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20130825 DER FALL JULIA KÜHRER Kurier: Was passierte in der Videothek?

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Wahrheitsforschung:
20130825 DER FALL JULIA KÜHRER Kurier: Was passierte in der Videothek?
Seite 1 Beginn http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=874.0

JULIA KÜHRER: Der Staatsanwalt hat eine konkrete Geschichte rund um den Tag der Tat entworfen.

NATASCHA KAMPUSCH: Das ist ihre wahre Geschichte

NEWS: Konnten Sie dieses Verlies niemals verlassen?
Kampusch: "Doch, ich war jeden Tag oben und hab irgendetwas mit ihm gemacht"
(05.09.2006 NEWS ALFRED WORM NATASCHA KAMPUSCH Seite 24)

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http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/fall-kuehrer-was-passierte-in-der-videothek/23.908.546

24.08.2013, 15:43 Kurier.at

Lokalaugenschein
Fall Kührer: Was passierte in der Videothek?
Julia Kührer könnte in unmittelbarer Nähe zu ihrem Elternhaus getötet worden sein.
Autor: Michaela Reibenwein
 
Sieben Jahre ist es her, als ein junges, hübsches Mädchen auf dem Heimweg in Pulkau, NÖ, verschwand. Lange Jahre blieb die Suche nach der 16-jährigen Julia Kührer ohne Erfolg. Bis ihre sterblichen Überreste im Sommer 2011 in einem Erdkeller eines Anwesens im nahen Dietmannsdorf gefunden wurden. Seit Kurzem ist bekannt: Julia könnte in Pulkau, nur wenige Meter von ihrem Elternhaus entfernt, getötet worden sein. Und zwar, so ist die Staatsanwaltschaft überzeugt, in der ehemaligen Videothek des Angeklagten Michael Kollitsch. Der soll ihr, nachdem seine Avancen erfolglos blieben, einen wuchtigen Faustschlag ins Gesicht versetzt und sie dann ermordet haben – wie, ist unklar. Am 10. September beginnt der Mordprozess.

Geschichten über das Treiben in der ehemaligen Videothek ranken sich viele in der kleinen Stadt. „Bei ihm haben die Jungen dieses Zeug (gemeint sind Drogen, Anm.) eingekauft. Und dann sind’s auf den Bankerln beim ehemaligen Schlecker gesessen“, sagt Karl Vadina. Er hat selbst vier Kinder und sei deshalb froh, dass dieser Spuk ein Ende hat. „Der Typ geht uns nicht ab. Seither ist das Zeug kein Thema mehr.“ Kollitsch soll laut Ermittlern die Droge Crystal Meth in seiner Videothek verkauft haben. Fest steht: Die Videothek war Treffpunkt für die Jugend. „Die Jungen hat man hier schon oft gesehen“, erinnert sich Margit Kargl, Angestellte im Elektrogeschäft vis-à-vis. „Aber dass es sich da drüben so abgespielt hat, das hab’ ich nicht bemerkt.“

Polizeihunde

Heute ist in dem Laden das Kaufgwöb, ein Krimskrams-Laden, untergebracht. Nicht nur einmal hat Betreiberin Natascha Hartl hier Besuch von der Polizei bekommen. „Aber ich hab’ das Geschäft hier erst seit 2009. Wie ich es übernommen habe, war es komplett leer“, sagt sie. Mit Hunden sind die Polizisten angerückt, um noch Spuren zu finden. Hier zu arbeiten, wo sich vielleicht eine blutige Tragödie ereignet hat, flößt ihr keine Angst ein. „Ich bin im Hauptberuf Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma. Da hab’ ich leider schon viel gesehen.“

Interview

"Eine Frage der Indizien"
Helmut Fuchs über einen Mordprozess ohne Todesursache

Am 10. September startet der Mordprozess im Fall Julia Kührer im Landesgericht Korneuburg. Die Todesursache des damals 16-jährigen Mädchens ist bis dato nicht zu 100 Prozent klar. Der Angeklagte Michael Kollitsch bestreitet, etwas mit dem Tod Julias zu tun zu haben. Der KURIER sprach mit Strafrechtsprofessor Helmut Fuchs.

