Autor Thema: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling  (Gelesen 14086 mal)

Lilly Rush

  • Gast
Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« am: 26 März 2012, 22:57:49 »
Die Jugendamtsakte:
In NKs eigener Akte befand sich eine Eintragung wegen des Sorgerechtsstreits (Es ging um die Ausstellung eines eigenen Reisepasses für Natascha damit ihr Vater sie an den Wochenenden nach Ungarn mitnehmen konnte) und ein weiterer Eintrag wegen des Bettnässens. Natascha befand sich diesbezüglich in Behandlung bei Dr. Friedrich vom Jugendamt. Ihre Mutter ging aber seit Dezember nicht mehr mit ihr hin, weil sie meinte, dass das ohnehin nichts bringen würde.

Am 3.3.1998 meldet sich eine Dame vom Jugendamt für den 22. Bezirk bei der Polizei und gibt an, dass der Name Natascha Kampusch im Akt eines Jungen (Marcel F. 10 Jahre) aus Nataschas Klasse genannt wurde.

Marcel gab damals im Beisein seiner Mutter vor dem Jugendamt an, dass er Anfang 1998 bei einem pädophil veranlagten Mann im 14. Bez. in der Wohnung war, bei diesem wurden Pornohefteln geschaut und er hätte den Kindern eigenartige Dinge versprochen. Natascha war angeblich auch einmal mit dabei. (Marcel fehlte am Tag von Nataschas Entführung in der Schule weil seine Mutter am Samstag davor ihren 50. Geburtstag lange und ausgiebig gefeiert hat. Montag verbrachte der Junge fernsehend alleine zu Hause.) In die Wohnung des Pädophilen kam er weil er mit einem älteren Jungen, Manfred H. (15) mitging, der Zögling des August Eichhorn Hauses war und dessen Vater am Albert Kubin Platz wohnte (nähe Entführungsort/Schule). Manfred H. selbst war im Heim Seutergasse untergebracht.

Kommentar:
Erinnere mich da eher an "verschwörerische" Hypothesen a la "Kleinkrimineller im Häfn will Bezug zu Aichhorn herstellen"

Antwort:
"Der Kleinkriminelle im Häfen" war ein Schwerverbrecher (Taximörder Lischka), der mit einem anderem Schwerverbrecher (Bubenmörder Breier) im Häfen saß. Breier soll Lischka gestanden habenl, dass er Natascha umgebracht und in Lainz vergraben hat.

Auch diese beiden waren Zöglinge des August Eichhorn Hauses und bereits 1997, noch minderjährig, in einen Einbruch verwickelt. Lischka hat 1998 in der Murrstrasse gewohnt (damals 13) und dieser hat am 3.3.1998 gegenüber einem anderen Mädchen angegeben er wüsste wo Natascha versteckt ist. Er hätte sie in der U-Bahn gesehen und sie hätte ihm erzählt sie wäre von zu Hause weggelaufen weil sie eine Ohrfeige von ihrer Mutter bekommen hat. Dann zeigte er dem Mädchen einen Platz unter der Kellerstiege in einem Haus am Albert Kubin Platz, wo Natascha angeblich die Nacht verbringen und er ihr Essen hinbringen würde. Vor der Polizei sagte der Junge, dass er nur angeben wollte, er kenne Natascha gar nicht, aber ein anderes Mädchen aus dem Hof kenne sie schon.

Insgesamt also 3 Jungen aus dem August Eichhorn Haus.

Wer hat Lischka und Marcel F. 1998 vernommen?

