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Natascha Kampusch => Zusammenfassungen, Informationen und Dokumente => Thema gestartet von: Reichmann am 29 Februar 2012, 15:17:28

Titel: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Reichmann am 29 Februar 2012, 15:17:28
Hier finden Sie das Originalschreiben von Dr. Rzeszut an das Parlament.
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Siegfried Kopf am 06 März 2012, 12:25:13
Hier auch noch eine scheinbar vom original gescannte Version.
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Reichmann am 06 März 2012, 13:07:08
Hier auch noch eine scheinbar vom original gescannte Version.
Sehr schöner Scan, vielen Dank!
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: consuela am 06 März 2012, 20:31:35
Hier auch noch eine scheinbar vom original gescannte Version.
exzellent!

ich wusste nicht, dass Prikopil mit NK am Beifahrersitz in eine Polizeikontrolle kam, wo NK sich durch Augenrollen den Polizisten verständlich machen wollte. Tschuldigung, da schrei ich doch "hilfe" hilfe!!! ich bin entführt!!!"

so, ich lese jetzt weiter.

Rzeszut wünsche ich in Bälde einen "echten" Ruhestand! Und keinen, wo er fast 50-seitige Dokumente erstellen muss, damit Recht wieder Recht wird.
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Reichmann am 07 März 2012, 00:44:47

Rzeszut wünsche ich in Bälde einen "echten" Ruhestand! Und keinen, wo er fast 50-seitige Dokumente erstellen muss, damit Recht wieder Recht wird.
Das wünsche ich Herrn Rzeszut nicht, den es gibt noch viel zu tun und viel zu wenige fähige Menschen die das wirklich können  8)
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Lukas am 07 März 2012, 02:14:49
Zitat
ich wusste nicht, dass Prikopil mit NK am Beifahrersitz in eine Polizeikontrolle kam, wo NK sich durch Augenrollen den Polizisten verständlich machen wollte. Tschuldigung, da schrei ich doch "hilfe" hilfe!!! ich bin entführt!!!"
ich glaube genau das hab ich vor jahren schon irgendwo mal gelesen (zeitung, pilz?) ... aber du hast vollkommen recht. in so einer situation.. mit polizisten, was will denn der wolfgang schon groß machen wenn sie einfach aussteigt... alle erschießen? nein, ich find das auch seltsam, warum sie gerade diese situation nicht genutzt hat.
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Spürnase am 07 März 2012, 23:38:52
NK erwähnte mal, dass sie grosse Angst hatte, dass WP bei einem Fluchtversuch durchdrehen würde. Keine Ahnung wie die Kontrolle statt fand, kann mir aber vorstellen, dass er einfach aufs Gaspedal getreten wäre und beide anschliessend irgendwo umgebracht hätte?
Ich kann weniger verstehen, dass sie zb nicht an der Tankstelle um Hilfe gebeten hat, sie sollen ja öfter da was gekauft haben und sie soll da sogar auch alleine bezahlt haben... Also wenn er nicht in unmittelbarer Nähe war, hätte ich jede Gelegenheit genutzt, schätze ich.
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: surok am 08 März 2012, 13:08:54
halte solche logischen betrachtungen zur fluchtmöglichkeit für völlig verfehlt, weil in einem zustand der ständigen angst und des terrors und der subtilen oder tatsächlichen gewalt und der relativen unfreiheit wohl mechanismen abläufen die sich ein normalo nicht vorstellen kann

..persönlich habe ich den zeugenbericht einer hotelbesitzerfamilie in lackenhof, wo WP mit NK genächtigt hat...und da war wohl eine anspannung zu spüren und ein klares  dominator-verhältnis des  WP


oder anfers gefragt: warum lassen sich soviele frauen immer wieder und immer wieder schlagen...obwohl sie doch jederzeit ins frauenhaus flüchten können? angst, dass sie der terror dann einholt mit zigfacher gewalt, mit rache? oder auch angst vor veränderung und unsicherheit, so skuril das klingen mag, angst, dass das lebenskonzept familie zusammenbricht, obwohls eigentlich nie funktioniert hat

abhengigkeitsbeziehungen sind gar nicht leicht zu verstehen, und da sollte man nicht so flappsig drüberanalysieren udn NK vielleicht doch mal ernst nehmen in ihren schilderungen....
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: Politicus1 am 08 März 2012, 17:07:03
oder anfers gefragt: warum lassen sich soviele frauen immer wieder und immer wieder schlagen...obwohl sie doch jederzeit ins frauenhaus flüchten können? angst, dass sie der terror dann einholt mit zigfacher gewalt, mit rache? oder auch angst vor veränderung und unsicherheit, so skuril das klingen mag, angst, dass das lebenskonzept familie zusammenbricht, obwohls eigentlich nie funktioniert hat
abhengigkeitsbeziehungen sind gar nicht leicht zu verstehen, und da sollte man nicht so flappsig drüberanalysieren udn NK vielleicht doch mal ernst nehmen in ihren schilderungen....
In diesen Fällen sind die Frauen meist von ihren Männern total abhängig - Geld, Aufenthaltsgenehmigung(!), Familienumfeld, Kinder....
Das war bei NK alles nicht der Fall! Mmn. war bei ihr entscheidend, dass sie ganz bewusst ihren 18. Gebtag abwartete (siehe auch ihr Buch!). Sie fürchtete sich, vorher in ein Heim gesteckt zu werden. Entweder, weil es ihr angedroht wurde, oder weil sie es ganz einfach wusste...
Titel: Re: Rzeszut Schreiben an das Parlament
Beitrag von: consuela am 08 März 2012, 17:20:27
oder anfers gefragt: warum lassen sich soviele frauen immer wieder und immer wieder schlagen...obwohl sie doch jederzeit ins frauenhaus flüchten können? angst, dass sie der terror dann einholt mit zigfacher gewalt, mit rache? oder auch angst vor veränderung und unsicherheit, so skuril das klingen mag, angst, dass das lebenskonzept familie zusammenbricht, obwohls eigentlich nie funktioniert hat

abhengigkeitsbeziehungen sind gar nicht leicht zu verstehen, und da sollte man nicht so flappsig drüberanalysieren udn NK vielleicht doch mal ernst nehmen in ihren schilderungen....
bin da ganz bei politicus! und zudem sind dort fast IMMER kinder im spiel!!! frauenhäuser de facto Mutter-Kind-Häuser. und: am Anfang war es doch Liebe oder zumindet Zuneigung.
Bei NK war es am Anfang sicher nicht Liebe!

http://www.chrwerthmanns.de.tl/Eine-Tr.ae.ne-zu-viel.htm