Autor Thema: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs  (Gelesen 6323 mal)

Offline consuela

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Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« am: 12 März 2012, 14:47:44 »
siehe im anderen thread:
es war eine angebloich fingierte Behauptung seitens der ermittlenden Polizei um die Genehmigung zur Tel.Überwachung der Familie zu erhalten.
verstehe, Danke!

ich frage mich gerade, ob dieser Thread bei Medienberichten gut aufgehoben ist - Unzensuiert ist eine Vereins-online-Plattform, die Autoren sind Autoren:
Walter Asperl - w.asperl (at) unzensuriert.at
Alexander Höferl - a.hoeferl (at) unzensuriert.at

Dann gibt es nich vier Gastkommentoren:
Gastkommentatoren (ua):
Martin Graf - martin.graf (at) fpoe.at
Norbert Hofer - norbert.hofer (at) fpoe.at
Andreas Mölzer . a.moelzer (at) aon.at
Walter Rosenkranz - walter.rosenkranz (at) fpoe.at

Unter Medien verstehe ich Veröffentlichungen in Zeitungen (gleich ob online oder offline) und Fernsehsender, und nicht Blogs oder Websiten, hinter denen keine Zeitung/Fernsehsender/Verlag steht. Es geht bei diesen Berichten letztlich auch darum zu erkennen, welche Stimmung für das Volk gemacht werden soll. - und alle andere als Verschwörungstheoretiker darstellt.
Die privaten Blogs und Websiten übernehmen da eine andere Rolle in der Gesellschaft. Vielleicht bin ich da auch zu altmodisch? 
Ein Posting im Unterberger-Blog wäre für mich z.B. auch keine Medienberichterstattung. 

« Letzte Änderung: 12 März 2012, 15:55:26 von consuela »

Lilly Rush

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #1 am: 12 März 2012, 15:00:31 »
@ Consuela

Da gebe ich ihnen Recht!


Offline Reichmann

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #2 am: 12 März 2012, 15:34:49 »
Unter Medien verstehe ich Veröffentlichungen in Zeitungen (gleich ob online oder offline) und Fernsehsender, eine Blogs oder Websiten, hinter denen keine Zeitung/Fernsehsender/Verlag steht. Es geht bei diesen Berichten letztlich auch darum zu erkennen, welche Stimmung für das Volk gemacht werden soll. Die privaten Blogs und Websiten übernehmen da eine andere Rolle in der Gesellschaft. Vielleicht bin ich da auch zu altmodisch? 
Ein Posting im Unterberger-Blog wäre für mich z.B. auch keine Medienberichterstattung.
Ich gehe mal davon aus, dass Sie keine Ahnung haben, wie Medien gemacht werden und welche "Meinungen" sie vertreten. Einige der Medienbosse sind Freimaurer, Oscar Bronner wird zu den Bilderbergern eingeladen. Den ORF will ich hierorts gar nicht ansprechen, weil sonst würde ich mich glatt vergessen.

Hier monieren viele die einseitige Berichterstattung und Diskussionen des ORF. Im selben Atemzug dann zu hören, dass sogenannte Blogs (ich befürchte, dass Sie bald auch http://www.INHR.net) als solchen bezeichnen wollen) unzuverlässig und tendentiös berichten würden ist wohl nicht mehr nachvollziehbar.

Wir vom Int Network of Human Rights eV (ein Blog, oder doch Medien-Portal) haben seit 2006 kritisch über Prof Max Friedrich berichtet. Wir haben - nach entsprechender Recherche - von Falschgutachten und unwissenschaftlicher Arbeitsweise berichtet.
In allen "ordentlichen" Medien wurde er damals noch als Experte gelobt.

Nach 2 JAHREN (2008) haben die "ordentlichen Medien" plötzlich erkannt, dass dieser Herr offenbar tausende falsche Gutachten gemacht haben soll und haben das thematisiert. Heue darf Friedrich keine Gutachten mehr machen und seine Fachmeinung wird belächelt.
Ohne uns wäre absolut nichts passiert und die Medienkonsumenten hätten sich weiterhin für dumm verkaufen lassen.

Ebenso seit 2006 berichten wir von unglaublichen Zuständen in Kinderheimen und bei Pflegefamilien. Von Missbrauch, Schikanen, Versuchen und anderen Greueltaten.
Die Medien haben dieses Problem erst 2010 (vier Jahre später) wahrgenommen und sind gerade dabei die Hintergründe zu verschleiern.