KURIER: Kann es einen Mordprozess ohne gesicherte Todesursache geben?

Ja. Das ist eine Frage der Indizien und der Beweiswürdigung. Die Geschworenen müssen zu der Überzeugung kommen, dass der Angeklagte die Tat begangen hat. Das wird vielleicht schwer sein. Aber das ist möglich.

Ist ein Geschworenen-Gericht, also ein Laien-Gericht, da die richtige Adresse, um das zu entscheiden?

Das Problem beim Geschworenen-Gericht ist, dass keine Urteilsbegründung nötig ist. Aber sollte das Urteil evident falsch sein, können drei Berufsrichter das Urteil im Bedarf aufheben. Ideal wäre in dem Fall ein großes Schöffengericht mit Richter und Begründung.

Der Staatsanwalt hat eine konkrete Geschichte rund um den Tag der Tat entworfen. Demnach sei Julia Kührer zum Angeklagten in die Videothek gegangen, um Drogen zu kaufen. Der hätte sich angenähert. Nachdem sich das Mädchen gewehrt hat, soll er es geschlagen und getötet – und mit dem Auto auf sein Grundstück in Dietmannsdorf gebracht und im Keller angezündet haben. Sind solche Geschichten nötig, um die Geschworenen zu überzeugen? Oder überwiegt das Risiko, dass eine kleine Unstimmigkeit das Ganze unglaubwürdig macht?

Natürlich ist so eine Geschichte ein Risiko. Aber der Staatsanwalt muss sich selbst immer die Frage stellen: Ist diese Annahme seriös? Er ist der Objektivität verpflichtet. Und er hätte die Mordanklage nicht eingebracht, ginge er nicht davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung groß ist.

Wo sehen Sie den Knackpunkt in dem Prozess?

Wenn eine Leiche in meinem Keller gefunden wird, habe ich Erklärungsbedarf. Die Schlüsselfrage ist: Wie leicht oder schwer war er für andere zugänglich?

(kurier) Erstellt am 25.08.2013, 08:00

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ÖFFENTLICHER ANTRAG ZUM BEWEIS "Den Leichnam von Julia Kührer soll er dann auf sein Grundstück in Dietmannsdorf gebracht - und dort mit Hilfe eines Molotow-Cocktails in Brand gesetzt haben." TATREKONSTRUKTIONEN MIT LEICHEN

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130812_OTS0176/kurier-neue-details-im-fall-julia-kuehrer

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20130825 0800 Kurier Fall Kührer Was passierte in der Videothek.pdf
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=874.0;attach=4154













Der Staatsanwalt hat eine konkrete Geschichte rund um den Tag der Tat entworfen.





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DAS IST IHRE WAHRE GESCHICHTE

NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE BUCH Seite 2:
"Um sie herum herrscht absolute Dunkelheit, die Luft ist schal und stickig.
Hier, in dem nur knapp fünf Quadratmeter großen Verlies,
wird Natascha Kampusch die nächsten achteinhalb Jahre leben."



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"Um sie herum herrscht absolute Dunkelheit, die Luft ist schal und stickig.
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"Um sie herum herrscht absolute Dunkelheit, die Luft ist schal und stickig.
Hier, in dem nur knapp fünf Quadratmeter großen Verlies,
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NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE FILM DAS IST IHRE WAHRE GESCHICHTE



NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE FILM DAS IST IHRE WAHRE GESCHICHTE



NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE FILM DAS IST IHRE WAHRE GESCHICHTE

Natascha Kampusch beim Schifahren ohne Sonnenbrille. Ihr Begleiter trägt eine.



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Natascha Kampusch beim Schifahren ohne Sonnenbrille. Ihr Begleiter trägt eine.



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Natascha Kampusch beim Schifahren ohne Sonnenbrille. Ihr Begleiter trägt eine.



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Natascha Kampusch beim Schifahren ohne Sonnenbrille. Ihr Begleiter trägt eine.

