Autor Thema: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN  (Gelesen 34800 mal)

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WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN UEBER LEICHEN GEHEN E1.jpg:



Seite 1: WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Detektivagentur Pöchhacker Gesellschaft m.b.H., Wien

Seite 2: November 2004

WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 2:

Offiziell steht der Name der am 2. März 1998 mitten aus Wien „spurlos" verschwundenen 10-jährigen Natascha Kampusch für einen der undurchsichtigsten Kriminalfälle Österreichs. Ein großes Rätsel oder gar ein Wunder, wie es die Polizei den Medien und der Bevölkerung unverdrossen vorgaukelt? Oder eine, wie von einem Privatdetektiv aufgezeigt, simple Beziehungstat, die innerhalb kürzester Zeit aufgeklärt hätte werden können?

Was in einem „Rechtsstaat" wie Österreich passieren kann, wenn ein Detektiv im Alleingang geradezu haarsträubende Ermittlungsfehler der Ordnungshüter aufzeigt und auch die vermutlichen Täter samt dem möglichen Versteck der Leiche präsentiert, wird den Leser vorerst in ungläubiges Staunen versetzen. Und letztlich hoffentlich in berechtigten Zorn, mit welch geradezu kriminell anmutenden Methoden selbst höchstrangige Vertreter der „Freunde und Helfer" ihren Kopf retten wollen.

Das Buch ist die Chronik eines der größten Polizeiskandale der Zweiten Republik. Der Leser, und in letzter Konsequenz der Wähler, wird mitbestimmen, ob das Schicksal des Mädchens und die Strafverfolgung seiner Mörder dem Schein, unfehlbare Polizisten zu haben, unterzuordnen ist.

ISBN 3-200-00235-2
9783200002357

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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
http://www.detektiv-poechhacker.at/en/literatur-eintrag/9-lit-buc/21-buc-natpoc

WALTER PÖCHHACKER Forum zum Fall Natascha
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/

http://www.detektiv-poechhacker.at/

« Letzte Änderung: 14 März 2013, 22:50:46 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

A.Konfetti

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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #1 am: 15 März 2013, 11:14:23 »
@ WALTER POECHHACKER

WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN:

Ich glaube, wir haben uns einmal getroffen.
Und ich habe Ihnen gesagt:
SIE SOLLTEN IN DIE IRRE GEFÜHRT WERDEN.
SIE WURDEN BEOBACHTET.

Sie wurden von einem Freund der Familie SIRNY-HUSEK_KAMPUSCH beobachtet.

Von einem Polizeibeamten,..............

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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #2 am: 15 März 2013, 14:01:46 »
@ A.Konfetti:

WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 263

Dr. Haidinger ... meinte nur lakonisch und gleichzeitig viel sagend:

"Was glauben Sie, wie oft ich schon observiert worden bin?"

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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 3:

2. März 1998. Das spurlose Verschwinden der 10-jährigen Natascha Kampusch mitten aus Wien löst in der Bevölkerung eine regelrechte Hysterie aus. Trotz der größten Suchaktion aller Zeiten kann - einzigartig in der österreichischen Kriminalgeschichte - auch keine Leiche gefunden werden.

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WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN UEBER LEICHEN GEHEN E4.jpg:



WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 4:

Angesichts der großen Ratlosigkeit bei der Polizei engagiert eine große Tageszeitung einen Privatdetektiv. Dieser setzt von Anfang an auf eine Beziehungstat und taucht in das soziale Umfeld des Mädchens ab. Bereits nach wenigen Tagen stößt er auf eine Person, die sich in ein Netz von Halbwahrheiten und Lügen verstrickt. Was fehlt, sind der Mittäter und das Motiv. Selbst Vater zweier Kinder, wird dem Detektiv das Schicksal des Mädchens immer mehr zu einer Herzensangelegenheit.

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2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN - VERDACHT
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« Letzte Änderung: 15 März 2013, 14:13:34 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #3 am: 18 März 2013, 13:43:31 »
WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN UEBER LEICHEN GEHEN E5.jpg:



WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 5:

Drei Jahre später unternimmt er einen neuen Anlauf. Das aus Rücksicht auf die Schulkinder nicht noch einmal nachgefragte und im Vertrauen auf die Polizei bisher nicht selbst rekonstruierte Weg-Zeit-Diagramm für Nataschas Schulweg wird nun kritisch unter die Lupe genommen. Geradezu haarsträubende Nachlässigkeiten und Fehler der Polizei kommen ans Licht und lösen bei den „hellsten Köpfen" der Kriminalisten Panik aus.

