Autor Thema: 19980305 Fall Kampusch: Kindermorde im Umfeld der Familie - UNZ  (Gelesen 29500 mal)

Offline Wahrheitsforschung

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05.03.1998 Fall Kampusch: Kindermorde im Umfeld der Familie - UNZ

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3 Bemerkungen vor dem Bericht:

1. Aus dem BUCH von Dr. Thomas MÜLLER - Bestie Mensch

Afrikanisches Sprichwort: Suche den Feind im Schatten Deiner Hütte!

2. KRIPO, Staatsanwaltschaft und Gericht: Ergebnisse der Ermittlungen?

3. Amtswegigkeit - Objektivität - Wahrheitsforschung - StPO § 2 und § 3

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27.10.2011 UNZENSURIERT - Justiz

Fall Kampusch: Kindermorde im Umfeld der Familie

Kurztitel: Kindermorde im Kampusch-Umfeld


Jetzt neu zu Tage getretene Fakten in der Causa Kampusch werfen weitere Fragen rund um das Entführungsdrama auf.

Im Bekanntenkreis der Familie soll es vor der Entführung von Natascha Kampusch am Morgen des 2. März 1998 mehrfach zu Kindermorden gekommen sein.

Am 5. März, drei Tage nach dem Verschwinden, wendet sich Oberrat Dr. Johannes Scherz vom Sicherheitsbüro in Wien mittels Fax an die Staatsanwaltschaft.

Er schlägt für die beiden Telefone von Kampuschs Mutter, Brigitte Sirny, eine Rufdatenerfassung vor.


Kindermord

Im Bekanntenkreis der Familie Kampusch soll es vor der Entführung von Natascha Kampusch mehrfach zu Kindermorden gekommen sein.


Seine Begründung lautet: „Bei der Mutter des abgängigen Kindes ... langten einerseits anonyme Anrufe ein, die möglicherweise mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen.

Andererseits wäre es zum Zwecke der Aufklärung der Straftat unbedingt erforderlich, den Bekanntenkreis der Frau Sirny und ihrer Tochter umfassend zu eruieren, da in der Vergangenheit immer wieder Kinder von Kontaktpersonen aus dem Bekanntenkreis der Familie ermordet wurden und dies auch in gegenständlichen Fall möglich erscheint.“

Scherz drängt auf eine schnelle Entscheidung: „Gefahr im Verzuge ist gegeben, da durchaus die Möglichkeit besteht, dass das Mädchen noch leben könnte und bei rascher Überprüfung der durch die Rufdatenerfassung ausgeforschten Personen noch gerettet werden könnte“.

Noch am selben Tag genehmigt ein Richtersenat die Rufdatenerfassung der beiden Telefone.

Die Richter übernehmen die Argumentation der Kriminalbeamten:


„Da einerseits aus dem Bekanntenkreis der Familie immer wieder Kinder ermordet wurden, ist im konkreten Fall nicht auszuschließen, dass der Täter im Bekanntenkreis der Familie zu suchen ist.

Andererseits hat die Mutter der minderjährigen Natascha, Brigitte Sirny, in letzter Zeit mehrmals anonyme Anrufe erhalten.“

Die Freiheitlichen wollen in einer parlamentarischen Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) nun wissen, wie viele Kinder aus dem Bekanntenkreis der Familie in den 10 Jahren vor der Entführung von Natascha Kampusch ermordet wurden.

Gleichzeitig fordert man Auskunft darüber, in welcher Beziehung diese Kinder zur Mutter von Kampusch standen und ob aufgrund der Häufung von Ermordungen im Umfeld der Familie in Richtung Kinderpornoszene ermittelt wurde.

http://www.unzensuriert.at/content/005879-Fall-Kampusch-Kindermorde-im-Umfeld-der-Familie

« Letzte Änderung: 31 März 2012, 10:14:38 von Wahrheitsforschung »
Nur wenn Wahrheitsforschung vollkommen schad- und klaglos gehalten wird, stimmt Wahrheitsforschung weiteren Veröffentlichungen zu. FÜR EXTERNE INHALTE KANN KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN WERDEN. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Offline consuela

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Ich verstehe grad gar nix.

"Im Bekanntenkreis der Familie soll es vor der Entführung von Natascha Kampusch am Morgen des 2. März 1998 mehrfach zu Kindermorden gekommen sein."

"Kindermord"

"Im Bekanntenkreis der Familie Kampusch soll es vor der Entführung von Natascha Kampusch mehrfach zu Kindermorden gekommen sein."

"Die Freiheitlichen wollen in einer parlamentarischen Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) nun wissen, wie viele Kinder aus dem Bekanntenkreis der Familie in den 10 Jahren vor der Entführung von Natascha Kampusch ermordet wurden."

