Autor Thema: 20001111 KAPRUN INFERNO wikipedia Brandkatastrophe FAKIR unschuldig | STGB | 155  (Gelesen 4849 mal)

Offline Andreas Ranovsky

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KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
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START GEPLANTES INHALTSVERZEICHNIS Start bis Antwort 5:

A1 WIKIPEDIA Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2
http://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_der_Gletscherbahn_Kaprun_2

A2 WIKIPEDIA Fakir Hausgeräte
http://de.wikipedia.org/wiki/Fakir_Hausger%C3%A4te

A3 24.02.2004 15:49 OTS FAKIR-WERK GmbH & Co KG zur Brandkatastrophe vom Kitzsteinhorn
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20040224_OTS0186/fakir-werk-gmbh-co-kg-zur-brandkatastrophe-vom-kitzsteinhorn

A4 04.10.2005 12:05 OTS Stellungnahme der FAKIR-WERK GmbH & Co. KG zum tragischen Gletscherbahnunglück
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20051004_OTS0133/stellungnahme-der-fakir-werk-gmbh-co-kg-zum-tragischen-gletscherbahnunglueck

A5 25.09.2007 STA HEILBRONN Ermittlungen gegen FAKIR eingestellt
http://www.staheilbronn.de/pb/,Lde/1232872?QUERYSTRING=FAKIR

A6 STGB § 169, STGB § 170, STGB § 177
STGB § 169 BRANDSTIFTUNG
STGB § 170 FAHRLÄSSIGE HERBEIFÜHRUNG EINER FEERSBRUNST
STGB § 177 FAHRLÄSSIGE GEMEINGEFÄHRDUNG

A7 14.02.2014 10:30 OTS Kaprun-Katastrophe in neuem Licht Aviso
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140214_OTS0058/kaprun-katastrophe-in-neuem-licht-aviso

A8 17.02.2014 10:30 Uhr: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
edition a PRESSEKONFERENZ 155 KRIMINALFALL KAPRUN
Foto-Quelle: edition a Wahres Leben

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http://155.at/ 155 KRIMINALFALL KAPRUN DAS BUCH. DIE FAKTEN. DIE HINTERGRÜNDE.

155 KRIMINALFALL KAPRUN STA HEILBRONN DER ERMITTLUNGSBERICHT http://155.at/die-deutschen-ermittlungen/

http://155.at/ - http://155.at/buch/ - http://155.at/leseprobe/ - http://155.at/autoren/
http://155.at/expertenkommission/ - http://155.at/das-oel/ - http://155.at/der-heizluefter/

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ZZ KAPRUN INFERNO || IM NAMEN DER REPUBLIK 20040219 LG SALZBURG 37 Hv 60/02d
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=911.0

ZZ KAPRUN INFERNO VERDACHT GROSSER KLÜNGEL
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=409.0

ZZ KAPRUN INFERNO | 20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=909.0

20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN
http://home.tiscali.cz/kaprundisaster/Gutachten/Ermittlungsbericht%20StAnw%20Heilborn.pdf

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download
20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=909.0;attach=5426

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« Letzte Änderung: 12 März 2014, 05:12:01 von Andreas Ranovsky »
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Offline Andreas Ranovsky

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Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2 WIKIPEDIA 20140305 0849
« Antwort #1 am: 08 März 2014, 06:22:17 »
KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
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Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2 WIKIPEDIA 20140305 0849 TRANSKRIPTION:
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http://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_der_Gletscherbahn_Kaprun_2
Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2


 
Gedenkstätte an der Talstation des Kitzsteinhorns mit der stillgelegten Gletscherbahn 2 im Hintergrund

Bei einem Brand in einem im Tunnel befindlichen Zug der Gletscherbahn Kaprun 2 starben am 11. November 2000 155 Menschen. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hat. In dem brennenden, bergauf fahrenden Zug kamen 150 der 162 Passagiere durch Rauchgasvergiftung zu Tode. Außerdem starben im Gegenzug der Zugführer und ein Tourist sowie drei Personen auf der Bergstation durch Rauchgasvergiftung.

Inhaltsverzeichnis

•   1 Verlauf
o   1.1 Ursachen
•   2 Strafprozess- und Gerichtsverhandlungen
•   3 Gedenkstätte
•   4 Zeit danach
•   5 Folgen
•   6 Rezeption
•   7 Literatur
•   8 Einzelnachweise
•   9 Weblinks

Verlauf

Etwa 20 Meter nach Abfahrt der Gletscherbahn aus der Talstation gegen 9 Uhr morgens wurde laut Augenzeugenberichten schon Rauch entdeckt, weil im talseitigen Führerstand ein Brand entstanden war. Nach 1132 Metern Fahrt blieb der Zug im Tunnel stehen, als im Führerstand verlegte Hydraulikleitungen durchgebrannt waren. In weiterer Folge wurden durch diesen Brand die Hydraulikmessleitungen zerstört, und es trat Hydrauliköl aus. Da die Leitungen unter Druck standen, wurde das Öl mit rund 190 bar versprüht und der Brand dadurch intensiviert. Ein starker Luftzug (Kamineffekt), der vom unteren Ende des Tunnels zur Bergstation zog, fachte das Feuer an und brachte die giftigen Rauchgase in den oberen Teil des Tunnels bis zur Bergstation.

Zahlreiche Verunglückte starben in dem Zug, weil dessen Türen aus Sicherheitsgründen nur vom Wagenbegleiter geöffnet werden konnten. Von den Personen, die sich aus dem Zug befreien konnten, liefen die meisten vermutlich in Panik vom Feuer weg durch den Tunnel nach oben in die tödliche Rauchgaswolke. Nur zwölf Personen aus Österreich, darunter der Vater der späteren Olympiasiegerin im Snowboard Julia Dujmovits[1], und zehn deutsche Urlauber konnten sich in der Frühphase des Brandes durch Einschlagen einer Scheibe aus dem hinteren Teil des Zuges befreien und überlebten, weil sie im Tunnel entgegen der Kaminwirkung nach unten liefen.

Das prominenteste Opfer der Brandkatastrophe war die 19-jährige Freestyle- und Buckelpistenweltmeisterin Sandra Schmitt, die zusammen mit ihren Eltern ums Leben kam.

Nationalität Todesopfer

Österreich 92
Deutschland 37
Japan 10
Vereinigte Staaten 8
Slowenien 4
Niederlande 2
Vereinigtes Königreich 1
Tschechische Republik 1
Total   155

Ursachen

Nach Gutachten von mehreren österreichischen Brandsachverständigen wurde der Brand der Gletscherbahn aufgrund eines technischen Defektes eines im unteren, nicht besetzten Führerstand eingebauten Heizlüfters der Marke Fakir Hobby TLB und der hierdurch hervorgerufenen Inbrandsetzung von 18 Litern ausgelaufenem Hydrauliköl ausgelöst. Ausweislich von später erstellten Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wäre kein technischer Defekt im Heizlüfter, sondern der nach Ansicht des Gutachters unsachgemäße Einbau des nicht für die Verwendung in Fahrzeugen vorgesehenen Gerätes entgegen dessen Gebrauchsanweisung ursächlich für die Entzündung des Hydrauliköls gewesen.[2] Das Gutachten ignoriert den Umstand, dass die Standseilbahn nicht als Fahrzeug, sondern als Fahrbetriebsmittel bewertet wird.[3] Zum tragischen Verlauf des Unglücks trug weiterhin bei, dass keine Fluchtwege und keine Notausgänge vorhanden waren, die für die Eingeschlossenen selbst zu öffnen waren, und dass die Abteile über keine Sprechanlage verfügten, die den Kontakt zum Fahrer und somit ein früheres Anhalten der Bahn ermöglicht hätte. [4]

Strafprozess- und Gerichtsverhandlungen

In dem darauffolgenden Strafprozess in Salzburg wurden 16 Beschuldigte angeklagt, darunter neben der Geschäftsführung der Gletscherbahnen Kaprun Aktiengesellschaft auch Bahnbewilligungs- und Prüforgane aus dem österreichischen Verkehrsministerium, der Technische Überwachungsverein (TÜV) sowie die Firmen Swoboda und Bosch Rexroth.

