Autor Thema: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012  (Gelesen 2665 mal)

Offline Miss Marple

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Ließ sich Polizist für DNA-Suche kaufen?

Die Privatermittlungen eines Polizisten und FPÖ-Gemeinderats im Fall Kampusch bekommen eine neue Dimension: Der Polizist dürfte für seine Aktionen mehrere tausend Euro erhalten haben. Das geht aus Informationen hervor, die Ö1 vorliegen.

Zahlung bestätigt

Die Affäre um die Suche nach der DNA einer angeblichen Tochter von Natascha Kampusch in einer Volksschule - ohne offiziellen Auftrag - hat vor zwei Wochen für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Hinweise, dass sich der suspendierte Polizist Josef Winkler dafür kaufen ließ, liegen Ö1 sozusagen schwarz auf weiß vor - in Form von SMS-Nachrichten. Und es gibt eine Bestätigung von jener Person, die gezahlt hat - möglicherweise einen fünfstelligen Euro-Betrag. Nicht auszuschließen also, dass zu den Ermittlungen gegen den Polizisten wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs nun Anstiftung zum Amtsmissbrauch und Bestechung dazu kommen könnten.

http://oe1.orf.at/artikel/300327

Entwicklungshelfer

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #1 am: 15 März 2012, 08:20:48 »
K:"Für mich kein Problem, Winkler hat in der Schule nichts verheimlicht, das war ja kein Amtsmissbrauch."

Warum hat dann der Polizist Winkler gegenüber Ermittlern den ehemaligen Höchstrichter Johann Rzeszut als einen Hintermann der Aktion in der Volksschule genannt? "Habe mir gedacht, Dr. Rzeszut greifen die Medien nicht an",

Gast m0nk

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #2 am: 15 März 2012, 08:53:42 »
Und wer, besser welche Zeitung, hat Interesse an der DNA-Schlagzeile ?

Offline Miss Marple

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« Letzte Änderung: 15 März 2012, 09:04:31 von Miss Marple »

Gast m0nk

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #4 am: 15 März 2012, 09:07:03 »
Soviel Geld für eine Schlagzeile (gemeint zukünftige) gibt mM nur eine "springende" Zeitung aus.

Entwicklungshelfer

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #5 am: 15 März 2012, 09:37:06 »
Es stellt sich die Frage:
War die gesamte Aktion ein genialer Schachzug oder einfach nur stümperhaft?


Zitate:

"Für mich kein Problem, W hat in der Schule nichts verheimlicht, das war ja kein Amtsmissbrauch."

"Habe mir gedacht, Dr. Rzeszut greifen die Medien nicht an"



Offline Miss Marple

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #6 am: 15 März 2012, 13:03:50 »

StA überprüft Bruder von Kampusch-Ermittler

Wir prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch gegen ihn eingeleitet wird." Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, Ernst Habitzl, am Donnerstag zur APA
.
.
.
 "Habe mir gedacht, Dr. Rzeszut greifen die Medien nicht an", soll der suspendierte Beamte geschrieben haben. Das bestätigte indirekt Ernst Habitzl: "Es gibt kein Ermittlungsverfahren gegen Dr. Rzeszut, weil kein Anfangsverdacht gegen ihn gegeben ist."

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2971575/sta-ueberprueft-bruder-kampusch-ermittler.story

Offline Reichmann

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #7 am: 15 März 2012, 14:34:00 »
Es stellt sich die Frage:
War die gesamte Aktion ein genialer Schachzug oder einfach nur stümperhaft?
Weder noch. Es handelt sich hier um den Nachweis tendentiöser Berichterstattung.
Ich habe mir erlaubt etwas Licht ins Dunkel zu bringen und einen kleinen Hinweis auf die umfassende Berichterstattung im morgigen Kurier. Natürlich gibt es KEINE Ermittlungen gegen Karl Kröll, weil der ganze ORF-Bericht einfach eine Ente ist:
http://www.inhr.net/artikel/orf-kampusch-berichterstattung-wird-immer-dubioser
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Offline Lukas

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Re: Ö1: Geld für Kampusch-Privatermittlungen?_15.03.2012
« Antwort #8 am: 15 März 2012, 17:47:40 »
auf meiner e-mail seite steht der schmus auch:
http://www.gmx.at/themen/nachrichten/panorama/948wrwu-honorar-fuer-privatermittler

Zitat
Anfang März wurde es Winkler aber anscheinend zu heiß und er beschließt Karl Kröll öffentlich zu beschuldigen. Laut einer weiteren SMS von einem angeblichen Anwalt Winklers wollte der Polizist damit groß an die Öffentlichkeit.
Da das aber bis jetzt nicht passiert ist und der Name Karl Kröll nur auf offensichtlich hartnäckige Recherche des ORF ans Licht kam, wirft es weitere Frage nach einer eventuellen Schweigegeldzahlung auf.

hartnäckige recherche.. jaja, jeder, der den ORF intern kennt, weiß, dass die hauptsächlich herumlungern und futtern...