Das Protokoll unterfertigten 3 Beamte der Fleischhacker Gruppe, einer der Beamten hieß „Franklin“ – der Beamte, der auch den Hundeführerhinweis abgelegt hat.
Im Lehrerzimmer wurden 2 Schüler befragt: Marcel F. in dessen Jugendamtsakt sie erwähnt wird und der Junge mit dem sie sich bei der Videothek treffen sollte um gemeinsam zum Förderunterricht zu gehen (Phillip K.).
Bemerkenswert war, dass Marcel zunächst alleine befragt wurde, seine Mutter kam erst später dazu.
Am Samstag 14 Tage zuvor waren er, seine Freunde Günther und Manfred H. in der Wohnung eines Mannes im 14. Bezirk. Dieser war nicht zu Hause und sie haben aus einer Schublade Pornoheftln genommen und angesehen. Er war dort zum ersten Mal und ob Natascha diesen Mann kennt weiß er nicht.
Ergänzung: Der Mann (19 Jahre) war laut Marcel 2 mal die Woche am Kubinplatz.
Wie es zur Aussage vorm Jugendamt gekommen ist und warum er Natascha genannt hat, wurde nicht festgehalten.
Marcel F. hat auch angegeben, dass er Natascha zuletzt am Freitag den 27.2.98 gegen 16h gesehen hat, als er zum Eishockeytraining ging. Natascha kam aus Richtung des Horts und ging in ein Geschäft um etwas zu kaufen.

Marcel F. wurde folgende Glaubwürdigkeitsbestätigung ausgestellt:
Die Mutter zeigte sich sehr kooperativ.
Der Mj. machte einen günstigen Eindruck und wirkten die von ihm gemachten Aussagen glaubwürdig.
Er sprach frei von der Leber weg, schilderte die Befragung im flüssigem Stil ohne überlegen zu müssen. Während der Befragung wich der Mj. keine Sekunde dem Blick der Gefertigten aus und zeigte sich aufgeschlossen.
Anschließend wurde mit ihm ein pädag. Gespräch über das Verschwinden der Mitschülerin etc. ... geführt.
Er blieb jedoch bei den von ihm gemachten Angaben.

Kein anderer bekam so einen Stempel. Im Gegenteil.
Mit Phillip wurden überhaupt nur 3 Sätze festgehalten, Bettina (wurde anschließend im SB befragt) wirkte zwar glaubwürdig aber nervös und was über Ishtar geschrieben wurde wissen wir doch alle.
Abschließend wurde die Horttante befragt:
Sie sagte, dass Natascha gegen 14h leicht zornig gewesen sei, da der Kindsvater sie noch nicht wieder abgeholt hätte. Die Mutter des Mädchens sei noch in den Hort gekommen und hätte es „unterhalten“. Um welche Uhrzeit das Mädchen den Hort verlassen hätte sie nicht abklären können. Natascha wäre gegen 17.30 Uhr noch mal in den Hort zurückgekehrt, hätte ihre Schultasche abgeholt und endgültig den Hort verlassen.
Die Befragung des Lischka führte Franklin alleine durch.

Frage:
Vor dem Verschwinden der NK gab es also keine diesbezügliche Einvernahme, sondern erst nachher?

Antwort:
Es gibt zumindest keinen Hinweis darauf.
Mich wundert das auch:
Müsste das Jugendamt nicht eigentlich die Polizei einschalten?
Hat sie das vielleicht eh getan?
War das der Grund warum Natascha so schnell weg musste? Egal ob an der Geschichte mit dem Pädophilen jetzt etwas dran ist oder nicht.
Falls die Polizei dazu tätig geworden wäre, müsste sich dazu etwas in den Kampuschakten finden.
Oder das gehört zu den möglicherweise verschwundenen Aktenteilen.

Jugendamt Meidling:
Im Nachhinein war das Jugendamt jedenfalls sensibilisiert. Am 7.3. meldet sich das Jugendamt Meidling beim SB und gibt an, dass Natascha im Falle des Auftauchens zunächst ins Kinderkrisenzentrum zu überstellen wäre um die Ursache des Verschwindens zu erforschen. Am 9.3. solle sich die Mutter mit dem Jugendamt Meidling in Verbindung setzen. (An dem Tag wurde sie übrigens in Meidling am Bahnhof gesehen - was sie jedoch heftig bestritt und mehrere Zeugen anführte.) Den Bericht darüber verfasste Franklin.

