Kanzler wegen der laufenden Ermittlungen ohnehin entschlagen könne, glaubt der Abgeordnete nicht. Denn Entschlagungen wegen Aussagedelikten würde nicht von der Verfahrensordnung gedeckt. Trotzdem war das schon bei vorangegangenen Befragungen der Fall.
Auch ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger berichtete über eine anonyme Anzeige, von der man erst jetzt erfahren habe. „Ich dachte nicht, dass man noch tiefer fallen kann“, sagte Hanger in Richtung Krainer. Die Anzeige komme nicht von der ÖVP und habe „null Substrat“. „Wir sehen der Befragung gelassen entgegen, wir haben überhaupt keine Erwartungen“, so der ÖVP-Politiker.
FPÖ übt Kritik wegen Vertrauensperson
Der Aussage von Hanger, es gebe keine Erkenntnisse aus dem U-Ausschuss, widersprach FPÖ-Fraktionschef Christian Hafenecker. Es sei schon sehr viel offengelegt worden, so der FPÖ-Politiker. Er kritisierte überdies, dass Kurz ÖVP-Anwalt Werner Suppan als Vertrauensperson mitbringt. Dieser ist nämlich auch Ersatzmitglied des Verfassungsgerichtshofs und komme in den Akten vor. Er steht auch auf der Ladungsliste, ein Termin steht aber aus.
Zuletzt war Suppan auch die Vertrauensperson von Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Es kam zu einer langen Debatte, ob Suppan überhaupt an der Befragung teilnehmen darf. Die Opposition blieb mit einem Ausschluss der Vertrauensperson in der Minderheit. In der Vergangenheit wurden Vertrauenspersonen ausgeschlossen, weil die Möglichkeit besteht, dass sie geladen werden.
Grüne hoffen, NEOS erinnert an erste Befragung
Nina Tomaselli (Grüne) zeigte sich froh, dass es nicht der letzte Befragungstag ist. Sie hoffe auf einen „fruchtbaren“ Ausschusstag und wünsche sich, dass es keine Entschlagungsorgie geben werde. Zudem dürfe keine Ausrede von Kurz kommen, dass er noch nicht einvernommen wurde. Der Kanzler habe ja versprochen, zur Aufklärung beizutragen, so Tomaselli.
NEOS-Fraktionschefin Stefanie Krisper erinnerte vor der Befragung an die erste Ladung von Kurz. Da habe er nicht die Wahrheit gesagt, so Krisper. Zudem seien erst nach einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs Unterlagen aus dem Bundeskanzleramt gekommen. Kalender seien gelöscht bzw. vernichtet worden, dieses Vorgehen sei unseriös gewesen, sagte die NEOS-Politikerin.
Man wisse dank der Chats aus dem Handy von Schmid heute mehr, so Krisper. Es sei klar, dass Kurz „mittendrin“ war, etwa bei Postenvergaben an die „türkise Familie“. Zudem werde die Justiz behindert, wenn gegen die ermittelt werde.
Jürgen Klatzer, Valentin Simettinger (Text), Lukas Krummholz (Bild), alle ORF.at
https://www.krone.at/2451343     KANZLER IM U-AUSSCHUSS | KRAINER: ANONYME ANZEIGE GEGEN KURZ SOLL VORLIEGEN
https://www.tt.com/artikel/30795313/kurz-im-u-ausschuss-erst-angriffslustig-dann-sehr-zurueckhaltend     Kurz im U-Ausschuss erst angriffslustig, dann sehr zurückhaltend | Am Donnerstag fand mit Kanzler Kurz (ÖVP) die letzte reguläre Befragung im Ibiza-U-Ausschuss statt. Er bemängelte den Umgang mit Auskunftspersonen und forderte eine Reform. Bei gewissen Antworten zeigte er sich aber auffallend vorsichtig. Grüne und NEOS kamen aufgrund einer ÖVP-Taktik gar nicht an die Reihe Kurz Fragen zu stellen.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000127854342/kanzler-kurz-muss-u-ausschuss-zum-zweiten-mal-rede-und
https://www.krone.at/2451343     EINZIGER GAST | KURZ ZUM ZWEITEN MAL IM IBIZA-U-AUSSCHUSS GELADEN
((  https://www.puls24.at/news/politik/so-oft-kommt-kurz-im-wirecard-abschlussbericht-vor/238033  ))
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/live-ab-830-eingangsstatements-im-ibiza-u-ausschuss;art385,3421655
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6001904/IbizaUAusschuss_Kanzler-Kurz-muss-heute-Rede-und-Antwort-stehen
((  https://www.diepresse.com/6001797/straches-erster-prozess-was-kommt-was-droht  ))
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30.06.2021 BEFRAGUNGEN
Dr. Alma ZADIC (Justiziministerin)
30.06.2021 BERICHTE:
https://www.tt.com/artikel/18240263/zadic-am-mittwoch-allein-im-ibiza-u-ausschuss
https://www.tt.com/artikel/18241120/wieder-kanzlertag-im-u-ausschuss
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/kein-kurzauftritt-des-kanzlers-vor-dem-ibiza-u-ausschuss-105968338
https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-zadic-die-wksta-und-das-103-seiten-dossier/238141
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/zadic-liess-einfluss-auf-ibiza-ermittlungen-pruefen-105921598
https://orf.at/stories/3219324/     Konvolut, WKStA | Soloauftritt von Zadic in U-Ausschuss | Am Mittwoch hat Justizministerin Alma Zadic wegen einiger Absagen einen Soloauftritt im „Ibiza“-U-Ausschuss hingelegt. Die Ressortchefin war zum zweiten Mal geladen, und wie vor einem Jahr ging es auch diesmal um die Ermittlungen rund um die „Ibiza-Affäre“. Eine „politische Einflussnahme“ habe sie nicht mitbekommen. Ein 103 Seiten dickes Dossier über WKStA-Mitglieder landete im U-Ausschuss. Die Justizministerin sagte zwar, es komme durchaus vor, dass sie über Verdachtsmomente informiert werde. Das würde „überbordende Berichtspflichten“ betreffen, so Zadic. So hatte etwa die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) den Eindruck, dass zwischen ihr und der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien nicht alles reibungslos ablaufe. Das hielt Zadic allerdings nicht für eine „direkte politische Einflussnahme“. Berichtsaufträge vonseiten der OStA seien „teilweise schikanös“ gewesen, aber eine strukturelle Befangenheit gebe es nicht.
Per 4. Februar waren es insgesamt 181 Berichte: 90 hat die WKStA auf Basis der Vorschriften erstattet, der Rest wurde angefordert, mehr als 30 davon von der Fachaufsicht, so Zadic. Angesprochen auf den mittlerweile suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek und den Leiter der OStA Wien, Johann Fuchs, sagte Zadic, dass es „sehr wohl Konsequenzen“ gegeben habe, wenn Vorwürfe „strafrechtlich relevant“ waren, so Zadic. ORF.at/Lukas Krummholz Justizministerin Zadic stellte sich am Mittwoch den Fragen der Abgeordneten |
Pilnacek wurde ja suspendiert, und Fuchs hat nicht mehr die Fach- und Sachaufsicht über die WKStA. „Wenn es Vorwürfe oder Sachen, die nicht dem Gesetz entsprechen, gibt, so bitte ich, das an mich heranzutragen“, so die Auskunftsperson. NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper hielt allerdings fest, dass Zadic trotz Vorwürfen lange an Pilnacek festhielt. Auch Fuchs sei in der OStA noch physisch anwesend.
Konvolut über WKStA-Mitglieder
ÖVP-Mandatar Christian Stocker wollte wissen, ob die Ministerin „Wahrnehmungen zu unzulässigen Einflussnahmen auf Ermittlungen“ habe. Für die Grünen und für Zadic war die Frage „zu unkonkret“, was zu einer kurzen Debatte führte. „Ich muss sicherstellen, dass die Staatsanwälte unabhängig ermitteln können“, so die Auskunftsperson, die eigenen Angaben zufolge „viel getan“ habe, um unabhängige Ermittlungen zu ermöglichen. Das betonte sie auch zu Beginn der Befragung, indem sie auf einen Erlass zu Berichtspflichten verwies. Erst am Dienstag, einen Tag vor ihrer Befragung im U-Ausschuss, hatte Zadic einen neuen Erlass vorgestellt, der ab 1. August gelten soll. Der Erlass ist laut Ministerium bereits fertig, ORF.at erhielt auf Anfrage allerdings nur die Medieninformation. Darin heißt es etwa, dass Berichte über „bedeutende Verfahrensschritte“ reduziert werden. Geplant sei auch eine Gesetzesänderung, die die Berichtspflichten der Staatsanwaltschaften an die Oberbehörden grundlegend ändern soll.
Der Zwist zwischen OStA Wien und WKStA wurde schon öfter im U-Ausschuss thematisiert. Am Mittwoch rückte ein 103 Seiten dickes OStA-Konvolut über WKStA-Staatsanwälte in den Fokus. Darin geht es laut „Kurier“, der am Mittwoch daraus zitierte, darum, dass die Staatsanwälte die Fachaufsicht „systematisch infrage stellen“ würden. Fuchs habe Maßnahmen angeregt, aber es habe sich kein Anlass für ein disziplinarrechtliches Vorgehen ergeben, so Zadic. Es sei „zu dünn“ gewesen. Grünen-Mandatarin Nina Tomaselli ergänzte: „Das Konvolut wurde heute dem U-Ausschuss geliefert.“
 ORF.at/Lukas Krummholz NEOS-Fraktionschefin Krisper geht von einer politischen Einflussnahme auf die Ermittlungen aus
Das Dossier wurde erstmals in der Befragung von WKStA-Oberstaatsanwalt Matthias Purkart erwähnt. Er sagte dem U-Ausschuss, dass der Personalabteilung im Ministerium das Konvolut, „wo es um dienstrechtlich relevante Wahrnehmungen geht“, übermittelt wurde. Das Dossier war von Fuchs angelegt worden, das Deckblatt wurde auf Pilnaceks Handy gefunden. Zadic sagte, dass es sich um keinen Bericht der Fachaufsicht handle, sondern um eine Zusammenstellung von „Fakten“ durch den OStA-Leiter Fuchs.
Fragen zu Befangenheit eines Beamten
Die Justizministerin stellte sich während der Befragung hinter die WKStA, die in den vergangenen Wochen von der ÖVP attackiert wurde. Einschüchterungsversuche gegen einzelne Staatsanwälte seien einzustellen. SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer sprach daraufhin Chats von Pilnacek 2019 an, wonach man die „Accounts“ der WKStA sichern solle. Die Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner, die dem U-Ausschuss als Auskunftsperson absagte, antwortete mit „Ja“. Es gebe dazu dienstrechtliche Prüfungen, mehr könne Zadic in der medienöffentlichen Sitzung nicht sagen.
Anlass für den Chat dürften Informationen der WKStA gegen einen Beamten der „SoKo Ibiza“ gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass der Ermittler wegen Chats an Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und seiner ÖVP-Kandidatur für einen Gemeinderat befangen sei. Jabloner stellte aber via Weisung klar, dass die Zugehörigkeit zu einer Partei noch nicht den Anschein einer Befangenheit begründe. Mitglieder der WKStA mussten der Weisung zwar folgen, waren aber offenbar gänzlich anderer Meinung. Das schrieb Fuchs auch im Konvolut über die WKStA nieder.
 ORF.at/Lukas Krummholz Hafenecker von der FPÖ stellte zwar nicht die Fragen, meldete sich aber zur Geschäftsordnung
WKStA-Leiterin Ilse-Maria Vrabl-Sanda schloss in ihrer Befragung aus, dass die WKStA gegen ein Mitglied der „SoKo Ibiza“ ermittelt hätte. Der 23. August 2019, jener Tag, an dem Pilnacek die Nachrichten an die Kabinettschefin schrieb, sei „zu einer Zeit“ gewesen, „als Vertreter der WKStA, der damalige Sektionschef und der Leitende Oberstaatsanwalt Fuchs, sich in einem Mediationsprozess befunden haben“, so die WKStA-Leiterin, die die Chats von Pilnacek als „einigermaßen befremdlich“ beschrieb.
Wer hat Aufnahmen aus dem U-Ausschuss geleakt?
Im Vorfeld der Befragung wurden im Onlinemedium von Peter Pilz, Zackzack.at, Tonbandaufnahmen aus dem U-Ausschuss veröffentlicht. Konkret ging es um die erste Befragung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der am Donnerstag abermals befragt wird. In der Zadic-Befragung wollte die FPÖ von Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) wissen, wie eigentlich geheime Tonbandaufnahmen ihren Weg in das Medium gefunden hätten.
 ORF.at/Lukas Krummholz Tomaselli rückte öfters aus, um sich der Zulässigkeit von Fragen zu versichern
Sobotka meinte, dass die WKStA im Wege eines Amtshilfeersuchens um diese bat und diese dann offenbar in den Akt genommen wurden, den etwa Beschuldigte einsehen können. Er könne jedenfalls ausschließen, dass die Aufnahmen aus dem Parlament geleakt wurden. FPÖ-Politiker Christian Hafenecker hielt allerdings fest, dass die Passagen, die veröffentlicht wurden, ausschließlich Fragen der Opposition gewesen seien. ÖVP-Mandatar Stocker wies den Vorwurf zurück, dass die ÖVP hinter dem Leak stecke. Der Mitschnitt sei, so Stocker, erst an die Öffentlichkeit geraten, nachdem die WKStA das Ersuchen gestellt habe.
„Bitte legen Sie die abstrakte Relevanz dar“
Im Zusammenhang mit der Aktenlieferung verwies Zadic auf die Rechtslage. Den Vorwurf, dass zu viele und teils private Chats geliefert worden seien, wies die Justizministerin zurück und rechtfertigte das mit dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH), wonach alle Rohdaten zu liefern sind, die zur Klärung der politischen Verantwortung abstrakt relevant sein könnten. Das hätten die Staatsanwaltschaften mit „unglaublichem Einsatz“ erfüllt. Sie erklärte, dass die Auswertungsreihenfolge vom Verlangen der Fraktionen im U-Ausschuss abhänge. Die ÖVP kritisierte, dass manche Chats nicht oder spät vorgelegt wurden.
Für die ÖVP waren die Antworten der Justizministerin allerdings unzureichend. „Die Letztverantwortung der Vorlage liegt bei der Ministerin oder dem Minister“, so ÖVP-Mandatar Stocker. Zuvor hatte sein Fraktionskollege Andreas Hanger einzelne Chats aus dem Handy von Ex-ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid vorgelegt und Zadic gebeten, die „abstrakte Relevanz“ herzustellen. Dabei ging es etwa um Urlaube und Essen. Zadic müsse die Chats nicht qualifizieren, sagte Verfahrensrichter Ronald Rohrer.
Auch die Grünen-Fraktion schritt öfters ein, um die Fragen der ÖVP zu unterbinden. Doch Hanger machte unbeirrt weiter. Zadic erklärte, dass Tausende Chats übermittelt wurden und die Staatsanwaltschaften die Vorlage auch argumentieren. Mit dieser Antwort war die Befragungsdauer von vier Stunden erreicht, und die Justizministerin durfte gehen. Jürgen Klatzer, Valentin Simettinger (Text), Lukas Krummholz (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/news/chronik/oevp-blog-zur-sache-gegen-klenk-gericht-sieht-keinen-massiven-wertungsexzess/238133  )
https://www.n-tv.de/politik/Wie-Kurz-die-Skandale-abperlen-laesst-article22653937.html  )
https://www.tt.com/artikel/30795255/u-ausschuss-ministerin-zadic-liess-einfluss-auf-ermittlungen-pruefen     U-Ausschuss: Ministerin Zadic ließ Einfluss auf Ermittlungen prüfen | Die Justizministerin wies pauschale Angriffe auf die Justiz zurück. Veröffentlichte Justizakten dokumentieren den Zwist zwischen Korruptionsermittlern und der Oberstaatsanwaltschaft.
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127833417/handelsgericht-falter-chefredakteur-klenk-gewinnt-gegenoevp-blog-chefredakteur-reitan  )
https://www.krone.at/2450827     VERTEIDIGT ERMITTLER | „WIR FOLGEN VFGH AUF PUNKT UND BEISTRICH“
https://www.diepresse.com/6001744/u-ausschuss-zadic-liess-einfluss-auf-ermittlungen-prufen
https://www.vienna.at/u-ausschuss-zadic-nahm-justizministerium-in-schutz/7040102     U-AUSSCHUSS: ZADIC NAHM JUSTIZMINISTERIUM IN SCHUTZ
https://orf.at/stories/3219346/     „Ibiza“-Ausschuss: Zadic zu Ermittlungen befragt | Im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit auf Ladung der ÖVP bereits zum zweiten Mal Justizministerin Alma Zadic (Grüne) befragt. Pauschale Angriffe auf die Justiz wies Zadic gleich einleitend zurück. Die Justiz könne sich nicht in der Öffentlichkeit wehren, sie verwies auf den Umstand, dass es justizseitig nicht erlaubt sei, über Ermittlungsschritte zu reden.
Sie sehe sich in der Pflicht, solche pauschalen Angriffe abzuwehren, so Zadic – Einschüchterungsversuche gegen einzelne Staatsanwälte seien einzustellen. Zudem betonte die Justizministerin, allen Verdachtsmomenten von Einfluss auf die Ermittlungen, die an sie herangetragen wurden, nachgegangen zu sein.
 ORF.at/Lukas Krummholz
„Neue Situation“
Im Zusammenhang mit der Aktenlieferung verwies Zadic auf die Rechtslage. Der Vorwurf, dass zu viele und teils private Chats geliefert worden seien, rechtfertigte die Justizministerin mit einer zunächst neuen Situation für die Justiz bzw. einer zunächst ungeklärten Rechtslage.
Entsprechend habe dann der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden – und zwar, dass alle Rohdaten zu liefern sind, die zur Klärung der politischen Verantwortung abstrakt relevant sein könnten. Das hätten die Staatsanwaltschaften erfüllt („unglaublicher Einsatz“). In welcher Stufe diese Informationen vorgelegt werden müssen, richte sich nach dem Informationsordnungsgesetz, so Zadic. Das Justizministerium habe mit Blick auf Wahrung der Persönlichkeitsrechte keine der Akten in der Klassifizierungsstufe null geliefert.
Verfahrensrichter Ronald Rohrer wollte von Zadic wissen, ob sie etwas von politischer Beeinflussung der Verfahren wisse. Sie verwies auf verschiedene Verdachtsmomente, die an sie herangetragen würden, wie etwa von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die überbordende Berichtsaufträge seitens der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) kritisierte. Von politischer Beeinflussung sei ihr nichts bekannt. Auch nicht von Beamten des Ministeriums.
Politischer Einfluss auf Verfahren?
NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper fragte entsprechend gleich eingangs „zu Pilnacek und anderen“. Sie wollte von Zadic wissen, wieso sie Pilnacek nach dessen Treffen mit Walter Rothensteiner und Josef Pröll noch ihr Vertrauen geschenkt habe. Sowohl Rothensteiner als auch Pröll sind Beschuldigte in der Causa Casinos – es gilt die Unschuldsvermutung. Sie habe mit Pilnacek darüber gesprochen und Weisung erteilt, dass die Fachaufsicht Beschuldigte in öffentlichkeitswirksamen Verfahren nicht zu treffen habe, so Zadic.
Ob sie politischen Einfluss auf Verfahren (etwa Casinos oder andere bei der WKStA angesiedelte Verfahren) ausmachen habe können, wollte Krisper unter Bezug auf Pilnacek-Chats von 2019 wissen. Zadic erinnerte sich an Gespräche nach der Veröffentlichung mit Pilnacek und anderen und wollte die Chats vorgelegt bekommen. „Ich müsste mir das eigentlich genau anschauen, damit ich sagen kann, was passiert ist“, so Zadic.
„Teilweise schikanöse“ Berichtsaufträge
Auch wollte Kripser wissen, wieso Zadic bestimmte Beilagen zu Unterlagen nicht sogleich nach Beweisanforderung an den U-Ausschuss geliefert hätte. Sie habe das immer beauftragt und habe das Konvolut auch prüfen lassen – ob es eine strukturelle Befangenheit der Oberstaatsanwaltschaft gebe. Sie habe eruiert, dass es zwar überbordende Berichtsaufträge gegeben habe („teilweise schikanös“), aber keine strukturelle Befangenheit. Dann seien neue Erkenntnisse dazugekommen, und dann habe es im Ministerium ja auch Suspendierungen gegeben.
Die Stärkung der unabhängigen Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaften sei ihr „zentrales politisches Anliegen“, so Zadic, und sie zählte die von ihr bis dato gesetzten Schritte auf wie die Trennung von Strafrechts- und Legistiksektion und den jüngst vorgestellten Erlass zu den Berichtspflichten. Damit hätten die Ermittler nun mehr Ressourcen.
Wie Zadic den Abgeordneten berichtete, musste die WKStA im Zusammenhang mit den „Ibiza“-Ermittlungen mit Stand Februar 181 Berichte abliefern. Davon 90 aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen, 91 auf Basis von Aufträgen des Ministeriums bzw. der Oberstaatsanwaltschaft. Davon gingen 58 auf parlamentarische Anfragen bzw. Beweismittelanforderungen zurück, 33 waren fachaufsichtlicher Natur, 17 vom Ministerium und 16 durch die OStA.
Accounts der WKStA sichern?
SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer legte einen Chatverlauf zwischen Pilnacek und der Kabinettschefin des damaligen Justizministers Clemens Jabloner (in der Zeit der Übergangsregierung Bierlein) vor. Pilnacek schrieb im August 2019, man solle die Accounts der WKStA sichern, worauf die Kabinettschefin erwiderte, dass sich die Oberstaatsanwaltschaft darum kümmere. Ob die Oberstaatsanwaltschaft dann handelte, wollte Zadic mit Verweis auf laufende dienstrechtliche Prüfungen medienöffentlich nicht beantworten. Dass die Kabinettchefin die Bereitschaft äußerte, auch ohne Info an den Minister tätig zu werden, sei ein nicht vorgesehenes Vorgehen.
Fuchs-Konvolut zu angeblichen WKStA-Verfehlungen
ÖVP-Mandatar Christian Stocker machte einen „Kurier“-Artikel über ein angebliches Konvolut des Leiters der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs, zum Thema. Auf 103 Seiten sollen angebliche dienstrechtliche Verfehlungen der WKStA im „Ibiza“-Verfahrenskomplex aufgelistet sein. Die Zeitung zitierte aus einem Dossier, das auf dem Handy des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek gefunden worden war. Fuchs habe darin festgehalten, dass in der WKStA 40 Staatsanwälte arbeiten, vier von ihnen kritisierte er darin scharf.
