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2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

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Wahrheitsforschung:
WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91:

Des Rätsels Lösung

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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1998: Der tägliche Schulweg der Natascha Kampusch

Tatsächliche Länge in Metern?

Tatsächlicher Zeitpunkt: Verlassen der Wohnung

Tatsächlicher Beginn des Förderunterrichtes

WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91

... nannte der Direktor aber auch den Beginn der Förderstunde: 7.15 Uhr!

Ich hatte bisher immer 7.20 Uhr in Erinnerung gehabt, und dem keine sonderliche Bedeutung beigemessen, da wir ... uns auf das SB verlassen hatten. 

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1998: DER TÄGLICHE SCHULWEG NATASCHA KAMPUSCH

WOHNUNG: Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18, 1220 Wien
VOLKSSCHULE: Brioschiweg 1, 1220 Wien

TATSÄCHLICHE LÄNGE IN METERN?



http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Datei:Grafik_Entf%C3%BChrung.jpg

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26.03.2013 http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Entf%C3%BChrung

Fernschreiben der BPD Wien, SB 18.3.1998
 
Betr.: bedenkliche Abgängigkeit der 10 –jährigen Kampusch Natascha

Hinweis auf Entführung mit weißem Kleinbus

Seit der Früh des 2.3.1998 ist die 10-jährige Schülerin Kampusch Natascha unter bedenklichen Umständen verschwunden. Sie verließ am 2.3.1998 gegen 7.02 Uhr ihre Wohnung am Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18 und ging zu Fuß in Richtung ihrer Schule am Brioschiweg 1. Kurz nach 7.00 Uhr wurde sie am Rennbahnweg/Kreisverkehr Panethgasse von einer ehemaligen Mitschülerin noch gesehen. ...



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26.03.2013 http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Entf%C3%BChrung



BPD Wien, SB Aktenvermerk vom 4.4.1998, Kontaktaufnahme mit dem GP Gänserndorf von AI Franz Stöcklhuber
Zeigt welche Details nach außen hin kommuniziert wurden.

BPD Wien, SB Meldung an StA Kronawetter vom 17.7.2002 durch OR Dr. Johannes Scherz
Der Beginn des Förderunterrichtes wird mit 07:20 bis 07:25 Uhr angegeben und Bettina H. macht neue Angaben zur Sichtung eines weißen Busses.

BPD Wien, SB Bericht vom 26.2.2002 von BI Thomas Franklin
BI Franklin erfragt den exakten Beginn des Förderunterrichts und errechnet die Wegzeit Nataschas.

BPD Wien, SB Bericht vom 26.2.2002 über zeitliche Nachstellung des Schulweges durch BI Thomas Franklin und BI Kapps
Minutengenaue Wegzeitbeschreibung

...

Wahrheitsforschung:
1998: DER TÄGLICHE SCHULWEG NATASCHA KAMPUSCH

WOHNUNG: Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18, 1220 Wien
VOLKSSCHULE: Brioschiweg 1, 1220 Wien

TATSÄCHLICHE LÄNGE IN METERN?

VOLKSSCHULE: 1220 WIEN Brioschiweg 1



WOHNUNG: 1220 WIEN Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18



http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Datei:Grafik_Entf%C3%BChrung.jpg

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1998: DER GEPLANTE FUSSWEG VON NATASCHA KAMPUSCH ZUR VOLKSSCHULE IN METERN:

Weltweite Kontrollen erwünscht:

Strecke 1 (HAUSTOR WOHNUNG bis KREUZUNG Austerlitzgasse/Rennbahnweg)
entspricht etwa der Strecke:
1220 WIEN Austerlitzgasse KREUZUNG Lieblgasse
1220 WIEN Austerlitzgasse KREUZUNG Rennbahnweg
Streckenlänge 1: etwa 450 m 

Strecke 2 (KREUZUNG Austerlitzgasse/Rennbahnweg bis HAUSTOR BRIOSCHIWEG 1)
1220 WIEN Rennbahnweg KREUZUNG Austerlitzgasse -> Brioschiweg 1
Streckenlänge 2: etwa 850 m

Von Haustor zu Haustor:
Strecke 1 + Strecke 2 = etwa 450m + etwa 850 m = etwa 1.300 m

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 12: Frau Sirny gab an, dass Natascha kurz nach 7.00 Uhr die gemeinsame Wohnung verlassen habe um in die Schule zu gehen.

Seite 94: Am 11. März 1998 hatte Frau Sirny noch behauptet ... Darüber hinaus war Natascha übergewichtig, hatte eine Schultasche zu tragen und war unsportlich:

"... weil´s ja eine Bequeme war, ja. Weil wenn man immer verwöhnt wird vom Babyalter an, überall mit dem Auto hingeführt zu werden ...

Seite 94: die ist so was von gehfaul ... (Frau Sirny, 20. Dezember 1998)

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Länge des Schulweges: etwa 1.300 Meter

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 12: Frau Sirny gab an, dass Natascha kurz nach 7.00 Uhr die gemeinsame Wohnung verlassen habe um in die Schule zu gehen.

Seite 91: ... nannte der Direktor aber auch den Beginn der Förderstunde: 7.15 Uhr!

Seite 95: Es ist demnach völlig unmöglich, dass Natascha zu Fuß pünktlich in der Schule hätte sein können; ...

Andererseits war sie immer überpünktlich und wollte gerade an diesem Morgen wegen der Vorbereitung für die Deutschschularbeit pünktlich in der Förderstunde sein. ...