Am 20. Februar 2004 ging der Prozess mit Freisprüchen für alle Angeklagten zu Ende.[5] Das Beweisverfahren habe eine vollständige Entlastung der Angeklagten erbracht, urteilte der Richter in Salzburg.

In seiner Urteilsbegründung verweist der Richter auf die für Benutzer nicht zu erkennenden Konstruktions- und Produktionsfehler des Heizlüfters. Diese hätten zu sehr feinen, doch stärker werdenden Rissen im Gehäuse geführt, sodass der Heizstern schließlich abbrach, das Gehäuse berührte und dieses in Brand setzte. Der Richter folgte in seiner Urteilsbegründung den Prozess-Gutachtern.

Für acht Beschuldigte (zwei Verantwortliche der Gletscherbahnen Kaprun, zwei Mitarbeiter des Wagenaufbau-Herstellers, zwei Amtssachverständige, zwei TÜV-Mitarbeiter) kam es am 26. September 2005 zu einer Berufungsverhandlung am Oberlandesgericht Linz. Am 27. September 2005 endete die Berufungsverhandlung mit der Bestätigung der Freisprüche für alle acht Angeklagten. Die Beweisanträge der Staatsanwaltschaft wurden abgewiesen. Insgesamt wurde vom dreiköpfigen Richtersenat die Berufung als nicht ausreichend begründet und teilweise als nicht nachvollziehbar bewertet. Dieses Urteil ist somit rechtskräftig.

Zeugenaussagen der Vertreter der Firma Fakir im Rahmen des Strafprozesses in Salzburg führten dazu, dass eine Sachverhaltsdarstellung wegen falscher Zeugenaussage bei der Staatsanwaltschaft Salzburg eingebracht wurde. Die Staatsanwaltschaft Salzburg leitete das Verfahren an die Staatsanwaltschaft in Heilbronn weiter. Dieses Verfahren wurde am 25. September 2007 laut einer Medieninformation der Staatsanwaltschaft Heilbronn eingestellt, da den Hersteller Fakir - im Gegensatz zur Feststellung in der Urteilsbegründung der österreichischen Richter - keinerlei Schuld traf.[2]

Im Strafprozess wurde aber belegt, dass die Gletscherbahn sämtliche notwendigen Betriebsgenehmigungen hatte, die dem damaligen Stand der Technik entsprachen, sowie regelmäßig vorschriftsmäßig gewartet und überprüft wurden. Die Führerstandheizung war von Anfang an in der Gletscherbahn eingebaut; die Gletscherbahnen Kaprun AG hatte 1994 beim Umbau der Züge eine solche Heizung beim Bahnbauer, der Firma Swoboda, bestellt.

Im Frühjahr 2006 wurde eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) angestrebt. Dieser hat die Beschwerde im Dezember 2007 zurückgewiesen.

Im November 2008 schlossen sich mehrere Angehörige und Opfer der Strafanzeige eines deutschen Gutachters gegen die im Prozess eingesetzten österreichischen Sachverständigen an. Wie zahlreiche andere angestrebte Verfahren wurde auch dieses Verfahren nicht eingeleitet.

Gedenkstätte

Am 11. November 2004 wurde eine Gedenkstätte für die Opfer offiziell eingeweiht. Die lang gezogenen Quader aus Sichtbeton und Glasstelen befinden sich gegenüber der Talstation der Gletscherbahnen.

Zeit danach

Das Salzburger Urteil löst bis heute bei vielen Menschen Unverständnis aus. „Es kann nicht sein, dass 155 Menschen sterben und niemand ist schuld“, ist immer wieder zu hören. Juristen führen dagegen an, dass Schuld voraussetzt, dass Menschen vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hätten. Konnten sie nicht erkennen, dass ihr Verhalten ein Fehlverhalten ist, trifft sie keine Schuld. Den Beschuldigten im Salzburger Prozess konnte kein Fehlverhalten nachgewiesen werden, auch keine Fahrlässigkeit. Entsprechend begründete der Richter des Salzburger Verfahrens den Freispruch.[4]
Nachdem die Trümmer der beiden Zuggarnituren Gletscherdrachen und Kitzsteingams im Januar 2006 durch die Justiz zurückgegeben wurden, überlegt die Gletscherbahn AG die Reaktivierung des Gletscherdrachens als Lastentransporter für die etwa 600 Tonnen Getränke und Lebensmittel, die jährlich zu den Restaurants auf dem Kitzsteinhorn hinauftransportiert, sowie für die 130 Tonnen Müll, die wieder ins Tal transportiert werden müssen. Der Tunnel selbst wurde zwar renoviert, danach aber fest verschlossen.

Die Zuggarnitur Kitzsteingams sollte im Frühjahr 2006 verschrottet werden. Eine Wiederinbetriebnahme der Standseilbahn für Personentransporte ist nicht vorgesehen.
Der Artikel „Tunnelbrand: Gerechtigkeit für Kaprun“[6] von Hubertus Godeysen schildert die Ereignisse vom Tag des Unglückes bis ins Jahr 2009. Im vorher genannten dreiseitigen Online-Artikel steht ein falsches Datum, der 9. November 2000.

Folgen 

Auf Anregung des Justizministeriums wurde eine sogenannte Vermittlungskommission gegründet. Im Rahmen dieser Kommission, in der auch Hinterbliebenenvertreter mitarbeiteten, wurde erstmals in der Geschichte Österreichs eine freiwillige Entschädigungszahlung an die Hinterbliebenen vereinbart. Insgesamt 13,9 Mio Euro wurden von den Gletscherbahnen Kaprun, der Versicherung Generali und der Republik Österreich zur Verfügung gestellt und an die Angehörigen ausbezahlt.
Die Gletscherbahn Kaprun fällt in Österreich juristisch unter das Eisenbahn- und Kraftfahrzeug-Haftpflichtgesetz (EKHG). Dadurch haftet das Unternehmen unter gewissen Umständen und in gewissen Grenzen verschuldensunabhängig.

Eine 2006 erfolgte Novelle zum österreichischen Eisenbahngesetz schreibt vor, dass nun bei allen Schienenfahrzeugen zwingend mindestens 70 cm Seitenabstand vorhanden sein müssen. Dies hat vor allem Auswirkungen auf Straßenbahnen im Stadtgebiet und führt zur Streichung von Parkplätzen entlang der Strecken, zum Beispiel in Graz.[7]

Zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen im Seilbahnwesen wurden in der Folge geändert.
Rezeption 

Die achte Folge der ersten Staffel der englischen Dokumentationsserie von Sekunden vor dem Unglück behandelt den Tunnelbrand.

Literatur 

• Peter Obermüller: Kaprun Dokumentation der Katastrophe am Kitzsteinhorn. 2004, ISBN 3-901988-32-7

• Helmut Petrovitsch: Gedanken zum Fall Kaprun. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 1/2001, ISSN 1421-2811, S. 31–33.

