Autor Thema: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?  (Gelesen 24591 mal)

Lilly Rush

  • Gast
Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« am: 08 Juni 2012, 08:19:32 »
Natascha Kampusch hat im Interview mit Feuerstein bestritten jemals schwanger gewesen zu sein. In den Akten sind neue Belege aufgetaucht, die ihre Aussage wieder stark in Zweifel ziehen:
 
Unter den Tatortfotos finden sich unter der Aktenbezeichnung: „Beilage Kleid“ interessante Details. Zum ersten sind auf drei Blatt Papier mehrere Zeitungsausschnitte zu sehen, die wie eine Art Bestellliste an Priklopil anmuten.

Unter anderen findet sich darauf:

•   Buch: PISA Schnellkurs für Erwachsene
•   C.O.M.E Beckenbodentrainigsgerät (zur Info: Dieses Gerät: http://www.come.info/shop-en/Arztplakat_A4_Partner.pdf)
•   Damen Wellnessstrumpfhose (Travel: wohltuende Vitalisierung der Beine durch aktive Förderung der Durchblutung oder Aloe Vera: mit dem Feuchtigkeitsspender der Natur..)
•   Buch: Thomas Brezina: Penny -Hilfe meine Familie spinnt
•   Buch: Großes Universallexikon A-Z
•   Portabler CD/MP3 Player

Das Beckenbodengerät wird in der Werbung folgendermaßen beschrieben:
Fit für den Orgasmus!
Fit gegen Inkontinenz!
Fit nach der Geburt!

In Österreich war dieser Behelf ab ca. April 2004 zu haben, der Zeitungsausschnitt betraf eine BIPA Werbung, wo etwa ab 2005 ein Angebot im Zusammenhang mit Kundentreuepunkten beworben wurde.
Obwohl auch andere Verwendungsmöglichkeiten gegeben sind – Training für einen besseren Orgasmus – ist der Hauptgrund warum dieses Produkt gekauft wird, die Verbesserung und Rückbildung der Beckenbodenmuskulatur nach der Geburt. Ich traue mich zu sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass junge Mädchen dieses Gerät kaufen ohne eine Geburt gehabt zu haben, sehr sehr gering ist.

Im gleichen Tatortordner fand sich auch das bereits mehrfach angesprochene Säuglingspflegebuch, vom dem sogar LOSTA Dr. Pleischl sagte:
„Der Besitz einer Haarlocke und einem Säuglingspflegebuch reicht nicht aus, dergleichen besitzen viele junge Mädchen.“

Und hier das Zitat aus dem Interview Nataschas mit Feuerstein:
Christoph Feurstein: „Als weiterer Beweis wird herangezogen, dass man in Ihrem Verlies Bücher über Schwangerschaft gefunden habe. Warum diese Bücher?“
Natascha Kampusch: „Das ist auch wieder etwas, was nicht ganz korrekt ist. Ich hab vom Entführer Lesestoff bekommen - natürlich da waren Anatomiebücher dabei, aber gleichzeitig waren da auch alte Sachen von irgendwem. Am Dachboden hatte er Lesematerial von irgendwelchen Leuten, und da war so ein kleines Heftchen, wie man einen Säugling pflegt, drinnen. Das habe ich gelesen, ja.“

Nun könnte man annehmen, dass es sich um ein altes Buch aus der Familie handelte, das zufällig am Dachboden lag. Es handelte sich jedoch um dieses Buch:
Prof Dr. med Heribert Berger: „Säuglings- und Kinderpflege“
Zugelassen mit Bescheid des BM f. U+K für Hauptschulen 3. und 4. Klassen ZI. 24980/15 - 1/9/86 vom 13.7.1987

Der Inhalt:
Reine Säuglingspflege - Kinder oder Jugendliche werden in dem Buch nicht behandelt. (Soviel zu Nataschas Ansage Priklopil hätte sich womöglich informieren wollen wie er mit ihr umgehen soll.)
Es geht primär um Schwangerschaft, Pflege, Ernährung und ansteckende Krankheiten bei Babys. Da das Buch 1987 vom BMI genehmigt wurde, kann die Ausgabe erst danach erfolgt sein. Im Haus Priklopil gab es kein dementsprechendes Kleinkind! Priklopil selbst besuchte bis 1976 die Hauptschule, von ihm kann das Schulbuch auch nicht stammen.