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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 6:

Ihre Angst vor einer riesigen Blamage führt zu einer schier unglaublichen Vertuschungsorgie mit immer absurder werdenden Aktionen. Der jahrelange Kampf „David gegen Goliath“, bei dem der Detektiv permanent Kopf und Kragen riskiert, artet zu einem der größten Polizeiskandale der Zweiten Republik aus.

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WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN UEBER LEICHEN GEHEN E7.jpg:



WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 7:

Der Autor:
Walter Pöchhacker, Jahrgang 1955, ist seit 25 Jahren Detektiv und seit 20 Jahren geschäftsführender Gesellschafter der Detektivagentur Pöchhacker Ges. m. b. H. in Wien. Mit seinem Team von langjährigen Mitarbeitern gelang die Klärung einer Vielzahl spektakulärer Fälle. Als Familienvater waren und sind ihm Aufträge im Zusammenhang mit Kindern stets ein besonderes Anliegen.

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2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN - VERDACHT
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« Letzte Änderung: 18 März 2013, 13:53:20 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #4 am: 20 März 2013, 01:54:28 »
WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN UEBER LEICHEN GEHEN E2A.jpg:



WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 2A:

Offiziell steht der Name der am 2. März 1998 mitten aus Wien „spurlos" verschwundenen 10-jährigen Natascha Kampusch für einen der undurchsichtigsten Kriminalfälle Österreichs. Ein großes Rätsel oder gar ein Wunder, wie es die Polizei den Medien und der Bevölkerung unverdrossen vorgaukelt? Oder eine, wie von einem Privatdetektiv aufgezeigt, simple Beziehungstat, die innerhalb kürzester Zeit aufgeklärt hätte werden können?

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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 2B:

Was in einem „Rechtsstaat" wie Österreich passieren kann, wenn ein Detektiv im Alleingang geradezu haarsträubende Ermittlungsfehler der Ordnungshüter aufzeigt und auch die vermutlichen Täter samt dem möglichen Versteck der Leiche präsentiert, wird den Leser vorerst in ungläubiges Staunen versetzen. Und letztlich hoffentlich in berechtigten Zorn, mit welch geradezu kriminell anmutenden Methoden selbst höchstrangige Vertreter der „Freunde und Helfer" ihren Kopf retten wollen.

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN EINBAND 2C:

Das Buch ist die Chronik eines der größten Polizeiskandale der Zweiten Republik. Der Leser, und in letzter Konsequenz der Wähler, wird mitbestimmen, ob das Schicksal des Mädchens und die Strafverfolgung seiner Mörder dem Schein, unfehlbare Polizisten zu haben, unterzuordnen ist.

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91:

Des Rätsels Lösung

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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

1998: Der tägliche Schulweg der Natascha Kampusch

Tatsächliche Länge in Metern?

Tatsächlicher Zeitpunkt: Verlassen der Wohnung

Tatsächlicher Beginn des Förderunterrichtes
WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91

http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Hauptseite

http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Entf%C3%BChrung

http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Datei:Grafik_Entf%C3%BChrung.jpg
« Letzte Änderung: 20 März 2013, 02:07:49 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #5 am: 26 März 2013, 13:10:41 »
WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91:

Des Rätsels Lösung

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

1998: Der tägliche Schulweg der Natascha Kampusch

Tatsächliche Länge in Metern?

Tatsächlicher Zeitpunkt: Verlassen der Wohnung

Tatsächlicher Beginn des Förderunterrichtes

WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 91

... nannte der Direktor aber auch den Beginn der Förderstunde: 7.15 Uhr!

Ich hatte bisher immer 7.20 Uhr in Erinnerung gehabt, und dem keine sonderliche Bedeutung beigemessen, da wir ... uns auf das SB verlassen hatten. 

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Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

1998: DER TÄGLICHE SCHULWEG NATASCHA KAMPUSCH

WOHNUNG: Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18, 1220 Wien
VOLKSSCHULE: Brioschiweg 1, 1220 Wien

TATSÄCHLICHE LÄNGE IN METERN?



http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Datei:Grafik_Entf%C3%BChrung.jpg

Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

26.03.2013 http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Entf%C3%BChrung

Fernschreiben der BPD Wien, SB 18.3.1998
 
Betr.: bedenkliche Abgängigkeit der 10 –jährigen Kampusch Natascha

Hinweis auf Entführung mit weißem Kleinbus

Seit der Früh des 2.3.1998 ist die 10-jährige Schülerin Kampusch Natascha unter bedenklichen Umständen verschwunden. Sie verließ am 2.3.1998 gegen 7.02 Uhr ihre Wohnung am Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18 und ging zu Fuß in Richtung ihrer Schule am Brioschiweg 1. Kurz nach 7.00 Uhr wurde sie am Rennbahnweg/Kreisverkehr Panethgasse von einer ehemaligen Mitschülerin noch gesehen. ...



Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung

26.03.2013 http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Entf%C3%BChrung



BPD Wien, SB Aktenvermerk vom 4.4.1998, Kontaktaufnahme mit dem GP Gänserndorf von AI Franz Stöcklhuber
Zeigt welche Details nach außen hin kommuniziert wurden.

BPD Wien, SB Meldung an StA Kronawetter vom 17.7.2002 durch OR Dr. Johannes Scherz
Der Beginn des Förderunterrichtes wird mit 07:20 bis 07:25 Uhr angegeben und Bettina H. macht neue Angaben zur Sichtung eines weißen Busses.

BPD Wien, SB Bericht vom 26.2.2002 von BI Thomas Franklin
BI Franklin erfragt den exakten Beginn des Förderunterrichts und errechnet die Wegzeit Nataschas.

BPD Wien, SB Bericht vom 26.2.2002 über zeitliche Nachstellung des Schulweges durch BI Thomas Franklin und BI Kapps
Minutengenaue Wegzeitbeschreibung

...
« Letzte Änderung: 26 März 2013, 13:22:11 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #6 am: 01 April 2013, 19:46:21 »
1998: DER TÄGLICHE SCHULWEG NATASCHA KAMPUSCH

WOHNUNG: Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18, 1220 Wien
VOLKSSCHULE: Brioschiweg 1, 1220 Wien

TATSÄCHLICHE LÄNGE IN METERN?

VOLKSSCHULE: 1220 WIEN Brioschiweg 1



WOHNUNG: 1220 WIEN Rennbahnweg Nr. 27/38/7/18



http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Datei:Grafik_Entf%C3%BChrung.jpg

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1998: DER GEPLANTE FUSSWEG VON NATASCHA KAMPUSCH ZUR VOLKSSCHULE IN METERN:

Weltweite Kontrollen erwünscht:

Strecke 1 (HAUSTOR WOHNUNG bis KREUZUNG Austerlitzgasse/Rennbahnweg)
entspricht etwa der Strecke:
1220 WIEN Austerlitzgasse KREUZUNG Lieblgasse
1220 WIEN Austerlitzgasse KREUZUNG Rennbahnweg
Streckenlänge 1: etwa 450 m 

Strecke 2 (KREUZUNG Austerlitzgasse/Rennbahnweg bis HAUSTOR BRIOSCHIWEG 1)
1220 WIEN Rennbahnweg KREUZUNG Austerlitzgasse -> Brioschiweg 1
Streckenlänge 2: etwa 850 m

Von Haustor zu Haustor:
Strecke 1 + Strecke 2 = etwa 450m + etwa 850 m = etwa 1.300 m

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 12: Frau Sirny gab an, dass Natascha kurz nach 7.00 Uhr die gemeinsame Wohnung verlassen habe um in die Schule zu gehen.

Seite 94: Am 11. März 1998 hatte Frau Sirny noch behauptet ... Darüber hinaus war Natascha übergewichtig, hatte eine Schultasche zu tragen und war unsportlich:

"... weil´s ja eine Bequeme war, ja. Weil wenn man immer verwöhnt wird vom Babyalter an, überall mit dem Auto hingeführt zu werden ...

Seite 94: die ist so was von gehfaul ... (Frau Sirny, 20. Dezember 1998)


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Länge des Schulweges: etwa 1.300 Meter

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 12: Frau Sirny gab an, dass Natascha kurz nach 7.00 Uhr die gemeinsame Wohnung verlassen habe um in die Schule zu gehen.

Seite 91: ... nannte der Direktor aber auch den Beginn der Förderstunde: 7.15 Uhr!

Seite 95: Es ist demnach völlig unmöglich, dass Natascha zu Fuß pünktlich in der Schule hätte sein können; ...

Andererseits war sie immer überpünktlich und wollte gerade an diesem Morgen wegen der Vorbereitung für die Deutschschularbeit pünktlich in der Förderstunde sein. ...

« Letzte Änderung: 01 April 2013, 20:03:46 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #7 am: 05 April 2013, 18:10:45 »
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 7 (Inhalt)

Die "Krone" ... 241
Hans Dichand ... 241 ...
Dr. Haidinger - Teil 1 ... 254 ...

Vergebliche Liebermüh´ ... 277
"Krone" und "Kurier" ... 277 ...

Chronologie ... 309 ...

