Autor Thema: Was wusste der beste Freund Ernst H?  (Gelesen 61506 mal)

Regina

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #45 am: 10 Juni 2012, 12:01:46 »
Man sollte sich die Rolle von SIRNY-KAMPUSCH genauer anschauen.
Eine Mutter, die alle klagt, und deren Interesse nur darin besteht, nachdem ihre Tochter aufgetaucht ist, möglichst schnell wieder an ihren Urlaubsort zu kommen.
Ist wohl eine alltägliche Sache.

Regina

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #46 am: 10 Juni 2012, 12:35:48 »
Was kann für eine Mutter noch wichtiger sein, als ein Urlaub?
Eine Tochter, die "ENTFÜHRT" wurde, war es demnach nicht.
Aber war es, das man die Rebublik klagen könnte.
Es haben doch alle gefordert.
Papa Ludwig, Mama Brigitta, und Töchterchen Natascha.

Entwicklungshelfer

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #47 am: 10 Juni 2012, 13:09:13 »
Zitat
Möglicherweise war das der SM Zirkel mit eigener SM-Kammer in der Steigentetschagsse (Wohnung des HÜ?)

@LR
Steigentetschgasse (Wpohnung Hü):
hier war doch WP am 6.2.06 beim Doktore wegen Thrombosenprophylaxe;



Offline Politicus1

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #48 am: 10 Juni 2012, 13:56:57 »
'Betonwände gibt es genug, von Vösendorf bis zum Kaisermühlentunnel.
Ein kleiner Anlauf, und es hat sich alles erledigt.
Da würde keiner mehr aussteigen.'
Sie denken doch nicht an de Gedanken eines Doppelselbstmords .....

Lilly Rush

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #49 am: 10 Juni 2012, 14:05:49 »
Zitat
Möglicherweise war das der SM Zirkel mit eigener SM-Kammer in der Steigentetschagsse (Wohnung des HÜ?)

@LR
Steigentetschgasse (Wpohnung Hü):
hier war doch WP am 6.2.06 beim Doktore wegen Thrombosenprophylaxe;

@ Entwicklungshelfer

Ich weiß - für mich ist die Steigentetschgasse kein Zufall.

1. Rudolf Hü hat dort eine Gemeindewohnung
2. Priklopil war bei Dr. Affifi in der Steigentetschgasse in Behandlung
3. Die Damen von Wiens 1. echten SM Club haben sich 2006 von sich aus gemeldet und angegeben, dass Priklopil regelmäßig bei ihnen Kunde war und einmal eine 24 Stunden Behandlung in einer SM Wohnung in der Steigentetschgasse wünschte.

Zuviel Zufall

Gast m0nk

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #50 am: 10 Juni 2012, 15:12:21 »
Und wenn eine Zeugin aus dem Rotlichtmileau ihre Angaben widerruft, ist dies mileaubedingt nicht als freiwillig anzusehen.

Lilly Rush

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #51 am: 10 Juni 2012, 15:25:11 »
@ monk

vor allem hat sie erst 2009 widerrufen.
Plötzlich war auch die Strasse eine andere ...

Offline Politicus1

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #52 am: 10 Juni 2012, 16:59:08 »
immer gut, auch Altes durchzusehen ...:
News.at v. 5.9.2006:
"Das Team, das die Gespräche führt, hat sich auf zwei Kriminalisten reduziert. "Frau Kampusch hat sich die beiden Beamten selbst ausgesucht", hielt der Sprecher der Sonderkommission fest. Die Gespräche verlaufen laut Lang in einer immer ruhigeren Atmosphäre. "

Kriminalbeamte selbst ausgesucht.... Kannte sie welche persönlich? Wurden ihr, bzw. ihrem Stab welche empfohlen?

„Ja, wir telefonieren. Eines Tages hat sie mich angerufen“, bekannte Holzapfel in einem Interview im Sommer 2008
(Quelle FAZ.net v. 22.9.2008)

Übrigens hieß es zu den NK-EH Telefonaten zunächst: während der ersten Wochen nach ihrer Flucht. Erst später präzisierte EH diesen Zeitraum konkret auf den 26. Oktober 2006, ca. 22:00-23:00 Uhr.  Doch irgendwie auffälig, sich 2 Jahre später noch an den genauen Tag und die Uhrzeit zu erinnern. Ach so - Nationalfeiertag und Arbeit in der Veranstaltungshalle...
PS: ich suche weiter nach der Quelle, wonach NK mit dem EH von einem handy aus dem AKH relativ bald nach ihrer Aufnahme im AKH telefoniert haben soll.

