Autor Thema: denkansatz opferschutz  (Gelesen 2960 mal)

Offline dieblindenaugenderpallas

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denkansatz opferschutz
« am: 15 Mai 2012, 22:35:39 »
wenn ich von folgenden äusserst plausiblen prämissen ausgehe, dass

1. nach aussage der einzigen tatzeugin zumindest zwei täter an der entführung beteiligt waren
2. nach einer darstellung zweier oberster richter der republik als mitttäter zumindest herr ernst h. identifizierbar ist.
3. dieser ernst h. unmittelbar nach der internierung der nk in einer kinderpsychiatrie trotz abschottung aller übrigen aussenweltskontakte hunderte telefonate mit ihr führen konnte

dann ergibt sich

4. die frage wie ich als entführungsopfer NK mit diesem sachverhalt umgehe.

und dann liegt es meines erachtens klar auf der hand,

dass ich als NK in interviews die mehrtätertheorie hartnäckig leugne

dass ich in polizeilichen aussagen oder interviews geheimnisvolle passagen einflechte, die solche blogforen am leben erhalten

dass ich durch buchveröffentlichungen und filme trachte, nicht in vergessenheit zu geraten

weil ich damit

5. verhindern kann, dass mir etwas zustösst.

Offline Reichmann

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #1 am: 15 Mai 2012, 22:41:13 »
Das klingt sehr plausibel und stimmt nachdenklich. Vor allem unter dem Aspekt, dass auch die Zeit vor der Entführung vollkommen im Dunkeln geblieben ist.
Roland Reichmann
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Regina

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #2 am: 16 Mai 2012, 09:42:20 »
@ Lilly Rush
Können Sie herausfinden, woran H.Sav. verstorben ist.
Selbstmord ist ausgeschlossen.

Offline Politicus1

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #3 am: 16 Mai 2012, 10:09:12 »
'vollkommen im Dunkeln geblieben ist.'
und nicht zu vergessen, dass auch die einem Blinden und Tauben auffälligen Geldtransfers und Kontobewegungen nicht überprüft wurden - ebenso wenig die wundersame Vermehrung von Wohnungen und Häusern ...

Regina

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #4 am: 16 Mai 2012, 10:42:04 »
Aber N.K. hat doch genug in ihrem Buch geschrieben.
Wollte Schauspielerin werden.

Lilly Rush

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #5 am: 16 Mai 2012, 11:55:37 »
@ REgina

wenn sie den U-Aussschuss Auszug aufmerksam gelesen haben, ist ihnen sicher nicht entgangen, dass nicht Mal Kronawetter das Buch gelesen hat.
Wahrschienlich wär ihm eh nur schlecht dabei geworden.

Zum Saverschl der kommt in den Unterlagen nur als Randfigur in einer einzigen Vernehmung vor.
Woran er gestorben sein könnte haben ihn die Beamten damals noch nicht gefragt ;-)

Offline Reichmann

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #6 am: 16 Mai 2012, 11:56:00 »
'vollkommen im Dunkeln geblieben ist.'
und nicht zu vergessen, dass auch die einem Blinden und Tauben auffälligen Geldtransfers und Kontobewegungen nicht überprüft wurden - ebenso wenig die wundersame Vermehrung von Wohnungen und Häusern ...
Warum wohl. Schön langsam verflüchtig sich der Nebel und die Sicht wird klarer  ;D
Roland Reichmann
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Offline Reichmann

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #7 am: 16 Mai 2012, 11:58:59 »
@LR: Ich glaube auch nicht, dass das Buch so wichtig ist. Das ist nur eine Nebelgranate und dienst einzig und allein zum Verschleiern. Zudem hat NK das Buch nicht einmal selbst geschrieben, also kann man daraus nicht einmal irgendwelche Emotionen ableiten. Höchstens die Emotionen der Ghost-Writerin.

Kronawetter hat im Ausschuss klar zum Erkennen gegeben, dass ihn die Sache Kampusch ohnehin nicht sonderlich interessiert.
http://www.dieaufdecker.com/index.php/topic,346.0.html
Roland Reichmann
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Regina

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #8 am: 16 Mai 2012, 13:29:32 »
@Lilly Rush

Tja, eine Randfigur.
Es war eine Vernehmung, zu der er sich freiwillig angeboten hat.
Er war nicht einmal vorgeladen.
Er hat den damaligen "Arbeitgeber" von Sirny begleitet.
Damit dieser nicht vorgeführt wird.

Ich nehme an, Sie kennen diese Schrift aus dem Pöchhacker-Forum.



 

Offline Politicus1

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Re: denkansatz opferschutz
« Antwort #9 am: 16 Mai 2012, 13:52:51 »
'Kronawetter hat im Ausschuss klar zum Erkennen gegeben, dass ihn die Sache Kampusch ohnehin nicht sonderlich interessiert.'
Habe ihn in einer Verhandlung einmal live erlebt - auch dort machte er den Eindruck, dass ihn das nicht interessiert, nicht einmal Beweisstücke...