Autor Thema: NK ERSCHEINUNGEN vs 3096 TAGE IM VERLIES - FAKTEN vs SUGGESTIVE SCHEINWELT  (Gelesen 103354 mal)

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NK ERSCHEINUNGEN
« Antwort #15 am: 07 April 2012, 08:38:44 »
NK ERSCHEINUNGEN - Weitere Hinweise in

13.09.2006 NATASCHA KAMPUSCH NEWS EXKLUSIV:
Das 1. Bild - Erste Auszüge aus dem Interview!

20060913 BACK TO THE ROOTS - NATASCHA KAMPUSCH NEWS
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,195.0.html

"Ich war jeden Tag oben und hab irgendetwas mit ihm gemacht"

Über die Vergangenheit sagte die 18-Jährige u.a., sie habe ihren Raum, ein Verlies unter der Garage des Einfamilienhauses von Wolfgang Priklopil in Strasshof a.d. Nordbahn (Bezirk Gänserndorf), verlassen dürfen: "Doch, ich war jeden Tag oben und hab mit ihm irgendetwas gemacht. Irgendwelche ganz alltägliche Kleinigkeiten halt. Aber sofort danach bin ich wieder hinteruntergeschickt worden. Zum Schlafen. Zum Leben. Wenn er weg musste untertags." Besonders schlimm sei es gewesen, wenn Besuch oder "seine Mutter übers Wochenende gekommen ist".

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Weitere sachdienliche und konkrete Hinweise mit Angabe der PDF SEITEN aus dem Bericht der StA  INNSBRUCK vom 23.11.2011 erbeten zum Beweis Verdacht der objektiven Unwahrheit von Angaben über 3096 TAGE IM VERLIES zu NK ERSCHEINUNGEN im Zeitraum 02.03.1998 08 Uhr - 23.08.2006 13 Uhr und zum Beweis Verdacht Missbrauch der Amtsgewalt StGB § 302 (2) durch BT und UT.

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DIKTATUR KRIMINELLER MÄRCHENTANTEN UND MÄRCHENONKELN - VERDACHT
DIKTATUR KRIMINELLER STAATSANWÄLTE - VERDACHT

http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,55.30.html

ES BESTEHT DER VERDACHT: KRIMINELLE ELEMENTE IM AMT SCHÄDIGEN BEWUSST
DIE REPUBLIK, DAS PARLAMENT, DAS VOLK UND DAS ANSEHEN DER JUSTIZ.
« Letzte Änderung: 07 April 2012, 10:23:07 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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NK ERSCHEINUNGEN
« Antwort #16 am: 07 April 2012, 10:19:19 »
NK ERSCHEINUNGEN vs 3096 TAGE IM VERLIES - VERDACHT AUF BETRUG UND STGB § 302 (2)

TATSACHEN UND FAKTEN vs SUGGESTIVE SCHEINWELT - VERDACHT AUF BETRUG UND STGB § 302

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27.1.2008 11:53 PROFIL

Affäre: Neue Zeugen im Fall Kampusch
Wurde mehrmals mit Entführer gesehen


http://www.profil.at/articles/0804/560/195542/affaere-neue-zeugen-fall-kampusch

Informieren Sie sich umfassend über Natascha Kampusch auf News.de
www.Natascha-Kampusch.News.de

Affäre. Neue Zeugen im Fall Kampusch:
Natascha und ihr Entführer wurden wiederholt beobachtet –
angeblich auch bei einem Besuch in der Wohnung von Wolfgang Priklopils Mutter.


Er hatte sie von Anfang an gesucht. Draußen im 22. Bezirk, jenseits der Donau, an dem von Autobahnkreuzen und Industriehallen verstellten Stadtrand von Wien, plakatierte er selbst gebastelte Steckbriefe mit dem Foto seiner damals zehnjährigen Tochter. Dort, wo ohnehin jeder dieses rundliche Mädchengesicht mit den verschmitzt lächelnden Augen kannte und wusste, dass Natascha verschwunden war. Er trieb die Ermittler an, wenn sie nach dem x-ten Tauchgang in Schotterteichen, nach dem Einsatz von Baggern, Suchhunden und Helikoptern wieder einmal ausgelaugt das Handtuch geworfen hatten. Er ging den Polizisten mit seinen teils abstrusen Thesen auf die Nerven, mit den von ihm engagierten Detektiven, mit seinen Vorwürfen gegen die seiner Meinung nach zu lasche Seine Tochter ist inzwischen wieder aufgetaucht, doch er, Natascha Fahndung. Kampuschs Vater Ludwig Koch, sucht immer noch.

Seit sich Natascha Kampusch nach acht Jahren Gefangenschaft im Sommer 2006 aus eigener Kraft befreite und mit blassem Gesicht vor einer gebannten internationalen Öffentlichkeit erschien, wurden mehrere Bücher über sie geschrieben. Ihre Exklusivinterviews haben hohe Summen eingespielt, ab April versucht sie am runderneuerten Privatkanal Puls 4 eine Karriere als Moderatorin einer Talkshow.

Und Ludwig Koch sucht immer noch die Wahrheit, „und zwar die ganze“, die hinter den Blitzlichtgewittern, Nataschas eigenem Schweigen und unter dem Deckel des geschlossenen Aktes mit der Zahl 13 ST 62869/99y aus 145 prall gefüllten Ordnern bis heute verborgen geblieben ist.

„Ich weiß, die Leute halten mich für einen Deppen, weil ich nicht so gut reden kann“, sagt Ludwig Koch. „Aber ich kann nichts dafür, dass mich manche unterschätzen.“ Und er ist sicher: „Die angebliche Wahrheit, so wie sie am Tisch liegt, stimmt nicht. Nicht ganz jedenfalls.“

Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten sind mehrere Personen auf Koch und den Privatdetektiv Walter Pöchhacker zugekommen, der seit Jahren nicht von Kochs Seite weicht. Diese Augenzeugen berichten von Begebenheiten, aus denen hervorzugehen scheint, dass manches anders gewesen sein dürfte, als bisher bekannte Ermittlungsergebnisse nahelegten.

Mit den zwei glaubwürdigsten dieser Personen hat profil vergangene Woche ausführliche Gespräche geführt. Der Erste, Josef Krall (Name von der Redaktion geändert, Anm.), ist pensionierter Lehrer und wohnt im zweiten Stock des Hauses in der Rugierstraße 30 in Wien-Donaustadt – genau gegenüber der früheren Wohnung der Familie Priklopil.

Wolfgang Priklopil hatte Natascha Kampusch entführt, sie acht Jahre lang in einem selbst gebauten Verlies im Garten des Einfamilienhauses der Familie in Strasshof bei Wien gefangen gehalten und sich am Abend des 23. August 2006 vor einen Zug der Wiener Schnellbahn geworfen. Sein Opfer war einige Stunden zuvor geflüchtet und hatte die größte Alarmfahndung in der Geschichte der Zweiten Republik ausgelöst. Vater Priklopil war Jahre zuvor gestorben, Priklopils Mutter Waltraud wohnte nach wie vor in der Wohnung in der Rugierstraße, gegenüber von Josef Krall. Frau Priklopil ist mittlerweile ausgezogen und lebt unter einer neuen Identität an einem unbekannten Ort.

Ausländische Putzfrau? Nach Angaben von Ermittlern habe Frau Priklopil Natascha Kampusch zwar ein- oder zweimal gesehen, als sie zu Besuch bei ihrem Sohn im Haus in Strasshof gewesen sei. Sie habe die ihr unbekannte Person jedoch für eine ausländische Putzfrau gehalten, nie mit ihr gesprochen und ihrem Sohn Wolfgang keine diesbezüglichen Fragen gestellt. Möglicherweise war es anders.

