Autor Thema: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011  (Gelesen 61678 mal)

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #45 am: 11 März 2012, 01:54:57 »
Ups beim Spiegel hab ich den Link vergessen

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45142859.html

@ REichmann

Head of Commandery and Ambassador von was?

Offline Reichmann

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #46 am: 11 März 2012, 02:03:44 »
Head of Commandery and Ambassador von was?
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Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #47 am: 11 März 2012, 09:01:16 »
Nochmal zum Gerichtstermin von Priklopil am 3.3.1998 um 10 Uhr:
Holzapfel war als Zeuge geladen.
 
Holzapfel hat die Unterlagen, bei denen sich auch der Kalender von 1998 befand, am 2.12.2009 (!) ins BKA gebracht.

Er wurde nicht mehr dazu befragt, ob und wann es am 2.3. dazu eine Besprechung gab oder ob am 3.3.1998 eine Besprechung dazu stattfand und von wann bis wann diese dauerte. Weiters hätte er darüber Auskunft geben können ob Priklopil nach der Verhandlung sofort nach Haus ging oder ob es eine Nachbesprechung etc. gab.

Der Gerichtstermin ist ein weiterer Punkt dafür, dass die Entführung aus Sicht des Priklopil keine geplante Tat war.
Niemand plant eine Entführung und hat am nächsten Tag einen Gerichtstermin sowie die Woche drauf einen Schiurlaub gebucht.

Gegen eine Spontantat spricht, dass es Triebtäter in der Regel nicht in der Früh überkommt.

Offline Mitleser

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #48 am: 11 März 2012, 09:27:21 »
Der Gerichtstermin ist ein weiterer Punkt dafür, dass die Entführung aus Sicht des Priklopil keine geplante Tat war.
Niemand plant eine Entführung und hat am nächsten Tag einen Gerichtstermin sowie die Woche drauf einen Schiurlaub gebucht.

Gegen eine Spontantat spricht, dass es Triebtäter in der Regel nicht in der Früh überkommt.

Was spricht gegen eine Kombination?
Die Tat war grundsätzlich geplant, aber der Zeitpunkt wurde nicht von Priklopil bestimmt?

"Wenn Du X noch einmal tust, dann holt Dich der Grugru!" - ist antiquierte Schwarzpädagogik, aber denkbar.

Aus der Perspektive macht auch „i was eh das du das nicht wollen hast!“ Sinn...

silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #49 am: 11 März 2012, 09:28:50 »
@ LR   "am 2.12. o9 gebracht  " ------als vergleichsschriften für das schriftgutachten  wohl

Offline Barnaby

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #50 am: 11 März 2012, 09:29:40 »
Sidestep: wie kommen die 2 AUS DER VERLASSENSCHAFT stammenden Kartons in den Gewahrsam des EH. Hat die der WP vor der Flucht bei ihm abgegeben. Hat der EH das während der Tatortarbeit aus der Verlassenschaft entwendet (was ja von allen bestritten wird) oder hat er sich diese nach Beendigung der Tatortarbeit gekrallt (warum hat die Exekutive diese nicht an sich genommen - Kalender 1998 ist ja doch fallrelevant).

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #51 am: 11 März 2012, 09:40:24 »
Einiges Material wurde ja bei Priklopil gefunden z.B. Kalender aus 2003.

Obwohl dort konkrete Hinweise auf Transaktionen waren, wurde das Material von der Wirtschaftspolizei nicht ausgewertet.
Es gab keinen Auftrag vom Untersuchungsrichter.

Das gesichtete Material wurde am 4.10.2006 ins Haus Heinestrasse überstellt.
Am 6.10.2006 wurde der grüne KIA vor dem Haus fotografiert.

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #52 am: 11 März 2012, 10:11:25 »
S 6:

Nachdem 2 auf Natascha Kampusch, Heinestraße adressierte Briefe durch den Postbeamten an 2 Polizeibeamte ausgehändigt wurden, beantragte die Staatsanwaltschaft (wer?) die Überwachung und Beschlagnahme des Briefverkehrs vom 30.8.2009 bis zum 15.9.2006. Dieser Antrag wurde von Staatsawalt Kronawetter mündlich widerufen.