• Peter Seelmann: Die Bergung der Kapruner Kitzsteingams. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 7/2001, ISSN 1421-2811, S. 315–317.

• Hubertus Godeysen, Hannes Uhl: 155 - Der Kriminalfall Kaprun, 2014, Gebundene Ausgabe mit 192 Seiten, ISBN 978-3-99001-076-1

Einzelnachweise

1. http://kurier.at/thema/olympia2014/dujmovits-ohne-oesv-waere-ich-heute-nicht-da/52.592.917

2. Medieninformation der Staatsanwaltschaft Heilbronn vom 25. September 2007
http://www.staheilbronn.de/pb/,Lde/1232872?QUERYSTRING=FAKIR

3. Beantwortung der Parlamentarischen Anfrage 3962/J 2009 (PDF; 37 kB)
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_03695/fname_177651.pdf

4. Der Spiegel 46/2009: Freispruch für Gott
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67682693.html

5. Meldung Freisprüche im Kaprun-Prozess. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 4/2004, ISSN 1421-2811, S. 169.

6. DIE ZEIT, 6. August 2009 Nr. 33, von Hubertus Godeysen, zur 7-seitigen PDF-Version, http://pdf.zeit.de/2009/33/A-Kaprun.pdf

Weblinks

• Details zum Hilfseinsatz in Kaprun

• Bilder von der Gedenkstätte der Gletscherbahn-Katastrophe in Kaprun/Österreich – Oktober 2005

• Verteidigungsschrift für den Heizlüfter Fakir Hobby TLB

• Eisenbahn- und Kraftfahrzeughaftpflichtgesetz (EKHG)

Kategorien:

•   Österreichische Geschichte (Zweite Republik)
•   Kaprun
•   Tunnelunfall (Schienenverkehr)
•   Eisenbahnunfall (Österreich)
•   Seilbahnunfall
•   Großbrand
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•   Verkehrsgeschichte (Österreich)
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TRANSKRIPTION-ENDE

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download:
Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2 WIKIPEDIA 20140305 0849.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=915.0;attach=5448

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http://155.at/ 155 KRIMINALFALL KAPRUN DAS BUCH. DIE FAKTEN. DIE HINTERGRÜNDE.

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« Letzte Änderung: 11 März 2014, 09:15:33 von Andreas Ranovsky »
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Fakir Hausgeräte WIKIPEDIA 20140303 1011
« Antwort #2 am: 08 März 2014, 06:22:46 »
KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 2 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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Fakir Hausgeräte WIKIPEDIA 20140303 1011 TRANSKRIPTION:
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http://de.wikipedia.org/wiki/Fakir_Hausger%C3%A4te

Fakir Hausgeräte

Die Fakir-Werk GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von Haushaltsgeräten mit Sitz in der baden-württembergischen Gemeinde Kleinglattbach.

Inhaltsverzeichnis

•   1 Unternehmensgeschichte
•   2 Produkte
•   3 Brandkatastrophe von Kaprun
•   4 Weblinks
•   5 Einzelnachweise

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen wurde 1933 von Wilhelm Kicherer in Mühlacker gegründet. Der Unternehmensname Fakir wurde als Apronym aus den beiden Wörtern "Familie Kicherer" gewählt. Ziel des Unternehmens war zunächst die Produktion von Maschinen und Apparate für die Bodenreinigung. In den 1950er Jahren wurden Elektroheizgeräte für den Haushaltsbereich ins Produktionsprogramm mit aufgenommen. 1978 wurde ein neues großes Werksgelände in Vaihingen an der Enz erworben, in dem aktuell produziert wird.

Produkte

Das Unternehmen vertreibt seine Geräte bundesweit im Fachhandel und hat weltweit 60 Vertretungen. Aktuell bietet Fakir Produkte aus den Bereichen Bodenreinigungs- und Bodenpflegegeräte, Heizgeräte, Ventilation/Klimageräte, Dampfreinigen/Bügeln und Küchenkleingeräte an.

Brandkatastrophe von Kaprun

Bei der Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2 am 11. November 2000 mit 155 Todesopfern löste ein unsachgemäß eingebauter Heizlüfter der Modellreihe Fakir Hobby TLB (Produktion 1996 eingestellt) den Brand in dem zur Bergstation fahrenden Zug aus. Das Gerät war von Fakir für die Verwendung im Haushalt – und laut Betriebsanleitung ausdrücklich nicht zum Betrieb in Fahrzeugen – konzipiert[1] und von einer österreichischen Fremdfirma 1994 nach eigenen Veränderungen am Gerät für den Komfort des Gondelfahrers eingebaut worden. Durch undichte Leitungen in der Gondel tropfte Hydrauliköl in das Fakir-Gerät und geriet durch die heiße Heizspirale in Brand. Nachdem die Gletscherbahnbetreiber Fakir im Januar 2004 (ursprünglich bei der Staatsanwaltschaft Salzburg[2], die den Fall aber an die Staatsanwaltschaft Heilbronn weiterleitete) auf Schadenersatz verklagten, gründete das Unternehmen 2005 die Fakir Hausgeräte GmbH, um im Zuge der drohenden Schadenersatzforderungen in Höhe von 16 Millionen Euro "das operative Geschäft mit Haftungsausschluss von der KG" zu übertragen.[3] Das Unternehmen Fakir wurde 2007 durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn vollständig entlastet und das Verfahren eingestellt.[4]

Weblinks

• Website der Fakir Hausgeräte GmbH

Einzelnachweise

1. Freispruch für den Heizlüfter, sueddeutsche.de, 17. Mai 2010
http://www.sueddeutsche.de/panorama/katastrophe-von-kaprun-freispruch-fuer-den-heizluefter-1.337936

2. Ermittlungen gegen Fakir nach Kaprun-Urteil, oberpfalznetz.de, 24. Februar 2004
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/519302-100,1,0.html

3. Krimi-Stunde in der Kantine: Fakir-Krisenmanagement, vkz.de, Oktober 2008
http://www.vkz.de/de/heute/redaktion/archiv/lokal/oktober-2008/25/vaihinger-wirtschaftsgespraech-bei-bausch/

4. Ermittlungen gegen Verantwortliche des Heizlüfter-Herstellers im Zusammenhang mit Gletscherbahnunglück eingestellt, baden-wuerttemberg.de, 25. September 2007

Kategorien:

•   Haushaltsgerätehersteller
•   Unternehmen (Landkreis Ludwigsburg)
•   Vaihingen an der Enz
•   Diese Seite wurde zuletzt am 3. März 2014 um 10:11 Uhr geändert.

TRANSKRIPTION-ENDE

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download:
Fakir Hausgeraete WIKIPEDIA 20140303 1011.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=915.0;attach=5449

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2004 OTS Stellungnahme FAKIR
« Antwort #3 am: 08 März 2014, 06:23:11 »
texte und dateien in arbeit - bitte um geduld und verständnis

KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 3 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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20040224 1549 OTS FAKIR WERK zur Brandkatastrophe vom Kitzsteinhorn TRANSKRIPTION:
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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20040224_OTS0186/fakir-werk-gmbh-co-kg-zur-brandkatastrophe-vom-kitzsteinhorn

OTS0186   24. Feb. 2004, 15:49

FAKIR-WERK GmbH & Co KG zur Brandkatastrophe vom Kitzsteinhorn

Vaihingen (OTS) - I. FAKIR bedauert zutiefst die Tragödie von
Kaprun und das große Leid, das sie über so viele Menschen gebracht
hat. Den Toten und ihren Angehörigen gilt das Mitgefühl und die
Trauer von FAKIR und allen Mitarbeitern. FAKIR wurde ohne eigenes
Zutun in die zahlreichen Auseinandersetzungen hineingezogen und muss
sich nun verteidigen, um den eigenen Standpunkt der Öffentlichkeit
mitzuteilen.