Frage:
Sie hatte neben Ludwig K noch andere Alibigeber für diese frühmorgendliche Sichtung mit einem unbekannten Mann?

Antwort:
Beide Schwiegersöhne und eine Tochter. Die Aussagen von Koch und einem der Schwiegersöhne widersprechen sich in einigen Punkten.
Die Soko Burgenland stellte im Zuge der Evaluierung fest, dass der Alibianruf nachweislich nicht stattgefunden hat, da ja in dem Zeitraum die Anrufe des Ludwig Koch festgehalten wurden. Damit konfrontiert argumentierte Koch mit Irrtum.

Frage:
Wie glaubwürdig war die Sichtung am Bahnhof in Meidling?
Im Prinzip ists doch egal wenn ich auf dem Weg zum Jugendamt zufällig jemanden am Bahnhof treffe oder?

Kommentar:
Der Beamte der Brigitta S. am Bahnhof gesehen hat war nicht irgendein Beamter. Es war der, der sie bereits 4 mal vernommen hat. Und er hat sie aus 5 Metern Entfernung gesehen. - Er hat sogar ganz genau hingesehen und beschrieben was sie und ihr Gegenüber anhatten. Warum sollte der sich geirrt haben?

Frage:
Kann das der Grund für das Verschwinden der NK gewesen sein, wollte man den Kontakt mit dem Jugendamt vermeiden?
Für mich passt das zeitlich zusammen. Die Probleme müssen gravierend gewesen sein, wenn das Jugendamt anordnet, das NK nach dem Wiederauftauchen in ein Krisenzentrum muss und nicht zu den Eltern nach Hause darf.

Kommentar:
Tja weils in allen Zeitungen stand und die Brigitta abstritt überhaupt in Meidling gewesen zu sein, hat sich am 14.3. eine Frau gemeldet die sie am gleichen Tag (14.3.) um 9.43 in der U6 gesehen haben will. Station Philadelphiabrücke ist sie dann ausgestiegen.
Wer hat ihr diesmal ein Alibi gegeben?
Franklin. Er hat gemeint er habe um 8.45 am Festnetz mit ihr telefoniert.

Frage:
Wieso eigentlich das Jugendamt Meidling!?

Antwort:
Die Eltern der Brigitta S. leben dort.
Wahrscheinlich war sie dort noch hauptgemeldet.
« Letzte Änderung: 27 März 2012, 00:02:29 von Lilly Rush »

Lilly Rush

  • Gast
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #1 am: 26 März 2012, 23:02:23 »
Diskussionen bitte im Thema:
Interessante Wortmeldung eines Lehrers während Buchpräsentation

Ich habe den Text diesmal direkt hier geschrieben - ich weiß nicht was angenehmer zu lesen ist.
Ein Download von PDF oder gleich so als Kommentar.
Für mich ist diese Variante angenehmer, da ich im Beitrag korrigieren kann sowie ergänzen.

Offline Reichmann

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 643
  • Reputation: 643
  • Referrals: 0
    • Int. Network of Human Rights eV
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #2 am: 26 März 2012, 23:17:42 »
Diskussionen bitte im Thema:
Interessante Wortmeldung eines Lehrers während Buchpräsentation

Ich habe den Text diesmal direkt hier geschrieben - ich weiß nicht was angenehmer zu lesen ist.
Ein Download von PDF oder gleich so als Kommentar.
Für mich ist diese Variante angenehmer, da ich im Beitrag korrigieren kann sowie ergänzen.
Das ist eine gute Idee.
Der erste Eintrag wird mit den jeweiligen Ergenissen aktualisiert. Super  ;D
Wäre das auch für andere Themen sinnvoll?
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Lilly Rush

  • Gast
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #3 am: 26 März 2012, 23:20:23 »
Ja natürlich wäre das sinnvoll - aus Diskussionsrunden eine Art Zusammenfassung zu schaffen.
Nur wer tut sich die Arbeit an?

Hab eigentlich auch noch andere Aufgaben momentan.

