Autor Thema: Widersprüchliches  (Gelesen 67542 mal)

silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #60 am: 23 März 2012, 17:15:21 »
@ scua: "sonderfall des patriarchats " ---- dabei habe schon begonnen ,Sie ernst zu nehmen !

Offline surok

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #61 am: 23 März 2012, 17:39:36 »
Oberst Kröll wahr sicher sehr gefährlich für Kriminelle.
Was mich auch sehr wundert, warum man ihn überhaupt in dem Fall eingesetzt hat, nachdem man in Wien jede Menge toller Ermittler hat?
Kröll ist ein einsamer Wolf kein echter Teamworkman die Wiener haben Teamworking gelernt. Kröll hat sich verlaufen, so sehe ich das, seine Analyse des Geldverkehrs zeigt, das er damit überfordert war. Er ist nicht so gut vernetzt wie die Wiener und man kann ihn schneller wieder abziehen auch unter Druck setzen, möglich vieles spricht dafür, ist er familiär nicht gut unterstützt, daher ein idealer Kandidat für eine Alibiermittlung.

Als jemand der sich nicht vom Zeitgeist vereinnahmen lässt und dem das ganze Geschwätz von KiPo und MasoSado kalt lässt, halte ich ihn nicht. Er war da ganz sicher befangen und Garant dafür, dass es in die falsche Richtung läuft. Sieht man sich den Fall ohne diesen KiPo Kram an, so hat der WP Kenntnisse gehabt und Erkenntnisse erarbeitet die nur in gewissen Kreisen vorkommen und dort benötigt werden. 

Von dem Gerede hier über diese Beziehungsgeflechte der K Familie und Umschaften halte ich nur soviel, als dass die NK präzise ausgewählt wurde, man alles über ihre Familie wusste und man den Tag abgewartet hat, wo sie einen familiären Zwist mit ihrer Mutter hatte, der wurde gemeldet und jetzt musste die Entführung über die Bühne gehen. Das schreibt die Regie in dem Fall so vor. Deshalb konnte der Wp den Zeitpunkt nicht bestimmen, deshalb hatte er Stress mit Gerichtstermin musste Urlaub absagen usw....     

WP ist nicht Fritzl, WP wollte ein Opfer das er wie ein Dompteur abrichtet, dass er mittels Nahrung gefügig macht, ähnlich wie man Greifvögel abrichtet oder Löwen.  Den Kick bekam er nicht über das sexuelle, den bekam er über die Herrschaft übers ein Opfer.   Und vorsichtig so wurden Frauen früher und heute noch gehalten das ist erst mal gar nicht so abwegig.  Gebe ich mal zu Überlegung mit. Sonderfall des Patriarchats.

warum hat man einen streit mit der mutter abgewartet, welche logistischen oder sonstigen vorteile sol ldas bringen? (ausser dass man die wohnung abhören muss!!)

WP als auftragstäter: die entführung muss bei ereigniss über die bühne laufen...WP als gestalter: kann sich sein opfer herrichten, wie ers braucht...widerspricht sich nicht für sie?
« Letzte Änderung: 23 März 2012, 17:42:07 von surok »

Offline Miss Marple

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #62 am: 23 März 2012, 18:18:30 »

@Silversurfer

Mausi, das Leben geht weiter! ;)

Entwicklungshelfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #63 am: 23 März 2012, 19:20:16 »
Es ist "Aufklärungsproduktiv", wenn man nicht immer auf der Hauptstrasse entlang geht, sondern auch mal in  die Seitenstrassen.
Nur so ändert man seinen Blickwinkel und entdeckt neues.
Deshalb ist die frische Gangart von scua ganz o.k. , auch wenn manche Wege in eine
Sackgasse führen.

Offline Lukas

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #64 am: 24 März 2012, 17:45:33 »
Zitat
die NK präzise ausgewählt wurde, man alles über ihre Familie wusste und man den Tag abgewartet hat, wo sie einen familiären Zwist mit ihrer Mutter hatte, der wurde gemeldet und jetzt musste die Entführung über die Bühne gehen.

wem ist wolfgang priklopil untergestanden? und vor allem: was wäre das motiv für die entführung?