Ohne die sogenannten "Freien Medien", so nennt man die von Ihnen herabgewürdigten "Blogs", hätte sich bis heute gar nichts verändert und "ordentlichen Medien" könnten die Bevölkerung weiterhin verarschen und für dumm verkaufen.
Roland Reichmann
http://www.INHR.net

Offline consuela

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #3 am: 12 März 2012, 16:00:27 »
Unter Medien verstehe ich Veröffentlichungen in Zeitungen (gleich ob online oder offline) und Fernsehsender, eine Blogs oder Websiten, hinter denen keine Zeitung/Fernsehsender/Verlag steht. Es geht bei diesen Berichten letztlich auch darum zu erkennen, welche Stimmung für das Volk gemacht werden soll. Die privaten Blogs und Websiten übernehmen da eine andere Rolle in der Gesellschaft. Vielleicht bin ich da auch zu altmodisch? 
Ein Posting im Unterberger-Blog wäre für mich z.B. auch keine Medienberichterstattung.
Ich gehe mal davon aus, dass Sie keine Ahnung haben, wie Medien gemacht werden und welche "Meinungen" sie vertreten. Einige der Medienbosse sind Freimaurer, Oscar Bronner wird zu den Bilderbergern eingeladen. Den ORF will ich hierorts gar nicht ansprechen, weil sonst würde ich mich glatt vergessen.

Hier monieren viele die einseitige Berichterstattung und Diskussionen des ORF. Im selben Atemzug dann zu hören, dass sogenannte Blogs (ich befürchte, dass Sie bald auch http://www.INHR.net) als solchen bezeichnen wollen) unzuverlässig und tendentiös berichten würden ist wohl nicht mehr nachvollziehbar.

Wir vom Int Network of Human Rights eV (ein Blog, oder doch Medien-Portal) haben seit 2006 kritisch über Prof Max Friedrich berichtet. Wir haben - nach entsprechender Recherche - von Falschgutachten und unwissenschaftlicher Arbeitsweise berichtet.
In allen "ordentlichen" Medien wurde er damals noch als Experte gelobt.

Nach 2 JAHREN (2008) haben die "ordentlichen Medien" plötzlich erkannt, dass dieser Herr offenbar tausende falsche Gutachten gemacht haben soll und haben das thematisiert. Heue darf Friedrich keine Gutachten mehr machen und seine Fachmeinung wird belächelt.
Ohne uns wäre absolut nichts passiert und die Medienkonsumenten hätten sich weiterhin für dumm verkaufen lassen.

Ebenso seit 2006 berichten wir von unglaublichen Zuständen in Kinderheimen und bei Pflegefamilien. Von Missbrauch, Schikanen, Versuchen und anderen Greueltaten.
Die Medien haben dieses Problem erst 2010 (vier Jahre später) wahrgenommen und sind gerade dabei die Hintergründe zu verschleiern.

Ohne die sogenannten "Freien Medien", so nennt man die von Ihnen herabgewürdigten "Blogs", hätte sich bis heute gar nichts verändert und "ordentlichen Medien" könnten die Bevölkerung weiterhin verarschen und für dumm verkaufen.
Nein, da haben sie mich diesmal falsch verstanden.
Es geht mir um Reichweiten - zahlreiche Medien in diesem Land haben anscheinend den Auftrag (von wem?), die Stimmung und Meinung in der Bevölkerung zu manipulieren.
Ich finde es spannend, hier im Forum das nachvollziehen zu können, anhand der gesammelten Medienberichte.

Klar sind an der Spitze der Medien auch nur Menschen so wie bei Blogs auch. Es geht mir überhaupt nicht darum, ob Blogs oder private Websites, tendenziös sind, sondern wie die Medien Stimmung für/gegen die neuen Ermittlungen im Fall Kampusch machen. Denn tendenziös sind die Medien allemal.
Blogger und Vereine haben in der Regel einfach nicht die Reichweite und sind darum als Medienberichte für mich nicht bedeutsam. Vielleicht habe ich aber auch die Rubrik "Medienberichte" falsch verstanden. Dann geht Lilly Rush wie mir, punkt falsch verstehen.

Offline Reichmann

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #4 am: 12 März 2012, 16:15:43 »
Das stimmt jedenfalls. Medienberichte ist ein etwas gedehnter Begriff und soll - glaube ich - auch so verstanden werden, dass hier alles hineinkommt, was "Medien" - welche auch immer - schreiben. Damit kann sich der Leser dann ein umfassendes Bild machen.

Übrigens werden bei INHR täglich zwischen 10.000 und 15.000 Seiten abgerufen. Das ist einschlägige Berichterstattung, ohne Sport, Politik, Tagesgeschehen, Börsenkurse usw.
Für die einschlägige Berichterstattung ist das sehr viel und man kann durchaus eine große Verbreitung ablesen.

