Autor Thema: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011  (Gelesen 78380 mal)

silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #60 am: 11 März 2012, 11:11:55 »
 ..mir ist tatsächlich nach auspucken zumute :
   so ein plumper überschmäh:
   man weiss zwar nicht genau, ob WP überhaupt TÄTER  war-
   man weiss aber ganz genau, dass er ALLEINTÄTER  war

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #61 am: 11 März 2012, 11:14:53 »
Zitieren sie schon wieder Homer?  ::)

Offline Columbo

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #62 am: 11 März 2012, 11:22:48 »
@silversurfer

Genau diese ihre Vermutungen zur Identifikation des WP durch IA 2006 hatte ich auch schon mal im MS-Blog aufgestellt, man sieht, dass wir "Verschwörer" UNABHÄNGIG voneinander zu gleichen und ähnlichen Schlüssen kommen, und zwar NACH DURCHDENKENS der FAKTENLAGE !!

Vor allem eines ist WIDERSPRÜCHLICH:

WENN man der NK glaubt, dass sie bereits ein paar Meter nach Überqueren der letzten Seitenstrasse einen Mann mit Leinenhut neben dem Entführungsfahrzeug STEHEN gesehen hat,
DANN KANN ES GAR NICHT ANDERS SEIN, ALS DASS JEMAND AM FAHRERSITZ gesessen ist, denn zu diesem Zeitpunkt war IA noch kurz vor bzw. knapp auf Höhe der Lenkerkabine der Fahrzeugs, das heißt, SIE KANN NIEMANDEN NEBEN dem Fahrzeug stehen gesehen haben, weil dies verdeckt war, was auch heißt, dass es 2 waren !

WIDERSPRÜCHLICH ist es dann zu sagen, NK glaubt man, IA nicht !!

Offline Miss Marple

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #63 am: 11 März 2012, 11:26:48 »
Komisch ist ja auch, dass sich NK an die Förderstunde und an das übliche Treffen mit Philip nicht erinnern kann. Und auch, dass sie WP die Telefonnummer IHRER (damals eng) Vertrauten Brigitte W. gegeben hat, anstatt die ihrer Mutter/Eltern. Und WP hat dann in der Entführungsnacht(!) bei Brigitte W. angerufen!? Kennt jemand die genaue Aussage dazu von Brigitte W.?

WP kann diese Nummer gar nicht gekannt haben, da es eine NEUE Geheimnummer gewesen ist, die nur 15 Personen gekannt haben sollen.

silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #64 am: 11 März 2012, 11:27:12 »
@ LR :  homer - ja !
   
    und warum bzw für wen ist   diese  heilslehre " WP -allein und sonst niemand -täter " sooo seligmachend ? --- "WP war ihre EINZIGE REALE BEZUGSPERSON " (verkündet von DSA pinterits, die es wissen muss ? ) ------  der (selbst)befreiten NK hätte dies doch egal sein können (sie kannte ja eh "keine namen") .............

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #65 am: 11 März 2012, 11:35:45 »
@ Columbo

Ja diese Argument ist unwiderlegbar.
Deswegen wurde auch NIE eine richtige Gegenüberstellung gemacht, bei der beide mit ihren Widersprüchen konfrontiert wurden. Die beiden wurden nur hintereinander vernommen. (Und dabei wurde 2009 die Reihenfolge der Befragung nicht richtig festgehalten -um die Argumentation zu festigen)
Sowohl 2009 als auch 2011 (IBK) stand das Ergebnis bereits vor der Befragung der Ishtar fest.
2011 wurde Ishtar nur auf Grund des schlechten Bildes in den Medien (bei nicht Einvernahme) noch vernommen. Die Aussage Ishtars hatte in keinem Fall Wirkung auf das Ergebnis. (Auch nicht ihre brisanten Erzählungen vor der Befragung)

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #66 am: 11 März 2012, 11:50:57 »
Seite  8

Das ist brisant und schließt an unsere Diskussion an:

"Die Zeugin Ischtar A. habe bereits am 3.3.1998 zu Protokoll gegeben, dass die Entführung von 2
Männern durchgeführt worden sei. Bei den bisherigen Ermittlungen, insbesondere aufgrund
der Angaben der Natascha K., seien bisher keine Hinweise auf weitere Mittäter erlangt
worden.
Die Tatortarbeit in Strasshof, Xxxxxxstrasse XX sei noch nicht abgeschlossen, die
sichergestellten schriftlichen Unterlagen sowie fotografisches und videografisches Material
seien zum LKA Burgenland überstellt und dort von Beamten des Ermittlungsbereiches
Wirtschaft und Assistenzbereich Observation ausgewertet worden. Bei dieser Auswertung
seien keine Hinweise auf einen möglichen Mittäter erlangt worden. Die Ergebnisse der
Tatortarbeit würden nach Vorliegen des gesonderten Tatortberichtes dem Gericht
nachangezeigt werden."

D.h. die Strafanzeige wurde geschrieben und der Fall abgeschlossen, obwohl die Zeugin 2 Täter gesehen hat und die Tatortspuren noch nicht vollständig abgeschlossen war. (D.h. mögliche Spuren eines zweiten Täters noch gar nicht gefunden wurden)

Hier ist eine glatte Lüge:

"die sichergestellten schriftlichen Unterlagen sowie fotografisches und videografisches Material
seien zum LKA Burgenland überstellt und dort von Beamten des Ermittlungsbereiches
Wirtschaft und Assistenzbereich Observation ausgewertet worden."