Offline scua

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #65 am: 28 März 2012, 00:28:15 »
@ scua: "sonderfall des patriarchats " ---- dabei habe schon begonnen ,Sie ernst zu nehmen !

Ja da ist das zweite Satzglied nicht mitgegangen, aber der hätte sie ganz sicher überfordert. Bitte ich benötige Ihren Ernst nicht, verschonen sie mich damit. 

silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #66 am: 28 März 2012, 00:47:10 »
......gerne :)

Offline dieblindenaugenderpallas

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NK nennt EH einen möglichen Komplizen
« Antwort #67 am: 04 April 2012, 22:29:46 »
In einem Phönix-Interview von 2010, das immer noch auf youtube abrufbar ist, begründet NK ihr Nicht-Outing als Entführungsopfer gegenüber EH bei der Veranstaltungshalle (Ausborgen des Anhängers) damit, dass er ja auch ein Komplize des Priklopil hätte sein können.

Dann würde mich aber interessieren:

1. ob die Einvernahmen der NK bez. EH bis zu diesem Zeitpunkt irgendwelche Hinweise enthalten, dass sie die Komplizenschaft des EH in Betracht gezogen hätte.

und vor allem:

2. wie NK, die ja sicher dazu nachweislich befragt worden ist, ihre Änderung der Einschätzung der Rolle des EH argumentiert, wenn sie diesen für sie vormals mutmaßlichen Komplizen in der Phase unmittelbar nach ihrer Flucht mit äußerster Abschottung von der Öffentlichkeit und ihrer Familie in zahlreichen, z.T. stundenlangen Telefonaten dazu befragt, was für ein Mensch der Wolferl gewesen sei.

Wodurch kann NK auf die Idee gekommen sein, dass EH, der von ihr noch wenige Monate vorher als potenzieller Komplize eingeschätzt wird, nun nach erfolgter Flucht eine höchst vertrauenswürdige Person darstellt ?
Wie kann es einen Informationsfluss zu NK gegeben haben, dass sie diese Einschätzung (EH ist ein möglicher Komplize des WP) ändert ?

Das ist m.E. eine von vielen zentralen Fragen, die die von NK UNVERSCHULDETE !!!  Ungläubigkeit ihrer Aussagen unterstreichen und eine Wiederaufnahme des Verfahrens dringendst verlangen, wenn die österreichische Justiz nur einen Funken von Seriosität verteidigen will.

Entwicklungshelfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #68 am: 13 April 2012, 15:54:47 »

Lilly Rush

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #69 am: 08 Juni 2012, 10:31:24 »
Im Arbeitszimmer, unter einer Arbeitsfläche mit Kästen darunter, befand sich ein hellbrauner Lederkoffer mit Kleidung von Natascha.
Im Abstellraum, zugängig vom Arbeitszimmer, befand sich eine schwarze Reisetasche mit Kleidung Nataschas.

Dass es sich um Nataschas Kleidung handelt dürfte außer Zweifel sein: Es wurden DNA Spuren von beiden genommen und da bei der DNA Überprüfung keine Fremd DNA festgestellt wurde und die Kleidergrößen nicht Fr. Priklopil passen (Gr. 152-164, 34, 36,38 ...) bleibt nur Natascha als Besitzerin der Kelidungsstücke übrig.

In der schwarzen Reisetasche fand sich u.a. 1 Apres Entspannungsmaske Nivea, 1 Fl. Haarbalsam der Marke Schwarzkopf, 1 Intimpflegeschaum Lactamousse.
Der Bikini war auch in der schwarzen Reisetasche. (pink-türkis-weiß gemustert Oberteil Gr. 75B, Hose 36-38)

Frage:
Warum befanden sich diese Toiletteartikel in der schwarzen Reisetasche wenn alle anderen Toieltteartiekl Nataschas im Raum U (Badezimmer mit WC im Obergeschoss) oder im Verlies aufbewart waren?