Das Konvolut kenne sie nicht im Detail, es sei aber ans Ministerium herangetragen worden, sagte Zadic im Ausschuss. Die OStA Wien habe darin auch vorgeschlagen, dienstrechtlich vorzugehen, so Stocker. Nach Gesprächen mit der Sektion habe sie weitere Gespräche zu dem Thema beschlossen, aber disziplinarrechtlichen Schritte seien nicht nötig gewesen, erwiderte Zadic. Der Sektionschef sei suspendiert, auch Fuchs – und nun lasse sie gerade prüfen, wie die Fach- und Dienstaufsicht derzeit funktioniere. Wieso das Konvolut nicht an den U-Ausschuss geliefert wurde, könne sie nicht sagen.
Auch die FPÖ interessierte sich für das Konvolut. Mandatar Christian Ries erkundigte sich, was Fuchs damit bezweckt habe. Er habe Maßnahmen angeregt, so Zadic – sie habe disziplinarrechtliche Schritte prüfen lassen, die seien jedoch nicht angebracht gewesen.
Wirbel über Mitschnitt von Kurz-Befragung
Gleich eingangs thematisierte FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker die medial aufgetauchten Tonbandprotokolle von der Einvernahme von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Das Onlinemagazin Zackzack.at hatte den Mitschnitt seines ersten Auftritts vor dem U-Ausschuss ins Netz gestellt. Eigentlich ist das laut Verfahrensordnung grundsätzlich verboten, Sanktionen sind allerdings nicht vorgesehen.
Hafenecker ortete einen „Spin“ der ÖVP, indem man der WKStA unterstellen wolle, Beweismittel zu leaken. ÖVP-Mandatar Stocker wies diese Darstellung zurück, ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger sagte, es könne nicht sein, dass alles zum Akt genommen und dann öffentlich bekanntwerde. Ausschussvorsitzender Wolfgang Sobotka (ÖVP) sagte, es habe ein Amtshilfeersuchen der WKStA ans Parlament für die Vorlage des Mitschnitts gegeben – er nehme also an, dass es in den Akt gekommen sei.
Valentin Simettinger, Jürgen Klatzer (Text), Lukas Krummholz (Bild), alle ORF.at
https://orf.at/stories/3219334/     „Ibiza“-Ausschuss: Zadic-Befragung läuft | Im „Ibiza“-U-Ausschuss wird derzeit auf Ladung der ÖVP Justizministerin Alma Zadic (Grüne) befragt. Im Fokus stehen unter anderem Streitigkeiten unter Ermittlern in der „Ibiza-Affäre“.
Die Justiz könne sich nicht in der Öffentlichkeit wehren, so Zadic einleitend, sie verwies auf den Umstand, dass es justizseitig nicht erlaubt sei, über Ermittlungsschritte zu reden. Sie sehe sich in der Pflicht, solche pauschalen Angriffe abzuwehren, so Zadic. Auch zur Vorlage von Chats und der Kritik, dass zu viele geliefert würden, nahm sie einleitend Stellung.
„Neue Situation“
Es sei auch für die Justiz eine neue Situation gewesen, dass alles vorzulegen ist. Es habe zunächst eine ungeklärte Rechtslage gegeben, doch sei alles abstrakt Relevante zu liefern. Man sei zum Verfassungsgerichtshof (VfGH) gezogen, und der habe einen ganz klaren Auftrag erteilt: Alles, von dem nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zur Klärung der politischen Verantwortung beitragen könne, müsse geliefert werden. Das geschehe auch, so Zadic.
 ORF.at/Lukas Krummholz
Verfahrensrichter Ronald Rohrer wollte von Zadic wissen, ob sie etwas von politischer Beeinflussung der Verfahren wisse. Sie verwies auf verschiedene Verdachtsmomente, die an sie herangetragen würden, die etwa von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die überbordende Berichtsaufträge seitens der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) kritisierte. Von politischer Beeinflussung sei ihr nichts bekannt. Auch nicht von Beamten des Ministeriums.
Wirbel über Mitschnitt von Kurz-Befragung
FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker thematisierte rasch die medial aufgetauchten Tonbandprotokolle von der Einvernahme von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Das Onlinemagazin Zackzack.at hatte den Mitschnitt seines ersten Auftritts vor dem U-Ausschuss ins Netz gestellt. Eigentlich ist das laut Verfahrensordnung grundsätzlich verboten, Sanktionen sind allerdings nicht vorgesehen.
 ORF.at/Lukas Krummholz
Die ÖVP betreibe den Spin, dass hinter der Veröffentlichung nur die WKStA stecken könne. ÖVP-Mandatar Christian Stocker wies diese Darstellung zurück, ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger sagte, es könne nicht sein, dass alles zum Akt genommen und dann öffentlich bekannt werde. Ausschussvorsitzender Wolfgang Sobotka sagte, es habe ein Amtshilfeersuchen der WKStA ans Parlament für die Vorlage des Mitschnitts gegeben – er nehme also an, dass es in den Akt gekommen sei.
Justizakten veröffenlicht
Aufregung gab es auch anlässlich einer weiteren Veröffentlichung. Vor Zadics Befragung gelangten abermals Beweismittel aus Ermittlungen an die Öffentlichkeit, die den Zwist zwischen Korruptionsermittlern und Oberstaatsanwaltschaft dokumentieren. Der „Kurier“ hatte aus einem Dossier zitiert, das auf dem Handy des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek gefunden worden war. Der Chef der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs, hat auf 103 Seiten im Jahr 2020 angebliche dienstrechtliche Verfehlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im „Ibiza“-Verfahrenskomplex aufgelistet.
Hanger schoss sich auf Zadic ein
Die Veröffentlichung der Akten irritierte vor Beginn des Ausschusses ÖVP-Fraktionsführer Hanger. Es könne nicht sein, dass dem Ausschuss selbst die Unterlagen noch nicht vorlägen, den Medien aber schon, beschwerte er sich und schoss sich gleich auf Zadic ein.
 ORF.at/Lukas Krummholz
Man wolle Zadic fragen, was sie getan habe, den Konflikt zwischen Dienst- und Fachaufsicht zu bereinigen. Staatsanwälte seien nicht unabhängig, so Hanger, die Justizministerin habe ein Weisungsrecht. So wolle die ÖVP den Begriff der Unabhängigkeit ins rechte Licht rücken, wie Hanger sagte. Ein zentraler Punkt werde bei der Befragung auch die Frage nach dem Schutz von Persönlichkeitsrechten sein.
NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper will Zadic zur angekündigten Abschaffung von Berichtspflichten fragen, wie sie vorab ankündigte. Auch wolle man herausarbeiten, ob das „System Pilnacek“ trotz dessen Suspendierung noch eine Rolle spiele. Generell beklagte Krisper den Zeugenschwund, man könne alle, die abgesagt haben, einfach in der verbleibenden Zeit nicht mehr laden (es gibt nach dieser Woche nur noch einen Ersatztag am 15. Juli).
„Zeugenschutzprogramm der ÖVP“
Die SPÖ schloss daran an und sprach von einem „Zeugenschutzprogramm der ÖVP“; sehr viele Auskunftspersonen könnten nicht mehr gehört werden. Fraktionsführer Kai Jan Krainer schoss sich insbesondere auf die grüne Klubvorsitzende Sigrid Maurer ein, die bereits sehr früh das Ende des Ausschusses verkündet und damit die Absagen noch befeuert habe. Heute stünden die Attacken der ÖVP auf die WKStA im Fokus – nun würden diese in den Ausschuss getragen.
Grüne: „Dirty Campaining“ der ÖVP
Grünen-Fraktionsvorsitzende Nina Tomaselli verwies in ihrem Statement auf einen „funktionierenden Rechtsstaat“. Die ÖVP werden die Justiz heute weiter mit „Dirty Campaining“ attackieren, doch sei man froh, dass die Justizministerin „die schützende Hand“ über die Ermittler halte. Auch verwies sich auf den Umstand, dass kein einziger Beschuldigter der ÖVP Rechtsmittel eingelegt habe. Valentin Simettinger, Jürgen Klatzer (Text), Lukas Krummholz (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/video/piontek-zadic-wird-zu-den-chat-protokollen-befragt/short
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000127785950/ibiza-u-ausschuss-geht-mit-justizministerin-und-kanzler-ins-finale
https://www.vienna.at/ibiza-u-ausschuss-neigt-sich-dem-ende-zadic-und-kurz-geladen/7039354
https://www.diepresse.com/6001437/finale-im-u-ausschuss-mit-kurz-zadic-und-vielen-absagen
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6001253/Zeugenschwund_Solo-fuer-Zadic-als-Auftakt-zum-Finale-des
https://orf.at/stories/3219142/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Endspurt mit Kurz, Zadic und Absagen | Der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss befindet sich auf der Zielgeraden. Diese Woche und Mitte Juli wird die Beweismittelaufnahme mit den letzten Auskunftspersonen beendet. An Personen, die die Abgeordneten befragen wollen, mangelt es nicht. Doch die Zeit des U-Ausschusses ist begrenzt – und nun hagelt es auf den letzten Metern auch noch Absagen. Insgesamt sollten am Mittwoch und Donnerstag sieben Personen zu den Vorgängen unter der ÖVP-FPÖ-Regierung und den Ermittlungen rund um die „Ibiza-Affäre“ befragt werden. Allerdings werden nur zwei Auskunftspersonen den Abgeordneten Rede und Antwort stehen: Am Mittwoch kommt Justizministerin Alma Zadic (Grüne), die von der ÖVP geladen wurde, am Donnerstag Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Er steht auf der Ladungsliste der Opposition. Und die restlichen? Ihnen wurde die Ladung offiziell zugestellt, heißt es gegenüber ORF.at aus dem Parlament.
Doch sie hätten krankheitsbedingt oder weil sie sich im Ausland befinden, abgesagt. So wird etwa der frühere Alleinvorstand der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG), Thomas Schmid, erneut nicht kommen. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat sich wegen des Feuerunfalls auf seiner Bootstour in Kroatien entschuldigt, aber zugleich auch angeboten, sich am 15. Juli befragen zu lassen. Ebenfalls geladen wurde erneut Ex-Casinos-Vorstand Dietmar Hoscher, der auch dieses Mal nicht auf der Auskunftsbank Platz nehmen wird.
Entschlagungsreigen bei Kurz-Befragung?
Erwartet wird, dass die Opposition Ex-ÖBAG-Chef Schmid für den 15. Juli in den U-Ausschuss bestellt. Der frühere Generalsekretär und Kabinettschef unter Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) hatte mit seinen Chats etliche Befragungen dominiert. Denn obwohl das „Ibiza-Video“ und das darin Gesagte („Novomatic zahlt alle“) der Anstoß für die Einsetzung des U-Ausschusses war, rückte in den vergangenen Monaten die Bestellung von Schmid in den Fokus.
ORF.at/Lukas Krummholz Strache war am ersten Befragungstag des U-Ausschusses Auskunftsperson – mit ihm könnte der U-Ausschuss auch enden
Zum ÖBAG-Alleinvorstand wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Bundeskanzler Kurz am Donnerstag befragt. Seine Erstbefragung im Juni 2020 hat zu Ermittlungen wegen des Verdachts auf Falschaussage geführt. NEOS hatte eine Anzeige erstattet, weil Kurz im U-Ausschuss gesagt hatte, er habe von der Bestellung Schmids aus den Medien erfahren.
Chatprotokolle würden aber den Schluss zulassen, dass Kurz sehr wohl in den Vorgang involviert gewesen sei, so NEOS. Da Kurz als Beschuldigter geführt wird, wird es wohl zu einem Entschlagungsreigen bei der Befragung kommen. Von dem Entschlagungsrecht machte vergangene Woche auch Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) Gebrauch. Denn er wird im großen Casinos-Komplex als Beschuldigter geführt. Dass die Opposition Fragen zum Kurz-Vertrauten stellen wird, gilt als sicher.
ORF.at/Peter Pfeiffer Schmid verweilt derzeit im Ausland und dürfte auch dieses Mal nicht erscheinen
Korruptionsstaatsanwaltschaft erneut im Mittelpunkt
Vor Kurz wird am Mittwoch Justizministerin Zadic befragt. Die Grünen-Politikerin ist wie der Bundeskanzler bereits zum zweiten Mal im U-Ausschuss geladen. Die Ministerin soll vor allem Auskunft zum Zwist zwischen den einzelnen Ermittlungsbehörden geben. Im Fokus wird wohl auch die von der ÖVP kritisierte Aktenlieferung stehen. Andreas Hanger, Fraktionschef der ÖVP im U-Ausschuss, attackierte explizit einen Staatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA).
Seiner Meinung nach wurde nämlich die für die ÖVP wichtige SMS-Korrespondenz zwischen Schmid und und dem Chef des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Wolfgang Katzian, zu spät geliefert. Andere Chats hingegen seien vorgelegt worden, obwohl sie Hangers Aussagen zufolge nicht vom Untersuchungsgegenstand gedeckt seien. Die Beweismittelvorlage durchläuft allerdings einen stufenweisen Prozess. Warum Chatnachrichten vorgelegt werden, wird vonseiten der Staatsanwaltschaft begründet. Weil alles zu übermitteln ist, was „abstrakt relevant“ ist, erhält der U-Ausschuss mehr Akten, als die Staatsanwaltschaft für ihre Ermittlungen als relevant einstuft.
 ORF.at/Lukas Krummholz Zadic wurde von der ÖVP geladen
Die WKStA ermittelt gegen eine Reihe aktiver und ehemaliger ÖVP-Politiker. Die Ermittler und Ermittlerinnen sehen sich seit Wochen heftigen Angriffe der ÖVP ausgesetzt. So warf Hanger einem Staatsanwalt „politische Befangenheit“ vor. Zadic stellte sich zuletzt hinter die Korruptionsstaatsanwaltschaft. „Die sich wiederholenden und unqualifizierten Angriffe auf die Justiz und insbesondere auf die WKStA sind inakzeptabel“, sagte Zadic. Die grüne Ministerin wirft der ÖVP vor, „unsubstantiierte öffentliche Angriffe“ zu liefern, anstatt eine juristische Klärung ihrer Vorwürfe zu suchen. jkla, ORF.at
https://kurier.at/politik/inland/konflikt-mit-wksta-ein-justiz-dossier-das-tief-blicken-laesst/401429073
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90351778/aussage-im-ibiza-ausschuss-sebastian-kurz-in-seiner-groessten-krise.html
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/der-zeugenschwund-im-ibiza-finale;art385,3420755
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24.06.2021 BEFRAGUNGEN
Gernot BLÜMEL (Finanzminister, ÖVP),
Mag. Wolfgang SOBOTKA (ÖVP)
24.06.2021 Berichte:
https://orf.at/stories/3218695/     U-Ausschuss: Laut Kurz alle BKA-Akten geliefert | Das Bundeskanzleramt hat die im Mai vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) geforderte Aktennachlieferung an den „Ibiza“-U-Ausschuss nach eigenen Angaben abgeschlossen. Rund 90.000 Dateien mit 800.000 Seiten wurden bzw. werden an den Nationalrat elektronisch übermittelt, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einem gestern an Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) ergangenen Schreiben. Im Kanzleramt betonte man, dass man den Vorgang extern begleiten habe lassen. In dem Schreiben, das der APA vorliegt, erklärt Kurz, dass die notwendigen Schritte gesetzt worden seien, „um die Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofs vollinhaltlich umzusetzen“. Es seien IT-Techniker beigezogen und eine Qualitätssicherung des Suchprozesses vorgenommen worden. Die dadurch gelieferten Akten kommen zu den etwa 60.000 Seiten hinzu, die 2020 an den U-Ausschuss gegangen waren. Juristisch begleitet | Juristisch begleitet wurde der Vorgang von Andreas Janko, Professor für öffentliches Recht in Linz. Janko meinte heute in der „Zeit im Bild“ zu Kurz’ Verantwortlichkeit für diesen Vorgang: „Nach meiner Wahrnehmung habe ich keine Indizien, dass hier nicht alles getan wurde, um tatsächlich Vollständigkeit zu erreichen.“ Janko hat dazu eine neunseitige Stellungnahme verfasst. Die vom Kanzleramt gewählte Vorgangsweise – elektronische Aktenabfrage und Anweisung an die Bediensteten, die verlangten Dokumente einzumelden – „entspricht als solches den Anforderungen, die an ein sorgfältig agierendes vorlagepflichtiges Organ zu stellen sind, und schließt daher die persönliche Vorwerfbarkeit einer entgegen den berechtigten Erwartungen allenfalls doch verbleibenden punktuellen Lücke zwischen Vorlagepflicht und tatsächlichem Vorlageumfang grundsätzlich aus“, meinte der Linzer Jurist. Indizien für weiterhin fehlende Akten sieht Janko zwar nicht, aber: „Natürlich wäre ein im Nachhinein festgestelltes Unterschreiten des geschuldeten Lieferumfangs – ungeachtet der fehlenden persönlichen Vorwerfbarkeit – unverzüglich zu korrigieren, widrigenfalls die Vorlagepflicht im Verfahren gemäß Art. 146 Abs. 2 B-VG exekutiert werden kann.“ red, ORF.at/Agenturen
https://volksblatt.at/aufatmen-ist-schon-spuerbar/
https://twittersmash.com/nachrichten/die-ibiza-affare-gernot-blumel-in-der-ibiza-affare-das-schweigen-von-kurz-vertrauten/
https://orf.at/stories/3218646/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Vom Vorsitzenden zur Auskunftsperson | Im „Ibiza“-U-Ausschuss ist am Donnerstag zum zweiten Mal der Ausschussvorsitzende, Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), befragt worden. Im Zentrum standen unter anderem Fragen zum Alois-Mock-Institut und zu Gesprächen mit dem suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek. Dass Sobotka den Sitzplatz binnen weniger Stunden wechselte, war nicht ganz friktionsfrei. Gemäß Verfahrensordnung sind Auskunftspersonen „einzeln in Abwesenheit der später zu hörenden Auskunftspersonen zu befragen“. Der Nationalratspräsident führte allerdings den Vorsitz bei der vorangegangenen Befragung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Sobotka hatte offenbar schon zu Beginn des Ausschusstages dargelegt, warum er nicht „abwesend“ sein darf bzw. kann. Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl zitierte sinngemäß: Der Vorsitzende könne nicht vom U-Ausschuss ausgeschlossen werden.
Er blieb also Ausschussvorsitzender in der Blümel-Befragung und wurde danach als Auskunftsperson selbst befragt. Und es ging abermals um den Glücksspielkonzern Novomatic. Er habe keine Spenden angeboten bekommen, auch kein Verein, in dem er eine Funktion habe, hätte Spenden angeboten bekommen oder genommen, so der Präsident des Alois-Mock-Instituts. Nina Tomaselli, Fraktionsführerin der Grünen, wollte unter Bezugnahme auf ein Interview Sobotkas wissen, wie das Land Niederösterreich Novomatic beraten könne in Bezug auf Förderungen.
 ORF.at/Carina Kainz Sobotka zeigte sich im Ausschuss gut gelaunt, aber auch mit Erinnerungslücken
Sobotka, der sich die Fragen der Abgeordneten akribisch notierte und auch wiederholte, erklärte, Novomatic nehme in Niederösterreich eine kulturelle und soziale Verantwortung war und unterstütze viele Organisationen. Vereine, in dem er eine Funktion habe, seien da nicht dabei. Über die Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich und der Novomatic könne er nichts sagen, bei den Gesprächen sei er nicht dabei. Vereine würden aber davon leben, dass sie entsprechend unterstützt werden. Keine Zuwendungen für Alois-Mock-Institut | Wie er zwischen seiner politischen Funktion und der Funktion als Präsident des Alois-Mock-Instituts unterschieden habe bei der Annahme von Leistungen von der Novomatic, wollte Tomaselli dann wissen. Sobotka sagte dazu, er sei im Institut nie für die Entgegennahme von Zuwendungen zuständig gewesen. Das Alois-Mock-Institut habe mit seiner Person grundsätzlich nichts zu. NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper wollte Details zu möglichen Spenden an das Alois-Mock-Institut | Seine Wahrnehmung zu den seiner Meinung nach nicht existenten Spenden von der Novomatic an das Alois-Mock-Institut beziehe sich auf den Zeitraum 2017 bis 2019, präzisierte Sobotka später auf Fragen von NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper. Es habe nur Inserate gegeben. Krisper hatte zuvor einen Bericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zitiert, wonach Novomatic bei der ÖVP den „Fuß in der Tür“ habe.
Zu der Einschätzung könne er nichts sagen, sagte der Parlamentspräsident. Dass die Novomatic selbst rund 100.000 Euro Zuwendungen für das Alois-Mock-Institut aufsummiert hat, dazu könne er nichts sagen, meinte Sobotka, er sei für die Geschäftsgebarung nicht zuständig gewesen und wisse auch nichts von möglichen Gegenleistungen.
Private Gespräche mit Pilnacek
Von der Hausdurchsuchung bei Finanzminister Blümel habe er aus den Medien erfahren, sagte die Auskunftsperson weiter. Pilnacek sei seit Jahren sein Bekannter und mittlerweile Freund, man teile private Dinge, erklärte Sobotka acht Telefonate mit dem suspendierten Sektionschef im Justizministerium am 22. und 23. Februar. Er schließe aus, dass es um Geheimnisverrat gegangen sein könnte, er wüsste auch nicht, was er Pilnacek hätte anvertrauen können.
ORF.at/Carina Kainz Der Ausschuss wurde am Abend von Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) geführt
Über die Sicherstellung im Finanzministerium habe er sich mit Pilnacek seines Wissens nach nicht unterhalten. Die Anrufe hätten rein private Dinge betroffen – so sie zustande gekommen seien. Weil er auf der Autobahn unterwegs war, seien viele davon allerdings abgerissen. Dass Pilnacek in einem Chat über die Hausdurchsuchung geschrieben habe „Das ist ein Putsch“, dazu habe er keine Wahrnehmung, meinte Sobotka weiter.
Eine Frage von SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer, ob Pilnacek über Sobotka versucht habe, Einfluss auf die Wahl des Verfahrensrichters zu nehmen, wurde nicht zugelassen. Auch andere Fragen, die Sobotkas Rolle als Ausschussvorsitzenden betrafen, konnten nicht gestellt werden, weil sie nicht Untersuchungsgegenstand sind. Gemäß Verfahrensordnung schlägt der Vorsitzende den Verfahrensrichter vor, der Geschäftsordnungsausschuss stimmt anschließend ab.