Der Hintergrund dieser Vorgangsweise ist weder dem Tagebuch noch dem Gerichtsakt zu entnehmen.

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #53 am: 11 März 2012, 10:20:20 »
S 7:

Obduktionsbericht:

Das Untersuchungsergebnis spreche - unter Bedachtnahme auf die aktenkundige Vorgeschichte - für eine Selbsttötung.

Das heißt, der Gerichtsmediziner hat nicht die Möglichkeit eines Mordes in Betracht gezogen (und dahingehend untersucht), sondern den Schluss auf Grund der Vorgeschichte gezogen!


silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #54 am: 11 März 2012, 10:29:27 »
---aufgrund der "aktenkundigen vorgeschichte " !!!!
   heisst wohl : aufgrund des eindeutigen  und unumstößlichen DOGMAS  , dass es sich um die leiche des ertappten und daher in eine ausweglosen situation geratenen alleinentführers und -gefangenhalters des inzwischen welberühmten SELBSTBEFREITEN  OPFERS handelt  .......................

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #55 am: 11 März 2012, 10:36:16 »
@ Silversurfer - Genau!
Hier weitere Punkte für das Dogma:
S 7

Abschlussbericht vom 22.9.2006 Strafanzeige gegen Wolfgang Priklopil.

"Wolfgang P. habe das Mädchen durch gefährliche Drohung zur Unterlassung
der Gegenwehr genötigt und sie eingehüllt in eine Decke, im Fahrzeug hinter dem Fahrersitz
auf dem Boden liegend zum Anwesen Strasshof, Hxxxxxstrasse XX, verbracht. Dort habe er
sie in einen vorbereiteten Raum (Verlies), welcher bereits Jahre zuvor von ihm unter seiner
Garage neben der Montagegrube angelegt worden sei, eingesperrt."

Die Strafanzeige (Auszug) weist in mehrerlei Hinsicht Fehler auf:

1. die Decke: Nach Nataschas Angaben war sie nicht von Anfang an eingehüllt.

2. Der Entführer fuhr nicht direkt nach Straßhof, sondern fuhr zuerst stundenlang mit ihr in der näheren Umgebung des Entführungsortes (!) herum und hielt dann in einem Wald ("die kommen nicht"...) - Angaben NK

3. Das Verlies war alles andere als vorbereitet - Sowohl nach Angaben von NK (keine Heizung, kein Bett etc...) als auch auf Grund späterer Erhebungen (Baggerarbeiten bis Mai 1998).

silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #56 am: 11 März 2012, 10:39:45 »
---ist ja auch faszinierend an der offiziellen würdigung der aussagen der IA :  bezüglich der anzahl der täter hat sie sich gewiss geirrt -----  bei der 8 1/2 jahre später vorgenommenen identifizierung des (einen) täters als WP ist ein irrtum ausgeschlossen ---oder : wo sie mit NK  im ergebnis konform geht, MUSS  ihr geglaubt werden ............

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #57 am: 11 März 2012, 10:45:38 »
@ Silversurfer

Genau!

DA ists auf einmal egal, dass das eine KINDLICHE (Oton Rauscher DerStandard) Zeugin ist.

silversurfer

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #58 am: 11 März 2012, 11:02:35 »
@ LR ;
  ....in jener zeit erschien dem armen mädchen NK der vom HERRN  gesandte OPFERSCHUTZENGEL und verkündete ihr die heilslehre der " WP-einzig und allein- entführer - und gefangenhalter- theorie"
    wer ist der HERR  und wer sein OPFERSCHUTZENGEL  ?
   

Lilly Rush

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Re: Bericht der STA Innsbruck_23.11.2011
« Antwort #59 am: 11 März 2012, 11:06:32 »
@ Silversurfer

Darf ich sie daran erinnern, dass wir nicht mehr im Seeh-Blog sind und Andeutungen und Umschreibungen nicht mehr notwendig sind.

Bitte spucken sie aus, wen sie ihm Auge haben, dann kann ich die Zeit inzwischen zum Weiterlesen benutzen  ;)