Wahrheitsforschung:
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 7 (Inhalt)

Die "Krone" ... 241
Hans Dichand ... 241 ...
Dr. Haidinger - Teil 1 ... 254 ...

Vergebliche Liebermüh´ ... 277
"Krone" und "Kurier" ... 277 ...

Chronologie ... 309 ...

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 255 Zeile 9-19

Dr. Haidinger betonte nicht ganz unerwartet, dass er ja unverzüglich nach Erhalt meines Berichtes reagiert hätte, womit sein kurzfristiges E-Mail und die Gründung der SoKo gemeint waren. Auch er würde nicht verstehen, wieso man damals im Sicherheitsbüro keine Fehler zugab. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass er diese Bemerkung niemals in der Öffentlichkeit wiederholen würde; was schon allein aufgrund der Anwesenheit von Herrn Matzl seltsam anmutete. Andererseits konnte dies im Umkehrschluss nichts anderes bedeuten, als dass wieder alles unter den Tisch gekehrt werden würde. Immerhin zeigte Dr. Haidinger zumindest einige Detailkenntnisse aus meinem Bericht, die er positiv hervorstrich.

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 309 Zeile 21-28 Chronologie

09.03.2001 1. Gespräch SB: kein Indiz, dass Hypothese nicht stimmen kann. Der Beginn der Förderstunde ist angeblich aus keiner Niederschrift ersichtlich. Zugezogener Beamter meint schließlich: 7.15, 7:30 Uhr!

13.03.2001 Observation fällt auf. 2 Gespräch SB: zufällige Begegnung mit dem Vorstand. Dr. Geiger nimmt an der Besprechung teil. Heftiger Streit über falsches Weg-Zeit-Diagramm.  

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1220 WIEN BRIOSCHIWEG 1 STADT WIEN

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1220 WIEN BRIOSCHIWEG 1 SONDERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM FÜR INTEGRATIVE BETREUUNG

Wahrheitsforschung:
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 9



Vorwort

Auch wenn das Buch dem Image der Polizei nicht zuträglich sein wird, ist es kein Buch gegen die Exekutive. Es richtet sich nicht gegen die vielen „kleinen" Polizisten, die ambitioniert tagtäglich für unsere Sicherheit sorgen und nicht selten dafür Kopf und Kragen riskieren.




Allerdings passieren überall dort, wo Menschen arbeiten, auch Fehler. Würden Pannen demnach nicht auch bei der Polizei vorkommen, wären die Vertreter der „Freunde und Helfer" geradezu unmenschlich. Vielleicht unfehlbare Götter? Fehler kann man entweder selbst entdecken oder man kann mit der Nase darauf gestoßen werden. Man kann anschließend bemüht sein sie zu korrigieren - oder auch zu vertuschen!




Das Buch richtet sich gegen jene, die sich das Vertuschen von Fehlern, weit jenseits eines vielleicht noch verständlich erscheinenden Korpsgeistes, zur obersten Maxime ihres Handelns gemacht haben. Besonders gegen jene Beamte, die sich bei jedem Erfolg - und sei er auch noch so sehr durch „Kommissar Zufall" geglückt - mit ihrer „Seitenblicke-Mentalität" im Lichte der Kamerascheinwerfer sonnen, eine sachliche Kritik oder aufgezeigte Fehler hingegen als persönlichen Angriff betrachten.



Gegen jene, denen nicht nur die menschliche Größe zum Einbekennen von Ermittlungspannen fehlt, sondern die selbst dann noch mit einer letztlich geradezu dümmlichen, vielleicht sogar kriminell ausartenden Vertuschungsorgie - oder möglicherweise auch in einer Art Machtrausch - ihren Kopf retten wollen, wenn sie längst erkannt haben müssten, dass dies auf Dauer unmöglich ist.

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Wahrheitsforschung:
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 10



Vorwort

Gegen jene, die den Medien und der Bevölkerung im Fall Natascha Kampusch seit März 2001 wider besseres Wissen das Märchen auftischen, vor einem großen Rätsel zu stehen, wie ein 10-jähriges Mädchen spurlos mitten aus Wien verschwinden konnte.



Gegen jene, die einen Detektiv, der eine simple Beziehungstat aufgezeigt hat, mit nicht gerade zimperlichen Methoden mundtot zu machen versuchen.



Es ist auch gegen Innenminister Ernst Strasser gerichtet, der entweder nicht weiß, welche Zustände in seinem Ressort herrschen, oder es im konkreten Fall, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht wissen will.



Wenn in manchen Passagen des Buches die Grenzen zwischen Ironie und Zynismus etwas verschwimmen, wird man dafür vielleicht Verständnis aufbringen, wenn man alle Hintergründe kennt. Sollten beim Leser manchmal Zweifel aufkommen, ob die beschriebenen Zustände in einem Rechtsstaat wie Österreich überhaupt möglich sein können, wäre dies durchaus verständlich. Auch ich hätte sie, selbst nach 25-jähriger Berufserfahrung als Detektiv, noch vor drei Jahren für unmöglich gehalten.



Das Buch wäre nie geschrieben worden und die - anfangs noch menschlichen Fehler - einzelner Beamter wären demnach auch nie in diesem Ausmaß bekannt geworden, hätte es unter den Verantwortlichen auch nur einen einzigen „Menschen" gegeben, dessen Entscheidungen von dem Motto „was wiegt's, das hat's" bestimmt gewesen wären. Schuld sind diese Akteure selbst.

Wien, im Juni 2004

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