Zahlreiche Treffen weltweit
Der mittlerweile zurückgetretene Alleinvorstand der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG), Thomas Schmid, habe ihn über die Aufstellung der ÖBAG informiert, mündlich, wie Sobotka außerdem sagte. Das sei nach Schmids Bestellung Anfang 2020 geschehen. Der Ausschuss wisse nichts über diesen Termin, er sei auch nicht relevant, zudem außerhalb des Untersuchungszeitraums. Sobotka brachte sich selbst bei einem Termin im Kanzleramt Anfang 2019 zu den Themen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Eurofighter und den Status der U-Ausschüsse ein. Tomaselli interessierte sich vor allem für Spenden | Das Treffen mit dem flüchtigen Wirecard-Manager Jan Marsalek Ende Mai 2017 in Moskau, erklärte Sobotka gegenüber FPÖ-Fraktionschefs Christian Hafenecker, sei bei einem Abendessen in der österreichischen Botschaft in Moskau oder im Rahmen einer Veranstaltung der österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft entstanden.
Er habe Marsalek nicht gekannt und vorher und nachher keinen Kontakt zu Marsalek gehabt. Von Sicherheitschecks – Sobotka war damals Innenminister – sei ihm nichts bekannt, Wirecard sei ein angesehenes Unternehmen gewesen. Es könne wohl nur Smalltalk zwischen ihnen gegeben haben, denn an Inhalte könne er sich nicht erinnern. Es können auch mehr Treffen mit Marsalek gewesen sein, er könne sich nicht erinnern, so Sobotka weiter. Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/news/politik/ibiza-u-ausschuss-sobotka-wechselte-vom-vorsitz-zu-auskunftsperson/237580
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000127695976/eine-ode-an-das-praesidentenamt
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-bluemel-van-der-bellen-ibiza-affaere-1.5332548
https://www.puls24.at/news/politik/haeupl-gruene-tragen-neoliberalen-schmarrn-mit/237662
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Ibiza-Affaere-Gernot-Bluemel-in-der-Ibiza-Affaere-Das-Schweigen-des-Kurz-Vertrauten-id59956186.html
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5998464/IbizaUAusschuss_Schweigsamer-Bluemel-hat-keine-eigene-EMailAdresse
https://www.diepresse.com/5999014/klar-rechtswidrig-sobotka-tauscht-vorsitz-mit-befragungssessel     U-AUSSCHUSS | „KLAR RECHTSWIDRI“: SOBOTKA TAUSCHT VORSITZ MIT BEFRAGUNGSSESSEL
https://orf.at/stories/3218642/     „Ibiza“-U-Ausschuss: Sobotka stellt Fragen infrage | Nach Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wird heute Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), der auch Ausschussvorsitzender ist, vor dem „Ibiza“-U-Ausschuss aussagen. Sobotka ist zum zweiten Mal geladen. Im Zentrum standen Fragen zum Alois-Mock-Institut und zu Regierungshandlungen. Nicht selten stellte er die Fragen der Abgeordneten infrage. Denn diese würden nicht den Untersuchungsgegenstand betreffen, so Sobotka. Erstens sei er unter der ÖVP-FPÖ-Regierung kein Organ der Vollziehung gewesen, und zweitens spielten sich die Fragen außerhalb des Untersuchungszeitraums ab.
Dass Sobotka überhaupt befragt wird, ist nicht ganz friktionsfrei. Denn gemäß Verfahrensordnung sind Auskunftspersonen „einzeln in Abwesenheit der später zu hörenden Auskunftspersonen zu befragen“. Der Nationalratspräsident führte allerdings den Vorsitz bei der Blümel-Befragung.
„Summe der Novomatic für Kulturelles“
Sobotka blieb als Ausschussvorsitzender und wurde auch danach als Auskunftsperson befragt. Der Präsident des Alois-Mock-Instituts sagte, dass ihm weder ein Vertreter der Novomatic Spenden angeboten habe, noch wisse er etwas von Spenden für die Vereine, in denen er Organfunktionen hat. Wenn es um „Geld“ gehe, dann müsse man die zuständigen Stellen befragen.
Grünen-Mandatarin Nina Tomaselli fragte nach einem Interview mit Sobotka, in dem er sagte, dass das Land Niederösterreich die Novomatic bei finanziellen Unterstützungen berate. Sobotka verwies auf das Land Niederösterreich. Er sei nicht involviert, und Vereine, in denen er eine Funktion hatte, seien nicht dabei gewesen, so der Nationalratspräsident.
Gespräche mit Pilnacek
Auf die Frage, ob er sich mit dem mittlerweile suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek über die Sicherstellungsanordnung der Hausdurchsuchung bei Blümel ausgetauscht habe, antwortete Sobotka: „Meines Wissens nach nicht.“
Es wurden Unterlagen vorgelegt, wonach es zwischen den beiden in diesem Zeitraum der Sicherstellung zumindest Anrufe gegeben habe. Sobotka sagte, er habe nicht abheben können, weil er auf der Autobahn unterwegs war. „Es ist um eine reine private Unterhaltung gegangen. Sie ist nie zustande gekommen.“
Pilnacek sei seit Jahren ein Bekannter und Freund. Sobotka schloss auf eine entsprechende Frage aus, dass es dabei um einen Amtsgeheimnisverrat gegangen ist. Fragen zum Kammerorchester Waidhofen/Ybbs, bei dem Sobotka dirigiert, ließ der Verfahrensrichter nicht zu, weil es nicht von den Beweisthemen erfasst sei.
Fragen zum Verfahrensrichter
SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer fragte Sobotka nach dem Amt des Verfahrensrichters. Hat Pilnacek Sobotka einen Kandidaten für die beratende Stelle vorgeschlagen? Für Verfahrensrichter Pöschl war die Frage unzulässig, weil sie nicht Gegenstand der Untersuchung ist. Krainer sah das anders.
Nach einer längeren vertraulichen Debatte zur Geschäftsordnung blieb Pöschl dabei: „Diese Frage sollte nicht in diesem Gremium behandelt werden.“ Für das Amt des Verfahrensrichters liegt eine Liste im Parlament auf. Der Nationalratspräsident schlägt die Person vor, der Geschäftsordnungsausschuss stimmt dem Vorschlag zu oder eben nicht.
Anzeigen zurückgelegt
Ermittlungen wegen vier Anzeigen gegen den Nationalratspräsidenten wurden im Vorfeld zurückgelegt. Er selbst, sagte Sobotka, sei nie einvernommen worden und könne dazu nichts sagen. Eine gestern bekanntgewordene Anzeige wegen Falschaussage könnte hingegen neuerlich für Diskussionsstoff sorgen. Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Carina Kainz (Bild), aller ORF.at/Agenturen
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/van-der-bellen-exekutiert-beschluss-gegen-oesterreichs-finanzminister-17406022.html     WENN DAS STAATSOBERHAUPT ZUM VOLLSTRECKER WIRD
https://www.puls24.at/news/politik/florian-klenk-und-andreas-khol-bei-den-politik-insidern/237648
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2109783-Bluemel-zum-dritten-Mal-im-U-Ausschuss-zu-Gast.html     WIE DIE EXEKUTION IM AKTENSTREIT ABLÄUFT
https://kontrast.at/bluemel-u-ausschuss/     IBIZA-U-AUSSCHUSS: BLÜMEL RÜCKTRITTSREIF:  FINANZMINISTER ENTSCHLÄGT SICH 35 MAL IM U-AUSSCHUSS
https://www.noen.at/in-ausland/ibiza-u-ausschuss-schweigsamer-bluemel-ohne-persoenliche-e-mail-casinos-austria-gluecksspiele-primavista-u-ausschuss-wien-oesterreich-278833957
https://www.puls24.at/news/politik/live-vom-ibiza-u-ausschuss-sobotka-wechselt-vom-vorsitz-zu-auskunftsperson/237580     POLITIK | LIVE VOM IBIZA-AUSSCHUSS: SOBOTKA WECHSELT VOM VORSITZ ZUR AUSKUNFTSPERSON
https://kurier.at/politik/inland/brisante-befragung-bluemels-dritter-auftritt-im-u-ausschuss/401423280     BLÜMEL ENTSCHLÄGT SICH 35 MAL
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5998464/IbizaUAusschuss_Bluemel-bleibt-nach-Angriff-auf-Opposition-wortkarg
https://kontrast.at/van-der-bellen-exekution-bluemel/     IBIZA-U-AUSSCHUSS | BUNDESPRÄSIDENT VAN DER BELLEN ORDNETE DETAILLIERTE AKTEN-EXEKUTION BEI BLÜMEL AN
https://www.diepresse.com/5998642/blumel-personliche-e-mail-adresse-habe-ich-nicht     BLÜMEL: PERSÖNLICHE E-MAIL-ADRESSE? HABE ICH NICHT
https://www.puls24.at/news/politik/hanger-haelt-vertraulichen-akt-in-kamera/237629     POLITIK | HANGER HÄLT VERTRAULICHEN AKT IN KAMERA
https://orf.at/stories/3218533/     Blümel in U-Ausschuss | Chats, Novomatic und späte Aktenlieferung | Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist dem „Ibiza“-U-Ausschuss am Donnerstag Rede und Antwort gestanden, so weit wie möglich. Denn wie erwartet, berief sich Blümel wegen laufender Ermittlungen auch auf sein Entschlagungsrecht. Die bereits dritte Befragung des Ressortchefs verlief vergleichsweise ruhig – trotz der Brisanz des Potpourris aus Chats, Novomatic und einer verspäteten Aktenlieferung. | Gleich zu Beginn sprach Blümel das Thema des Tages selbst an: die Exekution des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Der Minister wiederholte, dass das Ressort dem Erkenntnis nachgekommen sei. Es seien alle angeforderten Akten geliefert worden. Die Opposition ist anderer Meinung und hatte deshalb Van der Bellen angerufen, der nun gemäß Verfassung die Exekution anordnete. „Die Mitarbeiter mussten mittels Vollständigkeitserklärung versichern, dass alles geliefert wurde“, sagte Blümel auf eine entsprechende Frage.
Es gebe „volle Kooperation“ vonseiten Blümels, wie er selbst mehrmals betonte. Der Finanzminister „respektiert“ das Parlament und kritisierte gleichzeitig, dass „manche mit dem Strafrecht Politik machen“. Damit meinte der Finanzminister insbesondere Anzeigen von der Opposition gegen Regierungspolitiker. Erwähnt wurde von Blümel eine Anzeige der SPÖ wegen der Aktenlieferung. Die ÖVP-Fraktion pochte in einer Geschäftsordnungsdebatte auf das Entschlagungsrecht. SPÖ und FPÖ forderten eine Stehung, womit die Befragungszeit angehalten wurde.| ORF.at/Carina Kainz | Bevor sich Blümel den Fragen der Abgeordneten stellte, antwortete er auch den Journalisten und Journalistinnen | Kommt auf die Frage an | Die Frage, wann das Entschlagungsrecht gilt, stellten sich die Politiker und Politikerinnen nicht zum ersten Mal – und nicht zum ersten Mal wurde entschieden: Kommt auf die Frage an. So wollte etwa die FPÖ wissen, wie lange die Akten „im Keller gewartet“ haben. Das wisse er nicht genau, so Blümel, es sei ein dynamischer Prozess gewesen. Der Ressortchef werde nicht über jeden Schritt informiert. Eine Mitarbeiterin im Ministerium sagte im U-Ausschuss, dass man Mitte März die Akten bereits vorbereitet habe, aber wegen der Frage nach Persönlichkeitsrechten warten musste. Blümel entschlug sich.
NEOS-Abgeordneter Helmut Brandstätter fragte nach einer Weisung, die es diesbezüglich gegeben haben soll. Blümel verwies auf die Anzeige und entschlug sich – auch zur Frage, ob das Kanzleramt in die Aktenlieferung involviert gewesen sei. Später wiederholte er: „Ich habe die Mitarbeiter angewiesen und ersucht, die Umsetzung des VfGH-Erkenntnisses rechtskonform umzusetzen.“ ÖVP-Mandatar Klaus Fürlinger ergänzte, die Beamtin habe im U-Ausschuss gesagt, dass die Klassifizierungsstufe 3 gewählt wurde, weil das Ressort noch nie ganze E-Mail-Postfächer liefern musste. | ORF.at/Carina Kainz Andreas Hanger (ÖVP) meldete sich mehrmals zur Geschäftsbehandlung, da einige Fragen seiner Meinung nach unzulässig waren | Die Mitarbeiterin, die im Verbindungsdienst für parlamentarische Angelegenheiten zuständig ist, sagte aber auch, dass die hohe Klassifizierung vom Kabinett des Finanzministers veranlasst worden sei. Auch dass die E-Mails ausgedruckt und schließlich kistenweise in das Parlament geliefert wurden, liege nicht in ihrer Verantwortung. Die Begründung, warum die Unterlagen mit der zweithöchsten Sicherheitsstufe, also in Papierform, geliefert wurden, habe sie nie erfahren. Dass Akten für einen U-Ausschuss „pauschal“ klassifiziert wurden, habe sie in ihrer langjährigen Tätigkeit noch nicht erlebt. Budgeterhöhung für Außenministerium unter Kurz | Zu einigen Fragen zu Chats zwischen ihm und dem Ex-Alleinvorstand der ÖBAG, Thomas Schmid, gab Blümel mit Verweis auf Ermittlungen gegen ihn keine Antwort. Was er von der Budgeterhöhung für das Außenministerium unter Sebastian Kurz (ÖVP) halte, die der damalige Finanzressort-Kabinettschef Schmid in einer Nachricht an Kurz erwähnt hatte („Du hast eine Budget Steigerung von über 30%! Das haben wir NUR für dich gemacht. Über 160 Mio mehr! Und wird voll aufschlagen. Du schuldest mir was :-)))! LG t“), wollten die Freiheitlichen wissen: Es sei völlig natürlich, dass jedes Ressort mehr Geld wolle, so Blümel. Ein einzelner Mitarbeiter im Ministerium entscheide das allerdings nicht. ORF.at/Carina Kainz Der U-Ausschuss geht in die finale Phase, die Beweismittelaufnahme endet am 15. Juli | Schmid war damals nicht nur Kabinettschef von Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP), sondern auch Generalsekretär im Ressort. Die Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft (WKStA) vermutet, dass Schmids Satz an Kurz „Du schuldest mir was :-)))!“ ein „wesentlicher Baustein für das Verständnis des Bestellungsvorgangs“ von Schmid als ÖBAG-Vorstand „und die Rolle von Sebastian Kurz bei diesem Vorgang sein“ könnte. Blümel entschlug sich und bezog sich auf den von der WKStA verfolgten Verdacht, dass es zwischen den Bestellvorgängen in der ÖBAG (Schmid) und in den Casinos Austria (Peter Sidlo) einen Konnex gebe. Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl stimmte der Entschlagung zu, auch wenn Blümel im konkreten Fall nicht als Beschuldigter geführt wird. Die ÖVP sah es ähnlich („Es gibt einen großen Topf, den man nicht aufdröseln kann“), Grünen-Fraktionschefin Nina Tomaselli war etwas überrascht („Das muss man aufdröseln“), dennoch blieb die Mandatarin bei den Chats und E-Mails, und fragte nach Steuerfragen der Novomatic in Italien. Es ging um eine E-Mail eines Steuerberaters, in der von Steuernachzahlungen in den Jahren 2012 bis 2015 die Rede war. Er sei, so der Finanzminister, nicht mit allem „Operativen“ befasst. Ob er ein Verfahren einleiten wolle, musste die Auskunftsperson nicht beantworten, da die Frage nicht im Untersuchungszeitraum liegt. Causen „aufdröseln“ | Anlass der Frage war, dass die Novomatic wegen ihrer Italien-Tochter im Jahr 2017 in Aufregung geriet. Damals rechneten ihre Steuerberater damit, dass der Glücksspielkonzern bis zu siebzig Millionen Euro an Steuern nachzuzahlen hätte. Deshalb setzte der Konzern alle Hebel in Bewegung, auch in Österreich: Im Juli 2017 schrieb der damalige Novomatic-Konzernmanager an Blümel, damals ÖVP-Wien-Chef, er brauche einen Termin bei Außenminister Kurz wegen „erstens Spende zweitens eines Problemes das wir in Italien haben“.
 ORF.at/Carina Kainz Christian Hafenecker (FPÖ) wollte von Blümel wissen, wann dieser zurücktrete. Die Frage war unzulässig.
Gegen Blümel wird wegen Bestechlichkeit ermittelt, es gilt die Unschuldsvermutung. Im U-Ausschuss wurde das Thema nur kurz angesprochen. Der Finanzminister sagte aber schon mehrmals zuvor, dass die ÖVP keine Spenden von Glücksspielunternehmen annehme. „Ich kann ausschließen, dass irgendwo Geld als Gegenleistung für meine politischen Handlungen geflossen ist, wo ich involviert gewesen bin oder davon gewusst habe. Das kann ich beschwören, weil das mache ich nicht.“
Nach Blümel wird Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) befragt, der am Donnerstag auch den Vorsitz bei der Befragung des Finanzministers führte. Gemäß Verfahrensordnung sind allerdings Auskunftspersonen „einzeln in Abwesenheit der später zu hörenden Auskunftspersonen zu befragen“. NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper merkte das an, Verfahrensrichter Pöschl stellte klar, dass man einen Nationalratspräsidenten nicht ausschließen könne. Interessant ist das deshalb, weil diese Rechtsmeinung noch vor wenigen Monaten nicht so klar war. Sobotka selbst sagte noch im Herbst 2020, dass die Bestimmung nur für denselben Tag gelte. Blümel und Sobotka werden am selben Tag befragt. Jürgen Klatzer, Nadja Igler (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/u-ausschuss-bluemel-gibt-sich-angriffig-105674059     SCHWEIGSAMER BLÜMEL OHNE PRIVATE W-MAIL-ADRESSE | FINANZMINISTER BEIM IBIZA-U-AUSSCHUSS WORTKARG
https://www.vienna.at/bluemel-zu-beginn-im-u-ausschuss-angriffig-geht-nur-noch-um-skandalisierung/7032128
https://orf.at/stories/3218595/     Blümel im „Ibiza“-U-Ausschuss: Alle Akten geliefert | Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist heute als Auskunftsperson bereits zum dritten Mal im „Ibiza“-U-Ausschuss. Auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), der auch Ausschussvorsitzender ist, wird zum zweiten Mal befragt. Formell zugesagt hat auch der ehemalige ÖBAG-Chef Thomas Schmid – sein Kommen ist unwahrscheinlich, er wurde bisher nicht gefunden. Blümel sieht alles geliefert | Blümel sagte bei einer kurzen Stellungnahme vor dem Ausschuss, dass eine von der Opposition auch in Medien geforderte Mail vom Ministerium bereits zweimal geliefert worden sei. Bei seiner Stellungnahme direkt im Ausschuss sagte er, manche Abgeordnete im Ausschuss würden mit Strafrecht Politik machen, ihnen gehe es rein um Skandalisierung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte würden aber ignoriert. | ORF.at/Carina Kainz | Er argumentierte einmal mehr, dass er die Postfächer seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht einfach durchsuchen könne. Ihm sei es immer darum gegangen, bestmöglich mit dem Ausschuss zu kooperieren, man habe Urteile auch umgesetzt. Blümel unterstellte der SPÖ, Journalisten mit Falschinformationen – in Bezug auf die Lieferung bestimmter Akten – zu versorgen.
Mitarbeiter klassifizieren Daten
Auf Fragen des Verfahrensrichters sagte Blümel, die Lieferung von Akten an den Ausschuss sei ein eingeübter Prozess. Das Beweisverlangen werde über die zuständige Abteilung verteilt, die relevanten Dokumente werden dann auf ein Laufwerk gespielt und von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Ministeriums selbst klassifiziert. Dann werde geliefert. Das sei bisher 36-mal geschehen. Die Mitarbeiter des Ministeriums würden entscheiden, ob Dokumente für den Ausschuss relevant sind oder nicht.
Bei der Befragung durch FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker, der meinte, Blümel habe drei Fußballfelder an Akten geliefert, verlangte Blümel eine Klärung wegen einer medial kolportierten Anzeige der SPÖ gegen ihn rund um die Aktenlieferung. Laut Verfahrensrichter gibt es eine Anfangsverdachtsprüfung, Blümel erklärte daraufhin, zuerst mit der Behörde darüber reden zu wollen.
Blümel darf sich entschlagen
Es folgte eine Debatte der Fraktionen (Stehung), wie in Bezug auf mögliche Entschlagungen Blümels weiter vorzugehen sei. Der Verfahrensrichter führte dann aus, dass die Möglichkeit einer Entschlagung im Einzelfall jeweils zu prüfen sei. Die Frage Hafeneckers, wann Blümel zurücktrete, ließ Sobotka nicht zu: Sie sei unterstellend und beleidigend.
Blümel führte dann aus, dass die Mitarbeiter des Ministeriums auf seine Bitte die Akten rasch zusammengesucht und vorbereitet hätten. Nach dem VfGH-Entscheid seien sie geliefert worden. Wie lange die Akten im Keller lagerten und seit wann sie fertig waren, könne er nicht sagen, das sei ein dynamischer Prozess, so Blümel.
In weiterer Folge entschlug sich Blümel bei mehreren Fragen, etwa jener nach den Chats zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Schmid rund um die Erhöhung des Budgets des Außenministeriums unter Kurz 2016, Stichwort „Du schuldest mir was“. Blümel führte dazu aus seiner heutigen Sicht als Finanzminister aus, dass nicht ein Mitarbeiter über ein Budget entscheide, sondern das Parlament.
Zahlreiche Entschlagungen
Auch zu seiner eigenen Nachricht an Schmid „Mitterlehner spielt keine Rolle mehr“ entschlug sich Blümel, nachdem die Frage nach seiner Wahrnehmung dazu vom Verfahrensrichter zugelassen wurde. Nina Tomaselli, Fraktionsführerin der Grünen, wollte dann wissen, in welchen Verfahren Blümel nun genau beschuldigt wird und sich damit entschlagen kann, daraufhin erklärte ÖVP-Abgeordneter Klaus Fürlinger, sinngemäß und mit Verweis auf Artikel 6 der Menschenrechtskonvention, dass ein Auffächern aller Verfahren nicht sinnvoll sei.
Eine Mitarbeiterin des Finanzministeriums hatte im Ausschuss erklärt, es habe die Weisung gegeben, dass die Akten in der in Geheimhaltungsstufe drei zu liefern sind, also nur als in Papierform und ohne Möglichkeit Kopien zu machen. Blümel entschlug sich bei der Frage, ob er die Weisung erteilt habe. Blümel entschlug sich auch bei der Frage, ob der Auftrag für eine Weisung, bei der Aktenlieferung „abzuwarten“, von ihm kam.
NEOS-Abgeordneter Helmut Brandstätter wollte dann wissen, ob die Auskunftsperson oder Kurz in die Bestellung von Schmid als ÖBAG-Chef eingebunden waren. Blümel verwies auf eine frühere Aussage im Ausschuss und entschlug sich wegen eines laufenden Verfahrens einmal mehr.