II. Die Firma FAKIR

Die Firma FAKIR-WERK GmbH & Co KG ist ein seit mehr als siebzig
Jahren bestehendes Unternehmen, das sich auf die Produktion
hochwertiger Haushaltsgeräte spezialisiert hat. Hiezu zählen auch
Heizlüfter.

III. Die Anschuldigungen

Gegen FAKIR wurden in den letzten Verhandlungstagen des
Strafprozesses zur Brandkatastrophe von Kaprun und in der
Urteilsbegründung schwere Anschuldigungen erhoben - obwohl weder
FAKIR selbst noch ihre Mitarbeiter in diesem Strafprozess angeklagt
sind. Vor allem von Seiten der Verteidiger wurde wiederholt die
Behauptung aufgestellt, schuld an der Katastrophe sei ein
Produktionsfehler an einem FAKIR Heizlüfter gewesen. Die Verteidiger
stützen ihre Aussagen auf Sachverständigengutachten, die im
Strafprozess vorgelegt wurden. Darin wird die Behauptung aufgestellt,
der Brand sei dadurch zustande gekommen, dass der sich erhitzende
Teil eines in der Gletscherbahn eingebauten Heizlüfters - der sog
Heizstern - aus seiner Befestigung gelöst und in der Folge die
Rückwand des Heizlüfters entzündet habe. Dass es zu diesem
Herausbrechen der Befestigung gekommen sei, sei durch Risse in der
Rückwand ermöglicht worden, welche aufgrund eines fehlerhaften
Produktionsprozesses entstanden seien.

IV. Diese Anschuldigungen sind unzutreffend

Diesen Aussagen der Gutachter sowie dem von der Verteidigung und
vom Gericht daraus gezogenen Schluss, FAKIR sei schuld an der
Brandkatastrophe von Kaprun, wird von FAKIR entschieden und
ausdrücklich widersprochen. Entgegen diesen Behauptungen trifft weder
FAKIR noch die für sie tätigen Mitarbeiter die geringste Schuld an
der Brandkatastrophe. Das wird deutlich, wenn man die wesentlichen
Fakten berücksichtigt.

1. Keine auswertbaren Überreste des Unglückszugs

Vorauszuschicken ist, dass der Aufbau des Unglückszugs bei der
Katastrophe beinahe vollständig verbrannt ist. Von einem im
Führerstand angeblich eingebauten Heizlüfter sind keinerlei Spuren
mehr vorhanden. Daher steht auch keineswegs fest, dass ein FAKIR
Produkt hier eingebaut gewesen war. Sämtliche Aussagen der
Sachverständigen stützen sich auf jenen Befund, der im nicht
verbrannten zweiten Zug, dem "Gletscherdrachen" erhoben wurde. In
diesem Zug war ein Heizlüfter der Marke FAKIR Hobby TLB eingebaut.
Das bedeutet jedoch nicht, dass auch im Unglückszug ein derartiger
Heizlüfter eingebaut gewesen war. Jedoch selbst dann, wenn ein
Heizlüfter der Marke FAKIR Hobby TLB im Unglückszug, der
"Kitzsteingams" eingebaut gewesen sein sollte, steht nicht fest, dass
dieses Gerät fehlerhaft war. Deshalb sind die erhobenen
Anschuldigungen falsch.

2. Unzulässigkeit des Einbaus und des Betriebs des Heizlüfters in
einer Gletscherbahn

Heizlüfter der Marke FAKIR Hobby TLB wurden nicht zum Einbau und
Betrieb in Gletscherbahnen oder anderen Fahrzeugen, die sich bewegen,
hergestellt. In der Gebrauchsanweisung wird ausdrücklich und
eindeutig darauf hingewiesen: "Gerät darf nicht in Fahrzeuge
eingebaut und dort betrieben werden." Im Fall der Gletscherbahn
"Gletscherdrachen" (und möglicherweise auch der "Kitzsteingams")
erfolgte durch die Verantwortlichen ein bestimmungswidriger Gebrauch.
Der Heizlüfter wurde von den mit der Herstellung der Aufbauten
betrauten Personen in den Führerstand eingebaut. Zu diesem Zweck
wurde er aufgeschraubt und auseinandergebaut. Dann wurde er auf
umständliche Weise an einer im Führerstand befindlichen Wand wieder
zusammengebaut. Dieses Auseinandernehmen des Heizlüfters stellte eine
unverantwortliche Vorgangsweise dar. Heizlüfter dürfen grundsätzlich
nur von befugten Servicestellen von FAKIR auseinander genommen
werden. Es besteht nämlich die große Gefahr, dass durch ein solches
Zerlegen der Heizlüfter und vor allem seine Sicherheitseinrichtungen
beschädigt werden. Nach Ansicht von FAKIR ist es wahrscheinlich, dass
es im Zuge dieses Einbaus zu - möglicherweise unfallkausalen -
Beschädigungen gekommen ist.

3. Unzulässigkeit dieser Vorgangsweise

Der Sachverständige Ing. Helmut Prader hält in seinem Gutachten
fest, dass der Einbau eines solchen, ein Kunststoffgehäuse
aufweisenden Heizlüfters in einer Seilbahnanlage wie der
"Kitzsteingams" "nicht vertretbar" ist, da bei Kunststoffteilen die
Gefahr der Entzündung besteht. In derartigen Fahrzeugen dürfen
grundsätzlich nur Heizgeräte eingebaut werden, die auch im Störfall
kein offenes Feuer verursachen. Gegen diese Regeln wurde von den
hiefür Verantwortlichen verstoßen. FAKIR wurde vor dem Einbau nicht
gefragt, FAKIR hat in seiner Gebrauchsanweisung vor dem Einbau in
Fahrzeugen welcher Art auch immer eindeutig und klar gewarnt.

4. Die fatale Montage der Hydraulikleitungen

Die - wie FAKIR meint - nicht vertretbare Vorgangsweise der mit
der Herstellung des Aufbaus der Zuggarnitur befassten Personen
beschränkte sich jedoch nicht bloß auf das Zerlegen und den Einbau
des Heizlüfters. Der nächste fatale Schritt erfolgte dadurch, dass
Hydraulikleitungen, die unter hohem Druck stehendes leicht
entflammbares Öl enthielten, in unmittelbarer Nähe der Rückwand des
Heizlüfters verlegt wurden. Damit wurde in verantwortungsloser Weise
eine gravierende Risikosituation geschaffen.

An all diesen Vorgängen war weder die Firma FAKIR noch ihre
Mitarbeiter beteiligt. Die Heizlüfter der Firma FAKIR wurden - soweit
dies FAKIR aus den in die Öffentlichkeit gedrungenen Informationen
des Strafverfahrens bekannt ist - vielmehr in einem Geschäft von
jenen Personen erworben, die für die Herstellung des Aufbaus der Züge
verantwortlich waren. FAKIR hatte zu keinem Zeitpunkt Kenntnis von
diesen Vorgängen.

5. Selbstentzündung des Heizlüfters praktisch ausgeschlossen

FAKIR weist weiters darauf hin, dass die von den Gutachtern
aufgestellte Behauptung, der Heizlüfter habe sich selbsttätig
entzündet, nicht nachvollziehbar ist. Die diesbezüglichen
Schlussfolgerungen der Gutachter beruhen teilweise auf fiktiven
Annahmen, für die keinerlei Begründung gegeben wird.