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 255 Zeile 9-19

Dr. Haidinger betonte nicht ganz unerwartet, dass er ja unverzüglich nach Erhalt meines Berichtes reagiert hätte, womit sein kurzfristiges E-Mail und die Gründung der SoKo gemeint waren. Auch er würde nicht verstehen, wieso man damals im Sicherheitsbüro keine Fehler zugab. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass er diese Bemerkung niemals in der Öffentlichkeit wiederholen würde; was schon allein aufgrund der Anwesenheit von Herrn Matzl seltsam anmutete. Andererseits konnte dies im Umkehrschluss nichts anderes bedeuten, als dass wieder alles unter den Tisch gekehrt werden würde. Immerhin zeigte Dr. Haidinger zumindest einige Detailkenntnisse aus meinem Bericht, die er positiv hervorstrich.

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WALTER POECHHACKER DER FALL NATASCHA Seite 309 Chronologie Zeile 21-28.jpg



2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

Seite 309 Zeile 21-28 Chronologie

09.03.2001 1. Gespräch SB: kein Indiz, dass Hypothese nicht stimmen kann. Der Beginn der Förderstunde ist angeblich aus keiner Niederschrift ersichtlich. Zugezogener Beamter meint schließlich: 7.15, 7:30 Uhr!

13.03.2001 Observation fällt auf. 2 Gespräch SB: zufällige Begegnung mit dem Vorstand. Dr. Geiger nimmt an der Besprechung teil. Heftiger Streit über falsches Weg-Zeit-Diagramm.
 


Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung Amtswegigkeit Objektivität Wahrheitsforschung
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1220 WIEN BRIOSCHIWEG 1 STADT WIEN

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1220 WIEN BRIOSCHIWEG 1 SONDERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM FÜR INTEGRATIVE BETREUUNG

« Letzte Änderung: 05 April 2013, 18:26:33 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #8 am: 11 April 2013, 10:40:10 »
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 9



Vorwort

Auch wenn das Buch dem Image der Polizei nicht zuträglich sein wird, ist es kein Buch gegen die Exekutive. Es richtet sich nicht gegen die vielen „kleinen" Polizisten, die ambitioniert tagtäglich für unsere Sicherheit sorgen und nicht selten dafür Kopf und Kragen riskieren.




Allerdings passieren überall dort, wo Menschen arbeiten, auch Fehler. Würden Pannen demnach nicht auch bei der Polizei vorkommen, wären die Vertreter der „Freunde und Helfer" geradezu unmenschlich. Vielleicht unfehlbare Götter? Fehler kann man entweder selbst entdecken oder man kann mit der Nase darauf gestoßen werden. Man kann anschließend bemüht sein sie zu korrigieren - oder auch zu vertuschen!




Das Buch richtet sich gegen jene, die sich das Vertuschen von Fehlern, weit jenseits eines vielleicht noch verständlich erscheinenden Korpsgeistes, zur obersten Maxime ihres Handelns gemacht haben. Besonders gegen jene Beamte, die sich bei jedem Erfolg - und sei er auch noch so sehr durch „Kommissar Zufall" geglückt - mit ihrer „Seitenblicke-Mentalität" im Lichte der Kamerascheinwerfer sonnen, eine sachliche Kritik oder aufgezeigte Fehler hingegen als persönlichen Angriff betrachten.



Gegen jene, denen nicht nur die menschliche Größe zum Einbekennen von Ermittlungspannen fehlt, sondern die selbst dann noch mit einer letztlich geradezu dümmlichen, vielleicht sogar kriminell ausartenden Vertuschungsorgie - oder möglicherweise auch in einer Art Machtrausch - ihren Kopf retten wollen, wenn sie längst erkannt haben müssten, dass dies auf Dauer unmöglich ist.

9



2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 9

« Letzte Änderung: 11 April 2013, 10:44:49 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #9 am: 11 April 2013, 11:12:43 »
2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 10



Vorwort

Gegen jene, die den Medien und der Bevölkerung im Fall Natascha Kampusch seit März 2001 wider besseres Wissen das Märchen auftischen, vor einem großen Rätsel zu stehen, wie ein 10-jähriges Mädchen spurlos mitten aus Wien verschwinden konnte.



Gegen jene, die einen Detektiv, der eine simple Beziehungstat aufgezeigt hat, mit nicht gerade zimperlichen Methoden mundtot zu machen versuchen.



Es ist auch gegen Innenminister Ernst Strasser gerichtet, der entweder nicht weiß, welche Zustände in seinem Ressort herrschen, oder es im konkreten Fall, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht wissen will.



Wenn in manchen Passagen des Buches die Grenzen zwischen Ironie und Zynismus etwas verschwimmen, wird man dafür vielleicht Verständnis aufbringen, wenn man alle Hintergründe kennt. Sollten beim Leser manchmal Zweifel aufkommen, ob die beschriebenen Zustände in einem Rechtsstaat wie Österreich überhaupt möglich sein können, wäre dies durchaus verständlich. Auch ich hätte sie, selbst nach 25-jähriger Berufserfahrung als Detektiv, noch vor drei Jahren für unmöglich gehalten.