Josef Krall berichtet nun gegenüber profil, Natascha Kampusch sei zumindest einmal mit Wolfgang Priklopil zu Besuch bei dessen Mutter gewesen. Ein oder zwei Tage nach Kampuschs Flucht habe er dies auch den Ermittlern mitgeteilt, die allerdings nur begrenztes Interesse gezeigt hätten. Krall erinnert sich nicht mehr genau, wann es war: „Vielleicht im Februar oder März 2006, jedenfalls gegen Winterende. An diesem Tag war ich vor meiner Wohnungstür und habe Schuhe geputzt, als der Wolfgang mit einer jungen Frau gekommen ist und bei seiner Mutter angeläutet hat. Die Frau Priklopil war zu Hause. Sie hat die Tür geöffnet.“ Natascha Kampusch sei etwas ärmlich und für die Jahreszeit zu dünn gekleidet gewesen und habe jedenfalls ein violettes Kopftuch getragen, das „auf türkische Art gebunden war, mit einem Streifen quer über die Stirn und nach hinten geknüpft. So ähnlich hat sie sich ja auch später, nach ihrer Flucht, präsentiert.“

Natascha Kampusch habe sich nach ihm umgedreht und ihn angesehen. Krall: „Heute weiß ich, dass es ein Hilferuf war. Damals habe ich das nicht wissen können. Wenn mich eine junge, schöne Frau anschaut, nehme ich ja nicht an, dass das ein Hilferuf ist.“ Wolfgang Priklopil sei aufgefallen, dass Natascha Kampusch versuchte, mit Krall Blickkontakt aufzunehmen: „Er hat sie am Arm geführt, sie in den Vorraum der Wohnung gedrängt und gesagt: ,Geh eini.‘“ Es sei ersichtlich gewesen, dass sich die Frau nicht wohlgefühlt habe.

Am Abend des 23. August, nachdem Kampusch geflüchtet war und Priklopil Selbstmord begangen hatte, seien Ermittler zu Frau Priklopil gekommen und hätten auch ihn, Krall, routinemäßig befragt: „Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Zusammenhänge noch nicht realisiert und konnte nichts Nennenswertes berichten. Nur dass ich die Familie oberflächlich kannte. Und dass die sehr zurückgezogen lebten.“

Erst am nächsten Tag dämmerte es ihm. Der pensionierte Lehrer rief bei der Polizei in Wien an. Dort erfuhr er, dass man nicht zuständig sei. Herr Krall wurde mit der „Sonderkommission Natascha Kampusch“ in Eisenstadt verbunden. Diese hörte sich Kralls Schilderung an und fand sie nicht uninteressant. Doch Krall noch einmal aufzusuchen und eine niederschriftliche Einvernahme durchzuführen war den Ermittlern offenbar zu umständlich. Herr Krall wurde gefragt, ob er nicht ins Burgenland kommen wolle. Krall zu profil: „Da habe ich gesagt: ,Wenn es euch nicht wichtig ist, dann lassts es halt bleiben.‘“

Einige Monate nach ihrer Flucht habe er Frau Kampusch zufällig bei einem Heurigen während einer Geburtstagsfeier gesehen, berichtet Krall. Sie habe seinen Hund gestreichelt, und er, Krall, habe das Bedürfnis verspürt, Kampusch zu fragen, warum sie ihn damals nicht um Hilfe gebeten oder ein Zeichen gegeben habe. „Doch ich habe es gelassen. Offen gesagt hatte ich Schuldgefühle. Wir hätten es in der Hand gehabt, ihre Gefangenschaft um ein halbes Jahr zu verkürzen.“ Doch ein Blick sei halt zu wenig gewesen: „Was soll ich machen? Ich hatte einen unbestimmten Verdacht, aber das reicht doch nicht aus, um einen Wirbel zu veranstalten. Wenn so etwas an die Öffentlichkeit geht und sich dann herausstellt, dass nichts dran ist, was dann? Das sind ja meine Nachbarn, und ich muss mit ihnen leben.“ Vor wenigen Wochen habe er Natascha Kampuschs Vater Ludwig Koch beim selben Heurigen wieder getroffen und ihm die Geschichte erzählt.

Der BMW 850. Der 23. August 2006, der Tag von Kampuschs Flucht, war ein Mittwoch. Am Donnerstag zuvor und einen Tag später, am Freitag, dem 18. August, wäre sie, ohne es selbst zu wissen, um ein Haar befreit worden. So jedenfalls die Schilderung des Tankwartes Helmut Konrad von der Diskont-Tankstelle Jandl am Dassanovskyweg in Wien-Donaustadt: Am Donnerstag, dem 17. August 2006, gegen 11.30 Uhr hielt ein roter, vor Sauberkeit blitzender BMW 850 an der Tankstelle. Tankwart Helmut Konrad, seit jeher ein leidenschaftlicher Autofan, hatte gerade Besuch von einem Freund, ebenfalls Autoliebhaber. Der 850er fiel den beiden sofort auf. Der Fahrer stieg, zu Boden blickend, aus und ließ nachtanken. Ansonsten verbot er dem Tankwart, sein rotes Schmuckstück auch nur anzurühren. Nicht einmal die Scheiben durften gewaschen werden. Konrad: „Wahrscheinlich hätte ich den Wagen mit meinem Fetzen schmutzig gemacht.“ Trotzdem kam man ins Gespräch, und der Fahrer erzählte, den Wagen von seinem Vater geerbt zu haben. Helmut Konrad umkreiste ehrfürchtig den BMW. Am Beifahrersitz saß eine Frau mit Kopftuch, die ihn ansah und zu lächeln schien. Konrad: „Wissen Sie, ich bin seit 27 Jahren im Bezirk, an meiner Tankstelle kommen täglich 200 Kunden vorbei, ich hab den Fall Natascha in den Medien verfolgt, und er war hier im Bezirk über Jahre hinweg ein großes Thema unter den Leuten. Ich persönlich war immer der Meinung, dass sie noch lebt. Als ich nun diese Frau im BMW sah, gab es mir einen Stich.“

Konrad schöpfte konkreten Verdacht, es könne sich dabei möglicherweise um die vermisste Natascha Kampusch handeln. Der Tankwart: „Ich wollte auch nicht so neugierig wirken. Ich war ja überhaupt nicht sicher. Es wäre ja auch möglich gewesen, dass der Mann Türke ist, ein moslemisches Paar, da kann ich ja seine Frau nicht so begaffen.“ Als der Wagen wieder von der Tankstelle auf die Straße bog, habe Konrad gespürt, „dass der Typ nicht frank war. Ich hab überlegt, was ich jetzt tun soll, und habe mir, nur um irgendwas zu machen, die Autonummer aufgeschrieben.“ Den ganzen Tag sei ihm die Sache nicht mehr aus dem Kopf gegangen: „Ich hatte einen Bekannten bei der Kriminalpolizei, der inzwischen in Pension ist. Ich wusste nicht, ob ich den anrufen sollte. Dann beschloss ich, es nicht zu tun. Ich dachte, der Fahrer mit dem roten BMW würde wiederkommen, und dann könnte ich mich zu 100 Prozent überzeugen, ob sie es wirklich ist. Ich hatte ja durch das Gespräch Vertrauen zu ihm aufgebaut.“

Am nächsten Tag. Helmut Konrad sollte Recht behalten. Schon am nächsten Tag bog der Wagen wieder zur Tankstelle ein. Er hielt vor dem Eingang zum Tankstellen-Shop. Es war gegen 16 Uhr. Tankwart Konrad wurde nervös. Der Fahrer blieb im Wagen sitzen, während die junge Frau mit dem Kopftuch ausstieg, sich langsam in den Shop begab und ein alkoholfreies Getränk aus dem Kühlregal nahm. „Als sie zahlen wollte, war ich mir zu 99 Prozent sicher, dass sie es ist. Ich dachte, vielleicht sagt sie etwas. Wenn ich eine Waffe gehabt hätte … ich weiß nicht. Ich habe selber eine Tochter. Ich hatte die Autonummer nicht mehr. Ich hab die Frau angeschaut und das Wechselgeld ganz langsam, wie in Zeitlupe zusammengesucht, um ihr möglichst viel Zeit zu geben, irgendwas zu sagen oder zu tun.“