Offline Miss Marple

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #53 am: 10 Juni 2012, 18:15:50 »

„Ja, wir telefonieren. Eines Tages hat sie mich angerufen“, bekannte Holzapfel in einem Interview im Sommer 2008
(Quelle FAZ.net v. 22.9.2008)

Übrigens hieß es zu den NK-EH Telefonaten zunächst: während der ersten Wochen nach ihrer Flucht. Erst später präzisierte EH diesen Zeitraum konkret auf den 26. Oktober 2006, ca. 22:00-23:00 Uhr.  Doch irgendwie auffälig, sich 2 Jahre später noch an den genauen Tag und die Uhrzeit zu erinnern. Ach so - Nationalfeiertag und Arbeit in der Veranstaltungshalle...
PS: ich suche weiter nach der Quelle, wonach NK mit dem EH von einem handy aus dem AKH relativ bald nach ihrer Aufnahme im AKH telefoniert haben soll.

Super Politicus, was Sie so alles finden! Also hat er es nicht erstmalig bei der Verhandlung 2009 bekannt- bzw. zugegeben, sondern bereits in diesem - auch sonst recht interessanten - Interview vom Juni 2008:

Holzapfel im ÖSTERREICH-Interview:

ÖSTERREICH: Die Akte Natascha soll neu aufgerollt werden. Und die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auch auf Sie.
Ernst Holzapfel: Davon weiß ich nichts. Ich habe der Polizei schon gesagt, was ich weiß: gar nichts. Und dabei bleibe ich.
 
ÖSTERREICH: Wolfgang Priklopils Mutter sagt, Sie hätten Kontakt mit Natascha…
Holzapfel: Ja, wir telefonieren. Eines Tages hat sie mich angerufen.

ÖSTERREICH: Finden Sie das nicht seltsam? Sie sagen selbst, dass Sie Natascha nur einmal gesehen haben.
Holzapfel: Die Erklärung ist einfach. Ich habe öfter mit Priklopil telefoniert und nehme an, dass Natascha Gespräche mitbekommen hat. Er hat er ihr wohl auch von mir erzählt. Von ihm kennt sie meinen Namen.
 
ÖSTERREICH: Warum sollte sie ausgerechnet den besten Freund ihres Peinigers anrufen?

Holzapfel: Weil ich ihre einzige Bezugspersonen draußen war.

ÖSTERREICH: Nicht die Eltern?
Holzapfel: Ich weiß nur, dass sie denen nicht vertrauen konnte. Oder wollte. Mehr sage ich nicht.
 
ÖSTERREICH: Worüber hat sie mit Ihnen gesprochen?
Holzapfel: Über sich, Priklopil, ihr neues Leben, alles. Einzelheiten hören Sie von mir nicht. Das ist zu privat.
 
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/Jetzt-redet-Priklopils-Freund/328768

P.S. Um Ihnen die Suche zu ersparen: Kann es sein, dass Sie das/Ähnliches im Rz.-Dossier gelesen haben (S. 19)?

silversurfer

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #54 am: 10 Juni 2012, 18:40:28 »
na immerhin kennt EH den begriff   BEZUGSPERSON   :  er die einzige (bezugsperson), nachdem sie "draußen" war ! -- super! und woher die kenntnis  des begriffs, von dessen bedeutung er sicher überhaupt keine vorstellung hat , den zu verwenden er aber für "günstig" hält ?
    laut der diplomsoziealarbeiterin der stadt wien vom NK-betreinungsteam monika pinterits war dies (die einzige bezugsperson) "real" WP, solange sie "drinnen"war !
    würde mich banausen nocht interessieren, was (im gegensatz zu realen) irrerale bezugspersonen sein könnten bzw was personen ohne bezug (wozu ?) sind  !
    was immer hier einer/e der auch nur irgendwie am beteiligten von sich gibt, sind hohle worte -- nehme zumindest ich an ----an der wahrheit orientieren sie sich nicht -- höchstens an ihrer  (der worte)eignung , zu blenden .........

silversurfer

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #55 am: 10 Juni 2012, 18:52:12 »
..oder : war der salesianer don bosco für NK eine reale oder irreale bezugsperson -- oder bloß eine person ohne bezug ? oder ?

Offline Miss Marple

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #56 am: 10 Juni 2012, 18:59:09 »

Ich wusste, dass Sie sich an dieser Bezeichnung stoßen würden! Ich übrigens auch!


silversurfer

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #57 am: 10 Juni 2012, 19:19:49 »
@MM : "einzige reale bezugsperson" : das propagandamäßig eingesetzte  abrakadabra der unantastbaren  gefangenschaftslegende

Lilly Rush

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #58 am: 10 Juni 2012, 19:28:28 »
Zwischen 2003 und 2006 könnte ich mir das fast vorstellen. (Dass Priklopil einzige Bezugsperson war)

silversurfer

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Re: Was wusste der beste Freund Ernst H?
« Antwort #59 am: 10 Juni 2012, 19:33:21 »
@ LR .. ja, ich auch  : aber nur, wenn ich mama P in luft auflöse  !!  ---mit gedanklicher salzsäure ?