Gutachter Mag. Dipl.-Ing. Udo Geishofer, der die Ansicht vertritt,
der Brand sei im Heizlüfter selbst durch den ausgebrochenen Heizstern
entstanden, gelangt zu dieser Aussage aufgrund eines von ihm
durchgeführten Versuches. Dieser Versuch erfolgte jedoch unter
Bedingungen , die mit der Realität nicht in Einklang zu bringen sind.
Heizlüfter der Marke Hobby TLB sind mit zwei unabhängigen
Thermoschutzschaltern ausgestattet, die bei Überhitzung des Gerätes
zum sofortigen Ausschalten führen. Im vom Gutachter Mag. Dipl.-Ing.
Udo Geishofer durchgeführten Versuch waren diese Schutzschalter
unterbrochen, also eliminiert worden. Gutachter Mag. Dipl.-Ing. Udo
Geishofer konnte sein Versuch mit der Selbstentzündung des
Heizlüfters also nur durch Eliminierung der Schutzschalter gelingen.
Mag. Dipl.-Ing. Udo Geishofer gibt aber keinerlei Erklärung dafür,
wieso die Schutzschalter im Unglückszug ebenfalls nicht angesprungen
sein sollen.

Die Brandversuche wurden mit teilweise demontierten
Vergleichsgeräten eines Nachfolgemodells durchgeführt, indem die
Vorderfront und die Luftleitröhre entfernt wurden, um ein Berühren
des Heizsterns mit der Rückwand des Gehäuses zu simulieren bzw. zu
erreichen.

6. Es lag kein Produktionsfehler vor

Der Sachverständige Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Karl L.
Maurer behauptet in seinem Gutachten, der Heizlüfter habe deswegen
einen Produktionsfehler aufgewiesen, weil beim Gießen der Rückwand
eine Vorgangsweise gewählt wurde, die dazu geführt hat, dass an jener
Stelle, an der der Heizstern befestigt war, eine Bindenaht und in der
Folge Risse entstanden seien. Diese Bindenaht habe - so der
Sachverständige - eine Risikostelle dargestellt, weil hiedurch ein
Herausbrechen der Heizwendel erleichtert werde. Dem ist entschieden
zu widersprechen: Ein derartiges Gussverfahren ist vollkommen
industrieüblich; die entstehende Bindenaht stellt keinen
Produktionsfehler dar. Zu einem Herausbrechen des Heizsterns aus der
Befestigung kann es - wenn überhaupt - nur durch starke und
kontinuierliche Erschütterungen kommen. Diese treten beim
bestimmungsgemäßen Gebrauch des Heizlüfters aber nicht auf.

7. Keine falsche Zeugenaussage

Es ist schließlich auch unzutreffend, wenn von den Anwälten der
Gletscherbahnen Kaprun AG der Vorwurf erhoben wird, Mitarbeiter von
FAKIR hätten im Strafverfahren falsche Zeugenaussagen geleistet. Die
Mitarbeiter haben vielmehr sämtliche an sie gerichtete Fragen
wahrheitsgemäß beantwortet.

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend ist daher festzuhalten: Die Brandkatastrophe von
Kaprun wurde weder durch ein Verschulden von FAKIR oder eines ihrer
Mitarbeiter, noch durch einen Produktionsfehler eines von FAKIR
hergestellten Heizlüfters verursacht. Vielmehr verhält es sich so,
dass ein Heizlüfter - möglicherweise der Marke FAKIR - in vollkommen
unsachgemäßer Weise, ohne jegliches Zutun und Wissen von FAKIR nach
vorherigem Zerlegen in die Gletscherbahn eingebaut wurde; durch das
unmittelbar an der Rückwand des Heizlüfters anschließende Verlegen
von Hydraulikleitungen, die unter hohem Druck stehendes höchst
brennbares Hydrauliköl enthielten, wurde eine gravierende
Risikoquelle geschaffen. An deren Entstehung hatte weder die Firma
FAKIR noch ihre Mitarbeiter irgendeinen Anteil.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders. ~ 241549 Feb 04 NEF0006 1299
 
Rückfragehinweis:
FAKIR-WERK GmbH & Co KG
Industriestraße 6
71657 Vaihingen
info@fakir.de
http://www.fakir.de

TRANSKRIPTION-ENDE

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download:
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« Letzte Änderung: 11 März 2014, 09:16:43 von Andreas Ranovsky »
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2005 OTS Stellungnahme FAKIR
« Antwort #4 am: 08 März 2014, 06:23:36 »
texte und dateien in arbeit - bitte um geduld und verständnis

KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 4 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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20051004 1205 OTS Stellungnahme FAKIR WERK zum tragischen Gletscherbahnunglück TRANSKRIPTION:
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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20051004_OTS0133/stellungnahme-der-fakir-werk-gmbh-co-kg-zum-tragischen-gletscherbahnunglueck

OTS0133   4. Okt. 2005, 12:05

Stellungnahme der FAKIR-WERK GmbH & Co. KG zum tragischen Gletscherbahnunglück

Vaihingen/Enz (OTS) - Im Zusammenhang mit dem tragischen Brand der
Gletscherbahn in Kaprun am 11. November 2000 hat die
Staatsanwaltschaft in Salzburg Ermittlungen gegen das deutsche
Unternehmen Fakir-Werk GmbH & Co. KG in Vaihingen/Enz angekündigt.
Fakir wiederholt seine bislang stets abgegebene Feststellung, dass
kein Produktfehler an dem von Fakir hergestellten Heizlüfter, von dem
nicht bewiesen ist, dass er in dem Unglückswaggon überhaupt eingebaut
war, zum Unglück geführt hat.

Die Fakir-Werk GmbH & Co. KG widerspricht nachdrücklich und
entschieden jedem derartigen Vorwurf und weist darauf hin, dass bis
heute nicht geklärt ist, welcher Heizlüfter in dem ausgebrannten
Waggon "Kitzsteingams" eingebaut wurde. Richtig ist lediglich, dass
in dem anderen nicht ausgebrannten Waggon ein Heizlüfter der Marke
Fakir Hobby TLB eingebaut war. Hierzu stellt Fakir nachdrücklich
fest, dass Heizlüfter dieses Typs ausschließlich für den Gebrauch in
Wohnräumen vorgesehen sind, und der Einbau dieses Typs in Fahrzeugen,
wie dies der Gebrauchsanweisung deutlich zu entnehmen ist, untersagt
ist. Diese Anweisung ist missachtet worden. Es ist nachweislich
belegt, dass der im zweiten Waggon eingebaute Heizlüfter Fakir Hobby
TLB für die Montage zerlegt und in veränderter Form in unmittelbarer
Nähe von Hydraulikleitungen wieder eingebaut wurde, wodurch eine
Produktveränderung erfolgt ist. Eine derartige Produktveränderung und
Produktverwendung wäre von Fakir nie autorisiert worden.

Nicht deutlich genug kann betont werden, dass insbesondere der
Vorwurf, die Heizlüfter von Fakir haben einen Konstruktions-
Produktions- oder Materialfehler, aus technischer Sicht nicht haltbar
ist, wie Fakir an Hand eingeholter Sachverständigengutachten belegen
kann. Insofern kann ein derartiger Fehler als Unglücksursache für den
Fall, dass tatsächlich ein Fakir Heizlüfter der Marke Hobby TLB im
Unglückswaggon eingebaut gewesen sein sollte, ausgeschlossen werden.