Helmut Konrad erzählt, er sei unter Schock gestanden: „Ich habe überlegt, wenn ich jetzt die automatische Tür schließe und die Frau ins Hinterzimmer sperre, was macht der Fahrer dann? Vielleicht hat er eine Pistole, vielleicht gibt er Vollgas und fährt durch die Tür, vielleicht macht er etwas mit Benzin oder was weiß ich. Wenn ich jetzt die Polizei rufe – bis die da sind, das dauert zehnmal zu lange. Sie hat mich angeschaut. Irgendwie suchend. Aber nichts gesagt.“

Konrad dachte an seinen Bekannten von der Kripo. Da fiel ihm ein, dass es August war und sich der Mann auf Urlaub befand: „Ich habe hinausgeschaut zum Mann im BMW. Er ist am Steuer gesessen und hatte den Kopf gesenkt, wie immer. Die Tür war offen, und ich hab nicht gewusst, ob er hört, was ich rede. Als sie wieder wegfuhren, hab ich mich nicht einmal getraut, das Kennzeichen aufzuschreiben. Ich dachte, wenn der in den Rückspiegel schaut und etwas merkt, ist er weg, und wir finden sie nie wieder.“

Als der BMW mit Wolfgang Priklopil und Natascha Kampusch außer Sichtweite war und Helmut Konrad aufgewühlt auf und ab ging, tauchte plötzlich eine Erinnerung auf. Die beiden waren vor Monaten schon einmal da gewesen. Auch damals hatte sich die junge Frau mit dem Kopftuch ein Getränk geholt. Konrad: „Sie war total fertig, konnte kaum gehen und wirkte sehr krank und schwach. Sie hat mir leidgetan, das weiß ich noch genau. Doch damals hätte ich sie nie erkannt.“

Konrad redete mit niemandem darüber, nicht einmal mit seiner Familie. Er beschloss, für das nächste Mal einen Zettel vorzubereiten und „irgendetwas draufzuschreiben, ob sie die Natascha Kampusch ist und ob sie Hilfe braucht oder so. Oder ich wollte sie einfach fragen.“ Nachts konnte er kaum noch einschlafen. Fünf Tage später, am Nachmittag des Mittwochs der darauf folgenden Woche, war Konrad eben mit seinem Auto auf der Wiener Südosttangente unterwegs, als er die Meldung vom Auftauchen Natascha Kampuschs im Radio hörte. Nach ihrem Entführer, der in einem roten BMW geflüchtet sei, laufe eine Großfahndung.

Vorvergangene Woche fuhr Natascha Kampuschs Vater mit seinem klapprigen Pkw bei der Diskont-Tankstelle am Dassanovskyweg vor, um zu tanken. An der Zapfsäule stand Helmut Konrad und winkte Herrn Koch zur Seite. Er hatte ihm etwas zu erzählen. Koch ist glücklich über das Mosaiksteinchen. Seine Tochter hat er noch nicht ernsthaft über die Umstände ihrer Gefangenschaft befragt: „Anfangs wollte ich das nicht. Ich wollte ihr Zeit geben, bis sie selbst aufmacht.“ Doch dann kam der Streit mit seiner Ex-Lebensgefährtin und Nataschas Mutter, Brigitta Sirny. Seit Silvester hat er keinen Kontakt mehr zu Natascha. Koch: „Da hat sie meine jetzige Frau angerufen, ein gutes neues Jahr gewünscht und gesagt, wenn wir etwas wollen, sollen wir uns an ihre Mutter wenden. Ihre Handynummer funktioniert nicht mehr.“

Nataschas Mutter Brigitta Sirny „hat sowieso regelmäßig bei mir getankt“, erzählt Tankwart Helmut Konrad. „Mit ein bisschen Glück hätten sie sich treffen können.“ Sowohl Brigitta Sirny wie auch Natascha Kampusch waren trotz intensiver Versuche durch profil für Stellungnahmen nicht erreichbar.
« Letzte Änderung: 07 April 2012, 12:41:39 von Wahrheitsforschung »
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FROHE BEWEISSUCHE
« Antwort #17 am: 08 April 2012, 09:07:10 »
WÜNSCHT ALLEN AUFDECKERN FROHES BEWEISSUCHEN UND FROHES BEWEISSICHERN

Soweit in diesem Formular personenbezogene Ausdrücke verwendet werden,
umfassen sie Frauen und Männer gleichermaßen.

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KAMPUSCH 3096 TAGE Zitate zum Beweis Verdacht der objektiven Unwahrheit von Angaben über 3096 TAGE VERLIES zu NK ERSCHEINUNGEN im Zeitraum 02.03.1998 08 Uhr - 23.08.2006 13 Uhr:

08.04.2012 ZUSAMMENFASSUNG NK ANGEBLICH 3096 TAGE DURCHGEHEND IM VERLIES

MÄRZ 2012 LIBRO JOURNAL SEITE 58 - BUCH NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE 

Libro Journal Seite 58 Zitat:
... nach der seelenzermürbenden Gefangenschaft im Kellerverlies ...

Buch Seite 2, Zeile 7f, Zitat:
Hier in diesem nur knapp fünf Quadratmeter großen Verlies, wird Natascha Kampusch die nächsten achteinhalb Jahre leben.

Buch Rückseite Zitate:
„Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen“
Ihr Peiniger, Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. …

„Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards …“ Der Tagesspiegel, Denis Scheck

Buch Seite 96:
Lebendig begraben
Der Alptraum wird Wirklichkeit …

Buch Seite 97f:
Auch ich war unter der Erde gefangen, in einem Raum, den der Täter durch viele Türen von der Außenwelt abgeriegelt hatte.

Auch ich war in einer Welt gefangen, in der alle Regeln, die ich kannte, außer Kraft gesetzt waren. Alles, was in meinem Leben bislang gegolten hatte, war hier ohne Bedeutung. …

Buch Seite 98:
Die Welt, in der ich nun lebte, war auf fünf Quadratmeter zusammengeschrumpft. Wenn ich nicht verrückt werden wollte, musste ich versuchen, sie für mich zu erobern.

Buch Seite 99:
Ich begann, mich im Verlies einzurichten und das Gefängnis des Täters in meinen Raum zu verwandeln, in mein Zimmer.

Buch Seite 104:
Die wichtigste Veränderung aber kam durch einen Fernseher und einen Videorekorder in mein Verlies.

Buch Seite 105:
Eines Tages in jenem Frühling, von dem ich nur aus dem Kalender wusste, brachte mir der Täter ein Radio ins Verlies. Ich machte innerlich einen Freudensprung. Ein Radio, das würde wirklich eine Verbindung in die echte Welt bedeuten.

