Autor Thema: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"  (Gelesen 13849 mal)

Offline Antonella

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #15 am: 27 Februar 2012, 12:02:13 »
Nein, aber meinen Kindern würden sie weit, sehr weit rauf reichen, allerdings haben die eher geringe Absätze, ist im Winter unbequem!

Offline nejah

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #16 am: 27 Februar 2012, 17:48:47 »
Angenommen ein Kind zieht sich solche Stiefeln (wer hat SOLCHE eigentlich zu HAuse???) aus Spaß an, wie kommt man dazu davon auch noch Fotos in eindeutigen Posen zu machen? Aber der Herr Dr. Friedrich sieht da kein Problem...
Aber sein Gutachten ist ja auch für....Max & Friedrich... ;) 

Lilly Rush

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #17 am: 27 Februar 2012, 18:01:48 »
Der war gut! Für Max & Friedrich.

Himmel, Max und Zwirn ...

Offline Miss Marple

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #18 am: 27 Februar 2012, 18:08:17 »

NK hatte ja sogar Spaß daran (sieht man ja auch am Gesichtsausdruck) und
hat freudig posiert...(lt BS)

Offline nejah

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #19 am: 27 Februar 2012, 18:30:08 »
na klar hatte sie freude daran - die hat damals vermutlich ganz andere Dinge erleben müssen. A bissl Photos schießen - naja, das is ja "halb so wild"  :-\

Offline Reichmann

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #20 am: 27 Februar 2012, 18:38:00 »
Nicht umsonst war Max Friedrich jahrelang für Missbrauchsopfer der katholischen Kirche zuständig und hat erfolgreich mitgeholfen, alle Aussagen der Opfer in Frge zu stellen. Es gab bis vor kurzer Zeit KEINE Opfer der Kirche.
Zu diesem Punkt ist natürlich anzumerken, dass Max Friedrich wohl nicht korrupt ist, sondern unfähig.
Ich habe zahlreiche Gutachten von Deutschen Spezialisten vorliegen, die Max Friedrich unisono jede Fähigkeit als Gutachter absprechen und sein Vorgehen für vollkommen unwissenschaftlich halten.

Deshalb sind auch viele seiner Gutachten schlicht falsch und alle zu hinterfragen.
Eine kleine Auswahl seiner Leistungen:
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-weitereres-pfusch-gutachten-oberoesterreich
http://www.inhr.net/artikel/prof-max-friedrich-orf-bericht-als-basis-fuer-gutachten
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-justiz-ist-missstand-schon-seit-jahren-bekannt
http://www.inhr.net/artikel/landesgericht-klagenfurt-weiterer-skandal-um-prof-max-friedrich
http://www.inhr.net/artikel/star-psychiater-unter-massivem-beschuss-zweifel-gutachten-von-max-friedrich
http://www.inhr.net/artikel/landesgericht-klagenfurt-sensationeller-freispruch-nach-21-monaten-haft
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-zahlreiche-strafanzeigen-schleppende-abwicklung

Zudem kommen noch seine "Prosaromane", die international belächelt werden und das Bild des Unfähigen zusätzlich manifestieren.
Roland Reichmann
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Offline Miss Marple

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #21 am: 27 Februar 2012, 18:41:18 »

Wenn die Bilder eh so harmlos waren, warum werden sie dann nicht zB auf NKs Homepage gezeigt?

Lilly Rush

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #22 am: 27 Februar 2012, 18:42:46 »
Erinnert mich an Grasser und seine Homepage ;-)

Offline nejah

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #23 am: 27 Februar 2012, 18:44:55 »
Frage:
4. Wie hoch war der Gesamtschaden (Prozesskosten für neuerliche Prozesse,
Kosten für weitere Sachgutachten, Haftentschädigungen, u.ä.) für die Republik
innerhalb der letzten 20 Jahre, der aufgrund von fehlerhaften und ungenauen
oder falschen Sachverständigengutachten von Univ. Prof. Dr. Max Friedrich
entstanden ist?

Antwort:
In zwei Fällen erfolgte eine vergleichsweise Bereinigung der Entschädigungssachen, wobei
die Republik Österreich Vermögensschäden in Höhe von insgesamt Euro 204.000,00 ersetzte

und zusätzlich Pensionsbeiträge in Höhe von Euro 30.659,11 nachentrichten musste.
In einem weiteren Fall scheiterten die Vergleichsverhandlungen. Der Entschädigungswerber
hat Forderungen in einer Höhe von Euro 116.034,30 zwischenzeitig klagsweise geltend
gemacht.
In den oben angeführten Schadensbeträgen sind die frustrierten Verfahrenskosten (inklusive
der Kosten für Gutachten in den erneuerten Verfahren) nur teilweise berücksichtigt, sodass
die Frage nach dem Gesamtschaden – abgesehen von dem noch offenen streitigen Verfahren
– nicht abschließend beurteilt werden kann.

Das sagt eigentlich eh schon alles...

Offline Antonella

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #24 am: 27 Februar 2012, 18:45:29 »
Na weil die Homa-Page immer nur aktuelle Bilder hat!!
Kinderfotos würden nicht passsen! Die harmlosen kennt man ja ohnehin!!

Offline Miss Marple

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #25 am: 27 Februar 2012, 18:48:10 »

@Antonella

Ach was! Bei Zeitungsberichten denkens ja auch nicht so differenziert!

