Autor Thema: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss  (Gelesen 178665 mal)

Offline Miss Marple

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #90 am: 28 Februar 2012, 17:35:07 »

Wow, das ging aber schnell... ;)

Offline nejah

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #91 am: 28 Februar 2012, 17:36:39 »

Besonders gut gefällt mir sein Schweigen zu möglichen Überraschungen...

wahrscheinlich is er selber ganz gespannt, was da noch so alles "im Keller liegt"...
man kann gar nicht soviel fressen, wie man.....

Offline Miss Marple

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #92 am: 28 Februar 2012, 17:45:48 »
Ich meine, auch eine gewisse Angst herausgehört zu haben -
...und DAS ist gut so!

Offline Reichmann

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #93 am: 28 Februar 2012, 17:56:50 »
Tarnen und täuschen, ein beliebtes Mittel von gewissen Gruppen.
Ich frage mich, warum in Italien schon seit 1959 kein Richter oder Staatsanwalt der Freimaurer-Loge angehören darf und in vielen anderen Staaten jede Mitgliedschaft zu Geheimlogen offengelegt werden muss, weil sich schon daraus Aspekte für allfällige Befangenheit ergeben könnten.
In Österreichischen Medien habe ich bis heute über solche Verbindungen bislang noch nichts gelesen, außer gewollte Laudatio.
Roland Reichmann
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Lilly Rush

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #94 am: 28 Februar 2012, 18:09:37 »
In Italien gehörens zwar nicht den Freimaurern an, dafür aber der P2.

Grr0nk

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #95 am: 28 Februar 2012, 18:45:51 »
....
In Österreichischen Medien habe ich bis heute über solche Verbindungen bislang noch nichts gelesen, außer gewollte Laudatio.

http://www.format.at/articles/1208/525/320164/die-freimaurer-connection-grossmeister-skandale

wohl übersehen. Waren sogar noch zwei weitere Links dabei

Offline Columbo

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #96 am: 28 Februar 2012, 19:13:00 »
Ein Widerling ist der Mühlbacher, meiner ganz persönlichen Meinung nach, aber das ist egal und tut nichts zur Sache.

Wichtiger ist, dass Mühlbacher ein Handicap hat, das aus einer seiner Persönlichkeit zum Nachteil stehenden Eigenschaft, dem ultimativen Besserwissen, ensteht - es fehlt ihm deutlich erkennbar an kognitiver Intelligenz, über seine emotionale Intelligenz braucht man sowieso nichts mehr zu sagen (lach).

Wenn Mühlb. die Akten zum Fall NK in der gleichen Genauigkeit studiert hat, wie die Artikel zu Amon, na dann Gute Nacht, dann können wir sowieso alles vergessen.

Offline Politicus1

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #97 am: 28 Februar 2012, 22:08:00 »
Online STANDARD hat ergänzt! Scharfe Reaktion Amons:
'Update (28.2.2012, 17.20): Kurz nach Veröffentlichung des Artikels reagierte Werner Amon auf die Aussagen Mühlbachers. Es sei unrichtig, dass Amon jemals eine Aussage über die Existenz oder Nichtexistenz eines Obduktionsberichts getroffen hätte. Dasselbe treffe auf Stellungnahmen über den Selbstmord Wolfgang Priklopils zu. Darüber dürfe Amon in seiner Position gar keine Auskunft geben.

"Die unterstellten Aussagen sind unerhört für einen Staatsanwalt und zeigen, wie sich manche Staatsanwälte allmächtig gegenüber dem Parlament fühlen." Amon könne die Nervosität Mühlbachers verstehen, da dieser selbst maßgeblich daran beteiligt war, dass die Ermittlungen im Fall Kampusch eingestellt worden waren. Den Vergleich mit einem Fußballspiel bezeichnet Amon als "besondere Geschmacklosigkeit", die er aufs Schärfste zurückweist. (mm)'

und Mühlbacher: '"Es hat mir noch niemand eine Version der Geschichte erzählen können, die wahrscheinlicher ist als jene von Frau Kampusch."
Schade dass der Seeh-Blog gelöscht wurde - dort könnte er -zig wahrscheinlichere Versionen lesen!

und Mühlbacher: 'Demnächst kommt jemand und sagt, Priklopil sei ... der leibliche Vater von Natascha Kampusch.'
Das wurde auch schon gesagt und ließe sich mit einer einfachen Analyse auf ewig entkräften...
Übrigens ist es dem Opfer gegenüber mehr als unfair, einen solchen Gedanken auch nur leise auszusprechen, Herr Staatsanwalt!
 