Die zuständigen Beamten der burgenländischen Wirtschaftspolizei haben 2009 auf Anfrage angegeben, dass sie Seitens des Untersuchungsrichters keinen Auftrag hatten die Unterlagen auszuwerten.

Offline Politicus1

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #67 am: 11 März 2012, 12:21:12 »
Schon eine erste Durchsicht der im Bericht der StA Ibk. wiedergegebenen Protokolle, TB-Aufzeichnungen etc. der StA Wien zeigen mir eine immer wiederkehrende Verhaltungsweise:
Bei einander widersprechenden Zeiugenaussagen (und auch NK ist nicht nur Opfer, sondern auch Zeugin!) wird jenen geglaubt, deren Aussage ins zielgerichtete Bild des Untersuchungsergebnisses passt. Es erfolgt nicht einmal eine Abwägung, ob eine Aussage aus eigenem Interesse, aus persönliche Schutzgründen, nicht (ganz) wahrheitsgemäß sein könnte.
Die StA macht sich zum Richter und beurteilt selbst, nicht einmal, welcher Aussage eher Glauben geschenkt werden kann - nein, noch ärger, es wird gleich festgestellt, welche Aussage die richtige ist!
Z.B. die Frage, ob BS den WP kannte: drei Wohnungsnachbarn sagen aus, dass dies der Fall war. Als einzig richtig wird aber die dies verneinende Aussage der Inkriminierten gewertet..
Ebenso die widersprechenden Aussagen der IA und der NK...

Schlussfrage: nachdem es jetzt öffentlich ist - weiß jemand, weshalb MF 1998 vor der Entführung die NK begutachtete??
siehe 'Natascha K. sei zu den angeblichen Missbrauchsvorwürfen zum Zeitpunkt vor ihrer Entführung, insbesondere zum damaligen Gutachten des Prof. Max F. aus 1998, in Anbetracht ihrer schweren traumatischen Erlebnisse, ihrer Angaben, wonach sie ein gutes Verhältnis zu ihrer Familie habe und auch gehabt habe und aufgrund des Umstandes, dass sie von sich aus keinerlei Angaben xxxxxxxxxx vor ihrer Entführung gemacht habe, zur Hintanhaltung einer weiteren Traumatisierung nicht befragt worden.
MÖGLICHERWEISE hat sich MF wegen weiterer Traumatisierungsgefahr dagegen ausgesprochen, dass NK über ihre traumatischen Erlebnisse im Jahr 1998 und das Gutachten eines gewissen MF befragt werde ....

Offline Miss Marple

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #68 am: 11 März 2012, 12:25:10 »

Alles eine Frage der Gewichtung, wie auch Amon gemeint hat.

Ich glaube, Sie lesen das mit Prof. F. falsch - damit ist sein Gutachten NACH der Entführung gemeint.

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #69 am: 11 März 2012, 12:28:28 »
@ Politicus

Sehe das genauso wie MM

1998 NACH der Entführung

Offline Politicus1

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #70 am: 11 März 2012, 12:58:37 »
LR & MM:
Originalzitat aus dem Ibk. Bericht:
'Natascha K. sei zu den angeblichen Missbrauchsvorwürfen zum Zeitpunkt vor ihrer Entführung, insbesondere zum damaligen Gutachten des Prof. Max F. aus 1998, ..
Wie sollte ein Gutachten über angeblichen Missbrauch NACH der Entführung und OHNE das angebliche Opfer von einem Univ.Prof. erstellt werden? Anhand des Reiterfotos? ....
Wurde nicht schon festgestellt, dass es tatsächlich einen Vorgang beim Jugendamt gab?
Wie wenig einfühlsam hingegen die Frau Insp., die gleich nach sex.Misbrauch fragte..(;-)
 

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #71 am: 11 März 2012, 13:04:06 »
 @ Politicus
Das Gutachten war nach der Entführung
zum Vorwurf eines möglichen Missbrauchs vor der Entführung.

Ein bestelltes Gutachten, bei dem nur die Eltern des Kindes befragt wurden, nicht wie ursprünglich sogar von Friedrich angedacht auch die Freunde und Umgebung (Lehrerinnen etc.)

Offline Miss Marple

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #72 am: 11 März 2012, 13:05:16 »
@Politicus

WIE es zustande kam, ist eh bekannt.

Anhand von TV-Berichten und den Aussagen der Eltern. DAS war´s! Ihr weiteres Umfeld wurde nicht befragt (Freunde, Lehrer, Schulkameraden), aus Zeitgründen des Herrn Prof. F.

Offline Reichmann

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #73 am: 11 März 2012, 13:40:21 »
Das Gutachten ist eine Farce und hat überhaupt keinen Aussagewert. Ist auch nicht wissenschaftlich. Alles was in dem Gutachten steht kann daher verworfen werden und dient lediglich de Ablenkung.
Meine Frage: Warum macht Friedrich so etwas? In wessen Auftrag und mit welcher Zielsetzung wurde dieses Auftragsgutachten gemacht?
Roland Reichmann
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Offline Miss Marple

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #74 am: 11 März 2012, 13:43:01 »
Seite 61+62

die Sache mit dem Staubsaugen und dem Anruf vom Ernstl ist ja auch ein Hit.

Zuvor meint NK noch selbst, dass sie gesaugt hätte und nach Vorhalt ihrer eigenen  Aussage vom 30.08. war´s die Presse, die das erfunden hat. Und dann wunderst sich noch jemand über Spekulationen, dass am Fluchttag doch alles ganz anders verlaufen sein könnte...