Welche erste Maßnahmen habe Blümel gesetzt seit der Aufforderung des „Ibiza“-U-Auschusses Akten zu liefern, wollte NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper dann wissen. Blümel antwortete darauf die bereits mehrfach vorgebrachte Aussage, es gab 36 Anfragen, er stehe voll hinter jeder Umsetzung. Krispers Frage nach der Hausdurchsuchung bei ihm und dem mittlerweile supsndiertem Sektionschef Christian Pilnacek wurde nicht zugelassen,wie schon bei der letzen Befragung.
Hanger sieht „vergiftetes politisches Klima“
Im Vorfeld der Befragung beschwerte sich ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger über das „vergiftete politische Klima“ in Österreich, im Speziellen durch „Giftmischer“ SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer, der laufend Unwahrheiten verbreite. Die Mail, die unter anderem von Krainer gefordert wurde, sei längst geliefert worden, so Hanger.
 ORF.at/Carina Kainz
„Niemand steht über dem Gesetz“
„Niemand, wirklich niemand steht über dem Gesetz“, sagte Tomaselli, bezogen auf die Aktenlieferung durch Blümel und das Handeln von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der das Straflandesgericht Wien mit der Exekution des höchstgerichtlichen Urteils beauftragt hat.
Es sei eine heikle Situation, man müsse abwarten, wie das Landesgericht vorgehe und was weiter geschehe. In der Befragung Blümels werde es auch um die bisher erfolgten Aktenlieferungen gehen, die laut Auskunft einer Mitarbeiterin des Finanzministeriums auf Weisung erfolgten.
FPÖ kritisiert langsames Handeln
Hätte Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim Exekutionsantrag gleich gehandelt, hätte der Ausschuss die fehlenden Akten aus dem Finanzministerium schon längst erhalten, meinte Hafenecker. Er unterstellte dem Bundespräsidenten, mit Blick auf die Wahl nächstes Jahr mit seinem Handeln auf Unterstützung der ÖVP zu spekulieren.
Die FPÖ will laut Hafenecker Sobotka speziell zum Treffen mit dem abgetauchten Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek befragen. Blümel wolle man zu den jüngst bekanntgewordenen Chats befragen. Warum der Ausschuss nicht weitergeführt wird, verstehe die FPÖ nicht, so Hafenenecker.
NEOS weist Vorwurf der Feigheit zurück
Krisper sieht vor allem Van der Bellen, der schnell reagiert habe, durch eine Nichtverlängerung brüskiert. Blümel sei von Tag eins verpflichtet gewesen, die Akten zu liefern. Den Vorwurf der ÖVP, NEOS wäre feig und würde nur anonym anzeigen, wies sie zurück.
Die politische Verantwortung kenne keine Verjährung, sagte Krainer mit Bezug auf die Befragung Sobotkas. Von Blümel erhoffe er sich mehr Antworten als bisher. Krainer erneuerte einmal mehr die Forderung der Opposition, den Ausschuss zu verlängern.
Wort gegen Wort bei Thema Mail-Lieferung
Gefragt nach dem Vorwurf der ÖVP, dass die verlangte Mail ohnedies bereits geliefert wurde, sagte Krainer, das sei grundsätzlich möglich, es seien aber bekanntlich alle Akten nur in Papierform geliefert worden und damit rechtswidrig.
Man könne die vielen Ordner auch nicht einfach durcharbeiten, um zu schauen, ob die Mail wirklich geliefert wurde – die Mail sei aber keinesfalls elektronisch geliefert worden, das habe man gegenüber dem Bundespräsidenten auch immer so argumentiert.
Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.krone.at/2445800
https://orf.at/stories/3218576/     Blümel-Akten | Suche als „Wettlauf mit der Zeit“ | Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch angekündigt, das Straflandesgericht Wien mit der „Durchsetzung“ des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) im Zusammenhang mit der Aktenlieferung von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) an den „Ibiza“-Untersuchungsausschuss zu befassen. Für den Verfassungsjuristen Karl Stöger handelt es sich um eine nachvollziehbare und „durchaus weise“ Entscheidung – fest stehe aber auch: Für das Gericht wird die Klärung der Causa ein „Wettlauf mit der Zeit“.
„Ein Ausschuss ist befristet, und wenn der zu Ende ist, dann sind die entsprechenden Beweise nicht mehr weiter zu erheben“, so Stöger, der in der ZIB2 von einer großen Herausforderung für die von Van der Bellen nun beauftragten Richterinnen und Richter spricht.
Inwieweit sich das angeordnete „Verfahren zur Informationssicherung“ angesichts des mit 15. Juli auslaufenden „Ibiza“-U-Ausschusses ausgeht, erscheint fraglich. „Ich glaube, das wird schwierig, und das ist ja auch hier der kritische Punkt“, so Stöger, der auf die Frage, ob es theoretisch sein könne, dass die Opposition recht bekomme, aber nichts mehr davon hat, noch anmerkte: „Das könnte passieren, ja.“
ZIB 2, 23.6.2021
Verfassungsrechtlich gebe es dann entweder die Möglichkeit eines Misstrauensvotums oder „das härtere Instrument einer Anklage wegen einer Gesetzesverletzung an den Verfassungsgerichtshof“. Voraussetzung dafür sei, dass „wirklich festgestellt ist, dass er (Blümel, Anm.) seinen Aufgaben, nämlich dem U-Ausschuss alles zur Verfügung zu stellen, nicht nachgekommen ist“.
 „Gibt offenbar Hinweise“
Stöger sagte, er könne Van der Bellens Vorgangsweise nachvollziehen – und das betrifft auch die neuerliche Klärung der Causa durch den VfGH. „Er wollte offenbar auf Nummer sicher gehen, weil die Angelegenheit sehr heikel ist.“ Klar sei aber auch, dass der Präsident, sofern er nicht gänzlich davon überzeugt ist, dass alles geliefert wurde, für die Klärung etwaiger offener Fragen sorgen muss: „Und offensichtlich bestehen bei ihm so viele Zweifel, dass er es jetzt für notwendig hält, nachschauen zu lassen.“
Aufgabe des Wiener Straflandesgerichts sei es nun, Akten zu sichern und dann einen Abgleich mit jenen Akten vorzunehmen, die dem U-Ausschuss schon zur Verfügung stehen. Die Rede ist von Hinweisen auf gewisse Aktenstücke, bei denen das offenbar strittig sei. Sollten tatsächlich Aktenstücke gefunden werden, die noch nicht beim U-Ausschuss waren, dann muss laut Stöger in einem nächsten Schritt geklärt werden, was öffentlich und was privat ist.
„Haltlos“
Privates habe in der Öffentlichkeit nichts zu suchen, merkte Van der Bellen in seinem Pressestatement am Mittwoch dazu an. Erklärtes Ziel sei es, Klarheit zu schaffen, so Van der Bellen, der weder Blümel etwas vorwirft noch der Opposition recht gibt. Blümel bezeichnete die Vorwürfe in einer ersten Reaktion als „haltlos“ – er sei „froh“, dass Van der Bellen die „Informationssicherstellung“ eingeleitet habe.
Radiothek  24.6.2021, 7.00 Uhr
Analyse: Eine unwürdige Zwickmühle
Ö1 Morgenjournal
Was die Vorwürfe der Opposition betrifft, geht es laut Ö1-Morgenjournal unter anderem um Hinweise, dass die Akten vorsortiert worden sein könnten – konkret seien die Daten nach Themen und nicht chronologisch geliefert worden. Zudem seien von leitenden Beamtinnen und Beamten ungewöhnlich wenige E-Mails gekommen.
Opposition: Verzögerungstaktik
Die Opposition wirft Blümel und der ÖVP angesichts des anstehenden U-Ausschuss-Endes seit Wochen eine Verzögerungstaktik vor. Diese Taktik sei „ja schon erfolgreich“ gewesen, sagte die NEOS-Fraktionsführerin im U-Ausschuss, Stephanie Krisper, am Donnerstag im Ö1-Morgenjournal. Die Frage sei nun, ob sich das Bild erhärte, wonach Finanzminister Blümel „den Rechtsstaat ignoriert hat, und was uns hier alles vorenthalten wurde“, so Krisper: „Verwenden können wir es nur mehr schwer.“
Exekutionsanordnung übermittelt
Die Anordnung zur Exekution des VfGH-Erkenntnisses wurde von der Hofburg Donnerstagvormittag an das Straflandesgericht Wien übermittelt, wie die Präsidentschaftskanzlei mitteilte. Diese Anordnung wurde auch Blümel, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), den Fraktionsführerinnen bzw. Fraktionsführern im U-Ausschuss sowie VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter zur Kenntnis gebracht.
Beim Landesgericht für Strafsachen sei der Antrag des Bundespräsidenten mittels Zufallsgenerator im Sinne der Geschäftsverteilung einer Haft- und Rechtsschutzrichterin zugewiesen worden, wie es hieß. Sie sei nach Prüfung nun für alle weiteren Schritte zuständig. Ihre Aufgaben seien, die Daten sicherzustellen und zu prüfen, welche Daten privat sind, diese auszuscheiden sowie die Daten so weit möglich bis zum 15. Juli dem Ausschuss vorzulegen.
red, ORF.at/Agenturen
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/schweigsamer-bluemel-im-u-ausschuss-ohne-persoenliche-e-mail-105646831
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5998464/
https://www.krone.at/2445656
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000127667940/die-opposition-befragt-zum-dritten-mal-finanzminister-gernot-bluemel
https://www.derstandard.de/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000127667940/die-opposition-befragt-zum-dritten-mal-finanzminister-gernot-bluemel
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23.06.2021 BEFRAGUNGEN: Quelle: http://teletext.orf.at/
Dr. Josef MOSER (Ex-Justizminister, ÖVP-Platz),
Elisabeth KÖSTINGER (Landwirtschaftsministerin),
Daniel KNAPP (Strategie- und Kommunikationsberater) (wenn es sich zeitlich ausgeht)
23.06.2021 Berichte:
https://www.tt.com/artikel/30794712/ex-justizminister-moser-im-u-ausschuss-habe-zwei-weisungen-erteilt
https://www.tt.com/artikel/18228391/koestinger-im-u-ausschuss-zu-spenden-an-oevp-befragt
https://www.volksblatt.li/nachrichten/International/Politik/sda/6337766/ibiza-skandal-finanzminister-wegen-aktenlieferungen-unter-druck     IBIZA-SKANDAL: FINANZMINISTER WEGEN AKTENLIEFERUNGEN UNTER DRUCK
 https://www.tt.com/artikel/30794662/koestinger-im-u-ausschuss-zu-spenden-an-oevp-befragt     Köstinger im U-Ausschuss zu Spenden an ÖVP befragt | Der „Ibiza"-Untersuchungsausschuss hat am Mittwoch die Befragungen fortgesetzt – mit zwei prominenten Auskunftspersonen: dem ehemaligen ÖVP-Justizminister Josef Moser und ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger. https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5998276/IbizaUAusschuss_Koestinger-zu-Spenden-an-OeVP-befragt
https://orf.at/stories/3218511/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Spenden nicht Köstingers Aufgabe | Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ist am Mittwoch im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss vor allem zu Spenden an die ÖVP im Wahlkampf 2017 befragt worden. Sie sei mit Spenden als Generalsekretärin nicht befasst gewesen, so Köstinger, für die Parteifinanzen sei Axel Melchior zuständig gewesen.  Man sei als Partei „gesegnet“ gewesen, dass viele Menschen und Persönlichkeiten auf die Partei damals zugekommen seien, um zu helfen – unter anderem auch mit Geld, sagte Köstinger einleitend. Alles, was an Spenden geflossen sei, sei im Rechenschaftsbericht der ÖVP dargelegt worden. Gegenleistungen für Spenden seien ihrer Wahrnehmung nach nicht versprochen worden, auch seien Spender nicht an die Julius Raab Stiftung oder das Alois Mock Institut verwiesen worden.
Sie könne sich auch nicht daran erinnern, dass sich ein Großspender (Grenze 3.500 Euro) direkt an sie gewendet habe, so Köstinger weiter. Falls ja, hätte sie auf jeden Fall auf die Vorgangsweise innerhalb der Partei verwiesen: Melchior sei für Spenden zuständig gewesen, ihre Aufgabe sei damals in der Kommunikation gelegen, Stefan Steiner sei für Strategie zuständig gewesen, erklärte sie mehrfach.
 ORF.at/Carina Kainz Stögmüller (Grüne) fragte speziell zu Spenden – wie auch andere Abgeordnete
Melchior habe sicher ein Budget erstellt – sie könne sich aber nicht an eine Vorlage der geplanten Wahlkampfkosten im Juli 2017 im Rahmen einer offiziellen Sitzung erinnern, so Köstinger weiter. Der damalige Bundesgeschäftsführer habe sicher immer wieder über seine Tätigkeit berichtet, ihr sei nur erinnerlich, dass er davon berichtet habe, dass KTM-Chef Stefan Pierer die Spendensumme verdoppeln wollte, sagte Köstinger auf Fragen des Grün-Abgeordneten David Stögmüller.
ÖVP wollte Kostengrenze einhalten
Es sei Meinung in der ÖVP gewesen, dass man die Wahlkampfkostengrenze nicht überschreiten wollte. Gefragt von NEOS-Mandatar Helmut Brandstätter nach einem Interview im Jahr 2017, wonach die ÖVP bei den Wahlkampfkosten sehr gut im Plan sei, sagte sie, das sei ihre Information damals gewesen – und Ziel der Partei. Die ÖVP hatte 2017 für den Wahlkampf fast 13 Mio. Euro ausgegeben – sieben sind erlaubt.
 ORF.at/Carina Kainz Die ÖVP habe die Kostengrenze einhalten wollen, sagte Köstinger zu Brandstätter (NEOS) – überschritt sie aber um sechs Mio.
Wann sie genau von der Überschreitung erfahren habe, daran könne sie sich nicht erinnern, sagte Köstinger – Melchior sei für die Abrechnung zuständig gewesen. Man habe auch keine Spenden suchen müssen, vielmehr habe es viel Unterstützung für die Bewegung der neuen Volkspartei gegeben. Gabriela Spiegelfeld, die die ÖVP später auch bei Aufsichtsräten beriet, habe sie hauptsächlich als Veranstalterin von Diskussionen im Rahmen des ÖVP-Wahlkampfs kennengelernt. Sie sei keine gute Netzwerkerin, zum Thema Spenden habe sie hier keine Wahrnehmung.
Keine Wahrnehmung zu „Projekt Ballhausplatz“
Auch zum „Projekt Ballhausplatz“, einem medial kolportierten Plan für die Neuaufstellung der ÖVP unter dem nunmehrigen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), habe sie keine Wahrnehmung, so Köstinger dann auf Fragen von Susanne Fürst (FPÖ). Das Papier, in dem Köstinger auch in einer Reihenfolge etwa bei der Bundesliste aufscheint, kenne sie nicht direkt, nur aus den Medien – auch die Reihung sei ihr nicht bekannt.
 ORF.at/Carina Kainz SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer zeigte sich über die Vertrauensperson Köstingers erbost
Sie könne aber ein sehr gutes Verhältnis zu Kurz bestätigen, sagte sie auf Nachfrage. Die Frage, wie es ihr, Köstinger, nach dem Bekanntwerden der Chats gehe, in denen vor allem ÖVP-nahe Personen und Politiker vorkommen, nachdem sie sich in ihrem Eingangstatement empört über das im Zuge des „Ibiza-Videos“ gezeigte Sittenbild des damaligen Koalitionspartners FPÖ gezeigt hatte, wurde als zu allgemeine Frage nicht zugelassen.
Zu Thomas Schmid, mittlerweile zurückgetretener ÖBAG-Chef, habe sie kein enges Verhältnis, sagte Köstinger. Zu den in den jüngst bekanntgewordenen Chats zwischen Schmid und dem damaligen Außenminister Kurz, wonach Kurz Schmid etwas schulde (nachdem dieser das Budget des Ministeriums deutlich erhöht hatte), habe sie keine Wahrnehmung.
Köstinger sagte zu Beginn der Befragung, ihre „persönliche Enttäuschung“ über das im „Ibiza-Video“ Gesagte sei „sehr groß“ und mit ihrem Anspruch an Politik nicht vereinbar. Die „Skrupellosigkeit und Selbstgefälligkeit“ habe ihre Vorstellungskraft überstiegen. Das alles treffe auf das Regierungsteam der ÖVP nicht zu. Sie verurteile diese Geisteshaltung und das Politikverständnis.
Debatte über Vertrauensperson
Die Befragung wurde durch eine Debatte im Vorfeld verzögert, Grund war Köstingers Vertrauensperson, Anwalt und Ersatzmitglied am Verfassungserichtshof (VfGH), Werner Suppan, der schon mehrere ÖVP-Vertreter und -Vertreterinnen im Ausschuss begleitete. Er ist mittlerweile selbst vor den Ausschuss geladen, ein Termin steht noch aus.
 ORF.at/Carina Kainz Köstinger und ihre Vertrauensperson Werner Suppan
Gemäß Verfahrensordnung ist allerdings eine Auskunftspersonen „einzeln in Abwesenheit der später zu hörenden Auskunftspersonen zu befragen“. Diese Passage führte bereits dazu, dass eine Befragung eines Novomatic-Managers gar nicht stattfinden konnte, dessen Vertrauensperson war nämlich der frühere Justizminister Dieter Böhmdorfer (FPÖ). Als Grund wurde damals angegeben, dass er in den Akten vorkomme und deshalb als Auskunftsperson geladen werden könnte.
Auch Suppan kommt in den Akten, die dem U-Ausschuss vorliegen, vor. Wie aus dem U-Ausschuss zu hören ist, haben sich die Regierungfraktionen gegen einen Ausschluss Suppans entschlossen. Die Opposition vertritt jedoch die Meinung, dass die Ladung rechtskräftig ist und er deshalb nicht anwesend sein dürfte.
Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/bundespraesident-van-der-bellen-schickt-das-straflandesgericht-ins-finanzministerium-105621811     BUNDESPRÄSIDENT VAN DER BELLEN SCHICKT DAS STRAFLANDESGERICHT INS FINANZMINISTERIUM
 https://www.sn.at/politik/innenpolitik/glosse-schiedsrichter-in-einem-unwuerdigen-spiel-105643219     SCHIEDSRICHTER IN EINEM UNWÜRDIGEN SPIEL
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000127650277/bluemel-akten-vfgh-sieht-nur-mehr-van-der-bellen-fuer
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2109728-Van-der-Bellen-beauftragt-Straflandesgericht-bezueglich-Bluemel-Aktenlieferung.html
https://www.puls24.at/news/politik/newsroom-live-am-mittwoch-mit-florian-scheuba/237533
https://www.puls24.at/news/politik/live-vom-ibiza-u-ausschuss-ministerin-koestinger-wird-unter-protest-befragt/237487
https://orf.at/stories/3218480/     Aktenlieferungen | VfGH: Exekution bei Blümel liegt bei Hofburg | Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) sieht die Zuständigkeit für die – von der Opposition gewünschte – Exekution der Aktenlieferungen von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) an den „Ibiza“-U-Ausschuss nicht bei sich, sondern bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dessen Zuständigkeit sei mit dem Exekutionsantrag vom 5. Mai begründet worden. Entscheidungen über weitere Schritte lägen bei Van der Bellen.
Der Bundespräsident hatte nach einem Schreiben der Opposition den VfGH um Mitteilung ersucht, ob er (der VfGH) seinen Exekutionsantrag aufrechterhält. SPÖ, FPÖ und NEOS hatten in einem Schreiben an Van der Bellen beklagt, dass die – nach dem Exekutionsantrag dann doch erfolgten – Aktenlieferungen des Finanzministeriums unvollständig und zum Teil mangelhaft (weil nicht in elektronischer Form) seien.
Blümel hatte das am Vortag bestritten und Van der Bellen eingeladen, sich von der Vollständigkeit der Lieferung zu überzeugen. Das Ersuchen Van der Bellens wurde im Plenum des VfGH erörtert und mit einem nun übermittelten Schreiben beantwortet. Darin verweist der VfGH darauf, dass die Verfassung ihm keine über den Antrag hinausgehende Zuständigkeit im Exekutionsverfahren zuweist – und hebt besonders hervor, dass er nicht die Stellung eines „betreibenden Gläubigers“ hat.
„Weiter Handlungsspielraum“
Die Exekution sei gemäß Art. 146 Abs. 2 B-VG nach den Weisungen des Bundespräsidenten durch nach seinem Ermessen beauftragte Organe durchzuführen. Dabei komme ihm ein „weiter Handlungsspielraum“ zu. „In diesem Zusammenhang obliegt es dem Bundespräsidenten allerdings auch zu entscheiden, ob und gegebenenfalls welche weiteren Schritte zu setzen sind, um den vom Spruch des Erkenntnisses vom 3. März 2021, UA 1/2021, verlangten Zustand herzustellen“, konstatiert das Höchstgericht.
In der Präsidentschaftskanzlei wollte man sich über das weitere Vorgehen nicht inhaltlich äußern. Bestätigt wurde lediglich der Erhalt der Mitteilung des VfGH. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) sieht den Rechtsstaat am Zug. „Der Ball liegt jetzt bei den Institutionen, und die Entscheidung ist abzuwarten und zu respektieren“, so Zadic am Rande einer Pressekonferenz. Sie habe stets gesagt, der Respekt vor den Institutionen sei ihr sehr wichtig, so Zadic.
VfGH gab Oppositionsverlagen bereits Anfang März statt
Mit dem ursprünglichen Erkenntnis hatte der VfGH am 3. März dem Verlangen der Opposition auf Aktenlieferung des Finanzressorts am 3. März stattgegeben – und Blümel aufgefordert, unter anderem die E-Mail-Postfächer der Leiterin des Beteiligungsmanagements im Finanzministerium sowie die Korrespondenzen von Ministeriumsmitarbeitern mit Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid, damals Generalsekretär im Finanzministerium, und anderen Mitarbeitern von Ex-ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger dem Ausschuss zur Verfügung zu stellen.
Da Blümel dem nicht nachgekommen war, hatte die Opposition die Exekution beantragt. Auch dem kam der VfGH nach und beauftragte Van der Bellen am 5. Mai mit der Exekution. Bisher kam es dazu allerdings nicht, Blümel startete damals umgehend die Lieferung. Die letzte Tranche kam am 16. Juni. Blümel hatte am Dienstag betont, nun alle Akten übermittelt zu haben.