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NK ERSCHEINUNGEN vs 3096 TAGE IM VERLIES - VERDACHT AUF BETRUG UND STGB § 302 (2)
TATSACHEN UND FAKTEN vs SUGGESTIVE SCHEINWELT - VERDACHT AUF BETRUG UND STGB § 302


ZUM BEWEIS 3096 TAGE IM VERLIES GEFUNDEN - 7 FUNDSTÜCKE ALS 7 FOTO ANHÄNGE

VERDACHT OBJEKTIVER UNWAHRHEIT - 3096 TAGE IM VERLIES vs NK ERSCHEINUNGEN

NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 96 Lebendig begraben ....JPG
NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 97 Auch ich war unter der Erde gefangen ....JPG
(*)
FORTSETZUNG
 NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 98 Die Welt ....JPG
NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 99 Ich begann ....JPG
NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 104 Die wichtigste Veränderung ....JPG
NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 105 Eines Tages ....JPG
(*) NATASCHA KAMPUSCH 3096 TAGE SEITE 98 ... war hier ohne Bedeutung..JPG
« Letzte Änderung: 08 April 2012, 13:58:54 von Wahrheitsforschung »
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06.09.2010 10:57 20MIN KAMPUSCH BIOGRAPHIE 1 Nur einer von uns kann überleben

http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/18917485

KAMPUSCH-BIOGRAFIE

06. September 2010 10:57; Akt: 06.09.2010 13:35 Print
 
«Nur einer von uns kann überleben»

Vier Jahre nach ihrer Flucht hat Natascha Kampusch ihre Geschichte aufgeschrieben.
Am Mittwoch soll ihre Biografie erscheinen.
Die ersten Auszüge sind im Netz bereits vorhanden.

Ihr Schicksal sorgte weltweit für Aufsehen:
Natascha Kampusch wurde 3096 Tage in einem Kellerverlies gefangen gehalten.
In ihrer Biografie erzählt die 22-jährige Österreicherin die Details des Martyriums.
Das 284 Seiten lange Werk ist weit mehr als die Reise ins Horrorkabinett eines Psychopathen.
Es ist die analytische Beschreibung des Lebens und der Nöte eines jungen Mädchens, das mit Unvorstellbarem konfrontiert wird.

«3096 Tage» ist ab dem 8. September im Handel.
Bildstrecken Kampusch packt aus In den Fängen des Kidnappers TV-Tipp:

Am Montagabend tritt Natascha Kampusch wieder in den Medien auf.
Zum ersten Mal seit Monaten, gibt sie ein Fernsehinterview für die ARD über die Zeit ihrer Gefangenschaft.
Um 22.45 Uhr wird das Gespräch mit Talkmaster Reinhold Beckmann ausgestrahlt.

Kampusch steht in ihrem Buch «3096 Tage» als starke, wenn auch distanzierte Ich-Erzählerin im Mittelpunkt und löst sich damit aus der Opferrolle.
Damit reisst die junge Frau die Deutungshoheit über die in aller Welt bekannte Geschichte wieder an sich.
Neue Erkenntnisse, nach denen der «Fall Kampusch» nochmals aufgerollt werden müsste, enthält die Biografie nicht.

Das Werk in zehn Kapiteln beginnt mit der Schilderung der Kindheit in Wien.
Die Eltern trennen sich, der Vater trinkt viel, die gefühlsarme Mutter ist mit dem aufgeweckten Kind überfordert und verteilt Ohrfeigen.
Nur die Grossmutter gibt der kleinen Natascha Aufmerksamkeit und eine Heimat.

«Wirst du mich vergewaltigen?»

«Habe ich geschrien?
Ich glaube nicht», schreibt Kampusch über den 2. März 1998. 
An jenem Tag kann Wolfgang Priklopil die unsichere und aus Frust dick gegessene Zehnjährige auf dem Schulweg leicht in seinen Transporter ziehen.

Kampusch hat furchtbare Angst.
In Passagen, die die «Bild»-Zeitung veröffentlicht, beschreibt die 22-Jährige ihre ersten Gedanken:
«Reden.
Du musst mit ihm reden.
Aber wie?
Wie spricht man einen Verbrecher an?», schreibt sie im ersten Kapitel
«So wurde ich entführt».
«Aber natürlich bekam ich keine Antwort.
Stattdessen befahl mir der Mann barsch, ruhig zu sein, dann würde mir auch nichts geschehen.
‚Werde ich jetzt missbraucht?’, fragte ich ihn als Nächstes.
Diesmal bekam ich eine Antwort.
‚Dazu bist du viel zu jung’, sagte er.
‚Das würde ich nie tun.’»

Peiniger und Bezugsperson

Damit beginnt das Grauen im Fünf-Quadratmeter-Verlies mit ständig klappernder Belüftung, Licht nach der Zeitschaltuhr und Gegensprechanlage, damit ihr Kidnapper jede Regung vom Haus aus überwachen kann.
Er gibt ihr mit «Bibiana» einen neuen Namen und versucht, ihr altes Leben auszulöschen.
«Er sah mich dabei an, wie ein stolzer Besitzer seine neue Katze betrachtet – oder schlimmer:
wie ein Kind ein neues Spielzeug», schreibt Kampusch.
«Ich flehte ihn an, mich gehen zu lassen.
Doch es war zwecklos. (…)
Er erklärte mir, dass er nun nach Wien fahren müsse, um mir aus seiner dortigen Wohnung eine Matratze zu holen. Ich hätte alles getan, damit er blieb oder mich mitnahm: alles, nur um nicht allein zu sein.»

Eindrücklich schildert Kampusch den absurden Alltag mit ihrem Peiniger, der gleichzeitig die einzige Bezugsperson ist.
Das einsame Kind spielt mit ihm «Mensch ärgere dich nicht» und bittet um einen Gutenachtkuss.
Er bringt ihr Fertiggerichte, Bücher und Videos, feiert mit ihr Weihnachten und will kuscheln.
Dann lässt er sie wieder tagelang allein oder schlägt sie brutal zusammen.
Als sie zur Frau wird, versucht er, sie zur hörigen Sklavin zu erziehen.

«Die Gefangenschaft steckte in mir»

Mit der seelischen Abhängigkeit lockert sich ihr körperliches Gefängnis:
Mit den Jahren lässt Priklopil das Mädchen immer öfter im Haus arbeiten und unternimmt sogar kurze Ausflüge.
Aber nur unter strenger Überwachung und Drohung, alle zu töten, wenn sie um Hilfe ruft.

Dazu ist sie sowieso nicht mehr in der Lage:
«Ich steckte bereits so tief in der Gefangenschaft, dass die Gefangenschaft bereits in mir steckte.»

In einem Tagebuch schreibt sie regelmässig über die Misshandlungen:
«Brutale Tritte mit dem Knie in Bauch und Genitalbereich (wollte mich zum Knien bringen).
Sowie auf die untere Wirbelsäule. (...)
Dann Dunkelhaft ohne Luft und Essen», kritzelt sie heimlich am 24. August 2005.

Psychologisch komplex schildert die junge Frau die facettenreiche Beziehung zum Täter, in der nichts schwarz und weiss, sondern vieles grau ist.
«Wäre ich ihm ausschliesslich mit Hass begegnet, hätte mich dieser Hass so zerfressen, dass ich nicht mehr die Kraft gehabt hätte, zu überleben.»

Der totalen Kontrolle entziehen

Dennoch versucht sie, sich seiner totalen Kontrolle immer wieder zu entziehen - inklusive gescheitertem Suizidversuch.
Um die Gewaltausbrüche zu überstehen, lernt sie, sich dabei innerlich von ihrem Körper zu lösen:
«Ich war weit weg.»
Noch heute spüre sie emotional nichts, wenn sie daran zurückdenke.

Ganz kann der Täter die junge Frau nicht brechen.
«Du hast uns in eine Situation gebracht, in der nur einer von uns beiden überleben kann», sagt sie ihm Wochen vor der Flucht.
In einem unbemerkten Moment rennt sie in die Freiheit. «Mein Name ist Natascha Kampusch.
Sie müssen von meinem Fall gehört haben», sagt sie den ankommenden Polizisten.
Es ist das erste Mal seit Jahren, dass Priklopils «Bibi» wieder ihren echten Namen ausspricht.

Trotz des weltweiten Medienhypes will sie nicht untertauchen:
«Niemals würde ich jetzt, nach meiner Befreiung, dieses wichtigste Gut aufgeben: meine Identität.»

