Autor Thema: 20130416 0841 Evaluierungsbericht zum Fall Natascha Kampusch  (Gelesen 4095 mal)

Offline Andreas Ranovsky

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2.295
  • Reputation: 1711
    • Ranovsky Zwillinge
20130416 0841 Evaluierungsbericht zum Fall Natascha Kampusch präsentiert ZITATE:
------------------------------------------------------------------------------------------------

http://www.bmi.gv.at/ Aktuelle Meldungen Innenministerium

Evaluierungsbericht zum Fall Natascha Kampusch präsentiert

Die Ergebnisse des Evaluierungsberichts zum Fall Natascha Kampusch wurden am 15. April 2013 im Bundesministerium für Inneres präsentiert.

Der Ständige Unterausschuss des Ausschusses für innere Angelegenheiten des Nationalrates beschloss am 1. Dezember 2011, die Ermittlungen im Fall Natascha Kampusch nochmals zu evaluieren und fasste das Ergebnis in einem Kommuniqué zusammen.

Dieses Kommuniqué befasst sich im Wesentlichen mit folgenden fünf Themen:

1. Ermittlungsfehler vor der Flucht von Natascha Kampusch
2. Einzeltäter – Mehrtätertheorie – Mitwisser
3. Mangelhafte Ermittlungen im zeitlichen Zusammenhang mit dem Freikommen von Natascha Kampusch
4. Sonstige ungeklärte Zusammenhänge
5. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft

Aufgrund dieses Kommuniqués gaben Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und Justizministerin Dr. Beatrix Karl den Auftrag, eine Evaluierung der Ermittlungsarbeiten – unter Beiziehung des deutschen Bundeskriminalamtes und des FBI – durchzuführen. Dr. Herbert Anderl (Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit in Ruhe), Mag. Christian Pilnacek (Sektionschef im Bundesministerium für Justiz) und Jörg Ziercke (Präsident des deutschen Bundeskriminalamtes) präsentierten die Ergebnisse des Evaluierungsberichtes bei einem Pressegespräch am 15. April 2013 im Innenministerium.

Weiterführende Dokumente:
Evaluierungsbericht Band I
Evaluierungsbericht Band II
________________________________________
 
Evaluierungsbericht zum Fall "Natascha Kampusch".

Bild anzeigen
Druckansicht
(BMI Abdruck honorarfrei)
 
Bild anzeigen
Druckansicht
(BMI/ Alexander Tuma Abdruck honorarfrei)
Artikel Nr: 9651 vom Dienstag, 16. April 2013, 08:41 Uhr.
Reaktionen bitte an die Redaktion
Zurück

Fußzeile
BM.I Bundesministerium für Inneres, Postfach 100, A-1014 Wien,Telefon: +43-(0)1-53126 |  Kontakt

ZITATE-ENDE

EVALUIERUNGSBERICHT BAND I
http://www.bmi.gv.at/cms/cs03documentsbmi/1345.pdf

EVALUIERUNGSBERICHT BAND II
http://www.bmi.gv.at/cms/cs03documentsbmi/1346.pdf

REPUBLIK ÖSTERREICH
BM.I BUNDESMINISTERIUM FÜR INNERES
JUSTIZ DIE ÖSTERREICHISCHE JUSTIZ

BERICHT
DER VON DER BUNDESMINISTERIN FÜR INNERES
UND DER BUNDESMINISTERIN FÜR JUSTIZ ZUR
EVALUIERUNG DES FALLES NATSCHA K.
EINGESETZTEN KOMMISSION BAND I



1 JPG-ANHANG zur Dokumentation und zum Beweis:
2013 April BERICHT EVALUIERUNG DES FALLES NATSCHA KAMPUSCH BAND I.jpg

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Maschinelle Textfassung für Suchfunktionen, etc im Forum Ranovsky Zwillinge:
BERICHT EVALUIERUNG DES FALLES NATASCHA KAMPUSCH Text Download Links

http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=831.0

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx



« Letzte Änderung: 16 April 2013, 16:03:53 von Andreas Ranovsky »
Nur wenn sie vollkommen schad- und klaglos gehalten werden, stimmen Susanna und Andreas Ranovsky weiteren Veröffentlichungen zu. Gegen beharrliches Ignorieren der objektiven Wahrheit (Realität): Das höherwertige Rechtsgut KINDESWOHL verpflichtet Bürgerinnen und Bürger zum Veröffentlichen.

Offline Siegfried Kopf

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 53
  • Reputation: 176
Re: 20130416 0841 Evaluierungsbericht zum Fall Natascha Kampusch
« Antwort #1 am: 17 April 2013, 16:45:58 »
Im Bericht der Innsbrucker StA Innsbruck (816), 22 St 137/10f [ tinyurl.com/d2kql9k ] liest sich das aber noch ganz anders:

"...Die Beilagen 44 bis 47 zur Strafanzeige vom 22.9.2006 beschäftigen sich mit Ermittlungsergebnissen zur Sado-Maso-Szene.