Von wem hatte Priklopil das Hauptschulbuch (3.-4. Klasse) für Säuglingspflege?
Eingewickelt war das Buch in einem Bezirksjournal für Gänserndorf aus dem Jahr 2004. Aufgefunden wurde das Heftchen in einem Schrank im Verlies.

Zusammenfassung zur Frage nach einer gewesenen Schwangerschaft:
Dr. Karl Benesch, Allgemeinmediziner und Gynäkologe aus Deutsch Wagram untersuchte Natascha Kampusch da diese im Gespräch mit Inspektor Sabine Freudenberger den Verdacht geäußert hatte, an einem Herzleiden erkrankt zu sein. Die Untersuchung dauerte nicht einmal 5 Minuten und fand in einem Nebenraum der Polizeiinspektion Deutsch Wagram statt.
Danach gab der Mediziner um 14:58 folgendes zu Protokoll:
„Ich untersuchte sie und fand keine Notfallsituation vor, sie wies keinerlei Verletzungen auf und wirkte auf mich frisch und auf keinen Fall müde. Dies teilte ich dem Mädchen, die jetzt unter dem Namen Natascha Kampusch kenne mit, und sie sagte, dass ich mir doch ihr Herz anhören sollte. Auch das tat ich und fand keine Anomalie.“
Nach diesem ersten, kurzen Gesundheits-Check samt Diagnose wandte sich Natascha sofort mit 2 Fragen, die ihr offenbar sehr am Herzen lagen, an den Mediziner.
•   Natascha fragte mich dann sinngemäß wie lange ich eine Schwangerschaft nachweisen könne
•   und dann fragte sie wie lange man eine Schwangerschaft nachweisen könne, wenn sie schon vorbei wäre.
Ich erklärte ihr, dass man eine vorhanden gewesene Schwangerschaft im Blut noch einige Zeit nachweisen könne. Sie machte dann die sinngemäße Bemerkung, dass es eh egal sei, weil es schon lange her sei.

Nataschas Rechtfertigung bei Feuerstein:
Christoph Feurstein: „Als Beweis für eine Schwangerschaft wird immer wieder angegeben, Sie hätten bei einer ersten Einvernahme gefragt, ob es nachzuweisen sei, dass Sie jemals schwanger waren. Warum haben Sie diese Frage gestellt?“
Natascha Kampusch: „Dazu muss man sagen, dass ich diese Frage so nie gestellt habe. Es stimmt aber, dass ich mich erkundigt habe, weil ich mich für das Thema Biologie und auch den menschlichen Organismus interessiere. Ich interessiere mich für sehr viele Dinge und deswegen frage ich auch nach, aber das hat nichts mit mir zu tun.“

Staatsanwalt Dr. Mühlbacher „Im Zentrum“ 3.3.2012:
„Dieses Gespräch mit dem Arzt wurde von Frau Kampusch beantwortet. Ich kann‘s wiedergeben: „Sie hat gesagt: Sie habe Probleme gehabt mit, mit einer Regelblutung. Sie hat sich nicht ausgekannt und hat deswegen den Arzt gesprochen und das ist aktenkundig!“

Was jetzt? Interesse an Biologie, Probleme mit der Regelblutung oder doch die protokollierte Frage wie lange man eine Schwangerschaft im Blut feststellen kann und dass das eh schon lange her sei?

Als weiterer Beweis für ein mögliches Kind im Haus werden unter anderem die im Verlies gefundene und in Cellophan eingeschweißte Haarlocke sowie das in einem Raum im Obergeschoss aufgefundene Barbiehaus gezählt.
Christoph Feuerstein: „Noch ein Beweis wird dafür herangezogen, dass Sie angeblich schwanger gewesen sein sollen, und zwar hat man im Verlies eine Haarlocke gefunden. Was hat es mit dieser Haarlocke auf sich?“
Natascha Kampusch: „Diese Haarlocke stammt von meinem Haar. Die habe ich mir aufgehoben, weil er mir ja meine ganzen Kopfhaare abrasiert hatte und ich lange eine Glatze hatte, damit ich oben im Haus für ihn arbeiten konnte und man keine Haare finden konnte.“
Christoph Feurstein: „Als Beweis für Ihre Anwesenheit?“
Natascha Kampusch: „Mmmhmmm“... (zustimmend)