Die großen Medien habe natürlich Aufträge - von wem auch immer - auszuführen. Inserate spielen da wohl auch eine entscheidende Rolle. Stimmungen zu erkennen ist natürlich sehr schwer und nur den gebildeten zuzumuten. Das halte ich für sehr gefährlich, weil der "einfach gestrickte" Mensch das natürlich überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann und so ein gesteuertes Opfer der Medien ist. Siehe auch Werbung  :o
Roland Reichmann
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Offline Antonella

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #5 am: 12 März 2012, 16:17:18 »
@Reichmann

Nach 2 JAHREN (2008) haben die "ordentlichen Medien" plötzlich erkannt, dass dieser Herr offenbar tausende falsche Gutachten gemacht haben soll und haben das thematisiert. Heue darf Friedrich keine Gutachten mehr machen und seine Fachmeinung wird belächelt.

stimmt leider nicht ganz! Ist ja noch immer gerichtlicher Sachverständiger! Und ein Gutteil der Medien schweigt seine Fehlleistungen leider noch immer tot!

Der gute Prof ist eben im System gut eingebettet!

Lilly Rush

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #6 am: 12 März 2012, 16:25:36 »
@ Reichmann/Consuela

Also ich verstehe den Begriff Medien doch auch etwas enger und klassischer.

Hr. Reichmann, bei ihrer Definition müsste ich jeden Facebookeintrag oder jeden Eintrag einer Mini-HP auch hier ablegen können. - Würde ich nicht.

Aber im Prinzip ist das nicht wichtig. Wenn die Allgemeinheit das so will solls mir Recht sein.

Offline Reichmann

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #7 am: 12 März 2012, 16:27:21 »
@Reichmann

Nach 2 JAHREN (2008) haben die "ordentlichen Medien" plötzlich erkannt, dass dieser Herr offenbar tausende falsche Gutachten gemacht haben soll und haben das thematisiert. Heue darf Friedrich keine Gutachten mehr machen und seine Fachmeinung wird belächelt.

stimmt leider nicht ganz! Ist ja noch immer gerichtlicher Sachverständiger! Und ein Gutteil der Medien schweigt seine Fehlleistungen leider noch immer tot!

Der gute Prof ist eben im System gut eingebettet!
Er ist schon noch eingetragener Sachverständiger, jedoch erhält er keine Aufträge mehr.
Sollte er irgendwo in Erscheinung treten, dann googeln die Menschen etwa "Friedrich Gutachten" und kommen unweigerlich auf unsere Seite.
Ich verfasse dann für Anwälte gerne entsprechende Fragenkataloge, die helfen das Gutachten zu widerlegen. Sollte das nicht reichen, vermitteln wir den Betroffenen internationale Experten, die das Friedrich Gutachten dann zerlegen.
Roland Reichmann
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Offline Antonella

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #8 am: 12 März 2012, 16:37:43 »
Er wurde ja leider 2008 verlängert! Hat seit 2009!!! das sind 2 Jahre Schaden von 240.000 € verursacht!

Offline Reichmann

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #9 am: 12 März 2012, 16:52:44 »
Er wurde ja leider 2008 verlängert! Hat seit 2009!!! das sind 2 Jahre Schaden von 240.000 € verursacht!
Das sind aber Schäden aus den Jahren 2005. Die Betroffenen haben Jahre gebraucht um eine Wiederaufnahme des Strafverfahrens durchzusetzen. Da ist von der Justiz mit allem Mitteln gemauert worden, hat letztlich nichts genützt  ;D
Roland Reichmann
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Offline consuela

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #10 am: 12 März 2012, 21:09:00 »
@ Reichmann/Consuela

Aber im Prinzip ist das nicht wichtig. Wenn die Allgemeinheit das so will solls mir Recht sein.
sehe ich auch so!
Ich wollte nur klarstellen, dass ich Medien wie der Presse, Kurier, Krone nicht mehr Seriosität ZUerkenne als Blogs oder diversen Websites. Eher im Gegenteil ...
« Letzte Änderung: 12 März 2012, 23:44:16 von consuela »

Offline Reichmann

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #11 am: 12 März 2012, 22:22:58 »
@ Reichmann/Consuela

Aber im Prinzip ist das nicht wichtig. Wenn die Allgemeinheit das so will solls mir Recht sein.
sehe ich auch so!
Ich wollte nur klarstellen, dass ich Medien wie der Presse, Kurier, Krone nicht mehr Seriosität ZUerkenne als Blogs oder diversen Websites. Eher im Gegenteil ...
Danke mir fällt ein Stein vom Herzen. Das ist wie Balsam auf meiner Seele  ;D
Soll ich unseren kleinen Diskussionsausrutscher in einen eigenen Thread umlegen, weil er hier etwas am Thema vorbeigeht?
@LR: Ich bin auch vorsichtig dabei: Versprochen  ;D
Roland Reichmann
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Lilly Rush

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #12 am: 12 März 2012, 22:28:15 »
@ REichmann

Ja bitte - gehört hier nicht her.

Offline consuela

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Re: Der Unterschied zwischen Medien und Blogs
« Antwort #13 am: 12 März 2012, 23:43:47 »
@ REichmann

Ja bitte - gehört hier nicht her.
Bitte ja, Danke und Entschuldigung für das wirrwarr, dass ich hier ausgelöst habe!