Dies zur Klarstellung im Hinblick auf die in jeder Weise
unberechtigten Vorwürfe.

Fakir hat jedenfalls volle Unterstützung bei der Klärung des
Sachverhaltes zugesichert.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0133 2005-10-04 12:05 041205 Okt 05 NEF0005 0314
Fakir Werk GmbH & Co. KG Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Fakir Werk GmbH & Co. KG
Hr. Oliver Oechsle
Tel: 07042 / 912 -116

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« Letzte Änderung: 11 März 2014, 09:17:12 von Andreas Ranovsky »
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STA HEILBRONN Ermittlungen gegen FAKIR eingestellt
« Antwort #5 am: 08 März 2014, 07:08:09 »
texte und dateien in arbeit - bitte um geduld und verständnis

KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 5 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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25.09.2007 STA HEILBRONN Ermittlungen gegen FAKIR eingestellt
http://www.staheilbronn.de/pb/,Lde/1232872?QUERYSTRING=FAKIR

20070925 STA HEILBRONN Ermittlungen gegen FAKIR eingestellt TRANSKRIPTION:
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http://www.staheilbronn.de/pb/,Lde/1232872?QUERYSTRING=FAKIR

Vaihingen/Enz-Kaprun/Österreich: Ermittlungen gegen Verantwortliche des Heizlüfter-Herstellers im Zusammenhang mit Gletscherbahnunglück eingestellt

Datum: 25.09.2007

Kurzbeschreibung: Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat das hier seit November 2005 geführte Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Fa. Fakir aus Vaihingen/Enz wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit dem Brand der Kapruner Standseilbahn mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat das hier seit November 2005 geführte Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Fa. Fakir aus Vaihingen/Enz wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit dem Brand der Kapruner Standseilbahn mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Am 11.11.2000 war im Tunnel der von der Gletscherbahnen Kaprun AG betriebenen Standseilbahn am Kitzsteinhorn in Österreich ein bergwärts fahrender Zug in Brand geraten. Bei diesem Brand sind 155 Menschen ums Leben gekommen.

In der von der Gletscherbahn zunächst bei der Staatsanwaltschaft Salzburg erstatteten, im November 2005 von dort hierher abgegebenen Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Fa. Fakir war der Vorwurf erhoben worden, die eigentliche Ursache für die Katastrophe von Kaprun sei darin zu sehen, dass der von der Firma Fakir gefertigte Heizlüfter Modell „Hobby TLB“, der im Zuge der Renovierung der Züge im Jahr 1994 durch eine österreichische Firma in den talseitigen Führerstand der Bahn eingebaut worden war, sowohl einen Konstruktionsfehler als auch einen Produktionsfehler des Kunststoffgehäuses aufgewiesen habe. Zudem hätten die Verantwortlichen der Firma Fakir es unterlassen, eine Rückrufaktion durchzuführen oder Warnhinweise herauszugeben.

Die hier daraufhin durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass das bis 1996 produzierte Heizlüftermodell "Hobby TLB" dem Stand der Technik entsprach und hinsichtlich seiner Sicherheit durch den VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker e.V.) auch einer Baumusterprüfung nach den einschlägigen VDE-Bestimmungen unterzogen worden war. Der VDE hatte dem Referenzgerät nach erfolgreichem Bestehen aller Überprüfungen die Prüfzeichen "VDE-GS" verliehen. Die Verantwortlichen der Fa. Fakir konnten sich daher darauf verlassen, dass das geprüfte Gerät dem Stand der Technik entsprach und die dem Referenzgerät entsprechend produzierten Geräte bei dem vorgesehenen Betrieb als Haushaltsgeräte keine Gefahr darstellten.

Ein von hier aus mit Untersuchungen zu der Frage, ob ein Produktions- oder Konstruktionsfehler bei der Herstellung des Kunststoffgehäuses der Geräte vorlag, beauftragter Kunststoff-Sachverständiger kam nach der Untersuchung mehrerer vergleichbarer Heizlüftergehäuse zu dem Ergebnis, dass keine Produktionsfehler erkennbar seien und die Gehäuseteile sowohl vom verwendeten Kunststoff als auch von der Konstruktion her dem damaligen und dem heutigen Stand der Technik entsprächen. Zwar seien an den Rückwänden dieser Heizlüfter Risse im Bereich der  an den Schraubdomen befindlichen Bindenähte festzustellen gewesen. Deren Lage sei aber unkritisch. Auch hätten sie bei keiner Untersuchung zu einem vollständigen Bruch des Gehäuses geführt. Die schlechte Bindenahtfestigkeit könne daher als ein lediglich „kosmetisches Problem“ angesehen werden.

Zu dem weiter erhobenen Vorwurf, das Gehäuse des Heizlüfters sei nicht eigensicher bzw. nicht "schwer entflammbar" gewesen, haben die Ermittlungen ergeben, dass die Geräte schwer entflammbar im Sinne der VDE-Richtlinien waren. Bei dem für den Heizlüfter "Hobby TLB" verwendeten Kunststoff handelt sich nach dem Gutachten des Kunststoff-Sachverständigen um ein Material mit besonders guten Flammschutzeigenschaften.

Schließlich entsprach der Betrieb des Heizlüfters in dem Zug der Gletscherbahn  weder der vorgesehenen, noch der üblichen Verwendung. Die Heizlüfter waren von der Fa. Fakir zur Verwendung im Haushalt konstruiert, produziert und vertrieben worden. Nach der Gebrauchsanleitung durften sie nicht in Fahrzeugen betrieben werden. Dem widersprach die Verwendung in den Zügen. Die Verantwortlichen der Fa. Fakir mussten und konnten nicht vorhersehen, dass das von ihnen für den "Hausgebrauch" auf den Markt gebrachte Gerät entgegen der Gebrauchsanleitung in eine Zuggarnitur eingebaut werden würde. Durch den Einbau in den Steuerpult des Zuges wurde das Gerät zudem noch technisch verändert. Insbesondere entfiel der Tropfwasserschutz, weil die Nut- und Federkonstruktion der Gehäusevorder- und -rückseite nun nicht mehr gegeben war. Der Betrieb in der Zuggarnitur entsprach auch nicht der üblichen Verwendung, weil das Gerät in eine Umgebung mit extremen Temperaturschwankungen und überdies in die Nähe der Hydraulikölleitungen eingebracht wurde.

Durch das Kriminaltechnische Institut des Landeskriminalamts Baden-Württemberg (KTI) konnten im Inneren der Gehäuserückseite des aus dem nicht verbrannten  Schwesterzug ausgebauten Heizlüfters chemische Verbindungen nachgewiesen werden, die typisch für Hydrauliköl sind. Es muss davon ausgegangen werden, dass dieses Öl bereits während des Betriebs des Zuges dort eingedrungen ist, da bereits auf den knapp drei Wochen nach dem Unglück und dem Ausbau dieses Lüfters gefertigten Lichtbildern der Kriminaltechnischen Zentralstelle in Wien (KTZ) rote, glänzende Antragungen erkennbar sind.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg haben auf der Grundlage einer Vielzahl von Versuchen mit Heizlüftern des Modells "Hobby TLB" ergeben, dass diese, wenn sie in Brand geraten, grundsätzlich aufgrund der die Stromzufuhr unterbrechenden Sicherheitstemperaturbegrenzer abgeschaltet werden und anschließend selbst verlöschen. Wird jedoch im Inneren des Heizlüfters an die Befestigungsnieten des Heizsterns Hydrauliköl angetragen, kann auch ohne Abkippen der Lüfter-/Heizsterneinheit und daraufhin erfolgende Berührung der Rückwand eine Entzündung und ein Abbrand des gesamten Lüfters entstehen. Aufgrund der Einbausituation und der dadurch verloren gegangen Tropfwasserdichtigkeit kann Hydrauliköl von oben in das Gehäuse eingedrungen sein und sich dort festgesetzt haben. Zudem können auch die Überhitzungsschutzschalter verklebt worden sein. Die Verantwortlichen der Fa. Fakir konnten bei der Konstruktion und Produktion der als Haushaltsgeräte konzipierten Heizlüfter nicht vorhersehen, dass diese der Einwirkung technischer Öle ausgesetzt würden.

