Autor Thema: FBI-Profis wieder in Wien - Verlies wurde manipuliert manipuliert.  (Gelesen 4462 mal)

Entwicklungshelfer

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"Dieser Tage brüten Experten des FBI und deutschen Bundeskriminalamts in Wien erneut über Akten der Causa Natascha. Ihr Bericht, eigentlich für Ende 2012 geplant, wird aber frühestens Ende Februar fertig. „Die Evaluierung braucht mehr Zeit, die Qualität geht vor“, sagt das Ministerium."

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Kampusch-Neue-DNA-Spuren/93067663

Offline dieblindenaugenderpallas

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In der "Presse" gibt es zaghafte Versuche von MS, das Thema NK wieder aufzugreifen:

Bericht der FBI-Kommission ist schon überfällig

Es gibt schon wieder Parlamentarische Anfragen der FP betr. (Un-)Vollständigkeit der Akten die

a) dem Unterausschuss des Parlaments vorgelegt wurden und

b) nun der FBI-Kommission vorgelegt wurden.

NK lernt nach Aussage der alten Russisch-Lady des ORF nun Russisch



P.S.: Kann mir jemand helfen jenen Blogteil wieder aufzufinden, in welchem (vermutlich nach Quelle Pöchhacker) darauf hingewiesen wurde, dass das Wiederauftauchen der NK in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu einem Grabungsversuch nach ihrer Leiche stand ?
Ist diese Grabung nachher je durchgeführt worden ?
Kann es sein, dass das Wiederauftauchen der NK die letzte Möglichkeit war, jene Grabung zu verhindern, die zwar wohl nicht die Leiche der NK zu Tage befördert hätte, jedoch möglicherweise jene eines Kindes ?

Oder ist das an anderer Stelle ohnedies schon diskutiert worden ?

Ingrid W.

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Lilly Rush
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Re: Interessante Wortmeldung eines Lehrers während Buchpräsentation ...

« Antwort #120 am: 15 April 2012, 08:02:10 »

Zitat


Ich habe gestern die Eintragung im Wiki zu Lischka ergänzt. http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Martin_Lischka

"Herbert Slezak berichtet Mag. Martin H, Journalist des ORF, Reinhard G habe ihm gesagt, dass Martin Lischka etwas über Ks Gefangenschaft in Strasshof gewusst habe. In einem folgendem Gespräch zwischen dem Journalisten und dem Reinigungsunternehmer erzählt dieser, Lischka habe bei seinem, G.s Prozeß ausgesagt, dass er, Lischka, einmal in einem Haus in Strasshof bezahlten Sex mit einem weiblichen Kind und einem Endzwanziger männlichen Geschlechts gehabt habe."

Wie immer man zu den Aussagen von Reinhard G. steht (http://kampusch.dieaufdecker.com/index.php/Beilage_3_zum_Anlassbericht_vom_24.09.2009)
 - wieder ein Hinweis auf Lischka und das August Aichhornhaus.

All die Hinweise auf Lischka und das August Aichhornhaus sind in Summe eine neue Spur, die neue Ermittlungen im Fall K. begründen würden. Dieser Spur ist auch Oberst Kröll noch nicht nachgeangen.

Lischka soll in Strasshof gewohnt haben.
Wann? Warum?







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surok
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Re: Interessante Wortmeldung eines Lehrers während Buchpräsentation ...

« Antwort #121 am: 15 April 2012, 09:22:20 »

Zitat


naja  er ist der spur schon nachgegangen irgendwie...hat aber die aussagen ganders als nicht glaubwürdig eingestuft...allerdings müsste er ja wenigstens im damaligen akt/gerichtsprotokoll nachgeschaut haben, ob lischka das so ausgesagt hat....

übrigens auch wieder eine spur nach pattaya

komisch, dass der hauptankläger im fall gander (und unser lehrer im threadtitel) sich zusammen mit gander in ein kaffeehaus setzt...wo der seine schützlinge massenweise vergewaltigt haben soll bzw. im oheimstil anderen zugeführt hat...dass dieser überhaupt den gander vermitteln kann an kröll....wo er doch die lawine gegen gander ausgelöst haben soll...

jedenfalls dürfte jetzt klar sein, wer im kurier-artikel mit dem gewichtigen politiker/praesidenten!!?? gemeint war....muesste jetzt auch endgültig klar sein, aus welcher ecke das kommt (FPÖ....lt eigener quelle bewegt sich auch gander in politischen fpö-kreisen) und unter diesem hintergrund KÖNNTE man diese aktion ganders auch bewerten

aber warum spielt der lehre rmit

sehr verwirrend das ganze...





Ingrid.W.

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Walter Pöchhacker


 Sehr geehrte Frau Kampusch!
 
In ?News? Nr. 50, 14. Dezember 2006, Seite 16 ist zu lesen:
 ...
 