Priklopil habe Natascha Kampusch immer wieder eine Glatze geschnitten, damit keine Haare von ihr gefunden werden konnten im Haus. Und daher habe sie sich eine Locke von ihren Haaren in einer Cellophanhülle aufbewahrt.
Ein Widerspruch in sich, denn wenn man nicht will dass Haare gefunden werden, sorgt man dafür, dass auch an anderen Orten keine Haare aufbewahrt werden. Abgeordnete Belakowitsch präsentierte in „Im Zentrum“ ein Foto von Natascha, das sie in der Polizeistation am Tag der Flucht zeigt. Auf diesem Foto reichten ihre Haare über die Schultern. Von einer regelmäßigen Rasur durch Priklopil, Haare wachsen pro Monat ca. einen Zentimeter, keine Spur, zumindest nicht in den letzten drei Jahren.

In die gleiche Kerbe schlägt auch die Liste der im „Tathaus“ gefundenen Gegenstände von Natascha Kampusch. Im zweiten Schlafzimmer im Obergeschoss wurden vier BHs in Größe 36, unter anderem auch ein trägerloses Exemplar, von dem sogar Dr. Keplinger schreibt, dass dieser wohl nicht einer älteren Dame (Mutter Priklopils) zuordenbar sei, in einer Schublade aufgefunden. Das Bett in diesem Zimmer war offensichtlich erst kürzlich benutzt worden, der Leiter des OÖ Landeskriminalamtes hat in seinem Bericht dazu bemerkt, dass dies offensichtlich der von Natascha benutzte Raum war. Weiters fanden sich Stringtangas in den Größen 36 und 42 und in diversen Räumen im Haus lagen Hausschuhe von Natascha herum. In einem Verbindungsraum zwischen Küche, Garage und Stüberl hing ein Täschchen, das laut Raumbeschreibung Binden enthielt. – Alles Anzeichen, dass es Priklopil längst nicht mehr um die Vermeidung von Spuren ging und Natasch ein Teil des Haushaltes war.
(Aktenvermerk Rudolf Keplingers auf der Parlaments HP unter den Anfragen öffentlich zugänglich: 2861/J-BR/2011)

  • In der Garage in der Werkbankschublade lag ein Baby Phone Marke Contact 2000.
  • im Verlies unter den persönlichen Gegenständer Nataschas befand siche in Kinderunterhemd Größe 128/8 (Körpergesamtgröße des Kindes 128 cm Alter ca 8 Jahre) Natascha hatte als sie "entführt" wurde Größe 152 und war ca. 140-145 cm Groß. Dieses Unterhemd konnte niemals von Natascha sein.


Es verdichten sich die Hinweise, dass Natascha erst ab 2003 bei Priklopil gelandet ist:
•   Im Verlies fand sich eine Plastikhülle mit Rechnungen (gut hundert):
Eine Rechnung vom 30. Oktober 1998 - die nächste erst wieder am 2. September 2003. Von da an aber gut alle drei Tage eine Rechnung (ganz selten eine Woche oder länger keine) bis zum 29.7.2006. Hauptsächlich Lebensmittel, später auch Kleidung, Bücher und Kosmetika, auf jeden Fall nur Dinge die rein für Natascha zu sein schienen, keine einzige Rechnung in diesem Kuvert betraf Treibstoff- oder Materialeinkauf. Auf einem "Bestellzettel" in Nataschas Handschrift, stand "Freiöl". Dieses Öl wird üblicherweise im Laufe einer Schwangerschaft verwendet um die Haut weicher zu machen und Schwangerschaftsstreifen zu verhindern.
Es hat den Anschein, dass Priklopil diese Rechnungen für den Tag einer Abrechnung aufbewahrt hatte. Doch mit wem wollte er abrechnen?
Warum waren für den Zeitraum November 1998 bis August 2003 keine Rechnungen vorhanden? – Tankrechnungen und Belege für Schiausflüge finden sich an anderen Orten bei Priklopil auch für den Zeitraum zwischen 1998 und 2003 und auch weit vor 1998.