Offline Reichmann

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 643
  • Reputation: 643
  • Referrals: 0
    • Int. Network of Human Rights eV
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #4 am: 26 März 2012, 23:30:46 »
Ja natürlich wäre das sinnvoll - aus Diskussionsrunden eine Art Zusammenfassung zu schaffen.
Nur wer tut sich die Arbeit an?

Hab eigentlich auch noch andere Aufgaben momentan.
Das ist mir schon klar. Ich frage nur, weil mich ein User auf die Idee mit einem Wiki gebracht hat und ich gerade überlege, ob das nicht für eine Endfassung zu den einzelnen Themen (jederzeit erweiterbar) sinnvoll wäre.
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Lilly Rush

  • Gast
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #5 am: 27 März 2012, 00:03:02 »
Ergänzung: Der Mann (19 Jahre) war laut Marcel 2 mal die Woche am Kubinplatz.

Lilly Rush

  • Gast
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #6 am: 27 März 2012, 10:03:07 »
@ Reichmann

Möchte den Infobereich von den Kommentaren getrennt sehen.
Könnten sie alle Kommentare bis auf den ersten löschen?

Danke!

Offline surok

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 204
  • Reputation: 313
  • Referrals: 0
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #7 am: 27 März 2012, 13:01:34 »
Ja natürlich wäre das sinnvoll - aus Diskussionsrunden eine Art Zusammenfassung zu schaffen.
Nur wer tut sich die Arbeit an?

Hab eigentlich auch noch andere Aufgaben momentan.
Das ist mir schon klar. Ich frage nur, weil mich ein User auf die Idee mit einem Wiki gebracht hat und ich gerade überlege, ob das nicht für eine Endfassung zu den einzelnen Themen (jederzeit erweiterbar) sinnvoll wäre.


ein wiki hätte ich schon aufgemacht, könnte man zu diesem zweck weiterführen ,  http://kampusch.wikia.com/

Offline Reichmann

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 643
  • Reputation: 643
  • Referrals: 0
    • Int. Network of Human Rights eV
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #8 am: 27 März 2012, 13:29:02 »
Ja natürlich wäre das sinnvoll - aus Diskussionsrunden eine Art Zusammenfassung zu schaffen.
Nur wer tut sich die Arbeit an?

Hab eigentlich auch noch andere Aufgaben momentan.
Das ist mir schon klar. Ich frage nur, weil mich ein User auf die Idee mit einem Wiki gebracht hat und ich gerade überlege, ob das nicht für eine Endfassung zu den einzelnen Themen (jederzeit erweiterbar) sinnvoll wäre.


ein wiki hätte ich schon aufgemacht, könnte man zu diesem zweck weiterführen ,  http://kampusch.wikia.com/
Fremdgehostete Seiten kann ich nicht empfehlen, weil man nie weiß, wer da hintenrum mitliest und Zugänge mirprotokolliert. Schon gar nicht bei einem so heißen Thema.

Zudem besteht imme rdie Gefahr, dass solche Seiten plötzlich abgeschaltet werden und alle Daten und die ganze Arbeit umsonst ist.

Ich werde umgehend ein wiki unter http://kampusch.dieaufdecker.com einrichten. Dort haben wir die Garantie, dass die Daten sicher sind und keiner das Wiki abschalten, oder ruinieren kann.

ACHTUNG: Ich lege diesen Thread, ab dem ersten Eintrag auf Allgemeine Diskussion um, damit das Thema von LR geordnet bleibt.
« Letzte Änderung: 27 März 2012, 16:48:52 von Reichmann »
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Lilly Rush

  • Gast
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #9 am: 27 März 2012, 13:37:59 »
@ Reichmann

bin der gleichen Meinung!

Vielen Dank!

Offline Reichmann

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 643
  • Reputation: 643
  • Referrals: 0
    • Int. Network of Human Rights eV
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #10 am: 27 März 2012, 13:43:14 »
@ Reichmann

bin der gleichen Meinung!