Offline Reichmann

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #26 am: 27 Februar 2012, 18:57:29 »
Frage:
4. Wie hoch war der Gesamtschaden (Prozesskosten für neuerliche Prozesse,
Kosten für weitere Sachgutachten, Haftentschädigungen, u.ä.) für die Republik
innerhalb der letzten 20 Jahre, der aufgrund von fehlerhaften und ungenauen
oder falschen Sachverständigengutachten von Univ. Prof. Dr. Max Friedrich
entstanden ist?

Antwort:
In zwei Fällen erfolgte eine vergleichsweise Bereinigung der Entschädigungssachen, wobei
die Republik Österreich Vermögensschäden in Höhe von insgesamt Euro 204.000,00 ersetzte

und zusätzlich Pensionsbeiträge in Höhe von Euro 30.659,11 nachentrichten musste.
In einem weiteren Fall scheiterten die Vergleichsverhandlungen. Der Entschädigungswerber
hat Forderungen in einer Höhe von Euro 116.034,30 zwischenzeitig klagsweise geltend
gemacht.
In den oben angeführten Schadensbeträgen sind die frustrierten Verfahrenskosten (inklusive
der Kosten für Gutachten in den erneuerten Verfahren) nur teilweise berücksichtigt, sodass
die Frage nach dem Gesamtschaden – abgesehen von dem noch offenen streitigen Verfahren
– nicht abschließend beurteilt werden kann.

Das sagt eigentlich eh schon alles...

... leider nicht ganz.

Der 35-Jährige Albin K. hat die 116.000 Euro erhalten und ZUSÄTZLICH eine Pension von 960 Euro pro Monat bis zu seinem Lebensende.
Auch bei den anderen Geschädigten wurde eine Pension in der Höhe mitverhandelt.
Somit wird der Schaden halt dem Pensionssystem zur Bezahlung überantwortet.

Doch damit nicht genug:
Ein ehemaliger Hotelier - der auch wegen Friedrich Pleite gegangen ist - klagt 1,5 Millionen Euro.
Der AUA-Pilot klagt in England (ein erheblicher Betrag)
Ein US-Amerikaner - der jahrelang seine Kinder nicht sehen durfte - hat 13 Mio USD erhalten (vor einem Amerikanischen Gericht geklagt)
und zahlreiche weitere Wiederaufnahmeverfahren und Schadenersatzklagen sind aktuell anhängig.

Die Beantwortung der Ministerin ist - wie so oft - einfach falsch  ::)
« Letzte Änderung: 27 Februar 2012, 19:01:46 von Reichmann »
Roland Reichmann
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Offline nejah

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #27 am: 27 Februar 2012, 19:04:48 »
na das schreit doch für unsere Parlamentarier nach einer weiteren Anfrage  8)

Offline Reichmann

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #28 am: 28 Februar 2012, 02:02:00 »
na das schreit doch für unsere Parlamentarier nach einer weiteren Anfrage  8)
Das kommt mit Sicherheit. Auch das Kampusch-Gutachten ist so ein richtiges "Nasser Finger in den Wind"-Gutachten, ohne jeden wissenschaftlichen Bezug. So wird geziehlt von wahren Sachverhalten abgelenkt.

Einen Grund wird es geben, dass der "rote" Friedrich im Verbund mit den roten Heimkinder-Missbrauchs-Zudeckern NK so lange unter Verschluss gehalten und ihr dann auch noch den berühmten Brief geschrieben hat.
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Offline consuela

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Re: 20min.ch: "Der Fall kostet den Chefermittler das Leben"
« Antwort #29 am: 28 Februar 2012, 11:49:38 »
(...)
Deshalb sind auch viele seiner Gutachten schlicht falsch und alle zu hinterfragen.
Eine kleine Auswahl seiner Leistungen:
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-weitereres-pfusch-gutachten-oberoesterreich
http://www.inhr.net/artikel/prof-max-friedrich-orf-bericht-als-basis-fuer-gutachten
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-justiz-ist-missstand-schon-seit-jahren-bekannt
http://www.inhr.net/artikel/landesgericht-klagenfurt-weiterer-skandal-um-prof-max-friedrich
http://www.inhr.net/artikel/star-psychiater-unter-massivem-beschuss-zweifel-gutachten-von-max-friedrich
http://www.inhr.net/artikel/landesgericht-klagenfurt-sensationeller-freispruch-nach-21-monaten-haft
http://www.inhr.net/artikel/max-friedrich-zahlreiche-strafanzeigen-schleppende-abwicklung


da fällt mir der Sprachgutachter beim Tierschützer-Prozess in Wr. Neustadt ein. Die Anklage fußte zu weiten Teilen auf seinen Gutachten und die waren allesamt ein Schmarren!
Laut Gutachten-Methode hätte damals sogar Herr Seeh die Bekennerbriefem um die es im Verfahren ging, geschrieben gehabt.
Ohne den unermüdlichen Einsatz von Fr. Sterkl, die für den Standard live mitprotokollierte, wäre das alles unter den Tisch gekehrt worden.
http://derstandard.at/1297820205051/Ein-Jahr-Tierschuetzerprozess-Verfassungsexperte-Funk-Sichtbare-Gerechtigkeit-nicht-zu-erkennen
Für das Urteil wurde das Gutachten damals nicht herangehogen.

Ah ja, und der Staatsanwalt wurde schön nach oben befördert:
http://derstandard.at/1319183496211/Nach-dem-Monsterprozess-Tierschutzprozess-Staatsanwalt-wurde-befoerdert

Wie könnte man 20min online dazu bringen, einen Artikel über Prof.MF zu schreiben? Würde schön in die Reihe der bisherigen Artikel passen.