(kle, mit Material von dpa)

AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

Natascha Kampusch wurde 3096 Tage in einem Kellerverlies gefangen gehalten.

Mit den Jahren lässt Priklopil das Mädchen immer öfter im Haus arbeiten und unternimmt sogar kurze Ausflüge.

Ich war weit weg.

Du hast uns in eine Situation gebracht, in der nur einer von uns beiden überleben kann», sagt sie ihm Wochen vor der Flucht.





« Letzte Änderung: 02 Juni 2012, 05:42:42 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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07.09.2010 12:52 20MIN KAMPUSCH BIOGRAPHIE 2 Er schrubbte mich wie ein Auto

http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/11704370

KAMPUSCH-BIOGRAFIE – TEIL 2

07. September 2010 12:52; Akt: 07.09.2010 13:10

«Er schrubbte mich wie ein Auto»

Was, wenn da das Bedürfnis nach Zärtlichkeit ist?
Und was, wenn der einzige, der es befriedigen könnte, der Peiniger ist?
Natascha Kampusch erzählt.

«Als die Tür ins Schloss fiel, begann ich zu weinen.
Ich war allein, eingesperrt in einem kahlen Raum irgendwo unter der Erde», beginnt Natascha Kampusch die Beschreibung ihres achtjährigen Martyriums.
Ihr Entführer Wolfgang Priklopil hatte sie Stunden zuvor auf offener Strasse entführt und nun in seinem Keller eingesperrt.
Im fünf Quadratmeter grossen «Käfig» läuft das Mädchen «hin und her, wie ein Tiger».

Infografik Natascha Kampuschs Kellerverlies

Die Dunkelheit macht ihr Angst.
Sie bittet Priklopil, das Licht brennen zu lassen.
Doch die dauernde Helligkeit ist «fast so schlimm» wie die totale Dunkelheit.
In Auszügen, die die «Bild»-Zeitung täglich veröffentlicht, erzählt Kampusch, wie am Schluss das «grelle Licht» in ihren Augen wehtat. 
«Im künstlichen Licht des hermetisch abgeriegelten Kellers gab es keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht.»


Kampusch braucht Zärtlichkeit
Besonders eindrücklich ist Kampusch' Bedürfnis nach Zärtlichkeit – auch wenn diese von ihrem Peiniger kommen muss.
«Als der Täter einmal ins Verlies kam, bat ich ihn, bei mir zu bleiben, mich ordentlich ins Bett zu bringen und mir eine Gutenachtgeschichte zu erzählen.
Ich wünschte mir von ihm sogar einen Gutenachtkuss, wie meine Mutter ihn mir gab.
Alles, um die Illusion der Normalität zu wahren.»

«Aus meiner Schultasche holte er ein Leseheft, legte mich auf die Matratze, deckte mich mit einer dünnen Decke zu.
Dann begann er zu lesen: 'Die Prinzessin auf der Erbse'.
Am Ende gab er mir einen Kuss auf die Stirn.»

Priklopil habe aber ihre Bitte nach Zuwendung zum Teil auch übertrieben wahrgenommen.
Er behandelte die Achtjährige wie ein Kleinkind, putzte ihr manchmal sogar die Zähne, «wie einer Dreijährigen».

Der Entführer pflegt sie «wie ein Auto»
Priklopil brachte der kleinen Natascha zweimal pro Tag etwas zu Essen.
«Morgens brachte er mir eine Tasse Tee oder Kakao, ein Stück Kuchen oder eine Schale Müsli.
Zu Mittag oder am Abend kam er mit Tomatensalat und Wurstbroten oder einer warmen Mahlzeit, die er mit mir teilte.»
Er badete das Mädchen in einem Doppel-Waschbecken im Verlies.
Weil es unten kein Warmwasser hatte, brachte er «mir warmes Wasser in Plastikflaschen nach unten.
Ich musste mich ausziehen, mich in eines der Becken setzen und die Füsse in das andere stellen.»

Der Entführer «schrubbte» die nackte Natascha ab «wie ein Auto.
Es lag weder etwas Zärtliches noch etwas Anzügliches in seinen Gesten.
Er pflegte mich, wie man ein Haushaltsgerät instand hält.»
Nach ein paar Monaten im Verlies bat sie Priklopil zum ersten Mal, «mich zu umarmen.
Ich brauchte den Trost einer Berührung, das Gefühl menschlicher Wärme.
Er hatte grosse Probleme mit Nähe, mit Berührungen.
Aber nach einigen Versuchen schafften wir es, einen Modus zu finden.»
(kle)

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In Auszügen, die die «Bild»-Zeitung täglich veröffentlicht, erzählt Kampusch, wie am Schluss das «grelle Licht» in ihren Augen wehtat. 
«Im künstlichen Licht des hermetisch abgeriegelten Kellers gab es keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht.»

« Letzte Änderung: 03 Juni 2012, 01:31:09 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Lilly Rush

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Zitat
In Auszügen, die die «Bild»-Zeitung täglich veröffentlicht, erzählt Kampusch, wie am Schluss das «grelle Licht» in ihren Augen wehtat. 
«Im künstlichen Licht des hermetisch abgeriegelten Kellers gab es keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht.»

Mein Gott, wie muss der Armen erst das grelle Licht auf der Schipiste wehgetan haben!
Das ist ja Folter!

Ah ja und die gefundenen Bikinis hat sie wahrscheinlich auch im Doppelwaschbecken getragen!
« Letzte Änderung: 03 Juni 2012, 09:37:30 von Lilly Rush »

Offline Politicus1

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nicht vergessen die Geschichte mit dem ersten Gang in der Freiheit:
erinnern wir uns noch an den ersten Ausflug aus dem AKH mit ihrem Betreuer um ein Eis zu kaufen? Wie herrlich das war, endlich nach dem Gefängnis in Freiheit unter Menschen zu sein....
Bleibt aber die noch immernicht beantwortete Frage, wieso in dern ersten Momenten und Tagen nach der Selbstbefreiung solche Geschichten aufgetischt wurden. War das von den Medienberatern manipuliert, um den Mitleidseffekt nur ja voll zu ereichen (und damit Kohle machen zu können...)?

Lilly Rush

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre ersten Berater und Vertretungen (Harrich und Ecker) ihr das eingeredet haben.
Das sind Geschichten, die sie sich möglicherweise lange zuvor ausgedacht hat. Nur wie das so ist bei Geschichten - man weiß später nicht mehr so genau welche Details man vorher erzählt hat. Da ergeben sich dann nette Varianten.

silversurfer

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---das erschütterndste bisher :
   dass sich kein (sogenannter ) unabhängiger journalist fand, der die veröffentlichte   innsbrucker einstellungsbegründung als beleidigung der intelligenz der andressaten (nämlich der öffentlichkeit) empfand ---obwohl sie von anmaßung zu willkür bei beurteilung der frage   indizierter willkür und scheinbegründungen der verdächtigen staatsanwälte nur so strotzt , ja deren unverfrorenheit bei erzeugung und abmauerung der WP- einzig und alleintäter-these noch übertrifft .

Entwicklungshelfer

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unabhängiger journalist
Wer kann sich   -als Journalist - noch leisten (=Kohle) , dass er unabhängig ist?

SCHADE!!

z.B.:
http://dernaro.wordpress.com/2012/02/22/die-freien-sklaven/

P.S.: Gut,  dass es  das INTERNET gibt - lässt doch den einen oder   
        anderen .............  z.B.  nervös werden -  also am Ball bleiben ;)
       

Offline Wahrheitsforschung

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FAKTEN vs MANIPULATION
« Antwort #25 am: 05 Juni 2012, 05:28:48 »
08.09.2012 13:44 20MIN KAMPUSCH BIOGRAPHIE 3 Nenn mich deinen Gebieter

http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/14328234

KAMPUSCH-BIOGRAFIE, TEIL 3

08. September 2010 13:44; Akt: 08.09.2010 13:53Print

«Nenn mich deinen Gebieter»

Wolfgang Priklopil wollte Natascha Kampusch zur Sklavin machen –
doch sie liess sich lieber blutig schlagen, als auf die Knie zu gehen.
 