"Gleichzeitig fordert man Auskunft darüber, in welcher Beziehung diese Kinder zur Mutter von Kampusch standen und ob aufgrund der Häufung von Ermordungen im Umfeld der Familie in Richtung Kinderpornoszene ermittelt wurde."


Wer wurde da ermordet?
Wer wurde dafür verurteilt?
???

Offline Politicus1

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siehe im anderen thread:
es war eine angebloich fingierte Behauptung seitens der ermittlenden Polizei um die Genehmigung zur Tel.Überwachung der Familie zu erhalten.

Offline Lukas

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(danke nochmal an reichmann für die beantwortung)

hier ist die antwort bzgl kindermorde im familienumfeld (aus einem anderen thread)
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_09396/fname_239061.pdf

die erklärung der frau dr. karl ist eigentlich haarsträubend... dr scherz sagte, dass "immer wieder kinder von kontaktpersonen aus dem bekanntenkreis der familie ermordet wurden und dies auch im gegenständlcihen fall möglich erscheine."

frau karl meint, der dr. scherz hätte das bloß gesagt, weil die erfahrung zeigt, dass bei mordfällen die täter häufig im umfeld des opfers zu finden sind.

das stimmt schon, aber was hat denn das mit der aussage des herrn scherz zu tun bitte?

und bzgl ungeklärten bzw aufgeklärten verbrechen bin ich gestern zufällig auf das hier gestoßen:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/NRSITZ/NRSITZ_00081/SEITE_0326.html
Zitat
Weiters wird berichtet, dass es den Ermittlern der eingerichteten SOKO im Zuge der umfangreich geführten Umfelderhebungen gelang, zwei ungeklärte Verbrechen aufzuklären und die daran beteiligten Beschuldigten zu einem Geständnis, das gegen Widerruf abgesichert ist, zu bewegen. Diese Straftaten wurden der Staatsanwaltschaft Wien unter der ho. Zl.: 2.239.519/1-ll/BK3-zw. am 30.01.2009 angezeigt und unter
« Letzte Änderung: 12 März 2012, 15:19:34 von Lukas »

Offline Wahrheitsforschung

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12.03.2012 - Amtswegigkeit - Objektivität - Wahrheitsforschung - Wahrheitsfindung

Sehr geehrte AufdeckerInnen!

1. GOOGLE NEWS arbeitet heute mit UNZENSURIERT.
    Somit ist UNZENSURIERT derzeit als Medium bei GOOGLE offiziell anerkannt.

2. Geben Sie alle Journalisten/Autoren von UNZENSURIERT hier bekannt!

3. Geben Sie alle Journalisten/Autoren des FALTERS hier bekannt!

4. Führen Sie den realen Sachverhalt
    "05.03.1998 Fall Kampusch: Kindermorde im Umfeld der Familie"
     aus einer anderen Quelle nachvollziehbar hier an!

5. Geben Sie die konkreten Ergebnisse der Ermittlungen
    "05.03.1998 Fall Kampusch: Kindermorde im Umfeld der Familie" hier bekannt!

6. Geben Sie bekannt, welche Medien in diesem Forum nicht verwendet werden dürfen!
    Alle angeführten Medien werden von Wahrheitsforschung - bis auf Widerruf -
    in diesem Forum nicht mehr verwendet.

12.03.2012 - Amtswegigkeit - Objektivität - Wahrheitsforschung - Wahrheitsfindung
« Letzte Änderung: 12 März 2012, 18:37:36 von Wahrheitsforschung »
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Offline Politicus1

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ZU:
'Weiters wird berichtet, dass es den Ermittlern der eingerichteten SOKO im Zuge der umfangreich geführten Umfelderhebungen gelang, zwei ungeklärte Verbrechen aufzuklären und die daran beteiligten Beschuldigten zu einem Geständnis, das gegen Widerruf abgesichert ist, zu bewegen. Diese Straftaten wurden der Staatsanwaltschaft Wien unter der ho. Zl.: 2.239.519/1-ll/BK3-zw. am 30.01.2009 angezeigt und unter..."
RZ musste massiv urgieren, dass der eine Fall nach zwei Jahren endlich anklagereif gemacht wurde!
Aus dem Ibk. Bericht ergibt sich, dass zumindest in Aussagen und Pol.Anzeigen Hr. R. N. in das Umfeld der causa Kampusch hereingespielt hat....

Lilly Rush

  • Gast
Es gab im Umfeld DIESER Familie keine Kindermorde.

Das Argument diente rein dazu, dass das LG die Genehmigung erteilte UND später die Bezahlung übernahm.

