Autor Thema: Rund um den Fluchttag 23.8.2006  (Gelesen 82189 mal)

Lilly Rush

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Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« am: 15 Februar 2012, 18:30:00 »
@ Politicus

Um hier nicht zu viel Durcheinander hineinzubringen habe ich ein neues Thema aufgemacht.

Zu ihrer Frage:

Kann mich jetzt nicht mehr erinnern:
gab es eine Erklärung, wieso WP ins Donauzentrum "flüchtete"?
---------------------------------------------
Nun wir haben das mal diskutiert und jemand hat gemeint, dass das DZ ein ausgemachter Treffpunkt gewesen sein könnte.
Hinweise dazu sehe ich keine. Ist aber plausibel.
Fürs DZ spricht jedoch, dass nach WP bereits gefahndet wurde und er sein Auto verstecken und auf seinen besten Freund warten musste. Außerdem konnte man in der Garage vom DZ noch etwas umladen. Spricht einiges dafür, dass Priklopil seinen PC mit dabei hatte.

gunbert

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #1 am: 17 Februar 2012, 14:32:28 »
Glaub nicht, dass der ausgemacht war. Die waren wahrscheinlich oft dort und kannten sich gut aus! Daher ist er dorthin gefahren! hat um ca 14:30 bestfriend angerufen, nk flüchtete um 13 Uhr.

von Strasshof ins DZ braucht man eine halbe Stunde, wo war er vorher?
Handy hat er in seiner Panik im weissen Kestenwagen (frisch gesaugt) liegen lassen, Tresor in seiner Panik aus Versteck gerissen, sogar die Godmünzen sind rausgerollt, also daheim hat er sich nicht allzulange aufgehalten!

Offline Miss Marple

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #2 am: 17 Februar 2012, 14:45:12 »

Ich glaube, der ist vor dem Zielgebiet DZ noch ziemlich in der Gegend herumgekurvt.
In der Nähe der Brünner Straße wurde er von einer Poliezistreife auch gesichtet.

Christine P. von der allgemeinen Stammkneipe hat ihn noch gesehen, als er von Strasshof kommend dort vorbeifuhr.
Er sei dort in eine kleine Nebenstraße eingebogen und hätte damit seine Verfolger abgehängt, weil diese nur Ortskundige kennen würden.

silversurfer

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #3 am: 17 Februar 2012, 16:16:31 »
  ..wenn man versucht, die derzeitige situation von der "anderen seite" zu sehen, zeigt sich, dass alles davon abhängt, ob der  bisher mühsam herausgehaltene   amikale beichtvater (abgesehen von seinem bisherigen und  künftig vielleicht  ähnlichem "unwiderlegbarem" geschwafel) auch  weiterhin  das beichtgeheimnis wahren (können)  wird -----eine vielleicht gar nicht so leichte aufgabe, dies richtig einzuschätzen................

gunbert

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #4 am: 17 Februar 2012, 16:35:10 »
Aber die andere Seite sieht doch, dass nichts passiert! Staatsanwaltschaft und Ministerium haben bis zum Erbrechen geprüft, und ein paar Verschörer werden da nicht viel bewirken. Wer soll den das Beichtgeheimnis lüften? Da eben Geheimnis.
Auch die Alko Test Version genügte lange Zeit. dann erst recht die Lebensbeichte...

silversurfer

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #5 am: 17 Februar 2012, 16:39:33 »
..ich glaub nicht, dass wir dieselbe vorstellung von der "anderen seite" haben ..............

Offline Miss Marple

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #6 am: 17 Februar 2012, 18:20:23 »

@Silversurfer

Weil mittlerweile vlt. (bestenfalls) widerlegbar oder zumindest auf den Weg dorthin?

silversurfer

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #7 am: 17 Februar 2012, 19:24:27 »
 dem allerbesten weg dorthin ! Sie haben doch nicht etwa einen anderen eindruck ;-)

Offline Miss Marple

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #8 am: 17 Februar 2012, 19:33:46 »

Nachdem lt. heutigem Österreich-Bericht nicht einmal mehr weitere Zeugenbefragungen notwendig erscheinen und ein U-Ausschuss mehr als wahrscheinlich ist, bin ich frohen Mutes!



Lilly Rush

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #9 am: 17 Februar 2012, 19:37:14 »
Ich nehme an, die Zeugen haben eine deutliche Sprache gesprochen.

Offline Reichmann

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #10 am: 20 Februar 2012, 18:43:33 »
Ich nehme an, die Zeugen haben eine deutliche Sprache gesprochen.
... aber auch Dr Rzeszut, der in der Sache viel weitergebracht hat.

Was hat es eurer Meinung nach eigentlich mit den Grabungen auf sich, die kurz vor NK's auftauchen durchgeführt worden sein sollen?
Roland Reichmann
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Arthur Krischke

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #11 am: 20 Februar 2012, 18:50:21 »
Für die Grabungen hat die Kronenzeitung viel Geld bezahlt und das verfrühte Auftauchen Nataschas kam dazwischen.

Offline Reichmann

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #12 am: 20 Februar 2012, 19:02:54 »
Für die Grabungen hat die Kronenzeitung viel Geld bezahlt und das verfrühte Auftauchen Nataschas kam dazwischen.
Oder die Grabungsarbeiten wurden wegen dem Auftauchen der NK abgebrochen ....
Roland Reichmann
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Arthur Krischke

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #13 am: 20 Februar 2012, 19:08:36 »
...das eine schließt das andere nicht aus...zur Klarstellung: ich spekuliere nicht, ich beantworte alle Fragen, die ich aufgrund meines Wissen beantworten kann...

Lilly Rush

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Re: Rund um den Fluchttag 23.8.2006
« Antwort #14 am: 20 Februar 2012, 20:04:37 »
Grabungen am Tag vor Nataschas Auftauchen:
Die Grabungen waren in Lainz, auf Gemeinde Wien Grund, da brauchte keine Kronen Zeitung zu finanzieren - hat sie auch nicht. Meines Wissens waren die Grabungen alle an einem Tag fertig (Teich etc.), das war keine mehrtätige Angelgenheit.
Alles wurde ausgewertet, nichts gefunden.
Die Grabungen fanden in Zusammenhang mit der Jugendamtsmeldung statt, wo ein Junge angegeben hätte NK wäre bei einem Pädophilen mit gewesen und die Jungs hätten dort Pornoheftln geschaut.
Da wurde neuerlich überprüft und der eine Junge von damals (August Aichhornhaus Kind) sass im Häfen mit einem Kindermörder, der wieder einen Hinweis auf Lainz gegeben haben soll.
Einer von den Gefängnisinsassen hat sich wohl wichtig gemacht. Wär ja nicht das erste mal ....

Das interessante an der Geschichte ist immer noch (wir erinnern uns an Logan):
Die Pädophilengeschichte war kurz vor NKs Verschwinden und ein Jugendlicher des Aug.E.Hauses war unter den Beteiligten.

Ob allerdings nach der Grabung noch Nachforschungen im damaligen Umfeld des Aichhorn Zöglings gemacht worden wären kann man nicht sagen.