Ein Leben im Verlies:
Natscha Kampusch schreibt über ihr Martyrium und wie sie die Zeit in Gefangenschaft überstand.


«Ich habe nie vor ihm gekniet»,
schreibt Natascha Kampusch stolz im dritten Kapitel ihres Buches «3096 Tage»,
das heute in den Handel kommt.
Wolfgang Priklopil habe mehrmals versucht, sie zu seiner Sklavin zu machen.
«Ich bin ein ägyptischer Gott», habe er ihr einmal sogar gesagt.
«Du bist meine Sklavin.
Du gehorchst.»
Doch trotz Gewaltanwendung habe sie nie nachgegeben.
«Er sprang wütend auf und drückte mich auf den Boden.
Er packte mich, drehte mich auf die Seite und verbog mir die Beine, als wäre ich eine Gummipuppe.
Er boxte und trat.
Aber am Ende behielt ich die Oberhand.»

Priklopil sei politisch extrem rechts orientiert gewesen, erzählt sie weiter.
Sein politisches Idol der Gegenwart sei der damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider gewesen.
«Eines der Bücher, auf das der Täter besonderen Wert legte, war 'Mein Kampf' von Adolf Hitler.
Er sprach oft und mit Bewunderung von Hitler und meinte:
'Der hatte recht mit der Judenvergasung.'»

«Wie in einer Strafanstalt»

Der Täter habe Kampusch immer mehr kontrolliert.
Mit einer Zeitschaltuhr weckte er sie um 7 Uhr morgens.
Um 20 Uhr schaltete sich alles aus – auch den Fernseher, oftmals «mitten in der Serie».
Zudem installierte Priklopil ein Mikrofon in ihrem Radio.
So konnte er von oben alles hören, was im Verlies passierte.
Auf die gleiche Weise habe sie alles mitbekommen, was oben geschah.
«Wenn er nicht schlief, dann sollte ich auch nicht schlafen.»


Disziplin und Gehorsam hätten in der Zeit der Gefangenheit Kampusch das Leben geregelt.
In Auszügen, die die «Bild»-Zeitung veröffentlicht, schreibt sie:
«Ich musste immer im gleichen Abstand zu ihm stehen und gehen – einen Meter,
nicht mehr, nicht weniger, sonst rastete er sofort aus.
Er verlangte, dass ich den Kopf immer gesenkt halte, den Blick nie hebe.»
«Ich habe dich erschaffen»


Zudem zwang er Kampusch, ihre Eltern zu vergessen.
Priklopil pflegte zu sagen:
«Du hast keine Familie mehr.
Ich bin dein Vater, deine Mutter, deine Oma und deine Schwestern.
Ich bin jetzt alles für dich.
Du hast keine Vergangenheit mehr.
Du gehörst nur mir.
Ich habe dich erschaffen.»
Dazu gehörte auch ein Namenswechsel:
Gegen Ende 1999 zwang er sie, sich einen neuen Namen auszusuchen.
Natascha wurde «für die nächsten sieben Jahre Bibiana».

Weinen durfte das Mädchen nie.
«Wenn ich weinte, strich er mir für Tage alle Annehmlichkeiten wie die lebensnotwendigen Bücher und Videos.»
Oder er rieb ihr Gesicht mit kaltem Wasser ab, «bis ich fast die Besinnung verlor.»
«Wenn du nicht tust, was ich dir sage, dann muss ich dir das Licht abdrehen.
Wenn du nicht brav bist, dann muss ich dich fesseln», drohte Priklopil.
Neben Fernsehverbot war Essensentzug eine seiner effektivsten Strategien gewesen.
Bald sollte Kampusch’ Körper «deutliche Spuren des Essens- und Lichtentzugs» zeigen.
«Ich war nur noch Haut und Knochen, auf den Waden zeichneten sich schwarz-blaue Flecken auf meiner weissen Haut ab.
Ich weiss nicht, ob sie vom Hunger oder von den langen Zeiten ohne Licht kamen –
doch sie sahen beunruhigend aus – wie Leichenflecken.
Ich wog nur noch 38 Kilo, war 16 Jahre alt und einen Meter siebenundfünfzig gross.»

(kle)

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Ein Leben im Verlies:
Natscha Kampusch schreibt über ihr Martyrium und wie sie die Zeit in Gefangenschaft überstand.


Aber am Ende behielt ich die Oberhand.»

Um 20 Uhr schaltete sich alles aus – auch den Fernseher, oftmals «mitten in der Serie».

Zudem installierte Priklopil ein Mikrofon in ihrem Radio.
So konnte er von oben alles hören, was im Verlies passierte.

Auf die gleiche Weise habe sie alles mitbekommen, was oben geschah.
«Wenn er nicht schlief, dann sollte ich auch nicht schlafen.»


«Ich musste immer im gleichen Abstand zu ihm stehen und gehen – einen Meter,
nicht mehr, nicht weniger, sonst rastete er sofort aus.

Er verlangte, dass ich den Kopf immer gesenkt halte, den Blick nie hebe.»
«Ich habe dich erschaffen»


Bald sollte Kampusch’ Körper «deutliche Spuren des Essens- und Lichtentzugs» zeigen.

«Ich war nur noch Haut und Knochen, auf den Waden zeichneten sich schwarz-blaue Flecken auf meiner weissen Haut ab.
 
Ich weiss nicht, ob sie vom Hunger oder von den langen Zeiten ohne Licht kamen –
doch sie sahen beunruhigend aus – wie Leichenflecken.

Ich wog nur noch 38 Kilo, war 16 Jahre alt und einen Meter siebenundfünfzig gross.»


AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

Natascha Maria Kampusch (* 17.02.1988 in Wien)
Betrifft: Zeitraum 02.03.1998 - 23.08.2006

17.02.2004: 16. Geburtstag
23.08.2006: 18,5 Jahre alt

23.08.2006: ÄUSSERLICHES ERSCHEINUNGSBILD WIE MIT 16 JAHREN ? ODER WAS ?

TEXT ENTSPRECHEND ANGEPASST:

Bald sollte Kampusch’ Körper «deutliche Spuren des Essens- und Lichtentzugs» zeigen.

«Ich war nur noch Haut und Knochen, auf den Waden zeichneten sich schwarz-blaue Flecken auf meiner weissen Haut ab.
 
Ich weiss nicht, ob sie vom Hunger oder von den langen Zeiten ohne Licht kamen –
doch sie sahen beunruhigend aus – wie Leichenflecken.

Ich wog nur noch 38 Kilo, war 18,5 Jahre alt und einen Meter siebenundfünfzig gross.»

« Letzte Änderung: 05 Juni 2012, 05:49:03 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Lilly Rush

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« Antwort #26 am: 05 Juni 2012, 08:23:09 »
Zitat
Bald sollte Kampusch’ Körper «deutliche Spuren des Essens- und Lichtentzugs» zeigen.

«Ich war nur noch Haut und Knochen, auf den Waden zeichneten sich schwarz-blaue Flecken auf meiner weissen Haut ab.
 
Ich weiss nicht, ob sie vom Hunger oder von den langen Zeiten ohne Licht kamen –
doch sie sahen beunruhigend aus – wie Leichenflecken.

Ich wog nur noch 38 Kilo, war 18,5 Jahre alt und einen Meter siebenundfünfzig gross.»