Die Beamten im Ministerium müssten selbst einschätzen, ob ihre Unterlagen Relevanz für den Ausschuss hätten, so der Tenor Blümels. Daher übte er am Mittwoch via Facebook einmal mehr Kritik an der Opposition: „Langgedienten und untadeligen“ Mitarbeitern seines Ressorts werde unterstellt, unkorrekte Angaben gemacht zu haben.
Blümel erhebt Vorwurf der „Täuschung“
Eben via Facebook warf Blümel der Opposition zudem vor, Van der Bellen mit falschen Informationen täuschen zu wollen. Dabei geht es um eine E-Mail, von deren Nicht-Lieferung auch beim ZIB2-Interview mit Blümel am Dienstag die Rede war, was sich jedoch bei Recherche des Ressorts als falsch herausgestellt habe, wie der Minister schrieb. Das Dokument sei sogar zweimal übermittelt worden.
FPÖ: Van der Bellen soll „Verantwortung wahrnehmen“
Die FPÖ forderte Van der Bellen umgehend auf, jetzt „endlich seine Verantwortung wahrzunehmen und durch Exekution die vollständige Aktenlieferung“ zu gewährleisten. Aus Sicht von U-Ausschuss-Fraktionsvorsitzendem Christian Hafenecker ist Van der Bellen bereits seit zwei Monaten „zahnlos“ vorgegangen – weil er das VfGH-Erkenntnis nicht gleich im Mai hat exekutieren lassen. Dabei habe Blümel nicht nur unvollständig, sondern großteils mit „völlig unangemessener Geheimhaltungsstufe“ geliefert.
SPÖ: Van der Bellen wird machen, was er für richtig hält"
Recht spärlich kommentierte die jüngste Entwicklung in der Causa Aktenlieferungen der SPÖ-Fraktionsführer im „Ibiza“-U-Ausschuss, Kai Jan Krainer. Van der Bellen brauche jetzt keine Ratschläge, so Krainer in einer Sitzungspause – und: „Ich habe volles Vertrauen, dass er machen wird, was er für richtig hält.“
Auch NEOS verlässt sich nun auf das Staatsoberhaupt. „Laut VfGH hat der Herr Bundespräsident jetzt einen weiten Handlungsspielraum – wir vertrauen darauf, dass er rasch eine gute Vorgehensweise wählen wird, um herauszufinden, ob Finanzminister Blümel seinen Pflichten tatsächlich nachgekommen ist“, sagte der stellvertretende NEOS-Klubobmann und -Verfassungssprecher Nikolaus Scherak.
Die Frage, wie Van der Bellen ein solches Erkenntnis exekutieren lassen würde, ist offen. Denn bisher hat noch kein Bundespräsident diese Befugnis ausgeübt – und in der Verfassung sind keine Details geregelt. Im Art. 146 Abs. 2 B-VG steht nur, dass die Exekution nach den Weisungen des Bundespräsidenten „durch die nach seinem Ermessen hierzu beauftragten Organe des Bundes oder der Länder einschließlich des Bundesheeres durchzuführen“ wäre.
red, ORF.at/Agenturen
https://www.puls24.at/news/politik/vfgh-hofburg-muss-ueber-exekution-bei-bluemel-entscheiden/237496
https://www.krone.at/2445150
https://orf.at/stories/3218520/     Köstinger in U-Ausschuss: Verzögerung wegen Vertrauensperson | Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) wird heute im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss zu den Postenbesetzungen unter der ÖVP-FPÖ-Regierung befragt. Vor der Befragung kam es allerdings zu einer langen Verzögerung, da Köstinger mit ihrer Vertrauensperson Werner Suppan erschien. Der Rechtsanwalt ist nämlich selbst geladen.
 ORF.at/Carina Kainz
Suppan ist Rechtsanwalt, Ersatzmitglied am Verfassungsgerichtshof und war schon bei einigen ÖVP-Politikern und ÖVP-Politikerinnen als Vertrauensperson im U-Ausschuss anwesend. Suppan steht als Auskunftsperson auf der Ladungsliste. Ein Termin steht aber noch aus. Die Beweismittelaufnahme endet am 15. Juli.
„Einzeln in Abwesenheit zu befragen“
Gemäß Verfahrensordnung ist eine Auskunftspersonen „einzeln in Abwesenheit der später zu hörenden Auskunftspersonen zu befragen“. Diese Passage führte bereits dazu, dass eine Befragung eines Novomatic-Managers gar nicht stattfinden konnte. Seine Vertrauensperson war nämlich der frühere Justizminister Dieter Böhmdorfer (FPÖ). Als Grund wurde damals angegeben, dass er in den Akten vorkomme und deshalb als Auskunftsperson geladen werden könnte.
Auch Suppan kommt in den Akten, die dem U-Ausschuss vorliegen, vor. Die Befragung von Köstinger fand allerdings trotzdem statt. Wie aus dem U-Ausschuss zu hören ist, haben sich die Regierungfraktionen gegen einen Ausschluss Suppans entschlossen. Die Opposition vertritt jedoch die Meinung, dass die Ladung rechtskräftig ist und er deshalb nicht anwesend sein dürfte.
Einen ähnlichen Fall gab es auch bei Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). Er hatte den Vorsitz der Befragung über, obwohl er auch als Auskunftsperson geladen war. Auch für ihn stand noch kein Datum fest. Sobotka gab den Vorsitz nicht ab, weil es seiner Meinung nach nur um den Tag, an dem man befragt wird, gehe. Hier dürfe man nicht dem Vorgänger zuhören. Die Opposition sah es freilich anders.
Köstinger: „Mit ‚Ibiza-Video‘ nichts zu tun“
In der Befragung sagte Köstinger jedenfalls, dass sie das „Ibiza-Video“ und das Sittenbild, das sich daraus ergeben habe, durchaus enttäuscht habe. „Ich habe mit dem ‚Ibiza-Video‘ nichts zu tun“, sagte sie und bat: „Der Ausschuss soll der Wahrheitspflicht dienen und nicht der Verunglimpfung von Auskunftspersonen.“
FPÖ-Mandatarin Susanne Fürst fragte angesichts der Aussage von Köstinger, wonach das „Sittenbild aus dem ‚Ibiza-Video‘“ nicht auf den „türkisen Teil der Regierung“ treffe, was sie über die Chats von Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid, der ÖVP-Mitglied ist, denke. Die Frage wurde nicht zugelassen, weil sie zu allgemein sei.
Ob für die Spenden an die ÖVP auch Gegenleistungen versprochen wurden, verneinte sie. „Wir hatten einen noch nie da gewesenen Zuspruch“, so Köstinger. Im Wahlkampf habe es sehr viele Personen gegeben, die mithelfen wollten. Wahrnehmungen zum „Projekt Ballhausplatz“, in dem auch die Finanzierung für den Wahlkampf erwähnt wird, habe sie nicht.
Jürgen Klatzer, Nadja Igler (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.puls24.at/video/van-der-bellen-soll-ueber-aktenlieferung-entscheiden/short
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/u-ausschuss-auftakt-mit-koestinger-und-moser;art385,3417742
https://www.puls24.at/news/politik/moser-im-u-ausschuss-zwei-weisungen-zu-ibiza-ermittlungen-aber-nicht-gegen-wksta/237521
https://orf.at/stories/3218457/     Moser in U-Ausschuss | Zwei Weisungen nach „Ibiza-Video“ | Auf den finalen Metern des „Ibiza“-Untersuchungsausschusses hat sich am Mittwoch Ex-ÖVP-Justizminister Josef Moser den Fragen der Abgeordneten gestellt. Er war als Ressortchef zuständig für die ersten Schritte der Ermittlungen rund um das Video, das im Mai vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. Im Zentrum seiner Befragung standen Weisungen und die Frage, ob diese auch so weitergeleitet wurden.
Er selbst sei am Tag der Veröffentlichung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) über das bevorstehende „Ibiza-Video“ informiert worden. Der Anruf von Kurz erfolgte noch vor der Veröffentlichung am 17. Mai 2019, so der frühere Minister. Er habe dann mit „zwei maßgeblichen Mitarbeitern des Hauses“ Kontakt aufgenommen: Generalsekretär Christian Pilnacek und Mosers damaligem Kabinettschef, Clemens-Wolfgang Niedrist, der heute Kabinettschef von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist. Sonst seien keine Personen informiert worden, man habe auf das Video gewartet.
Nachdem man das Video gesehen habe, wurden vom Minister zwei Weisungen erteilt: Zum einen, dass das Bildmaterial herbeigeschafft werden muss, um den Anfangsverdacht zu prüfen; zum anderen, dass die Kommunikation nur über die Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien läuft. Diese zwei Weisungen des damaligen Ressortschefs sind im Grunde der springende Punkt. Denn wie erst viel später bekannt wurde, schrieb Pilnacek an den Leiter der OStA Wien, Johann Fuchs, dass Moser der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) „keine aktive Rolle“ zukommen lassen wolle.
 ORF.at/Carina Kainz Der Medienandrang war am Mittwoch wieder stärker
Ungeklärte Frage nach einer E-Mail
Es ist nicht ganz klar, in welchem Kontext „keine aktive Rolle“ stand. Die einen meinen, es beziehe sich auf die Kommunikation nach außen, die anderen vermuten, die Ermittlungen sollten gestört werden, indem die Korruptionsstaatsanwaltschaft ausgebremst wird. Moser erklärte dazu, nachdem ihm ÖVP-Mandatarin Martina Kaufmann ebendiese E-Mails vorgelegt hatte, dass er darüber erst im Zuge des U-Ausschusses erfahren habe. Dass die WKStA anfänglich keine „aktive Rolle“ bei der Kommunikation zur Causa spielen sollte, bestätigte er. Intention sei aber lediglich gewesen, mit „einer Stimme“ zu sprechen.
Dass mit der Weisung, wie eine E-Mail von Pilnacek suggeriert, die Ermittlungen konterkariert werden sollten, dem widersprach Moser. „Wie kann man keine aktive Rolle spielen, wenn man einen Anfangsverdacht prüft?“, fragte er. Diese beiden Weisungen seien die einzigen gewesen, die er je erteilt habe. SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer sagte daraufhin mit Verweis auf Akten, die vorliegen, dass die Weisung, das Material herbeizuschaffen, erst „26 Stunden nachdem das Video erschienen ist“, erteilt wurde. Moser darauf: „Man habe das zunächst prüfen müssen.“
 ORF.at/Carina Kainz Für die ÖVP stellte Martina Kaufmann zuerst die Fragen, danach war Andreas Hanger dran
Was Pilnacek mit der genannten Textpassage („keine aktive Rolle“) meinte, müsse man ihn fragen, sagte der Ex-Minister. Die Fraktionen waren sich auch weiterhin uneinig, was der mittlerweile suspendierte Sektionschef damit gemeint habe. Während die ÖVP Moser für die „Klarstellung“ dankte, wonach sich die E-Mail auf die Kommunikation der Ermittlungen bezog, sagte die SPÖ, dass das nicht der Fall sei. Die Parteien blieben bei ihren Standpunkten und vertraten diese im U-Ausschuss auch vehement.
„Erkundigung“ oder „Anfangsverdachtsprüfung“?
NEOS-Fraktionschefin Stephanie Krisper kam im Zuge der Befragung nochmals auf die Weisungen zu sprechen. Denn OStA-Leiter Fuchs hatte die WKStA kurz nach Veröffentlichung des Videos angewiesen, Erkundigungen zu einer Prüfung des Anfangsverdachts einzuholen. Moser hingegen, so sagte er, habe eine Weisung erteilt, wonach die WKStA den Anfangsverdacht zu prüfen habe. Der Ex-Justizminister wollte nicht nur „Erkundigungen“, wie er betonte. Es sei klar gewesen, dass der Anfangsverdacht geprüft werden muss.
 ORF.at/Carina Kainz Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) führte den Vorsitz während der Befragung
Die WKStA war die gesamte Befragung über Thema. Medial wurde immer wieder über etwaige Zerwürfnisse mit den Oberbehörden berichtet. So hatte etwa ein ehemaliger Kabinettsmitarbeiter von Moser im U-Ausschuss mitgeteilt, der Ex-Minister soll gesagt haben: Die WKStA „zerschlag ma“. Angesprochen darauf, sagte Moser, er schließe das aus. Eine Arbeitsgruppe, die nach der Affäre rund um die Razzia im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) eingerichtet wurde, habe eruieren müssen, wie man die Qualität der Verfahren verbessern und die Verfahrensdauer verkürzen kann.
Auch das Verhältnis zwischen den Staatsanwaltschaften und der Aufsicht sei thematisiert worden. Dass ausgerechnet die WKStA in der Arbeitsgruppe zur Qualitätsverbesserung nicht dabei war, sei nicht von ihm ausgegangen, so Moser: „Ich habe im Zusammenhang mit der Zusammensetzung keine Direktiven gegeben.“ Der Leiter der Arbeitsgruppe sei der damalige Generalsekretär Pilnacek gewesen. Warum dieser die WKStA nicht eingeladen habe, könne er nicht sagen.
Jürgen Klatzer, Nadja Igler (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
https://www.diepresse.com/5998340/moser-bestatigt-weisungen-zu-ibiza-ermittlungen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210623_OTS0191/hanger-aussagen-von-ex-minister-moser-widerlegen-weisungs-maerchen-der-opposition-erneut     Hanger: Aussagen von Ex-Minister Moser widerlegen Weisungs-Märchen der Opposition erneut!
https://kurier.at/politik/inland/moser-im-u-ausschuss-das-ist-ein-bloedsinn-das-habe-ich-nie-gesagt/401422554
https://www.krone.at/2445047
https://kurier.at/politik/inland/ex-justizminister-bestaetigt-weisungen-zu-ibiza-ermittlungen/401422479
https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-anzeige-gegen-sobotka-vor-morgiger-befragung/401422461
https://www.diepresse.com/5998256/neue-anzeige-gegen-sobotka-justiz-pruft-anfangsverdacht
https://www.krone.at/2444880
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000127600684/u-ausschuss-beleuchtet-die-rolle-von-exjustizminister-moser-bei-ibiza
https://orf.at/stories/3218455/     U-Ausschuss: Moser erteilte zwei Weisungen zu „Ibiza-Video“ | Diese Woche steht der „Ibiza“-U-Ausschuss im Zeichen der Volkspartei: Heute werden Ex-ÖVP-Justizminister Josef Moser und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) befragt, morgen sind Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Finanzminister Gernot Blümel (beide ÖVP) an der Reihe. Geladen ist zwar auch Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid, sein Kommen ist aber fraglich.
Er sei von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) über die anstehende Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ informiert worden – wann genau der Anruf kam, das wisse er nicht mehr. Er habe schließlich unter anderen mit dem mittlerweile suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek Kontakt aufgenommen, so Moser in der Erstbefragung durch der Verfahrensrichter.
 ORF.at/Carina Kainz
Er habe dann die Veröffentlichung abgewartet und in weiterer Folge die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) via Pilnacek gebeten, das gesamte Video zu besorgen, um rasch und vollumfänglich einen Anfangsverdacht klären zu können. Die WKStA sei „offenkundig“ die richtige Staatsanwaltschaft dafür gewesen. Einen politischen Einfluss habe er selbst nicht bemerkt, so Moser weiter. Er selbst habe auch keinen Einfluss genommen.
Mail von Pilnacek: „Keine aktive Rolle“
Moser ist das fehlende Puzzlestück in einer Tangente, die sich kurz nach Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ auftat. In einer E-Mail schrieb Pilnacek an den Leiter der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Johann Fuchs, dass Moser, der damals am Ende der Weisungskette stand, der WKStA „keine aktive Rolle“ bei den Ermittlungen zukommen lassen wolle.
Es ist nicht ganz klar, in welchem Kontext „keine aktive Rolle“ stand. Die einen meinen, es beziehe sich lediglich auf die Kommunikation nach außen, die anderen vermuten, die Ermittlungen sollten gestört werden.
Moser stolz auf Selbstreinigungsprozess
Nach dem Mail gefragt von der ÖVP-Abgeordneten Martina Kaufmann im Ausschuss, sagte Moser, er kenne die entsprechende Kommunikation nicht. Interventionen seien bei ihm sinnlos gewesen, so Moser weiter, er sei stolz auf den Selbstreinigungsprozess der Justiz. Die Frage, ob in Österreich ein Gesetzeskauf möglich sei, wurde durch eine Geschäftsordnungsdebatte über falsche Vorhalte gebremst – die Frage blieb unbeantwortet.
SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer wollte schließlich wissen, wann genau Moser die Weisung erteilt habe, dass die WKStA das Video auf mögliche strafrechtliche Inhalte und Anfangsverdachte prüfen solle. An den genauen Zeitpunkt könne er sich nicht erinnern, so Moser, wichtig sei, dass es passiert sei.
„Ibiza-Video“ für Moser Zäsur
Eine weitere Weisung betraf die „Bündelung“ der Kommunikation bei der Oberstaatsanwaltschaft, führte Moser vorher aus. Diese sei als Dienst- und Fachaufsicht zudem für die Verteilung von Aufgaben zuständig, führte Moser auf Fragen von Krainer weiter aus, eine Weisung laufe also immer auch über die Oberstaatsanwaltschaft.
Nach der Veröffentlichung des Videos sei für ihn klar gewesen, dass er nicht Minister bleiben werde, so Moser auf Frage von FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker, ob er mit Kurz über die Zukunft der Regierung gesprochen habe. Er habe sich mit seiner Arbeit einen guten Ruf aufgebaut, sagte Moser. Sonst habe er als Minister keine Weisungen erteilt, im Fall des „Ibiza-Videos“ sei es wichtig gewesen, zu handeln und einen möglichen Anfangsverdacht zu prüfen.
Nina Tomaselli, Fraktionsführerin der Grünen im Ausschuss, wollte schließlich mehr über eine Arbeitsgruppe wissen, die von Moser eingerichtet wurde nach der BVT-Causa. Deren Ziel sei es gewesen, die Qualität der Verfahren zu verbessern und Verfahrensdauern zu verkürzen, so Moser. Die Arbeitsgruppe habe unter anderem mögliche Fehler und Mängel bei den Staatswanwaltschaften zu prüfen gehabt.
Warum die WKStA nicht in der Gruppe war, könne er nicht sagen, so Moser, er habe auf die Zusammenstellung keinen Einfluss gehabt. Leiter der Arbeitsgruppe sei Pilnacek gewesen. Es sei nicht Ziel gewesen, der WKStA etwas wegzunehmen, so Moser zu einer Aussage eines Ex-Mitarbeiters seines damaligen Kabinetts, dass es konkret um Verfehlungen in Wirtschaftsstrafsachen gehen sollte. Er habe die WKStA nicht „erschlagen“ wollen.
Grüne „unglücklich“ über Angriffe
Im Vorfeld der ersten Befragung sagte Tomaselli, sie sei „unglücklich“ über die vielen persönlichen Angriffe im Endspurt des Ausschusses in Person von ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger. Sie wünsche sich mehr Sachlichkeit.
Hangers jüngster Vorschlag, eine Wahrheitspflicht auch für Fragende zu fordern, habe sie interessiert gelesen, es sei wohl eine Notiz an sich selbst, schließlich kämen gerade von der ÖVP sehr oft falsche Vorhalte. Auch der Ruf nach mehr Kultur sei „nett formuliert“, hier sei die ÖVP nicht gerade ein gutes Beispiel, so Tomaselli sinngemäß.
Krainer sagte nach dem Vorstoß Hangers gefragt, er verstehe die Idee mit der Wahrheitspflicht nur bedingt. Es gebe ganz klare Regeln für die Fragen, sie dürften nicht unterstellend sein und keinen falschen Vorhalt beinhalten.
Ad Kultur kritisiere Hanger vielleicht die Vorsitzführung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), so Krainer weiter.
Hanger fordert Entschuldigung von SPÖ und NEOS
Hanger erwarte sich von den folgenden Befragungen keine neuen Erkenntnisse und neue Themen, wie er sagte, er sehe weiter reine Skandalisierung durch die Opposition, aber keine seriöse Aufklärung. Er sprach auch die Wahrheitspflicht an, er müsse namentlich Krainer „der Lüge bezichtigen“, da er im Ausschuss immer wieder etwas falsch zitiere.
Er erneuerte seine Forderung nach einer U-Ausschuss-Reform und wies den Vorwurf zurück, dass er selbst falsche Vorhalte mache. Nach einem Beispiel gefragt nannte er das Alois-Mock-Institut, bei dem immer wieder falsche Vorwürfe insinuiert worden seien, entsprechende Anzeigen seien aber eingestellt worden, SPÖ und NEOS sollten sich wegen der falschen Vorwürfe gegen Sobotka entschuldigen, so Hanger.
„Unglaublicher Auftritt“ von Blümel
Fragen würden der Wahrheitsfindung dienen, wer solle genau den Wahrheitsgehalt von Fragen einschätzen. Die Idee Hangers zur Wahrheitspflicht für Fragende sei zurückzuweisen, so FPÖ-Fraktionschef Hafenecker, der die Idee auf die aktuelle Hitzewelle zurückführte. Er sehe darin ein reines Ablenkungsmanöver und eine Täter-Opfer-Umkehr. Hafenecker sprach auch den „unglaublichen Auftritt“ von Blümel in der ZIB2 an: Es sei unmöglich, dass er sich in Bezug auf die Aktenlieferung an den Beamten abputze.
NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper bezeichnete Hangers Ideen als „absurd und inakzeptabel“: Wie könnten Fragen wie „Wie gut kennen Sie Sebastian Kurz?“ und ob die Partei Geld erhalten habe, unwahr sein. Wenn man diese nicht stellen dürfe, wie solle man da aufklären. Auch von der ÖVP kämen unterstellende Fragen. Die Ideen Hangers für eine Reform des Ausschusses nannte sie fragwürdig und teils unverständlich.
Nadja Igler, Jürgen Klatzer (Text), Carina Kainz (Bild), alle ORF.at
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23.06.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 113 Transkription: POLITIK ÖSterreich/EU | Ibiza-Video: Moser bestätigt Weisungen | Im Ibiza-Untersuchungsausschuss hat Ex-Justizminister Moser (ÖVP) 2 Weisungen kurz nach Aufkommen des Ibiza-Videos bestätigt. Er habe seinen damaligen Generalsekretär Pilnacek ersucht, die Korruptionsermittler mit der Herbeischaffung des Videos zu betrauen. Und: Die Kommunikation sollte bei der Oberstaatsanwaltschaft "gebündelt" werden. Die Opposition hatte immer wieder von einer Weisung Mosers gesprochen, die WKStA außen vor zu lassen. Moser bestätigte zwar, dass die WKStA erst keine "aktive Rolle" hatte, Intention sei aber gewesen, mit "einer Stimme" zu sprechen, solange es noch keine Ermittlungen gibt, so Moser. Ende der Transkription