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Kindesmissbrauch Bad Goisern

Wahrheitsforschung:
20130825 DER FALL JULIA KÜHRER Kurier: Was passierte in der Videothek?
Seite 1 Antwort 1 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=874.0

Forum zum Fall Natascha
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/



Der Fall Julia Kührer!
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=274 / http://forum.detektiv-poechhacker.at/archiv/topic_274.html



Wenn die Cobra an die Tür "klopft"!
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=274 / http://forum.detektiv-poechhacker.at/archiv/topic_274.html



Die "Cold-Case" Ermittler sind bekanntlich ident mit der letzten Kampusch SoKo.
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=274 / http://forum.detektiv-poechhacker.at/archiv/topic_274.html



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http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=274 / http://forum.detektiv-poechhacker.at/archiv/topic_274.html

WALTER PÖCHHACKER www detektiv poechhacker at forum DER FALL JULIA KÜHRER

Seite 1 Beitrag 7 spitzi: 14.05.10, 12:31:09  "Eigentlich ein Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie die Polizei dort gewütet hat, wenn man sich nur die Bilder ansah. Ist so etwas überhaupt notwendig?"

Seite 1 Beitrag 8 Walter Pöchhacker: 14.05.10, 14:52:14
geändert von: Walter Pöchhacker - 14.05.10, 15:01:59

Wenn die Cobra an die Tür "klopft"!

Als zweimaliger Vizestaatsmeister im "PPS-Schießen" ist mir vor allem unbegreiflich, dass man mit einem Sturmgewehr(!) in einem Raum schießt, weil durch die Rasanz des Kalibers 5,56 (enstspricht .223 Remington) eine extreme Gellergefahr besteht und die Einsatzkräfte selbst gefährden könnte.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass es leicht ist, einen Krimi von hinten zu lesen, aber bei diesem Zugriff scheint sich wer gehörig ausgetobt und im wahrsten Sinn des Wortes über das Ziel geschossen zu haben.

Abgesehen davon, dass sich der junge Mann wohl keine Amtshaftungsklage leisten können wird, wäre sie schon deswegen sinnlos, weil Tiere rechtlich eine Sache sind und ein Mischling wohl "nicht viel wert" ist.

Die "Cold-Case" Ermittler sind bekanntlich ident mit der letzten Kampusch SoKo.

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2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=813.0

2013 STAATSAFFÄRE NATASCHA KAMPUSCH
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=838.0

DIKTATUR KRIMINELLER STAATSANWÄLTE - VERDACHT
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=55.0

20060913 BACK TO THE ROOTS - NATASCHA KAMPUSCH NEWS
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=195.0

KAMPUSCH MEGASKANDAL TATORT VIDEO MANIPULIERT 23./24.08.2006
http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=798.0

Wahrheitsforschung:
20130825 DER FALL JULIA KÜHRER Kurier: Was passierte in der Videothek?
Seite 1 Antwort 2 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=874.0

16.10.2006: "Wir sehen den Fall nicht als Kriminalfall. Im Gegensatz zum damaligen Verschwinden von Natascha Kampusch gibt es bei Julia absolut keine Hinweise darauf, dass sie entführt worden sein könnte", sagte am Donnerstag Oberst Franz Polzer, der Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, zum Standard.

http://derstandard.at/2622050

16. Oktober 2006, 11:37 DER STANDARD REDAKTION Suche nach "fallenangel_14"

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foto: bmi

Die 16-jährige Julia Kührer aus Pulkau (NÖ) wird seit dem 26. Juni vermisst.

16-jährige Niederösterreicherin ist seit Ende Juni abgängig - Könnte als eifrige Chatterin Kontakte in Wien haben

St.Pölten/Wien - In Österreich werden jährlich rund 2000 Kinder und Jugendliche als abgängig gemeldet. 90 Prozent der Anzeigen können rasch widerrufen werden, weil die Gesuchten innerhalb von 14 Tagen wieder auftauchen. Die 16-jährige Julia Kührer aus Pulkau in Niederösterreich ist schon seit dreieinhalb Monaten abgängig. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Jugendliche eine klassische Ausreißerin ist.

"Wir sehen den Fall nicht als Kriminalfall. Im Gegensatz zum damaligen Verschwinden von Natascha Kampusch gibt es bei Julia absolut keine Hinweise darauf, dass sie entführt worden sein könnte", sagte am Donnerstag Oberst Franz Polzer, der Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, zum Standard. Neben einer Schengen-weiten Polizeifahndung laufen auch aufwändige private Suchaktionen per Plakat und Internet.