Persönliche Gegenstände Nataschas in Raum U:

Zahnpasta Aronal
Zahnpasta Elmex
Meridol Mundspüllösung
1 Stk Haarbürsten
2 Stk Haarbürsten, 1 Kamm (vom Waschbecken)
2 Fl Lavendel Badezusätze
1 Nivea Body Milk
2 Stk Haarspray Schwarzkopf
Div. Zahnputzutensilien und 1 Stk Labello aus Hängekästen
Elmex Zahngel
1 Stk elektr. Zahnbürste Fa. Braun mit Ladestation
1 Sackerl mit Verbandszeug

Ähnliche Toiletteartikel fanden sich auch im "Verlies"
u.a. auch noch eine Oral B Zahnbürste von Braun

Der Inhalt beider Gepäckstücke war nicht so, dass man hätte sagen können, da befindet sich die Wäsche für die nächsten Tage drinnen. Oder das ist mal schnell gepackt, damit man die Sachen gleich in das "Verlies" tragen kann. Insbesondere die Winterstiefel sprechen eindeutig dagegen. Hier hatte keiner Angst vor einem Überraschungsbesuch.
Schuhe fanden sich im Verlies keine, dafür standen die Winterstiefel im Abstellraum vor den Kästenchen des Wandverbaus. Auch Sandalen, Turnschuhe und Hausschuhe standen dort.

Was machte eine Schihose grau der Marke Tresspass Größe 139/140 im 3. Kasten unter der Arbeitsfläche?
Größe 140 konnte Natascha nicht mehr passen auch wenn sie nur noch Haut und Knochen wäre - 140 ist zu kurz für ihre Körpergröße.

Offline Politicus1

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #70 am: 08 Juni 2012, 17:31:12 »
wieder einmal Zeit zu reflektieren - diesmal aus den Geschichten aus 3095 und einer Nacht, die MÖGLICHERWEISE von Psychobetreuern und einer Redakteurin des besonders der Wahrheit verpflichteten NEWS geschrieben wurden:
"Im Nachhinein scheint es offensichtlich, dass er die Entführung lange geplant hatte: Warum sonst hätte er über Jahre hinweg ein Verlies bauen sollen,..."
und dann etwas später im selben Buch:
"Mir gegenüber benahm sich der Täter jedenfalls nicht wie ein Mann, der sich seit Jahren auf die Entführung eines Kindes vorbereitet hat..."

"Ich kauerte mich in einer Ecke auf die Matratze und wimmerte leise vor mich hin
... legte mich auf die Matratze..."
Schaut wirklich nicht nach langer Vorbereitung aus, wenn nicht einmal ein Bett da war...

"Er kam mir jünger vor als am Tag der Entfuhrung: ein schmächtiger Mann mit weichen, jugendlichen Zügen, die braunen Haare ordentlich gescheitelt wie der Musterschüler eines Vorstadtgymnasiums. "
Also, wie hat er jetzt wirklich ausgeschaut? Eher langhaarig wie ein Student? Mit einer weißen Arbeitskappe auf dem Kopf wie ein Arbeiter? Kräftig - gegen den sich ein 45kg Kind nicht wehren konnte? Schmächtig..?

"Erst wenn man ihn länger beobachtete, bemerkte man den Anflug von Wahnsinn, der hinter der spießigen, bürgerlichen Fassade lauerte."
NK hat offensichtlich nicht nur Anatomie sondern auch die Psychokunde gut studiert! Wie sonst konnte sie hinter der spießigen bürgerlichen Fassade (Text von NEWS?) den Anflug von Wahnsinn bemerken (Text vom Psychoguru?)?

"Ich nahm eine der Mineralwasserflaschen, mit denen der Täter mir frisches Leitungswasser gebracht hatte"
Ja, wie denn das? Es gab doch die berühmte Nirostaspüle mit Kaltwasser..!!?
Daher schreibt sie etwas später auch:
"Im Verlies gab es nur das Doppel-Waschbecken aus Nirosta und KALTES Wasser. Die Warmwasserleitung, die der Täter installiert hatte, funktionierte noch nicht. Er brachte mir deshalb WARMES Wasser in Plastikflaschen nach unten."

"Nach zwei Wochen brachte er mir als Ersatz für die dünne Schaumstoffmatte eine Gartenliege" - eindeutiger Beweis der seit langem vorbereiteten Entführung und Aufnahme des Opfers im Verließ .....