Auch der Vorwurf, die Verantwortlichen der Fa. Fakir hätten pflichtwidrig eine Rückrufaktion der alten Geräte unterlassen, hat sich nicht bestätigt. Unter anderem haben die als Zeugen ermittelten und vernommenen ehemaligen Mitarbeiter der Fa. Fakir übereinstimmend ausgesagt, dass ihnen keine Produktions- oder Konstruktionsmängel beim Modell "Hobby TLB" bekannt gewesen seien.

Das ab 1995 produzierte Nachfolgemodell "Hobby S" sei keine Neuentwicklung, sondern eine Anpassung des Designs gewesen, weil das Gehäuse auch die Funktion eines Abstandhalters bei der Wandmontage übernommen habe.

Schließlich wäre, selbst wenn man aufgrund der an den Bindenähten des Heizlüftergehäuses entstandenen Kerbe/Risse einen (hier nicht feststellbaren) Produktionsmangel des Heizlüfters unterstellen würde, dessen Ursächlichkeit für die Entstehung des konkreten Brandes nicht nachweisbar:

In der Anzeige der Fa. Kapruner Gletscherbahnen AG wurde die Ursache des Brandes in einem Abkippen der Heizeinheit, einer daraufhin erfolgten Berührung der Rückwand, deren Entzündung und dem anschließenden Brand des gesamten Heizlüfters gesehen. Ein hier eingeholtes kriminaltechnisches Gutachten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg hat dagegen ergeben, dass die Annahme eines Brandes durch eine Berührung des Heizsterns mit der Rückwand aufgrund des weiterhin bestehenden Abstandes nicht möglich ist. Ohne massive mechanische Einwirkung konnte ein geringerer Abstand als 6 mm zwischen Heizstern und Rückwand gar nicht erreicht werden. Eine Brandentstehung war jedoch ohne Abkippen der Heizeinheit möglich, wenn sich Hydrauliköl im Heizlüfterinneren befand. Bei stark verminderter Lüfterdrehzahl oder bei einem Lüfterstillstand, z.B. durch Verschmutzung, konnte sich das Öl vor dem Ansprechen der Sicherheitstemperaturbegrenzer entzünden und auch nach Abschalten des Lüfters selbständig weiterbrennen. Dabei brachte die Art der Verbindung des Heizlüfters mit dem Stromnetz auch noch die Gefahr mit sich, dass die Funktion der Sicherheitstemperaturbegrenzer beeinträchtigt wurde.

Da an dem verbrannten Zug keine Feststellungen getroffen werden können, weil der dortige Heizlüfter verbrannt ist, ist eine zuverlässige Rekonstruktion des Brandgeschehens nicht möglich. Auf der Grundlage des Ermittlungsergebnisses war jedoch der Nachweis, dass der Brand auf die Bindenähte im Bereich der Befestigungsdome zurückzuführen ist, ausgeschlossen. Zumindest ebenso wahrscheinlich ist, dass der Brand durch eine Hydraulikölbelastung des Heizlüfters verursacht wurde, zumal sich im untersuchten Heizlüfter aus dem Schwesterzug Hydrauliköl befunden hat.

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STGB § 169 STGB § 170 STGB § 177 STGB
« Antwort #6 am: 09 März 2014, 11:21:46 »
texte und dateien in arbeit - bitte um geduld und verständnis

KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 6 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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STGB § 169 STGB § 170 STGB § 177 STGB

STGB § 169 BRANDSTIFTUNG
STGB § 170 FAHRLÄSSIGE HERBEIFÜHRUNG EINER FEERSBRUNST
STGB § 177 FAHRLÄSSIGE GEMEINGEFÄHRDUNG

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STGB § 169 BRANDSTIFTUNG 19880301 bis ZITATE:
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HTML:  http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029715/NOR12029715.html

PDF: http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029715/NOR12029715.pdf

RTF: 

Kurztitel Strafgesetzbuch
Kundmachungsorgan BGBl. Nr. 60/1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
Typ BG
§/Artikel/Anlage § 169
Inkrafttretensdatum 01.03.1988
Außerkrafttretensdatum
Abkürzung StGB
Index 24/01 Strafgesetzbuch

Siebenter Abschnitt

Gemeingefährliche strafbare Handlungen und strafbare Handlungen gegen die Umwelt

Brandstiftung

§ 169. (1) Wer an einer fremden Sache ohne Einwilligung des Eigentümers eine Feuersbrunst  verursacht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer an einer eigenen Sache oder an der Sache eines anderen mit dessen Einwilligung eine  Feuersbrunst  verursacht und dadurch eine Gefahr für Leib oder Leben (§ 89) des anderen oder eines Dritten oder für das Eigentum eines Dritten in großem Ausmaß herbeiführt.

(3) Hat die Tat den Tod eines Menschen oder schwere Körperverletzungen (§ 84 Abs. 1) einer größeren Zahl von Menschen zur Folge oder sind durch die Tat viele Menschen in Not versetzt worden, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe von fünf bis zu fünfzehn Jahren, hat sie aber den Tod einer größeren Zahl von Menschen nach sich gezogen, mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren oder mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen.

Schlagworte Brandlegung, Großbrand
Zuletzt aktualisiert am 18.02.2010
Gesetzesnummer 10002296
Dokumentnummer NOR12029715
Alte Dokumentnummer N2197415167T

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STGB § 170 FAHRLÄSSIGE HERBEIFÜHRUNG EINER FEERSBRUNST 19750101 bis ZITATE:
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HTML http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029716/NOR12029716.html

PDF http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029716/NOR12029716.pdf

RTF

Kurztitel Strafgesetzbuch
Kundmachungsorgan BGBl. Nr. 60/1974
Typ BG
§/Artikel/Anlage § 170
Inkrafttretensdatum 01.01.1975
Außerkrafttretensdatum Abkürzung
StGB Index
24/01 Strafgesetzbuch

Fahrlässige Herbeiführung einer Feuersbrunst

§ 170. (1) Wer eine der im § 169 mit Strafe bedrohten Taten fahrlässig begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.

(2) Hat die Tat den Tod eines Menschen oder schwere Körperverletzungen (§ 84 Abs. 1) einer größeren Zahl von Menschen zur Folge oder sind durch die Tat viele Menschen in Not versetzt worden, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, hat sie aber den Tod einer größeren Zahl von Menschen nach sich gezogen, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

Schlagworte Brandverursachung, Großbrand
Zuletzt aktualisiert am 18.02.2010
Gesetzesnummer 10002296
Dokumentnummer NOR12029716
Alte Dokumentnummer N2197415168T

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STGB § 177 FAHRLÄSSIGE GEMEINGEFÄHRDUNG 19750101 bis ZITATE:
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HTML http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029723/NOR12029723.html

PDF http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12029723/NOR12029723.pdf

RTF

Kurztitel Strafgesetzbuch
Kundmachungsorgan BGBl. Nr. 60/1974
Typ BG
§/Artikel/Anlage § 177
Inkrafttretensdatum 01.01.1975
Außerkrafttretensdatum
Abkürzung StGB
Index 24/01 Strafgesetzbuch

Fahrlässige Gemeingefährdung

§ 177. (1) Wer anders als durch eine der in den §§ 170, 172 und 174 mit Strafe bedrohten Handlungen fahrlässig eine Gefahr für Leib oder Leben (§ 89) einer größeren Zahl von Menschen oder für fremdes Eigentum in großem Ausmaß herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.