Dr. Friedrich wurde vom LG zunächst ja NICHT genehmigt, weil ja keine Straftat vorlag und kein Verdächtiger in Sicht war.
Mit der Begründung, dass die Rufdatenerfassung ja auch genehmigt wurde und zwar WEIL MAN DIE LISTE DER BEKANNTEN DER BRISI ABFRAGEN WOLLTE - der Täter konnte ja im Bekanntenkreis sein, UND direktem Kontakt des Leiters des SB mit dem Leiter des LG, ging dann alles sofort und wurde zunächst der Auftrag mündlich erteilt, der DR könne SOFORT anfangen, schriftliche Genehmigung folge nach.

Lilly Rush

  • Gast
Noch mal zur Rufdatenüberwachung bei BRISI - POLIZEIFEHLER?

Die Rufdatenüberwachung bei BRIS wurde am 5.3.1998 10:30 Uhr für beide Telefone (Festnetz und Handy) von 1.2.1998 0:00 Uhr bis 10.3.1998 24 Uhr beantragt.

Die Begründung der Rufdatenerfassung (aktiv und passiv) war, dass man ALLE Bekannten der BRISI lückenlos erfassen wollte.

Schon kurz nach dem ersten Antrag wurde dem LG ein zweiter hinterhergeschickt, in dem die Rufdatenerfassung wie folgt abgeändert wurde:

Festnetz vom 1.2.1998 bis 5.3.1998 und Handy vom 1.3. (!)1998 bis zum 5.3.1998

Begründung für die Abänderung: Aus Kostengründen (?? - das macht das Kraut auch nicht wirklich fett)

Wies halt so kommt, das LG genehmigt dann doch die Rufdatenauswertung vom 1.2.1998 bis zum 10.3.1998 für beide Anschlüsse.
Die Telekom hat auch brav die Auswertung wie vom LG angeordnet geliefert. D.h - die Kosten sind jetzt halt etwas teurer (wird eh vom LG bezahlt), aber dafür hat man die ursprünglich gewünschte längere Auswertugszeit.

Und nun die große Frage an alle:
Welcher Zeitraum wurde tatsächlich ausgewertet?
Welchen Zeitraum würdet ihr als gewissenhafte Polizisten auswerten? (Zumal die Kosten ohnehin schon entstanden sind)

Offline Miss Marple

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Das ist jetzt eine sehr schwierige Frage, speziell wenn ich an den 8. März 1998 denke und die dafür notwendig
gewordene LK-Alibi-Lüge...

Warum haben die nicht einfach die Auswertung verwendet, wenn diese anscheinend eh bis 10.03. vorgelegen ist, und haben stattdessen LK und Frau Glaser zum Aufenthalt der BS befragt?
Ergibt doch keinen Sinn!

Lilly Rush

  • Gast
Um den Zeitraum gehts natürlich auch.

Aber wie weit wurde das Handy der BRISI zurück ausgewertet?

Zumal ja die Kontakte der Bekannten SO wichtig war.

Offline Miss Marple

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Na bis zum 1. März!

Lilly Rush

  • Gast
Bingo!

D.h. WEN hat BRISI davor kontaktiert, der nicht und nicht aufscheinen sollte?

Denn um den Zeitraum zwischen 5.3. und 10.3. gings ja zum Zeitpunkt des Antrags am 5.3. noch gar nicht.

(Meidling war am 9.3. übrigens)

Offline Miss Marple

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Tja, das ist die Frage (gilt für MICH allerdings auch beim LK)!

Schon klar, aber wenn man die Datenauswertung vorliegen hat, warum dann noch groß herumfragen?
Selbst wenn die zu diesem Zeitpunkt nicht vorgelegen hat, hätte man sich den LK ob seines falschen Alibis nach Vorliegen derselben SOFORT zur Brust nehmen können!

2+7=9 (wie wahr;-))

Lilly Rush

  • Gast
@ MM

Natürlich hätte man können - war ja alles schwarz auf weiß da.

Aber man WOLLTE nicht! Auf das falsche Alibi sind die Burgenländer draufgekommen! 2002!

Insbesondere war dafür Thomas F. zuständig.

Vielleicht hat es ihm dabei geholfen die 3 Millionen Schilling für das im Herbst 1998 gekaufte Haus + Grundstück leichter aufzubringen?

Offline Miss Marple

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Sehe ich auch zu 100% so, dass man nicht WOLLTE!

Einige Fehler können in der Hitze des Gefechts schon passieren (passieren auch in anderen Fällen immer wieder), aber NICHT in
diesem Ausmaß und NICHT in dieser Art und Weise (siehe Alibi WPs)!!!