"Die verhassten Schwiegereltern meiner Schwester wohnten in einem Ortsteil namens Silberwald."
Da hätte sichj der Leser schon ein bisschen mehr Hintergrundinformation erwarten dürfen....
(Zur Erinnerung: angeblich hatte ein Onkelt des WP in der Nähe der Heinestraße 60 einen Garten; entfernt Verwandte waren Grundstücksnachbarn; die pöhsen Schwiegereltern der Schwester wohnten auch nicht sehr weit weg...)

"Am Karfreitag, dem 35. Tag meiner Gefangenschaft, traf die Polizei in Strasshof ein und verlangte von Wolfgang Priklopil, sein Auto vorzufahren. Er hatte es voller Bauschutt geladen und gab an, den Lieferwagen für Renovierungsarbeiten zu nutzen."
Welchen Bauschutt? Die Wohnungsrenovierungen starteten doch erst später..?

"Später erfuhr ich, dass der Täter die Silvesterabende immer mit seinem Freund Holzapfel verbrachte. Er bereitete sich akribisch darauf vor und kaufte immer die größten, teuersten Raketen. Einmal, ich muss 14 oder 15 gewesen sein, durfte ich aus dem Inneren des Hauses zusehen, wie er am frühen Abend eine Rakete in die Luft jagte. Und mit 16 war ich sogar draußen im Garten mit dabei und sah zu, wie eine Rakete einen Regen silberner Kugeln über den Himmel streute. "
Also wie war das? War da der Bestfriend dabei? Wenn nicht - gab er dem EH eine Erklärung, wieso er jetzt nicht mehr mit ihm gemeinsam Silvester feierte? Wurde EH zum Thema Raketenschießen zu Silvester befragt?

"das hieß: Ich sollte dankbar sein dafür, dass er mich von meinem Leben vor der Gefangenschaft »befreit« hatte.
»Ich habe dich gerettet. Du gehörst jetzt mir«, sagte er immer wieder. Oder: »Du hast keine Familie mehr. Ich bin deine Familie. Ich bin dein Vater, deine Mutter, deine Oma und deine Schwestern. Ich bin jetzt alles für dich. Du hast keine Vergangenheit mehr«, bläute er mir ein. »Du hast es so viel besser bei mir. Du hast Glück, dass ich dich aufgenommen hab"
Ist doch interessant, dass so etwas in das Geschichtenbuch geschrieben wurde! Der ehrwürdige Expräsident stand allein schon wegen einer solchen Vermutung vor Gericht!
Keine Zusatzbemerkung im  Buch, wie sich der Täter da irrte, wie sie ihm heftigst widersprach, voller Wut auf iin war, dass er ihre Familie so schlecht machte ... nichts dergleichen!

Ja, es stimmt: gute Bücher soll man öferts zur Hand nehmen ....


silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #71 am: 08 Juni 2012, 17:45:58 »
...ich bleib dabei : eine einzige zumutung, dieses machwerk !
   dennoch nicht uninteressant , das WP eine äußerung gegenüber NK in den mund gelegt wird , sie (nicht etwa entführt oder aufgelesen, sondern )  "AUFGENOMMEN" zu haben (und sie deswegen "glück " gehabt habe) ..............

silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #72 am: 08 Juni 2012, 17:50:10 »
...AUFGENOMMEN  ----2003, als sie auf herbergsuche  mit gepäck vor seiner tür stand ?

silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #73 am: 08 Juni 2012, 17:59:53 »
---auf herbergsuche : wie einst in bethlehem eine frau, die sich in geheimnisvollem zustand befand und  seither auch üblicherweise mit kopftuch dargerstellt wird  ?--- die nähere entstehungsursache des nachwuchses dieser frau blieb übrigens auch bis heute im  - dogmatisierten -  dunkeln !  ---im prinzip aber faszinierend :)
   

silversurfer

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Re: Widersprüchliches
« Antwort #74 am: 08 Juni 2012, 18:20:51 »
...und corinna milborn ist keine ghostwriterin , sondern EVANGELISTIN  dieser modernisierten heilsgeschichte .)
   
 .......ok : ich hör eh schon auf .