silversurfer

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #98 am: 29 Februar 2012, 02:03:52 »
---der - einigermaßen anmaßend wirkende - herr sonderstaatsanwalt mühlb. hat ein gewaltiges problem : über die wahrscheinlichste variante des zu beurteilenden geschehens hätte er erst NACH AUSSCHÖPFUNG ALLER SICH BIETENDEN BEWEISQUELLEN  nachdenken dürfen ----
  nach allem , was nun so durchdringt aus dem parlament, hat er sich ANGEMASZT , ein bestimmtes ergebnis vorwegzunehmen : so etwas heisst halt nun mal  - zumindest in objektiver hinsicht - AMTSMISSBRAUCH !! ---wär ihm ja unbenommen gewesen, dem richter in innsbruck zu erklären, warum er den staat in seinem recht auf strafverfolgung in diesem fall nicht schädigen wollte --- oder warum ihm nicht bewußt war, dass er sich den verzicht auf ausschöpfung von beweisquelllen  angemaßt hat !
    aber vielleicht irrt ja auch amon --- ist doch nur ein handelsschüler !
    aber immerhin : der herr sta dürfte ja  als sta quereinsteiger sein : bei den vielen  zug leichen, die er schon gesehen hat, die genauso wie  die leiche WP ausgesehen haben , müsste er zuvor geraume zeit leichbenbeschauer   gewesen sein  ---falls es diesen beruf gibt ... bestatter vielleicht ?  -- oder lokführer in einer kurvigen gegend ?

Offline nejah

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #99 am: 29 Februar 2012, 03:11:09 »
Das größte Problem des Herrn Staatsanwaltes ist natürlich die Tatsache, daß er plötzlich selbst im Fokus steht. In Innsbruck war ja das Ergebnis abschätzbar - man kennt sich doch.
Jetzt - besonders auf Grund der besonderen Umstände - schauen sich Laien den Akt an. Der Handelsschüler, Volkswirtschafter, Ärzte etc... - sie alle haben ihre Sichtweise, die sich völlig von jener der Gerichtsprofis unterscheiden.
Während es der Herr Staatsanwalt gewohnt ist, den DNA Bericht von einem Sachverständigen erklärt zu bekommen, liest plötzlich einer Ärztin dieses Gutachten und kann eigene Schlüsse ziehen. Dem Staatsanwalt genügt es zumeist die finanziellen Gebarungen als nackte Zahlen am Tisch liegen zu haben - der Volkswirtschafter interpretiert diese jetzt aus einem völlig neuen Blickwinkel.
Der Staatsanwalt etwa gab sich mit dem Bericht zufrieden, wonach die Leichenhunde auf "vermodertes Holz" angeschlagen haben. Er würde nie auf die Idee kommen, einen Hundeausbildner dazu zu befragen, weil wenn der Sachverständige das behauptet, dann wirds wohl stimmen. Nein, es stimmt nicht - und plötzlich ist der gesamte Bericht darüber für Max & Friedrich. Aber was soll der Herr Staatsanwalt jetzt machen. Er ist es ja gewohnt so zu arbeiten. Wenn er sich nicht mehr auf die Arbeit der Polizei, der Sachverständigen etc. verlassen kann - worauf soll er sich denn bitteschön verlassen können???
Wenn der Doyen der Kinderpsychatrie ein Gutachten darüber abgibt, wonach NK nicht schwanger war (sic!), dann wirds der Herr Staatsanwalt doch bitteschön glauben können. Man is ja schließlich wer - quasi weltberühmt in Österreich!
Er hat schon sooo viele Bilder gesehen, die wie WP nach der Zugsberührung ausgesehen haben...und was, wenn dabei ebenfalls Typen waren, deren Suizid nicht 100% freiwillig waren? Will uns der Herr Staatsanwalt damit mitteilen, daß er immer sehr oberflächlich arbeitet?
Will er uns mitteilen, daß wir armen Würstel ja ohnehin keine Ahnung von nix haben??? Ja, mag sein, daß ihm die StPO geläufiger ist. Aber leider ist er auch betriebsblind. Die Aussagen der NK als glaubwürdig zu bezeichnen ist spätestens nach ihrem Märchenbuch an Skurillität kaum zu übertreffen.
Der Herr Mühlbacher ist in einer bescheidenen Lage. Er selbst weiß natürlich auch, daß da die eine od. andere Bombe noch im verborgenen ruht. Daß er selbst - neben der Vorwegnahme von Ergebnissen - auch inhaltliche Schnitzer zu verantworten hat, die jetzt öffentlich gemacht werden, ist ein weiterer Aspekt, der zur Nervosität anregt. Da steht ja schließlich der Ruf auf dem Spiel. Und auch seine SPÖ wird dem Herrn BSA-Mitglied dann nicht mehr den Allerwertesten retten können. Die Roten verabschieden sich in solchen Fällen recht rasch...Vielleicht kommt er aber als Kanzleikraft beim Lansky unter. Wär doch schade um die Manpower...