Das Buch wäre nie geschrieben worden und die - anfangs noch menschlichen Fehler - einzelner Beamter wären demnach auch nie in diesem Ausmaß bekannt geworden, hätte es unter den Verantwortlichen auch nur einen einzigen „Menschen" gegeben, dessen Entscheidungen von dem Motto „was wiegt's, das hat's" bestimmt gewesen wären. Schuld sind diese Akteure selbst.

Wien, im Juni 2004

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN Seite 10

« Letzte Änderung: 11 April 2013, 11:15:55 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #10 am: 02 Mai 2013, 08:07:58 »
Zwischenzeitlich ist durch Akteneinsicht erwiesen, dass bereits damals ganz Österreich zum Narren gehalten wurde.

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Forum zum Fall Natascha



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•   Forum zum Fall Natascha
•   Natascha Kampusch
•   Evaluierungsbericht 15.04.2013
•   "Fehlerhaftes Führungsverhalten"

http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=325

Walter Pöchhacker (Moderator) 17.04.13, 13:13:21

Kurzer Rückblick:

Am 17.07.2002 wurde (nachdem das Sicherheitsbüro - federführend Dr. Geiger - zuständig war) vom damaligen Direktor des Bundeskriminalamtes Wien, Dr. Haidinger, die SOKO Burgenland gegründet. Wer mein Buch kennt oder in diesem Forum nachliest kann erahnen, welch schwere Geburt das damals war. Nobel wird heute verschwiegen, dass diese SOKO letztlich von einem kleinen Detektiv erzwungen wurde. Ich werde das in der Folge mit der Veröffentlichung einiger Dokumente beweisen.

Dass es sich dabei in Wahrheit um eine reine Vertuschertruppe handelte, die nicht daran dachte, die von mir aufgezeigten Fehler des Sicherheitsbüros zu evaluieren, stand für mich bald fest. Zwischenzeitlich ist durch Akteneinsicht erwiesen, dass bereits damals ganz Österreich zum Narren gehalten wurde.

Nun zum (vielleicht vorerst) letzten Bericht der "internationalen Kommission" (Band 1, Seite 13). Bezug wird dabei auf die entsprechende Kritik des Kommuniqués des Ständigen Unterausschusses für innere Angelegenheiten vom 28.06.2012 genommen.

Aus dem Kommuniqué: 1.4. „Weiters wurde festgestellt, dass im Jahr 2002 anlässlich der Übertragung des Aktes an die Kriminalabteilung Burgenland durch den Direktor des Bundeskriminalamtes eine umfassende Evaluierung der bisherigen Ermittlungen beauftragt wurde. Statt einer Aufarbeitung der bisherigen Erhebungen im Sinne eines „Cold-Case-Managements“ führte jedoch die eingesetzte Sonderkommission die Ermittlungen fort, insbesondere im Hinblick auf die Behauptungen eines Privatdetektivs. Auch hier wurde eine Chance verpasst festzustellen, dass es bereits zwei Hinweise auf P. gab.

Die Verantwortung dafür trifft neben den Beamten der SOKO Burgenland auch den Staatsanwalt, der in auffallender Weise in entscheidenden Phasen der Ermittlungen untätig geblieben ist.“

Ergebnis der Detailanalyse: 1.4. In der Tat ist es nach Übertragung des Aktes an die Kriminalabteilung Burgenland nicht zu einer umfassenden Evaluierung und auch nicht zu einer nochmaligen Überprüfung der beiden Hinweise auf Wolfgang P. gekommen. Grund dafür scheint zu sein, dass der Gegenstand des Evaluierungsauftrages nicht hinreichend klar war und zusätzlich an dieselben Beamten weitere Ermittlungsaufträge erteilt wurden, deren gleichzeitige Befolgung mit dem Evaluierungsauftrag angesichts beschränkter Ressourcen und fehlender Prioritätensetzung nicht möglich war. Diese Vorgangsweise ist klar als fehlerhaftes Führungsverhalten zu qualifizieren.

Nicht nur diese kreative Wortschöpfung für einen glatten Amtsmissbrauch (von wem auch immer) ist bemerkenswert. Man darf nicht vergessen, dass diese Truppe nach dem Auftauchen von Frau Kampusch hurtig weiter ermittelte. Fortsetzung folgt!