•   Warum hat Priklopil nach dem 6.3.2003 seinen langjährigen Hausarzt, Dr. Hekel in Strasshof, nicht mehr kontaktiert? Am 6.2.2006 lässt er sich bei Dr. Affifi wegen einer Thromboseprophylaxe behandeln.
•   Warum hat Priklopil vom 21.2.2003 bis 20.2.2006 (dann war Natascha 18) wöchentlich einen Euro Taschengeld an Natascha gezahlt. Warum nicht davor?
•   Der Nachbar Hr. Sch. Hatte von 1999 bis 2003 einen Schlüssel des Hauses Heinestraße 60.
•   Priklopils bester Freund Holzapfel erklärte in der Pressekonferenz vom 30. August 2006, dass er mit Priklopil seit 2003 nur noch sporadisch Kontakt hatte. Dass dem gar nicht so war zeigte die Telefonliste von Priklopil und Holzapfel, die beiden telefonierten fast täglich, manchmal sogar stundenlang. Warum also stellte Holzapfel seine Schutzbehauptung nicht bereits mit dem Datum 1998 auf, weshalb sprach er in der Pressekonferenz von 2003?
•   Weitere Ereignisse in 2003 waren die Hochzeit Holzapfels mit Vesna Vasic und die Geburt von Margit Wendelbergers Tochter K. Bei Margit Wendelberger handelt es sich um Holzapfels Schwester, von der Natascha behauptete Priklopil hätte ihr gesagt er hätte mit ihr ein Verhältnis gehabt.

Achtung:
Ich sperre dieses Thema nicht für eine Diskussion, werde jedoch alles was nicht zum Thema gehört - auch Geplänkel - rigoros löschen.
« Letzte Änderung: 08 Juni 2012, 11:35:11 von Lilly Rush »

Lilly Rush

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #1 am: 08 Juni 2012, 08:26:36 »
Zusammenfassung Hinweise auf Schwangerschaft

  • Schwangerschaftsfrage beim untersuchenden Arzt
  • Beckenbodentrainingsgerät
  • Freiöl - Geheimtipp bei werdenden Müttern um Schwangerschaftstreifen zu verhindern
  • Stringtanga in Größe 42

  • Angebliche Flüsterfrage nach "Flucht": "Hast eh nichts von der Schwangerschaft erzählt?"

Für Geburt spricht:
  • Säuglingspflegebuch
  • Baby Phone
  • Bestellung von Himmeltau Weizengries
  • Haarlocke

Nicht altersgerechtes Spielzeug bzw. Auffindungsort:
  • Barbiehaus
  • Barbiepuppen mit ausgerissenen Beinen
  • Eine Puppe und Puppensessel (Natascha war für normale Puppen bereits zu alt)
  • 1Malbuch "Disney"
  • 1 Dose Plastilin
  • Spielzeuguhr im Verlies "Crazy Planet"
  • Benjamin Blümchen Videokassetten
  • Box mit Spielzeugautos
  • Kinderpuzzle mit 200 Teilen

Sonstiges:
  • Taschengeld an Natascha von wöchentlich 1 Euro
  • Kinderunterhemd Größe 128/8
  • Kinderskihose Größe 139/140


« Letzte Änderung: 08 Juni 2012, 11:01:03 von Lilly Rush »

Entwicklungshelfer

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #2 am: 08 Juni 2012, 09:06:04 »
und die Flüsterfrage:

'Angeblich soll NK ihrer Halbschwester bei einem Treffen ins Ohr geflüstert haben: „Hast eh nichts von der Schwangerschaft erzählt...“

Lilly Rush

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #3 am: 08 Juni 2012, 09:21:02 »
Im Einzelschlafzimmer im OG (Keplinger sah dies als vorwiegender Aufenthaltsort Nataschas im Haus an), fand sich im Regal neben dem Bett in der 3. Schublade: Eine Box mit Spielzeugautos, in der 2. Schublade ein Kinderpuzzle 200 Teile.

silversurfer

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #4 am: 08 Juni 2012, 10:23:47 »
---also :
   eine geschlossene indizienkette, an deren ergebnis jeder/e einigermaßen vernunftbegabte nicht ernsthaft zweifeln kann !
 --- aber: ein staats (nicht amts-)geheimnis, das auszusprechen kein offizieller wagt, weil es gleichsam hochverrat wäre ?