Offline Reichmann

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #100 am: 29 Februar 2012, 03:19:01 »
....
In Österreichischen Medien habe ich bis heute über solche Verbindungen bislang noch nichts gelesen, außer gewollte Laudatio.

http://www.format.at/articles/1208/525/320164/die-freimaurer-connection-grossmeister-skandale

wohl übersehen. Waren sogar noch zwei weitere Links dabei
In der Tat habe ich diesen Artikel übersehen und hätte eine derartig klare Darstellung in einem österreichischen Medium nicht für möglich gehalten  8)
Roland Reichmann
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Lilly Rush

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #101 am: 29 Februar 2012, 07:50:01 »
Zitat aus dem Artikel:
"Das lasche Ermittlungstempo nährt jedenfalls eine andere populäre Verschwörungstheorie: Polizei- und Justizapparat werden von Freimaurern kontrolliert. "

Lässt das lasche Ermittlungstempo im Fall Kampusch auch darauf schließen?

Offline Wahrheitsforschung

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #102 am: 29 Februar 2012, 08:44:55 »
Der Herr Mühlbacher ist in einer bescheidenen Lage. ... Vielleicht kommt er aber als Kanzleikraft beim Lansky unter. Wär doch schade um die Manpower...


27.11.2011 KURIER Das neue Leben als Staatsanwältin
http://kurier.at/nachrichten/wien/4319026.php

Fronten gewechselt:
Die Justiz wirbt Anwälte ab, weil ihr die Staatsanwälte ausgehen.
Auch eine Wiener Juristin tauschte den Job.

Vorher Rechtsanwältin, jetzt Anklägerin:
Caroline Pestal-Czedik-Eysenberg bereut ihren Rollenwechsel nicht.

Was bringt eine erfolgreiche Anwältin nach sieben "fetten" Jahren in der Wirtschaftskanzlei Lansky, Ganzger & Partner dazu, auf eine "mager" bezahlte Staatsanwältin umzusatteln?

 "Ich habe eine neue Herausforderung gesucht", sagt Caroline Pestal-Czedik-Eysenberg.
Außerdem: "Das Leben wird planbarer."

Hintergrund: Neun Rechtsanwälte sind nun Ankläger in Wien

« Letzte Änderung: 29 Februar 2012, 09:06:46 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

m0nkk

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #103 am: 29 Februar 2012, 11:49:14 »
Zitat aus dem Artikel:
"Das lasche Ermittlungstempo nährt jedenfalls eine andere populäre Verschwörungstheorie: Polizei- und Justizapparat werden von Freimaurern kontrolliert. "
......
Zitat aus dem Artikel:
"Immerhin geht es um das Wohl von rund 3.200 Mitgliedern, die in landesweit 74 Logen organisiert sind – und mit den Malversationen bei Telekom und Co gar nichts zu tun haben."
.
Bei 3.200 Mitgliedern österreichweit, sind zumindest einige 100 aus dem Bereich Sicherheit und Justiz dabei!

Offline Reichmann

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Re: Rund um den Stapo-/U-Ausschuss
« Antwort #104 am: 29 Februar 2012, 13:19:38 »
Zitat aus dem Artikel:
"Das lasche Ermittlungstempo nährt jedenfalls eine andere populäre Verschwörungstheorie: Polizei- und Justizapparat werden von Freimaurern kontrolliert. "

Lässt das lasche Ermittlungstempo im Fall Kampusch auch darauf schließen?

Wer die Liste der Freimaurer-Mitglieder hat, weiß einfach mehr  ;D
« Letzte Änderung: 29 Februar 2012, 13:56:07 von Reichmann »
Roland Reichmann
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