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« Letzte Änderung: 02 Mai 2013, 08:26:20 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #11 am: 15 Mai 2013, 17:18:49 »
Forum zum Fall Natascha



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Walter Pöchhacker 20.04.2013, 18:47:19

Nach dem Verschwinden von Natascha am 2. März 1998 herrschte Panik. Die drei damals noch unaufgeklärten Mädchenmorde in Wien-Favoriten waren in den Hinterköpfen der Lehrer und Eltern, die ihre Kinder nicht mehr aus den Augen ließen - Fahrgemeinschaften wurden gebildet. „Lassen Sie bitte die Kinder in Ruhe, sie sind durch die Befragungen der Polizei fertig genug“ bat uns der Schuldirektor. Selbstverständlich entsprachen wir dieser Bitte … in der Annahme, das Sicherheitsbüro würde sich gründlich um die Abläufe am Tag des Verschwindens kümmern.

Drei Jahre später unternahmen wir einen neuen Anlauf. Wieder herrschte Panik – nur dieses Mal im SB. Versuche, die Angelegenheit intern zu bereinigen, scheiterten kläglich. Die Gemüter waren erhitzt und einmal endeten die Schreiduelle fast in Handgreiflichkeiten. Letztlich wurden die Pannen in einem 140-Seiten-Bericht akribisch beschrieben. Einer der ranghöchsten Polizisten des BM.I stellte sich als „Bote“ zur Verfügung und deponierte unsere „Denkschrift“ im Dezember 2001 informell dort wo sie hingehörte: nämlich „ganz oben“. Der Erfolg war mäßig, genau genommen Null.

Immerhin erfuhren wir, dass es zwei „Strömungen“ gab: „Ausmisten gegen vertuschen“. Und es gab eine Warnung für mich: „Die sind fürchterlich heiß auf Sie, passen Sie auf“(!) Nochmals: Ein Detektiv, dem das Schicksal eines Kindes keine Ruhe lässt und der auf „Regimentskosten“ nichts unversucht lässt um Licht ins Dunkel zu bringen wurde gewarnt: Von einem Spitzenpolizisten - vor dessen Kollegen …

Nachdem ein halbes Jahr so vor sich hinströmte, sandten wir unseren Bericht selbst ab – zur Sicherheit eingeschrieben. Und zwar an Minister Strasser, den Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Buxbaum, den Polizeipräsidenten Stiedl und den Direktor des .BK Herwig Haidinger …

www detektiv-poechhacker at forum 325 20020620 POECHHACKER an BKA HAIDINGER 1:



www detektiv-poechhacker at forum 325 20020620 POECHHACKER an BKA HAIDINGER 2:



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« Letzte Änderung: 15 Mai 2013, 17:30:24 von Wahrheitsforschung »
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Re: 2004 DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN
« Antwort #12 am: 27 Mai 2013, 20:01:53 »
24.11.2011 DIE PRESSE Fall Kampusch:  "Freispruch" für die Justiz

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/711314/Fall-Kampusch_Freispruch-fuer-die-Justiz

PILNACEK ergänzte: ...  „Es ist nicht der Funken eines Ermittlungsansatzes mehr vorhanden.“

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• Prozesse • Wabl vs. Sirny • 15. Mai 2008 - Vorhand auf!

Walter Pöchhacker (Moderator) 16.05.08, 22:00:56 
geändert von: Walter Pöchhacker - 17.05.08, 17:24:03

Erster Akt:

Also: Der Andrang war bekanntlich riesig und der Saal - besser gesagt das Zimmer - war viel zu klein. Ein Zivilgericht hat eben für so einen Ansturm nicht die räumlichen Voraussetzungen. Kiebitze hatten so gut wie keine Chance und Dr. Wabl und ich hatten Probleme, unsere Frauen "unterbringen" zu können. Letztlich haben wir es aber geschafft. Die Verhandlung war bis 18 Uhr geplant, Pause war keine vorgesehen und im Zimmer war es drückend schwül.

Nicht erschienene Zeugen: Mag. Maximilian Edelbacher - "Edelmax" - hat sich wegen eines von ihm organisierten Seminars entschuldigt. Herr Schimanek - der unmittelbare Nachbar von Frau Sirny - blieb unentschuldigt fern und fasste eine Ordnungsstrafe ihn Höhe von 100 Euro aus. Herr Holzapfel wurde unter dem falschen Vornamen "Thomas" geladen und erschien ebenfalls nicht.

Frau Sirny ist zwar erschienen, konnte aber als Klägerin - das alte Verfahren wurde ja wieder aufgenommen und da hatte Sie ja Wabl verklagt - nicht gezwungen werden auszusagen oder sich befragen zu lassen. Sie zog es vor sich nicht befragen zu lassen und verpasste damit die einmalige Chance, Herrn Wabl und mir den Kopf zu waschen. Ihr Anwalt stellte fast keine Fragen an Zeugen, sondern beschränkte sich auf mehr oder weniger geistreiche und süffisante Bemerkungen.