Julia Kührer war am 26.Juni nach dem Besuch der Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Horn mit dem Schulbus zurück nach Pulkau gefahren. Im Haus ihrer Eltern, das nur 300 Meter von der Busstation entfernt liegt, ist sie aber nicht angekommen. Möglicherweise hatte sie Angst vor der damals bevorstehenden Zeugnisverteilung. In ihrem Freundeskreis heißt es zudem, dass sie kurz zuvor mit ihrem Freund Schluss gemacht habe. Das alles könnte Julia dazu veranlasst haben, abzuhauen.

Nach Medienberichten erhielten Eltern und Polizei zahlreiche Hinweise. Zeugen wollten die 16-Jährige in Salzburg, in Znaim und sogar in Bibione gesehen haben. Doch bisher verliefen alle Hinweise im Sand. Julia könnte sich in Wien aufhalten, wo sie als eifrige Chatterin einige Kontakte hat. Das Chatforum chat.at gab bekannt, dass Julia unter den Nicknames "fallenangel_14" und "DeaD_iNsiDe" eingeloggt war. Chatpartner, bei denen sie sich gemeldet haben könnte, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (simo, DER STANDARD - Printausgabe, 13. Oktober 2006)

Hinweise: (01) 24836-85025

Link www.bmi.gv.at/fahndung

www.findetjulia.org

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2013 FALL JULIA KÜHRER: MORDPROZESS

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Wahrheitsforschung:
02.07.2011 19:07 KURIER FALL KÜHRER ... Michael K. ... Er hatte im Nachbarhaus der Abgängigen in Pulkau eine Videothek betrieben. Wenige Wochen nach dem Verschwinden des Mädchens sperrte er diese zu. Auch betrat er seither sein Haus in Dietmannsdorf nicht mehr. ... Wien-Stammersdorf ... "Ich habe ihn eher der gutmütigen Sorte zugerechnet."

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http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/3919224.php

KURIER.AT LETZTES UPDATE AM 02.07.2011, 19:07

Neue Hausdurchsuchungen im Fall Kührer

Die Ermittler stehen vor einem Kriminalpuzzle. Der Verdächtige Michael K. beschuldigt im Zusammenhang mit Julias Tod andere in der Region.



Julia Kührer am Tag des Verschwindens.

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In der Nacht zum Samstag wurden die fehlenden Skelettteile von Julia Kührer in einem Erdkeller in Dietmannsdorf im Bezirk Hollabrunn gefunden. Der Hausbesitzer Michael K. wird intensiv befragt. Samstagabend kam dann Bewegung in den Fall. Denn der Mann beschuldigt im Zusammenhang mit Julias Tod offenbar andere in der Region. Die Polizei reagierte rasch und nahm an vier Orten weitere Hausdurchsuchungen vor.

Wie berichtet, wurden Donnerstagabend in einem vermoderten Weinkeller in Dietmannsdorf Teile des Skelettes der seit fünf Jahren abgängigen Julia Kührer gefunden. Als dringend tatverdächtig wurde der 50-jährige Hausbesitzer Michael K. festgenommen. Er hatte im Nachbarhaus der Abgängigen in Pulkau eine Videothek betrieben. Wenige Wochen nach dem Verschwinden des Mädchens sperrte er diese zu. Auch betrat er seither sein Haus in Dietmannsdorf nicht mehr.

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Dringend tatverdächtig ist der 50-jährige Besitzer Michael K.

Festgenommen wurde er in Wien-Stammersdorf, in der Wohnung seiner Freundin. Nachbar Leopold Gstaltner erinnert sich: "Er ist dort vor rund drei Jahren das erste Mal aufgetaucht. Ich habe ihn eher der gutmütigen Sorte zugerechnet." Er war ein kleiner, übergewichtiger Typ.

Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich durchwühlte das Anwesen in Dietmannsdorf. Im Sand des Erdkellers fanden die Ermittler die fehlenden Skelettteile. Auch angebrannte Reste eines Englischwörterbuchs und vermoderte Kleidungsreste wurden gefunden.