23.06.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH JUSTIZ IBIZA VIDEO JUSTIZMINISTER JOSEF MOSER BESTÄTIGT WEISUNGEN

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Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
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ALLE GEGEN DIE ÖVP
« Antwort #19 am: 17 Juli 2021, 17:17:20 »




2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
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Hinweis: 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS SITZUNGSÜBERBLICK
Quelle: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Sitzungsueberblick

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Plan: Dateien, Links und Texte

15.07.2021 BEFRAGUNGEN LETZTER TAG:
Alle geladenen Auskunftspersonen haben abgesagt. "Geladen sind Ex-FPÖ-Chef Strache, ein weiteres Mal Ex-Staatsholding-Chef Schmid, der Investor Siegfried Wolf, C-Quadrat-Chef Schütz und eine Beamtin aus dem Justizministerium." Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116
15.07.2021 BERICHTE:
https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/ibiza-u-ausschuss-alle-gegen-die-oevp-zum-abschluss;art385,3428970     ENDE DES U-AUSSCHUSSES: ALLE GEGEN DIE ÖVP, VON IBIZA KEINE SPUR
https://www.nzz.ch/meinung/oesterreichs-ibiza-ausschuss-sebastian-kurz-geraet-ins-visier-ld.1635801
https://orf.at/stories/3221124/     „Ibiza“-U-Ausschuss | Von Beginn an umkämpft
Am Donnerstag hat der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss seine Befragungen abgeschlossen. Ein Jahr lang wurden Akten angefordert und gesichtet sowie Auskunftspersonen befragt. Schon in wenigen Wochen werden die Berichte des Verfahrensrichters und der Fraktionen vorliegen. Doch schon jetzt ist klar: Der U-Ausschuss war vielschichtig und umkämpft.
Das große Finale haben sich die Fraktionen wohl anders vorgestellt. Wegen einer Reihe von Absagen fand der letzte Ausschusstag ohne Auskunftspersonen statt. Den Termin nahmen die Fraktionen freilich zum Anlass, um den U-Ausschuss Revue passieren zu lassen und die eigene Sicht der Dinge darzustellen. SPÖ, FPÖ und NEOS und die Grünen lieferten einen Rundumschlag gegen die ÖVP. Die FPÖ, deren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache den U-Ausschuss ausgelöst hatte, war hingegen kaum mehr Thema.
Die ÖVP wehrte die Attacken ab und prangerte „Missstände im Ausschuss“ an. „Das war kein Untersuchungsausschuss, sondern ein Unterstellungsausschuss“, so ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger. „Die Opposition hat es von Beginn an darauf angelegt, einen Kampf gegen die aktuelle Kanzlerpartei zu führen.“ Für die Grünen haben ÖVP und FPÖ „ein politisches System für wohlhabende Freunde und reiche Spender erschaffen. Das Ziel bestand darin, die Republik heimlich, still und leise zugunsten der eigenen Freunde umzubauen.“
Am letzten Tag dominierte eine Politik des leeren Sessels: Alle Auskunftspersonen sagten für Donnerstag ab
Ähnlich lauteten auch die Ergebnisse der SPÖ. Die ÖVP habe versucht, „einen Staat im Staat aufzubauen“, sagte SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer. Entsprechend habe die Volkspartei die Arbeit des Ausschusses behindert. FPÖ-Mandatar Christian Hafenecker kritisierte die Grünen dafür, dass sie beim Abdrehen des U-Ausschusses mitmachen. Inhaltlich sah auch er bestätigt, dass die ÖVP versucht habe, einen Staat im Staat zu bauen. NEOS-Vizeklubchef Nikolaus Scherak hatte ebenfalls kein Verständnis dafür, dass die Grünen dabei geholfen haben, den Ausschuss zu beenden und sprach von einer „Verhöhnung“.
Ausgelöst durch „Ibiza“, Richtungswechsel am Ende
Nach 13 Monaten endete die Aufklärung, die von Beginn an heiß umkämpft war. Anlass für die Aufklärung war das „Ibiza-Video“, in dem Ex-FPÖ-Chef Strache über Spenden „vorbei am Rechnungshof“ und über die Novomatic sprach, die „alle“ zahlen würde. Doch die Einsetzung verzögerte sich. Denn ÖVP und Grüne wollten den Untersuchungsgegenstand, der ihrer Meinung nach rechtswidrig war, einschränken. Doch die Einsetzungsminderheit, SPÖ und NEOS, wandte sich an den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Dieser entschied: Der U-Ausschuss kommt im vollen Umfang, also wie beantragt.
 Die Befragungen starteten mit einer Coronavirus-Verspätung im Juni 2020. In den ersten Wochen standen das „Ibiza-Video“ und damit die Freiheitlichen samt Casinos-Vorstand Peter Sidlo und Spenden an FPÖ-nahe Vereine im Fokus. SPÖ, NEOS und auch die Grünen versuchten, Verflechtungen zwischen dem Glücksspielkonzern Novomatic und den Freiheitlichen offenzulegen. Diverse Novellen des Glücksspielgesetzes, die schließlich zurückgezogen wurden, und Treffen in London wurden thematisiert.
Im Verlauf der Befragungen rückten aber die Postenbesetzungen unter der ÖVP-FPÖ-Regierung in den Vordergrund. Aufsichtsräte wurden nach dem Schlüssel 2:1 aufgeteilt. Es seien, erklärten damalige ÖVP- und FPÖ-Minister, immer qualifizierte Personen ausgewählt worden. Dass sie eine Nähe zur jeweiligen Partei oder zum jeweiligen Minister haben, sei kein Ausschließungsgrund. Denn man müsse den Personen, die man in wichtigen Aufsichtsräten von staatsnahen Unternehmen entsendet, ja auch vertrauen.
Chats lieferten viel Stoff für Befragung
Doch damit war es nicht getan. Namen von ÖVP-Großspendern und jener von Thomas Schmid fielen nun immer öfters. Insbesondere der Ex-Generalsekretär im Finanzressort nahm viel Raum im U-Ausschuss ein. Schmid war zu seiner Zeit im Finanzministerium maßgeblich an der Gestaltung der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG) beteiligt. Ein wenig später wurde er dessen Alleinvorstand. Der Vorwurf lautete: Er habe sich den Aufsichtsrat, der den Alleinvorstand bestellt, mit Wissen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) selbst ausgewählt und die Ausschreibung für den Posten auf sich zuschneidern lassen.
ÖVP-Mandatar Hanger kritisierte am letzten Tag des U-Ausschusses die Vorgehensweise der Opposition und der Grünen. Die Opposition versuche mit Leaks und Anzeigen die ÖVP zu attackieren.  ORF.at/Lukas Krummholz SPÖ-Fraktionschef Krainer sah sich durch die Befragungen und Aktenlieferungen bestätigt, dass die ÖVP einen „Staat im Staat“ aufbauen wollte  ORF.at/Lukas Krummholz Die FPÖ und Strache waren im U-Ausschuss zuletzt kaum mehr Thema. Dafür kritisierte FPÖ-Mann Hafenecker sowohl die ÖVP und die Grünen wegen der Nichtverlängerung des U-Ausschusses.  ORF.at/Lukas Krummholz „Eine Politik für wohlhabende Freunde“ – so bezeichnete die Grünen-Fraktionschefin Nina Tomaselli die Politik unter der ÖVP-FPÖ-Regierung  ORF.at/Lukas Krummholz NEOS-Abgeordneter Scherak sprach von einer „Verhöhnung“, weil die Grünen und die ÖVP den U-Ausschuss „abdrehen“
Hilfreich für die Opposition und die Grünen waren dafür Chats aus diversen Smartphones, die wegen strafrechtlicher Ermittlungen gegen mehrere Politiker beschlagnahmt wurden. Schmid hatte sich mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über die Ausschreibung und den ÖBAG-Aufsichtsrat ausgetauscht. Er kommunizierte aber eben auch mit Kurz über seine Pläne und Wünsche. Am Ende trennte sich der ÖBAG-Aufsichtsrat wegen der Chats von Schmid. Die Chatleaks brachten vor allem die ÖVP in Rage, die dieser Praxis wenn nötig gesetzlich einen Riegel vorschieben will.
Mehr zum Thema Soundfiles, „feste Trottel“ und enorme Längen
Die Chats sind übrigens auch Grundlage für die Ermittlungen gegen Kanzler Kurz wegen Verdachts auf Falschaussage vor dem U-Ausschuss. Dieser hatte nämlich bestritten, so heißt es in der NEOS-Anzeige, mit Schmid über dessen ÖBAG-Wunsch gesprochen zu haben. Chats hätten aber gezeigt, dass das nicht stimmt. Die Ermittlungen laufen noch, es gilt die Unschuldsvermutung. Anzeigen und Ermittlungen führten auch zu vielen Entschlagungen und Debatten zur Geschäftsordnung. So griffen etwa Kurz und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vermehrt auf das Recht, Fragen nicht beantworten zu müssen, zurück.
Umstrittener Vorsitz selbst Auskunftsperson
Die Befragungen der Regierungsmitglieder der damaligen ÖVP-FPÖ-Koalition gestalteten sich teils äußerst zäh und waren von zahlreichen Erinnerungslücken geprägt. Insbesondere Blümel konnte sich kaum an die ÖVP-FPÖ-Regierungszeit erinnern. Kanzler Kurz antwortete in seiner zweiten Ladung hingegen so ausführlich auf Fragen seiner eigenen Fraktion, dass NEOS und die Grünen gar nicht die Möglichkeit hatten, eine Frage zu stellen. Während der Befragungen von SPÖ und FPÖ dominierten hingegen Debatten zur Geschäftsordnung, die meist von der ÖVP angestoßen wurden.
 ORF.at/Lukas Krummholz Ausschussvorsitzender Wolfgang Sobotka war immer wieder Thema im U-Ausschuss
Für Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung im U-Ausschuss war die meiste Zeit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) zuständig. Doch für die Opposition und später auch für die Grünen war er als Präsident des ÖVP-nahen Alois-Mock-Instituts befangen. Dieses hatte, so der Vorwurf, Gelder ohne entsprechende Gegenleistungen von der Novomatic erhalten. Sobotka sprach von Kooperationsvereinbarungen, die ordnungsgemäß eingehalten wurden. Dass er trotz Ladung bis zum Schluss am Vorsitz festhielt, widerspreche der Verfahrensordnung, hieß es aus der Opposition. Aber Sanktionsmöglichkeiten gebe es nicht.
VfGH-Spruch musste exekutiert werden
Als Vorsitzender musste sich Sobotka unweigerlich auch mit der Aktenvorlage aus dem Finanzministerium beschäftigen. Nachdem das Ressort unter Blümel E-Mails und andere Korrespondenzen nicht geliefert hatte, schaltete die Opposition den VfGH ein. Doch selbst das Höchstgerichtserkenntnis wurde wochenlang ignoriert – bis der VfGH bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen eine Exekution des Spruchs beantragte.
Ibiza-Untersuchungsausschuss: Der Finanzminister muss E-Mails von Ressortbediensteten vorlegen, hat der #VfGH entschieden. Der Minister hätte begründen müssen, warum er die Informationen für nicht relevant hält und daher die Vorlage verweigert: https://t.co/BSlAgzsfmb
— VfGH (@OeVfGH) 4. März 2021
Nach der Androhung lieferte das Finanzministerium zwar umgehend die ausstehenden E-Mails, aber alles in Papierform. Gespräche über eine Herabstufung der Klassifizierung waren erfolgreich, doch nun befand die Opposition: Es fehlt was. Van der Bellen beauftragte ein Gericht, die angeforderten E-Mails aus dem Finanzministerium an den U-Ausschuss zu liefern. Ein bisher einmaliger Vorgang, der am Ende laut Abgeordneten weitere Nachrichten zum Vorschein brachte.
Mehr zum Thema Ex-Staatsanwältin beklagt „Störfeuer“
Ein ähnliches Tauziehen begleitete den U-Ausschuss um das „Ibiza-Video“, das von der „SoKo Tape“ bereits im April sichergestellt worden war. Erst spät wurde das Material geliefert, wesentliche Erkenntnisse daraus ergaben sich aber nicht. In den Befragungen wurde aber deutlich: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und die „SoKo Tape“ konnten ihre Differenzen nie beilegen. So berichtete die damalige Staatsanwältin Christine Jilek, dass die SoKo in der Schredderaffäre nicht ordnungsgemäß vorging, ein SoKo-Beamter widersprach dieser Darstellung vehement.
Interventionen auf Ermittlungen?
Jilek sorgte auch für mediales Aufsehen, weil sie im U-Ausschuss einen veritablen Disput zwischen den Justizbehörden offenlegte. Sie beklagte politische Interventionen über die Oberstaatsanwaltschaft Wien. Deren Leiter, Johann Fuchs, geriet selbst in den Fokus von Ermittlungen, soll dieser doch dem suspendierten Sektionschef Christian Pilnacek Informationen zu Verfahrensständen, etwa in der Causa Blümel, zukommen haben lassen. Zudem sollte nach diversen Aussagen die WKStA von Beginn an nicht in die „Ibiza“-Ermittlungen eingebunden werden.
ZIB 1, 15.7.2021
So deutlich wollte das die jetzige Justizministerin Alma Zadic (Grüne) nicht ansprechen. Politische Interventionen habe sie nicht wahrgenommen, sagte sie. Dennoch hätten ausufernde Berichtspflichten und Weisungen die Ermittlungen nicht gerade gefördert. Per Februar wurden 181 Berichte abgeliefert: 90 hat die WKStA auf Basis der Vorschriften erstattet, der Rest wurde angefordert, mehr als 30 davon von der Fachaufsicht. Angesprochen auf Pilnacek und Fuchs, sagte Zadic, dass es „sehr wohl Konsequenzen“ gegeben habe, wenn Vorwürfe „strafrechtlich relevant“ waren.
Mehr zum Thema Glock und die etwas andere Befragung
Auch das Coronavirus machte vor dem U-Ausschuss freilich nicht halt. Ein Cluster aus elf Personen hatte sich nach der Kurz-Befragung Anfang Juli gebildet und sorgte freilich für hitzige Debatten. Schon Monate zuvor gab es wegen der Pandemie eine ungewöhnliche Befragung: Die Ehefrau des Waffenindustriellen Gaston Glock, Kathrin Glock, war als Auskunftsperson via Video zugeschaltet. Um das CoV-Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, saß sie in einem separaten Raum. Auch sie stellte Fragen: „Hören Sie mich? Verstehen Sie mich gut?"
Jürgen Klatzer (Text), Lukas Krummholz (Bild), beide ORF.at
https://www.tt.com/artikel/30796430/letzter-tag-im-u-ausschuss-abrechnung-mit-der-volkspartei     Letzter Tag im U-Ausschuss: Abrechnung mit der Volkspartei | Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war es zu verdanken, dass der U-Ausschuss ins Leben gerufen wurde. Am letzten Tag jedoch, war die FPÖ so gut wie kein Thema mehr. Im Mittelpunkt stand die Volkspartei.
.......... (#19)

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15.07.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116 Transkription: POLITIK Österreich/EU Letzter Tag im Ibiza-Ausschuss | Der Ibiza-Untersuchungsausschuss beendet heute seine Befragungen, allerdings haben alle geladenen Auskunftspersonen abgesagt. Die Abgeordneten treten aber zusammen, um formell die Abwesenheit festzustellen. Gegen jene Personen, die ihr Fehlen nicht ausreichend begründet haben, werden Beugestrafen beantragt. Geladen sind Ex-FPÖ-Chef Strache, ein weiteres Mal Ex-Staatsholding-Chef Schmid, der Investor Siegfried Wolf, C-Quadrat-Chef Schütz und eine Beamtin aus dem Justizministerium. Die Fraktionen haben nun 4 Wochen Zeit für ihre Abschlussberichte, die dann in das Plenum des Parlaments gehen. Ende der Transkription

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15.07.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116 Transkription: POLITIK Österreich/EU Ibiza-U-Ausschuss: Alle gegen die ÖVP | Der letzte Tag des Ibiza-U-Ausschusses war von einer Abrechnung mit der ÖVP durch alle anderen Fraktionen geprägt. Sowohl SPÖ, FPÖ und NEOS als auch der türkise Koalitionspartner Grüne Haben in ihren Bilanzstellungnahmen einen Rundumschlag gegen die Volkspartei geliefert. Die FPÖ, deren Ex-Parteichef Strache den Ausschuss ausgelöst hatte, war kein Thema. Nur die Grünen erwähnten die Blauen als Mithelfer bei den mutmaßlichen Machenschaften. Die ÖVP war ihrerseits damit beschäftigt, die Attacken der anderen abzuwehren und "Missstände im Ausschuss" anzuprangern. Ende der Transkription

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IBIZA GEKAUFTE POLITIK
« Antwort #20 am: 13 August 2021, 22:36:00 »


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13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ
Quelle: https://www.spoe.at/wp-content/uploads/sites/739/2021/08/Bericht-der-SPOe-Parlamentsfraktion-zum-Ibiza-Untersuchungsausschuss.pdf
20210813 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPOE.pdf (56 Seiten textdurchsuchbar)
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IBIZA GEKAUFTE POLITIK
Politischer Fraktionsbericht der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion gem. 51 Abs. 3 Z 2 VO-UA zum Berichtsentwurf des Verfahrensrichters im Untersuchungsausschuss zur mutmaßlichen Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung (Ibiza-Untersuchungsausschuss).