Vielen Dank!
Ich erstelle nur noch schnell das WIKI unter:
http://kampusch.dieaufdecker.com
dann kopiere ich alle Postings, die hier nicht herpassen wunschgemäß um.
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Offline surok

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 204
  • Reputation: 313
  • Referrals: 0
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #11 am: 27 März 2012, 14:47:08 »
Ja natürlich wäre das sinnvoll - aus Diskussionsrunden eine Art Zusammenfassung zu schaffen.
Nur wer tut sich die Arbeit an?

Hab eigentlich auch noch andere Aufgaben momentan.
Das ist mir schon klar. Ich frage nur, weil mich ein User auf die Idee mit einem Wiki gebracht hat und ich gerade überlege, ob das nicht für eine Endfassung zu den einzelnen Themen (jederzeit erweiterbar) sinnvoll wäre.


ein wiki hätte ich schon aufgemacht, könnte man zu diesem zweck weiterführen ,  http://kampusch.wikia.com/
Fremdgehostete Seiten kann ich nicht empfehlen, weil man nie weiß, wer da hintenrum mitliest und Zugänge mirprotokolliert. Schon gar nicht bei einem so heißen Thema.

Zudem besteht imme rdie Gefahr, dass solche Seiten plötzlich abgeschaltet werden und alle Daten und die ganze Arbeit umsonst ist.

Ich werde umgehend ein wiki unter http://kampusch.dieaufdecker.com einrichten. Dort haben wir die Garantie, dass die Daten sicher sind und keiner das Wiki abschalten, oder ruinieren kann.

ACHTUNG: Ich lege diesen Thread, ab dem ersten Eintrag auf Allgemeine Diskussion um, damit das Thema von LR geordnet bleibt.

 8)

ACHTUNG richtige Adresse:
http://kampusch.dieaufdecker.com
« Letzte Änderung: 27 März 2012, 16:48:09 von Reichmann »

Offline Lukas

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 333
  • Reputation: 467
  • Referrals: 2
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #12 am: 27 März 2012, 14:48:42 »
danke für die info, LR.

also das jugendamt war hellhörig.... das ist wieder einer dieser "zufälle", dass vor einer möglicherweise heiklen (oder für die eltern vernichtenden) "evaluierung" der familiären situation, eben durch das JA (so etwas wäre ja, wäre die NK nicht entführt worden, angestanden, oder?) das mädchen plötzlich verschwindet...

Offline surok

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 204
  • Reputation: 313
  • Referrals: 0
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #13 am: 27 März 2012, 15:14:07 »
hab grad schon in einem anderern thread geschrieben:

@LR und u.a.

mal die sache mit 14.bezirk links liegen lassend

vater und mutter haben sich getrennt...moeglicher obsorgestreit..rosenkrieg, besuchszeiten

wer einen rosenkrieg um kinder im bekanntenkreis (oder selber) schon miterlebt hat, weiss wie da mit dreck geschmissen wird...nachbarn muessen als zeugen aussagen ("hab den vater einmal schreien gehört", "die mutter hat das kind in der stiege an den haaren gezogen" etc.)...da werden dann auch schnell sachen wie bettnässerei auf den tisch gelegt, da wird das kind von gutachtern beider seiten begutachtet...malt das kind eh keinen schwarzen mann? etc.

andererseits wurde jetzt  schon geschrieben das die bettnässer geschichte NICHT im JA stand...wie ist da jetzt die faktenlage, welche quelle gibt es? dokumente als quelle? oder nur sekundärquellen?



Offline Lukas

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 333
  • Reputation: 467
  • Referrals: 2
Re: Jugendamtsakte und Sichtung in Meidling
« Antwort #14 am: 28 März 2012, 21:01:02 »
bzgl august aichhorn haus bin ich gerade über eine parlamentarische anfrage gestolpert:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_05839/imfname_189466.pdf
hier die antwort von bandion-ortner:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_05796/imfname_193971.pdf
« Letzte Änderung: 28 März 2012, 21:03:33 von Lukas »