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Die Polizei untersucht den Fundort der Leiche akribisch

Von einer Klärung des Falles will Oberst Helmut Greiner vom Bundeskriminalamt (BKA) noch nicht sprechen. Der Beschuldigte bestreitet die Tat und weist darauf hin, dass es leicht sei, in sein lange Zeit unbewohntes Anwesen einzudringen. Außerdem haben die Skelettteile nur wenig Aussagekraft. Sicher ist nur, dass die Leiche nicht zerstückelt wurde. Sie könnte aber angezündet worden sein.

Für Chefermittler Ernst Geiger ist daher nur die Theorie ausgeschieden, dass Julia noch lebt. Alle anderen schon untersuchten Versionen haben nach wie vor Gültigkeit:

•   » Chronologie: Chronologie im Fall Kührer

Versionen

Für Chefermittler Ernst Geiger ist daher nur die Theorie ausgeschieden, dass Julia noch lebt. Alle anderen schon untersuchten Versionen haben nach wie vor Gültigkeit:

- Hat Michael K. sie ermordet? Gab es gar Mittäter? Derzeit fehlt den Kriminalisten ein Geständnis. Der Verdächtige nennt andere Namen. Daher kam es am Samstag zu weiteren Hausdurchsuchungen. Die Kriminalisten bestätigten, dass gegen weitere Personen ermittelt wird.

- Ein anderer hat Julia ermordet und die Leiche im Hof von K. abgelegt. Viele Personen kannten das Anwesen von K. und wussten, wie man hineinkommt. Denn in seiner Videothek in Pulkau trafen einander regelmäßig Jugendliche, es wurden auch Besuche von Jugendlichen im Anwesen des K. beobachtet.

- Julia wollte von zu Hause ausreißen, kam bei Freunden unter und wurde dort Opfer einer Drogen- oder Alkoholparty. Es wäre nicht das erste Mal, dass Tote nach Partys von anderen Gästen in Panik irgendwo abgelegt werden.

•   » Interview: "Die Situation ist für die Eltern unglaublich schwer"

LETZTES UPDATE AM 02.07.2011, 19:07

Artikel vom 02.07.2011 15:00 | KURIER | Wilhelm Theuretsbacher, Nihad Amara

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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

20110702 1907 KURIER Neue Hausdurchsuchungen im Fall Kuehrer.pdf
TRANSKRIPTION DOWNLOAD zum Beweis:
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=874.0;attach=4260

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wahrheitsforschung:
http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/fall-kuehrer-ex-freund-erschien-nicht-zum-prozess/26.322.689
 
11.09.2013, 16:33 Kurier.at

Mordprozess Fall Kührer: Ex-Freund erschien nicht zum Prozess. Wichtiger Zeuge ist wegen eines Krankenhausaufenthalts nicht vernehmungsfähig.


 
Der Angeklagte Michael Kollitsch, 51 - Foto: Patrick Wammerl

Der zweite Tag im Korneuburger Prozess um den Fall Kührer begann gleich mit einem Knalleffekt: Ein wichtiger Zeuge, der Ex-Freund des 16-jährigen Mädchens, erschien nicht vor Gericht. Der junge Mann ließ sich, wie Richter Helmut Neumar mitteilte, krankheitshalber entschuldigen. Er wurde im Krankenhaus stationär aufgenommen und sei nicht vernehmungsfähig, hieß es nach Rücksprache.

Am Mittwoch waren die ersten Zeugenbefragungen im Mordprozess um Julia Kührer angesetzt. Dem Angeklagten Michael Kollitsch,  51, wird vorgeworfen, das Mädchen getötet zu haben. Als erster wurde der Freund von Kührers Ex-Freund aufgerufen. Warum er das heute nicht mehr sei, begründete der Hilfsarbeiter, Jahrgang 1985, mit "verschiedenen Interessen". Julias Freund - der junge Mann hatte die Beziehung zu ihr zwei Tage vor ihrem Verschwinden am 27. Juni 2006 nach einem Streit beendet - habe sie schlecht behandelt und ständig betrogen, sagte der Zeuge. 2006 war man eine Clique, die sich oft traf und auch in der Videothek des Angeklagten in Pulkau "abhing". Er habe von Redereien gehört, dass Michael Kollitsch "ungut" zu Frauen sei, aber selbst nie beobachtet, dass er ein Mädchen "betatscht" hätte, sagte der Zeuge. Zu Julia sei Kollitsch "nett" gewesen. Am Abend des 26. Juni 2006 - die 16-Jährige verschwand am Tag danach - sei er aus der Videothek gekommen und habe "nur" ihr ein "Red Bull" gegeben, hatte der Zeuge in seiner ersten Einvernahme ausgesagt.