?NEWS: Sie haben ganz sicher die Berichterstattung in anderen Medien verfolgt, wonach Sie das Opfer einer innerfamil?ren Intrige gewesen sein sollen, weil Ihre Eltern Ihren Entf?hrer gekannt haben sollen.
 
Kampusch: Derartige b?se Verleumdungen sind es nicht wert, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt. Sie treffen mich tief, weil sie in ihrer willk?rlich erfundenen B?sartigkeit meine Eltern treffen, die in den vergangenen Jahren unbeschreibbares Leid erlitten haben. Das eine nur: An diesen Ger?chten ist kein Wort wahr. Das sind L?gen, die jedes Wahrheitsgehaltes entbehren. Ich bin entsetzt ?ber soviel Unwahrheit. Und das gilt auch f?r dieses in England ver?ffentliche Buch. Darin wurden sogar nie stattgefundene Interviews als echt ausgegeben. Ich vertraue auf meine Rechtsberater, die alles unternehmen werden, die Verbreitung solcher L?gen zu unterbinden. Leider ist es so, dass das englische Medienrecht so zahm ist, dass man sich gegen die Verbreitung solcher L?gen kaum wehren kann.
 
NEWS: Res?mee: An diesen Berichten ist nichts wahr.
 
Kampusch: So ist es. Das sind Ammenm?rchen und Unwahrheiten, mit denen sich eine Auseinandersetzung nicht lohnt. Und ich m?chte auch ein paar Worte zu jenem Detektiv und jenem Richter sagen, die sich bei meinen Eltern eingeschleimt haben, um diesen nachher Mord ? den Mord an mir ? zu unterstellen. Ich bin entsetzt, dass solchen Menschen jemals Geh?r geschenkt wurde. Sie m?ssen sich die makabre Szene vorstellen: Da hetzt ein Detektiv die Polizei auf Pl?tze, an denen meine Leiche vergraben gewesen sein soll. Meine v?llig unschuldigen Eltern wurden von der Polizei harten Verh?ren unterzogen. Der Detektiv gab zwar in der Zwischenzeit seinen Irrtum zu, er unterstellt aber meiner Mutter und einem Exschwager immer noch, an meiner Entf?hrung beteiligt gewesen zu sein. Diese Behauptung hat er bis heute nicht zur?ckgenommen. Das entsetzt mich. Dieses frei erfundene Mordkomplott entsprang seiner Phantasie. ...?
 
Dazu erlaube ich mir festzuhalten:
 
1) Ich habe mich niemals bei Ihren Eltern ?eingeschleimt?. Wenn Sie mein Buch ?Der Fall Natascha ? Wenn Polizisten ?ber Leichen gehen? kennen, werden Sie wissen, dass dies bei Ihrer Mutter wohl kaum der Fall war. Gestern habe ich Ihren Vater mit Ihren ?u?erungen konfrontiert. Er war entsetzt, oder er tat zumindest so.
 
2) Ich habe Ihren Eltern niemals einen Mord unterstellt, sondern bei Ihrer Mutter gravierende Widerspr?che aufgezeigt. Dazu stehe ich bis heute! Ich lade Sie gerne ein, um Ihnen dies im Detail zu erl?utern bzw. um Ihnen Aussagen Ihrer Mutter auf Tonband oder auf Video vorzuspielen!
 
3) Ich habe die Polizei niemals auf Pl?tze ?gehetzt? sondern versucht, an EINER genau definierten Stelle bei einem Teich eine Grabung durchf?hren zu lassen. Die Polizei f?hrte dem Vernehmen nach ca. 30 Grabungen und zahllose Tauchaktionen auf ?gut Gl?ck? durch. Diese erfolgten offensichtlich kaum in der Hoffnung, Sie lebend zu finden. Ich habe mich auch niemals ?entschuldigt?, weil es nichts zu entschuldigen gibt und eine Grabung an der von mir aufgezeigten Stelle nach damaligem Wissensstand ein Gebot der Stunde war. Einbekannt habe ich den ?gl?cklichsten Irrtum meines Lebens?. N?mlich den, dass Sie leben.
 
4) Ich habe niemals einem ?Exschwager? etwas unterstellt!
 
Ferner erlaube ich mir festzuhalten:
 
1) Ich habe mich ? im Gegensatz zu Herrn Dr. Wabl - nicht aus ?Jux und Tollerei? mit Ihrem Fall besch?ftigt sondern ich wurde vom ?Kurier? beauftragt. Anstatt ein Honorar zu verrechnen ersuchte ich um eine Spende an das St. Anna-Kinderspital!
 
2) Weitere Ermittlungen erfolgten im ?Auftrag? Ihres Vaters um ein symbolisches Honorar von einem Schilling!
 