Lilly Rush

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #5 am: 08 Juni 2012, 10:38:33 »
@ Silversurfer

Es fällt mir selbst nicht leicht, das alles zusammenzutragen, denn es fällt in die Privatsphäre Nataschas.
Prinzipiell ist es ihre Sache ob sie schwanger war oder ein Kind bekommen hat.
Allerdings führen diese Indizien zu weiteren Schlussfolgerungen:

Es müssen mehr Personen eingeweiht gewesen sein und ein mögliches Kind muss sich bei Dritten aufhalten.

Priklopil kann kein Einzeltäter gewesen sein.

Im Beitrag "Widersprüchliches" http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,118.60.html
habe ich auf die Gepäckstücke mit Kleidung Nataschas hingewiesen.

Im Arbeitszimmer fand sich auch eine Kinderskihose Größe 139/140 die Natascha nicht gepasst haben konnte.

silversurfer

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #6 am: 08 Juni 2012, 10:54:16 »
---dass eine frau ein kind geboren hat könnte ihr doch für sich gesehen  sowieso  NIEMALS  als fragwürdiges verhalten unterstellt werden !

Lilly Rush

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #7 am: 08 Juni 2012, 10:57:13 »
@ silversurfer

Warum wird es dann verschwiegen?

Weil wenn ...
dann...?

Lilly Rush

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #8 am: 08 Juni 2012, 10:58:19 »
Habe die Hinweise oben noch um nicht altersgerechtes Spielzeug (für Natascha) ergänzt.

silversurfer

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #9 am: 08 Juni 2012, 11:07:56 »
 "verschwiegen" ?  --es wird krampfhaft - von ihr und den behörden - in abrede gestellt !
  ---- "warum " ?  -- der unterausschuss wird es uns schon andeuten, wenn nicht gar sagen ! wozu haben wir ihn denn ?

Offline Mitleser

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Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #10 am: 08 Juni 2012, 12:31:59 »
Es fällt mir selbst nicht leicht, das alles zusammenzutragen, denn es fällt in die Privatsphäre Nataschas.
Prinzipiell ist es ihre Sache ob sie schwanger war oder ein Kind bekommen hat.
Sehe ich nicht so. Eine Schwangerschaft oder (frühe) Abtreibung wären pure Privatsphäre Nataschas.
Ab der Geburt gilt das Kind aber als Person und hat als solches eigene Rechte, die über der Privatsphäre der Mutter stehen.

Allerdings führen diese Indizien zu weiteren Schlussfolgerungen:

Es müssen mehr Personen eingeweiht gewesen sein und ein mögliches Kind muss sich bei Dritten aufhalten.

Priklopil kann kein Einzeltäter gewesen sein.

Das erscheint mir vorschnell. Obwohl es sehr konstruiert ist, könnte die Person, bei der sich das Kind aufhält, (entsprechende Naivität vorausgesetzt) gutgläubig sein.

gEnom

  • Gast
Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #11 am: 08 Juni 2012, 13:17:58 »
Die Vermutung, dass Kampusch erst 2003 wirklich bei Priklopil in der Heinestraße einzog, ist in der Tat äußerst nahe liegend.
Die Frage, wo sie in der Zeit zwischen 1998 und 2003 untergebracht war, bleibt allerdings weiter im Dunklen. Fest steht allerdings, dass Kampusch längere Zeit mit einem bzw. einer deutschen StaatsbürgerIn zusammen lebte.  Anders lassen sich die deutschen Dialektausdrücke, welche Kampusch bei ihren Interviews trotz aller Anstrengung immer wieder herausrutschen, nicht erklären.
Dass Kampusch sich in Priklopils Haus und teilweise auch außerhalb dessen frei bewegen konnte steht sowieso außer Frage. Aufgrund der engen Bekanntschaft bzw. sogar Freundschaft  müssen sowohl H. als auch dessen Schwester W. spätestens 2003 von Priklopils neuer Mitbewohnerin gewusst haben. Möglicherweise war ihnen der Verbleib der kleinen Sirny-Tochter  ja auch schon viel früher bekannt, z.B. schon seit deren Entführung im Jahr 1998.