"Julia war oft in der Videothek"

Die Darstellung des Angeklagten, Julia sei lediglich zwei oder drei Mal in der Videothek gewesen, konnte der Zeuge nicht bestätigen. Das sei viel öfter gewesen. Von Konsum oder gar Handel mit "Crystal Meth" habe er nichts mitbekommen. Verteidiger Farid Rifaat beleuchtete in der Folge unter Vorhalt seiner früheren Aussagen - "fast ganz Pulkau hat gekifft" - den Marihuana-Konsum der Clique: Demnach sei das Suchtgift von einer jungen Frau bezogen worden, Julias Ex-Freund habe Sammelbestellungen aus der Region aufgenommen.

Eine Reihe von Schulfreunden und -freundinnen gab in der Folge Auskunft über die damalige Jugendszene in Pulkau, wobei auch der Haschischkonsum abgefragt wurde. Dass es in der Videothek des Angeklagten Drogen zu erwerben gegeben haben soll, wusste bzw. bestätigte niemand. Julia Kührer wurde als "eher ruhig" beschrieben. Ein junger Mann gab an, ihr Freund habe Julia "nicht so leiwand" behandelt. Er selbst habe das Mädchen mehrmals in der Videothek gesehen. Dass Michael Kollitsch "blöd redet", sei ihm aufgefallen - "sexistisch, peinlich vor den Mädchen", formulierte es Richter Helmut Neumar. Sexistische Äußerungen des Beschuldigten waren den Zeuginnen vom Hörensagen bekannt.

Probleme in der Pubertät

Julias Eltern, beide Lehrer, beschrieben ihre Tochter als ruhig, in sich gekehrt und eher lethargisch, aber auch mit Stimmungsschwankungen - "normal" in der Pubertät. Die Mutter führte ihr unterschiedliches Verhalten damals auf Migräne zurück, an Drogen dachte sie nicht: "Vielleicht war ich da auch ein bisschen verblendet. Ich hab' das gar nicht in Erwägung gezogen."

Sie habe mit ihrer Tochter auch nicht über Suchtgiftkonsum gesprochen, nachdem ihr mittlerer Sohn - vier Jahre älter als Julia und jetzt 27 - ihr einen Hinweis gab, dass die 16-Jährige durch ihren Freund mit Drogen in Kontakt kommen könnte. Der Freund sei Julias "Heiligtum" gewesen. Allerdings wurde ihr nicht erlaubt, bei ihm zu übernachten: Sie sei noch so jung gewesen, sagte die Mutter. Julia habe wenig erzählt, also auch nicht von der Videothek, die als Jugendtreff fungierte - und auch nichts nach der Trennung von ihrem Freund, obwohl sie weinend nach Hause kam.

Am Morgen des 27. Juni 2006 sah die Volksschullehrerin die Tochter das letzte Mal, als sie nach kurzer Diskussion über einen beabsichtigten Besuch bei einem Psychotherapeuten in Wien zum Bus aufbrach, um in die Schule zu fahren. Als sie am Abend noch nicht daheim war, rief die Mutter Julias Freund an, der schlaftrunken wirkte, ihr vom Beziehungsende erzählte und nicht wusste, wo das Mädchen war. 2005 war Julia einmal nach einer Auseinandersetzung weggelaufen, aber am nächsten Tag wieder da.