(2) Hat die Tat eine der im § 170 Abs. 2 genannten Folgen, so sind die dort angedrohten Strafen zu verhängen.

Schlagworte Gemeingefahr, Katastrophe
Zuletzt aktualisiert am 18.02.2010
Gesetzesnummer 10002296
Dokumentnummer NOR12029723
Alte Dokumentnummer N2197415175T

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http://155.at/ 155 KRIMINALFALL KAPRUN DAS BUCH. DIE FAKTEN. DIE HINTERGRÜNDE.

155 KRIMINALFALL KAPRUN STA HEILBRONN DER ERMITTLUNGSBERICHT http://155.at/die-deutschen-ermittlungen/

http://155.at/ - http://155.at/buch/ - http://155.at/leseprobe/ - http://155.at/autoren/
http://155.at/expertenkommission/ - http://155.at/das-oel/ - http://155.at/der-heizluefter/

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KAPRUN KATASTROPHE IN NEUEM LICHT
« Antwort #7 am: 10 März 2014, 17:02:02 »
texte und dateien in arbeit - bitte um geduld und verständnis

KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 7 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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20140214 1030 OTS Kaprun Katastrophe in neuem Licht Aviso TRANSKRIPTION:
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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140214_OTS0058/kaprun-katastrophe-in-neuem-licht-aviso

OTS0058   14. Feb. 2014, 10:30

Kaprun-Katastrophe in neuem Licht – Aviso

Aufdeckerbuch "155" - PK Montag, 10.30 Uhr, Presseclub Concordia

Kaprun-Katastrophe in neuem Licht …

Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010, Wien
Datum: 17.02.2014
Zeit: 10:30:00

Wien (OTS) - Mit bisher verschwiegenen Untersuchungsergebnissen des deutschen LKA Baden-Württemberg und der Staatsanwaltschaft Heilbronn sowie mit Unterstützung der damaligen Staatsanwältin Dr. Eva Danninger-Soriat und weiterer Insider zeichnen die Kaprun-Experten Hannes Uhl und Hubertus Godeysen ein neues Bild von der Katastrophe.

Ein Salzburger Gericht war zu dem Urteil gelangt, dass der in der Seilbahn verbaute Heizlüfter den Brand ausgelöst hätte und deshalb dessen deutsche Hersteller verantwortlich seien.

Zu einem gänzlich anderen Ergebnis sind die Autoren auf Basis der ihnen vorliegenden Informationen in dem neuen Buch "155 - Kriminalfall Kaprun" gekommen.

Dieses präsentieren sie bei einer Pressekonferenz am kommenden Montag.

Die Autoren: Hannes Uhl, geboren 1972, stammt aus einem Nachbarort von Kaprun und beschäftigt sich als Redakteur des "Kurier" seit 2009 intensiv mit der Katastrophe. Hubertus Godeysen, geboren 1949 in Lüneburg, schreibt als freier Journalist für deutsche und österreichische Medien und berichtete für "Die Zeit" über die Katastrophe.

Kaprun-Katastrophe in neuem Licht

Datum: 17.2.2014, um 10:30 Uhr
Ort: Presseclub Concordia
Bankgasse 8, 1010 Wien

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0058 2014-02-14 10:30 141030 Feb 14 NEF0004 0186

edition a Verlagsges.m.b.H. Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Alexander Bischofberger
edition a Tel.: +43 (0)676 661 3301
alexander.bischofberger@edition-a.at

TRANSKRIPTION-ENDE

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download:
20140214 1030 OTS Kaprun Katastrophe in neuem Licht Aviso.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=915.0;attach=5455

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http://155.at/ 155 KRIMINALFALL KAPRUN DAS BUCH. DIE FAKTEN. DIE HINTERGRÜNDE.

155 KRIMINALFALL KAPRUN STA HEILBRONN DER ERMITTLUNGSBERICHT http://155.at/die-deutschen-ermittlungen/

http://155.at/ - http://155.at/buch/ - http://155.at/leseprobe/ - http://155.at/autoren/
http://155.at/expertenkommission/ - http://155.at/das-oel/ - http://155.at/der-heizluefter/

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Persönliche Hinweise: Es gilt die Unschuldsvermutung. Für externe Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden. Dateien, Zitate, Transkriptionen etc nach bestem Wissen und Gewissen für das Wohl aller Menschenkinder zur Dokumentation und zum Beweis jedoch ohne jegliche Gewähr.

« Letzte Änderung: 11 März 2014, 09:21:31 von Andreas Ranovsky »
Nur wenn sie vollkommen schad- und klaglos gehalten werden, stimmen Susanna und Andreas Ranovsky weiteren Veröffentlichungen zu. Gegen beharrliches Ignorieren der objektiven Wahrheit (Realität): Das höherwertige Rechtsgut KINDESWOHL verpflichtet Bürgerinnen und Bürger zum Veröffentlichen.

Offline Andreas Ranovsky

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« Antwort #8 am: 11 März 2014, 08:42:26 »
KAPRUN INFERNO | wikipedia Brandkatastrophe | FAKIR unschuldig
SEITE 1 ANTWORT 8 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=915.0

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17.02.2014 10:30 Uhr: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

edition a PRESSEKONFERENZ 155 KRIMINALFALL KAPRUN

Foto-Quelle: edition a Wahres Leben


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155 KRIMINALFALL KAPRUN STA HEILBRONN DER ERMITTLUNGSBERICHT http://155.at/die-deutschen-ermittlungen/

http://155.at/ - http://155.at/buch/ - http://155.at/leseprobe/ - http://155.at/autoren/
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Persönliche Hinweise: Es gilt die Unschuldsvermutung. Für externe Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden. Dateien, Zitate, Transkriptionen etc nach bestem Wissen und Gewissen für das Wohl aller Menschenkinder zur Dokumentation und zum Beweis jedoch ohne jegliche Gewähr.

TEMPORÄRER-ANHANG:

ZZ KAPRUN INFERNO || IM NAMEN DER REPUBLIK 20040219 LG SALZBURG 37 Hv 60/02d
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=911.0

ZZ KAPRUN INFERNO VERDACHT GROSSER KLÜNGEL
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=409.0

ZZ KAPRUN INFERNO | 20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=909.0

20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN
http://home.tiscali.cz/kaprundisaster/Gutachten/Ermittlungsbericht%20StAnw%20Heilborn.pdf

1 PDF-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis sowie zum Download
20070327 LPD STUTTGART ERMITTLUNGSBERICHT DER STA HEILBRONN.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=909.0;attach=5426



« Letzte Änderung: 11 März 2014, 09:29:50 von Andreas Ranovsky »
Nur wenn sie vollkommen schad- und klaglos gehalten werden, stimmen Susanna und Andreas Ranovsky weiteren Veröffentlichungen zu. Gegen beharrliches Ignorieren der objektiven Wahrheit (Realität): Das höherwertige Rechtsgut KINDESWOHL verpflichtet Bürgerinnen und Bürger zum Veröffentlichen.