20210813 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPOE S1.jpg


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PDF-Seite 3 Transkription:

Ibiza - Gekaufte Politik
Vorwort 4
Das Projekt Ballhausplatz 6
Die große Spendenkampagne 8
Die türkise Familie 11
Von der Staatsholding zur „Schmid AG“ 12
„Rot, dann blass, dann zittrig“ – Kurz, Schmid und die Kirche 16
Sobomatic 18
Soko Haarbüschel 20
Die Erfüllung der Spenderwünsche 23
Welches Gesetz soll ich für dich ändern? Oder: Die Prikraf-Affäre 23
„Novomatic zahlt alle“ 25
Geschenkt statt besteuert 27
70 Milliarden Euro in Stiftungen – aber kein Geld für Steuern 29
Postenschacher bei der OeNB 31
Kontrolle über die Kontrolleure der Finanzmarktaufsicht 32
Projekt Edelstein 34
Austrian Real Estate – warum der Staat Premiumwohnungen baut 35
Der verschwiegene Deal der OMV 36
Die Bombe platzt – Die große Vertuschungskampagne 38
Der Kampf der ÖVP gegen Aufklärung – von Anfang an 39
Die Obstruktion der Ermittlungen der WKStA 41
Das große Schreddern 44
Aktenlieferungen Kurz und Blümel 46
Empfehlungen für Maßnahmen 48
Quellen 51


Ende der Transkription

20210813 teletext orf at Seite 113 IBIZA AUSSCHUSSBERICHT DER SPOE.png


20210813 teletext orf at Seite 113 IBIZA AUSSCHUSSBERICHT DER SPOE.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14614

13.08.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 113 Transkription: Österreich/EU POLITIK | Ibiza-Ausschussbericht der SPÖ | "Die ÖVP/FPÖ-Regierung war käuflich": Das ist für SPÖ-Fraktionsführer Krainer das Ergebnis des Ibiza-Untersuchungsausschusses. Er hat heute den Schlussbericht seiner Partei präsentiert. Geklärt sei, dass bei der Spende einer Privatklinik die Regierung in Form eines entsprechenden Gesetzes "geliefert" habe. Und in Sachen Glücksspiel und Novomatic sei die ÖVP sogar "dicker im Spiel" gewesen als die FPÖ. Krainer zeichnete auch ein Bild des "Systems Kurz" und der "türkisen Familie". Heute hat auch die ÖVP ihren Bericht präsentiert. NEOS und Grüne folgen, der FPÖ-Bericht erschien zu Wochenbeginn. Hanger > 114 Ende der Transkription

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Wahrscheinlicher Tag der Veröffentlichung, wenn kein genaues Datum im Bericht gefunden wurde.
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VERFAHRENSRICHTER
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VORSITZENDER
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT ÖVP
17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE (INSIDE IBIZA)
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ (IBIZA GEKAUFTE POLITIK)
10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ (DER SCHWARZE FADEN)
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT NEOS

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« Antwort #21 am: 14 August 2021, 18:36:22 »


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10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ
Quelle: https://www.fpoe.at/Abschlussbericht-USA -> https://www.fpoe.at/uploads/tx_bcpageflip/USA-Bericht.pdf
20210810 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPOE.pdf (151 Seiten textdurchsuchbar)
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DER SCHWARZE FADEN
FPÖ FREIHEITLICHER PARLAMENTSKLUB | DER SCHWARZE FADEN | Abschlussbericht der Fraktion des Freiheitlichen Parlamentsklubs zum Ibiza-Untersuchungsausschuss | August 2021

20210810 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPOE S1collage.jpg (Collage aus 3 Teilen der Seite 1)


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PDF-Seite 3 Transkription:

Der schwarze Faden | Abschlussbericht der Fraktion des Freiheitlichen Parlamentsklubs zum Ibiza-Untersuchungsausschuss

Inhalt

Vorwort: Der schwarze Faden ... 7
Der Vorsitzende im Zwielicht ... 9
Parteipolitische Ermittlungen ... 9
Belohnungen für ÖVP-Spender ... 10
Ein Dank an Spindelegger als erste Amtshandlung ... 12
Spendenkeilen für die Obmannwahl ... 13
Das „Projekt Ballhausplatz“ als Masterplan der Korruption ... 14
Der „Tiefe Staat“ ruht auf drei Säulen ... 16
Ex-Justizminister muss als Höchstrichter abtreten ... 18
Die Erfolge des Untersuchungsausschusses ... 19
Der Bundespräsident als Teil des türkisen Systems ... 20
Viele offene Fragen für neuen U-Ausschuss ... 21

1. Posten für Spenden – Das System Kurz ... 23
1.1 Keine blaue Umfärbung in Ministerien ... 25
1.2 Projekt Ballhausplatz – Teil 1: Spenden keilen für Kurz ... 27
1.3 Projekt Ballhausplatz – Teil 2: Die Spender belohnen ... 29
1.4 Eine Denkfabrik als geheimes Steuerungsgremium ... 31

PDF-Seite 4 Transkription:

1.5 Die auffällig guten Geschäfte des René Benko ... 32

2. Ein türkiser Bruder bastelt sich seinen Traumjob ... 36
2.1 Was wusste der Kanzler über den Postenschacher? ... 38
2.2 Dem Wunschkandidaten auf den Leib geschrieben ... 40

3. Ein krankes System als Cashcow für Türkis ... 42
3.1 PRIKRAF-Aufnahme konsequent verweigert ... 44
3.2 Lobbyisten-Ratschlag: Spende ans ÖVP-Umfeld ... 45
3.3 FPÖ kämpfte als einzige Partei gegen Ungerechtigkeit ... 47
3.4 UNIQA-Tochter spendete an ÖVP und profitierte massiv ... 48
3.5 Spende vom ÖVP-Geschäftsführer „bestellt“? ... 50

4. Schwarze Ermittler schreddern Schredder-Affäre ... 51
4.1 Hausinterne Kritik am externen Schreddern ... 53
4.2 Vermutlich auch Laptop-Festplatten vernichtet ... 54
4.3 Ein ÖVP-naher Polizist in der ÖVP-Zentrale ... 55
4.4 Wundersame Weisung wirft WKStA aus dem Rennen ... 56

5. Glück im Spiel – Die Kugel fällt immer auf Schwarz ... 59
5.1 Anonyme Vorwürfe gegen FPÖ und Novomatic ... 61
5.2 Vergabe von Lizenzen faktisch und rechtlich unmöglich ... 63
5.3 Möglichkeiten eines Staatssekretärs ... 65
5.4 Besuch einer Glücksspielmesse in London ... 66
5.5 Maulkorb-Erlass gegen Staatssekretär Fuchs ... 68
5.6 Was Türkis-Blau im Glücksspielbereich plante ... 71
5.7 Eine Glücksspielgesetznovelle erregt Verdacht ... 71
5.8 Peter Sidlo – ein bestqualifizierter Kandidat ... 73
5.9 Geprüft auf Herz und Nieren ... 75
5.10 Aufsichtsratspräsident verneint politische Interventionen ... 79

PDF-Seite 5 Transkription:

5.11 Die geheimen Treffen der ÖVP-Freunde ... 80
5.11 Illegales Glücksspiel im Fokus ... 81
5.12 Klares Ergebnis: Kein Deal FPÖ-Novomatic ... 83
5.13 Der Skandal-Gewinner heißt SAZKA ... 85
5.14 Die Kugel fällt immer auf Schwarz ... 87

6. Wie Strache auf Ibiza das ÖVP-System beschrieb ... 89
6.1 „Novomatic zahlt alle“ ... 92
6.2 Die ÖVP, das Alois-Mock-Institut und die Novomatic ... 94
6.3 „Durch Vereine am Rechnungshof vorbei spenden“ ... 97
6.4 Übernahme der „Kronen-Zeitung“ ... 101
6.5 „Haselsteiner bekommt keine Aufträge mehr“ ... 102
6.6 „Privatisierung des Wassers“ ... 104

7. Die Video-Macher – Kriminelle mit Polit-Kontakten ... 105
7.1 Kontakte des Drahtziehers ins Bundeskriminalamt ... 106
7.2 ÖVP-Anwalt und Akademie-Direktor in geheimer Mission ... 107
7.3 Ein „zivilgesellschaftliches Projekt“ nimmt Fahrt auf ... 110
7.4 Die Anbahnung: Vom TV-Starlet zur falschen Oligarchin ... 111
7.5 Der Ibiza-Abend findet trotz Warnungen statt ... 114
7.6 Der schwierige Verkauf – Ärger über die „roten Idioten“ ... 116
7.7 Video-Schauen mit NEOS-Freunden ... 119
7.8 Frühe Information ins Zentrum des „Tiefen Staats“ ... 120
7.9 Die Dramaturgie der Staatsspitzen nach der Veröffentlichung ... 121

Anmerkungen zum Bericht des Verfahrensrichters ... 124
Generelle Bemerkungen ... 125
Anmerkungen zu Kapitel 1: CASAG – Die Casinos Austria AG ... 125
Anmerkungen zu Kapitel 2: Das Glücksspiel ... 129

PDF-Seite 6 Transkription:

Anmerkungen zu Kapitel 3: ÖBAG – Die Österreichische Beteiligungs AG ... 132
Anmerkungen zu Kapitel 4: ARE Austrian Real Estate GmbH ... 133
Anmerkungen zu Kapitel 6: Vereine (indirekte Begünstigung von Parteien) ... 133
Anmerkungen zu Kapitel 7: Postenbesetzungen und Spenden (direkte Begünstigung von Parteien) ... 138
Anmerkungen zu Kapitel 8: PRIKRAF - Der Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds ... 139
Anmerkungen zu Kapitel 9: Ermittlungen in der „Ibiza-Affäre“ ... 140
Anmerkungen zu Kapitel 10: Die Schredder-Affäre ... 142
Anmerkungen zu Kapitel 11: Die Neustrukturierung der Finanzaufsicht ... 143
Anmerkungen zu D: Empfehlungen ... 144

Schlussbemerkungen zur Verfahrensordnung ... 145
Videobefragungen im U-Ausschuss ... 146
Übertragung der U-Ausschüsse ... 146
Filibusterregelung ... 147
Vorsitzführung ... 147
Verfahrensrichter ... 148
Akten und Dokumente ... 149
Vorschau ... 150

Ende der Transkriptionen (#21)

20210810 teletext orf at Seite 116 IBIZA FPOE LEGTE FRAKTIONSBERICHT VOR.png


20210810 teletext orf at Seite 116 IBIZA FPOE LEGTE FRAKTIONSBERICHT VOR.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14619

10.08.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 116 Transkription: Österreich / EU POLITIK | Ibiza: FPÖ legte Fraktionsbericht vor | Die Freiheitlichen haben als erste der fünf Fraktionen ihren Bericht zum Ibiza-Untersuchungsausschuss präsentiert. Betitelt wurde die 150 Seiten umfassende freiheitliche Sicht der Erkenntnisse des parlamentarischen Kontrollinstruments mit "Der schwarze Faden". Dementsprechend findet sich auch die ÖVP im Fokus der Betrachtung. Die FPÖ ortet einen "tiefen Staat" der Volkspartei, beruhend auf einem Netzwerk, das Innen-, Justiz- und Finanzministerium durchzieht, so der FPÖ-Abgeordnete und FP-Fraktionschef im Ausschuss, Hafenecker, bei der Präsentation. Ende der Transkription

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung (#20)
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

Wahrscheinlicher Tag der Veröffentlichung, wenn kein genaues Datum im Bericht gefunden wurde.
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VERFAHRENSRICHTER
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VORSITZENDER
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT ÖVP
17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE (INSIDE IBIZA)
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ (IBIZA GEKAUFTE POLITIK)
10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ (DER SCHWARZE FADEN)
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT NEOS

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

Es gilt die Unschuldsvermutung. Für externe Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden.

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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung.


« Letzte Änderung: 27 August 2021, 23:09:27 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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INSIDE IBIZA
« Antwort #22 am: 26 August 2021, 21:28:19 »


2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 22 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE
Quelle: VIA https://grüne.at/themen/justiz/gruene-heimlich-still-und-leise-machte-tuerkis-blau-politik-fuer-wohlhabende-freund-innen
20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 1-38.pdf (Seite 1-38 textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14638
20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 38-144.pdf (Seite 39-144 textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14639

INSIDE IBIZA
BERICHT DER GRÜNEN ZUM IBIZA-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS | INSIDE IBIZA | SPENDEN, CHATS UND ALLES, WAS DU WILLST | Fraktionsbericht der Grünen gem. § 51 Abs. 3 Z2 VO-UA zum Berichtsentwurf des Verfahrensrichters im Untersuchungsausschuss zur mutmaßlichen Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung

20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 1teil1.jpg (Seite 1 Teil 1)


20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 1teil1.jpg (Seite 1 Teil 1)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14634

20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 3.jpg (seite 3 Inhaltsverzeichnis)


20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 3.jpg (seite 3 Inhaltsverzeichnis)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14636

PDF-Seite 3 Transkription:

Hinweis: Titelblatt … 1
Hinweis: EINFACH NUR DANKE … 2
Hinweis: Inhaltsverzeichnis … 3
1. KÖNNEN SICH REICHE GESETZE KAUFEN? … 4
2. DER U-AUSSCHUSS IN ZAHLEN … 9
3. DER STARTPUNKT – DAS VIDEO ... 12
4. DIE AUSSAGEN VON HC STRACHE IM REALITÄTSTEST ... 17
Parteispenden am Rechnungshof vorbei … 18
Spendenstückelung …. 18
FPÖ-nahe Vereine … 23
ÖVP-nahe Vereine … 28
Heimliche Privatisierungen … 39
Operation Edelstein … 40
ARA Austrian Real Estate … 42
Käuflichkeit in der Gesetzgebung … 49
Prikraf oder: Wer nascht vom Kuchen? … 50
Aushöhlung des Rücktrittsrechts bei Lebensversicherungen … 55
Goldgrube Glückspielgesetz … 57
Ein attraktives Privatstiftungsrecht für Supperreiche … 66
Umbaupläne für die Bankenaufsicht … 70
Bankenwunschliste für die Bankenaufsichtsreform … 70
Postenschacher … 79
Peter Sidlo … 80
Thomas Schmid … 86
Aufsichtsratbesetzung … 91
Unterstützung für wohlhabende Freunde … 102
Signa und der Kauf der Möbelhäuser … 103
99-jähriger Mietvertrag für die Postsparkasse … 105
Immobiliengeschäfte des Martin Kurschel … 106
Eine Bank für die europäische Rechte mitten in Wien … 107
Exkurs: Drehscheibe Finanzministerium … 112
5. DIE VERSUCHTE VERTUSCHUNG … 116
6. DIE ERMITTLERINNEN UND ERMITTLER … 128
7. DAS FAZIT … 140
Hinweis: Unterschrift Tomasseli und Unterschrift Stögmüller … 144


Ende der Transkription (#22)

20210817 teletext orf at Seite 117 IBIZA U AUSSCHUSS GRUENE SEHEN PARALLELSYSTEM.png


20210817 teletext orf at Seite 117 IBIZA U AUSSCHUSS GRUENE SEHEN PARALLELSYSTEM.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14640

17.08.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 117 Transkription: POLITIK Österreich/EU | U-Ausschuss: Grüne sehen Parallelsystem | Die Grünen haben heute ihren Bericht zum Ibiza-U-Ausschuss präsentiert. "Wir haben Selbstbereicherung, mutmaßlich Korruption und Postenschacher im ganz großen Stil gefunden", erklärte Fraktionschefin Tomaselli. Türkis-Blau habe versucht, ein "Parallelsystem" zu installieren, vorbei am Parlament und vorbei an der Bevölkerung. Profiteure sollten Wohlhabende und Gönner sein. "Eine der wesentlichen Drehscheiben war das türkis geführte Finanzministerium", betonte Tomaselli. Das liege vor allem an Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid, "der überall mittendrin statt nur dabei" gewesen sei. Ende der Transkription

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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Wahrscheinlicher Tag der Veröffentlichung, wenn kein genaues Datum im Bericht gefunden wurde.
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13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT ÖVP
17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE (INSIDE IBIZA)
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ (IBIZA GEKAUFTE POLITIK)
10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ (DER SCHWARZE FADEN)
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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung. (6831)

« Letzte Änderung: 27 August 2021, 23:08:21 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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BESTECHLICHKEIT ERWIESEN
« Antwort #23 am: 27 August 2021, 21:35:34 »


2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA ... GEHN MIR AM OASCH, ALLE | 2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA
2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UA FARCE? KAFKAESK? BEFANGEN? | BLÜMEL: "86 ERINNERUNGSLÜCKEN" | 
25.06.2020 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT DR. STEPHANIE KRISPER: "GEHN MIR AM OASCH, ALLE" Tonband (Seite 1 Antwort13)
Seite 2 Antwort 23 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15 Machen Sie sich selbst ein Bild!

(Zugespielte Informationen im Zusammenhang)
27.07.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH JUSTIZ HC STRACHE BESTECHLICHKEIT ERWIESEN (NICHT RECHTSKRÄFTIG)

27.08.2021 17:33 Quelle: https://orf.at/stories/3226473/ HINWEIS: Transkription gegen Ende dieser Antwqort!
20210827 1733 orf FEHLURTEIL STRACHE MELDET BERUFUNG AN.pdf (7 Seiten textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14650  Zitat: Die Richterin zeigte sich überzeugt, dass Grubmüller mit Hintergedanken zu Gegenleistungen an die FPÖ gespendet hatte | Das hätte Grubmüllers Klinik eine Gegenverrechnung der Leistungen mit der Sozialversicherung möglich gemacht. Der Initiativantrag habe, so Richterin Claudia Moravec-Loidolt ausschließlich der Privatklinik Währing und nicht „dem Interesse aller Privatkliniken in Österreich gedient“. Ende des Zitats

20210827 teletext orf at Seite 111 BESTECHLICHKEIT ERWIESEN.png


20210827 teletext orf at Seite 111 BESTECHLICHKEIT ERWIESEN.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14642

20210827 teletext orf at Seite 101 SCHULDSPRUCH FUER STRACHE.png


20210827 teletext orf at Seite 101 SCHULDSPRUCH FUER STRACHE.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14644

20210827 teletext ofr at Seite 113 STRACHE URTEIL BEGRUENDUNG.png


20210827 teletext ofr at Seite 113 STRACHE URTEIL BEGRUENDUNG.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14646

20210827 teletext orf at Seite 114 STRACHE ZEIGT SICH SCHOCKIERT.png


20210827 teletext orf at Seite 114 STRACHE ZEIGT SICH SCHOCKIERT.png
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14648

27.08.2021 Quelle: http://teletext.orf.at/ Seite 111, 101, 113 und 114 Transkriptionen mit Hinweisen:

Seite 111: SCHLAGZEILEN Nachrichten ... 15 Monate bedingt für H.C.Strache | Bestechlichkeit "erwiesen". 101/113

Seite 101: POLITIK Österreich/EU | Schuldspruch für Strache | Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist am Wiener Landesgericht wegen Bestechlichkeit zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der Mitangeklagte, Walter Grubmüller, Eigentümer der Privatklinik Währing, erhielt ein Jahr bedingt. Beide meldeten Berufung an. Die Richterin sieht den Vorwurf der Bestechlichkeit als "erwiesen" an. In dem Verfahren war es um einen vermuteten Gesetzeskauf gegangen. Strache soll gegen Parteispenden zugunsten der Privatklinik Einfluss auf ein Gesetz genommen haben.  >  113

Seite 113: POLITIK Österreich/EU | Strache-Urteil – Begründung | Richterin Claudia Moravec-Loidolt ist in ihrer Urteilssprechung zur Überzeugung gelangt, dass die AngeklagtenVerbrechen der Bestechlichkeit und Bestechung verübt haben. "Ein faktischer Zusammenhang ist eindeutig erwiesen als Gegenleistung für die Spende eines wohlhabenden Freundes", heißt es in der Urteilsbegründung. Konkret geht es um zwei Spenden Grubmüllers an die Bundes-FPÖ in der Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Strache habe dafür eine "faktische Einflussnahme" auf FPÖ-Abgeordnete für die angestrebte Gesetzesänderung vorgenommen. Die Strafen seien "schuld- und tatangemessen", so die Richterin. Strache-Reaktion 114

Seite 114: POLITIK Österreich/EU | Strache zeigt sich "schockiert" | Er sei "schockiert, dass man hier einen Konnex herstellt, den es nachweislich nicht gibt". Das sagte Ex-Vizekanzler Strache in einer ersten Reaktion auf das Urteil. Auch in den Chats sei dokumentiert, dass er - "egal, wer an mich herangetreten ist" - bei jedem Missstand "aus tiefster und fester Überzeugung tätig" geworden sei. Wäre er also auf einen Missstand hingewiesen worden und hätte nicht reagiert, dann wäre das "ein korruptiver Vorgang" gewesen, betonte Strache. Sein Anwalt hat umgehend nach dem Urteil Berufung angemeldet.