3) Lange vor der heute von Ihnen ins Leben gerufenen ?Foundation? wurde von mir im Februar 1999 ein ?Natascha Kampusch Fonds? gegr?ndet (Thema Sendung vom 1.M?rz 1999). Von mir wurden 100.000 Schilling einbezahlt. Ein Betr?ger versuchte an das Geld zu kommen und wurde letztlich verurteilt.
 
4) Ein von mir im Dezember 1998 veranlasster L?gendetektortest kostete ca. 100.000 Schilling.
 
5) Die gesamten Ermittlungskosten in den letzten 8 Jahren betragen sicher mehrere Millionen Schilling.
 
6) Die Autoren von ?Girl in the Cellar? baten mich um Unterst?tzung. Ich sollte u.a. das Werk gegen Honorar ??berarbeiten?. Ich habe das abgelehnt. Ebenso verhindert wurde der Abdruck diverser Fotos von Ihnen, von denen ich die Negative besitze.
 
Ich bin davon ?berzeugt, dass es ? in aller Bescheidenheit ? niemand au?er mir gibt, der sich so um die Aufkl?rung Ihres Schicksals bem?ht hat. Ich gehe davon aus, dass Sie das alles nicht wissen, sondern dass Ihnen etwas ?eingefl?stert? wird. Dennoch ersuche ich um Verst?ndnis, dass ich mich f?r Ihre eingangs zitierten oder zuk?nftigen Rufsch?digungen zur Wehr setzen werde!
 
Beantworten Sie lieber ?einige? offene Fragen, anstatt mir ans Bein zu pinkeln. Mit anderen Worten: Ich habe mir ?ber 8 Jahre lang hindurch "meinen Arsch f?r Sie aufgerissen". Heute verarschen Sie meiner ?berzeugung nach die ganze Welt. Reden Sie ?ber die Vergangenheit oder reden Sie nicht, es ist Ihre Entscheidung: Nur, wie einen Rotzbuben lasse ich mich von Ihnen sicher nicht behandeln.
 
Mit freundlichen Gr??en
 Walter P?chhacker


16.12.06, 18:58:44
unverständnis


Entwicklungshelfer

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http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,146.45.html

6.5. 23:26

Zitat
Da bin ich mir nicht sicher. Die Frage ist, wie ist der Mem "Natascha ist in Lainz vergraben." entstanden. Und das ist für mich eng verwandt mit "Ein Mädchen ist in Lainz vergraben." Ob es dann um Lainz als Bezirksteil oder um Lainz als Spitalsgelände geht, ist sekundär.
Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn jemand das Auftauchen von NK als letztes Mittel gesehen hat, um eine Grabung am Spitalsgelände Lainz zu stoppen.

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P.S.: Kann mir jemand helfen jenen Blogteil wieder aufzufinden, in welchem (vermutlich nach Quelle Pöchhacker) darauf hingewiesen wurde, dass das Wiederauftauchen der NK in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu einem Grabungsversuch nach ihrer Leiche stand ?

Das wird (unter anderem) hier belegt:
http://derstandard.at/2561764

Zitat von: dieblindenaugenderpallas
Ist diese Grabung nachher je durchgeführt worden ?

Davon ist (zumindest mir) nichts bekannt.

Zitat von: dieblindenaugenderpallas
Kann es sein, dass das Wiederauftauchen der NK die letzte Möglichkeit war, jene Grabung zu verhindern, die zwar wohl nicht die Leiche der NK zu Tage befördert hätte, jedoch möglicherweise jene eines Kindes ?

Ich halte von dieser These ziemlich viel.
Ich tippe nicht auf _ein_ Kind, sondern auf mehrere.

Mir gefällt die Kontinuität nach dem Spiegelgrund nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Gruppe, die bis 1945 behinderte/verwahrloste Kinder als "Ausgangsmaterial für interessante Präparate" gesehen hat, nach 45 den plötzlichen Sinneswandel hat. Die Personalkontinuität an der Spitze ist belegt - und damit an der Basis umso wahrscheinlicher. Die sexuelle Gewalt durch "Aufseher" ist ebenfalls bis in die 1970er Jahre belegt. Damit sind für mich zwei Enden eines Fadens sichtbar - und im verdeckten Teil Ritual- und Sexualmorde völlig plausibel.
Ich habe KEINE Belege - aber ich wette darauf, dass am Spitalsgelände in Lainz einige verscharrte Heimkinder liegen.

Klarheit darüber würde eine Bodenradar liefern...
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass  "Lainz" geschlossen, abgesiedelt und in Wohnungen umgebaut werden soll.
http://www.wien.gv.at/bezirke/hietzing/wirtschaft-wohnen/geriatrie.html
Würde mich (ebenfalls) nicht wundern, wenn bei der Gelegenheit Spuren zerstört werden.