Herr Koch räumte ein, Frau Sirny möglicherweise ein falsches Alibi gegeben zu haben und schloss nicht aus, dass sie etwas mit dem Verschwinden von Natascha zu tun haben könnte. Frau Sirny wirkte zu diesem Zeitpunkt etwas unlocker!

Dann erschien der "Star" NK selbst. Der Richter bekundete seine Absicht, wegen allenfalls persönlich bekannt werdender Details die Öffentlichkeit auszuschließen, trotzdem Dr. Wabl versicherte, keine intimen Fragen stellen zu wollen. Sogar Prof. Adamovich und weitere vier Mitglieder seiner Sonderkommission mussten den Saal verlassen. Nur wenige Vertrauensleute - darunter auch ich - durften bleiben.

Für mich war es die erste Möglichkeit, NK zu sehen. Ich gelangte aber bald zur Überzeugung, nicht wirklich etwas versäumt zu haben. Ich hatte befürchtet, dass NK in Weinkrämpfe ausbrechen würde und nicht mehr in der Lage sein könnte, weitere Fragen zu beantworten. Das Gegenteil war aber der Fall: Sie wirkte auf mich nicht nur arrogant und überheblich, sondern gab bei einigen Fragen spöttische Antworten.

Von vornherein war abzusehen, dass Sie ihrer Mutter pauschal die Mauer machen würde. Zu einem Problem wurde aber dann, dass der Richter darauf drängte, auch einfachste Fragen nicht zu stellen, weil er deren Sinn nicht verstehen könne. Von vielleicht 150 vorbereiteten Fragen durften vielleicht 5 gestellt werden. Darunter war eine für Außenseiter harmlos wirkende Frage, die aber tatsächlich von wichtigster Bedeutung war. Die schnippisch gegebene Antwort war aufgrund von Zeugenaussagen die glatte Unwahrheit! Immerhin gab sie aber zu, Herrn Holzapfel auch schon persönlich getroffen zu haben

Als Vertauensperson von Wabl durfte ich zwar neben ihm wie sonst ein Anwalt sitzen, aber keine direkten Fragen an die Zeugen, Frau Sirny oder deren Anwalt richten. Ich konnte nur entweder Wabl von mir vorbereitete, schriftliche Fragen übergeben oder sie ihm einflüstern. Ein recht mühsames Unterfangen, welches mir bei der Hitze im Saal den Schweiß auf die Stirne trieb. So kam es, dass ich mein hitziges Temperament nicht immer im Zaum halten konnte – ein Wortgefecht mit Sirnys Anwalt brachte mir den ersten Verweis ein. Es sollte nicht der letzte gewesen sein.

Die vom Saal ausgeschlossenen Personen mussten sich nur 20 Minuten gedulden. Frau Sirny umarmte noch NK, die das Blitzlichtgewitter beim Verlassen des Zimmers sichtlich genoss. Der „Star“ verließ die Bühne.

Frau Litschauer konnte glaubhaft versichern, Herrn Priklopil vor dem Verschwinden von NK in unmittelbarer Nähe eines ihrer Lebensmittelgeschäfte gesehen zu haben.

Zwei weitere – von Wabl nominierte – Zeuginnen waren gänzlich unbrauchbar. Eine davon war offensichtlich eine Trittbrettfahrerin, deren Widersprüche sogar Sirnys Anwalt auffielen. Eine Leistung, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte! Die zweite Zeugin wollte sich nicht mehr an von ihr angeblich gemachte Wahrnehmungen erinnern, trotzdem sie von Wabl mit hartnäckigen Fragen in die Enge getrieben wurde.

Kronzeugin war Frau Glaser. Sie behielt die Nerven und berichtete z.B. über gemeinsame Arbeiten von Ronald Husek und Priklopil an einem Stromzählerkasten in einem Geschäft von Frau Sirny. Ebenso berichtete sie, dass man bei NK noch Abdrücke von Fingern in ihrem Gesicht sehen konnte, wenn sie von Sirny vom Hort abgeholt und in das Geschäft gebracht wurde.

Nun war der weltbekannte Kinderpsychiater - und was weiß ich noch alles - Prof. Friedrich an der Reihe. Auf die Frage des Richters, wie er ihn ansprechen solle, gab er sich bescheiden: „Sagen sie einfach Dr. Friedrich zu mir“.