Ende der Transkriptionen

27.08.2021 BERICHTE: (#23)
https://www.vol.at/wegen-bestechlichkeit-strache-schuldig-gesprochen/7106121
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/hc-strache-das-ist-ein-fehlurteil-ich-bin-schockiert/489662979
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/schuldig-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt/489658583  URTEIL IST NICHT RECHTSKRÄFTOG | Schuldig! Strache wegen Bestechlichkeit verurteilt
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ibiza-was-strache-noch-blueht/489662974  CASINOS-AFFÄRE UND SPESEN-CAUSA | Ibiza – was Strache noch blüht
https://epaper.vn.at/lokal/vorarlberg/2021/08/27/15-monate-bedingt-fuer-strache.vn
https://epaper.vn.at/titelblatt/2021/08/27/heinz-christian-strache-verurteilt.vn
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000129237472/12-000-euro-korruption-strache-wurde-in-erster-instanz-verurteilt
https://www.diepresse.com/6026470/wie-es-mit-strache-weitergeht-berufung-weitere-vorwurfe
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90694862/ibiza-affaere-in-oesterreich-ex-vizekanzler-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt.html
https://www.puls24.at/video/singer-zum-strache-prozess-schuldspruch-war-keine-grosse-ueberraschung/short  Singer zum Strache-Prozess:  „Schuldspruch war keine große Überraschung“ | Makus Singer, Rechtsanwalt für Wirtschafts- und Korruptionsrecht, …
https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-119.html  Kommentar | Prozess gegen Ex-Vizekanzler Strache Schuldspruch bringt Vertrauen zurück | Stand: 27.08.2021 18:29 Uhr | Schuldig wegen Bestechlichkeit im Amt - das Urteil und die klaren Worte der Richterin im Korruptionsprozess gegen Ex-FPÖ-Chef Strache haben ein Zeichen gesetzt und Vertrauen zurückgebracht. Ein Kommentar von Clemens Verenkotte, ARD-Studio Wien | Mit dem Schuldspruch für den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz Christian Strache setzt das Wiener Straflandesgericht ein deutliches Zeichen: Käuflichkeit von Amtsträgern müsse unterbunden werden, formulierte die Vorsitzende Richterin. Und: Das Vertrauen in eine Demokratie dürfe nicht erschüttert werden. Nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos im Mai 2019 war dieses Vertrauen in Österreich massiv erschüttert worden. Die innenpolitischen Eruptionen führten zum Ende der ÖVP-Koalition mit Straches rechter FPÖ, zu Neuwahlen und der Bildung einer türkis-grünen Bundesregierung, zur parlamentarischen Untersuchung der Frage, ob die frühere Kurz-Strache-Regierung käuflich gewesen sei, zu zahlreichen Ermittlungsverfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen führende und ehemalige Politiker, darunter der Volkspartei, gegen Bundeskanzler Kurz wegen des Verdachts der Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss, sowie gegen Finanzminister Blümel und Ex-Finanzminister Löger wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Entsetzter Protest von Richtern und Staatsanwälten | Dass anschließend der Bundeskanzler und seine ÖVP-Kabinettsmitglieder der zuständigen Ermittlungsbehörde, der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, in aller Öffentlichkeit unterstellten, aus angeblich politischen Motiven gegen sie vorzugehen, da dort so manch "roter" Staatsanwalt säße, rief den entsetzten Protest der österreichischen Richter- und Staatsanwalts-Vereinigungen hervor. Jetzt ist das Straflandesgericht Wien mit seinem Urteil, gegen das Strache in Berufung geht, der Beweiskette eben jener der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gefolgt. Richterin: "Man wusste, wofür man bezahlte" | Im ersten strafrechtlichen Verfahren nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos im Mai 2019 ist der einstmals mächtige FPÖ-Vorsitzende wegen Bestechlichkeit verurteilt worden. "Man wusste, wofür man bezahlte!" Damit machte die Richterin klar, dass sich Strache gegen Bares an die Parteikasse für die wirtschaftlichen Interessen seines Freundes einsetzte, der eine kleine Privatklinik in Wien mit rund 20 Betten besaß und auch endlich mal, nach vielen vergeblichen Bemühungen, in den lukrativen Finanzierungsfonds für Privatkliniken aufgenommen werden wollte. Alle Beteuerungen Straches im Verlauf des Prozesses, sich nicht an die Spenden erinnern zu können, niemals bestechlich gewesen zu sein, sich aus eigener Überzeugung für das Anliegen des befreundeten Klinikbesitzers eingesetzt zu haben, schenkte die Richterin keinen Glauben. Das sei "äußerst unglaubwürdig." Sorge über Ausmaß des Vertrauensverlustes | "Wir sind nicht so," lautete in den turbulenten Tagen nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos im Mai 2019 der nahezu beschwörenden Satz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Seine Sorge über das Ausmaß des Vertrauensverlusts seiner Landsleute in die rechtstaatlichen Fundamente der Republik dürfte nach dem jetzigen Urteilsspruch geringer geworden sein. 
https://www.bazonline.ch/die-justiz-will-korruption-nicht-mehr-verniedlichen-221696176538 https://www.bazonline.ch/die-justiz-will-korruption-nicht-mehr-verniedlichen-221696176538  Kommentar zum Strache-Prozess | Die Justiz will Korruption nicht mehr verniedlichen | «Freunderlwirtschaft» wird nicht mehr toleriert, das zeigt der Schuldspruch gegen Heinz-Christian Strache. Das müssen jetzt auch die Politiker einsehen.
https://kurier.at/politik/inland/strache-prozess-15-monate-bedingt-fuer-12000-euro/401485201
https://www.diepresse.com/6026406/korruption-strache-verurteilt
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6025773/Nicht-rechtskraeftiges-Urteil_15-Monate-bedingt-fuer-Strache-der
https://orf.at/stories/3226473/  Hinweis: http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14650
https://kurier.at/podcasts/daily/strache-was-das-urteil-bedeutet/401485141
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/urteil-gegen-frueheren-fpoe-chef-strache-war-untragbar-17505265.html
https://www.puls24.at/video/korruptionsexperte-strache-urteil-bewegt-sich-am-unteren-ende-des-strafmasses/short
https://www.puls24.at/video/melichar-strache-urteil-wird-zu-mehr-vorsicht-bei-mandataren-sorgen/short
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6026324/Reaktionen-auf-StracheUrteil_Fuer-AntiKorruptionsvolksbegehren-nur
https://www.puls24.at/video/strache-prozess-grubmueller-anwalt-froh-und-gluecklich-ueber-halben-freispruch/short
https://www.krone.at/2494293  BERUFUNG ANGEKÜNDIGT – 15 MONATE FÜR STRACHE: „URTEIL SCHOCKIERT MICH“
https://www.n-tv.de/politik/Strache-verliert-erste-Ibiza-Schlacht-article22769538.html
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.oesterreich-heinz-christian-strache-wegen-korruption-verurteilt-strache-ist-kein-einzelfall.58f90bfe-3149-47b8-bd96-4a3fff3ae621.html  STRACHE IST KEIN EINZELFALL
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000129225310/strache-und-grubmueller-wegen-bestechlichkeit-bzw-bestechung-schuldig-gesprochen
https://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-gesetzeskauf-ex-fpoe-chef-strache-verurteilt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210827-99-990197
https://www.blick.ch/ausland/korruptionsprozess-in-wien-ex-vizekanzler-strache-zu-15-monaten-auf-bewaehrung-verurteilt-id16784989.html
https://www.welt.de/politik/ausland/article233398889/Oesterreichs-Ex-Vizekanzler-Strache-der-Bestechlichkeit-schuldig-gesprochen.html
https://www.welt.de/politik/ausland/article233398889/Oesterreichs-Ex-Vizekanzler-Strache-der-Bestechlichkeit-schuldig-gesprochen.html
https://www.tt.com/artikel/30799572/schuldspruch-15-monate-bedingt-fuer-strache-wegen-bestechlichkeit
https://apa.at/news/strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt-15-monate-bedingt-7/
https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-heinz-christian-strache-fpoe-bestechung-bestechlichkeit-prozess-schuldig-gesprochen-1.5394021
https://www.profil.at/oesterreich/strache-prozess-richtungsweisender-anfang-nach-ibiza/401485060
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/15-monate-bedingt-fuer-strache-wegen-bestechlichkeit-volle-berufung-108567340
https://kurier.at/politik/inland/reaktionen-auf-strache-urteil-das-war-erst-der-anfang/401485006
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/erstes-statement-von-strache-fehlurteil/489630472  15 MONATE BEDINGT, NICHT RECHTSKRÄFTIG | Erstes Statement von Strache: „Fehlurteil2
https://www.puls24.at/video/strache-nach-dem-prozess-das-war-ein-fehlurteil/short
https://www.merkur.de/politik/ibiza-affaere-oesterreich-ex-vizekanzler-strache-bestechlichkeit-schuld-zr-90945394.html
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90694862/ibiza-affaere-oesterreichs-ex-vizekanzler-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt.html
https://www.dw.com/de/bew%C3%A4hrungsstrafe-f%C3%BCr-%C3%B6sterreichs-ex-vizekanzler-strache/a-59002597  Österreich | Bewährungsstrafe für Österreichs Ex-Vizekanzler Strache | Heinz-Christian Strache wurde von einem Gericht in Wien wegen Korruption zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte versucht, Gesetze zugunsten einer Privatklinik zu ändern.
https://www.vienna.at/strache-schuldig-gesprochen-er-spricht-von-fehlurteil/7106393
https://www.unsertirol24.com/2021/08/27/gericht-verurteilt-strache-wegen-bestechlichkeit/
https://www.heute.at/s/erstes-statement-strache-nach-seinem-urteil-ich-bin-schockiert-100159969
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https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-urteil-gegen-strache-die-republik-hat-sich-gewehrt-108601234
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000129225310/strache-und-grubmueller-wegen-bestechlichkeit-bzw-bestechung-schuldig-gesprochen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210827_OTS0098/antikorruptionsbegehren-strache-urteil-nur-ein-anfang
https://www.derbund.ch/ex-vizekanzler-strache-schuldig-gesprochen-445841825616
https://www.handelsblatt.com/politik/international/bestechung-ibiza-affaere-hat-konsequenzen-fuer-strache-bewaehrungshaft-fuer-oesterreichs-ex-vizekanzler/27556182.html
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/strache-korruption-urteil-101.html
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2118125-Strache-wegen-Bestechlichkeit-verurteilt.html
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210827_OTS0093/gruenetomaselli-strache-urteil-bestaetigt-eine-starke-unabhaengige-justiz-schuetzt-vor-korruption
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/strache-urteil-so-reagiert-die-spoe/489620435  „URTEIL WIRFT SCHATTEN“ | Strache-Urteil: So reagiert die SPÖ
https://www.krone.at/2493912  NICHT RECHTSKRÄFTIG – 15 MONATE BEDINGT: STRACHE VERURTEILT
https://www.diepresse.com/6025826/schuldig-ex-fpo-chef-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt
https://kurier.at/meinung/warum-das-urteil-gegen-strache-massstaebe-setzt/401484895
https://www.wiwo.de/politik/ausland/ibiza-affaere-oesterreichs-ex-vizekanzler-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt/27556306.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-ex-vizekanzler-strache-zu-bewaehrungsstrafe-verurteilt-17504532.html
https://www.derstandard.at/consent/tcf/jetzt/livebericht/2000129215763/urteil-im-strache-privatklinik-prozess-steht-bevor
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-ex-vizekanzler-strache-zu-bewaehrungsstrafe-verurteilt-17504532.html
https://www.boerse-express.com/news/articles/15-monate-bedingt-fuer-ex-fpoe-obmann-strache-wegen-bestechlichkeit-fuer-inkriminierten-gesetzeskauf-im-zusammenhang-mit-privatklinik-waehring-365152
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/strache-korruption-urteil-101.html
https://www.n-tv.de/politik/Gericht-verurteilt-Strache-wegen-Bestechlichkeit-article22768904.html
https://www.come-on.de/politik/ibiza-affaere-oesterreich-ex-vizekanzler-strache-bestechlichkeit-schuld-zr-90945394.html
https://www.kleinezeitung.at/politik/6026203/StracheProzess_Ein-Urteil-im-Sinne-der-Steuerzahler
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2118125-Schuldspruch-fuer-Strache.html
https://www.vn.at/politik/2021/08/27/15-monate-bedingt-fuer-strache-wegen-bestechlichkeit.vn
https://www.waz.de/politik/heinz-christian-strache-korruption-ibiza-affaere-urteil-id233156429.html
https://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-gesetzeskauf-ex-fpoe-chef-strache-verurteilt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210827-99-990197
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Oesterreich-Korruptionsprozess-Bewaehrungsstrafe-fuer-Ex-FPOe-Chef-Strache-id60421746.html
https://www.diepresse.com/6025826/schuldig-ex-fpo-chef-strache-wegen-bestechlichkeit-verurteilt
https://www.tt.com/artikel/30799572/urteil-steht-bevor-der-letzte-tag-im-strache-prozess-jetzt-im-liveticker
https://www.heute.at/s/hier-wartet-ex-fpoe-chef-strache-auf-sein-urteil-100159917

Zeitgeschichte:

Seite 2 Antwort 20: http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ
Quelle: https://www.spoe.at/wp-content/uploads/sites/739/2021/08/Bericht-der-SPOe-Parlamentsfraktion-zum-Ibiza-Untersuchungsausschuss.pdf
20210813 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPOE.pdf (56 Seiten textdurchsuchbar)
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Seite 2 Antwort 21: http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15
10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ
Quelle: https://www.fpoe.at/Abschlussbericht-USA -> https://www.fpoe.at/uploads/tx_bcpageflip/USA-Bericht.pdf
20210810 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPOE.pdf (151 Seiten textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14618

Seite 2 Antwort 22: http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=989.15
17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE
Quelle: VIA https://grüne.at/themen/justiz/gruene-heimlich-still-und-leise-machte-tuerkis-blau-politik-fuer-wohlhabende-freund-innen
20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 1-38.pdf (Seite 1-38 textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14638
20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 38-144.pdf (Seite 39-144 textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14639

GRAFIKEN dazu:

20210813 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPOE S1.jpg

http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14611

20210810 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPOE S1collage.jpg (Collage aus 3 Teilen der Seite 1)

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20210817 OESTERREICH IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRUENE 1teil1.jpg (Seite 1 Teil 1)

http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14634

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

Wahrscheinlicher Tag der Veröffentlichung, wenn kein genaues Datum im Bericht gefunden wurde.
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VERFAHRENSRICHTER
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT VORSITZENDER
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT ÖVP
17.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT GRÜNE (INSIDE IBIZA)
13.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT SPÖ (IBIZA GEKAUFTE POLITIK)
10.08.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT FPÖ (DER SCHWARZE FADEN)
**.**.2021 REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT IBIZA UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS ABSCHLUSSBERICHT NEOS

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

27.08.2021 17:33 Quelle: https://orf.at/stories/3226473/
20210827 1733 orf FEHLURTEIL STRACHE MELDET BERUFUNG AN.pdf (7 Seiten textdurchsuchbar)
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=989.0;attach=14650

Transkription:

„Fehlurteil“ | Strache meldet Berufung an

„Fehlurteil“ – so hat der erste Kommentar des früheren FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache nach der Urteilsverkündung am Freitagnachmittag am Landesgericht Wien gelautet. Im Korruptionsprozess rund um einen vermuteten Gesetzeskauf im Zusammenhang mit der Privatklinik Währing wurde der Ex-Vizekanzler nicht rechtskräftig wegen Bestechlichkeit zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt. Umgehend meldete Strache volle Berufung an.

Online seit 27.08.2021, 17.33 Uhr 

Das Gericht habe einen Konnex zwischen einer Parteispende und seinem Handeln hergestellt, den es nachweislich nicht gebe, so Strache nach der Urteilsverkündung zur Presse. Der Schuldspruch habe ihn „zutiefst überrascht, aber auch schockiert“. Strache-Verteidiger Johann Pauer sagte, das Oberlandesgericht Wien (OLG) werde als Rechtsmittelinstanz beurteilen, ob die Rechtsauffassung des Erstgerichts zutreffend sei: „Ich hätte es anders gesehen.“

Pauer betonte, die Richterin habe „ein faires Verfahren, ruhig und sachlich“ geführt: „An der Prozessführung gibt es nichts auszusetzen.“ Weiters merkte Pauer an, vom Gericht sei festgestellt worden, „dass sich mein Mandant nicht vorsätzlich bereichert hat“. Der Schuldspruch habe sich „auf geringe Parteispenden“ beschränkt. Auch Privatklinikbetreiber und Mitangeklagter Walter Grubmüller, Betreiber der Privatklinik Währing, zeigte sich „enttäuscht“ von seinem Urteil von einem Jahr bedingter Haft und kündigte ebenfalls Berufung an.

Urteil: Grubmüller spendete für Gegenleistung an FPÖ

Schuldig erkannt wurden Strache und Grubmüller im Zusammenhang mit zwei Spenden Grubmüllers an die Bundes-FPÖ vom Oktober 2016 und August 2017, die erste in Höhe von 2.000 Euro, die zweite in Höhe von 10.000 Euro. Nach der ersten Spende habe Strache als damaliger FPÖ-Obmann eine „faktische Einflussnahme“ auf FPÖ-Abgeordnete bzw. -Funktionäre vorgenommen, um mittels eines Initiativantrags der Freiheitlichen eine Änderung des Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) zu bewirken, die der Privatklinik Währing eine Aufnahme in den PRIKRAF möglich machen sollte.
 
(Foto: APA/Georg Hochmuth) Die Richterin zeigte sich überzeugt, dass Grubmüller mit Hintergedanken zu Gegenleistungen an die FPÖ gespendet hatte

Das hätte Grubmüllers Klinik eine Gegenverrechnung der Leistungen mit der Sozialversicherung möglich gemacht. Der Initiativantrag habe, so Richterin Claudia Moravec-Loidolt ausschließlich der Privatklinik Währing und nicht „dem Interesse aller Privatkliniken in Österreich gedient“.


„Ein faktischer Zusammenhang ist eindeutig erwiesen als Gegenleistung für die Spende eines wohlhabenden Freundes“, stellte Richterin Claudia Moravec-Loidolt in ihrer ausführlichen Urteilsbegründung fest. Strache habe das Anliegen des befreundeten Grubmüller „in wohlwollender und ausschließlich parteilicher Förderung“ unterstützt. Grubmüller habe wiederum die insgesamt 12.000 Euro nur deshalb gespendet, um sich der Unterstützung der FPÖ im Zusammenhang mit der PRIKRAF-Gesetzesänderung zu vergewissern, zeigte sich die Richterin überzeugt. Ein anderes Motiv sei nicht erkennbar.

„Käuflichkeit von Amtsträgern muss unterbunden werden“

„Straches Bemühungen und Engagement war Gegenleistung für die Spende vom Oktober 2016“, hielt Moravec-Loidolt fest. Nachdem die FPÖ den Initiativantrag eingebracht hatte, sei die Überweisung der weiteren 10.000 Euro gefolgt. Zur Strafbemessung bemerkte die Richterin, die verhängten Strafen seien „dem Unrechtsgehalt angemessen“. An Grubmüller gewandt sagte sie: „Für die Bezahlung eines Abgeordneten, der später Vizekanzler wurde, darf es keine Rechtfertigung geben.“

(Foto APA/AFP/Alex Halada) Der Prozess fand im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Landesgerichts statt

In Richtung Straches hielt sie fest: „Eine Käuflichkeit von Amtsträgern muss unterbunden werden.“ In Anbetracht der Höhe der geflossenen Beträge und der Umstände seien die Strafen „schuld- und tatangemessen“. Die gewährte bedingte Strafnachsicht erklärte Moravec-Loidolt folgendermaßen: „Sie sind beide unbescholtene Ersttäter.“ Das Urteil entspricht im Wesentlichen der eingebrachten Klage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA).
 
Von zwei Anklagepunkten wurden Strache und Grubmüller im Zweifel freigesprochen. Zum einen handelte es sich dabei um eine Einladung Grubmüllers an Strache nach Korfu, die im April 2018 für August desselben Jahres an Strache ergangen sein soll. Strache hatte eine solche Reise nie angetreten. Außerdem hatte die WKStA Grubmüller bezichtigt, Strache Ende April 2019 eine weitere Spende für den FPÖ-Wahlkampf vor der Europawahl 2019 offeriert zu haben. In diesen beiden Anklagepunkten reiche die Beweislage für Schuldsprüche nicht aus, befand die Richterin.

Anwalt: Grubmüller „aus Frustration“ an FPÖ gespendet

„Ich erkenne beim besten Willen keine Strafbarkeit“, hielt Verteidiger Helmut Grubmüller, der der Bruder von Walter Grubmüller ist, entgegen. Die 10.000-Euro-Spende sei „hochoffiziell erfolgt“, es sei Walter Grubmüller geradezu darum gegangen, „dass jeder davon weiß“. Er habe damit seiner „massiven Enttäuschung“ über die SPÖ, deren Mitglied er jahrzehntelang war, Ausdruck verleihen wollen.
 
(Foto APA/Georg Hochmuth) Strache und Grubmüller wurden zu bedingten Haftstrafen verurteilt und legten Berufung ein

Vorteile im Zusammenhang mit dem PRIKRAF hätten damit „nicht herausgeschlagen werden sollen“, so Helmut Grubmüller. Sein Bruder habe „aus Frustration“ an die FPÖ gespendet und keinen Gesetzeskauf betrieben: „Er hat nie ein Gesetz gewollt, er hat nie ein Gesetz gebraucht.“ Es sei „überhaupt kein strafrechtliches Substrat vorhanden“, sein Mandant sei freizusprechen.

Strache-Verteidiger: „Keine Rede von strafbarem Verhalten“

Strache-Anwalt Pauer stellte in seinem Schlussplädoyer fest, die Annahmen der WKStA seien „zur Gänze falsch“ und durch das Beweisverfahren widerlegt. Die inkriminierten Spenden an die FPÖ seien nicht im Zusammenhang mit dem PRIKRAF erfolgt, sondern „aus Wut über die SPÖ“. Grubmüller habe Strache unterstützt, weil dieser die Pflichtmitgliedschaft in den Kammern abschaffen wollte, bezog sich Pauer auf eine entsprechende Chatnachricht.

In einer weiteren Nachricht habe Grubmüller sogar betont, „aus Überzeugung“ gespendet zu haben. „Kein einziger Zeuge hat von einer Einflussnahme meines Mandanten gesprochen“, führte Pauer ins Treffen. Von einem strafbaren Verhalten „kann keine Rede sein“, so der Verteidiger. Das Beweisverfahren habe ergeben, dass Strache nicht bestechlich sei.
 
(Foto APA/Georg Hochmuth) Der Prozess war von regem Medieninteresse begleitet

Der Prozess war im Juli vertagt worden, weil Hinweise auf eine zweite Parteispende aufgetaucht waren. Die Koalition zwischen ÖVP und FPÖ platzte im Mai 2019, nachdem das „Ibiza-Video“ veröffentlicht worden war. In den verdeckt gefilmten Aufnahmen sprach Strache über fragwürdige Methoden der Parteienfinanzierung und der politischen Einflussnahme. Strache trat damals infolge des Skandals von seinen politischen Funktionen zurück.

Antikorruptionsvolksbegehren: „Nur ein Anfang“

Reaktionen zum Urteil am Freitag ließen nicht lange auf sich warten. Eine „richtungsweisende Entscheidung“ ortete der frühere Vorsitzende der Internationalen Antikorruptionsakademie, Martin Kreutner, der auch Unterstützer des Antikorruptionsvolksbegehrens ist. Das Urteil sei „nur ein Anfang“, hieß es in einer entsprechenden Aussendung. Die juristische Aufarbeitung des „systematischen Machtmissbrauchs“ in der türkis-blauen Regierungsperiode habe erst begonnen.

„Heute ist ein guter Tag im Kampf gegen die politische Korruption in Österreich“, so Kreutner: „Bestechung und Bestechlichkeit sind ein Gift für jedes Gemeinwesen, denn sie untergraben das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, die Verwaltung und den Rechtsstaat.“ Insofern sei es „erfreulich, dass ein Teil dieses Vertrauens heute wiederhergestellt wurde“.

Krainer rechnet mit weiteren Urteilen bei ÖVP

Für den SPÖ-Fraktionsführer im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss, Kai Jan Krainer, bestätigt das Urteil, dass man „sich unter Türkis-Blau Gesetze kaufen konnte“. „Wenn ÖVP und FPÖ miteinander regieren, gibt es immer und immer wieder nur zwei Stationen: Regierungsbank und Anklagebank“, meinte Krainer. Er rechnet damit, dass das Urteil gegen Strache auch seine Schatten auf weitere anstehende Prozesse gegen Ex-Finanzminister Hartwig Löger und den amtierenden Chef des Finanzressorts, Gernot Blümel (beide ÖVP), werfen wird.

Krainers grünes Pendant Nina Tomaselli sprach von einer „weiteren wichtigen Etappe beim Selbstreinigungsprozess nach ‚Ibiza‘“. Möglich geworden sei diese aufgrund einer starken, unabhängigen Justiz. „Ein funktionierender Rechtsstaat ist ein Korruptionsschutzschild. Die Grünen mit Alma Zadic als Justizministerin werden alles dafür tun, dass das so bleibt“, so Tomaselli in einer Aussendung.

vogl, ORF.at/Agenturen

Links:
Justizministerium
„Ibiza“-Untersuchungsausschuss (Parlament)
WKStA

Ende der Transkription:

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Den Beschuldigten werden alle objektiv wahren kriminellen Sachverhalte zur Last gelegt.
Beweismittel: www.dieaufdecker.com/ und andere. Es gilt die Unschuldsvermutung. (#24 6831)
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