Autor Thema: Die Romanspur "The Collectors"  (Gelesen 19651 mal)

Lilly Rush

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #60 am: 20 Mai 2012, 20:45:53 »
---was haben Sie gegen getrennte schlafzimmer ?

Ein unbewohntes Verlies?

Offline Reichmann

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #61 am: 20 Mai 2012, 20:56:37 »
---was haben Sie gegen getrennte schlafzimmer ?

Ein unbewohntes Verlies?
Ich denke mal für gewisse Spiele doch gut geeignet, vor allem wenn man an Kabelbinder und Trainingsgeräte für Beckenbodenmuskel denkt.
Gewissenhafte wissen halt was gefällt  ;)
Roland Reichmann
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Offline Politicus1

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #62 am: 20 Mai 2012, 21:15:59 »
@ Politicus

Was ich so gehört habe:

Es soll eine Hörprobe gegeben haben - da konnte man sogar Klopfzeichen im Wohnzimmer hören.
Na also, dann hat sie den WP so arg eingeschätzt, dass er sogar seine eigene Mama ....?!
Dabei war der Wolferl doch eh so nett und lieb...

Wie könne die alle ein erträgliches Leben haben und sich täglich in den Spiegel schauen - zumindest jene, die sich im Gesicht rasieren...?

silversurfer

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #63 am: 20 Mai 2012, 21:24:10 »
@reichmann: -- im ernst : das entspringt bloß einer schlechten phantasie ! --- das "verlies" war nicht nur nie bewohnt - es war auch sonst unbenützt --- der atomblitzbunker bot sich nur für die möglichkeit der vorspiegelung einer gefangenschaftslegende - und sonst gar nichts --- hat auch WP überrraschend getroffen, diesen tropf ! ---das schöne haus hat jetzt sonstjemand !!

Offline Reichmann

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #64 am: 20 Mai 2012, 21:27:34 »
@reichmann: -- ... das "verlies" war nicht nur nie bewohnt - es war auch sonst unbenützt ...
Sorry, das habe ich leider nicht beachtet. Das Verlies ist de fakto unbenützt. Das wurde festgestellt, steht auch so in den Protokollen. Somit ist meine Idee jedenfalls unzutreffend.
Danke, das Sie mich aufmerksam gemacht haben!
Roland Reichmann
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gEnom

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #65 am: 21 Mai 2012, 14:32:58 »
Kampusch kann wohl als so etwas wie eine Art Systemanomalie aufgefasst werden. Sie hat durch Zufall die Chance bekommen, zu Priklopil und wahrscheinlich auch zu H. bzw. W. (?) eine persönliche Beziehung aufbauen zu können. Das wäre wohl kaum möglich gewesen, wenn bei der Entführung alles nach Plan gelaufen wäre (man denke an die rund 40.000 Schilling, welche Priklopil wenige Tage nach der missglückten Entführung an H. bzw. W. (?) zurückgezahlt hat).
Zuerst dürfte das Entführungsopfer sehr wohl irgendwo im Haus von  Priklopil eingesperrt  worden sein, dabei hat sich Priklopil  wahrscheinlich auch die schwere Verletzung am Finger zugezogen. Sollte es das spätere Kampusch-Kammerl damals schon als eigenen Raum gegeben haben, und das kleine Mädchen tatsächlich gleich zu Beginn dort versteckt worden sein, könnte z.B. der herausziehbare Tresor der Übeltäter gewesen sein.
Es soll neben dem umgebauten Atombunker ja noch eine ganze Reihe weiterer verliesartiger Räume am Grundstück von Priklopil geben, welche nie genauer untersucht worden sind. Man kann davon ausgehen, dass diese - so wie im Übrigen auch das Versteck der Kampusch - ähnlich eingerichtet sind  (z.B. verfliest) wie es die Räumlichkeiten des SM Clubs "Das Verlies" bis vor kurzem gewesen sein sollen.
Ob all diese Übereinstimmungen bloßer Zufall sind, oder doch System dahinter steckt, bleibt jedem selbst überlassen.
Was ist eigentlich aus den Anschuldigungen des Polizisten geworden, der angeblich im Auftrag von Rzeszut  von der angeblichen Tochter der W. eine DNA-Probe besorgen sollte. Womöglich hat man dem untreuen Gesetzeshüter eine Strafmilderung zugesagt, wenn er den Verdacht auf Rzeszut lenkt. Die Idee eines DNA Abgleiches an sich wäre ja bestens zur Prüfung der behaupteten Mutterschaft durch Kampusch geeignet, aber dazu müsste die Probe höchstpersönlich von einem ausländischen Gutachter abgenommen, und versiegelt in dessen Labor transportiert werden. Dasselbe müsste dann natürlich auch  für die Vergleichsprobe der W. bzw. der Kampusch gelten. Die Gerichtsmedizin Wien wäre für ein derartiges Unterfangen  wohl keine allzu gute Anlaufstelle, zumindest aus Sicht jener Personen, welche nicht ganz zu unrecht an der Einzeltätertheorie zweifeln.



Offline Reichmann

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #66 am: 21 Mai 2012, 21:05:14 »
@gEnom:
Warum so bescheiden?
Es waren nicht etwa 40.000,- Schilling, sondern mehr als 400.000,- Schilling, die Priklopil, abzüglich ein paar Tausender an H zurückbezahlt hat.
Roland Reichmann
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gEnom

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #67 am: 22 Mai 2012, 12:35:58 »
Könnten es nicht doch 40.000 Schilling gewesen sein? 400.000 Schilling nur für eine Entführung allein, mutet doch etwas viel an. Bei so einem hohen Betrag hätte Priklopil sicher mehr leisten müssen, als das Mädchen in irgendeinem weißen Transporter unter Mithilfe einer weitern Person zu entführen.
Vielleicht diente dieses hin und her ja doch anderen Zwecken und stand nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kidnapping.

gEnom

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #68 am: 22 Mai 2012, 18:57:34 »
Als weitere alternative Deutungsvariante käme noch in Frage, dass einfach der Differenzbetrag die Bezahlung war. Hätte alles geklappt, wären für den Fall, dass zuerst tatsächlich 400.000 Schilling überwiesen wurden, zum Beispiel "nur" 350.000 Schilling  retour gegangen. Diese Variante erscheint auf den ersten Blick zwar etwas weit hergeholt, aber wenn man sich die ständig wechselnden Handynummern noch einmal vor Augen führt, könnte es vielleicht doch so gewesen sein. Abgesehen davon soll es ja das Konto von Ps Mutter gewesen sein, auf welches das Geld ursprünglich überwiesen wurde.
Definitiv am einfachsten und vor allem am unauffälligsten wäre es aber gewesen, eine allfällige Belohnung einfach in bar auszuzahlen.


Offline Politicus1

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Re: Die Romanspur "The Collectors"
« Antwort #69 am: 23 Mai 2012, 13:55:20 »
http://noe.orf.at/news/stories/2534207/

die Hoffnung stirbt zuletzt....