Offline Politicus1

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Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #12 am: 08 Juni 2012, 13:25:42 »
'Sehe ich nicht so. Eine Schwangerschaft oder (frühe) Abtreibung wären pure Privatsphäre Nataschas. '
das sehe ich ganz und gar nicht so!
Es kommt auf das Alter der Mutter an!
Unter 14 hat sich der Vater sehr wohl strafrechtlich zu verantworten und auch wenn die Mama über 14 ist, ist es immer noch denkbar, dass das alles MÖGLICHERWEISE nicht "freiwllig" geschehen ist.

PS: ist es absolut ausgeschlossen, dass - nur rein theoretisch - in einem komplexen Fall der Opferschutz der leiblichen Mutter und des Kindes über den Rechtsschutz amtlicher Dokumente gestellt wird? Dass also MÖGLICHERWEISE eine Geburtsurkunde ausgestellt wird, die nicht (ganz) den tatsächlichen Realitäten entspricht...?

silversurfer

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Re: Schwanger? Abtreibung? Fehlgeburt? Lebendgeburt?
« Antwort #13 am: 08 Juni 2012, 13:48:16 »
 politicus ist beizupflichten :
   pure privatsphäre wäre eine schwangerschaft NKs nicht einmal dann, wenn feststünde, dass  der erzeugende kinderschänder der tote WP war --- das sagt Sie aber doch gar nicht, sodaß es einen diebezüglichen lebenden täter geben könnte ! --- und selbst wenn es so wäre (vater toter WP), träfen sie immerhin noch pflichten gegenüber dem kind, deren erfüllung dem staat unter dem gesichtspunkt des (hier schon zu tode geredeten) kindeswohls nicht gleichgültig sein können ----dass er für das kindeswohl -zumindest streng überprüfend -  gesorgt hat und sorgt, sagt hinwieder der staat gar nicht ! ---  vielleicht allerdings sagt der staat (fürsorge)  das im interesse des kindeswohls nicht !?   und verdeckt "im (hoffentlich richtig verstandnen) interesse des kindes  mit einer " notlüge"  ((WP war ihre einzige reale bezugsperson) die wahrheit ! ------es ist aber keineswegs so, dass dies jedenfalls nur NK etwas anginge !

Offline Wahrheitsforschung

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AMTSWEGIGKEIT
« Antwort #14 am: 08 Juni 2012, 14:18:05 »
AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

Verdacht: Abtreibung mit 10
Verdacht: Gesunde Geburt mit 14
Verdacht: ANGEBLICHE Tochter von MW
Verdacht: Kindesmutter NK oder MW oder ?
Verdacht: Kindesvater P oder H oder ?
Verdacht: Väterliche Großmutter P oder H oder ?
Verdacht: Väterlicher Großvater P oder H oder ?

AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

StPO § 2 Amtswegigkeit

§ 2. (1) Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind im Rahmen ihrer Aufgaben verpflichtet, jeden ihnen zur Kenntnis gelangten Verdacht einer Straftat ... in einem Ermittlungsverfahren von Amts wegen aufzuklären.

StPO § 3 Objektivität und Wahrheitserforschung

(1) Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft und Gericht haben die Wahrheit zu erforschen und alle Tatsachen aufzuklären, die für die Beurteilung der Tat und des Beschuldigten von Bedeutung sind.

(2) Alle Richter, Staatsanwälte und kriminalpolizeilichen Organe haben ihr Amt unparteilich und unvoreingenommen auszuüben und jeden Anschein der Befangenheit zu vermeiden. Sie haben die zur Belastung und die zur Verteidigung des Beschuldigten dienenden Umstände mit der gleichen Sorgfalt zu ermitteln.
« Letzte Änderung: 08 Juni 2012, 14:35:55 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.