Monatelange Suche

Tags darauf erstatteten die Eltern Vermisstenanzeige, eine große Suche lief an - "ich habe monatelang nach ihr gesucht", sagte der Vater. Der pensionierte Pädagoge erfuhr erst im Nachhinein, dass Julia in Suchtgiftkreisen unterwegs war. Er habe ihren Freund einmal zur Rede gestellt, weil er nicht wollte, dass dieser seine Tochter jeden Tag mit dem Auto in die Schule brachte. Julia sollte mit dem Bus fahren und Kontakt zu ihren Freundinnen halten, habe er gemeint. Nach dem Verschwinden seiner Tochter habe ihn der Videothekbetreiber dreimal angesprochen, ob er Neues über ihren Verbleib wisse.

Der älteste Bruder (31) hatte seit 2002 in Wien studiert und wenig Kontakt zu seiner Schwester. Sie sei eher zurückgezogen und depressiv gewesen, erst in letzter Zeit etwas offener, meinte er. Auch der 27-jährige Bruder lebte damals nicht mehr im Elternhaus. Er war es, der den Eltern von seinem Verdacht bezüglich Drogen durch Julias Freund berichtete, seine Schwester sprach er nicht darauf an.

Engen Kontakt zu Julia hatte ihre Cousine. Julia habe von ihrem Freund geschwärmt, meinte sie. Jahre nach ihrem Verschwinden habe dieser einen "Versuch" bei ihr gestartet, sie habe ihn aber abblitzen lassen. Dass er auf einem Gut lebte und viel Geld hatte, war ihr egal, meinte sie. In einer früheren Aussage erklärte sie, er wäre unberechenbar und aggressiv, wenn er Alkohol oder Marihuana konsumierte. Sein Name wurde damals unter den Verdächtigen genannt, sagte die Cousine. "Schockiert" war sie über ein Gespräch mit dessen bestem Freund, den das Gericht in der Früh als ersten befragt hatte. Dieser - 2006 selbst in Julia verliebt - habe rund ein Jahr später zu ihr unter vier Augen gesagt, "was willst du, dort wo die Julia jetzt ist, da geht's ihr eh besser." Julia sei ein sehr begehrtes Mädchen gewesen, für sie habe es aber nur ihren Freund gegeben.

(APA/os) Erstellt am 11.09.2013, 11:03 Stichworte: Prozess, Julia Kührer,













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JULIA KÜHRER EX-FREUND

http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/fall-kuehrer-ex-freund-erschien-nicht-zum-prozess/26.322.689
 
11.09.2013, 16:33 Kurier.at

Mordprozess Fall Kührer: Ex-Freund erschien nicht zum Prozess. Wichtiger Zeuge ist wegen eines Krankenhausaufenthalts nicht vernehmungsfähig.

Der zweite Tag im Korneuburger Prozess um den Fall Kührer begann gleich mit einem Knalleffekt: Ein wichtiger Zeuge, der Ex-Freund des 16-jährigen Mädchens, erschien nicht vor Gericht. Der junge Mann ließ sich, wie Richter Helmut Neumar mitteilte, krankheitshalber entschuldigen. Er wurde im Krankenhaus stationär aufgenommen und sei nicht vernehmungsfähig, hieß es nach Rücksprache.

Am Mittwoch waren die ersten Zeugenbefragungen im Mordprozess um Julia Kührer angesetzt. ...  Als erster wurde der Freund von Kührers Ex-Freund aufgerufen. Warum er das heute nicht mehr sei, begründete der Hilfsarbeiter, Jahrgang 1985, mit "verschiedenen Interessen". Julias Freund - der junge Mann hatte die Beziehung zu ihr zwei Tage vor ihrem Verschwinden am 27. Juni 2006 nach einem Streit beendet - habe sie schlecht behandelt und ständig betrogen, sagte der Zeuge. 2006 war man eine Clique, die sich oft traf und auch in der Videothek des Angeklagten in Pulkau "abhing".

"Julia war oft in der Videothek"

... Verteidiger Farid Rifaat beleuchtete in der Folge unter Vorhalt seiner früheren Aussagen - "fast ganz Pulkau hat gekifft" - den Marihuana-Konsum der Clique: Demnach sei das Suchtgift von einer jungen Frau bezogen worden, Julias Ex-Freund habe Sammelbestellungen aus der Region aufgenommen.

... Ein junger Mann gab an, ihr Freund habe Julia "nicht so leiwand" behandelt. ...