Aus dem Sackerl mit den Rechnungen, gefunden im Verlies:

1. Rechnung: 30.10.1998
2. Rechnung: 2.9.2003
dann im Schnitt alle drei Tage eine Rechnung
Letzte Rechnung: 29.7.2006

Hauptsächlich Lebensmittelrechnungen, im Herbst 2005 auch mehrere Kleidungungs und Bastelmaterial/Bücherrechnungen

25.9.2005
Restaurant Tirolerstuben
1x Cola
1x 1/2 l Oranggensaft gespritzt
1x Mixed Grill (für 2 Personen)
1x gemischtes Eis mit Schlag
1x Schwarzwaldbecher



Ein der Handschrift nach von NK geschriebener Zettel:

3 l Milch bis 14.5.05
2 Joghurts
20 Eier
1Pkg Emmenthaler
-------------------------
10 dag Käse
20 dag Salame od. Kant
1 Bluntze?
------------------------
1 kg Brot
Sonst was
-----------------------
Himmeltau Weizengries
Knorr
------------------------
1 Pkg (Bio?) Rosinen
------------------------
1 Pkg. Trockenfrüchte
Orangeat, Zitronat, Kirsch
-------------------------
Schlapfen Gr. 37 1/2
1 Frei Öl
-------------------------


Neben diesem "Bestellzettel" liegt ein ausgeschnittenes Rezept aus der Kronenzeitung:
"Eierlikör-Nutella-Kuchen" (Anmerkung von LR: absolut kalorienfrei das Rezept)

Weiters ist in der Liste der persönlichen Dinge ein Brustgurt und ein Pulsmesser der Marke "Crane" enthalten.
(Zu schwach zum Stehen aber Konditionssport und Schifahren?)

Ein anderer Bestellzettel:

Taschenbücher und andere Romane:
Ich habe: (Blanvalet Verlag)
Star Wars Episode II

2 l Milch
1 Topfen
1 Pkg Clever Käseeckerl
Danone Activia (Joghurt)
Emmenthaler Hofer
1 Kranz Extrawurst (Schärdinger Joghurt)
---------------------------------------------------
Kuner 50% oder 25% Fett bei Spar
Mayonnaise oder Jogonaise (nicht 80%)
-----------------------------------------------
10 dag Bergkäse od. ähnliches
15 dag Krakauer od ähnliches
-----------------------------------------
1 kg Brot
----------------------------------------
Pumpernickel
----------------------------------
1 Pkg Semmeln

                                                               Milch
                                                               Mineral
1pkg. Trockenhefe
-----------------------
1 Pgk Finnis Glatt
1 Pkg Wiener Zucker Staub (od. Back)
------------------------
1 Pkg Cornflacks
--------------------
Je eine Pkg Orangeat, Zitronat, Kirschen
                   (Aranzinzi) (Citrat) (Mascharino?)
-------------------------------
Back mit od. Kuchenfürst
----------------------------
1 Pkg Rosinen, Korinthen od Sultanienen
-------------------------------------------
Sackerln...
Bananen
1 Mango ?
2 Grapefruits?
1 Granatapfel? Gemü
---------------------------------------------
Mama Armb.d.uhr Batterien


4l Milch bis 8.8.05
3x Landfrisch-käse
Alma Emmentaler 1000g
Rama Good Start
2 Joghurts
-----------------------------


Auf anderen Zetteln klebt z.B. ein Zeitungsausschnitt einer Elvis Cd: "Elvis Forever" 2 CDs

oder es steht drauf: Bipa P2 Unterwäsche

« Letzte Änderung: 05 Juni 2012, 11:34:15 von Lilly Rush »

Offline surok

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wahnsinn, woher sie das alles haben

was ins auge sticht, haben sie ja eh fett markiert

mir ist noch ins auge gestochen: FREIÖL

gibt zwar mehrere anwendungen...ich selbst kam erst damit in beruehrung, als meine liebste zum erstenmal schwanger wurde....

Offline Wahrheitsforschung

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FAKTEN vs SUGGESTION
« Antwort #28 am: 06 Juni 2012, 17:28:23 »
FAKTEN vs SUGGESTION

AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

09.09.2010 12:24 20MIN KAMPUSCH BIOGRAPHIE 4 Mit 14 im Bett des Peinigers

http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/31709465

KAMPUSCH-BIOGRAFIE, TEIL 4

09. September 2010 12:24; Akt: 09.09.2010 12:34Print

Mit 14 im Bett des Peinigers

Wolfgang Priklopil sei keine Sex-Bestie gewesen, stellt Natascha Kampusch in ihrem Buch klar.
Doch das bedeutet nicht, dass der Mann keine besonderen Bedürfnisse hatte.


Natascha Kampusch' Buch «3096 Tage» ist seit dem 8. September erhältlich.
(Bild: AP Photo/Ronald Zak)
 
Nachdem Natascha Kampusch über ein halbes Jahr lang im Kellerverlies von Wolfgang Priklopil verbracht hatte,
liess sie der Entführer erstmals nach oben gehen, um ein Bad zu nehmen.
«Nach Monaten im Keller hatte ich völlig vergessen, wie gut es sich anfühlt,
Luft zu atmen, die nicht trocken und staubig war.»

Mit 12 wird Kampusch zur Frau.
«Eines Morgens (...) entdeckte ich Blutflecken auf meinem Schlafanzug.»
Von da an habe sich die Beziehung vom Täter zu ihr geändert.
Priklopil zwang die heranwachsende Frau, die Putzarbeit im Haus zu übernehmen.
Gleichzeitig gewährte er ihr mehr Freiraum.
Doch immer unter der Drohung:
«Ich bring dich um, wenn du schreist.»
Im Haus musste Kampusch immer halb nackt arbeiten,
im Garten durfte sie keine Unterwäsche tragen.

Mit 14 mit ins Bett genommen
«Als ich 14 geworden war, verbrachte ich zum ersten Mal seit vier Jahren eine Nacht über der Erde»,
ist in den Auszügen, die täglich in der «Bild»-Zeitung erscheinen, zu lesen.
Schnell wird dem Leser klar:
Kampusch schlief dabei im gleichen Bett mit dem Entführer.
«Ich lag starr vor Angst.»
Fliehen hätte sie nie können – der Täter schloss jeweils die Schlafzimmertür ab und
deponierte den Schlüssel oberhalb des Schranks, so weit oben, dass nur er Zugriff darauf hatte.

«Eine der ersten Schlagzeilen über den Täter nach meiner Selbstbefreiung lautete:
‚Die Sexbestie’.

Ich werde über diesen Teil meiner Gefangenschaft nicht schreiben –
es ist der letzte Rest an Privatsphäre, den ich mir noch bewahren möchte»,
schreibt Kampusch.

«Doch so viel will ich sagen:
Der Täter war in vielerlei Hinsicht eine Bestie und grausamer,
als man es sich überhaupt ausmalen kann –
doch in dieser war er es nicht.»

Dem Täter sei es nur ums Kuscheln gegangen.
«Wenn er mich in den Nächten, die ich oben verbringen musste,
an sich fesselte, ging es nicht um Sex.

Der Mann, der mich schlug,
in den Keller sperrte und hungern liess,
wollte kuscheln.

Kontrolliert, mit Kabelbindern gefesselt, ein Halt in der Nacht.»

Tagsüber schlug er sie weiter:
«Knüffe, Fausthiebe, Tritte im Vorbeigehen gegen das Schienbein.»
Am Abend im Bett habe sie oftmals nicht auf dem Rücken liegen können.
«Mein Rücken war, wie so oft, grün und blau geschlagen –
er tat so weh, dass ich nicht darauf liegen konnte,
die Kabelbinder schnitten ins Fleisch.
Ich spürte seinen Atem in meinem Nacken und verkrampfte.»

Drei Fluchtmöglichkeiten entgehen lassen

In den nächsten Jahren soll es zu drei grosse Möglichkeiten gekommen sein,
aus den Fängen des Täters zu fliehen.