Nachdem er von NK nicht von seiner Verschwiegenheitspflicht entbunden worden war, musste er nur zu seinem Gutachten vom April 1998 Stellung beziehen. Das am Anfang sehr selbstsichere und Herrn Wabl gegenüber herablassende Verhalten dauerte aber nicht lange an. Er sei eigentlich vom Sicherheitsbüro – über den rechtlichen Umweg der Staatsanwaltschaft – beauftragt worden, ein Gutachten zu erstellen, ob ein sexueller Missbrauch vorliegen könnte bzw. welche Möglichkeiten für das spurlose Verschwinden von NK in Betracht gezogen werden könnten.

In seinem Gutachten wird erwähnt, dass Vater und Mutter als Auskunftspersonen in Anspruch genommen wurden. Es wird auch erwähnt, dass noch eine ältere Freundin von NK befragt werden wird. Auf die Frage ob dies auch erfolgt sei, verneinte dies der Kinderpsychiater. Auf die Frage, warum er nicht – wenn nicht einmal das Opfer selbst befragt werden konnte – den Lehrkörper, Horttanten und Nachbarn befragt hatte, gab er die Belehrung ab, dass er genügend Material zur Verfügung gehabt hätte.

Dieses hätte aus Informationen des Sicherheitsbüros, Zeichnungen von NK und der Auswertung von Fernsehinterviews der Eltern sowie von Familienangehörigen bestanden. Alleine diese Erklärung muss wie ein (schlechter) Witz erscheinen: Journalisten waren also (angeblich) Erfüllungsgehilfen für sein Gutachten. Interviews – auch wenn es Rohbänder gewesen sein mögen – sollen persönliche Gespräche ersetzen?

Schließlich gab er sichtlich genervt zu, unter großem Zeitdruck gewesen zu sein und deswegen keine weiteren Personen selbst befragt zu haben(!) Schließlich wurde er mit dem Umstand konfrontiert, dass in seinem Gutachten nicht erwähnt wird (wurde von mir im Forum schon beschrieben), dass NK Kampusch Bettnässerin war.

Zu meinem Erstaunen bestritt das der Herr Professor. Auf mein müdes Lächeln begann ein heftiges Blättern in seinem „Werk“ und auch der Richter blätterte mit. Je länger Friedrich erfolglos nach der Passage suchte, desto länger wurde auch sein Gesicht.

Der Richter zeigte offensichtlich Erbarmen und erklärte sinngemäß, dass dieser Prozess nicht dazu da wäre, sein Gutachten abzumontieren. Daraus ergibt sich allerdings die Frage, wozu dann Friedrich überhaupt vorgeladen wurde, wenn dann nicht an seinem Lack gekratzt werden darf! Schließlich baute der Richter dem immer hilfloser wirkenden Stargutachter eine recht eigenartige Brücke. Er fragte ihn, ob sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse seit der Erstellung seines Gutachtens im Jahre 1998 geändert hätten. Friedrich – ich glaube einen erleichterten Seufzer gehört zu haben – räumt dies ein. Welche generell neuen Erkenntnisse es gegeben hat, stand nicht zur Debatte. Über spezielle neue Erkenntnisse dürfe er nicht sprechen, weil er ja nicht von der Verschwiegenheitspflicht entbunden worden war. Eine typisch österreichsiche Lösung!

Man muss sich ein paar Ungeheuerlichkeiten stets vor Augen halten:

1) Das Sicherheitsbüro war ein paar Wochen nach dem Verschwinden von NK so hilf- und planlos, dass es nicht nur ein Gutachten über einen allfälligen sexuellen Missbrauch, sondern auch allgemein über die möglichen Hintergründe des Verschwindens erstellen ließ! Ein Psychiater versuchte sich als Kriminalist!

2) Das Sicherheitsbüro erkannte die offensichtlichen Mängel in diesem Gutachten nicht oder verschloss - aus welchen Gründen auch immer - davor die Augen. Dennoch wurden wegen dieses „Werkes“– so später Dr. Geiger – die anfänglichen Ermittlungen gegen Frau Sirny in eine andere Richtung gelenkt; nämlich von ihr weg!

3) Derselbe Psychiater übernahm nach der Flucht von NK als Chef des Beraterstabes ihre Betreuung. Wenn sich herausgestellt hätte, dass vielleicht doch Frau Sirny an der Entführung beteiligt war und er selbst wegen seines falschen Gutachtens die Polizei auf eine falsche Fährte geführt hatte, hätte dies für den honorigen Professor wohl keinen schlanken Fuß gemacht!

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Userin "Wahrheitsforschung" sagt:
"Walter Pöchhacker und alle Bürgerinnen und Bürger mit Nerven FOR PRESIDENT!"

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2004 WALTER PÖCHHACKER DER FALL NATASCHA WENN POLIZISTEN ÜBER LEICHEN GEHEN

2013 GUIDO GRANDT UND UDO SCHULZE STAATSAFFÄRE NATASCHA KAMPUSCH

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