Probleme in der Pubertät

Julias Eltern, beide Lehrer, beschrieben ihre Tochter als ruhig, in sich gekehrt und eher lethargisch, aber auch mit Stimmungsschwankungen - "normal" in der Pubertät. Die Mutter führte ihr unterschiedliches Verhalten damals auf Migräne zurück, an Drogen dachte sie nicht: "Vielleicht war ich da auch ein bisschen verblendet. Ich hab' das gar nicht in Erwägung gezogen."

Sie habe mit ihrer Tochter auch nicht über Suchtgiftkonsum gesprochen, nachdem ihr mittlerer Sohn - vier Jahre älter als Julia und jetzt 27 - ihr einen Hinweis gab, dass die 16-Jährige durch ihren Freund mit Drogen in Kontakt kommen könnte. Der Freund sei Julias "Heiligtum" gewesen. Allerdings wurde ihr nicht erlaubt, bei ihm zu übernachten: Sie sei noch so jung gewesen, sagte die Mutter. Julia habe wenig erzählt, also auch nicht von der Videothek, die als Jugendtreff fungierte - und auch nichts nach der Trennung von ihrem Freund, obwohl sie weinend nach Hause kam.

Am Morgen des 27. Juni 2006 sah die Volksschullehrerin die Tochter das letzte Mal, als sie nach kurzer Diskussion über einen beabsichtigten Besuch bei einem Psychotherapeuten in Wien zum Bus aufbrach, um in die Schule zu fahren. Als sie am Abend noch nicht daheim war, rief die Mutter Julias Freund an, der schlaftrunken wirkte, ihr vom Beziehungsende erzählte und nicht wusste, wo das Mädchen war. 2005 war Julia einmal nach einer Auseinandersetzung weggelaufen, aber am nächsten Tag wieder da.

Monatelange Suche

Tags darauf erstatteten die Eltern Vermisstenanzeige, eine große Suche lief an - "ich habe monatelang nach ihr gesucht", sagte der Vater. Der pensionierte Pädagoge erfuhr erst im Nachhinein, dass Julia in Suchtgiftkreisen unterwegs war. Er habe ihren Freund einmal zur Rede gestellt, weil er nicht wollte, dass dieser seine Tochter jeden Tag mit dem Auto in die Schule brachte. Julia sollte mit dem Bus fahren und Kontakt zu ihren Freundinnen halten, habe er gemeint. ...

Der älteste Bruder (31) hatte seit 2002 in Wien studiert und wenig Kontakt zu seiner Schwester. Sie sei eher zurückgezogen und depressiv gewesen, erst in letzter Zeit etwas offener, meinte er. Auch der 27-jährige Bruder lebte damals nicht mehr im Elternhaus. Er war es, der den Eltern von seinem Verdacht bezüglich Drogen durch Julias Freund berichtete, seine Schwester sprach er nicht darauf an.

Engen Kontakt zu Julia hatte ihre Cousine. Julia habe von ihrem Freund geschwärmt, meinte sie. Jahre nach ihrem Verschwinden habe dieser einen "Versuch" bei ihr gestartet, sie habe ihn aber abblitzen lassen. Dass er auf einem Gut lebte und viel Geld hatte, war ihr egal, meinte sie. In einer früheren Aussage erklärte sie, er wäre unberechenbar und aggressiv, wenn er Alkohol oder Marihuana konsumierte. Sein Name wurde damals unter den Verdächtigen genannt, sagte die Cousine. "Schockiert" war sie über ein Gespräch mit dessen bestem Freund, den das Gericht in der Früh als ersten befragt hatte. Dieser - 2006 selbst in Julia verliebt - habe rund ein Jahr später zu ihr unter vier Augen gesagt, "was willst du, dort wo die Julia jetzt ist, da geht's ihr eh besser." Julia sei ein sehr begehrtes Mädchen gewesen, für sie habe es aber nur ihren Freund gegeben.

(APA/os) Erstellt am 11.09.2013, 11:03 Stichworte: Prozess, Julia Kührer,

JULIA KÜHRER EXFREUND

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Es gilt die Unschuldsvermutung.

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