Doch aus Angst seien alle drei misslungen.

Das erste Mal schon wenige Tage nachdem Priklopil sie zum ersten Mal nach oben genommen hatte.
Er nahm sie in den Drogeriemarkt mit und liess Kampusch zwei Artikel aussuchen.
Das Mädchen nahm rasch eine Wimperntusche und eine kleine Flasche Minzöl.
Als sie an der Kasse bezahlte, erschrak sie:
Zum ersten Mal in langer Zeit redete eine fremde Person mit ihr.

Auf der Heimreise seien die beiden in eine Verkehrskontrolle geraten.
Auch hier brachte Kampusch kein Wort über die Lippen.
«In meinem Kopf formte sich ein Wort,
das ich wie in einer grossen Sprechblase in der Luft schweben sah:
Hilfe!

Ich hatte es so deutlich vor Augen, dass ich gar nicht glauben konnte, dass der Polizist nicht reagierte.»
Mit einem «Danke, alles in Ordnung!»
liess der Beamte den Entführer weiter fahren.

Die dritte Fluchtchance liess sich Kampusch kurz vor ihrem 18. Geburtstag entgehen.
Auch dieses Mal hatte die Angst ihr die Stimme verschlagen.
Während eines Skiausflugs traf sie eine fremde Frau auf der Toilette.
«Ich war zum ersten Mal seit meiner Gefangenschaft mit einem anderen Menschen allein.
Ich weiss nicht mehr genau, was ich gesagt habe.
Aber alles, was aus meinem Mund herauskam, war ein leises Piepsen.
Die blonde Frau lächelte mich freundlich an, drehte sich um – und ging.
Sie hatte mich nicht verstanden.»

(kle)

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« Letzte Änderung: 06 Juni 2012, 17:44:46 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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« Antwort #29 am: 06 Juni 2012, 17:30:43 »
FAKTEN vs SUGGESTION

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09.09.2010 12:24 20MIN KAMPUSCH BIOGRAPHIE 4 Mit 14 im Bett des Peinigers

http://www.20min.ch/news/dossier/kampusch/story/31709465

KAMPUSCH-BIOGRAFIE, TEIL 4

09. September 2010 12:24; Akt: 09.09.2010 12:34Print


Mit 14 im Bett des Peinigers

Wolfgang Priklopil sei keine Sex-Bestie gewesen, stellt Natascha Kampusch in ihrem Buch klar.
Doch das bedeutet nicht, dass der Mann keine besonderen Bedürfnisse hatte.

Natascha Kampusch' Buch «3096 Tage» ist seit dem 8. September erhältlich.
(Bild: AP Photo/Ronald Zak)

 
Nachdem Natascha Kampusch über ein halbes Jahr lang im Kellerverlies von Wolfgang Priklopil verbracht hatte,
liess sie der Entführer erstmals nach oben gehen, um ein Bad zu nehmen.
«Nach Monaten im Keller hatte ich völlig vergessen, wie gut es sich anfühlt,
Luft zu atmen, die nicht trocken und staubig war.»

Mit 12 wird Kampusch zur Frau.
«Eines Morgens (...) entdeckte ich Blutflecken auf meinem Schlafanzug.»
Von da an habe sich die Beziehung vom Täter zu ihr geändert.
Priklopil zwang die heranwachsende Frau, die Putzarbeit im Haus zu übernehmen.
Gleichzeitig gewährte er ihr mehr Freiraum.
Doch immer unter der Drohung:
«Ich bring dich um, wenn du schreist.»
Im Haus musste Kampusch immer halb nackt arbeiten,
im Garten durfte sie keine Unterwäsche tragen.

Mit 14 mit ins Bett genommen
«Als ich 14 geworden war, verbrachte ich zum ersten Mal seit vier Jahren eine Nacht über der Erde»,
ist in den Auszügen, die täglich in der «Bild»-Zeitung erscheinen, zu lesen.
Schnell wird dem Leser klar:
Kampusch schlief dabei im gleichen Bett mit dem Entführer.
«Ich lag starr vor Angst.»
Fliehen hätte sie nie können – der Täter schloss jeweils die Schlafzimmertür ab und
deponierte den Schlüssel oberhalb des Schranks, so weit oben, dass nur er Zugriff darauf hatte.

«Eine der ersten Schlagzeilen über den Täter nach meiner Selbstbefreiung lautete:
‚Die Sexbestie’.

Ich werde über diesen Teil meiner Gefangenschaft nicht schreiben –
es ist der letzte Rest an Privatsphäre, den ich mir noch bewahren möchte»,
schreibt Kampusch.

«Doch so viel will ich sagen:
Der Täter war in vielerlei Hinsicht eine Bestie und grausamer,
als man es sich überhaupt ausmalen kann –
doch in dieser war er es nicht.»

Dem Täter sei es nur ums Kuscheln gegangen.
«Wenn er mich in den Nächten, die ich oben verbringen musste,
an sich fesselte, ging es nicht um Sex.

Der Mann, der mich schlug,
in den Keller sperrte und hungern liess,
wollte kuscheln.

Kontrolliert, mit Kabelbindern gefesselt, ein Halt in der Nacht.»

Tagsüber schlug er sie weiter:
«Knüffe, Fausthiebe, Tritte im Vorbeigehen gegen das Schienbein.»
Am Abend im Bett habe sie oftmals nicht auf dem Rücken liegen können.
«Mein Rücken war, wie so oft, grün und blau geschlagen –
er tat so weh, dass ich nicht darauf liegen konnte,
die Kabelbinder schnitten ins Fleisch.
Ich spürte seinen Atem in meinem Nacken und verkrampfte.»

Drei Fluchtmöglichkeiten entgehen lassen

In den nächsten Jahren soll es zu drei grosse Möglichkeiten gekommen sein,
aus den Fängen des Täters zu fliehen.

Doch aus Angst seien alle drei misslungen.

Das erste Mal schon wenige Tage nachdem Priklopil sie zum ersten Mal nach oben genommen hatte.
Er nahm sie in den Drogeriemarkt mit und liess Kampusch zwei Artikel aussuchen.
Das Mädchen nahm rasch eine Wimperntusche und eine kleine Flasche Minzöl.
Als sie an der Kasse bezahlte, erschrak sie:
Zum ersten Mal in langer Zeit redete eine fremde Person mit ihr.

Auf der Heimreise seien die beiden in eine Verkehrskontrolle geraten.
Auch hier brachte Kampusch kein Wort über die Lippen.
«In meinem Kopf formte sich ein Wort,
das ich wie in einer grossen Sprechblase in der Luft schweben sah:
Hilfe!

Ich hatte es so deutlich vor Augen, dass ich gar nicht glauben konnte, dass der Polizist nicht reagierte.»
Mit einem «Danke, alles in Ordnung!»
liess der Beamte den Entführer weiter fahren.

Die dritte Fluchtchance liess sich Kampusch kurz vor ihrem 18. Geburtstag entgehen.
Auch dieses Mal hatte die Angst ihr die Stimme verschlagen.
Während eines Skiausflugs traf sie eine fremde Frau auf der Toilette.
«Ich war zum ersten Mal seit meiner Gefangenschaft mit einem anderen Menschen allein.
Ich weiss nicht mehr genau, was ich gesagt habe.
Aber alles, was aus meinem Mund herauskam, war ein leises Piepsen.
Die blonde Frau lächelte mich freundlich an, drehte sich um – und ging.
Sie hatte mich nicht verstanden.»
(kle)

AMTSWEGIGKEIT OBJEKTIVITÄT WAHRHEITSFORSCHUNG WAHRHEITSFINDUNG

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SUGGESTION
« Letzte Änderung: 06 Juni 2012, 17:48:16 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.