In ihrer Niederschrift vom 26.8.2006 gab Nicole Sch. an, sie habe den in den Medien gezeigten Wolfgang P. als einen Stammgast des Clubs „Wiens erster echter SM Club“, in dem sie zwischen 2001 und 2004 gearbeitet habe, wiedererkannt. Etwa nach dem ersten Jahr ihrer Tätigkeit dort sei Wolfgang P. erstmals gekommen und habe xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx gebucht. Anschließend habe er den Club etwa alle 2 Monate aufgesucht und xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx gewünscht. Im Jahr 2002 habe er einmal einen Hausbesuch per Mail gebucht und xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx. Nach diesem Hausbesuch sei er nicht mehr im Club erschienen. Über Vorhalt eines Lichtbildes erklärte sie, den darauf abgebildeten Ing. Ernst H. nie gesehen zu haben. Außerhalb des Protokolles berichtete Nicole Sch., xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.

Gisela N. gab bei ihrer niederschriftlichen Einvernahme vom 27.8.2006, Beilage 45, an, sie sei nicht sicher, ob es sich bei Wolfgang P. tatsächlich um einen Kunden des SM-Clubs gehandelt habe. Über Vorhalt der Erkenntnisse, wonach diese Person im Jahr 2002 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx gebucht habe, schilderte Gisela N., dass sie sich an einen Hausbesuch erinnern könne. Auffallend sei gewesen, dass xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx der Mann xxxxxxxx trotz Benützung des „Safeword“ nicht mit den Schlägen aufgehört habe. Roland N. habe sie abgeholt. Gisela N. zeigte den Beamten das Haus Sxxxgasse XX, Stiege 1, und gab an, dass sich die Wohnung im 2., 3. oder 4. Stock befunden habe.

Roland N. identifizierte Wolfgang P. am 29.8.2006, Beilage 46, als jene Person, die per Email xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx bei ihm gebucht habe. Er habe ihn zwar bei Verbringung seiner Gattin zum vereinbarten Treffpunkt nur von hinten gesehen, glaube aber schon, dass es sich um Wolfgang P. gehandelt habe. Ob dieser auch Kunde im Club gewesen sei, könne er nicht mehr sicher angeben.

Als Beilage 47 ist der Strafanzeige vom 22.9.2006 ein Amtsvermerk vom 1.9.2006 angeschlossen, wonach Andrea Sch. und Helga N., beschäftigt beim Axxx Erotik Shop in 1120 Wien, Sxxxxxxxxxstrasse XXX, angaben, dass es sich bei Wolfgang P. vermutlich um einen ihrer Kunden handle. Laut Andrea Sch. habe er in den letzten 5 Jahren mindestens halbjährlich das Geschäft aufgesucht und immer feine, exklusive Damenunterwäsche in seiner Größe gekauft, wobei Geld keine Rolle gespielt habe.

Gegenstand eines weiteren Amtsvermerkes vom 30.8.2006 dieser Beilage sind Erhebungen beim Imbissstand 1220 Wien, Oxxxxxxgasse XX, und beim Erotik Markt D.S., 1220 Wien, Pxxxxxxstrasse X. Nachdem die Besitzerin des Imbissstandes, Chistine P. angegeben hatte, dass sich Wolfgang P. seit Jahren in unregelmäßigen Abständen immer wieder am Imbissstand aufgehalten habe, wurde im nahegelegenen Sexshop bei der Verkäuferin Irene H. erhoben, dass sich Wolfgang P. in Abständen von mehreren Wochen mindestens 10 mal insgesamt im Geschäft aufgehalten habe, xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxx.

Im Anschluss daran findet sich ein Amtsvermerk vom 6.9.2006, wonach der Installateur Günther L. angab, dass er vier Arbeitstermine bei Wolfgang P. gehabt habe, wobei es um die Verlegung von Rohren und die Sanierung des Swimmingpools gegangen sei. Dabei habe er in einem Kellerabteil in der Nähe des Brunnens diverse Reizwäsche hängen gesehen.

Als Beilage 49 ist der Strafanzeige vom 22.9.2006 die Niederschrift des Vaters Ludwig K. vom 5.9.2006 angeschlossen. Er gab an, ihm sei das Gesicht des Wolfgang P. bekannt vorgekommen und er vermute nun, dass er ihn beim Würstelstand xxxxxxxx gesehen haben könnte, was ihm von der dortigen Verkäuferin bestätigt worden sei. Er selbst sei früher sicherlich auch mit Natascha bei diesem Imbissstand gewesen. Wolfgang P. habe ihn nie kontaktiert, mithin auch nie Lösegeld von ihm gefordert..."

Also sicher keine Verbindung zur Sado Szene...